In Algerien ist für Christen das Missionieren verboten. Das Anti-Missionsgesetz, das die Ausbreitung des Christentums verhindern soll, ist so streng, dass bereits ein Christ zu zwei Jahren auf Bewährung wurde, weil er einem verdeckten Anti-Christen-Ermittler eine Bibel gegeben hat. Auch das Anti-Missionsgesetz gegen die Christen ist eine Form des Dschihad.

Wie Zenit berichtet, ist ein Christ in Algerien wegen angeblicher religiöser Abwerbung eines Muslims zu zwei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt worden. Außerdem soll er eine Geldstrafe von umgerechnet knapp 1.000 Euro zahlen.

Der Verurteilte, der anonym bleiben wolle, werde gegen das Urteil Berufung einlegen. Der Christ habe nur sehr zögerlich einem Mann auf dessen Wunsch hin eine Bibel gegeben. Der Empfänger habe sich später als verdeckter Polizeiermittler erwiesen.

Sucht man hierzulande mithilfe verdeckter Ermittler Drogenkuriere, sucht man in Algerien mit denselben Methoden Menschen, die eine Bibel besitzen und an andere weitergeben. Das Christentum wird denn auch als gefährliche „Droge“ wahrgenommen:

In Algerien ist der Islam Staatsreligion. 2006 führte die Regierung ein Anti-Missionsgesetz ein. Demnach wird mit einer zwei- bis fünfjährigen Haft bestraft, wer einen Muslim anstiftet, zwingt oder mit verführerischen Mitteln dazu bewegt, zu einer anderen Religion überzutreten.

Dieses christliche Missionsverbot ist im Grunde genommen nichts anderes als das, was es umgekehrt verhindern will. Dadurch, dass den Christen, ihr Christ-Sein unter Missionsverdacht verboten wird, werden auch die letzten Minderheiten Algeriens, dessen Staatsreligion seit 1962 der Islam ist, Zwangsislamisiert. Auch eine Form des Dschihad auf dem Rücken der Christen, bei der man die Opfer auch noch als Täter hinstellt. Bereits wurden zahlreiche Kirchen geschlossen oder in Moscheen umgewandelt.

Christen dürfen ihre religiöse Identität nicht in der Öffentlichkeit bezeugen, wenngleich der Import und die Verbreitung von Bibeln und anderem christlichen Schrifttum toleriert wird. 1978 wurde der bischöfliche Vikar von Algier, Msgr. Gaston Jacquier, in der Stadt ermordet; vermutlich nur deshalb, weil er nach draußen gegangen war und sein Brustkreuz offen getragen hatte.

Und so findet man immer wieder neue Gründe, die Christen zu unterdrücken oder sogar zu töten:

Einen vorläufigen Höhepunkt erreichten die Übergriffe gegen Christen im Jahr 1996. Damals wurden in der Nacht vom 26. auf den 27. März sieben Trappistenmönche französischer Abstammung in der Nähe ihres Klosters bei dem Dorf Tibhrine (rund 95 Kilometer südlich der Hauptstadt) von der G.I.A. (Bewaffnete Islamische Gruppe) entführt. Nachdem sich die französische Regierung geweigert hatte, auf die Vorschläge und die von den Terroristen vorgetragenen Forderungen einzugehen, kündigte die G.I.A. ihre Hinrichtung an. Am 21. Mai 1996 fand man die enthaupteten Leichen der sieben Ordensmänner. Weitere sieben Ordensmänner wurden in den Gassen der Kasbah in Bab el-Qued erschossen.

Die Christen will man in Algerien loswerden, weil das Christentum nicht als Staatskirche sondern in seinem Fundament auf Jesus Christus eine Bewegung ist, die dem Islam Angst macht. Weil sie in den Grundüberzeugungen (nicht zu verwechseln mit der Kirchengeschichte) den Frieden sucht und nicht den Krieg und (bereits in der Bibel – nicht erst seit der Aufklärung) mündige Menschen als vernünftiges Gegenüber zu Gott möchte. Etwas, das der Unterwerfung (Islam) und ihrem blutrünstigen Boten zuwiderläuft und für diese daher eine echte Bedrohung darstellt. Wenn sich der Westen bloß in Grundfragen nicht länger verzetteln, sondern in den wesentlichen Punkten zusammenzuhalten würde.

(Spürnase: Bernd)

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24 KOMMENTARE

  1. Das Christentum wird nicht allein vom Islam teilweise bekämpft, sondern auch von kommunistischen Ländern, insbes. China.

    Und sogar hierzulande, wobei sich suspekte Gruppen zusammenrotten:

    Linksradikale und Homosexuelle sorgen für Ausschreitungen und nennen Evangelikale und Nazis in einem Atemzug:

    http://www.kath.net/detail.php?id=19729

    Allerdings wollte ich damit nicht vom Thema ablenken, aber es fiel mir nur so gerade ein …

  2. „Islam ist Frieden“.
    Ganz ähnlich wie Kommunismus/Marxismus und überhaupt alle Arten des Faschismus…
    😉
    Zu bewundern zuletzt gestern in Hamburg und anderen Orten, an denen sich „Leistungträger“, wie hier einst ein Komiker seine an den Krawallen in Köln beteiligten Bekannten nannte.
    😉

  3. Sehr guter Beitrag!
    Es ist richtig, dass das Christentum dem Islam Angst macht, da es das ganze System zum Einsturz bringen kann.

  4. Um so wichtiger ist es, das Christentum zu verteidigen, wo es nur geht und dem Islam nicht noch weiter Tür und Tor zu öffnen.

  5. #1 Leserin

    Linksradikale und Homosexuelle “

    hat man von diesen Herrschaften jemals etwas zum Thema Islamismus/Islamisten gehört. Nein, im Gegenteil, sie sind mehr oder weniger enge wohlwollende Zweckverbündete.

  6. Na klar! Islam ist Frieden ihr Rechtspopulisten und Nazis!

    Ausserdem ist das nur ein Einzelfall. Ja. Sowie es bei denen ein „Diskriminierungsgesetz“ gibt es bei uns in „Europa“ eben Anti-Diskriminierungsgesetze.
    —————————————–

    Unbedingt noch mehr Geld für den Klimaschutz, mehr „Mut“ gegen Rechts und ein paar Sozialpädagogen für den Segelturn mit Straffälligen im Mittelmeer. Danke.

  7. Die Aussenministerien aller europäischer Länder sind nunh aufgefordert sofort eine Reisewarnung für das gesamte algerische Staatsgebiet auszurufen, jegliche wirtschaftlichen Kontakte mit diesem Land einzustellen und Algerier die sich auch nur das geringste zu Schulden kommen lassen mitsamt ihren Familien auszuweisen. Gleiches gilt für jedes andere Land in dem allein Christ zu sein unter Strafe steht. Spätestens nach einem Jahr ist die Hälfte der Bevölkerung dieser Länder verhungert und vom Rest die Hälfte an Krankheiten die sie nicht selber heilen können ver….

  8. Wo liegt das Problem Kinders?
    Da lassen wir zum Ausgleich sofort noch ein par Moscheen mehr bei uns bauen.
    … und schon ist die Welt wieder im Lot.

    Oder etwa nicht?

  9. #5 BePe

    #1 Leserin

    Linksradikale und Homosexuelle ”

    hat man von diesen Herrschaften jemals etwas zum Thema Islamismus/Islamisten gehört. Nein, im Gegenteil, sie sind mehr oder weniger enge wohlwollende Zweckverbündete.“

    Gemach! Ich, bekennender Hetero mit Sympathie für elegante, selbstbewußte Mädels, kenne einige Schwule; nette, freundliche Burschen, einer davon verfügt über kabarettreife selbstironische Fähigkeiten, Tunten zu imitieren 🙂 , und KEINER von denen kann der homofoben Mohammedanerideologie auch nur die geringsten Sympathien abgewinnen. Volkerchen Beck, Osmani-Kumpel Olé Beust und Koksparty-PISA-Wowereit sind keineswegs repräsentativ für Schwule!
    Gildo Westerwelle gibt sogar gelegentlich klare, vernünftige Statements zum Besten (solange er in der Opposition ist).

    Man stelle sich vor: Schwulendemo gegen islamischen Schwulenhaß, z.B. in Kreuzberg: Wie weit würden die zierlichen UNBEWAFFNETEN Knaben kommen??

  10. Wenn die Algerer ein Anti-Missionierungsgesetz haben, bedeutet das das wir ein Anti-Islamisierungsgesetz haben duerfen?
    Dann waehre es fair! Und das Homos den Linken helfen ist schon lange bekannt. Fast alle Schwulen waehlen Links oder Gruen weil sie von deren leeren Versprechen von Homo-ehe und sonst was betoert werden.
    Wenn Rot-Gruen an die Macht kommt kriegen die Gays vielleicht ihre Homoehe, muessen aber Angst haben gleich direkt danach von einem Mohammedanermob gelyncht zuwerden der dann hier die Mehrheitsbevoelkerung stellt.

  11. #12 Teddy Mohammed (02. Mai 2008 16:11) Your comment is awaiting moderation.

    Nanu, was hab ich denn nun wieder angestellt?

  12. Sucht man hierzulande mithilfe verdeckter Ermittler Drogenkuriere, sucht man in Algerien mit denselben Methoden Menschen, die eine Bibel besitzen und an andere weitergeben

    Wie der guote oalde Palaiologos sagte:
    ’Zeig mir doch, was Mohammed Neues gebracht hat und da wirst du nur Schlechtes und Inhumanes finden wie dies, dass er vorgeschrieben hat, den Glauben, den er predigte, durch das Schwert zu verbreiten.’

  13. Die Schwulenfeindliche Tendenz wird hier gerade sehr groß und driftet in Nazipropaganada ab…

    Wer sich nicht bewußt ist, was Menschenrechte sind, sollte das Forum besser wieder verlassen!

    Hier muß glaube ich bald mal die neutrale Querfront kommen und Rechts-Linksfaschos gleichermaßen „kicken“!

    Tststs, so geht das Forum dann mal vor die Hunde….

  14. Islam ist das Ende der Freiheit. Leider gibt es da noch ein paar rechtslastige Kleingeister, die den Wert der Freiheit nicht zu schätzen wissen.

  15. Islam kennt keine Toleranz gegenüber dem Juden und Christentum. Wenn der Musel in der Minderheit ist heuchelt er manchmal Toleranz. Sobald er die Mehrheit stellt unterdrückt er das Wirtsvolk grausam.

    Dann wendet er Gewalt an um den fleißigen Christen und Juden ihr Geld und Gut abzupressen um sich dann von dieser Beute zu ernähren, wie er sich heutzutage schon von den Transferleistungen des Sozialstaats ernährt.

    Ein Moslem konsumiert nur, produziert aber nichts. Er folgt dem Vorbilds des sogenannten Propheten, der auch ein Räuber, Mörder und Vergewaltiger war und diese Untaten rechtfertigte.

    Islam ist Faulheit, Passivität und Anmaßung.

    They must go! (R. Kahane)

  16. ein Papst, der sich mit den Moslems gemein macht
    leistet der Christenverfolgung Vorschub. Jeder Moslem ist der Feind jedes Nichtmoslems, sei er Christ oder nicht. Diese satanische Ideologie muß mit Härte und Konsequenz bekämpft werden, wie Pest, Cholera und andere Seuchen.

  17. … die Leute hier in Europa werden erst aufwachen, wenn ihnen das Messer direkt am Hals sitzt: solange sind das nur bedauerliche Einzelfälle.

    Unser Problem ist gar nicht der Islam, sondern die Blindheit in unserer Gesellschaft.

    Nagut, Jesus hat ja einige Blinde geheilt … ich hoffe darauf.

  18. Und Gott ist der beste Helfer der Unterdrückten

    So lautet immerhin eine Zeile der Nationalhymne (Allahu Akbar) von Libyen, dem direkten Nachbar von Algerien.

  19. Algerien erweist sich als ein wirklich freies
    Land mit einer gezähmten Justiz !

    Eine Bibel in Algerien kostet zwei Jahre mit
    Bewährung !

    Eine Bibel in Deutschland kostet das Leben,
    wenn man an einen jener „zornigen, benachtei-
    ligten, jungen Männer“ gerät, vor allem, wenn
    er seine Brüder und Onkel zur Klatsche ruft!

    Das Recht ist nicht teilbar, es ist immer auf
    der Seite der „jungen Männer !

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