Dass Spitzenpolitiker, welcher Ausrichtung auch immer, offen und eindeutig für Israel einstehen, ist sehr selten. Darum gebührt dem kanadischen Premierminister Stephen Harper (Foto) großer Respekt, der sich in einem Radiointerview mit CFRB eindeutig hinter Israel und eine pro-israelische Politik gestellt hat. Israpundit schreibt über das bemerkenswerte Interview und stellt dabei ein paar Hauptpunkte heraus.

* Die Feinde Israels sind auch Feinde Kanadas.

* Kanada muss im Nahen Osten eine prinzipientreue Haltung einnehmen und sich weder politischem Druck noch der Wählerdemographie beugen.

* Kanada unterstützt einen demokratischen Staat Palästina – aber es kann ihn nur geben, wenn Israels Feinde Israel erlauben, in Frieden zu leben.

* Es ist keine Frage der Demographie – sondern es geht darum, was richtig ist und was falsch.

* In einigen Kreisen sind anti-israelische Ressentiments kaum von Antisemitismus zu unterscheiden, dies ist unakzeptierbar.

* Diejenigen, die das jüdische Volk hassen und es vernichten wollen, werden heute auch die übrigen von uns vernichten – das war so im zweiten Weltkrieg und es stimmt auch heute.

* Diese Regierung (Harpers) ist nicht gewillt, derartige Ressentiments zu füttern.

* Israel und Kanada werden unerschütterliche Freunde bleiben.

* Israels Existenz als friedliche und demokratische Nation im Nahen Osten ist kohärent mit Kanadas kurz- und langfristigen Interessen.

Nie hat der Kopf einer politischen Partei in Kanada dermaßen deutlich für Israel Stellung bezogen, wie Harper in diesem Interview. Herzlichen Glückwunsch Kanada, zu einem solchen Premier!

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22 KOMMENTARE

  1. Sehr loblich! Ich hoffe Kanadas Position wird sich nicht aendern im Falle der Schwarze Muslim Barak Husseyn Obama zieht als Praesident ins Weisse Haus ein (Das ja dann politisch korrekt Schwarzes Haus heissen wird).

  2. So eine klare und deutliche Haltung für Israel ist wunderbar. Ein starker Hoffnungsschimmer! Wo liest man eine solche Nachricht und kann gleichzeitig das Original-Interview hören, wenn nicht hier? Vielen Dank!

  3. Diese neun Punkte sollte sich jede westlich orientierte Regierung an die Fahnen heften.

  4. Das ist eine ganz reine und klare Quelle der
    Freiheit und der Wahrheit: die Stimme von
    Kanadas Premierminister Stephen Harper !

    Hier sprach und spricht Kanada !

    Über die Weiten des Atlantik hinweg rufe ich:

    Danke,Premierminister !

    Mögen weitere verantwortliche Regierungschefs
    sich Ihren Worten anschließen !

  5. Deutschland sollte endlich die von der SPD vertretene Politik der Äquidistanz zwischen Israel einerseits und den Feinden Israels andererseits aufgeben. Diese Politik ist falsch und macht aus den Solidaritätsbekundungen zu Israel substanzlose Lippenbekenntnisse.
    Steinmeier sollte sich an Harper ein Beispiel nehmen und sollte wissen, dass es eben manchmal nötig ist, sich deutlich auf eine Seite zu stellen. Man kann sich nicht durchlavieren, zwischen unvereinbaren Positionen, wie es Steinmeier immer macht.

  6. Frau Merkel hat es so ähnlich genuschelt, nein, genuschelt ist falsch. Sie hat es laut und deutlich in die Mikrophone gesprochen.

    Aber es war ihre ganz persönliche Meinung, die sie als Meinung des Staates verkauft hat.

    Das ist aber für LINKE, Terroristenfreunde und Judenhasser völlig irrelevant. Irrelevanz, ich liebe das Wort.

    Beim kanadischen Premier ist es dasselbe. Schön, dass er so etwas sagt aber vor der Meinung der Bevölkerung und der Medien ist das irrelevant.

    Um Stalin mal abgewandelt zu zitieren, wie viele kanadische Divisionen stehen bereit, Israel militärisch zu unterstützen? Hm?

  7. Gott schütze und segne Israel.

    Seine Worte sind wesentlich deutlicher und klarer, als das schwammige – und den meisten sowieso nicht verständliche – „Staatsräson“ von Frau Merkel.

    Bravo.

  8. Wir werden so oder so immer Ärger mit den Arabern haben, Europa sollte aufhören sich bei denen einzuschleimen und stattdessen die eigene Macht einsetzen z.B. Interventionsdoktrin im Fall von Ölboykott, Toleranz von Regierungen nur bei für Europa offene Märkte.

  9. #8 D.N.Reb

    Bravissimo !

    IRRELEVANT –

    DIE IRRE, DIE LEVANTE !

    Nur Israel sieht klar !

  10. Hah!
    ich habe heute zum ersten mal einen PI-Aufkleber entdeckt!
    Danke und Gruß an den Verteiler vom Hochfelder Plus.

    3 waren da und einer war schon ziemlich zerkratzt, das ? und der Link waren weg, also ists sinnvoll mehrere auf einmal zu verkleben.

  11. Israel ist zum Lackmustest für Bewusstsein geworden. Entweder frei -> pro Israel;
    oder versklavt -> gegen Israel.
    …ist eigentlich eine schon etwas ältere Kiste…
    …damals hiess die Wahl noch kürzer:
    Einstein oder Hitler . Für welche Bewusstseinsinhalte sich die meisten Deutschen nebst Preussischer Akademie entschieden (die haben sogar noch nachgetreten, und es nicht verdient ihn jemals wieder zu feiern), wurde hinlänglich erlebt. Aber es ist immer noch die gleiche fundamentale, persönliche Wahl, um die es heute geht.
    ….Warum es nicht egal ist ob man sich nun für eine Steinzeitkultur oder eine uptodate entscheidet ? Weil bessere Einsichten einen
    energieärmeren Zustand bewirken . Man spart Aufwand , Kosten, Energie. Das heisst, es kommt einem immer billiger .
    ….Und umgekehrt ?
    …. tja da wird es eben immer teurer. Bis sehr teuer.

  12. Sehr lobenswert. Diese neun Punkte sollte auch die BRD übernehmen. By the way. Meine Schwester ist schon seit Jahrzehnten nach Canada ausgewandert.

  13. Danke.
    Unsere Linke liebt nur tote Juden. Unsere lebende jüdische Kultur ist denen nicht geheuer.
    Feiert noch schön! Shalom.

  14. #16 S.H.

    Auf dem selben Link, unten:

    „Anklage in Würzburg“

    Das schlägt dem Faß den Boden aus ! Wahrhaft
    ein Ekelmann !

    Eigentlich müßte Claudia Kot nun auch mal
    blaß werden !

  15. God bless our Persia and God bless our jewish friends in Israel.

    Once more i can say that the Persians are NOT the enemy of the Jews.

    Only the Regime in Iran is it, but NOT the People of Iran!

  16. Iran wartet auf den 12. verschwundenen Mahdi.
    Der kann nicht eher kommen, bevor Israel nicht von der „Landkarte“ verschwunden ist.
    So lehrt es die Schia.
    Israel von der Landkarte zu vertilgen ist oberste Aufgabe des „erleuchteten“ Ahmadinedschad.
    Deshalb arbeitet der Ah-Mahdi-Nedschad fieberhaft an dem iranischen Atomprogramm.
    Das Programm ist deutlich und zielt in 1. Linie gegen Israel.

    Da der Iran über die größten zur Zeit bekannten Ölvorkommen verfügt, werden die Völker eher dem Iran „zu Füßen“ liegen, als dauerhaft zu Israel stehen.

    Deshalb betrachte ich die Worte des kanadischen Premiers mit großer Skepsis.

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