Gregorius Nekschot wird angeklagt

Mit einigen Tagen Verspätung hat jetzt auch die Welt den Fall des niederländischen Karikaturisten Gregorius Nekschot entdeckt (PI berichtete hier und hier). Statt sich aber ohne wenn und aber an die Seite Nekschots zu stellen, hat man sich bereits politisch korrekt positioniert und wiederholt unkommentiert die Anklagepunkte der Staatsanwaltschaft.

Die Zeichnungen, die mittlerweile nicht mehr auf der Webseite zugänglich sind, zeigen islamische Geistliche in pornografischen Posen oder mit derben Texten. Eine Zeichnung zeigt einen Imam mit einem Messer im Mund und einem Schild in der Hand mit der Aufschrift: „Islam-sterdam“. (s. Bild)

Wie furchtbar!

Die Klage der Staatsanwaltschaft enthält den Vorwurf der Diskriminierung und Anstachelung zum Hass. In den Niederlanden ist es gesetzlich verboten, sich öffentlich mit Text, Bild oder mündlich beleidigend über eine Minderheit zu äußern.

Weswegen man nur ungestraft gegen die Mehrheit der Ungläubigen zum Hass anstacheln darf. Und die militanten Muslime wissen mit diesen Gesetzen umzugehen.

(Spürnase: Juris P.)

„Dutch Cartoonist’s arrest marks return to the Middle Ages“
(Spürnase: Bernd v. S.)