Das Strickmuster des Kölner Stadt-Anzeigers

Detelf S.Der vor einem Monat bekanntgegebene Übertritt des Kölner Kommunalpolitikers Jörg Uckermann von der CDU zu Pro Köln bereitet dem Kölner Stadt-Anzeiger nach wie vor großes Kopfzerbrechen. Um zu verhindern, dass die islamkritische Bürgerbewegung noch mehr Zulauf erhält, schickt das pc-Blatt seinen „Mann fürs Grobe“, Detlef Schmalenberg, in den heroischen Kampf gegen Rechts™. Denn der hat ein bewährtes Strickmuster…

Dabei macht es sich Schmalenberg (neben der für linke Journalisten üblichen Art der persönlichen Diffamierung des politischen Gegners) stilistisch recht einfach. Er bedient sich eines vorgefertigten Textbausteins, das er dann – leicht umformuliert – jeweils an den Anfang seiner Artikel setzt.

So schrieb Schmalenberg Ende Oktober letzten Jahres über Andreas Akwara (Pro-NRW):

Schmalenberg 2

Und heute folgt dann in großer Aufmachung auf Seite 3 des Stadtanzeigers über Jörg Uckermann (früher 20 Jahre CDU, jetzt Pro Köln):

Schmalenberg 1

Herr Schmalenberg, unabhängig davon, wie man zu der Pro-Bewegung steht: bitte das nächste Mal etwas mehr Wortwitz, etwas mehr Esprit in der Sprache. Nichts ist ermüdender für einen Leser als ständige Wiederholungen. Was sollen denn diejenigen dazu sagen, die den Stadtanzeiger ohne Punkt und Komma noch immer für ein journalistisches Qualitätsprodukt halten?

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