SchrapnellenEs wird immer unerträglicher, niemand scheint vor dem Gesinnungsterror der Gutmenschen noch sicher zu sein. Ein jeder, der von verlogenen, selbsternannten Pseudodemokraten das Hakenkreuz auf die Stirn gebrannt bekommt, geht unter im reißenden Strudel aus bösartigen Verdächtigungen, inquisitorischen Anschuldigungen und hasserfüllter Hysterie.

(Gastbeitrag von X-tian)

Eine jahrelang zurückliegende Redakteurstätigkeit für die Wochenzeitung Junge Freiheit reicht dafür aus. Es tut nichts zur Sache, dass der Verfassungsschutz 2005 vom BVerfG nach elf Jahren (!) zur Einstellung der Beobachtung dieser Zeitung verurteilt worden ist. Oder dass namhafte Persönlichkeiten von Peter Scholl-Latour über Egon Bahr bis hin zum ehemaligen Generalbundesanwalt Alexander von Stahl sich für die JF einsetzen. Die Schrapnellen der linken Gesinnungsartillerie zerschießen jeden, der es wagt, seinen Kopf aus der Deckung zu heben. Es wird nicht diskutiert, es wird vernichtet.

Das Recht auf Meinungsfreiheit und fairen, offenen Disput ist außer Kraft gesetzt, wenn man wegen jedes einzelnen Schrittes im Leben mit der persönlich-beruflichen Vernichtung rechnen muss. Der CDU-Landtagsabgeordnete Dr. Peter Krause hatte einst in der DDR das „Neue Forum“ mitgegründet. Er wurde dort aus politischen Gründen aus seiner beruflichen Laufbahn geworfen, verdingte sich gezwungenermaßen als Hilfsarbeiter.

Und nun? Im freiesten Deutschland, das es angeblich jemals gab, passiert ihm fast dasselbe. Seine persönliche Erklärung auf der Seite der Thüringer CDU ist ein bewegendes Zeitdokument, das den systematischen Niedergang der demokratischen Kultur in Deutschland dokumentiert.

Jeder, der sich in seinem „Wahn gegen Rechts“ über diese Entwicklung freut, dem sei gesagt: „Morgen bist Du dran“. Morgen werden es Deine Werte sein, die dämonisiert und verteufelt werden, es wird Deine Meinungsfreiheit sein, die den langsamen Tod stirbt. Es werden Deine Mitstreiter sein, mit denen nicht diskutiert wird, sondern die beruflich und sozial zerstört werden – und zwar bis tief in das private Umfeld hinein.

Hier Krauses Erklärung im Wortlaut:

Am 23. April 2008 hat mich der Ministerpräsident des Freistaates Thüringen, Dieter Althaus, zum Kultusminister designiert. Obwohl meine bevorstehende Ernennung von Repräsentanten der Thüringer Kultur und Wissenschaft sowie den Medienvertretern, die meine Arbeit kennen, durchweg begrüßt wurde, setzte kurz darauf Kritik ein. Diese fand ihren Grund in meiner viermonatigen Arbeit in der Redaktion der Wochenzeitung „Junge Freiheit“ vor zehn Jahren. Diese Tätigkeit allerdings war seit 2004 einer breiteren Öffentlichkeit bekannt. Meine Texte waren zugänglich. Meine Publikationen in der Zeitschrift „Etappe“, die an deutschen Universitäten gelistet ist, sind auf meiner Homepage seit Jahren verzeichnet. Obwohl seit mehr als einer Woche intensiv nach „umstrittenen“ Zitaten von mir gefahndet wird, haben meine Kritiker nichts gefunden: Deshalb werden Verdrehungen und Entstellungen skandalisiert.

Ich verstehe, dass mir für meine Arbeit für die „JF“ Skepsis entgegengebracht wird. Wahrscheinlich habe ich diese durch eine unpräzise Äußerung genährt. Aber mittlerweile hat die Art der Auseinandersetzung ein Niveau erreicht, das nicht das meine ist, das vor allem keine angemessene, sachliche Verteidigung zulässt. Die nichtwissende und böswillige Aggressivität, mit der gegen mich vorgegangen wird, findet keinen Grund mehr jenseits der politischen Angst und Hysterie.

In meine private Sphäre wird in einer üblen Art und Weise eingegriffen, die ich nicht länger zu ertragen bereit bin. Deshalb habe ich gestern Abend den Ministerpräsidenten, den ich für sein Vertrauen in meine fachliche und politische Kompetenz danke, gebeten, mich am 8. Mai 2008 nicht zum Thüringer Kultusminister zu ernennen.

Ich sehe keine Möglichkeit, das sensible Amt in angemessener Sachlichkeit erfolgreich ausüben zu können. Ich sehe keine Möglichkeit, im Amt politisch souverän handeln zu können. Ich sehe keine Möglichkeit, im Amt ein halbwegs normales Leben führen zu können.

Mein politisches Denken und Handeln ist seit eh und je vom Impuls der Freiheit getragen. Dass wir von einer freien, demokratisch-gefestigten Gesellschaft und einer offenen, fairen Diskurskultur noch entfernt sind, daran dürfte nach dem, was sich in Thüringen nun ereignet hat, wenig Zweifel bestehen. Es gab und gibt eigentlich keine Debatte mit mir oder über mich, sondern vor allem eine von meinen Veröffentlichungen losgelöste, ideologisierte Kampagne, geführt oft von Leuten, denen weder der Herbst 1989 noch der Herbst 1990 etwas bedeutet. Die Kampagne ist von bloßen Reflexen und alten Stereotypen geprägt. Wenige, die über mich urteilen, haben eine Zeile von mir gelesen. Es geht offenkundig um bedrohte Machtansprüche, es geht um Wahlkampf, es geht um Selbstinszenierung.

Ich bedanke mich bei meiner Familie, voran meiner Tochter, die diese Kampagne mit mir tapfer durchgestanden hat. Aber mehr kann und mag ich ihr nicht zumuten.

Ich habe in den zurückliegenden Tagen sehr viel mehr Freunde gewonnen als verloren. Dafür danke ich unendlich! Ich bedanke mich für den enormen und sicheren Rückhalt, den mir in den jüngsten Tagen der Ministerpräsident, meine CDU-Landtagsfraktion und der CDU-Landesverband, mein CDU-Kreisverband und meine Stadtratsfraktion Weimar gegeben haben. Ich bedanke mich sehr für den vielfachen hilfreichen Zuspruch, den ich aus meiner Stadt erhalten habe, und zwar aus allen demokratisch gesinnten Lagern.

Ich bedanke mich auch bei denjenigen Publizisten und Journalisten – beispielhaft bei der Redaktion Weimar der „Thüringer Allgemeine“ -, die ihrem Berufsethos gerecht geworden sind. Ich bedaure, dass der SPD-Landesvorsitzende, Christoph Matschie, den ich persönlich geschätzt habe, bisher nicht die Courage fand, sich für seine unsägliche Unterstellung bei mir zu entschuldigen.

Ich werde nun die politische und auch wieder publizistische Auseinandersetzung aus der Mitte meiner Fraktion und Partei noch intensiver fortsetzen, um zu verhindern, dass 2009 Thüringen von einem westdeutschen Sozialisten regiert wird, dass die freie politische Kultur, die wir 1989 erstritten haben, begraben wird.

Wenn die Union nicht bald einflussreiche Netzwerke aufbaut, die beginnen, sich dieser Entwicklung machtvoll entgegenzustemmen, wird sich Krauses düstere Vision wohl kaum verhindern lassen. Möglichst viele Menschen sollten Herrn Matschie und der SPD Thüringen dies in sachlicher, aber unmissverständlicher Weise klarmachen.

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45 KOMMENTARE

  1. Die Wochenschrift JUNGE FREIHEIT ist ein
    Kämpfer für Freiheit und Wahrheit.

    Dr.Peter Krause ist ein Opfer der schwarz-rot-
    grünen-multi-kulti-Cliqueria.

    Ja,ja, so isses !

    Gregor Gysi haben sie nach oben katapultiert,
    Dr. Peter Krause wollen sie in die Goße stoßen!

    Beide sind Ex-DDRler !

    Gysi hat in der neuen Bundesrepublik nichts
    dazugelernt – ein SED-Bruder bis heute !

    Dr.Peter Krause hat dazugelernt – das scheint
    sein Makel zu sein !

    So isses, so isses, so isses !

    Ach wie gut, daß niemand weiß, daß ich Rumpel-
    stilzchen heiß !

    Ich möchte mir ein Bein ausreißen vor Wut,
    Empörung und Verbitterung

  2. Es ist immer das gleiche Denkmuster der Linken. Sobald jemand ein politisches Amt bekleidet und nicht in das Konzept passt wird in der Vergangenheit gestöbert bis man etwas findet. Am besten was rechtes denn dann ist man dick da. Ich sage nur Präsidentschaft Kurt Waldheim. Jahrelang war er als UN Generalsekretät gut genug und man hat sicher damals schon alles über ihn gewußt. Egal ob diese Leute jahrelang gute Dienste geleistet haben, wenn man Gründe hervorbringen will erfindet man welche.

  3. Als Thüringer habe ich diese leidige Diskussion seit 2 Wochen jeden Tag auf dem Frühstückstisch. Insbesondere die Thüringische Landeszeitung (www.tlz.de) hat eine regelrechte Hetzkampagne gegen Krause inszeniert. Jeden Tag seitenweise Artikel. Wann hat Krause welchen Furz gelassen… Nicht nur die Linken und die Grünen sind schuld am Rückzieher, nein auch die Presse ist eindeutig linksgeschaltet.

    E-Mail: redaktion@tlz.de

  4. Die, die diffamieren, sehen sich als Sieger der Geschichte und Sieger werden nicht gerichtet.

    Als 1988 die Transparenteträger „Freiheit ist immer Freiheit der Andersdenkenden“ aus der Liebknecht-Luxemburg-Demonstration gezerrt wurden, da war die Freiheit der Andersdenkenden nicht erwünscht, das war der Klassenfeind.

    Ab 1989 machten sich die Genossen der PDS flugs diese Losung zueigen. Nun waren sie die Andersdenkenden, die angeblich diffamiert und unterdrückt wurden.

    Und nun, da sie die Interpretationshoheit über das Zeitgeschehen zurückgewonnen haben, verstärkt durch die Kommunisten aus dem Westen, ist die Freiheit der Andersdenkenden wieder keinen Pfifferling wert.

    Fehlt nur noch die Neubelebung des Ministeriums für Staatssicherheit. Aber die wurde ja bereits gefordert.

  5. Soeben gemailt:

    Hallo Herr Matschie,

    Ihr medialer, stalinistischer Gesinnungsterrorismus gegenüber Herrn Krause CDU, wobei Sie keinerlei der Anschuldigungen belegt haben, war nur noch zum Kotzen. Was unterscheidet Ihre Propaganda eigentlich von dem der Nazis? Sie sind widerlich und ich schwöre bei Gott bei jedweder Wahl auf welcher Ebene auch immer, die SPD nicht mehr zu wählen.

  6. Angesichts des frechen, stasibelasteten kommunistischen Geschmeiß`in sämtlichen ostdeutschen Landtagen ist die Causa Krause absolut unerträglich.

    Als Spitzenfunktionär und Stasischerge (IM „Sekretär“) konnte Manfred Stolpe nicht nur eine Dekade MP in Brandenburg sein, er war (neben der unseligen Regina Hildebrandt) vielmehr für die Ostdeutschen DAS Gewissen der Nation.

    Absurdistan 2008

  7. mit der JF habe ich nichts zu tun und will auch nichts damit zu tun haben. Bezüglich Dr. Peter Krause habe ich allerdings vor kurzem etwas recherchiert und dabei entstand ein Eindruck, den ich hier einmal an die Öffentlichkeit tragen möchte.

    Mir kommt es nämlich so vor, als ob die alte Unterdrückung und Repression der Mauermörderpartei SED gegen Abweichler und Dissidenten heutzutage fortgesetzt wird.

    Zu den Beteiligten gehören auch nicht wenige, welche bereits im SED Staat politische Karriere machten. Dabei handelt es sich noch nicht einmal unbedingt um Mitglieder der parlamentarischen Hauptrepräsentanz des Drittels antidemokratischer Kollektivisten des Ostens, sondern durchaus auch um Mitglieder anderer Parteien.

    Das politische System der BRD insgesamt gestattet solche Prozesse. Es hat den antitotalitären Konsens zugunsten einer zutiefst einseitigen Problemwahrnehmung gebrochen. So wird es beispielsweise auch kein Thema dass die SPD-Politikerin mit SED-Vergangenheit Eva-Maria Stange mehr Marx im DDR-Schulunterricht fordert, dh. das Bewusstsein der Heranwachsenden um annähernd 200 Jahre zurück katapultieren will.

    Wenn schon die früheren JF Aktivitäten des Dr. Peter Krause zum Thema werden, so bleibt mir völlig unverständlich, weshalb die SED-Vergangenheit der SPD-Politikerin Eva-Maria Stange nicht ebenfalls zum Thema wird.

  8. Nicht nur die Linken haben sich mal wieder als Meinungsterroristen betätigt, als Komplizen waren auch die grünen Strolche und der Zentralrat mit von der Partie, also die Allianz, deren Ziel der Untergang Deutschlands ist!

  9. Guckst Du DressurelitIn Claudia Fatima Roth:

    http://www.gruene.de/cms/default/dok/231/231264.demokratie_ist_kein_experimentierfeld_pe.htm

    PM Nr.063/08 vom 29.04.2008
    Demokratie ist kein Experimentierfeld – Personalentscheidung zurücknehmen

    Zum Festhalten von Thüringens Ministerpräsident Althaus an dem Personalvorschlag Peter Krause als Kultusminister erklären Claudia Roth, Bundesvorsitzende, und Astrid Rothe-Beinlich, Mitglied im Bundesvorstand von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und Landessprecherin in Thüringen:

    “Ein Kultusminister und zugleich Stiftungspräsident der Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora, der als Redakteur der Jungen Freiheit tätig war, jahrelang für das Ostpreußenblatt schrieb und dabei auch an Tagungen des rechtslastigen Studienzentrums Weikersheim teilnahm, ist untragbar. Wir fordern Ministerpräsident Althaus auf, die Benennung von Peter Krause zum Kultusminister umgehend zurückzunehmen, um Schaden von der Demokratie abzuwenden.

    Die Demokratie darf nicht zum Experimentierfeld für Tabu-Brecher werden. Wer die Wahl der DVU in den Landtag von Sachsen-Anhalt als ‘Willensbekundung junger Deutscher’ positiv kommentiert und im Ostpreußenblatt eine ‘historische Schuldmetaphorik, die auch jüngere Deutsche einbezieht’ sieht, ist nicht ministrabel.

    Sollte Krause tatsächlich Kultusminister werden, kommt dies einem Schlag ins Gesicht aller Opfer der Nationalsozialisten gleich. Hier gilt es, tatsächlich Farbe zu bekennen. Jetzt analog den drei sinnbildlichen Affen zu verfahren, die nichts hören, sehen und sagen, der agiert mindestens grob fahrlässig. Herr Althaus: zeigen und wahren Sie Gesicht, indem Sie Abstand von Herrn Krause nehmen!

    Mit dem Verweis darauf, dass die Junge Freiheit nicht verboten ist, versucht Herr Althaus die publizistischen Tätigkeiten von Herrn Krause zu verteidigen. Geflissentlich übersieht Herr Althaus dabei die Inhalte. Auch die NPD ist nicht verboten und dennoch keine demokratische Partei! Halbherzige Dementis helfen hier nicht weiter. Hier gibt es nur eins: Sag NEIN!“

  10. Wenn man alle Politiker entlassen würde, die für das „Neue Deutschland“ geschrieben haben, dann müsste man den halben Berliner Senat in die Wüste schicken.

    Hier wird mal wieder mit zweierlei Maß gemessen. Wer nicht auf rotrotgrüner ideologischer Linie ist, wird gnadenlos weggebissen. Weil rotrotgrün inhaltlich nicht mehr punkten kann, wird eben gemobbt. Und die meisten MSN machen munter mit, weil sie sich nicht mehr als Informationsdienstleister verstehen, sondern als Volkspädagogen bzw. ideologische Erfüllungsgehilfen, die völlig unverfroren Wahlkampfhilfe liefern in Sachen Wahlen in Thüringen.

    Das sieht man ja vor jeder Wahl, aber es wird wirklich immer schmutziger, so wie man Roland Koch unterstellt und verbreitet hat, er wolle 12jährige in Gefängnisse stecken, was er ja nie gesagt hat. Aber wenn’s nicht passt, wird’s eben passend gemacht.

    Das Schlimmste ist, dass viele Journalisten und Redakteure nicht mal mehr merken, wie sehr sich sich damit ganz schleichend mehr und mehr dem Stil des DDR-Journalismus annähern. Vielleicht macht es ihnen auch einfach nichts aus. Berufsethos scheint ja selbst bei einigen Zeitungen mit etwas kleineren Buchstaben kein großes Thema mehr zu sein.

  11. Nennt man das nicht „Rufmord“? Der Umstand, dass ausgerechnet der Spitzenkandidat der thüringer Linkspartei, also ein Mitglied der Täterpartei, Ramelow hier sein Maul aufreißt, ist besonders ekelerregend!

    „Früher saßen Patrioten in den Parlamenten und Verbrecher im Gefängnis. Wie sich doch die Zeiten geändert haben.“

  12. In Demokratien sitzen KommunistInnen im Parlament, im Kommunismus sitzen Demokraten im Arbeitslager!

  13. Kompliment an die FAZ. Hier zählt seriöser Journalismus tatsächlich noch etwas. Allerdings hätte man sich gewünscht, das die Zeitung vor Krauses Rückzug klar Stellung bezieht, statt wieder wie bei Hohmann erst nach dessen Abschuß:

    Thüringer Landtag
    Ein Kesseltreiben mit Schlägen von allen Seiten
    Von Claus-Peter Müller, Erfurt

    Peter Krause verzichtet auf die Kandidatur als Kultusminister

    05. Mai 2008 Der Meinungskampf, der wochenlang gegen den designierten Kultusminister von Thüringen, Peter Krause, geführt wurde, ist seit der Wende ohne Beispiel. Krause wurde gleichermaßen von der NPD und der politischen Linken, der Linkspartei, der SPD und den Grünen, bekämpft – bis er am Montag aufgab. Die extreme Rechte geißelte Krause als „Polit-Umfaller“, weil er sich von der „Jungen Freiheit“ distanzierte, für die er 1998 vier Monate gearbeitet hatte. Zugleich lobte die NPD Krause ob seiner Bildung, über die der Literaturwissenschaftler zweifelsohne verfügt, sowie als ihren Inspirator, der der NPD mit seiner Sorge um die deutsche Sprache Vorlagen geliefert habe. Ein Lob von dieser Seite ist politisch tödlich; und der sächsische NDP-Politiker Gansel versteht sich auf die Verabreichung des süßen Gifts. Die Linken warfen Krause vor, dass er auch später noch in der „Jungen Freiheit“ publiziert hatte sowie dass er Beiträge im „Ostpreußenblatt“ und der Zeitschrift „Etappe“ veröffentlichte.

    Die Zitate waren stets aus dem Kontext gerissen: So warf der SPD-Fraktions- und Parteivorsitzende Matschie Krause am 28. April vor, er relativiere die deutsche Verantwortung für den Holocaust. Matschie bezog sich auf ein Interview, das Krause für die Vertriebenenzeitung „Ostpreußenblatt“ vom 23.12.2000 geführt hatte. Dort behaupte Krause im Hinblick auf den Holocaust, schrieb Matschie, es gebe „eine historische Schuldmetaphysik, die auch jüngere Deutsche einbezieht und vor der Nation warnt“. Dieser Satz offenbare Krauses Gesinnung, folgerte Matschie: „Wer sie in den Bereich der Metaphysik, also des Spekulativen, verschiebt, spielt den Rechtsextremen in die Hände.“

    Wortglauberei

    Matschie sagte nicht, dass Krause das Interview mit dem früheren Vorsitzenden der Jungen Union Thüringen, von Witzleben, geführt hatte. Der Interviewte ist der Großneffe des nach dem 20. Juli 1944 hingerichteten Widerstandskämpfers Generalfeldmarschall Erwin von Witzleben. Das Interview war auch der Frage gewidmet, wie die Erinnerung an die Hitler-Attentäter wachzuhalten sei. Krause sagte zu Witzleben: „Nun gibt es eine historische Schuldmetaphysik, die auch jüngere Deutsche einbezieht und vor der Nation warnt.“ Dieser gab zurück: „Wir tragen Verantwortung dafür, dass sich die im Namen der Deutschen begangenen Verbrechen nicht wiederholen. Unsere Generation trägt aber keine Schuld, und wir sollten nicht mit gesenktem Kopf durch die Welt gehen.“

    Die Grünen übernahmen das Zitat, ersetzten aber „Schuldmetaphysik“ durch „Schuldmetaphorik“ und folgerten trotz der Entstellung, sollte Krause Kultusminister werden, „kommt dies einem Schlag ins Gesicht aller Opfer der Nationalsozialisten gleich“. In einem Interview mit dem Mitteldeutschen Rundfunk jedoch bezeichnete Krause den Holocaust als „singuläres Verbrechen“ und stellte dessen Einzigartigkeit heraus.

    Undurchsichtige Ereignisse

    Ungeachtet dieser aktuellen Äußerung Krauses und des Kontextes, in dem das Interview vor acht Jahren stand, schrieb der Spitzenkandidat der Linkspartei, Ramelow, im Pressedienst seiner Partei, dass Krause in einer ganzen Reihe von Blättern der „Neuen Rechten“ Texte veröffentlicht habe. Es werde „immer undurchsichtiger, in welchem braunen Sumpf sich Herr Krause geistig bewegt“. Noch schwerer wiege, dass Krause auch in Interviews keine Klarheit über seine Positionen schaffe. Klar sei nur, „dass ein Mann, dem keine klare Distanzierung von den Verbrechen des Holocaust über die Lippen geht und der die Beteiligten am Attentat auf Hitler vom 20. Juli 1944 als Mittäter bezeichnet, als Kultusminister völlig ungeeignet ist“.

    Mit Blick auf die geplante Vereidigung Krauses am Donnerstag dieser Woche schrieb Ramelow: „Vielleicht sollten am 8. Mai aus Protest für solche Betrachtungsweisen die nach dem Hitlerattentäter Claus Schenk Graf von Stauffenberg benannten Straßenschilder schwarz verhängt werden.“ Ein Sprecher der CDU-Fraktion sagte indes, von Krause eine Distanzierung von den Verbrechen des Holocaust zu fordern und ihm damit zu unterstellen, er stehe nicht in Distanz zu diesen, sei so, wie von Ramelow eine Distanzierung von der Pädophilie zu fordern.

    Erklärungen der NPD als Steinbruch

    Beschämend, wenn nicht entlarvend, war, dass sich die Kritiker Krauses ganz offenbar auf der Internetseite der NPD bedient hatten. Indem sie die Ergebnisse der NPD-Recherchen nach Krauses Autorentätigkeit ohne Quellenhinweis übernahmen, erwiesen sie sich als dienstbarer Geist des NPD-Politikers Gansel. Dieser spottete: „Gleich eine ganze Garde linker Spitzenpolitiker“ nutze seine Erklärung als Steinbruch. Gansel hatte darauf verwiesen, dass in der Ausgabe der „Etappe“, in der auch ein Beitrag von Krause stand, das Horst-Wessel-Lied in lateinischer Übersetzung abgedruckt gewesen sei. Gansel fragte im Internet: „Lernen Thüringer Gymnasiasten des Horst-Wessel-Lied auf Lateinisch?“ Gegenüber dem Deutschlandfunk stellte Krause klar, dass er für die Plazierung des Liedes der Nationalsozialisten in der Etappe keine Verantwortung trage. Er gehöre nicht der Redaktion an und habe daher nicht gewusst, welche Beiträge neben seinem veröffentlicht wurden.

    Schwer wog, dass der Direktor der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora, Volkhard Knigge, Krause ein ambivalentes Verhalten vorwarf. Er habe zu lange „seine Vergangenheit weichgespült und vernebelt“ und sich erst nach starkem öffentlichen Druck zu einer „Selbstdistanzierung“ durchringen können. Dies sei problematisch, da Krause als Kultusminister Vorsitzender des Stiftungsrates der Gedenkstätten wäre und damit auch „ein Vorbild im Kampf gegen Rechtsextremismus und rechte Grauzonen“.

    Offenbar galt Krause angesichts der anhaltenden Angriffe für die Staatskanzlei als nicht mehr haltbar. Dem Vernehmen nach wurde auch der Druck aus der CDU-Parteizentrale in Berlin zu groß. Krause gab am Montag eine Erklärung ab, in der er seine Erschütterung über die Wucht der Angriffe darlegt (siehe unten). Ein weiter Teil der Thüringer Öffentlichkeit, der allerdings in der veröffentlichten Meinung nicht durchdringt, ist unabhängig von der jeweiligen parteipolitischen Bindung des Einzelnen entsetzt ob der Macht des Kesseltreibens gegen Krause. Zitieren lassen sich nur wenige Fürsprecher, denn sie wissen, dass sie mit den Kritikern Krauses auch künftig auskommen müssen.

    Text: F.A.Z.
    Bildmaterial: AP

    http://www.faz.net/s/Rub61EAD5BEA1EE41CF8EC898B14B05D8D6/Doc~E30B577F07FA2 4990B2CAAC4078C6FD46~ATpl~Ecommon~Scontent.html?rss_googlefeed

  14. Es ist traurig, dass die stalinistische SED, auch bekannt als DIE LINKE, wieder ein Meinungsführer ist. Ein Armutszeugnis!

    Sozialismus und Kommunismus sind keine Meinungen, sie sind Verbrechen! Die SED ist, und das ist nach der letzten Reden von Gysi mehr als deutlich geworden,:

    – antidemokratisch
    – antifreiheitlich
    – christophob
    – antisemitisch
    – antideutsch

  15. Noch deutlicher wird die FAZ im Kommentar:

    Thüringen
    Mediale Selbstjustiz
    Von Stefan Dietrich

    05. Mai 2008 Es hat schon seit Jahren keinen Vorschlag des Innenministers zur Verbrechensbekämpfung mehr gegeben, dem nicht von links das Verdikt „Angriff auf die Freiheit“ entgegengeschleudert worden wäre. Die leidenschaftlichsten „Freiheitsverteidiger“, die den Staat am liebsten taub und blind für staatsfeindliche Umtriebe machen würden, sitzen auch im Bundestag am weitesten links.

    Wie schon in der DDR, so ist es allerdings auch heute nur die eigene Freiheit, die sie verteidigen. Gegen die der Andersdenkenden würden sie nur zu gern wieder die Machtmittel des Staates einsetzen. In Thüringen ist die Linkspartei davon nicht mehr weit entfernt, denn die SPD brennt darauf, mit ihr zusammen die Regierung Althaus abzulösen. Zur Einübung haben die beiden Parteien schon einmal den designierten Kultusminister Peter Krause zur Strecke gebracht. Staatliche Repressalien standen der Opposition dafür zwar (noch) nicht zu Gebote, dafür aber die Mittel medialer Selbstjustiz, die im Medienzeitalter eine schärfere Waffe sein können als das, was der Staat seinen Feinden entgegenzusetzen vermag.

    Eine Vorverurteilung

    Was vor zehn Tagen als legitime Oppositionskritik an der Regierung Althaus begann, hat im Handumdrehen Züge einer Hexenjagd auf Krause angenommen. Was sollte er nicht alles sein: ein Holocaust-Verharmloser, ein verkappter Rechtsextremist, ein Demokratieverächter.

    Zum Thema

    Krause verzichtet auf Amt des Kultusministers in Thüringen
    Für nichts davon konnte auch nur ein einziger Beleg in seinen Äußerungen gefunden werden. Den Zentralrat der Juden hinderte das nicht daran, von Krause zu verlangen, sich „von seinen früheren Äußerungen zu distanzieren“. Gegen eine Vorverurteilung, die sich nicht einmal der Mühe der Beweisführung unterzieht, ist Verteidigung unmöglich.

    Wie weit sich die angeblich der Freiheit verpflichtete Linke schon von freiheitlichem Denken entfernt hat, wird jedem klar, der sich angesichts des kurzen Prozesses gegen Krause das berühmte Voltaire-Zitat ins Gedächtnis ruft: „Ich missbillige Ihre Meinung, aber ich werde dafür kämpfen, dass Sie sie aussprechen können.“

    Besonders bitter, dass die Vorverurteilung einen ostdeutschen Politiker traf, der tatsächlich etwas für die Freiheit riskiert hat. Der bevorstehende 75. Jahrestag der Bücherverbrennungen in Deutschland wäre auch für den Zentralrat der Juden eine gute Gelegenheit, darüber nachzudenken, ob er noch auf der Seite der Freiheit steht.

    Text: F.A.Z.

    http://www.faz.net/s/Rub7FC5BF30C45B402F96E964EF8CE790E1/Doc~EF23667F3D31F47BC888688E52A796CCD~ATpl~Ecommon~Scontent.html

  16. Linke – Auferstanden aus Ruinen.

    Grüne – ensprungen aus der Gülle.

    Was Adolf nicht geschafft hat, könnten diese zwei Parteien hinbekommen. Deutschland entgültig versenken.

  17. Es scheint, als hätte der LINKSEXTREMISMUS diesen verlogenen Gutmenschen aber voll in ihre Gehirne geschissen.

  18. Im Forum der „Welt“ hat ein anderer User Folgendes geschrieben:

    ####

    Aus einem Interview der JF mit dem jüdischen Humoristen Kishon:

    „Ihr niveauvolles Blatt ist nicht radikal, es ist nicht einmal, was man ‚rechts‘ nennt, sonst hätte ich Ihnen kein Interview gegeben. Nach seiner Meinung für die Gründe der dauernden Verleumdung der JUNGEN FREIHEIT befragt, entgegnete Kishon: „Sie sind ‚rechtsgerichtet‘, weil Sie nicht linksgerichtet sind.

    „Ich kann Ihnen auch keine Erklärung dafür geben, warum im Westen die Presse, die Jurys, die Kommittees allesamt linksgerichtet sind.

    Außerdem kritisiert Kishon, selbst überlebender des Holocaust, die bundesdeutsche Öffentlichkeit für den hemmungslosen Umgang mit dem Faschismus-Vorwurf: „Die Leute wissen gar nicht, was die Begriffe bedeuten.

    Es gibt Mitte, Rechts und Links, meinetwegen Rechtsextreme, Mörder, Teufel. … Die Demokratie muß das angemessen behandeln, auch wenn jemand weniger liberal, sondern mehr nationaler Auffassung ist. Besonders kritisierte er Bundesaußenminister Joschka Fischer für dessen Auschwitz-Vergleich in der Kosovo-Krise: „Es war ein sehr frecher Vergleich. Das war unser Wunschtraum, daß die Nazis uns auf Karren setzen würden und uns über die Grenze schicken.

    Der Schriftsteller glaubt an einen Zusammenhang mit der allgemein üblichen Verharmlosung des Kommunismus in der westlichen Welt: „Der Kommunismus bedeutet den höchsten Grad an Terror, auch wenn … für mich die Hölle des Holocaust das Schlimmste (war). Er bezeichnete den Kommunismus als sogar noch „lügnerischer und „totaler als den Nationalsozialismus.

    „Ich frage mich seither, wie ist es nur möglich, daß fast alle europäischen Intellektuellen Anhänger der stalinistischen oder maoistischen Systeme waren?“

  19. Ich habe sowohl Althaus wie auch Krause eine Mail geschrieben. Dem Sozialisten Matschie dagegen schreibe ich nichts. Das ist vergebene Liebesmüh.

  20. Die TLZ hat mit ihrer beispiellosen Hetzkampagne sicher den entscheidenden Beitrag zum Verzicht Krauses geleistet.
    Besonders hervorgetan haben sich dabei die
    „Qualitätsjournalisten“ G. Sommer und H. Kaczmarek.

    Perfiderweise sind es genau diejenigen, die am lautesten „Nie wieder Faschismus“ schreien, die den Nazionalsozialisten ideologisch am nächsten stehen.

  21. Die CDU ist slbst schuld. Wieso reagiert man auf dumme linke kritik ? Man hätte diesen Mann durchboxen müssen !

  22. Claudia Fatima Roth: Auch die NPD ist nicht verboten und dennoch keine demokratische Partei!

    Das sagt alles über die Denke der neuen Linksfaschisten und künftigen Mauermörder.

  23. So weit braucht man nicht gucken:
    Überlegt doch einmal, ob ihr z.B. in eurer Firma eure Meinung so äußern könnt, wie ihr es im Schutze des Internets anonym tut!
    Ich glaube nicht… Ich weiß…

  24. Unglaublich – aber Realität!
    Während z. B. die dreimal umbenannte SED als “Linke” fröhliche Urstände feiert, problemlos linksfaschistische DKP-Kanditaen aufstellen kann und mit Ex-Stasi-Spitzeln in den Parlamenten sitzt, wird jemand wie Krause wegen 11 Jahre zurück liegender Artikel in der “JF” – ohne jegliche belastende Fakten! – in fast allen Medien und politisch fertig gemacht.

  25. Liebe PI Gemeinde.
    Wieder hat es einen erwischt, und wieder ist das Lamentieren groß.
    Fällt niemand die ewig gleiche „Betroffenheit“ in unseren Reihen auf?
    Auch wir sind gut erzogen von „unseren“ Parteien, von „unserer“ Bundesregierung, von „unserem“ Bundestag usw. usw….
    Selten kommt die Haltung DIE sind NOT ONE OF US !!!!
    Es drängt sich immer mehr der Verdacht auf, daß viele von uns fassungslos sind, daß sie nicht auch zum Mitspielen eingeladen werden.

  26. Ganz im Ernst. Wer sich wegen ein paar roter Schmierfinken nicht im Stande sieht, einen Posten anzutreten hat, vermutlich gar kein Rückgrat, um überhaupt eine verantwortungsvolle Position besetzten zu können. Deswegen ist es nicht wirklich schade um Herrn Krause. Eine weitere wirblellose Pfeiffe braucht dieses Land nämlich nicht.

  27. Diese linken Scheißhausfliegen bedienen sich der unter NS-Herrschaft üblichen Methoden und sollen sich zum Teufel scheren.

  28. #29 Der schwarze Graf (06. Mai 2008 12:18)

    Ja, und was machen wir mit der CDU?
    Sagte nicht unlängst Friedrich März, dass die CDU auf dem besten Weg ist, die linken links zu überholen? 🙁

  29. Solange alle nur aus ihrem Halbschlaf erwachen, wenn jemand „Nazi“ schreit und die Leute dann wie ferngesteuert reagieren, wird sich in Deutschland wenig ändern. Da nehme ich aber weder den ZdJ noch PI aus – jedes Jahr 20 Gedenktage sind Wasser auf die Antifa-Mühlen.

    Wenn Deutschland seelisch wieder robuster werden soll, muss man nicht nur gegen rechte Schläger vorgehen (ja, es gibt welche), sondern auch gegen das gerade am 1. Mai sehr rührige sogenannte „Antifa“-Gesindel. Man muss wieder Dinge so benennen, wie sie sind, damit die Gedanken in die richtigen Bahnen gelenkt werden (frei nach Konfuzius). Den Linken muss ihr gutes Gewissen genommen werden, damit ihnen klar wird, dass Antifa nur die andere Seite der Medaille ist.

  30. Interessant finde ich, dass erstens die Zeitschrift „Etappe“ keineswegs an deutschen Universitäten gelistet ist (was ich schade finde, denn ich hätte mich gern eingehender mit den dort erschienenen Artikeln auseinandergesetzt), und dass zweitens eine CDU, die auf „Gerüchte“, „Verleumdungen“ und „Verdrehungen“ mit einem Rückzug ihres Kandidaten reagiert, dies aus gutem Grund tut.

  31. @#30 karlmartell
    Ja und jetzt ist er weg vom Fenster.
    Aber in der Partei wäre er eh nicht mehr glücklich geworden.

  32. Als autonomer Steinewerfer darf man Außenminister des Bundes werden, aber hat man das unglaubliche Verbrechen begangen als CDU-Abgeordneter in einer konservativen Zeitung Artikel zu verfassen, wird man so daran gehindert.
    Es ist echt erschreckend, was in unserem Land im Namen der Demokratie alles passiert!

  33. Das Einzige, was man Herrn Krause vielleicht vorwerfen könnte, ist, dass er sich von der JF im nachhinein distanziert hat. Als sich die Linke Medienfront auf ihn eingeschossen hat, war abzusehen, dass alle Distanziererei nicht helfen würde. Warum auch, an einer sachlichen Diskussion war die Opposition zu keinem Zeitpunkt interessiert, es ging nur darum, Krause und die CDU zu bekämpfen.
    Schade, dass die CDU offenbar einknickte. Es wäre interessant gewesen, wenn sie in die Offensive gegangen wäre, einmal recherchiert hätte, welcher Oppositionspolitiker denn für linke Zeitungen geschrieben haben und wieviele öffentliche Gelder im Rahmen des „Kampfes gegen Rechts“ zur Unterstützung von Linksextremisten verwendet werden.

  34. Die Kritik an der Presse ist berechtigt; doch mich ärgert es vielmehr, dass die Union nicht die ,,Eier“ hat, sich geschossen hinter Hr. Krause zu stellen, und mit ihm durch den links-medialen Geschosshagel zu gehen.
    Ich dachte, man hätte mittlerweile aus den Fällen Filbinger, Hohmann, Oettinger, Günzel gelernt. Ein Hinweis auf innerparteilichen Meinungspluralimus oder auf die Vergangenheit der Herren Ströbele, Fischer, Gysi etc. wäre ausreichend gewesen, um die ,,Schrappnels“ von links durch eine argumentative ,,A-Bombe“ von rechts lächerlich wirken zu lassen. Es wäre die Gelegenheit gewesen, die Linken an ihrer verlogenen Doppelmoral vorzuführen. Ich empfehle O.Kahn: ,,Eier, wir brauchen Eier!“

  35. Dass bald 20 Jahre nach dem Zusammenbruch der DDR heute wieder die SED eine solche Meinungsdiktatur ausübt, ist einfach schrecklich. Meiner Meinung nach sind die unterstellten Verdächtigungen, Krause sympathisiere mit dem Rechtsextremismus nicht stichhaltig, deshalb ist Krauses Rückzug eine Niederlage für die Meinungsfreiheit. Dass sich die SPD dafür hergibt, an diesem Kesseltreiben gegen Krause teilzunehmen, unterstreicht zum wiederholten Mal, dass sie durch ihre Kungelei mit Linksextremisten längst schon aufgehört hat, eine Partei zu sein, die sich demokratischen Freiheitswerten verpflichtet weiß. Wie kann auch eine Partei im Kampf gegen Rechtsextremismus glaubwürdig sein, wenn sie mit der Mauermörder- und Stasi-Partei SED Koalitionen wie in Berlin eingeht.

  36. Dies sind so die Momente, wo man sich- wieder einmal- fragt, ob der Zentralrat noch alle Tassen im Schrank hat.

    Von den Linken braucht man ja keinen klaren Gedanken mehr zu erwarten.
    Aber dass der Zentralrat bei dieser unterirdischen Hetze mitmacht ist nicht EIN Eigentor, sondern 10!

    Von wem gedenken denn die Zentralratsmenschen und ihre Schäfchen einst hier in Deutschland geschützt zu werden???????! Von wem???!

    Heute ist einer dieser Tage, an denen ich die pro-jüdische (-israelische) Einstellung dieses blogs hinterfrage!

    Lieber Zentralrat der Juden!
    Es ist nicht mehr die Zeit, den einzigen Beschützern eurer Existenz in Deutschland ans Bein zu pinkeln!

    Aber nur zu, ihr werdet es erleben, wenn es zu spät ist.

    Aber bitte, bitte, dann duldet niemand man mehr das Opfergezeter…. dann seid ihr die Mit-Täter!

    Jegliche sachliche Auseinandersetzung ist unmöglich geworden!
    Die Linke herrscht.

    Schließe mich den Vorredner an:
    WENN (!!!!!) denn eine solche Verurteilung angemessen sein soll, dann bitte auch morgen noch die SED=PDS=Linke verbieten und den Koran gleich mit!
    Aber solange das alles nicht passiert, ist es einfach nur noch unsäglich!

    Dass so etwas möglich ist, ist allen im Bundestag vertretenen Parteien anzulasten!!
    Zurücktreten!!! Abwählen!!
    Postdemokratie. Scheinmeinungsfreiheit.
    Es wird Zeit, sich zu bewaffnen und das Grundgesetz feierlich zu verbrennen…

  37. @ #14, #18, #20, #28, #38 :

    Das Erste:
    Alles „Linke“ entsteht durch Zorn und Haß gegen das Bestehende. Das Bestehende zieht sich (mindestens ) über Jahrzehnte hin, die in die Vergangenheit zurückreichen.
    Alles „Linke“ übernimmt daher die Züge dessen, das es haßt und bekämpft.

    Das Zweite:
    Die spezielle Linke, mit der es Europa seit den Verheerungen durch die Säkularisierungsvorgänge zu tun hat, die ist der Neomarxismus.
    Die Angriffe auf das Christentum durch Ludwig Feuerbach und Karl Marx gingen der dämonischen Wirkung der „Kritischen Theorie“ voraus, dem Wirken der Professoren dieses Frankfurter Instituts. Sie verstanden sich auch als Werkzeug der Religionskritik, denn die „Kritik“ an einer Gesellschaft weist immer auf ihr religiöses Selbstverständnis zurück.

    Dasselbe betreiben säkulare Juden heute mit dem Mohammedanern. Christen sind entchristlicht und entnationalisiert, also kastriert, als nächstes kommen die Moslems dran. Das Ziel ist das sog. „Welt-Ethos“, und wie das auszusehen hat, werden wieder diejenigen bestimmen wollen, die keinen Papst, aber eine Bundeslade haben.

    Linker „Kommunismus“ erweist sich immer mehr als die letzte Bastion vor dem rechten Kommunismus.

  38. #28 Reconquista Germanica
    „Ganz im Ernst. Wer sich wegen ein paar roter Schmierfinken nicht im Stande sieht, einen Posten anzutreten hat, vermutlich gar kein Rückgrat, um überhaupt eine verantwortungsvolle Position besetzten zu können. Deswegen ist es nicht wirklich schade um Herrn Krause. Eine weitere wirblellose Pfeiffe braucht dieses Land nämlich nicht.“
    _____________________________________________

    Sie wissen ja gar nicht, was da so abgeht bei einer solchen Hexenjagd. Schlimmer als
    Mobbing. Das geht bis in die Privatsphäre. Alles was Ihnen heilig ist – Familie, Kinder … – wird in den Dreck gezogen. Das hält keiner lange durch.

  39. Und weil Autobahn nicht geht:

    http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display.154+M5ca3785201d.0.html

    Herman: Rauswurf war der letzte Knall

    Eva Herman Foto: ARD

    BERLIN. Die frühere Tagesschau-Sprecherin Eva Herman sieht in ihrer fristlosen Entlassung beim NDR das „Hochgehen einer länger tickenden Zeitbombe“.

    Laut Focus spricht die 49 Jahre alte Moderatorin in ihrem neuen Buch „Das Überlebensprinzip“ von „unsichtbaren Verdächtigungen, die wie dunkle Wände zwischen uns standen, während wir die Sendungen ausarbeiteten“. In der vergangenen Woche war Herman mit einer Klage gegen ihre Entlassung durch den NDR gescheitert.

    Es habe „üble und argwöhnische Unterstellungen gegeben“, hinter ihrem Rücken seien Gerüchte kolportiert worden, wonach sie im Verbund mit christlich-fundamentalistischen Kräften, Sekten und Rechten stehe.

    „Kein Grund für eine Distanzierung“

    „Plötzlich registrierte ich jähes Verstummen, wenn ich die Redaktionsräume betrat“, schreibt Herman, die ihren Rauswurf als „den letzten Knall“ bezeichnet. Jetzt genieße sie ihre Freizeit und sorge dafür, nicht mehr als einen Tag pro Woche unterwegs zu sein. Ihren Prinzipien will sie auch künftig treu bleiben. „Ich kann und will über die Wahrheit sprechen und schreiben, und keine Macht der Erde wird mich davon abhalten, schon gar keine Emanzen und Feministinnen.“

    In einem Interview mit parkavenue.de bezog die 2003 zur beliebtesten Tagesschau-Moderatorin gewählte Herman auch noch einmal Stellung zu ihren umstrittenen Äußerungen zur NS-Familienpolitik. „Ich habe mich zu keinem Zeitpunkt lobend über die NS-Familienpolitik geäußert.

    Ich habe mich ferner seit Jahren gegen rechtsextreme Gruppierungen engagiert, so zum Beispiel in der Initiative ‘Laut gegen Nazis’. Es gab deswegen keinen Grund, mich von meinen Äußerungen zu distanzieren. Vielmehr habe ich den ideologischen Mißbrauch familiärer Werte in meinen Büchern gerade als besonders grausam und gefühllos kritisiert.“

    Einen Besuch in der Talkshow von Johannes B. Kerner könne sie sich dagegen vorerst nicht mehr vorstellen. „Vielleicht mal, wenn wir beide 70 Jahre alt sind“, meinte Herman in einem Interview mit der Bild-Zeitung.

  40. Zitat:
    Als 1988 die Transparenteträger “Freiheit ist immer Freiheit der Andersdenkenden” aus der Liebknecht-Luxemburg-Demonstration gezerrt wurden, da war die Freiheit der Andersdenkenden nicht erwünscht, das war der Klassenfeind.
    —————————————–

    auch die Luxemburg bezog ihren Spruch nur auf Marxisten. Ihren Wahnvorstellungen entsprach ein Terrorsystem wie in der Sowjetunion.
    Die Ikonen der Linken haben alle bluttriefende Krallen.

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