Dass Boris Johnson in London die Wahl gewonnen hat, erfreut nicht jeden. Am allerwenigsten die britischen Muslime. Sie versuchen jetzt Johnson mit der dunklen Seite des Bösen in Verbindung zu bringen, indem Sie behaupten, er genieße die Sympathien der BNP (British National Party) und der „rechtsextremen“ Israelis, gegen die sich auch eine deutsche Zeitung mit einem unerfreulichen „Geburtstagsständchen“ auslässt.

Als Beweis für die Verwerflichkeit des ähm dunklen (?) Lords bringt das Muslim Public Affairs Committee (MACUK) Bilder, die Bo-Jo mit Israelis zeigen. Auf dem einen (Foto oben) sitzt Boris mit israelischen Soldatinnen auf einer Treppe – die Original muslimische Bildunterschrift dazu:

„Boris, fröhlich posierend mit israelischen Soldaten, denselben Soldaten, die die illegale Besetzung der palästinensischen Gebiete durchsetzen.“

Ein zweites Foto zeigt Bo-Jo mit Bibi (Benjamin) Netanyahu, der als „rechtsextremer“ Ex-Premierminister Israels vorgestellt wird.

Dass die Muslime so etwas behaupten, ist indessen nicht weiter verwunderlich. Zu tiefst bedenklich ist hingegen, dass die Süddeutsche Zeitung zur 60-Jahrfeier Israels anscheinend nichts besseres weiß, als genau in dasselbe antisemitische antiisraelische Horn zu blasen. Sie meint zum Geburtstagsfest Israels, der Staat sei auf den Ruinen des palästinensischen Volkes errichtet worden und gibt großzügig einem Herrn Fuad Hamdan das Wort, der behauptet:

Der Staat Israel konnte nur entstehen, indem die Palästinenser für Verbrechen bezahlten, die sie nicht begangen hatten.

Unter diesem Motte lesen wir auch Sätze wie:

Der ewige europäisch-christliche Antisemitismus war auch der Grund für die Entstehung des Zionismus, der jüdischen Nationalbewegung im Europa des 19. Jahrhunderts, der schließlich politisch und militärisch die Gründung des jüdischen Staates gegen den Willen der einheimischen arabischen Bevölkerung Palästinas erzwang.

Nein, das stammt nicht von der iranischen anti-Israel Konferenz, sondern aus der Süddeutschen Zeitung.

Im Gegensatz zu Großbritannien, Frankreich und anderen Staaten, die früher Kolonialismus in anderen Teilen der Welt betrieben, ging es den Zionisten nicht um die Ausbeutung von Bodenschätzen und anderen Ressourcen. Sondern sie sahen es auf den Grund und Boden der Einheimischen ab. Die jüdische Landnahme zielte darauf, den Boden Palästinas zu judaisieren.

Sätze wie dieser postulieren, es hätte jemals so etwas wie einen „Boden Palästinas“ gegeben, was historisch schlicht weg falsch ist. Es gab nie ein „Palästina“, sondern nur ein britisches Protektorat und zuvor Südsyrien und Südlibanon. Der Boden, auf dem Israel steht, ist der Boden der früher Israel war, die jüdische Heimat und die Wiege des Christentums. Dies vergessen zu machen, versuchen auch „Ausgrabungen“, die antike jüdische Kulturgüter gezielt verschwinden lassen und beispielsweise dann behaupten, so etwas wie einen jüdischen Tempel hätte es nie gegeben. Geschichtsfälschung und Verdrehung der Wahrheit auf Palästinensisch eben, aber mit Schützenhilfe einer deutschen Zeitung.

Die Süddeutsche geht sogar soweit, Israel als Monster darstellen zu lassen:

Heute noch glaubt eine große Mehrheit in Europa und Nordamerika, der Staat Israel sei schwach und werde von seinen arabischen Nachbarn bedroht. Die Legende vom kleinen David, Israel, das sich permanent im Kampf gegen den großen Goliath, die Araber, zu behaupten habe – diese Legende hat sich in vielen Köpfen verfestigt. Fakt ist: Dieser Staat ist mit Abstand die stärkste und zugleich aggressivste Militärmacht in der Region. Der kleine David hat sich längst zu einem atomaren Monster entwickelt.

Natürlich dürfen bei der palästinensischen Wahrheitsverleugnung auch die üblichen Apartheidsvorwürfe nicht fehlen.

Die israelische Politik gegenüber der palästinensischen Bevölkerung erinnert stark an das Apartheidsystem, das die weiße Minderheit nach dem Zweiten Weltkrieg für fast ein halbes Jahrhundert in Südafrika errichtete. Heute gibt es viele Parallelen zwischen dem jüdischen Staat und dem Apartheidregime in Südafrika. Um sich dies vor Augen zu führen, muss man einfach „Weiß“ durch „Jüdisch“ beziehungsweise Hautfarbe durch Religion ersetzen.

Nach dem Motto: Wenn man eine Lüge lange genug erzählt, werden die Leute es schon irgendwann glauben und dann wird „Wahrheit“ draus. Zum Glück gibt es auch in Europa noch Politiker, die auf diese „Wahrheit“ nicht hereinfallen. Vielleicht heißt ja einer von ihnen Boris Johnson.

(Spürnasen: Zvi_Greengold und JoWi)

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85 KOMMENTARE

  1. Das Böse ist immer und überall.

    Ich glaube, hinter dem ganzenm Antiisraelgezeter steckt eine gehörige Portion Neid.

    Wie haben die es nur geschafft, in 60 Jahren einen solchen Staat hinzukriegen, mit einer solchen Wirtschaft und einer solch lebensfrohen Bevölkerung. Und das trotz mehrerer Kriege!

    Na, da kann doch was nicht mit linken Dingen zugehn.

  2. Die Sueddeutsche reiht sich nahtlos ein in die Reihen der linken Holocaust-Unterstuetzer, die mittlerweile offen die Araber bei der Vollenduung des Holocaust unterstuetzen. Widerlich!

  3. Pfui Teufel! Was für eine widerlich braune Soße in der Süddeutschen! Ist diese Zeitung nun offizielles Sprachrohr der Neonazis? Der Judenhass ist, was Linke und Nazis gemeinsam haben. Und vorne weg die Süddeutsche, deren Redaktuere sich wie die Nazis der Geschichtsklitterung bedienen, um Terror gegen Juden zu rechtfertigen.

  4. Ekelhaft, abstoßend, widerlich –
    dieses Käseblatt „Süddeutsche Zeitung!

    Hätte diese Käsepostille die Macht gehabt,
    sie hätten ihn verhindert:

    Lord Mayor (Oberbürgermeister) Boris Johnson !

    Lord Mayor, viele, viele Jahre in der Verant-
    wortung für eine liebenswerte Stadt wünsche
    ich Dir !

    Endlich kann man mal wieder aufatmen !

    ALL THE BEST, BORIS !

  5. Jetzt würde mich eigentlich nur noch interessieren, wie die SZ zur moslemischen Landnahme in Europa steht, die darauf abzielt, den Boden Europas zu islamisieren. Schließlich geht es den Moslems nicht um die Ausbeutung von Bodenschätzen und anderen Ressourcen. Sie haben es auf den Grund und Boden der Einheimischen abgesehen.

  6. Hmmm – was eine Überlegung wert wäre:

    Um die sozialistische Nazikeule als Beispiel zu nehmen wäre es hier in diesem Falle möglich, eine Art Antisemiti-Keule aus dem Sack zu lassen.

    Dies könnte – falls gut durchgeführt – sogar zur „Freistellung“ jenes Journalisten führen, der diesen Artikel verfasst hat;

    Folgende Beweiskette:

    – Dieser oben zitierte Artikel der Süddeutschen ist sichtbar antisemitisch und damit auch rassistisch.
    – Und wer rassistische Artikel verfasst muß demzufolge Rechts sein, d.h. der Verfasser ist ein Neonazi!
    – Damit muß sich die Süddeutsche sofort vom Verfasser dieses rechtslastigen Textes trennen und eine Gegendarstellung veröffentlichen, um nicht in den Verdacht des Verbreitens faschistischer Texte zu geraten.

    Diese Beweiskette ist eigentlich nur von unseren Gutmenschen kopiert und gegen sie selbst gerichtet worden. Und wer hat jetzt den Mumm das durchzuziehen?

  7. HALLO SÜDDOITSCHE !

    Und für Deine Lügen über den Staat Israel und
    seine bewundernswerten Menschen –

    DA GIBTS EXTRA WAS AUF DIE SCHNAUZE !

  8. Am allerwenigsten die britischen Muslime. Sie versuchen jetzt Johnson mit der dunklen Seite des Bösen in Verbindung zu bringen, indem Sie behaupten, er genieße die Sympathien der BNP (British National Party) und der “rechtsextremen” Israelis, gegen die sich auch eine deutsche Zeitung mit einem unerfreulichen “Geburtstagsständchen” auslässt.

    Die arme Muslems……macht aber nichts- Deutschland wird sie alle aufnehmen

    Ein türkische Imam:

    DEUTSCHLAND IST DAS ISLAMISCHSTE LAND DAS ICH KENNE!

    http://www.youtube.com/watch?v=BVNND2rG8y4

  9. Fuad Hamdan (in Landshut)

    Jahrgang 1951, geboren im Flüchtlingslager Kalandia bei Jerusalem (Palästina)

    Beruf: seit 1993 Geschäftsführer des Dritte Welt Zentrums (ehemals Dritte Welt Café)

    kam 1969 durch ein Stipendium des UNO-Hilfswerks für palästinensische Flüchtlinge nach Deutschland

    Studium der Politologie und Wirtschaftsgeschichte

    langjährige Mitarbeit bei amnesty international, Gründung der jüdisch-palästinensischen Dialoggruppe 1986, Veranstaltungen zum islamisch-christlichen Dialog im Dritte Welt Café, Tutor der evangelischen Studentengemeinde der LMU München von 1982-1984, Veranstalter und Reiseleiter von kulturpolitischen Reisen in den Nahen Osten, Mitarbeit im Ausländerarbeitskreis der Evangelischen Kirche, Zusammenarbeit mit ausländischen Gruppen und den Solidaritätsgruppen im Dritte Welt Café

    Fernsehfilme, Interviews und Teilnahme bei Gesprächsrunden zum palästinensisch-israelischen Dialog, Vorträge und Artikel zu den Themen „palästinensisch-israelischer Konflikt, Islam, Emigration und Fremde“, Beraterfunktion für Deutsche und Ausländer in Kultur- und Integrationsfragen

    Link: http://www.dritteweltzentrum.de

  10. Tja, BoJo soll sogar (süd-) deutsche Ahnen haben. Wir sind wieder schuld. :gg:

  11. #9 HUNDEPOPEL (06. Mai 2008 11:14)

    HALLO SÜDDOITSCHE !

    Und für Deine Lügen über den Staat Israel und
    seine bewundernswerten Menschen –

    DA GIBTS EXTRA WAS AUF DIE SCHNAUZE !

    SÜDDOITSCHE kann sich schlecht zwischen NationalSOZIALISMUS und SOZIALISMUS entscheiden – eine sehr schwierige Wahl*ironie*!
    Dort schleicht sich faschistische Brut.

  12. Unfassbar, wie die dünne Lackschicht immer schneller bröckelt und die widerliche Fratze rauskommt.

    Neid steckt vielleicht auch dahinter, D.N.Reb. Aber eigentlich haben Redakteure der Süddeutschen (und auch sonstige Europäer) keinen Grund neidisch auf Israel zu sein. Auch wir haben einen hohen Lebensstandard. Noch zumindest.

    Das Böse ist immer und überall.

    Ich fürchte, das trifft es viel mehr.

  13. Ich habe bisher die SZ für eine der besten deutschen Tageszeitungen gehalten und sie regelmäßig im Urlaub im Ausland gelesen. Aber mit dem Artikel haben sie sich aus den Reihen des Qualitätsjournalismus verabschiedet. Dem Redakteur empfehle ich bei der NPD anzuheuern, auf deren Linie er zu 100% liegt.

    Schade um dieses ehemals sehr gute Blatt…

  14. Ich bin hochgeradig wütend und sehr schockiert über die Dinge, die da über die linken Medien verbreitet werden. Was will man mit solchen Unwahrheiten, Geschichtsverdrehungen und antisemitischen Ressentiments erreichen? Erschreckend, wie die linken Medien die Wahrheit verdrehen. Und wenn ich daran denke, dass bald 60 Jahre Staat Israel ins Haus steht… Uebrigens dazu an alle ein herzliches Schalom und herzliche Gratulation zum 60. Endlich wäre einmal die Chance da, solidarisch mit Israel zu sein, aber das scheint in gewissen Kreisen einfach nicht möglich.
    Ich bin sehr froh um diesen sehr guten Artikel, der die Fakten auf den Tisch legt und aufzeigt, wie heute Wahrheitsverdrehungen stattfinden.

  15. Die SZ ist alles anders als objektiv, geschweige Israel freundlich gesinnt.

    Wenn dann ein Fuad Hamdan den Artikel schreibt, ist klar, woher der Wind weht: ein Yemach Shmo Vezichro.

    Der SZ-Artikel ist nicht das Papier wert, auf dem er steht. Lesen tun ihn ohnehin nur Menschen, die die Welt anders sehen, als sie ist.

    ?? ????? ?? !

  16. Irgendwie typisch für unsere deutschen „Qualitäts“-Medien.
    Die Neonazis geben eben im Moment ein schlechtes Feindbild ab. Die Nazis sterben aus…
    Also wird halt wieder der uralte Brauch aus demm Sack gezaubert:
    Der JUDE ist schuld…. und sowieso…
    Nichts neues, aber immer wieder erschreckend…

    Aber:
    Am 8.5. sind wir alle Israelis!

  17. “Boris, fröhlich posierend mit israelischen Soldaten, denselben Soldaten, die die illegale Besetzung der palästinensischen Gebiete durchsetzen.”

    Bei den jungen Damen würde ich auch gerne sitzen, ist doch nicht gegen einzuwenden.

  18. Nur zwei Dinge:
    1. Wer den Artikel ganz liest, liest auch folgende Sätze:

    Aus israelischer Perspektive sind die Feierlichkeiten zur Staatsgründung verständlich. Nach all den Jahrhunderten, ja: Jahrtausenden der Diskriminierung und Verfolgung haben die Juden endlich ihren eigenen Staat.

    Und es ist dies der einzige demokratische Staat in dieser Weltregion, er ist umgeben von einem Meer aus diktatorischen und korrupten arabischen Staaten. Obwohl sich das Land quasi permanent im Kriegszustand befindet, waren die Bürgerrechte der jüdischen Israelis nie gefährdet.

    Davon können die arabischen Menschen, egal ob in Ägypten, Syrien, Tunesien oder Saudi-Arabien, nur träumen.

    (Ja, ich gebe zu, auch ich habe diesen Abschnitt mit Bedacht ausgewählt.)

    2. Wer genau hinschaut, findet in der Spalte rechts unter „Weitere Themen“ ein Interview mit Avi Primor:
    http://www.sueddeutsche.de/ausland/artikel/547/173034/

    Nun gut, frei nach Watzlawick ende ich mit folgenden Worten:
    Jedes Weltbild scheitert letztlich an seiner Unvollständigkeit.

  19. Die Süddeutsche geht sogar soweit, Israel als Monster darstellen zu lassen:

    Heute noch glaubt eine große Mehrheit in Europa und Nordamerika, der Staat Israel sei schwach und werde von seinen arabischen Nachbarn bedroht. Die Legende vom kleinen David, Israel, das sich permanent im Kampf gegen den großen Goliath, die Araber, zu behaupten habe – diese Legende hat sich in vielen Köpfen verfestigt. Fakt ist: Dieser Staat ist mit Abstand die stärkste und zugleich aggressivste Militärmacht in der Region. Der kleine David hat sich längst zu einem atomaren Monster entwickelt.

    Antisemitische braune Dreckschleuder, diese Zeitung. Da sitzen die wirklichen Neonazis und schreiben bösartigst über Israel.

    Kampf gegen diesen verdammten Antisemitismus, Kampf denen, die diesen braunen Dreck verbreiten.

    http://www.youtube.com/watch?v=fJ5CtzTQXPs&eurl=http%3A%2F%2Fwww%2Epoliticallyincorrect%2Ede%2F

    http://www.youtube.com/watch?v=ZKmbIphpQgA&NR=1

  20. Davon können die arabischen Menschen, egal ob in Ägypten, Syrien, Tunesien oder Saudi-Arabien, nur träumen.

    Davon träumen sie aber nicht.

    Sie träumen von der Vernichtung Israels.

  21. #24 Weiterdenker (06. Mai 2008 12:30)

    Die wollen nicht nur Schloss Salem.

    Heute Salem
    Morgen Deutschland
    Übermorgen die ganze Welt

    Irgendwie ist in meinem Kopf, als hätte das schon mal ein uns allen bekanntes braunes Miststück gesagt.

  22. Yashiko Sagamori schreibt über „Träume“.

    Sie wählt im ganzen zweiten Teil ihres Artikels die Antilopen-Löwen-Analogie (obwohl sie zugibt, dass sie ein paar Mängel im Detail hat, die aber für das, was sie ausdrücken will, nicht relevant sind). Z.B.:

    Wenn Sean Hannity eine Antilope wäre, wäre er der festen Überzeugung, dass die absolute Mehrheit der Löwen in Afrika davon träumt, Vegetarier zu werden. Er wäre nicht in der Lage, zu erklären, was sie davon abhält, einfach welche zu werden.

    Auch die dämlich blökenden Antilopen bei der SZ sind offenbar der Ansicht, dass Moslems von Gras träumen.

    Träume sind – außer den feuchten – kein Produkt der Biologie. Sie werden ausschließlich von gesellschaftlichen Stimuli geformt. Sie sind kulturabhängig. Sie sind das Nebenprodukt von Zivilisationen, und verschiedene Zivilisationen rufen drastisch unterschiedliche Träume hervor. Während Antilopen von Gras träumen, träumen Löwen von Antilopen.

  23. #27 Eisvogel (06. Mai 2008 12:54)

    Davon träumen sie aber nicht.

    Sie träumen von der Vernichtung Israels.

    Die Menschen dort? Oder ihre Regierungen? Oder ist das alles gleich und egal?

  24. Die Menschen dort?

    Ja.

    Die Regierungen sind Diktaturen und vermutlich wesentlich gemäßigter (pragmatischer denkend) als eine frei gewählte Demokratie wäre, die dem Volk gefällt.

  25. #28 karlmartell (06. Mai 2008 12:55)

    #24 Weiterdenker (06. Mai 2008 12:30)

    Die wollen nicht nur Schloss Salem.

    Heute Salem
    Morgen Deutschland
    Übermorgen die ganze Welt

    Irgendwie ist in meinem Kopf, als hätte das schon mal ein uns allen bekanntes braunes Miststück gesagt.

    Deutschland wird den Muslimen verschenkt.
    Die Islamisierung Ds, die die Politiker abstreiten, wird von dem türkischen Imam bestätigt:

    http://www.youtube.com/watch?v=BVNND2rG8y4

    Soll ich Dir mal ehrlich sagen- mittlerweile freue ich mich, dass wir keinen Friedensvetrag und Verfassung haben, was den Schluss zulässt, dass Deutschland noch immer besetztes Gebiet ist

  26. #33 Eisvogel (06. Mai 2008 13:12)

    Die Regierungen sind Diktaturen und vermutlich wesentlich gemäßigter (pragmatischer denkend) als eine frei gewählte Demokratie wäre, die dem Volk gefällt.

    Das muss ich erst einmal verdauen…

  27. #35 ripo1234 (06. Mai 2008 13:23)

    Das Eisvogelsche statement kann ich durchaus nachvollziehen: was haben die Ballastinenser in Gaza denn gewählt? Hamas & Konsorten…

  28. Ja, die in Israel angeblich praktizierte „Apartheid“ ist schon eine ganz spezielle. Schließlich wählen die „ausgegrenzten“ arabischen Bürger die Knesset und stellen Angeordnete. Sie nehmen auf denselben Parkbänken Platz, fahren in denselben Bussen, besuchen mitunter dieselben Strände und Museen und essen in denselben Restaurants wie die jüdischen Bürger. Und in den Krankenhäusern des Landes arbeiten arabische und jüdische Ärzte und Pfleger Seite an Seite – für jüdische und arabische Patienten.

    http://spiritofentebbe.wordpress.com/2008/04/09/apartheid-israeli-style/

  29. Antisemitismus in Reinform. Danke SZ für diese Offenheit, jetzt habe ich endlich Gewissheit über euer antisemitistisches Gedankengut.

  30. @kurnass: Bei den Palis fällt es am meisten auf. Aber es war auch im Iran so. In der Türkei musste schon mehrmals das Militär eingreifen und auch in Algerien bekam man die FIS nur mit undemokratischen Mitteln weg. Die Demokratie, die mit dem Blut westlicher Staaten in Afghanistan eingeführt wurde, brachte ein islamisches Regime, das nur unwesentlich besser ist als das vorherige (Todesstrafe für Apostaten!). Und im Irak warten wir mal ab.

  31. Und man muss sich mal anhören, wenn Moslems über Saudi-Arabien hetzen. Das einzige, was sie dabei zur Sprache bringen, ist die Kungelei des Hauses Ibn Saud mit den Amerikanern. Die sind ihnen nicht radikal antiwestlich genug.

  32. Als dieser Artikel toppt alles.
    So etwas erwarte ich vielleicht in irgend einem Antifa Forum oder bei einer NPD Veranstaltung, aber doch nicht in einer Zeitung.
    Sind das die gleichen, die sich über die JF aufregen.
    Das ist Hass. Dieser Artikel erfüllt alle Kriterien. Das stell ich mir unter einer Hetzschrift vor.
    Der Autor dieses Machwerks ist ein widerlicher Hassprediger und Antisemit.

  33. #7 Denker (06. Mai 2008 11:13)

    Du hast noch nicht ganz verstanden, wie das mit den „Keulen“ und den „Kampagnen“ funktioniert.
    Um „Nazi“-, „Antisemitismus“- oder andere Keulen einsetzen zu koennen, braucht man entsprechend viele (mediale) Unterstuetzer, die auf den Zug mitaufspringen und ebenfalls mit der jeweiligen Keule auf das Opfer einpruegeln. Diese Unterstuetzer hat PI nicht, da helfen auch keine (mE eher duennen) Beweisketten etwas.

  34. Fuad Hamdan: „Der Staat Israel konnte nur entstehen, indem die Palästinenser für Verbrechen bezahlten, die sie nicht begangen hatten.“

    Der Typ will vermutlich auf die Moore’sche These hinaus, dass wir gefaelligst Bayern an Israel abtreten sollen, damit WIR – also du, ich und Klein-Erna – ENDLICH fuer die Verbrechen zahlen koennen, die WIR begangen haben.
    Schliesslich sind WIR ja das scheissdeutsche Taeterkollektiv, mit dem man’s machen kann.

  35. #40 Eisvogel (06. Mai 2008 13:42)

    Richtig, mit einer Einschränkung: das Mullah-Regime wurde mit Hilfe der westlichen Welt an die Macht gebracht. Der Schah, dem heute noch viele Iraner nachtrauern, musste Ayatollah Chomeini weichen.

    Und heutige Wahlen im Iran sind nicht demokratisch, sondern nur eine Farce. Der klerikale Wächterrat lässt nur Ergebnisse zu, die ihm genehm sind…

  36. @#44 Deutsch-Indianer
    Bayern wird Israel. Aber sofort, da hab ich nichts dagegen. Hauptsache wir werden nicht mehr von Berlin und Brüssel aus Regiert.
    Eigentlich können wir damit nur gewinnen.

  37. #46 Andy (06. Mai 2008 14:10)

    Die Vertreibung der bisher doret ansaessigen Bevoelkerung gehoerte wohl auch zu diesem „Plan“.

  38. #1 D.N. Reb Ich glaube, hinter dem ganzenm Antiisraelgezeter steckt eine gehörige Portion Neid. Wie haben die es nur geschafft, in 60 Jahren einen solchen Staat hinzukriegen, mit einer solchen Wirtschaft und einer solch lebensfrohen Bevölkerung. Und das trotz mehrerer Kriege!

    mag sein. Den Gedanken weiter spinnden, kommt man dann zum Verdacht der klammheimlichen Identifikation, insbesondere der Ostlinken, mit den Pälestinensern. Das sind doch auch Verlierer, die in 40 Jahren keinen solchen Staat, mit einer solchen Wirtschaft und einer solch lebensfrohen Bevölkerung, wie Israel es ist, geschaffen haben, sondern nur den Totalbankrott. Oder einfacher gesagt: die internationale Solidarität der Loser.

  39. das Mullah-Regime wurde mit Hilfe der westlichen Welt an die Macht gebracht.

    Ja, das stimmt.

    Was die Wahl Achmedinedschads anging, würde ich nicht unbedingt von Wahlbetrug ausgehen. Er war der krasse Außenseiter gegen den mächtigen Rafsandschani, der wohl nicht wesentlich besser gewesen wäre, aber zumindest die gemäßigtere Rhetorik hatte.

  40. Der Typ will vermutlich auf die Moore’sche These hinaus, dass wir gefaelligst Bayern an Israel abtreten sollen,

    Natürlich will der Dreckskerl das!

    Das ist eine sehr fiese Argumentation, die auch Achmedinedschad pflegt und die Europäern – insbesondere Deutsche und Österreicher – ein Schuldgefühl einpflanzen soll, das zur Solidarisierung mit den Palis führt, die angeblich für unsere Schuld „zahlen“ müssen.

    Was für eine kranke antisemitische Einstellung steckt dahinter: Als ob die Tatsache, dass man in der Nachbarschaft von Juden leben muss, eine STRAFE wäre! Übrigens wurden den Palis nichts weggenommen für Israel. Es gab niemals einen Staat „Palästina“ dort, von dem etwas abgezwackt wurde. Im Gegenteil: Sie haben kurz vor der Gründung Israels einen viel größeren Staat bekommen – Jordanien. Und es wurde ihnen zu Unrecht ein zweiter angeboten, den sie aber nicht wollten, weil sie alles wollten. (obwohl die Juden es akzeptiert hätten)

    Der Plan, Israel nach Deutschland zu verlagern, soll uns in die Falle treiben, dass wir ENTWEDER schuldbewusst zustimmen müssen ODER uns triumphierend vorwerfen lassen sollen: Da seht Ihrs! Ihr wollt die Juden auch nicht!

    Einen Staat kann man aber nicht verlagern, er besteht auch aus Dingen, die man nicht mitnehmen kann (Land, Immobilien). Was die wollen, ist Vertreibung und Vernichtung.

    Außerdem befindet sich Israel in Israel und nicht in Bayern und kein Israeli bezweifelt das.

  41. „Sie versuchen jetzt Johnson mit der dunklen Seite des Bösen in Verbindung zu bringen,…“

    Erinnert doch frappierend an Herrn Krause aus Thüringen.
    Dass für Herrn Krauses angebliche Verbindungen zu rechtsradikalem Gedankengut kein einziger Beweis vorgebracht werden konnte, stört das linke tribunal nicht. Die wiedererstarkte Partei der Mauermörder, um welche die SPD als Trabant kreist, verzeiht zwar das Abballern von Unschuldigen an der Berliner Mauer, nicht jedoch einem Politiker, der nicht linksextremistisch genug ist.

    „…und der “rechtsextremen” Israelis, gegen die sich auch eine deutsche Zeitung mit einem unerfreulichen “Geburtstagsständchen” auslässt.“

    Aha. Hier begeben sich einige Gutmenschen auf das Niveau des „Judenschauers“ wie ihn Max Frisch in „Andorra“ auftreten lässt.

  42. „Der kleine David hat sich längst zu einem atomaren Monster entwickelt.“

    Hört, hört!! Und bei den armen Junggesellen in Kall klingelt der Staatsschutz an der Tür, weil eine Amazone gegen Rechts Stimmen hört. Wissen diese Herrschaften überhaupt, dass eine einzige Amtombombe eines Israel feindlich gesinnten Regimes Israel auslöschen würde, und nur Abschreckung Israel das überleben ermöglicht.

  43. #50 Eisvogel (06. Mai 2008 14:43)

    Mein Problem ist, nicht dass die Palaestinenser fuer unsere „Schuld“ zahlen muessten, sondern dass da nun schon wieder einer ankommt, der glaubt auf mich und meine Landsleute mit dem Finger zeigen zu koennen.
    Wer unbedingt Kollektivschuldthesen vertreten will, soll sich dabei auf das eigene Kollektiv konzentrieren und fuer die „kollektive Schuld“, die ihn dann ja selbst umfasst, bitte ganz individuell buessen.

  44. Nachtrag zu #54 Deutsch-Indianer (06. Mai 2008 15:06)

    Das niemand ernsthaft vorhat, Israel nach Bayern zu verlagern ist dabei schon klar. Und wenn jemand den Israelis schon deutsche Gebiete zuschanzen will, steht ja Ostpreussen, Schlesien etc. zur Verfuegung.

  45. Mein Problem ist, nicht dass die Palaestinenser fuer unsere “Schuld” zahlen muessten

    Ich weiß. Aber Dein (und mein) Problem ist, dass man uns das so einreden will und uns damit dazu bringen will, den Palästinensern womöglich auch noch „dankbar“ zu sein, weil sie (wie Jesus Christus, den sie inzwischen auch schon langsam zum palästinensischen Heros machen, was wirklich zum Erbrechen ist) für unsere Sünden zahlen.

    Leute, die mit der Argumentation kommen, sind dreckige Antisemiten, die mit unserem Anstand und unserem Entsetzen über den Holocaust spielen, um diese Gefühle nicht FÜR Israel sondern GEGEN Israel einzusetzen.

    Das ist der Gipfel der Perfidie. Solche Leute haben eigentlich nur den Mittelfinger verdient. (Dass die Verlagerung nicht wirklich stattfindet oder auch nur geplant ist, dürfte klar sein. Die Israelis denken nicht im Traum dran, das zu wollen.)

  46. Wir können denen ja anbieten, dass wir alle Israelis in Deutschland aufnehmen – wenn im Gegenzug alle Moslems aus Deutschland nach Palästina gehen. Das wäre wenn man die Anzahl der hiesigen Moslems mit den Israelis vergleicht dann rein rechnerisch ein Nullsummenspiel. Und allen ist gedient dabei 😉

  47. Also ich bin dafür der Süddeutschen Zeitung den „Julius Streicher Preis“ zu verleihen.

    So ist in der Öffentlichkeit schon lange nicht mehr derart unbeschämt über Israel gesprochen worden.

  48. Boh, war ich gerade am kochen als ich die SZ las. Da hab ich gleich einen „Liebesbrief“ in meiner Wut an die SZ geschrieben:

    Was habt ihr euch bloß dabei gedacht? Einen so üble und diffamierende Hetzschrift gegen Israel, die noch nicht einmal treffend den Charakter des Landes und seiner Geschichte richtig beschreibt, zu veröffentlichen. Da sind Aussagen und Thesen das geschichtsbewussten Menschen die Haare zu Berge stehen. Aussagen wie: „…Davon können die arabischen Menschen, egal ob in Ägypten, Syrien, Tunesien oder Saudi-Arabien, nur träumen…“ machen den Schreiberling zu einem Clown, weil davon träumen sie aber nicht. Sie träumen von der Vernichtung Israels (anm. Zitat von „Eisvogel“ 🙂 hat mir gut gefallen). Fahren sie mal in einen arabischen Staat und sprechen mit den Bürgern vor Ort. Sie werden staunen wieviel Antisemitismus (nicht nur Israelhass) einem entgegen schlägt. Sätze wie:“…Der ewige europäisch-christliche Antisemitismus war auch der Grund für die Entstehung des Zionismus, der jüdischen Nationalbewegung im Europa des 19. Jahrhunderts, der schließlich politisch und militärisch die Gründung des jüdischen Staates gegen den Willen der einheimischen arabischen Bevölkerung Palästinas erzwang…“ sind nur teilweise richtig. Ja, der Zionimus war die jüdische Antwort auf den Antisemitismus Europas,aber er (der Staat Israel) wurde nicht auf einem vitalen, autonomen, selbständigen und existierenden Staat namens Palästina gegründet. Diesen Staat Palästina gab es nicht in der Vergangenheit, es gab aber eine Provinz namens Palästina die seine Namensgebung der römischen Besatzung Judäas verdankt. Dafür muss man aber auch nicht in die Bibel schauen, dafür gibt es genug historische und bibelunabhängige Beweise. Diese Provinz wechselte seine Besitzer, nach den Römern wurde ein christliches Königreich gegründet, danach kam die arabisch-islamische Eroberung. Später übernahm das osmanische Reich das Gebiet (einschließlich den heutigen Staaten Syrien,Libanon,Jordanien) und zum Ende übernahmen die Engländer mit den Franzosen die Verwaltung der oben genannten Staaten und teilten Großsyrien mit Transjordanien auf. Transjordanien wurde dann durch die Engländer nochmals geteilt in ein Königreich Jordanien (als Geschenk an das haschemitische Königshaus für ihre Unterstützung im Kampf gegen die Türken) und das Mandatsgebiet Palästina die nicht nur muslimische Bewohner beherbergte, sondern auch Christen, Juden und andere Minderheiten. Zu behaupten, das die „Gründung des jüdischen Staates gegen den Willen der einheimischen arabischen Bevölkerung Palästinas erzwang…“ ist nur teilweise richtig. Abgesehen von einer jüdischen Mehrheit und einigen christlichen Bewohnern des Mandatsgebietes (die auch alle Palästinenser waren. Um nur ein Beispiel zu nennen – Ben Gurion hatte eine palästinensische Staatsangehörigkeit was zu der Zeit nichts besonderes war. Jeder Bewohner des Mandatsgebietes, egal welchem Glauben er angehörte, war bürokratisch gesehen ein Palästinenser), gab es auch Araber die eine Staatsgründung Israels mit allen Bewohnern und gleichen Rechten nicht abgeneigt waren. Man denke da an den haschemitische Königshaus das dieses indirekt sogar unterstützt hat, aber durch die Anhänger des Muftis von Jerusalem wurde der König Jordaniens ermordet. Zu sagen, dass eine Gründung des Staates gegen „den Willen“ aller Araber geschah ist einfach Falsch.
    Auch : “ …ging es den Zionisten nicht um die Ausbeutung von Bodenschätzen und anderen Ressourcen. Sondern sie sahen es auf den Grund und Boden der Einheimischen ab. Die jüdische Landnahme zielte darauf, den Boden Palästinas zu judaisieren…“ ist so völlig Falsch und geht völlig daneben. Erstens wurde diese „Landnahme“ mit Geld erkauft. Man braucht dafür immer einen der etwas verkaufen möchte (hier Land) und jemand der es kaufen will, also 2 gleiche Partner die einen gültigen Kaufvertrag eingehen. Es war doch nichts besonderes das arabische Aristokratenfamilien ihre öden und nutzlosen Böden an Juden, denen das Klischee anhaftete sie können keine Landwirtschaft betreiben, verkaufte und damit eine Stange Geld in seine Familienkasse spülte. Vergessen sie bitte eine wichtige Sache nicht – der große Teil der Fläche gehörte zu Clans und anderen reichen arabischen Familien, die diese Flächen an Juden bzw. ihre Vertreter freiwillig verkauften. Es gab keinen Landraub. Das ist ein neuzeitlicher Mythos. Es mag sein, dass hier und dort nicht jede Kaufabwicklung sauber getätigt worden ist, aber das waren größtenteils Ausnahmen. Auch wollte der neu ausgerufene Staat Israel, der seine Legitimation durch die UNO erhielt, die Araber die in seinem Gebiet lebten nicht ausweisen, sondern sie zu seinen Bürgern erklären. Leider wurde sofort von 5 arabischen Staaten ein kriegerischer Überfall auf den gerade gegründeten Staat Israel vollzogen und nicht wie im Text: “ ..der schließlich politisch und militärisch die Gründung des jüdischen Staates…“. Nicht die Israelis waren die militärischen Angreifer, sondern 5 arabische Nationen. Nicht Israel brach den Krieg vom Zaun. Das dabei die Araber selbst einen Staat Palästina verspielten ist nun nicht den Israelis anzurechnen. Wir sollten auch nicht vergessen, das Jordanien bis zum Yom Kippur Krieg im Jahre 1967, der Verwalter und Besitzer vom Westjordanland waren und die Ägypter Herrscher über den Gazastreifen. Hätten sie nicht den dort wohnenden Arabern die Möglichkeit gegeben, einen selbständigen palästinensischen Staat auszurufen?. Wieso haben sie es nicht getan und warum gab es von den „Palästinensern“ nicht einen „Freiheitskampf“ gegen Jordanien und Ägypten? – 19 Jahre hatten sie ja Zeit dazu. Die Antwort werde ich ihnen selber liefern: 1. Weil sie sich erstmal nicht als ein „palästinensisches Volk“ definiert haben, denn das ist erst nach 1967 geschehen und als politische Waffe gegen Israel eingesetzt. Sie haben sich als Araber gesehen.
    2. Ist die Besatzung durch arabische Bruderstaaten wohl was anderes, als wenn die Besatzer Juden sind. Des weiteren möchte ich sie darauf hinweisen, das Israel Jordanien das Westjordanland für Frieden angeboten hat „Land gegen Frieden“ dieses aber von Jordanien abgelehnt worden ist und später als „Geschenk“ an die „Palästinenser“ abgetreten wurde. Damit hatte Israel den eigentlichen Besitzer dieses Gebietes als Verhandlungspartner verloren. Man kann die These aufstellen, das das von den Jordaniern so gewollt war. Das selbe gilt auch beim Gazastreifen. Die Ägypter lehnten eine Rücknahme des Gebietes ab. So entledigten sich die eigentlichen Verantwortlichen für mehrere Kriege gegen den Staat Israel von der „palästinensischen Bürde“ ab und hinterließen ein politisches Dilemma, das heute auf dem Rücken des Staates Israel und auch auf dem Rücken des heute genannten arabischen Volkes namens „Palästinenser“ ausgetragen wird. Dem Autor muss ich unterstellen das er entweder nicht weiß wovon er schreibt, oder er besitzt die Unverschämtheit zu Lügen.

  49. Julius Streicher hätte es nicht besser sagen können. Komisch wie linke und rechte Kotzbrocken am ende alle gleich reden.

  50. @Phasael: Dein Brief ist exzellent.

    Ich war schon immer auf Israels Seite, ich muss aber zugeben, dass es bis vor einigen Jahren eine rein gefühlsmäßige Sympathie war. Ich hatte immer etwas Sorge, dass ich faktisch zumindest teilweise im Unrecht sein könnte.

    Allerdings gibt es etwas wie den „Fluch der bösen Tat“ und nach den vielen Terrorakten hätten die selbsternannten Palästinenser auch Ansprüche verspielt, die sie vorher vielleicht gehabt haben könnten.

    Dann fing ich an, mich zu informieren. Es ist ein verdammt gutes Gefühl, wenn man nach und nach erkennt, dass das, was man emotional für richtig hielt, auch sachlich vollkommen untermauerbar ist.

    Dein Brief hat all das großartig zusammengefasst. Bei der SZ wird er nichts nützen, aber für die Leser hier ist er mit Sicherheit eine großartige Argumentationshilfe.

  51. #65 oisblues (06. Mai 2008 17:15)

    …Fakt und unumstößliche Tatsache ist doch, das, zu dem Zeitpunkt als sich Juden dieser Welt irgendwann mal den Fleck Erde zwischen Syrien und Ägypten aussuchten, um dort zu leben, war dort eine Bevölkerung ansässig die nicht jüdisch war und die wurde erst getäuscht, dann verdrängt und missachtet und letztendlich eliminiert, etwas anderes zu behaupten ist eine Menschenverachtende Lüge…

    Na ja, bei dem was Du da schreibst ist ja grenzenlose Wissen (wovon?) zu erahnen…

    Wenn Du Deine rosarote Brille von der Nase nimmst und – vorausgesetzt, Du kannst dann noch gucken – z. B. den thread 60 liest, kennst Du die historischen Fakten.

    Unwiderlegbar.

  52. etwas anderes zu behaupten ist eine Menschenverachtende Lüge.

    Eine Nummer kleiner als „menschenverachtende Lüge“ geht’s nicht?

    Wie wärs zum Beispiel mit einer ruhigen faktenorientierten Aufklärung von uns „grenzenlos unwissend Dummen“?

    Zum Beispiel:

    Fakt und unumstößliche Tatsache ist doch, das, zu dem Zeitpunkt als sich Juden dieser Welt irgendwann mal den Fleck Erde zwischen Syrien und Ägypten aussuchten

    Achja, WANN geschah das, dass Juden plötzlich aus dem Blauen heraus (und kein Mensch weiß warum) auf die Idee kamen, Israel wäre jüdisch?

    war dort eine Bevölkerung ansässig die nicht jüdisch war

    Wie zahlreich war die? Und warum sollten sie sich von Juden gestört fühlen? Und hatten sie da einen Staat?

    und die wurde erst getäuscht

    Wie?

    dann verdrängt

    wohin und warum?

    missachtet

    Wie und von wem?

    und letztendlich eliminiert,

    Echt? Es gibt die gar nicht mehr? Die sind eliminiert?

    Das musst Du der EU mitteilen, die schickt da nämlich viel Geld hin, weil sie denkt, diese Leute gäbe es noch und die hätten im letzten halben Jahrhundert eine fast einzgartige Bevölkerungsexplosion erlebt.

  53. Phasael, dein Text sollte man als obligatorische PI-FAQ deklarieren.

    Damit der unbedarfte halblegasthenische wahrheitsresistente ‚Durchmischer‘ sie nicht samt Policy und Leitlinien übersieht, würde ich sie mit einem Weihnachtsbaum-Blinkenden Button mit penetrantem 74er Font verlinken.

    Bei wiederkehrender ‚unumstößlichen‘ Faktenverdrehung oder gutmenschlichem Verharren: Peitsche, Steinigung oder Krann, je nachdem.

    Danke für diese historische Zusammenfassung.

  54. @Schweinsohr
    Sehr gute Information!
    Dazu Phasael(danke) und für oisblues das:
    http://www.conceptwizard.com/nutoo/nutshell3.html

    Es hilft aber nichts, die geistige Haltung der Araber in den palästinensischen Gebieten (gläubigen Muslimen insgesamt) entspringt letztlich dem Islam. Sie können einfach nicht selbst etwas auf die Beine bringen. Sie brauchen Dhimmis,die sie füttern,und sie kriegen sie auch.
    Sure 33,Vers 27:
    „Und Allah hat euch zum Erbe gesetzt über ihr Land, ihre Wohnstätten und ihren Besitz, und auch ein Land, das ihr vorher nicht betreten hattet.“
    hadith(al Belesri) dazu:
    „Allah brachte die Muslime auf die Welt, damit sie die Welt erobern und beherrschen und bevölkern. wenn ein Volk sich dem Willen Allahs widersetzt und sich weigert, muslimisch zu sein, dann wird es zu Sklaven der Muslime werden und Steuern an die islamische Obrigkeit bezahlen.Diese Völker werden hart arbeiten, und ihr werdet Nutzen daraus ziehen.“

    Das gilt und nun ratet mal, was zum Neid dazukommt.
    Die EU füttert maßgeblich Fatah und Hamas. Womit ist auch noch die Frage.

  55. #oisblues

    Wer hat sich eigentlich vor den Palis und Mohammed in Israel getummelt? Wurde das Land dort vielleicht auch schon davor Menschen geraubt und diese gewaltsam zum Glaubenswchsel bewegt? Wenn man schon in der Geschichte so zurückrudert…

  56. Der Vorschlag von #68 Tom Mix ist wirklich gut. Es wäre sehr nützlich eine PI-FAQ zu haben, wo die wichtigsten Dinge drin stehen, insbesondere auch Antworten und Argumente für typische Fragen der Gegenseite.
    Leider hassen 80% der Deutschen Israel und ein Großteil verquirlt das auch mit Juden, wenn auch das etwas versteckter (quasi linkes Doppeldenk). Dabei sollten wir hier klar sagen, warum wir Israel eigentlich gut finden sollten, was für ein gutes Vorbild Israel sein kann. Beispielsweise ist ein freies emanzipiertes forschrittliches Land, das nicht nur unvergleichlich in der Region ist, sondern auch die meisten europäischen Staaten in die Tasche steckt. Emanzipation und Schwulenrechte – führend, trotzdem kinderreich. Bildung und Forschung – spitze. Freiheit sicher nicht alles rosig, aber wenn man die Situation bedenkt… und dann sieht, was hier in D abgeht…

  57. Danke an all die anderen für eure Komplimente.
    Es freut mich das der Brief an die SZ gelungen ist, leider sehe ich auch Menschen wie „oisblues“ die wohl mein Schreiben nicht gelesen haben, nicht lesen wollten, oder ihn einfach vergessen haben (Alzheimer). Es ist ja nichts neues bei PI, das wir auch ab und an Menschen anziehen die den Kampf gegen die islamisierung Europas mit Hitlers Rassenkunde verwechseln. Ich möchte nur darauf hinweisen, daß jeder Mensch (doppelt unterstreichen) der hier in Deutschland,Europa,die westlich-demokratisch orientierte Welt (dazu gehören auch USA,Israel und viele andere) leben will das auch tun kann, solange er die Gesetze,Regeln,Kultur des gewählten Landes beachtet. Das bedeutet, das wir nicht gegen Araber oder anderen Gruppen kämpfen, sondern eine Ideologie die das gemeinsame Miteinander bedroht und bekämpft zu warnen. Dazu gehört der Islamismus genauso wie der Faschismus und der linke Sozialismus.Wenn also Israel als der „Böse“ betrachtet wird und dieses noch mit falscher Historie, oder ohne einen Beweis an den Pranger gestellt wird, tut das entweder aus Antisemitismus oder böswilliger Dummheit. Mein/Unser Deutschland und Europa wird nicht am Hindukusch verteidigt- NEIN, es wird in Israel verteidigt.Gott behüte, aber wenn Israel jemals fallen sollte, dann werden wir die volle Kraft der islamischen Welt gegen unsere Türe donnern hören und dann ist jeder für sich am nächsten.Dann wird man überall im Land hören „Möge Gott uns verschonen“.

  58. #71 Phasael (06. Mai 2008 18:54)

    Das Volk Israel hat die Ägypter, die Römer, Mohammed, die Osmanen, die Briten, die Shoa und seitdem etliche Kriege überlebt.

    Ich wage die Prognose, dass Israel noch existieren wird, wenn andere Kulturen längst von der Bildfläche verschwunden sind.

  59. Dieser Herr Fuad Hamdanse ist wahrscheinlich einer von vielen, ein der vielen Extremistischen Antisemiten in der Arabischen Welt und Deutschland. Aber das Die Süddeutsche ihm ein solches Forum bietet istmehr als eine Frechheit. Gerade so, als wäre die FAZ NPD- Funktionären gestatten in ihrer Zeitung wichtige Artikel zu gestalten. Da wäre das Geschrei aber groß.

  60. Ah ja, und eine dicke Gratulation an BoJo, möge er erfolgreich London regieren.

  61. Wenn ich nicht schon ein Bewunderer der IDF wäre – dann wäre ich es – nach dem Anblick der Soldatinnen – spätestens jetzt 😉

    @Phasael
    Sehr guter Brief!

    @PI
    Da es hier nochmal anklang:
    Wäre es nicht möglich, ein paar Artikel als eine Art „Einstieg“ oder „Best of“ zusammenzufassen und sie unter einem Link hier permanent erreichbar zu machen. Wäre als Einstieg für jeden Neuleser eine gute Möglichkeit, schnell an Informationen zu gelangen.
    Oder man könnte daraus eine Linksammlung machen und sie jedem neuangemeldeten Kommentator an dessen Email-Adresse senden.

  62. Es ist schon wieder soweit! Offene antiisraelische Hetze ist wieder salonfähig, jedenfalls in solchen Salons wo so ein Stürmer gelesen wird. Dieses Hetzblatt sollten wir nur noch „Stürmer“ (SZ) nennen.

  63. Ich finde es sehr gewagt, unter dem Deckmantel scheinbarer Objektivität „Eine Außenansicht von Fuad Hamdan“, einen Autor mit einer derartigen Vita (palästin. Flüchtlingslager etc.)
    in einer DEUTSCHEN Zeitung unwidersprochen seinen Sermon absondern zu lassen.

    Allerdings von dem Absatz:
    „Die Nachbarn, einschließlich der meisten Palästinenser, haben sich wohl oder übel mit diesem Staat abgefunden und betteln seit Jahren unentwegt um Frieden.“
    bin ich schlichtweg begeistert.
    Ein typisch islamisches Dialogangebot, bestehend
    aus Terror, Selbstmordattentaten, Raketenangriffen
    und übelster Hetze.

    Nur die Israelis verstehen wieder mal nicht, daß dies nur ein „Betteln um Frieden“ ist…

  64. (…) die SZ und das “Monster” Israel

    Dieser antisemitische Hetzartikel von Fuad Hamdan hat mich zutiefst schockiert.

    Ich kann es immer noch nicht fassen: Hat die Süddeutsche Zeitung tatsächlich diesen Artikel veröffentlicht? Ich mag es kaum glauben. Bei der TAZ hätte ich so was ja noch verstanden.

    Einfach unfaßbar.

    Es ist ein weiterer wichtiger Beweis dafür, daß wir uns nicht getäuscht haben. Daß wir uns die Bedrohung durch den Islam nicht eingebildet haben. Daß nicht wir die Verrückten sind, sondern diejenigen, die unsere Verfassung verraten und sich mit den Feinden von Freiheit und Demokratie verbündet haben.

    Wir stehen auf der richtigen Seite.
    Wir haben Gewißheit.
    Wir sind die Guten.

  65. Zuerst dachte ich, dies ist ein Bericht von Altermedia und nicht von der SZ. Dies ist aber wirklich von einer großen deutschen Zeitung, die Hetze gegen Israel betreiben. 🙁 Haben die inzwischen Schreiberlinge von Altermedia eingestellt?

  66. ISRAEL IST DER SPIEGEL

    Israel ist der Spiegel, in den die benachbarten Araber jeden Morgen nach dem Aufstehen blicken müssen: demokratisch, wirtschaftlich erfolgreich, freiheitlich, sozial, lebenswert. Das Land investiert in seine Bürger, in die Gesellschaft, in die Bildung. Ein tolles Land!

    Es ist das einzige Land dieser Art in der ganzen weiten Mittel-Ost-Region. DAS bringt die Araber um. An Israel müssen sie jeden Tag sehen, was für stinkende loser sie sind. Und wie erbärmlich ihre Staaten sind. Darum der Hass. Kann man irgendwie verstehen.

  67. #82 Mastro Cecco (06. Mai 2008 23:04)

    Wir stehen auf der richtigen Seite.
    Wir haben Gewißheit.
    Wir sind die Guten.

    Und jetzt?

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