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GiordanoAn diesem Wochenende findet in Köln die vom Zentralrat der Ex-Muslime veranstaltete „Kritische Islamkonferenz – Aufklären statt Verschleiern“ statt. Einer der Hauptredner der Veranstaltung ist der 85-jährige Publizist und Islamkritiker Ralph Giordano, der uns freundlicherweise seinen Rede-Text vorab zur Verfügung gestellt hat. Wir veröffentlichen ihn nachfolgend in ungekürzter Form.

Ralph Giordano

„NICHT DIE MIGRATION, DER ISLAM IST DAS PROBLEM“

Eröffnungsrede zur „Kritischen Islamkonferenz – Aufklären statt Verschleiern“ am 31. Mai 2008 um 10.00 Uhr im Hörsaal der Humanwissenschaftlichen Fakultät der Kölner Universität, Gronewaldstraße 2, Köln-Lindenthal

Verehrte, liebe Mina Ahadi, lieber Michael Schmidt-Salomon, liebe muslimische und nichtmuslimische Freundinnen und Freunde, wenn anwesend auch Gegnerinnen und Gegner dieser Tagung, meine Damen und Herren, ich begrüße die „Kritische Islamkonferenz – Aufklären statt Verschleiern“ als ein Pflasterstein auf dem Wege zu einer fortschrittlichen Islamkritik, die notwendiger ist denn je, und als einen weiteren Stein auf der Straße zu einer Interessensvertretung säkularer Muslime, die immer noch in den Anfängen steckt.

Dabei soll hier die programmatisch gedachte Einleitung „Nicht die Migration – der Islam ist das Problem“ in keinem andern Namen als dem meinen sprechen, in der Hoffnung großer Übereinstimmung mit dem Geist dieser Zusammenkunft. Das allerdings in einer zu ihren Gunsten veränderten Situation: Ein von feigen Politikern partei- und regierungsübergreifend verdrängtes und geschöntes Problem der deutschen Innen- und Außenpolitik hat sich im letzten Jahr mit der Kraft eines Naturereignisses Bahn gebrochen und sich einen Dauerplatz im öffentlichen Diskurs der Nation erkämpft – ein neuer Abschnitt in der Migrationsgeschichte Deutschlands.

I.

Zur Chronologie: Am 11. Mai 2007 fand auf Initiative des „Kölner Stadtanzeigers“ unter Leitung seines Chefredakteurs Franz Sommerfeld vor laufender Kamera ein Gespräch statt zwischen Bekir Alboga, Vorsitzendem der Türkisch-islamischen Union der Anstalten für Religion DITIB, und mir. Das Thema: Der Bau einer zentralen Großmoschee in Köln-Ehrenfeld. Die Runde dauerte eine Dreiviertelstunde, gezündet aber hatte schon ihr Anfang – meine öffentliche Aufforderung an Kölns Oberbürgermeister Fritz Schramma: „Stoppen Sie diesen Bau, der ein Anspruch auf Macht und Einfluß ist, ein Zeichen integrationsfeindlicher Identitätsbewahrung, ein falsches Signal und verräterischer Schritt zu weit nach vorn. Zwischen Hinterhofmoschee und zentraler Großmoschee gibt es zahlreiche Abstufungen ohne den Abschreckungseffekt, den das Köln-Ehrenfelder Reißbrettmodell provoziert.“

Die Wirkung war explosiv – und das nicht nur am Ort des Gesprächs.

Am 16. Mai 2007 ins Internet gestellt, hatte der Protest ganz offenbar etwas ausgesprochen, was sehr vielen Menschen auf der Seele lag. Anders ist die geradezu sturzflutartige Lawine nicht zu erklären, die die lokale Dimension sofort sprengte, rasch in den Alltag der öffentlichen Berichterstattung einzog und bundesweit aufdeckte, daß da etwas allgegenwärtig und hochbewußt vor sich hinschwelte, ohne sich aber bisher artikuliert zu haben: die Furcht vor einer schleichenden Islamisierung.

Binnen kurzem erreichten mich Hunderte und Aberhunderte von Briefen, Faxen und Telefonaten, mit einem ebenso einheitlichen wie bestürzenden Tenor: „Wir teilen Ihre Befürchtungen, wagen aber nicht, sie öffentlich auszusprechen, weil wir dann in die falsche, rassistische, neonazistische Ecke gestellt werden – wo wir nicht hingehören.“

Es war ein geradezu überwältigender Beweis, wie wirksam in Deutschland immer noch das niederträchtigste aller niederträchtigen Totschlagargumente der political correctness ist: „Wer gegen den Bau von Großmoscheen ist oder gar den Islam kritisiert, der macht die Sache der Nazis von heute“. Ich kenne keine schamlosere Ausbeutung des generationsüberhängenden Schulddrucks aus der Nazizeit an den schuldlosen Generationen von heute, als diese Chefanklage deutscher Umarmer, Gutmenschen vom Dienst, Multikulti-Illusionisten, xenophiler Einäugiger und unbelehrbarer Beschwichtigungsdogmatiker. Darunter nicht zuletzt maßgebliche Politiker der 68er. Mit Erschrecken registriere ich, wie unfähig gerade sie sind, ihre Denkmuster von Toleranz und Antirassismus angesichts einer neuen Lage in der Migrantenszene auch einer Neudefinition zu unterziehen und dabei die intellektuellen Wertmesser ihrer Jugend in Frage zu stellen. Stattdessen tragen sie weiter dazu bei, daß ein großer Teil der deutschen Gesellschaft immer noch auf ihre infame Diskriminierungsformel starrt wie der Vogel auf die Schlange, zungengelähmt und in eingeschüchterter Defensive.

Eine andere Gefahr für die Islamkritiker kommt von rechts, von falschen Bundesgenossen und Schulterklopfern, die aus ganz anderen, aus rassistischen Motiven gegen muslimische Sakralgroßbauten und islamische Riten, Sitten und Gebräuche sind.

Auch davon weiß ich ein Lied zu singen.

Hatte die braune Truppe im Kölner Stadtrat, einzige Fraktion gegen den Bau der Moschee, nach meinem Protest doch laut getönt: „Giordano auf Pro-Köln-Kurs!“ Woraufhin ich sie: „die zeitgenössische Variante des Nationalsozialismus“ nannte, „die, wenn sie könnte wie sie wollte, mich in eine Gaskammer stecken würde.“ Das ist, zugegeben, starker Tobak, der mir denn auch die Androhung eines Verfahrens einbrachte (dem ich, falls es eröffnet wird, mit freudiger Erregung entgegensehe). Aber hier verläuft die Schmerzgrenze, offenbart sich das Kernproblem, ein politisches Prinzip – die klare Abgrenzung der eigenen Kritik am Islam gegenüber den Motiven des deutschen Rechtsextremismus und –populismus.

Es ist also ein Kampf an zwei Fronten: gegen die Instrumentalisierungsversuche der Rechten und gegen die Diskriminierung von links. Die eine ist so tückisch wie die andere, die linke jedoch meinungsmachend. Es ist die Ecke, aus der mir immer wieder souffliert wird: „Giordano, gerade Sie als Jude sollten sich doch für Minderheiten stark machen…“

Hier meine Antwort: Es sind gerade die unterm Hakenkreuz bitter erkämpften Kriterien, die Erfahrungen als Angehöriger einer damals tödlich bedrohten Minderheit, die mich heute alarmieren und sensibilisieren für die Gefahren, die vom politischen und militanten Islam drohen. Ich brauche mich hier nicht als Anwalt von Minderheiten auszuweisen, war ich doch fast mein ganzes Leben nichts anderes gewesen als das. Die Trauerrede, die ich nach dem Verbrennungstod von fünf Türkinnen am 29. Mai 1993 in Solingen auf Aufforderung der hinterbliebenen Familie Genc an der Mordstätte gehalten habe, war, ist und wird für immer das programmatische Credo meines Kampfes gegen Fremden- und Ausländerhaß sein. Der Schutz der muslimischen wie auch anderer Minderheiten gegen alle Angriffe ausländer- und fremdenfeindlicher Gesinnungen bleibt jedermanns selbstverständliche, von sonstigen interkulturellen Meinungsverschiedenheiten, Gegensätzen und Unstimmigkeiten unabhängige Pflicht – eine Ehrensache der Nation! Denn natürlich gibt es in Deutschland Ausländer- und Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus und Rassenhaß, wer wüßte das besser als ich? Nur hat meine Kritik am Islam und an von ihm mitprägten Zuständen in den Parallelgesellschaften der türkisch dominierten muslimischen Minderheit in Deutschland nicht das mindeste damit zu tun.

Deshalb also wird auch allen künftigen Versuchen, diese Kritik mit dem Hinweis auf falsche Bundesgenossen oder auf die Schmähungen der political correctness mundtot zu machen, ein dreifaches Nein entgegengesetzt.

Ich mime hier nicht den Türkenschreck, ich bin kein Antimuslim-Guru, ich habe nicht zum Bürgerkrieg aufgerufen. Meine Einmischung in diesen Konflikt richtet sich nicht, wie mir immer wieder unterschoben wird, gegen die Muslime in Deutschland – würde das doch eine Homogenität vortäuschen, die die Verbandsfunktionäre fälschlicherweise immer wieder reklamieren. Meine Einmischung richtet sich vielmehr gegen alle, die ein anderes als das demokratische Deutschland im Sinne haben. Gegen sie habe ich das Wort ergriffen und werde es weiter ergreifen. Und das an der Seite kritischer Muslime und demokratiefester, antirassistischer Nichtmuslime.

Man braucht aber, verdammt noch mal, kein Überlebender des Holocaust zu sein, um mit bürgerlichem Selbstbewußtsein den erschreckenden Erscheinungen entgegenzutreten, die uns von einer total verfehlten Immigrationspolitik beschert worden sind.

Heute kann mit Genugtuung gesagt werden, daß der inzwischen bundesweit gestreute Protest gegen die Absichten einer schleichenden Islamisierung das Problem endlich aus der Schmuddelecke des deutschen Rechtsextremismus und –populismus herausgeholt und ihn zu einer seriösen Institution des öffentlichen Diskurs gemacht hat.

Dabei ist nicht die Moschee – der Islam ist das Problem. Ist er reformierbar, ist er modernisierbar? Sind Islam und Scharia, das islamische „Rechtssystem“, in Übereinstimmung zu bringen mit Demokratie, Menschenrechten, Meinungsfreiheit, Pluralismus und, dies der Kernpunkt überhaupt, mit der Gleichstellung der Frau?

Fragen, von denen die Bundesrepublik Deutschland durch die Existenz einer großen muslimischen Minderheit unmittelbar berührt wird – und auf die die Kronzeuginnen und Kronzeugen unserer Tage, kritische Muslima und Muslime, ihre Antworten geben.

II.

Ich zitiere:

„Es beschämt uns, daß Gewalt gegen Frauen ein islamisches Problem ist; es beschämt uns, daß Gewalt gegen Kinder ein islamisches Problem ist; es beschämt uns, daß Gewalt gegen Andersgläubige ein islamisches Problem ist. Und es beschämt uns, daß dies von Islamverbänden geleugnet wird.“

So Necla Kelek. Aber sie bleibt nicht bei der Klage stehen, sondern stellt das Alternativmodell vor, eine Art Gegen-Charta:

„Wir leben in einem säkularen Gemeinwesen, das Staat und Religion trennt. Eine Werteordnung, die die moralische Verfassung Europas darstellt. Das ist mit Koran und Sunna nicht möglich. Ihre Lehren gewähren den Menschen diese Freiheit nicht. Das ist der elementare Unterschied, der den `Scharia-Islam´von den Säkularen trennt. Warum sagen die Islamverbände nicht ehrlich, daß sie diese Werteordnung ablehnen?“

Weil es in den Grundsatzfragen mit diesen Verbänden keinen Konsens gibt – die Unzahl vergeblicher Sitzungen der Arbeitsgruppen bestätigen es auf das Deprimierendste. Insider belegen, daß die Vertreter des sogenannten Koordinierungsrats der Muslime nichts Substantielles zur Debatte über Verfassungs- und Werteverhältnisse beigetragen haben. Auch ist aus den Reihen der muslimischen Gelehrten niemand aufgestanden, um sein Verhältnis von Islam und Demokratie offenzulegen. Beobachter haben vielmehr den Eindruck, daß es den Vertretern des Koordinierungsrats vor allem darum geht, einen staatlichen Vertrag über das ungestörte religiöse Leben der hiesigen Muslime auszuhandeln. Das Gegenprogramm zu kritischen Muslima und Muslimen.

Wollen sie doch gerade nicht auf ihre muslimische Identität reduziert werden, sondern hier sein als integrierte Bürgerinnen und Bürger deutscher Nationalität; nicht zu Import- oder Ferienbräuten degradiert werden, sondern als junge Frauen und Männer selbst entscheiden ob, wann und wen sie heiraten wollen. Eine Eigenbestimmung also, die nur allzu vielen Frauen in den türkisch dominierten muslimischen Parallelgesellschaften Deutschlands immer noch vorenthalten wird. Die Deklassierung der Frau ist ein kulturimmanenter Bestandteil des Islam, und so alt wie er selbst. Der Unterschied zu früher besteht nur darin, daß sich dieser Status quo durch die massenhafte Immigration von Muslimen in nichtmuslimische Länder konfrontiert sieht mit der Forderung nach Korrektur gemäß der Charta der Menschenrechte.

Das letzte Opfer einer wahnsinnigen Auffassung von „Familie und Ehre“ war die sechzehnjährige Afghanin Morsal Obeidis in Hamburg, getötet von dem dreißigmal straffällig gewordenen Bruder, der eigentlich im Gefängnis hätte sein müßen, aber Haftaufschub hatte – das Todesurteil für die Schwester, die integriert leben wollte.

Muslimische Frauen und Mädchen stehen hier in Deutschland zu Tausenden unter dem allgegenwärtigen Druck, von Verwandten ermordet zu werden. Wobei mangelnder Zeugenschutz den potentiellen und faktischen Mördern buchstäblich in die blutigen Hände arbeitet. Auf den Staat als Helfer jedenfalls warten die Bedrohten bisher vergeblich. Auf der fünfzehnjährigen Gedenkfeier des Solinger Massenmords am 27. Mai 2008 hat der Innenminister bei der Aufzählung, vom wem die Demokratie bedroht wird, kein Wort über das riesige muslimische Konfliktpotential verloren – die Scheu, die Dinge beim Namen zu nennen, war förmlich greifbar.

Dabei steht der Islam steht auf dem Prüfstand der Geschichte. Und es sind vor allem muslimische Kritiker, die ihn dahin befördert haben, international bekannte Persönlichkeiten, auf die die ganze Welt hört, Denker, Dichter und Schriftsteller, die genau wissen, daß das Schwert eines gnadenlosen Fatwa-Islam über ihnen schwebt und jederzeit zuschlagen kann – und die dennoch nicht schweigen.
Einer von ihnen ist Abbas Baydoun, Jahrgang 1945 und langjähriger Feuilletonchef der libanesischen Tageszeitung „As-Safir“. Er schrieb, ich zitiere:

„Allzu oft jubelten wir unseren echten und großen Tyrannen zu, in der Erwartung, die versprochene Stunde der Rache am Westen bräche nun an. Heute scheint es, daß viele unserer Intellektuellen in ihrem Innern einen kleinen Bin Laden großziehen und neuerlich mit der historischen Rache um jeden Preis winken – selbst wenn es sich um die Zerstörung der Kultur, das Wegsperren von Frauen oder darum handelt, Afghanistan aus lauter verzweifelter Rachsucht den Kampfbombern eines Georg W. Bush auszuliefern.“

Und weiter:

„Womöglich beten jetzt viele bei uns darum, daß der Rassismus des Westens und die amerikanische Paranoia sich verstärken, denn auf diese Weise fänden wir eine neue Ausrede, nicht in den Spiegel zu sehen. Auf diese Weise könnten wir erneut in die Wahnvorstellung von der kollektiven Unterdrückung eintauchen, um uns den Anblick eines fürchterlichen Gesichts zu ersparen, des Gesichts eines andern Islam, des Islam der Isolation und der willkürlichen Gewalt, der nach und nach die Oberhand gewinnt und bald, während wir auf den Höhepunkt unserer Verblendung zusteuern, unser tatsächliches Gesicht sein wird.“

Ich frage mich: Was sind Salman Rushdies „Satanische Verse“ gegen dieses Verdikt von Abbas Baydoun? Bedenken wir: Es ist ein Muslim, der hier Schluß macht mit der bequemen Delegierung der Verantwortlichkeit für die endogenen, also die eigenen, selbstverursachten Übel und Mißstände der islamischen Welt – statt, wie üblich, dafür „Europa“, den „Großen Satan USA“ oder den „Kleinen Satan Israel“ zu bezichtigen. Es ist ein Muslim, der hier die Unfähigkeit der islamischen Welt zur Selbstreflexion anprangert, die durch die eigenen Eliten verursachte Rückständigkeit, und der die daraus entstandenen aggressiven Minderwertigkeitskomplexe beim Namen nennt.

Einer aber geht noch weiter, geht aufs äußerste, und da erschrickt nun jeder, der weiß, wie es dort zugeht, woher er kommt – ich spreche von Zafer Senocak, dem großen türkischen Schriftsteller. Es sind nicht mehr als zwei Sätze, aber sie haben die Sprengkraft einer geistigen Atombombe – ich zitiere:

„Kaum ein islamischer Geistlicher, geschweige denn ein frommer Laie ist willens und in der Lage, das Kernproblem in der Denkstruktur des eigenen Glaubens zu sehen. Sie sind nicht bereit zur kritischen Analyse der eigenen Tradition, zu einer schonungslosen Gegenüberstellung ihres Glaubens mit der Lebenswirklichkeit in der modernen Gesellschaft.“

Liebe Anwesende – Muslime wie diesen bräuchte niemand auf der Welt zu fürchten.

Aber was Zafer Senocak da sagt, und was kein Europäer, Amerikaner oder Israeli je zu sagen gewagt haben würde, hat drei beängstigende Aspekte, die alle einen Ursprung haben: die Krise des Islam.

Erster Aspekt: Ein riesiger, revolutionsüberreifer Teil der Menschheit, die „Umma“, also die gesamte Gemeinschaft der Muslime, so differenziert sie auch in sich ist, droht an ihrer eigenen kultur- und religionsbedingten Rückständigkeit und Unbeweglichkeit zu ersticken. Gleichsam ein dröhnendes Ausrufezeichen dazu: die gespenstische Existenz, die Talmiwelt der Öl-Billionäre am Golf, das Fettauge auf der Bodenlosigkeit eines goldstrotzenden Zynismus – das kann nicht gut gehen.

Der zweite Aspekt: Die tiefsten Wurzeln des weltweit ausgeübten Terrors im Namen Allahs liegen in den ungeheuren Schwierigkeiten, die der Islam bei seiner Anpassung an die Moderne hat – der Terror ist das Ziehkind seiner Krise!

Und drittens: Immer dunkler fällt über das gerade begonnene 21. Jahrhundert ein Schatten, von dem es sich tödlich bedroht sieht – der Schatten eines neuen, eines – nach Hitler und Stalin – dritten Totalitarismus.

Die historischen Vergleichsmöglichkeiten sind alarmierend genug: Absolute Entgrenzung der Gewalt, und ihre ebenso absolute Rechtfertigung; Ausrufung von Gewalt als revolutionäre Notwendigkeit; und ein Feindbild von Menschen als Schädlingen auf Grund ihrer Rassen-, Klassen- oder Religionszugehörigkeit.

Es ist die Bedrohung der kulturellen und geistesgeschichtlichen Wurzeln unseres Kontinents durch den Sieg des islamisch-fundamentalistischen Gottesstaats über die Welt.

Ich glaube nicht daran, daß diese wahnsinnigen Fiktionen Wirklichkeit werden. Aber schon der Versuch könnte die Welt zuschanden machen – und nicht nur die islamische.

Wenn es denn stimmen sollte, daß es einen Unterschied zwischen Islam und Islamismus gibt (was kritische Muslime bestreiten), dann sollte der Islam diesen Islamismus möglichst bald von innen her besiegen.

Denn von außen kann er nicht besiegt werden.

Wir aber müssen wissen, was mit dem 11. September 2001 Einzug in die Geschichte gehalten hat: Ein neues Zeitalter weltweiter Furchtverbreitung. In diesem Kontext hat Deutschland bis zur Stunde Glück gehabt – die beiden Kölner Kofferbomben haben nicht gezündet, und drei andere Täter mit acht Attentatsplänen konnten rechtzeitig festgesetzt werden. So braucht es nicht zu bleiben. Was dann?

An dieser Stelle sei ein kleiner Einschub erlaubt – zu den unvergessenen Reaktionen einer spezifischen Linken auf den Horror jenes Septembertags vor nunmehr fast sieben Jahren.

Ich habe mein ganzes Leben lang, vor und nach der Befreiung, Schwierigkeiten gehabt, zu hassen, obwohl ich genügend persönlichen Grund dazu gehabt hätte – und das ist mir auch gelungen. Aber dann, spät, habe ich es doch noch gelernt – als ich die ersten Verlautbarungen aus dieser Ecke auf die Anschläge von New York, Washington und Pennsylvania über mich ergehen lassen mußte: nämlich daß „Ground zero“, der Anschlag auf die Twin Towers – ich zitiere – „die Ersatzsprache der Gewalt ist, weil berechtigte Anliegen nicht gehört worden sind, eine Reaktion darauf, daß den Armen der Welt jedes Verständnis versagt wurde…“ Diese Camorra der Einäugigen mit dem Zynismus ihrer inneren Beziehungslosigkeit zu den Verbrannten, Zerquetschten, zu Staub Zermahlten, bei gleichzeitig infamer Glorifizierung der Mörder als Arm rächender Gerechtigkeit – diese verkommene deutsche Linke hat mich dann doch noch zu hassen gelehrt.

Und eine hoffentlich nie realisierte Vision gezeugt: Der Kölner Dom durch bin Ladens Jünger mit Tausenden von Toten und Verletzten planiert. Und mitten im Chaos dann, hinzugeeilt und rauchgeschwärzt, die Stockhausens, Teweleits, Peymanns, Drewermanns und Co. – dabei, die noch sprechfähigen Überlebenden flehentlich aufzufordern, den Anschlag doch bitte als einen Krieg der Schwachen zu verstehen, denen der Dialog verweigert wurde, als einen Beweis enttäuschter Liebe, dem man Verständnis entgegenbringen müsse… Ich kann all diesen selbsternannten Fürsprechern der sogenannten Dritten Welt ziemlich genau voraussagen, was ihnen in solch hoffentlich nie realisiertem Fall blühen würde – nämlich an Ort und Stelle gelyncht zu werden.

Diesen Placken mußte ich mir hier von der Seele reden.

III.

Noch einmal: Eine total verfehlte Immigrationspolitik mit ihren falschen Reaktionen auf den NS-Schulddruck hat Deutschland vor ein Problem mit noch unabsehbaren Folgen gestellt.

Es waren falsche Reaktionen auf das große Nazi-Trauma, die allergische Furcht der Deutschen vor internationaler Ächtung als Fremden- und Ausländerfeinde, die die Bundesrepublik daran gehindert hat, sich nach dem Zustrom von Millionen vorwiegend türkischer „Gastarbeiter“ während der 60er und 70er Jahre mit den Kontrollregularien und den Gesetzen eines Einwandererlandes auszustatten. Dieses Versäumnis hatte ab den 80er Jahren jene gewaltige Zuwanderungswelle von Familienangehörigen, Eingeheirateten oder vorgegebenen Verwandten zur Folge, bei der die berechtigten Eigennutzinteressen des Aufnahmelandes und der Mehrheitsbevölkerung völlig außer acht gelassen, die Sozialkassen aber kräftig beansprucht wurden.

Es ist der Zusammenstoß zweier grundverschiedener Kulturen, der eine völlig neue Situation geschaffen hat.

In der einen, der judäo-christlichen, der die Bundesrepublik zugehörig ist, hat sich das liberale Muster durchgesetzt – nach dunkelsten Geschichtsperioden und blutigen Konfessionskriegen über Renaissance, Aufklärung, bürgerliche Revolutionen und ihre Fortschreibung in den egalitären demokratischen Verfassungsstaat. In der anderen Kultur, der islamischen, ist nach zivilisatorischen Glanzzeiten, die das Abendland nur beschämen konnten, bei aller inneren Differenzierung dennoch eine gemeinsame patriarchalisch-archaische Stagnation zu verzeichnen: gehorsamsorientiert, säkularitätsfern, auf Ungleichheit der Geschlechter, elterliche Kontrolle, Selbstdisziplinierung und fraglose Anerkennung von religiösen Autoritäten fixiert. Es ist der Zusammenstoß zwischen dieser persönliche Freiheiten tief einengenden, traditions- und religionsbestimmten Kultur mit einer nach langen Irrwegen freien, individualistisch geprägten, vorwiegend christlichen, aber dennoch säkularen Gesellschaft, die Salman Rushdie einmal aphoristisch-salopp so charakterisiert hat:

„Küssen in der Öffentlichkeit, Schinkensandwiches, offener Streit, scharfe Klamotten, Kino, Musik, Gedankenfreiheit, Schönheit, Liebe…“

Dazu sage ich: „Ja!“. Und höre schon den Vorwurf: da werde pauschalisiert, werde generalisiert und nicht genügend differenziert… Nein, nein – das Bestürzende an dieser komprimierten Gegenüberstellung ist ja gerade, daß ihre Schwarz-Weiß-Zeichnung der essentiellen Wirklichkeit beider Kulturen entspricht. Das ist ja das Erschreckende daran, was nicht aus der Welt geredet werden kann. Und es prallt hier bei uns aufeinander, eine so nicht voraussehbare Begegnung mit einem vorprogrammierten Konfliktpotential, das sofort das Stichwort vom „Clash of the cultures“ provoziert, also Samuel Huntingtons vielzitiertem und vielumstrittenem „Zusammenstoß der Kulturen“.

In Deutschland hat sich der Konflikt immer deutlicher auf die Auseinandersetzung zwischen Mehrheitsgesellschaft und türkisch dominierter muslimischer Minderheit zugespitzt. Gibt es doch mit keiner anderen Migrantengruppe soviele Schwierigkeiten wie mit ihr.

Das hat seine Stichworte. Eines davon: der „Krieg gegen die Empirie“. Erfunden von einem klugen Kollegen der konservativen Presse und gerichtet gegen notorische Wirklichkeitsverweigerer nach dem Motto, „daß nicht sein kann, was nicht sein darf.“ Für sie bedeutet jede Kritik eine Provokation von Muslimfeinden, gegen die mit rabulistischer Rhetorik zu Felde gezogen wird – „schneiden, stechen, reißen und zerren sie doch mit stumpfen Ausbeinmessern an ihren Opfern herum…“

So lesen wir es, wie poetisch, etwa bei Feridoun Zaimoglu, Schriftsteller und Kriegsberichterstatter an Deutschlands Migrationsfronten.

Wer fragt, „warum immer mehr und immer jüngere Mädchen aus muslimischen Familien das Kopftuch tragen, und ob das nun ein Zeichen religiöser Selbstbestimmung von Zwölfjährigen sei oder eine von den Eltern verordnete Zwangsmaßnahme?“ – wer so fragt, betreibt nach Zaimoglu antiislamische Hetze. Abmeldungen beim Sportunterricht, fehlende Deutschkenntnisse bei zwei Dritteln der Kinder aus Migrantenfamilien; türkische Jungen, die Mädchen ohne Kopftuch als „Schlampen“ beschimpfen, und ihre Lehrerinnen gleich mit? – nach Zaimoglu alles Halluzinationen von Muslimfeinden. Die häufige Betroffenheit türkischer Frauen durch Gewalt in den Paarbeziehungen, die Zwangsehe im türkischen Milieu, die unsägliche Perversität von „Ehrenmorden“? – nichts als die Erfindungen muslimfeindlicher Schmierfinken! Wie auch bildungswidrig sozialisierte Migrantenkinder, der Einfluß des türkischen und arabischen Fernsehens, Haßprediger – alles Ausgeburten bekennender Türkenfeinde.

Und in der Tat, hier findet eine Art Krieg statt, ein Krieg gegen die Wirklichkeit, gegen das jederzeit Nachprüfbare. Es ist die stumpfe Waffe einer reflexhaften Schutzreaktion auf grundgesetzwidrige Interna, die aus den Parallelgesellschaften nicht nach außen dringen sollen. Die Kraft, sich der Wirklichkeit zu stellen, ist abhanden gekommen, und die Verwandlung von Tatsachen in Meinungen ein Merkmal des „Kriegs gegen die Empirie“.

Ein anderes Stichwort in dieser Auseinandersetzung – Taqiyya.

Es ist die vom Koran sanktionierte Erlaubnis, im Kampf gegen die „Ungläubigen“ zu täuschen, sich zu verstellen und zu lügen, sozusagen eine geheiligte Schizophrenie. Im Klartext aber ein System, anders zu denken als zu sprechen, und zu sprechen als zu denken, ein üppiger Nährboden also für Lippenbekenntnisse. Und die hagelt es nur so.

Auf diesem Gebiet hat es ein Mann zu wahrer Meisterschaft gebracht, der Generalsekretär des Zentralrats der Muslime in Deutschland und ein versierter Rhetoriker und Praktiker der Taqiyya – Aiman A. Mayzek.

Ich traute meinen Augen und Ohren nicht, als er vom Bildschirm herab behauptete: „Scharia und Grundgesetz sind miteinander vereinbar.“

Eine Ungeheuerlichkeit, die er auf meine persönliche Frage an ihn während der Aschaffenburger Gespräche mit Guido Knopp 2007 bei Phoenix ungebremst wiederholte: „Ja, Scharia und Grundgesetz sind miteinander vereinbar.“

SteinigungAha! Auch Abschnitt 104 der Scharia, des geltenden islamischen Rechts – die Steinigung? Dem „Spiegel“ waren kürzlich so entsetzlicher- wie dankenswerterweise Einzelheiten der Vollstreckung im Iran zu entnehmen. Danach findet die Hinrichtung im Freien statt, das Opfer bis zur Brust eingegraben. Den ersten Stein darf der Richter werfen. Er sorgt auch für den Mindestabstand zum Opfer und für die Auswahl der Steine. Sie dürfen nicht so groß sein, daß die Eingegrabenen gleich sterben, wiederum aber auch nicht so leicht, daß ihnen keine schweren Schmerzen zugefügt werden. Zuschauen darf jeder, er muß nur gläubig sein. Gemäß der Scharia sind im Iran Mädchen mit 9, Jungen mit 15 Jahren strafmündig, also scharia-fähig.

Ich entdecke mich dabei, daß ich mit einer „Kultur“, in der dergleichen möglich ist, nichts, aber auch gar nichts zu tun haben und davon nicht angetastet werden will. Und daß es mich nicht im mindesten tröstet, daß solche Abschlachtungen nicht in allen Ländern des Islam praktiziert werden – ungestraft möglich wären sie jedenfalls überall dort, wo die Scharia gilt. Und die gilt für die ganze Umma.

Der Mann, der diese „Rechtsprechung“ mit dem Grundgesetz für vereinbar hält, und das auch noch öffentlich verkündet, sitzt in den obersten Gremien türkischer Migrationsverbände und verhandelt als einer ihrer Repräsentanten mit der deutschen Regierung. Dahin ist es gekommen.

Meine Auffassung von wehrhafter Demokratie mag altmodisch sein, dennoch bestehe ich auf ihr: Ayman A. Mayzek gehörte sofort ausgewiesen.

Ein drittes Stichwort, nun die deutsche Seite betreffend: Falsche Toleranz. Auch sie eine Reaktion auf den NS-Schulddruck und inflationär verbreitet auf allen Gebieten staatlicher Hoheit, nicht zuletzt der Justiz.

Obwohl vor dem Gesetz alle gleich sein sollten, sind jugendliche Straftäter ausländischer Herkunft offenbar gleicher. Es stimmt etwas nicht, wenn sie nach Dutzenden von Straftaten entweder gar nicht oder nur unzulänglich zur Rechenschaft gezogen werden, während nichtmuslimische Altersgenossen bei analogen Delikten viel härter be- und verurteilt werden.

Danach bekennen Richter dann hinter vorgehaltener Hand: sie wollten doch nicht in den Verdacht des Rassismus und der Ausländerfeindlichkeit geraten.

Ich will hier gar nicht ausführlicher auf jene Akte kommen, die wie ein Stück aus dem Tollhaus ist: den Fall eines 51mal wegen verschiedener Tatdelikte auffällig gewordenen Algeriers – Raub, gemeinschaftliche Körperverletzung, Gefährdung des Straßenverkehrs mit tödlicher Folge, Fahrerflucht… Nun wird die Ausweisung erwogen – nachdem er gegen Bewährungsauflagen verstoßen hat. Der Kommentar von Juristen der Kölner Stadtverwaltung, wörtlich: „Das Mosaik wird langsam voll, aber wir sind skeptisch, ob dies der letzte Stein sein kann.“

Man faßt sich an den Kopf, zumal es Fälle gibt, bei denen mehr als 90 Straftaten zur Ausweisung nicht gereicht haben.

Ein weiteres Stichwort, quasi Ableger der Falschen Toleranz: Die Sicherheitspolitik der Bundesrepublik. Mir unvergeßlich ein Tag im Prozeß gegen den berüchtigten (und inzwischen in der Türkei einsitzenden) sogenannten „Kalifen von Köln“, Muhamet Metin Kaplan. Nachdem während der Verhandlung immer wieder die unglaublichsten Beispiele angeführt worden waren, wie schwächlich gegen Anhänger des fundamentalistischen Islam vorgegangen worden ist, wetterte der Vorsitzende des 6. Strafsenats am Oberlandesgericht Düsseldorf plötzlich lauthals los „gegen das lasche, überängstliche Vorgehen, ja, wehrlose Wegschauen von Polizei, Verfassungschutz und Politik.“

Das aus deutschem Richtermund – der Saal war wie vom Donner gerührt.

Noch steht zur Prüfung aus, was diese Art von administrativer „Vorsicht“ dazu beigetragen hat, daß ausgerechnet Deutschland zum „Parkplatz“ für jene „Schläfer“ werden konnte, die dann hier, mitten unter uns, zu ihrem Todesflug nach Übersee erwachten und dort Tausende von Menschen ermordeten.

Ein weiterer Schwachpunkt deutsch-muslimischer Beziehungen: Der Interreligiöse Dialog. Man muß das selbst erlebt haben, um zu glauben, was da an Selbstbewußtseins – und Identitätsdefiziten zum Vorschein kommt.

Noch ist christlicherseits kein Wort über die Eroberungs- und Kriegsgeschichte des Islam heraus, da wird auch schon, sozusagen für alle Fälle, die Keule der Kreuzzüge geschwungen. Es ist der Anfang eines zwanghaften Rituals: während die Vertreter des judäo-christlichen Weltbildes sogleich in offenbar vorgeprobte Demutshaltungen verfallen, donnert die muslimische Seite unbeirrt alles Westliche so monologisch wie apodiktisch in Grund und Boden. Man stellt konsterniert fest: Den Söhnen Allahs (Töchter gab es dabei natürlich ohnehin nicht), ist Zweifeln unbekannt. Das machte mich bockig, wird da doch etwas sichtbar, was nicht unwidersprochen hingenommen werden darf. Also bohre ich pedantisch nach:

„Ganz richtig, die Kreuzzüge zählten zu den finstersten Abschnitten europäischer Geschichte, währten jedoch kaum mehr als mickrige achtundachtzig Jahre, bevor die Gepanzerten samt ihrem marodierenden Tross auf Nimmerwiedersehen westwärts in die Flucht geschlagen worden sind. Die Bedrohung Europas durch die Grüne Fahne des Propheten, vor allem aber durch das Osmanische Reich zu Wasser und zu Lande bis vor die Tore Wiens, hat fast dreimal solange angedauert!“

So ich in meinem ungestümen Nachhilfeeifer. Aber ach – „Si tacuisses“, hätte ich doch lieber geschwiegen – „philosophus mansisses“, dann wäre ich „ein Philosoph geblieben.“ So aber handelte ich mir neben mimischer Versteinerung der Muslime auch noch christlicherseits den Vorwurf später Ungezogenheit ein: Derart rechthaberisch dürfe man doch wohl mit Gästen nicht umgehen…

Diese „Nachsicht“ ändert natürlich nichts daran, daß das Christentum und seine Geschichte am heftigsten aus den eigenen Reihen kritisiert worden sind und werden, wozu es muslimischerseits bezeichnenderweise kein Pendant gibt. Gerade die Teilnahme am „interreligiösen Dialog“ hat mich gelehrt, daß der Islam eine große emanzipatorische Errungenschaft der Geistesgeschichte nicht kennt: die kritische Methode. Ihrer Natur nach auch tabulos selbstkritisch, hat der Islam ihr den Zutritt verwehrt. Die verstörende Gleichsetzung von Kritik = Beleidigung hat hier ihren Ursprung.

IV.

Tacheles: Die Grundwerte der freien, individualistisch geprägten und säkularen Gesellschaft sind unverhandelbar und stehen nicht zur Disposition. Die Islamverbände haben diesem Prinzip jedoch bisher nicht zugestimmt – Lippenbekenntnisse zum Grundgesetz reichen nicht aus! Die Funktionärsschaft denkt gar nicht daran, eine innere Trennung von Staat und Religion vorzunehmen, Frauen und Männer gleichzustellen oder von den traditionell-islamischen Auffassungen von Familie und Ehre zu lassen. Am Tisch des selbst ernannten Koordinierungsrats sitzen Verbände, die der Verfassungschutz fundamentalistisch nennt, weil die Scharia über die Menschenrechte gestellt werden.

Wir haben es, sozusagen in Nachbarnähe, mit drei Gruppen zu tun.

Die erste: Terroristen, die im Namen Allahs zu morden bereit sind – die physisch gefährlichste, zahlenmäßig aber kleinste Gruppe.

Die zweite: Radikale Muslime, Sympathisanten eines offensiven Islam, zwar in Konsens mit den Terroristen, ohne aber selbst aktiv zu werden – weit zahlreicher als die erste Gruppe und tief integrationsfeindlich.

Die dritte und größte Gruppe, die Mehrheit der hiesigen Muslime – keine Fundamentalisten, keine Extremisten, keine Fanatiker, die sich und andere mit Dynamitgürteln in die Luft sprengen wollen, vielmehr Menschen, wie wir ihnen straßauf, straßab begegnen – und die dennoch ein Problem sind: ein sozio-kulturelles. Gerade die Jüngeren, die dritte, die Generation der Enkelinnen und Enkel. Oft genug zwischen dem Baum ihrer archaisch-patriarchalischen Herkunft, die hier weiterwirkt, und der Borke einer liberalisierten, säkularisierten Gesellschaft, eine der freiesten der Welt, werden sie von dem Zusammenstoß beider Kulturen immer wieder überfordert. Es gibt viele Bücher, viele Filme, die sich dieser Problematik angenommen haben, mit persönlichen Tragödien, die daraus folgen und höchster Anteilnahme wert sind, aber auch manche Beispiele von gelungenen Einordnungen.

Was nichts daran ändert, daß die Integration bisher gescheitert ist.

Nicht, daß es keine individuellen, personellen Einordnungen gibt, im Sinne der eingangs zitierten Charta von Necla Kelek. Es gibt sie zu –Zigtausenden, aber aufs Ganze gerechnet sind sie randhaft geblieben. Dabei können Gesellschaft und Staat an ihrer Expansion nur elementar interessiert sein, und sie sollten deshalb alle Anstrengungen zu ihrer Förderung machen. Wobei aber gleich zwei weitere Fragen auftauchen.

Erstens: Kann es ohne Ent-Islamisierung überhaupt eine wirkliche Integration geben? Verbietet nicht gerade die Absolutheit der islamischen Lehre und des Koran eine gelebte Integration in der westlich orientierten und säkularisierten Gesellschaft?

Und zweitens: Ist das Ziel einer kollektiven Integration der rasch wachsenden muslimischen Minderheit überhaupt realistisch? Was aber, wenn es nicht zu einer kollektiven Einordnung käme, die schrumpfende Mehrheitsgesellschaft und die wachsende muslimische Minderheit jedoch auch dann gewaltlos miteinander auskommen müssen?

Das ist die Schicksalsfrage überhaupt, denn ich glaube nicht an eine kollektive Integration der türkisch dominierten Minderheit. Eine Jahrzehnte lang partei- und regierungsübergreifend falsche Immigrationspolitik hat Deutschland diese enorme innen- und außenpolitische Dauerhypothek beschert.

An dieser Stelle ein Geständnis.

Es gibt in mir einen gewissen Gegensatz zwischen den vom Thema herausgeforderten harschen Tönen und meinen Empfindungen beim Anblick muslimischer Jugendlicher, Mädchen und Jungen. Ich habe dann nur einen, einen einzigen Gedanken: „Es soll ihnen gutgehen, sie sind nun einmal hier – es soll ihnen gutgehen!“ Ich kann keine anderen Empfindungen als diese haben. Also frage ich mich: „Was kann ich dafür tun, wie und was dazu beitragen, daß es ihnen gut geht?“

Ich finde darauf keine andere Antwort als den Kampf um ihre Weltoffenheit, ihre Liberalisierung und ihre Säkularisierung – also um ihre Eingliederung in die freie Gesellschaft der demokratischen Republik. Das ist meine Antwort auf die Frage: „Was kann ich tun, damit es diesen Jugendlichen, Jungen und Mädchen, gut geht?“ Ich lasse mich nicht davon abbringen, daß es der richtige Weg ist. Und auch davon nicht, daß Muslime selbst die größten Feinde dieser Vision sind. Gegen sie kämpfe ich, nicht gegen die Muslime.

Und dabei will ich auch künftig sagen dürfen, was ich meine und was mich beunruhigt!

Ich will auch weiterhin sagen dürfen, daß ich mich aufs tiefste abgestoßen fühle durch den Anblick verhüllter Frauen, und daß sich meine Abscheu nicht gegen sie richtet, sondern gegen ein religiöses Patriarchat, das ihre Vermummung erzwingt. Ich will auch fernerhin sagen dürfen, daß ich die „Scharia“, das islamische „Recht“, für notorisch grundgesetzwidrig halte, für das Fossil überholter Epochen und ein schweres Hindernis auf dem Wege zu einer etwaigen Reformierung und Modernisierung des Islam. Ich will ihn und seine Geschichte, den Koran und die Biographie Mohammeds genau so in die kritische Methode einbeziehen, wie das Alte und das Neue Testament. Ich will die „Spinne im Netz“, Ibrahim El-Zayat, den „Herrn über die Moscheen“ in Deutschland, Generalsekretär des Islamischen Konzils und bekennenden Hamas-Sympathisanten, auch weiterhin löchern mit der Frage: „Was ist wahr an den Gerüchten über den Bau von 187 sakralen Megabauten, die Deutschland in eine Plantage von Großmoscheen verwandeln würde?“ Und ich will den Auftritt des türkischen Ministerpräsidenten Erdogan in der Köln-Arena vor einem dampfenden Auditorium von 18.000 Köpfen auch weiterhin das nennen, was er mit seiner Doppelforderung „Lernt Deutsch – aber bleibt Türken“, und „Bildet einen Staat im Staat – aber nennt es nicht so“ in Wahrheit war: eine Kriegserklärung an die Integration.
All das will ich im Namen meiner kulturellen Selbstbehauptung sagen und schreiben dürfen, und zwar unter der Überschrift: „Nicht die Migration, nicht die Moschee – der Islam ist das Problem!“

Wo sind wir denn, daß wir uns überlegen müßen, ob unser Tun und Handeln radikalen Muslimen gefällt oder nicht? Wo sind wir denn, daß wir uns in vorauseilendem Gehorsam von religiösen oder anderen Fanatikern vorschreiben ließen, was veröffentlicht werden darf und was nicht? Wo sind wir denn, daß wir in die Knie gehen vor jenen offenbar jederzeit abrufbaren Zorn- und Empörungskollektiven zwischen Istanbul und Djakarta, wie sie uns durch den Streit um die dänischen „Mohammed“-Karikaturen so drastisch vor Augen geführt worden sind? Wie lange sollen wir noch strammstehen vor Traditionen, Sitten und Gebräuchen, die jede Kritik in Beleidigungen umfälschen, selbst aber höchst verschwenderisch mit Verbalinjurien gegen Andersdenkende zur Hand sind? Wenn ich anfangen würde, alles darzulegen, was mich am Islam stört und beleidigt, dann säßen wir noch um Mitternacht hier (und bis morgen früh, wenn sich die Kritik am Christentum und seiner Geschichte anschließen würde).
Ich wehre mich gegen ein Erpresserpotential, das uns unter Beobachtung halten will und mit dem Motto „Wer nicht kuscht, der lebt gefährlich!“ seine Tentakel bis in die Mitte Europas ausgeworfen hat.

Ich werde mir auch weiterhin von der Seele schreiben und reden, was dabei ist, mich auf meine alten Tage das Fürchten zu lehren: der politische, der militante Islam, seine rührigen Aktivisten unter uns, die professionellen Taqiyya-Rhetoriker und –praktiker – und, noch einmal, die deutschen Umarmer, xenophilen Einäugigen, Multikulti-Illusionisten, Sozialromantiker und Beschwichtigungssouffleure. Sie haben wahrlich genug Unheil angerichtet.

An die Stadtspitze von Köln aber noch einmal von hier aus den Appell: „Stoppen Sie das Ehrenfelder Projekt. Zwischen Hinterhofmoschee und zentraler Großmoschee gibt es viele Abstufungen ohne den Abschreckungseffekt, den der derzeitige Reißbrettentwurf so nachhaltig provoziert.“

Und wenn es denn der Preis sein sollte, in diesem Konflikt ohne Schmusekurs alte Freunde zu verlieren und von neuen Gegnern bedroht zu werden, dann bin ich bereit, ihn zu zahlen. Und das wie bisher an der Seite so tapferer Frauen wie Mina Ahadi, Necla Kelek, Seyran Ates, Ayaan Hirsi Ali und aller anderen friedlichen Muslima und Muslime auf der Welt.

Und dies Postcriptum noch: Ich kenne den Unterschied zwischen einem demokratischen und einem anderen Deutschland. Und ich will, daß es dieses demokratische bleibt.

148 KOMMENTARE

  1. Habe zwar noch nicht alles gelesen, aber laut Titel weiss man, worum es geht. Der gute Giordano hat, wie so oft, Recht. Andere Ethnien integrieren sich problemlos. Es sind immer die üblichen Verdächtigen, die Schwierigkeiten bereiten.

  2. Die Migration ist vielleicht nicht das Problem.

    Die Migration, genauer gesagt die Rückmigration, ist aber vermutlich die einzige Lösung des Problems Islam.

  3. Mit freundlicher Erlaubnis des hier überaus ge-
    schätzten Herrn Ralph Giordano darf ich vor dem versammelten Lectorium von Europas einfluß-
    reichstem Polit-Forum POLITICALLY INCORRECT eine ergänzende Überlegung vorlegen :

    Nicht das Ei legt die Henne, sondern die Henne
    das Ei.

  4. es ist eigentlich schon unfassbar, dass migranten, die in unserem land leben möchten ( NICHT WEIL ES IHNEN IN IHREN HEIMATLÄNDERN ZU GUT GING….) meinen uns bedingungen zu diktieren für ein angebliches friedliches zusammenleben.

    dieser kulturkreis versteht nur eine klare sprache und die sprechen wir nicht mit ihnen.

    in den sechziger und siebziger jahren wo man sie schlecht behandelt hat, gab es seltsamerweise keine großen probleme mit ihnen.

    seit dem wir ihnen den kleinen finger gereicht haben, sind sie größenwahnsinnig geworden…

  5. Ich erweiter das ganze nochmal

    Das Problem ISLAM kommt zu uns über die Migration

    Also Zuzug Stoppen

  6. Habe zwar noch nicht alles gelesen, aber laut Titel weiss man, worum es geht. Der gute Giordano hat, wie so oft, Recht. Andere Ethnien integrieren sich problemlos. Es sind immer die üblichen Verdächtigen, die Schwierigkeiten bereiten.

    So einfach darf man es nicht sehen.
    Wenn arm auf reicht trifft gibt es Probleme, der Islam verschärft diese noch zusätzlich.

  7. Worte, wie in Stein gemeißelt!

    Der beste Text seit langem! Bitte als PDF zum Download anbieten, damit man es seinem Freundes- und Bekanntenkreis zukommen lassen kann!

  8. #4 HUNDEPOPEL (30. Mai 2008 19:49)

    „Mit freundlicher Erlaubnis des hier überaus ge-
    schätzten Herrn Ralph Giordano darf ich vor dem versammelten Lectorium von Europas einfluß-
    reichstem Polit-Forum POLITICALLY INCORRECT eine ergänzende Überlegung vorlegen :

    Nicht das Ei legt die Henne, sondern die Henne
    das Ei.“

    Grauenhafter Nick, nobelpreisverdächtige Kommentare!

  9. @7 alter ego
    Lol. Das war jetzt ironisch gemeint, oder? Kurz und knapp ist es bestimmt nicht.

    Es ist also ein Kampf an zwei Fronten: gegen die Instrumentalisierungsversuche der Rechten und gegen die Diskriminierung von links. Die eine ist so tückisch wie die andere, die linke jedoch meinungsmachend.

    Was ähnliches sagte neulich auch Friedmann bezogen auf Antisemitismus: ‘Rechte Antisemiten ehrlicher als linke’

    Wenn man noch einmal eine ähnliche Aussage findet, dann wird ein Trend daraus 🙂

  10. Ich habe das jetzt noch nicht alles gelesen, aber Pro Köln als zeitgenössische Variante des Nationalsozialismus zu bezeichnen, und damit mittlerweile einen Haufen Kölner Bürger, die froh sind eine vernünftige Alternative zu dem unerträglichen Kölschen Klüngel zu haben, indirekt als Nazis zu titulieren, ist gelinde gesagt eine Unverschämtheit.

    Auch hier wird ja des Öfteren Pro-Köln so etwas unterstellt.

    Ich hätte endlich gerne mal einen Beleg dafür, den konnte mir, trotz regelmäßiger Nachfrage, noch keiner bringen. Auch von Herrn Giordano habe ich immer nur Anschuldigungen gehört, aber Fakten diesbezüglich noch nie zu lesen bekommen.

    Wenn dem so sein sollte, lasse ich mich gerne eines Besseren belehren.

    Vielleicht kann mir heute ja jemand mal etwas liefern?

    Der letzte angebliche Beleg(in einem anderem Forum), war von der Internetseite “ Pro-Köln“ der Begriff “ muslimscher Zuwanderungshintergrund“. Habe ich da etwas verpasst? Ist diese Bezeichnung rassistisch?

    Es würde mich wirklich interessieren warum Herr Giordano so auf Pro-Köln reagiert, ist da mal etwas vorgefallen?

    Tja, aber nichts desto trotz, ist er einer unserer wichtigsten Fürsprecher, und wir können froh sein so jemand prominenten zu haben, der die Wahrheiten ausspricht, die mehr als notwendig sind ausgesprochen zu werden.

    Dafür ein ganz herzliches DANKE Herr Giordano.

    Und bleiben Sie uns noch lange erhalten!

    Wir brauchen solche mutigen Leute wie Sie.

  11. Ach Darwinist…. du kommst paar hundert Jahre zu spät. Natürlich kannst du heute ungestraft Katholizismus und Christentum, aber auch Judentum, Buddhismus etc. angrefen, verleumden und verspotten – überhaupt kein Problem. Lediglich wenn du die gleichen Maßstäbe an den Islam anlegen möchtest… dann leidest du an einer Phobie, wirst ggf. ein Fall für den Verfassungsschutz. Unfd welchen Schluß ziehst du daraus? Achja, Monotheismus (besonders Christentum…) ist doof, aber Moslems sind lieb. Ach troll dich doch!

  12. OT Witz des Tages

    An einer Moschee in Istanbul hängt ein Schild:
    Es ist ebenso verwerflich eine Jungfrau zu verführen wie dieses Haus mit Schuhen zu betreten.
    Der handschriftliche Zusatz eines Touristen:
    Beides probiert – gar kein Vergleich

  13. “Nicht die Migration, der Islam ist das Problem”

    Ob das auch die Opfer der bisher 33 Messermorde in London in diesem Jahr so sehen würden, die bis auf einen (hier war der Täter Türke) allesamt Schwarzen zum Opfer fielen?

    http://www.amnation.com/vfr/archives/010696.html
    How Britain took anti-racial profiling to the max and unleashed a wave of murders

  14. @Knuesel:

    nice try – aber kauf dich mal ein Buch über jüdische Witze! trotzdem immer wieder interessant, in welchen Verkleidungen die Dinger ihr Haupt erheben…

  15. Ähm… Viele lesen nur den Titel (das kenne ich irgendwoher *g*)

    Für diejenigen, die nicht mal auf das Wort Migration den Text durchscrollen, hier ein Zitat:

    um mit bürgerlichem Selbstbewußtsein den erschreckenden Erscheinungen entgegenzutreten, die uns von einer total verfehlten Immigrationspolitik beschert worden sind.

    Es ist nicht so, dass Giordano keinerlei Kritik an die Migration als solche äußern würde.

  16. Tolle Rede von R.G.!

    Aber, nach Sebastian Edathy, dem Steigbuegelhalter des Islamofaschismus, islamophob!
    Der Verfassungsschutz muss unbedingt Herrn G. beobachten; Herr Edathy, Ihr Auftritt! :p

  17. #14 Wolfrabe (30. Mai 2008 20:32)

    Pro Köln als zeitgenössische Variante des Nationalsozialismus zu bezeichnen, und damit mittlerweile einen Haufen Kölner Bürger, die froh sind eine vernünftige Alternative zu dem unerträglichen Kölschen Klüngel zu haben, indirekt als Nazis zu titulieren, ist gelinde gesagt eine Unverschämtheit.

    Ja, das ist jetzt in der Tat schwierig mit dem Giordano. Der will so gar nicht so ins gängige Schwarz-Weiß-Muster passen, ähnlich wie der Günter Wallraff. Das ist natürlich problematisch für Schubladendenker.

  18. Ich stimme mit Ralph Giordano in vielen Punkten seiner Rede überein, er liegt aber grandios falsch, wenn er glaubt, mit den sogenannten ‚Etablierten‘ auch nur einen Blumenkübel zu gewinnen. Sein persönlicher Haß auf alles Rechte, allem voran Pro Köln, ist nach seiner Biographie menschlich verständlich, dennoch sind es die einzigen ‚Nichtetablierten‘, die tatsächlich etwas bewegen, und die meiner Meinung nach die vernünftigsten Überlegungen zu Problemlösungen im Bereich Islamisierung, Kriminalität, Korruption, Politikverdrossenheit und vielem mehr anstellen. Die verschiedensten Reaktionen der Etablierten auf Pro Köln/NRW zeigen deutlich, daß sie sehr wohl wissen, welche Themen und Ansichten unter Volkes Nägel brennen. Doch statt nun deren Lösung anzugehen, erklären sie der Gruppierung mit den größten Chancen, einer der Großen zu werden, den Diffamierungs-, Verleumdungs und Ignorierungskrieg. Ganz offensichtlich darf tatsächlich nicht sein, was Pro Köln offen ausspricht und dem gegenwärtigen Stand der Dinge entspricht!

  19. Ralph Giordano müsste eine Partei gründen.
    Der ist wählbar.
    Anders als Ulfkotte, der bei sämtlichen öffentlichen Autritten mit Schimpf und Schande versagt hat.

  20. #19 Kybeline (30. Mai 2008 20:37)

    Es ist nicht so, dass Giordano keinerlei Kritik an die Migration als solche äußern würde.

    Giordano kritisiert nicht die Migration als solche, sondern die seiner Meinung nach verfehlte Immigrationspolitik.

  21. Zunächst einmal begrüsse ich die neuen PI-Leser, die der Spiegel heute angeworben hat!

    Und als aktuelles Beispiel, wie sehr Giordano recht hat, eine Antwort des Kölner Landesverräters Volker Beck (Bürgerkrieg 90/Die GrünInnen) auf Abgeordnetenwatch:

    http://www.abgeordnetenwatch.de/volker_beck-650-5916.html

    Sehr geehrter Herr Beck,

    heute wende ich mich an Sie, weil Sie ein Vertreter Kölns im Bundestag sind und ein Befürworter des Islams.
    Der Koma-Schläger von Köln ist straffrei davon gekommen ( http://www.bild.de ) Obwohl Erdinc H. (18) bereits wegen Raubes vorbestraft ist, verlässt er den Gerichtssaal ungestraft. Sein Opfer ist lebenslang schwer behindert. Warum werden Täter mit Migrationshintergrund so gut von der Justiz geschützt? Auch der U-Bahn-Schläger von München kam mit ein paar Sozialstunden davon. Täglich lese ich Meldungen von Gewalttaten, die durch Migranten – meist türkischer Herkunft – verübt werden. Warum holen wir uns das Verbrechen ins Land? Glaubensgemeinschaften die sich an den Koran orientieren lassen sich in der westlichen Welt nicht integrieren. Immerhin steht im Koran 187-mal das Wort töten, wobei das Hauptaugenmerk auf das töten von uns Ungläubigen gelenkt ist. Warum müssen wir Deutsche/Europäer uns Menschen ins Land holen, dessen Ziel es ist Juden und Christen zu töten?

    Hier nur drei Zitate aus dem Koran:

    * tötet die Ungläubigen (Anm.: also Juden und Christenhunde), wo immer ihr sie findet” (Sure 9, Vers I-V).
    * Oh, die Ihr glaubt, nehmt euch nicht die Juden und Christen zu Freunden.

    (5.Sure, Vers 51)

    * Und wenn Ihr die Ungläubigen trefft, dann herunter mit dem Haupt, bis Ihr ein Gemetzel unter ihnen angerichtet habt.

    (47.Sure, Vers 4)

    Wenn Sie es wünschen, dann zitiere ich Ihnen weitere 100 Stellen des Korans, die mit unserer westlichen Welt und Menschenrechte nicht zusammenpassen.

    Auf Ihre Antwort bin ich gespannt

    30.05.2008
    Antwort von
    Volker Beck

    Bild: Volker Beck

    Sehr geehrter Herr ,

    um auf Ihre beiden Fragen zu antworten: Herr Beck ist weder der Auffassung, dass sich irgendjemand Kriminalität „ins Land holt“ (zumal die meisten Straftaten in Deutschland von Deutschen begangen werden), noch teilt er ihre Auffassung, dass rund 3,2 Millionen Muslime in unserem Land sich zum Ziel gesetzt haben, Christen und Juden zu töten. Im übrigen verweist Herr Beck auf seine Antworten zu ähnlichen Fragen auf dieser Website.

    Im übrigen ist das Urteil, das Anlass ihrer Frage zugrunde liegt, nicht rechtskräftig. Unterstellt man den von ihren Bericht als richtig, ist zweifelhaft, ob die Voraussetzungen für eine Aussetzung zur Bewährung tatsächlich bestehen. Dies lässt aber auch eine unvollständige oder inexakte Berichterstattung als nicht unmöglich erscheinen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Büro Volker Beck

  22. Soweit, so gut,

    aber ich vermisse ein deutliches Wort gegen den Koran seinen Suren, seinen Imamen etc, die jede Auslegung offen lassen, aber auch klar darin sind, sich unbedingt dem Koran bedingungslos zu unterwerfen, dies ganz im Sinne einer totalitaeren Idiologie, von denen sowohl die Braune als auch die Rote verheerende Auswirkungen hat und hatte.

    Bewusste Abgrenzung, Einfluss auf Kindererziehung bereits ab Kindergarten sind weitere negative sich verstaerkende Entwicklungen gepaart mit Gewaltanwendung der maennlichen Jugend sind weitere unakzeptable Seiten der Parallelgesellschaft, die unserer Gesellschaft nur Milliarden Kosten aufbuerdet, jedoch keine Gegenleistung unter dem Strich bringt.

  23. Die Rede kann man zum allergrößten Teil nur genau so unterschreiben. Allerdings:

    Auch Abschnitt 104 der Scharia, des geltenden islamischen Rechts – die Steinigung?

    Damit ist wohl Abschnitt 104 des iranischen Strafgesetzes gemeint? Dieses ist aber mitnichten identisch mit „der“ Scharia zu setzen, welche gerade nicht die Form eines allgemein gültigen Textes aufweist (auch wenn viele konkrete Rechtsfragen nicht umstritten sind).

    Im übrigen umfaßt die Scharia nicht das Strafrecht, und so erklärt sich denn auch die angebliche Vereinbarkeit mit Grundgesetz oder Menschenrechten, welche Apologeten immer wieder behaupten: Sie blenden alle Komponenten einfach aus, welcher dieser ihrer gewünschten Ansicht widersprechen würden.

    Ferner hätte man noch auf die Rolle der Eurokratie eingehen können, welche sicher nicht alleinige Ursache der im Text angesprochenen Probleme ist, jedenfalls aber die Suche nach Lösungen ungemein erschwert.

    Wie dem auch sei: Wir können uns glücklich schätzen, daß es noch Menschen wie Ralph Giordano in unserem Land gibt.

  24. Ohne die Migration hätten wir das Islam-Problem nicht. Giordano hat leider Unrecht. Das Problem ist die islamische Migration. Feine (angebliche) Unterscheidungen helfen nicht wirklich.

  25. Korrektur:

    „Im übrigen umfaßt die Scharia nicht das Strafrecht…“

    muß natürlich heißen:

    „Im übrigen umfaßt die Scharia nicht nur das Strafrecht…“

  26. Leider kann ich den Kongress aus beruflichen Gründen nicht persönlich besuchen.

    Zu den Ausführungen von Herrn Giordano ist nichts hinzuzufügen.

    In die gleiche Richtung geht das Buch 2034- Der Untergang des Abendlandes von Max Eichenhain. Es ist gut zu lesen, bringt klar Fakten in Verbindung mit einer Romanhandlung.
    Traurig nur das es keine Fiktion sondern Wahrheit ist.

    Wer Bezugsquelle braucht kann mich anmailen.

    Werde auch einige Exemplare am Wochenende bei Ebay einstellen.

    norbert.gehrig@yahoo.de

  27. Hänschen fragt seinen Vater: Was ist Politik?
    Der Vater antwortet. Nun, ich gehe arbeiten, ich bin der Kapitalist, die Mutter verwaltet das Geld-sie ist die Regierung, weil sich alles um Dich dreht bist Du das Volk und Dein kleines Brüderchen in den Windeln ist Deine Zukunft und das Hausmädchen ist die Arbeiterklasse.

    Hänschen überlegt und geht schlafen.

    Nachts wird er wach, weil das Brüderchen weint. Er schaut in das Kinderbettchen und stellt fest dass das Brüderchen die Windeln voll hat.
    Hänschen geht ins Schlafzimmer seiner Eltern und stellt fest, dass die Mutter schläft und Papa nicht da ist. Als er vorsichtig im Schlafzimmer des Kindermädchens nachsieht, findet er Papa wie er sich mit dem Kindermächen vergnügt.
    Hänschen geht schlafen.

    Am nächsten morgen geht er zum Vater und sagt: Ich weiß jetzt was Politik ist. Politik ist wenn der Kapitalist die Arbeiterklasse ausnutzt während die Regierung schläft, das Volk nicht weiß was es tun soll während die Zukunft in der Scheiße liegt.

  28. Ich habe noch nie eine so überzeugende und begründete Islamkritik gelesen wie die von Ralph Giordano. Alle Gutmenschen, 68-Multi-Kulti-Verschwörer und deren Sekundanten aus dem rot-grünen Verblödungsmilieu sollten sich diese Rede einrahmen und an prominenter Stelle zu Hause aufhängen!

  29. „Kaum ein islamischer Geistlicher, geschweige denn ein frommer Laie ist willens und in der Lage, das Kernproblem in der Denkstruktur des eigenen Glaubens zu sehen. Sie sind nicht bereit zur kritischen Analyse der eigenen Tradition, zu einer schonungslosen Gegenüberstellung ihres Glaubens mit der Lebenswirklichkeit in der modernen Gesellschaft.“

    Sehr markanter Punkt, der es schwierig macht die Eliten zu kritisieren, ohne beleidigend zu wirken, was sich nahezu ausschliesst! Wer da noch an Optimismus glaubt ist wirklich ein „optischer Muskopf“!

  30. Ich hab auch nicht alles gelesen, sage aber: Kritik an totalitären Mord- und Haßideologien ist eine Sache. Kritik an Bevölkeruungsaustaush, Zerstörung nationaler Identität, Überfremdung eine andere. Ich vermute, einer wie Giordano hat nicht die Traute, sich einer Sache wie des zweiten Punktes anzunehmen.
    Dieses Land ist in erster Linie für Deutsche und ihre Nachfahren und nicht für irgendjemand. Auch das ist eine Sache, die jeder denkt und niemand sich zu sagen traut. Den Mutigen möchte ich sehen, der das öffentlich ausspricht. Soweit ich verstehe, wagen es nur die NPDler. Ehre ihnen dafür. Und wer aus welchen Gründen immmer der NPD solche Ehre nicht überlassen will, hat diesen Punkt selbst zu vertreten. Aber dafür sind sie alle zu feige.

  31. Ich habe die Rede von Ralph Giordano aufmerksam gelesen und lange darüber nachgedacht – über jedes Wort!
    Eine brilliante Rede eines klugen und erfahrenen Menschen.
    Keine Polemik, kein Hass – und dennoch Herr Giordano, Sie haben es auf den Punkt gebracht.

    Danke!

  32. Und dies Postcriptum noch: Ich kenne den Unterschied zwischen einem demokratischen und einem anderen Deutschland. Und ich will, daß es dieses demokratische bleibt.

    TJa, Herr Giordano, das DEMOKRATISCHE Deutschland ist ab dem Inkrafttreten der EU-Verfassung, die jetzt unter dem Namen „Lissabonner Vertrag“ bekannt ist, leider Geschichte.

    Andererseits. Die „Deutsche Demokratiche Republik“ aka. DDR war ja auch nach eigenen Angaben „demokratisch“… also kein Grund zur Sorge!

    Die EU-Kommissare haben nicht nur Deutschland, sondern die gesamte EU schon lange an den Islam verraten. Der unumkehrbare Prozeß ist -ob sich Deutschland „demokratisch“ nennt oder nicht- unwiderruflich bereits in vollem Gange.

    Und es wird NICHT bis 2050 dauern, bis die EU vollständig islamisiert ist, sondern vielleicht gerade mal bis 2013.

    2013 – und der Kölner Dom heißt „Recip Erdogan Moschee“

  33. Herr Giordano, er lebe hoch.
    Unbedingt lesen und verinnerlichen!

    Ein Punkt sei herausgegriffen:

    ‚Gerade die Teilnahme am „interreligiösen Dialog“ hat mich gelehrt, daß der Islam eine große emanzipatorische Errungenschaft der Geistesgeschichte nicht kennt: die kritische Methode. Ihrer Natur nach auch tabulos selbstkritisch, hat der Islam ihr den Zutritt verwehrt. Die verstörende Gleichsetzung von Kritik = Beleidigung hat hier ihren Ursprung.‘

    Wie könnte man dies besser auf den Punkt bringen?

  34. wir werden alle viele Fremdsprachen lernen müssen um die Musels nur ansatzweise zu verstehen. Sie selbst solten aber gut daran tun uns zu Verstehen sonnst geht es ihnen wie in einem kleinen Gedicht.

    Die Katze sitzt vorm Mauseloch,
    in das die Maus vor kurzem kroch,
    und denkt: »Da wart nicht lang ich,
    die Maus, die fang ich!«

    Die Maus jedoch spricht in dem Bau:
    »Ich bin zwar klein, doch bin ich schlau!
    Ich rühr mich nicht von hinnen,
    ich bleibe drinnen!«

    Da plötzlich hört sie – statt »miau« –
    ein laut vernehmliches »wau-wau«
    und lacht: »Die arme Katze,
    der Hund, der hatse!

    Jetzt muß sie aber schleunigst flitzen,
    anstatt vor meinem Loch zu sitzen!«
    Doch leider – nun, man ahnt’s bereits –
    war das ein Irrtum ihrerseits.

    Denn als die Maus vors Loch hintritt –
    es war nur ein ganz kleiner Schritt –
    wird sie durch Katzenpfotenkraft
    hinweggerafft! –

    Danach wäscht sich die Katze die Pfote
    und spricht mit der ihr eignen Note:
    »Wie nützlich ist es dann und wann,
    wenn man ’ne fremde Sprache kann…!«

    Frei nach Ehrhardt

  35. Das ist ein ganz beachtlicher Vortrag, den Giordano da gehalten hat. Seine Diffamierung von ProKöln/ProNRW sei ihm einmal verziehen. Giordano sollte versuchen sich mit dieser Gruppierung gut zu stellen, denn ich halte es für sehr wichtig, dass man da an einem Strang zieht.

    Schäuble in der FAZ 20. 5. 2008: ‘Natürlich gibt es die Gefahr, dass einseitige Thesen, wie sie etwa Ralph Giordano verbreitet, das Bild der Menschen vom Islam stärker prägen als Publikationen, die sich um Vermittlung bemühen.’

    Es ist hier eine widerliche Unverschämtheit von Schäuble, zu sagen Giordano verbreite einseitige Thesen, ihm also nicht zuzugestehen, dass er diese Thesen auch vertritt. S macht hier aus G einen Finstermann, der Thesen verbreitet. S ist ein Diskursverweigerer, der sich nicht einer offenen Diskussion stellt. G vertritt seine Thesen und in diesem unseren Land ist es immer noch zivilisatorische Sitte, dass man sich mit Thesen auseinandersetzt, einmal vorausgesetzt, diese Thesen sind nicht vollkommen abwegig. Wir hätten keine Geschichtsforschung, wenn nicht Thesen aufgestellt, diskutiert, widerlegt oder als richtig erkannt würden.

    S soll auch nicht denken, dass wir bildungsmäßig auf der Sparflamme kochen, wie er selbst. Ich habe mal als Tusmatiker von einem Professoren-Ehepaar der Physik und Ingenieurwissenschaften in Berlin ‘Ranke Weltgeschichte’ geschenkt bekommen und kann mich da über Mo und seine Lehre informieren, das ist zwar nicht auf den neuesten Forschungsstand, aber sicher besser als die um Vermittlung bemühten Darstellungen, aus denen Schäuble sein Islambild hat. Den Koran selbst zu lesen, schien ihm nicht nötig.

    Man darf als Politiker nicht so bildungsfeindlich, nicht so diskursfeindlich und nicht so islamunkritisch sein.

  36. Meine Auffassung von wehrhafter Demokratie mag altmodisch sein, dennoch bestehe ich auf ihr: Ayman A. Mayzek gehörte sofort ausgewiesen.

    😀

  37. Allein die Worte,
    Ala, Koran, Moschee, Minarett, Muizin, Imam, Burka, Zwangsheirat, Ehrenmord, Taqyia, Türkei, BMW, Imigrationsbeauftragte/r Schäuble, Roth, Ströbele Schramma, ect.
    erzeugen bei mir schwere Schmerzzustände.

  38. Hervorragende und mutige Analyse Herr Giordano. Die Gesellschaft ist mutigen und klugen Kämpfern für ein demokratisches Deutschland zu tiefem Dank verpflichtet. Dies ist wahre Zivilcourage.

    Die Aussagen ihrer Analyse sind völlig richtig die von ihnen formulierten Lösungsansätze sind mir jedoch noch etwas zu unkonkret.

    Ich Denke zur Vermeidung eines langfristig (insbesondere mit Blick auf die demografische Entwicklung Deutschlands) möglichen schwerwiegenden inneren Konfliktes muss es legitim und möglich sein mit allen legal denkbaren Maßnahmen dieser Entwicklung gegenzusteuern.

    Der Gesetzgeber wäre gut beraten insbesondere den Bereich der Vergabe der Staatsbürgerschaft und der Aufenthaltsbewilligung sehr kritisch zu überprüfen.

    Um das immense muslimische Integrationsproblem in Deutschland friedlich zu lösen sollte man vor einem massenhaften Entzug der Aufenthaltsbewilligung (die Masse der in Deutschland lebenden Muslime hat keine deutsche Staatsbürgerschaft) gebrauch machen. Völkerrechtlich steht es jedem Staat frei Bürger fremder Staaten seines Territoriums zu verweisen. Dies hat nicht mit Rassismus zu tun sondern ist in diesem Falle ein legitimes und gebotenes zur Mittel zur Abwehr innerer Gefahren im Interesse aller Bürger. Einer Änderung der deutschen Gesetzte zur dauerhaften Aufenthaltsbewilligung stehen kein expliziten Grundsätze des Grundgesetzes oder Völkerrechtes gegenüber. Sie ist also jederzeit möglich.

    Würde mann von dieser Möglichkeit Gebrauch machen ließe sich der Umfang des muslimischen Integrationsproblems erheblich verringern. Gleichzeitig müssten der weitere Nachzug dieser Personengruppen strikt unterbunden werden (Vorbild Dänemark).

    Des weiteren wäre eine Grundgesetzänderung denkbar mit der es möglich wäre schwerstkriminellen und harten Islamisten die Staatsbürgerschaft wieder zu entziehen.

    Auf die verbleibende Gruppe könnte ein erheblicher höher Integrationsdruck ausgeübt werden die die assimilationsunwilligen zur freiwilligen Rückkehr veranlasst und den der westlichen demokratischen Gesellschaft offenstehenden Personen einen Weg in die weit geöffneten Arme unserer Gesellschaft ermöglicht.

    Kurzfristig auftretende wirtschaftliche Probleme mit dem Wegzug einer solch großen Gruppe könnten durch eine gezielte Anwerbung osteuropäischer qualifizierter Arbeitskräfte ausgeglichen werden.

    Mein Plädoyer geht also nicht grundsätzlich gegen Einwanderung sondern um die Frage welche Einwanderung sinnvoll und notwendig ist.

    Ein Punktekatalog (gute Ausbildung Sprachkenntnisse, Vermögen usw.) ähnlich dem Kanadas, unter Hinzufügung von einer Anzahl Punkten für kulturelle Nähe (da nahezu alle Studien zeigen das kulturelle Nähe und schneller Integrationserfolg stark mit einander korrelieren). Dieser Weg der Einwanderung sollte wie folgt gestaltet sein:

    1.) ====Gezielte Auswahl von Einwanderern (Maßstab Nützlichkeit für die aufnehmende Gesellschaft)

    2.) ====Integrationsleistung durch den Einwanderer

    3.) ==== Assimilation des Einwanderers (Vollständiges soziologisch-kulturelles Aufgehen in der Aufnahmegesellschaft)

    Dieser Weg wäre also eine klare und konsequente Absage an das historisch gescheiterte Modell der multikulturellen Gesellschaft.
    Es wäre ein Modell das anknüpft an historische erfolgreiche Einwanderungsbewegungen nach Deutschland (z.B. Hugenotten-Einwanderung).

    Soweit mein Plädoyer!!

  39. Giordano hat sich einen Fehler geleistet, über den sich die Mohammedaner entweder freuen oder wie gewohnt beleidigt sind.

    Er sagt über Mazyek: „Der Mann, der diese „Rechtsprechung“ mit dem Grundgesetz für vereinbar hält, und das auch noch öffentlich verkündet, sitzt in den obersten Gremien türkischer Migrationsverbände und verhandelt als einer ihrer Repräsentanten mit der deutschen Regierung. Dahin ist es gekommen.“

    Mazyek sitzt bestimmt nicht in obersten Gremien
    türkischer Migrationsverbände, denn sein Vater ist Libanese und seine Mutter Deutsche.

    Er selber dürfte wohl Deutscher sein.

  40. alles nazis – herr niggemeier, bitte übernehmen sie *ironie-off*

    Immer dunkler fällt über das gerade begonnene 21. Jahrhundert ein Schatten, von dem es sich tödlich bedroht sieht – der Schatten eines neuen, eines – nach Hitler und Stalin – dritten Totalitarismus.
    Die historischen Vergleichsmöglichkeiten sind alarmierend genug: Absolute Entgrenzung der Gewalt, und ihre ebenso absolute Rechtfertigung; Ausrufung von Gewalt als revolutionäre Notwendigkeit; und ein Feindbild von Menschen als Schädlingen auf Grund ihrer Rassen-, Klassen- oder Religionszugehörigkeit.

    exzellent – hoffe die konferenz wird auch in den medien beachtet, befürchte aber, daß die gutmenschenpresse sie ignoriert

  41. Die Hugenotten waren ja eine Bereicherung für Preussen gewesen. Alles Handwerker, die über enormes technisches Wissen verfügten. Die Sümpfe in Preussen wurden durch die Hugenotten ja damals erstmal trockengelegt und nutzbar gemacht. Die Orientalen die bei uns eingwandert sind, sind doch bis auf wenige völlig degeneriert und die es nicht sind bestätigen diese Beobachtung.

  42. Man liest öfters von Gutmenschenseite, dass straffällige MohammedanerInnen nicht ausgewiesen werden können, wenn sie den von rot-grün zum Nulltarif verramschten deutschen Pass besitzen.

    Aber ist dies ein Natrugesetzt?

    Kann mohammedanischen „Deutschen“ (ein Widerspruch in sich) nicht die Staatsbürgerschaft wieder entzogen werden, wenn diese nicht würdig damit umgehen sondern im Gegenteil unter dem Schutz der deutschen Staatsbürgerschaft diese unsere Gesellschaft durch Bürgerkrieg und Alltagskriminalität bedrohen?

    Unsere „JustizministerIn“ stellt die Teilnahme an einem Training in einem Terror Camp nur dann unter Strafe, wenn tatsächlich ein Terroranschlag geplant werden soll…..

    Benutzern des ÖPNV rät sie im Falle mohammedanischer Gewalt, den Waggon zu wechseln…

    Wer solche MinisterInnen hat, braucht keine JihadistInnen mehr, dieser Staat erledigt sich von allein!

    2050 – Kölner Dom wird Claudia-Fatima-Roth-Moschee

  43. #50 eisernerkreuzritter (30. Mai 2008 22:16)

    Dies ist wahre Zivilcourage.

    In der Tat ist es wahre Zivilcourage, die „braune Truppe im Kölner Stadtrat“ als solche zu bezeichnen und sie als „die zeitgenössische Variante des Nationalsozialismus“ zu bezeichnen, „die, wenn sie könnte wie sie wollte, mich in eine Gaskammer stecken würde.“

    Meines Wissens genießt „Pro-Köln“ hier bei PI großes Ansehen … 😉

    PI: Möglicherweise ist Ihnen der Begriff der Meinungsvielfalt nicht geläufig und deren Umsetzung in Ihren Kreisen etwas ungewohnt?

  44. Taqqyia-GroßmeisterIn Mazyiek, dessen Ausweisung Giordano befürwortet, ist wie der Antisemit Möllmenann und der AnitsemitIn Axel Köhler Mitglied der FDP!

    Wir sollten mal eine breite Kampagne gegen die einstige Bürgerrechtspartei FDP starten, damit sie antisemitische MohammedanerInnen aus der Partei entfernt!

  45. #52 Dirk Diggler (30. Mai 2008 22:33)

    hoffe die konferenz wird auch in den medien beachtet, befürchte aber, daß die gutmenschenpresse sie ignoriert

    Das glaube ich nun nicht, denn die „gutmenschenpresse“ gehört ja zu den Veranstaltern:

    Websites der Veranstalter
    Zentralrat der Ex-Muslime: http://www.ex-muslime,de
    Redaktion Hintergrund: http://www.hintergrund-verlag.de
    Giordano Bruno Stiftung: http://www.giordano-bruno-stiftung.de
    Aktion 3 Welt Saar: http://www.a3wsaar.de
    Alibri Verlag: http://www.alibri.de
    denkladen.de: http://www.denkladen.de

  46. #55 Eurabier (30. Mai 2008 22:41)

    Wir sollten mal eine breite Kampagne gegen die einstige Bürgerrechtspartei FDP starten, damit sie antisemitische MohammedanerInnen aus der Partei entfernt!

    Auch der hier doch sonst so geschätzte Hans-Olaf Henkel unterstützt ja diese antisemitische Mohammedaner-Partei!

  47. Eine eloquente, mit vielen Spannungsbögen versehene Rede, die die Konferenz in ihren Bann ziehen wird. Das wir hier einen Vorabdruck dieser Rede lesen können ist ein Privileg.
    Dafür Dank an die Redaktion und natürlich an der Verfasser dieser Rede, Herrn Ralf Giordano.
    Nun zu den Inhalten, die in ihren Kernaussagen nicht alle Islamkritiker erreichen wird, da die Diktion umgangssprachlich überhöht ist. Die Mehrheit der islamkritischen Menschen zu erreichen ist allerdings das Gebot der Stunde, denn es stehen Entscheidungsprozesse an, die die Islamisierer unserer Gesellschaft mit Taqqiya allererster Güte und die Kulturfantasten mit gutmenschlicher Einäugigkeit gegen uns zu nutzen wissen.

    Denn alle, und hier sind wirklich alle etablierten Parteien in unserem politischen Spektrum gemeint, nutzen den Ausverkauf unserer Werteordnung zugunsten des Islams in ihrem jeweiligen Sinne, ohne die Mandate, die sie von ihrem Wahlvolk mehrheitlich erhalten haben, auch nur ansatzweise zu beachten. Die Namen Mayzak, Alboga,Schramma, Ude und C.Roth, Laschet , Ströbele, Beck sind nur Stellvertreter und Spitzen der Eisberge, die die deutsche Nachkriegs Titanic gefährden.

    Neben dem für Deutschland folgenschweren Integrationswahn der sich selbst ad absurdum führte und uns Kosten generiert, die sich keiner zu validieren erlaubt, rutschte unsere Sozialität in eine Unkultur des Wegschauens, der Rechtsbeugung und politisch korrekten Darstellung ab, die nicht mehr nach Ursache und Wirkung fragt.

    Diesen Teufelskreis zu durchbrechen haben sich erstmals transparent operierende und in jüngster Zeit immer erfolgreicher agitierende Bürgerbewegungen jenseits der Altparteien auf die Fahnen geschrieben, u.a. Pro Köln.

    Diese Bürgerbewegungen treten bis heute, trotz aller demagogischen Stigmatisierunsgversuche, aus welchem Lager auch immer , für die Interessen der Autochthonen ein und haben die Islamisierungsoffensive auf den Platz gehoben wo sie hingehört, auf den Prüfstein aller säkularen, freiheitlich demokratisch Interessensgemeinschaften in Deutschland, die nicht einer Lobbyistenpolitikerkaste angehören und die Gemeinschaft Deutschlands mehrheitlich finanzieren, oder in einem Elfenbeinturm sitzen.

    R.Giordano hat zu Recht bemerkt, dass die Diskussion um diese, unsere FDGO bedrohende, Offensive, aus der Ideologie der Unterwerfung, den archaisch orientierten Bereichen unseres Planeten entspringt, mit all ihren, für uns deutlich vernehmbaren Werteverlusten.

    Er hat auch folgerichtig die weiteren Gefahren dieser Ideologie und deren Funktionäre für unser Land benannt. Allerdings hat er das erst nach der Initiative zuvor beschriebener Bürgerbewegungen gemacht und untermauert den Anspruch der Islamkritiker mit einer philosophischen Präzision die Ihresgleichen sucht. Das sollte aber niemanden daran hindern die Gemeinschaften zu unterstützen die bisher, gegen alle Widerstände, unsere nationalen und mehrheitlich gesellschaftlichen Interessen vertreten haben.

    Herr Giordano ist hier als Mensch und geläuterter Exkommunist mit gesellschaftlicher Multiplikatorfunktion gerne gesehen und er soll auch, wo vorhanden, auf weitere Gefahren aus den Lagern der rechten extremistischen Kräfte hinweisen, er muss aber auch, um glaubwürdig zu bleiben, den Beweis hierzu in der gleichen Art und Weise führen den er als Islamkritiker an den Tag legt…….

  48. Ralph Giordano.
    Ein großartiger, mutiger Mensch. Eine großartige Rede. Man kann jeden Satz, jedes Wort unterstreichen. Diese Rede reflektiert in komprimierter Form all das wider, worüber sich hier die Leute die Finger wund schreiben und dafür von den eigenen Volkvertretern beschimpft und mit dem Verfassungsschutz bedroht werden.
    Herr Giordano, ich verbeuge mich vor Ihnen!

    Aber auch eine kritische Anmerkung möchte ich noch machen. Sie schreiben:

    „Ein drittes Stichwort, nun die deutsche Seite betreffend: Falsche Toleranz. Auch sie eine Reaktion auf den NS-Schulddruck und inflationär verbreitet auf allen Gebieten staatlicher Hoheit, nicht zuletzt der Justiz.“

    Dieser NS-Schulddruck, ist der nicht auch zurückzuführen auf den Druck der bei jeder Gelegenheit vom ZDJ und seinen Vertretern ausgeübt wurde und noch ausgeübt wird?

  49. Ja, WARUM IST BLOß DIE INTEGRATION FEHLGESCHLAGEN..?

    Wenn man wie Rassisten nur unter sich bleiben und poppen möchte und da niemanden anderen dazwischen lässt, dürfte es selbst der dümmmsten Kartoffel klar sein, dass sie nicht gewünscht ist! Umgekehrt darf natürlich der MUslim alles!

    Kein Muslim braucht sich über Desintegration oder Rassismus beschweren, so lange sie es selbst betreiben und keinen Ungläubigen neben ihrer Tochter dulden, keine Ungläubige akzeptieren, usw.!

    P.S: DESWEGEN: DER ISLAM IST DAS PROBLEM, NICHTS ANDERES!

  50. Das ist mein schönstes Geburtstagsgeschenk, heute, am 30.Mai! Werde die Rede allerdings morgen nochmal studieren…na ja… die Geburtstagsfeier……

  51. Fulminant, wie ich finde, er zögert auch nicht, weiter seine schon eingeschlagenen Pflöcke in das öffentliche Bewustsein hineinzutreiben…“Der Islam ist das Problem“

    Seine Sicht auf Pro Köln teile ich nicht, aber ich anerkenne, wenn ein 85-jähriger sein Maul aufreisst und in geschliffener Sprache, die die Denk-Arbeit noch erkennen lässt, auch die Enttäuschungen, mit Herzblut bekennt:
    So nicht !

  52. So, jetzt habe ich sie ganz gelesen.

    Hervorragende Rede, die kaum deutlicher ausfallen könnte. Ich bin gespannt auf die Reaktionen der Medien, wenn diese überhaupt erfolgen, leider habe ich, wie einige andere hier auch, die Befürchtung, daß es von den MSM totgeschwiegen wird. Schauen wir mal wie sich das ganze am Wochenende entwickelt.

    #21 belafarinrod (30. Mai 2008 20:41)

    Schubladendenken werfen Sie mir vor?

    Sie können mir sicherlich näher erläutern, wie Sie darauf kommen, mir denken in schwarz und weiß zu unterstellen.

    Ansonsten wäre es interessant einmal eine eigene Meinung von Ihnen zum Thema zu hören.

    Oder reicht es nicht dafür, sondern nur für sinnentleerte Angriffe auf Kommentatoren?

    Ich mag die Ärzte übrigens auch, sicher nicht alles, aber das meiste finde ich gut. Aber um Ihnen ein wenig Angriffsfläche zu bieten, ich liebe die Onkelz.

    So, auf geht`s!

  53. Eine völlig verfehlte Migrationspolitik, die ohne Sinn und Verstand eine ungeregelte und unverantwortliche Massenimmigration, gegen den Willen der einheimischen Bevölkerung, initiierte, plus Islam, das ist die brisante und explosive Mischung.

  54. #62 Campo Santo (30. Mai 2008 23:24)

    Alles Gute zum Geburtstag und ich wünsche noch ein fröhliches Feiern.

  55. Ach @Darwinist es gehört nichts dazu wenn jemand sagt Pro Köln sei die zeitgenössische Variante des Nationalsozialismus. Sorry aber das ist im heutigen Deutschland Mainstream und kostet gar nix und schon gar keinen Mut.

    Mein Lob bezog sich auf die mutige Analyse Giordanos und seine fundierte Kritik an der Einwanderung muslimischer Personen nach Deutschland in den vergangenen Jahrzehnten und die schwerwiegenden Integrationsdefizite als Folge geistesschwacher Multikultiilusionen.

    Insbesondere bewundere ich seinen offenen Ton. Er spricht klare Demokratiedefizite in Deutschland an. Das subtile Mundtot machen von Kritikern durch linke Multikultiideologen mit Hilfe der Instrumentalisierung bestimmter Teile der deutschen Vergangenheit für gegenwärtige Zwecke. Durch das allgegenwärtiges Schwingen der Nazikeule durch linke Demokratiefeinde tritt deren totalitäres Gedankengut besonders signifikant zu Tage.
    Die Demokratie in Deutschland wird insbesondere auch von totalitären Tendenzen von Links bedroht. Diese Gruppen haben es geschafft im Zuge der 68ér Bewegung ihr totalitäres, antibürgerliches und antidemokratisches Weltbild bis weit in die Mitte der deutschen Gesellschaft zu tragen. Sie waren es die aus Deutschland in den letzten Jahren ein halb-sozialistisches linksvermufftes fortschrittfeindliches Land gemacht. Es ist genau jener Ungeist der dieses Klima geistiger Unfreiheit geschaffen hat, indem viele Diskussion nur hinter vorgehaltener Hand ablaufen oder reflexhaft auf die eigne Distanzierung zur weitzurückliegen NS Ideologie ständig verwiesen wird um sich nicht dem vernichtenden Druck selbsternannter Meinungskontroleure aussetzen zumüssen. Genau dies ist keine Meinungsfreiheit. Die tumben Linksspießer von Heute haben vielfach mehr mit dem wüsten NS Gedankengut ihrer Elterngeneration zu tun als ihnen lieb ist.
    Freiheit ist immer auch die Freiheit des Andersdenkenden.

    Um es in einem Bild zu beschreiben. Der Spießer von heute hört nicht mehr Volksmusik und führt seinen deutschen Schäferhund Gassi.

    Nein er ist saturiert mit rundem Bauch aufgrund übermässigen Genußes französischem Rotweis. Er versucht beim obligatorischen Toskanaurlaub einen Lattemachhiato auf Italiensch zu bestellen um seine vermeintliche Weltoffenheit auch noch im letzten italienischen Bergdorf kundzutun. Er amüsiert sich über DIE ANDEREN DEUTSCHEN TOURISTEN im Bergdorf (als ob er keiner von ihnen wäre). Er glaubt es sei Zivilcourage und unglaublich nonkonform und mutig auf Lichterketten Demos für irgend ein Gutmenschenziel zu gehen (Klimawandel, Irakkrieg oder was auch immer).
    Er hält sich im fortgeschrittenen Lebensalter von durchschnitlch über 55 Lebensjahren immer noch für unglaublich jugendlich, dynamisch und progressiv. Alle andern sind Spießer ausser ehr und können nicht „differenziert“ denken und haben per se unrecht. Wenn er hämisch lacht spannt sich sein T shirt über dem dicken Rotweinwanst auf dem im emanzpatorisch-feministischer Absicht zu lesen steht “ MEIN BAUCH GEHÖRT MIR“ .

    So jetzt ablachen und Satire off.

    Schlußsatz:

    Giordano hat Recht weil er diesen wirklichkeitsverweigernden antidemokratischen Linksspießern den Spiegel vorhält.

  56. #25 Eurabier (30. Mai 2008 20:49) Zunächst einmal begrüsse ich die neuen PI-Leser, die der Spiegel heute angeworben hat!

    Und als aktuelles Beispiel, wie sehr Giordano recht hat, eine Antwort des Kölner Landesverräters Volker Beck (Bürgerkrieg 90/Die GrünInnen) auf Abgeordnetenwatch:

    http://www.abgeordnetenwatch.de/volker_beck-650-5916.html

    Sehr geehrter Herr Beck,

    heute wende ich mich an Sie, weil Sie ein Vertreter Kölns im Bundestag sind und ein Befürworter des Islams.
    Der Koma-Schläger von Köln ist straffrei davon gekommen ( http://www.bild.de ) Obwohl Erdinc H. (18) bereits wegen Raubes vorbestraft ist, verlässt er den Gerichtssaal ungestraft. Sein Opfer ist lebenslang schwer behindert. Warum werden Täter mit Migrationshintergrund so gut von der Justiz geschützt? Auch der U-Bahn-Schläger von München kam mit ein paar Sozialstunden davon. Täglich lese ich Meldungen von Gewalttaten, die durch Migranten – meist türkischer Herkunft – verübt werden. Warum holen wir uns das Verbrechen ins Land? Glaubensgemeinschaften die sich an den Koran orientieren lassen sich in der westlichen Welt nicht integrieren. Immerhin steht im Koran 187-mal das Wort töten, wobei das Hauptaugenmerk auf das töten von uns Ungläubigen gelenkt ist. Warum müssen wir Deutsche/Europäer uns Menschen ins Land holen, dessen Ziel es ist Juden und Christen zu töten?

    Hier nur drei Zitate aus dem Koran:

    * tötet die Ungläubigen (Anm.: also Juden und Christenhunde), wo immer ihr sie findet” (Sure 9, Vers I-V).
    * Oh, die Ihr glaubt, nehmt euch nicht die Juden und Christen zu Freunden.

    (5.Sure, Vers 51)

    * Und wenn Ihr die Ungläubigen trefft, dann herunter mit dem Haupt, bis Ihr ein Gemetzel unter ihnen angerichtet habt.

    (47.Sure, Vers 4)

    Wenn Sie es wünschen, dann zitiere ich Ihnen weitere 100 Stellen des Korans, die mit unserer westlichen Welt und Menschenrechte nicht zusammenpassen.

    Auf Ihre Antwort bin ich gespannt

    30.05.2008
    Antwort von
    Volker Beck

    Bild: Volker Beck

    Sehr geehrter Herr ,

    um auf Ihre beiden Fragen zu antworten: Herr Beck ist weder der Auffassung, dass sich irgendjemand Kriminalität “ins Land holt” (zumal die meisten Straftaten in Deutschland von Deutschen begangen werden), noch teilt er ihre Auffassung, dass rund 3,2 Millionen Muslime in unserem Land sich zum Ziel gesetzt haben, Christen und Juden zu töten. Im übrigen verweist Herr Beck auf seine Antworten zu ähnlichen Fragen auf dieser Website.

    Im übrigen ist das Urteil, das Anlass ihrer Frage zugrunde liegt, nicht rechtskräftig. Unterstellt man den von ihren Bericht als richtig, ist zweifelhaft, ob die Voraussetzungen für eine Aussetzung zur Bewährung tatsächlich bestehen. Dies lässt aber auch eine unvollständige oder inexakte Berichterstattung als nicht unmöglich erscheinen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Büro Volker Beck

    Welch sinnlos-geistloses Politgeschwafel! Wem soll das jetzt helfen, was verändert das? Nichts!! Die Opfer und das Volk fühlen sich nur weiter verraten, mit solchen Ulk-Possen!!!

    Die verkaufen das Volk für dumm und fühlen sich dabei noch intelligent! An der Wirklichkeit und am Volk total vorbeiregiert!

  57. Eine hervorragende Rede, die sicherlich in die Geschichtsbücher eingehen wird unter der Überschrift „damals, als man noch glaubte, den Islam sanft mit eloquenter Rede stoppen zu können“.

    Meiner Meinung nach bleibt Herr Giordano aber leider zu sehr bei der zugegeben brillanten Diagnose stehen, ohne eine der Wirklichkeit gemäße Therapie vorzuschlagen.

    Ich will dies im folgenden versuchen:
    Herr Giordano führt nachvollziehbar aus, wie es dazu gekommen ist, dass die ganze politische Klasse und die ganze Justiz vor dem Islam kuscht (deutsche Schuld, Nazizeit etc.). So weit, so richtig.

    Um aber heute und zukünftig überhaupt noch das Ruder herumzureißen und Eurabia zu verhindern, hilft nur noch das gleiche, was die DDR zum Einsturz gebracht hat: das Volk muß aufwachen, sich versammeln und Druck auf der Straße so lange und so hartnäckig ausüben, bis die politische Klasse kapiert, was dem Volk auf der Seele brennt und das Problem „Islamisierung Europas“ auf die Tagesordnung setzt und europäisch löst.

    Konkret

    1. Alle, die die Islamisierung stoppen wollen, müssen sich ähnlich wie die DDR-Bürgerrechtler an irgendwelchen Orten regelmäßig treffen und solidarisieren.
    Wir brauchen eine Art „Montagsdemos“ gegen den Islam. Am besten sollten wir damit in Köln anfangen, dort wo in Ehrenfeld das neue Islamzentrum Europas entstehen soll und wenn nicht bald etwas geschieht auch entsteht.

    2. Es muß noch wesentlich lautere Öffentlichkeitsarbeit betrieben werden als bisher. PI braucht nicht 24.000 Leser, PI braucht 24 Millionen Leser täglich. PI muß so selbstverständlich werden wie die FAZ.

    3. Immer größer werdende Demos auf der Straße gegen jede neu geplante Moschee sind nötig.
    Wir benötigen eine Organisation, die am besten europaweit Menschen zusammenholt, die dann gegen Projekte wie die Kölner Großmoschee protestieren.

    Was den Ostdeutschen mit der Mauer gelungen ist, muß auch den Islamgegnern in Europa mit den Burkas und Schleiern gelingen. Nur Mut, jede Bewegung hat mal klein angefangen. PI hat angefangen innerhalb einer Blogger-Umgebung für Schüler und hat inzwischen zahlreiche Unterstützer, die Geld geben, Anzeigen schalten, Aufkleber kaufen und dass so jemand wie Giordano uns mit dieser Rede unterstützt, ist eine Auszeichnung der bisher geleisteten Arbeit.

    So wie sich der Islam darstellt und wie Giordano ihn beschreibt und wie ich ihn erlebe, ist er aus sich heraus nicht (!)reformierbar. Das Ziel einer Bürgerbewegung kann nur sein: friedliche, aber konsequente Ausweisung aller Muslime, die auch nur irgendwie geringfügig gegen unsere mühsam erkämpfte freiheitliche demokratische Grundordung verstoßen. Was als Verstoß gilt, wird neu durch das Volk zu definieren sein.
    Beispielsweise jegliche, aber auch wirklich jegliche Diskriminierung von Frauen durch Männer.

  58. #68 Islamophober (30. Mai 2008 23:46)

    Ob das besonders intelligent ist?
    Der Mann verrät sich vor allem selber (bekennender Schwuler).

  59. #68 Islamophober (30. Mai 2008 23:46)

    Ich hätte ja gestern noch gewettet, daß diese Frage kommentarlos wieder gelöscht wird. Aber gut die Antwort ist es wert gelöscht zu werden.

    Mein Gefühl bei so einer Antwort, die nicht mehr als dahin geschmiert ist, und dazu jeglicher Logik entbehrt, sagt mir das die Herren Abgeordneten es einfach Leid sind, von dem Volk mit Fragen traktiert zu werden, wie sie die Realität jeden Tag stellt.

    Die Realität bei solchen Leuten im Wolkenkuckucksheim heißt Multi-Kulti, und die hat zu funktionieren, egal wie, solange die Herren da oben nicht die Rechnung dafür begleichen müssen.

    Und warum ausgerechnet Leute wie Volkan Beck, die als erste am Baukran hängen würden, wenn die Mohammedaner das sagen hätten, hier auch noch die Steigbügelhalter spielen, wird mir immer ein Rätsel bleiben.

  60. #59 status quo ante (30. Mai 2008 23:06)

    Dieser NS-Schulddruck, ist der nicht auch zurückzuführen auf den Druck der bei jeder Gelegenheit vom ZDJ und seinen Vertretern ausgeübt wurde und noch ausgeübt wird?

    Ääh … ich hör wohl nicht recht??? Meinen Sie mit ZdJ schon den Znetralrat der Juden in Deuschland???

  61. #64 Wolfrabe (30. Mai 2008 23:32)

    #21 belafarinrod (30. Mai 2008 20:41)

    Schubladendenken werfen Sie mir vor?

    Nein.

    Sie können mir sicherlich näher erläutern, wie Sie darauf kommen, mir denken in schwarz und weiß zu unterstellen.

    Habe ich Ihnen das wirklich unterstellt?

    Ansonsten wäre es interessant einmal eine eigene Meinung von Ihnen zum Thema zu hören.

    Diese habe ich bereits geäußert.

    Oder reicht es nicht dafür, sondern nur für sinnentleerte Angriffe auf Kommentatoren?

    Ich greife niemanden an, ich äußere lediglich meine Meinung und stelle Fragen. Was den Sinngehalt angeht, so sollten wir die Beurteilung den geneigten Lesern überlassen.

  62. Es ist das unbestreitbare Verdienst von Herrn Giordano, daß er dem Kampf gegen die Kölner Großmoschee einen kräftigen Schub verpaßt hat.

    Es ist aber auch eine große Unverfrorenheit, mit der er den ersten und einzigen Gegnern dieser Großmoschee im Kölner Rat eine Gesinnung unterstellt, die er in keiner Weise begründen kann und die auch in keiner Weise zutrifft. Der Großmütigkeit der von ihm Angegriffenen ist es zu verdanken, daß es hier nicht zu einer häßlichen Auseinandersetzung vor Gericht kommt, denn letztlich würde der gemeinsamen Sache – Herr Giordano kann nicht bestreiten, daß es Gemeinsamkeiten in dieser Sache gibt – nur Schaden zugefügt, und es würde keinem nutzen.

    Herr Giordano will sich zwar von der einen Gruppe in ungebührlicher Weise distanzieren, hat aber keine Scheu, mit Kommunisten und Religionsgegnern, die teilweise die Werte besudeln, welche anderen Menschen viel bedeuten (ich denke hier insbesondere an das Ferkelbuch – es heißt wirklich so), gemeinsame Sache zu machen.

    Wie dem auch sei – es geht allen um die drohende Islamisierung, und um dieser Erkenntnis willen sollte man bei Herrn Giordano nicht allzu strenge Maßstäbe anlegen. Jeder soll es mit der Erkenntnis machen, zu der er fähig ist.

    In diesem Sinne ist der zur Zeit in Köln stattfindenden kritischen Islamkonferenz Erfolg zu wünschen.

  63. #70 status quo ante (30. Mai 2008 23:57) #68 Islamophober (30. Mai 2008 23:46)

    Ob das besonders intelligent ist?
    Der Mann verrät sich vor allem selber (bekennender Schwuler).

    Wenn ich hier schreibe, ist es meist auch nur sarkastisch/ironisch zu verstehen, glaubt ja wohl keiner im ernst, dass das lebenslängliche-SPD-Mitglied & Graubart-Monchichi, seine Grauen Zellen jemals, vernunftgeleitet, bewegt hätte.

    #71 Wolfrabe (31. Mai 2008 00:04) #68 Islamophober (30. Mai 2008 23:46)

    Ich hätte ja gestern noch gewettet, daß diese Frage kommentarlos wieder gelöscht wird. Aber gut die Antwort ist es wert gelöscht zu werden.

    Mein Gefühl bei so einer Antwort, die nicht mehr als dahin geschmiert ist, und dazu jeglicher Logik entbehrt, sagt mir das die Herren Abgeordneten es einfach Leid sind, von dem Volk mit Fragen traktiert zu werden, wie sie die Realität jeden Tag stellt.

    Die Realität bei solchen Leuten im Wolkenkuckucksheim heißt Multi-Kulti, und die hat zu funktionieren, egal wie, solange die Herren da oben nicht die Rechnung dafür begleichen müssen.

    Treffend formuliert. So sieht´s aus. Logik nicht erkennbar!

  64. #54 Darwinist: „Meines Wissens genießt “Pro-Köln” hier bei PI großes Ansehen …“

    Tja, das ist ein entscheidender Punkt beim freien Denken (welches der Islam ja aus guten Gründen scheut wie der Teufel das Weihwasser): man kann mal verschiedener Ansicht sein.

    Das ist sogar -man höre und staune- bei dir der Fall:
    Während ich bisher dachte, zu jeder deiner Äußerungen klappen mir prinzipiell die Fußnägel hoch, habe ich doch heute glatt zweimal was gefunden, wo ich dir zustimmen würde.
    Unfassbar, nicht wahr ?

    Übrigens: verfolgst du eigentlich mit deinem üblichen Rumgestänkere hier auch irgend einen praktischen Zweck?

  65. Meinen Sie mit ZdJ schon den Znetralrat der Juden in Deuschland???

    Na den mittlerweile aufgelösten Zentralverein deutscher Zahnärzte wird er wohl kaum gemeint haben…

  66. #78 Leserin (31. Mai 2008 00:20)

    die teilweise die Werte besudeln, welche anderen Menschen viel bedeuten (ich denke hier insbesondere an das Ferkelbuch – es heißt wirklich so)

    Das Ferkelbuch „besudelt“ z.B. den Islam! Und das wohl zu Recht! Und ob das nun den Musels viel bedeutet oder nicht, ist doch eher nebensächlich.

  67. Guuuter Giordano!
    Bin zwar nur bis zur Hälfte gekommen, aber hey, PI klaut mir ja noch mein wohlverdientes Wochenende, ich muß in meine Stammkneipe.
    Auf den Weg dorthin verteil ich noch ein paar PI-Aufkleber. Versprochen.
    Schöne Nacht noch.

  68. #56 Darwinist (30. Mai 2008 22:39)

    Meines Wissens genießt “Pro-Köln” hier bei PI großes Ansehen … 😉

    Pro Köln genießt vor allem in Köln immer größeres Ansehen, woher kommt das nur? Alles Rassisten? Wenn ja, worin verdeutlicht sich das? Etwa darin, daß alles braun zu sein hat, was sich rechts der Mitte befindet? Oder einfach nur darin, daß die verbrauchten ‚Etablierten‘ eine reale Bedrohung ihrer Macht, Ideologie und vor allem ihrer verschiedensten Wohlstandsversorgungsquellen wittern? Gehört Pro-Köln verboten? Wenn ja, warum? usw usf…

  69. Zitat von Astral Joe
    „“““Giordano hat sich einen Fehler geleistet, über den sich die Mohammedaner entweder freuen oder wie gewohnt beleidigt sind.

    Er sagt über Mazyek: “Der Mann, der diese „Rechtsprechung“ mit dem Grundgesetz für vereinbar hält, und das auch noch öffentlich verkündet, sitzt in den obersten Gremien türkischer Migrationsverbände und verhandelt als einer ihrer Repräsentanten mit der deutschen Regierung. Dahin ist es gekommen.”

    Mazyek sitzt bestimmt nicht in obersten Gremien
    türkischer Migrationsverbände, denn sein Vater ist Libanese und seine Mutter Deutsche.

    Er selber dürfte wohl Deutscher sein.““““

    Mitnichten; er sitzt. Und wenn nicht offiziell, dann inoffiziell. Ein Moslem, der den totalen Islam in ganz Europa will.
    Mehr Moslem kann man nicht sein.
    Das ist KEIN Deutscher.

    Gerade solche „Gedanken“ haben uns dahin gebracht, wo wir heute sind.

  70. Ich habe den gesamten Beitrag gelesen. Es gibt eine Menge Leute, die ihm anerkennend auf die Schulterklopfen…diesem weit über 80jährigem Manne.

    Peinlich nä.^^

  71. Mir ist eine lustige Formel eingefallen:
    Nicht der Islam, die Quantität ist das Problem.

    Jemand hier zitierte Mark Steyn dahingehend, in demokratischen Systemen macht es eben einen Unterschied, ob man eine Minderheit von 30 % hat, die die Offene Gesellschaft ablehnen oder nicht.

    (Anmerkung: Offene Gesellschaft bedeutet nicht offen wie ein Arsch eines Politikers, jeder kann hereinspazieren. Es bedeutet: offen für neue Ideen und Impulse. Wettstreit der Ideen. Ergebnsioffene Diskussionen statt betonierter Gutmenschendogmen. Das bedeutet es. Das Ergebnis solcher ergebnisoffenen Diskussionen wäre m.E., daß man die Ausländer rausschmeißt, wenn man sie nie haben wollte).

    Das macht kein Verein, das macht keine Gruppe, die sich ernst nimmt: Neumitglieder in riesiger Zahl ohne genauere Prüfung aufnehmen. So etwas macht man einfach nicht. Die es machen, verschwinden aus der Geschichte.

    Unsere Eliten haben kapital versagt. Da sie Politiker sind, fragen sie nicht nach richtig oder falsch, sondern nach machtsichernd oder von der Macht entfernend.
    Nachdem sie unser Volk in die Gefahr der Auslöschung gebracht haben, sind sie jetzt nicht einmal mehr bereit, ihre Fehler zu bekennen und an der Wiedergutmachung zu arbeiten, sondern schlagen mit vergrößerter Kraft immer noch mehr in die vernichtende Kerbe.

    Entfernt diese Leute von der Macht! Aufgabe eines jeden, der sein Volk ernst nimmt. Wählt sie ab! Seid nicht gleichgültig.

  72. Diese wunderbare ,offene und klare Rede kann sich im derzeitigen Deutschland nur ein jüdischer Mitbürger leisten.
    Vielen Dank, Herr Giordano, und ein langes Leben!

  73. Eine ganz großartige Rede von Herrn Giordano, voll von Wahrheit und Sachverstand. Er hat alles gesagt, was es zu diesem Thema zu sagen gibt.
    Jemand, dem von Deutschen so viel Leid angetan wurde, spricht für das Land seiner ehemaligen Peiniger, dessen einzige Rettung aus, weil die große Mehrheit aller Deutschen nicht dazu im Stande ist.

  74. Und an alle, die es nicht getan haben: Macht euch gefälligst die Mühe diesen wunderbaren Text vollständig zu lesen! Das ist allemal ergiebiger und sinnvoller als irgendein dämlicher Kneipenbesuch!

  75. die Furcht vor einer schleichenden Islamisierung.

    Was schleicht da? Die Islamisierung und insbesondere die Gehirnwäsche der Deutschen ist doch schon in vollem Gange. Man gehe bitte mal in Berlin Neukölln am Hermannplatz oder in der Sonnenallee spazieren und suche ein Geschäft (Laden), das keine arabisch/türkischen Schriftzeichen am Schaufenster hat.

    Der sonst alljährliche große Weihnachtsmann auf dem Karstadt-Gebäude wurde auch nicht mehr gesichtet. Wird wohl bald eine große Türkenflagge dran hängen.

    Der Text von Giordano ist in großen Teilen zutreffend. Jedoch sind die zaghaften Versuche jenseits der Analyse, eine Lösung zu beschreiben, nicht zielführend genug. Man müsste nicht nur Mazyek ausweisen, man müsste die ganzen Spitzenfunktionäre in den Parteien, der Regierung und den Konzernen mit Staatsbeteiligungen mit ausweisen und dazu die ganzen Heuchler, wie Zeit-Jesse und Co. Neben der Islamisierung gibt es nämlich das Problem des Sozialismus in Deutschland. Und wie schon der Nationalsozialismus, wird dieser neue Sozialismus den Untergang letztlich besiegeln. Der Islam ist da nur Helfershelfer zum Aufbau einer tödlichen Autokratie, die im Kern einen neuen Sozialismus protegiert.

    Und da das Problem eine Symbiose der gehirngewaschenen Massen in Europa mit ihren Dressurelite darstellt, ist dieses Problem nur sehr schwierig, wenn überhaupt, zu lösen. Deutschland und Europa sind jedenfalls so nicht zukunftsfähig im Sinne einer demokratisch legitimierten Politik mit humanitären Ansprüchen. Das Europa des 21. Jahrhunderts wird ein sehr Blutiges werden. Daran wird auch diese sicher sehr sinnvolle Rede von Giordano nicht viel ändern.

    Das ist meine eigene Analyse Europas und deshalb habe ich bereits vor Jahren meine Konsequenzen gezogen und habe Europa verlassen. Das ist die einzige Lösung, einen blutigen Konflikt zu umgehen. Deutschlands und Europas Politiker sind bereits zu weit gegangen in ihrem Verrat an den Völkern Europas. Europa ist nur noch durch Blut und Schweiß zu retten. Es stellt sich nur die Frage, retten wovor? Wenn die westlichen Werte so mit Füßen getreten werden, wie das derzeit durch die eigenen Politiker geschieht, dann gibt es eigentlich auch nichts mehr zu verteidigen. Deutschland und Europa wird untergehen, weil es schwach ist. Und es wird letztlich egal sein, ob der Islam oder der Sozialismus oder beide zusammen das Europa der Freiheit, so wie wir es aus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhundert kennen lernten, besiegelt. Freiheit und Demokratie wurden schon vor längerer Zeit geopfert. Das Resultat wird logisch sein.

    Gruß aus der Ferne.

  76. Hallo Darwinist,
    du bist der perfekt indoktrinierte Gutmensch, der glaubt über allen Anderen zu stehen.

    Ist es nicht schön ein Gutmensch zu sein?
    -Man eckt nicht an.
    -Man hat die Moral auf seiner Seite.
    -Man kann jeden Andersdenkenden als Nazi bezeichnen.
    -Man schafft Mio. Arbeitsplätze in der nichtproduktiven Sozio-Therapeutenindustrie.
    -Man bittet die Menschen, die zum BSP (Ausbeuter ) beitragen , so richtig zur Kasse.

    Und suhlt sich dann in der öffentlichen Meinung.

    Auf dich einzugehen heißt, dein Ego zu befriedigen.
    Mein letzter Kommentar zu deiner Person.

  77. „Ganz richtig, die Kreuzzüge zählten zu den finstersten Abschnitten europäischer Geschichte, währten jedoch kaum mehr als mickrige achtundachtzig Jahre, bevor die Gepanzerten samt ihrem marodierenden Tross auf Nimmerwiedersehen westwärts in die Flucht geschlagen worden sind. Die Bedrohung Europas durch die Grüne Fahne des Propheten, vor allem aber durch das Osmanische Reich zu Wasser und zu Lande bis vor die Tore Wiens, hat fast dreimal solange angedauert!“

    Wer richtig ins Geschichtsbuch schaut, dem wird auffallen, dass bereits im Jahre 701 die Muhammedaner das christliche Spanien überfielen. Nicht zu vergessen Alexandria, Tripolis und Jerusalem.

    Wer kennt nicht Karl Martell, der sich 732 den Muhammedanern in Frankreich mutig stellte, als diese wiedermal einen „Verteidigungsfeldzug“ gegen die christlichen Untermenschen vollzogen.

    Ich bin ja froh, dass Giordano die Kreuzzüge etwas verteidigt, aber auch ihm fehlt die historische Bildung, dass diese nur eine Antwort auf 300 Jahre islamischer Eroberungsfeldzüge waren. Wenn es die Kreuzzüge nicht gegeben hätte, dann wären die islamischen Horden viel früher vor Wien gestanden. Führende Historiker sind sich einig, dass ein Europa im 12Jh den islamischen Eroberungshorden nichts entgegen hätte stellen können. Wir verdanken unsere Freiheit heute auch den Kreuzzügen. Wenn es die nicht gegeben hätte, wäre Wien im 12. Jh nicht zu verteidigen gewesen.

    Das sind historische Fakten. Sie brauchen sich nicht mit PI zu streiten, werte Grünen, wenden Sie sich z.B. an den Lehrstuhl für Geschichte an der Universität Heidelberg.

    Dort werden Sie geholfen. Oder sind das auch alles Islamophobe?

  78. Schon erbärmlich, wenn ein KZ-Überlbender so eine Rede halten muss,

    weil die etablierten, gut bezahlten, Polit-Bonzen aus allen Parteien zu dumm oder zu feige, oder wohl beides, dafür sind.

  79. Ich bin ja froh, dass Giordano die Kreuzzüge etwas verteidigt, aber auch ihm fehlt die historische Bildung, dass diese nur eine Antwort auf 300 Jahre islamischer Eroberungsfeldzüge waren.

    ..soviel zum Westen. Und dann haetten wir da noch das Treiben in Richtung Osten von ca. 700 bis 1600 n.Chr. in Asien.
    Persien niedergemetzelt und gehirngewaschen. Indien niedergemetzelt (= ‚hindu kush‘) und gehirngewaschen. Afghanistan niedergemetzelt und gehirngewaschen (vormals friedlich buddh., falls das einer weiss). Indonesien platt gemacht und gehirngewaschen. usw usf.

  80. mit anderen Worten: die Islamische Eroberung hat niemals wirklich aufgehoert zu existieren.

    Wir nehmen die Geschichte nur gerade in Zeitlupe zur Kenntnis, weil sie diesmal wieder uns betrifft.

    Manche stellen allerdings beaengstigt fest, dass diesmal leider kein kulturelles noch demographisches Aufbegehren von unserer Seite zu erwarten ist.

  81. Der beste Beitrag, den ich auf PI gelesen habe, solange ich hier lese, und dennoch scheint er sich ungewollt gegen PI zu richten:

    „Eine andere Gefahr für die Islamkritiker kommt von rechts, von falschen Bundesgenossen und Schulterklopfern, die aus ganz anderen, aus rassistischen Motiven gegen muslimische Sakralgroßbauten und islamische Riten, Sitten und Gebräuche sind.“

    Es ist wohl illusorisch, das PI jeglichen Verdacht in diese Ecke zu gehören jemals überwinden kann. Schade.

    PI: Es steht Ihnen frei, diesen Verdacht mit Fakten aus den redaktionellen Beiträgen von PI zu untermauern. Nur zu!

  82. Bei aller aufrichtigen Bewunderung für Giordanos Formulierungskunst und treffender Analyse der immanenten Probleme mit dem Islam, leistet er aber mit seinen Seitenhieben auf Initiativen wie „Pro Köln“ der Sache einen Bärendienst.

    Sehen wir die Sache doch mal realpolitisch!
    Giordano schreibt und talked jetzt schon jahrelang, aber ausser theoretischen Forderungen und treffsicheren Erkenntnissen ist bisher nicht das Geringste in die richtige Richtung passiert, ausser von genau jenen, die Giordano jetzt in die Schmuddelecke stellen möchte.

    Rechts von der inzwischen rotgeblümten CDU (von der CSU wollen wir mal ganz absehen, denn die wird jetzt von dem derzeitigen sprachlosen Führungs-Tandem der endgültigen Belang- und Bedeutungslosigkeit zugeführt) ist doch keine einzige stubenreine Partei mehr, die sich energisch des Problems annehmen würde. Ja, die etablierte Politik verbeugt sich sogar immer tiefer vor den Bürzel-Betern!

    Nochmal: Giordano schreibt hervorragend und ich stimme seinen Worten aus voller Überzeugung zu, aber wir können noch jahrzehntelang so weiter theoretisieren, bis uns dann irgendwann das türkisch-islamische Religionsgericht in Berlin in Handschellen abgeführen und der Steinigung zuführen lässt.

    Solution now! Und wenn es eben sein muss, auch mit Initiativen wie Pro Köln, Herr Giordano!
    Aber auf die etablierten Parteien warten?
    (Hoffen und Harren hält manchen zum Narren!).

  83. Ich kann all diesen selbsternannten Fürsprechern der sogenannten Dritten Welt ziemlich genau voraussagen, was ihnen in solch hoffentlich nie realisiertem Fall blühen würde – nämlich an Ort und Stelle gelyncht zu werden.

    Ob nicht manchem GrünIn schon langsam mulmig bei dem Gedanken wird, MohammedanerInnen könnte nun doch einmal ein brutaler Terroranschlag gegen die deutsche Bevölkerung gelingen?

    Was müsste LandesverräterIn Claudia Fatima Roth dem Angehörigen eines Terroropfers über das ach so friedliche MohammedanerInnentum erzählen, damit sie nicht vor laufender Kamera Opfer einer Attacke wird?

    Wenn die GrünInnen nicht langsam aufwachen, werden sie zu einer großen Gefahr für die Sicherheit unseres Landes!

  84. @Heretic

    Stimme Deiner Analyse zu Europa zu. Sehr gut, dass Du auf den zweiten Aspekt „zunehmendes Abrutschen in den Sozialismus“ verweist, der den aufkommenden Islam zusätzlich begünstigt.

    Ich hingegen möchte im Gegensatz zu Dir hier mit meiner Familie wohnen bleiben und mich nicht vertreiben lassen. Ein Weggehen würde ich für mich – Du magst das anders sehen – als Flucht vor dem Islam ansehen. Das will ich nicht.

    Interessieren würde mich: in welches Land bist Du gegangen? Wie sieht es dort mit der Islamisierung aus? Was wird dort gegen diese unternommen? Kann Europa davon lernen? Schreib doch bitte mal was dazu.

    @Axiom

    Auch Du hast Recht und schließt Dich im Prinizip meinem Urteil an. Genug Theorie, genug geredet, wir brauchen konkrete Taten, konkrete politische Aktionen, um den Islam zu stoppen. Insofern sind Pro Köln, die NPD und die Republikaner als wichtige Verbündete anzusehen. Auch wenn es unter denen viele einfach gestrickte Typen gibt oder Idioten, die den Holocaust leugnen.

    Fakt ist für mich, dass wir einen Auswuchs wie die rasant fortschreitende Islamisierung Europas nur noch mit einer massiven poltischen Gegenbewegung stoppen können.
    Das Pendel muß deutlich in die andere Richtung ausschlagen. Nix Multikulti, nix Toleranz bis zur Selbstaufgabe. Wer sich hier nicht anpaßt, der bekommt einen Stempel in seine Papiere und hat Europa zu verlassen.
    Es ist jetzt höchste Zeit, dass die Moslems sich auf den Hosenboden setzen und sich extreme Mühe geben, sich hier anzupassen, sonst müssen wir sie aus Europa entfernen.
    In den Flieger packen und gratis in ihre Heimatländer zurück befördern.

    Unsere satten und trägen weltfremden Politiker im Bund werden erst aufwachen, wenn Parteien wie die NPD oder Pro Deutschland ähnlich hohe Anteile erzielen wie die scheiß Linke unter dem Demagogen Lafontaine.

    Es wird noch einige Jahre brauchen bis wir eine bundesweite Partei „Die Rechte“ o.ä. sehen werden. Bis dahin wird der Patient noch kränker werden. Zu wenig Deutsche sind bisher aufgewacht und haben kapiert welcher Gefahr sie sich zunehmend aussetzen. Wir brauchen noch viel Geduld.

  85. giordano wird immer besser,
    ich kann ihm da nur recht geben.

    ich bin schließlich deutscher mit vollständigem migrationshintergrund und sehe den tatsachen ins auge.

  86. Was kann man mit der Rede machen? Ausdrucken und an das Bett legen. Bei jeder Stammtischdiskussion mit rosaroten Islambeschönigern dabei haben.

    Das wichtigste ist aber, dass den ewigen Opfern und Beleidigten der Spiegel schonungslos vorgehalten wird. Sie (die in den islamischen Ländern leben) sind unfähig ein funktionierendes modernes und wirschaftlich sowie politisch erfolgreiches Gemeinweisen aufzubauen. Ohnmächtig ob ihrer Unfähigkeit und Unwilligkeit im Umdenken nehmen sie die ganze Welt in Geiselhaft, um sie für diese Rückständigkeit verantwortlich zu machen. Sich selbst offensichtlich völlig aufgegeben flüchten sie in noch grössere Rückständigkeit und lassen ihr Leben in erster Linie vom Hass auf alles Andersartige bestimmen.

  87. „Der Islam ist das Problem“…

    Das ist ein alter Hut und jedem bekannt, der das Vergnügen hatte, arabische, iranische, indonesische etc. Christen näher kennen zu lernen.

    Die Lehre Onkel Mo’s bewirkt geistige Erstarrung und Perversion.

  88. Eine große Rede des Dogen der deutschen Publizistik. Aber, und das scheut sich Giordano offensichtlich auszusprechen (um nicht doch als „Rassist“ zu gelten), nicht nur der Islam ist das Problem, sondern die gezielte und gesteuerte Hidjra, als Waffe des großen Jihad der Muslime im Kampf gegen die >Ungläubigen<.

    Die überwiegende Mehrzahl der türkischen u. arabischen Migraten, haben das rückständige, archaische Dorf in unsere Großstädte gebracht und damit die repressiven, archaischen Denkstrukturen eines gewalttätigen Ur-Islam nach dem Muster der wahabitischen Salafisten oder aber die faschistoiden Denkstrukturen des „Großtürken“ Erdogan, dem Ziehsohn Erbakans.

    Gesteuert und finanziert wird das ganze mit den Petrodollars der Wahabiten (über die Muslimbruderschaft eines al Zayat) oder mit den Finanzspritzten aus dem großtürkischen Religionsministerium, der Diyanet und deren verlängerten Arm hier in Deutschland, der DITIB. Bezeichnend: Die Dyanet ist nach dem Militär der zweitgrößte Posten im türkischen Staatshaushalt, eine Super-Behörde mit mehr als 100.000 Angestellten, größer als das Pentagon!

    Und solange wir das zulassen und die Finanz-Strukturen dieser fundamentalistischen Vereinigungen nicht ernsthaft überprüfen und sie zwingen, diese offen zu legen, wird´s nix mit der Integration. Die jetzt Regierenden hinterlassen dann der Nachfolgegeneration eine „tickende Zeitbombe“.

    Es stellt sich nur noch die Frage: „Wann geht die hoch?“

    Der einzige Ausweg aus diesem Dilemma ist ein Moratorium in Form eines befristeten Einwandererstops und die Schaffung eines neuen Einwanderergesetzes mit einem Quotensystem nach dem Muster der USA, das gezielte Einwanderung möglich macht.

    Sollte das nicht gelingen, weil die Linken und Grünen (und Teile der CDU) das mit aller Macht verhindern wollen, ist die Katastrophe unausweichlich!

  89. Ich kenne keine schamlosere Ausbeutung des generationsüberhängenden Schulddrucks aus der Nazizeit an den schuldlosen Generationen von heute, als diese Chefanklage deutscher Umarmer, Gutmenschen vom Dienst, Multikulti-Illusionisten, xenophiler Einäugiger und unbelehrbarer Beschwichtigungsdogmatiker. Darunter nicht zuletzt maßgebliche Politiker der 68er.

    Dann frage ich mich ehrlich gesagt, warum Giordano proKöln angreift.
    Welche etablierte Partei setzt sich denn nicht aus den von ihm im obigen Zitat treffend beschriebenen Gruppen zusammen?
    ProKöln ist eine echte Alternative, welche Partei sollen die Kölner denn bitte wählen, wenn sie, wie Giordano ja auch, gegen den Moscheebau sind? Schrammas CDU vielleicht?

    Eine andere Gefahr für die Islamkritiker kommt von rechts, von falschen Bundesgenossen und Schulterklopfern, die aus ganz anderen, aus rassistischen Motiven gegen muslimische Sakralgroßbauten und islamische Riten, Sitten und Gebräuche sind.

    Ach, darf man kein rechter Islamkritiker sein? In Giordanos Augen darf man wahrscheinlich gar kein Rechter sein. Schade, dass Herr Giordano offenbar meint, dass jeder Deutsche rechts der momentanen CDU-Linie ihn gerne in eine „Gaskammer“ stecken würde. Genau so könnte ein Rechter behaupten, dass Giordano ihn am liebsten in den GULAG stecken würde.
    Und wer proKöln als „braune Truppe“ bezeichnet, sollte einmal über seine eigenen Vergangenheit als Stalinist nachdenken.
    Ich könnte mir vorstellen, dass Giordano bei der Ausladung des Herrn Stolz ein Wörtchen mitgesprochen hat.
    Abgesehen davon ist natürlich die Einwanderung islamisch sozialisierter Migranten das Problem.
    Außerdem sollte auch ein Herr Giordano, auch wenn er diese Meinung nicht teilt, jemandem das Recht zugestehen, gegen eine multikulturelle Gesellschaft zu sein.

  90. Grossartige Rede, nur seine Aussage bzgl. Pro-Köln verstehe ich nicht bzw. kann ich nicht wirklich nachvollziehen.

  91. Nur noch einmal zur Erinnerung, welchen politischen Hintergrund die Teilnehmer der Konferenz haben:

    Ich zitiere aus dem Kewil-Beitrag einmal den Kommentator Anti-Kommunist:

    Ein großer Teil der Teilnehmer dort sind oder waren zumindest einmal Kommunisten. Michael Schmidt-Salomon (Christenhasser), Mina Ahadi (Iranische kommunistische Partei), Ralph Giordano (ehemals KPD), Hartmut Krauss (Initiator des Arbeitskreises Kritischer Marxistinnen und Marxisten), Mariam Namazi (Iranische kommunistische Partei), Ehsan Jami (Niederländische Arbeiterpartei), Shahnaz Moratab (Iranische kommunistische Partei), Fathiyeh Naghibzadeh (Antifa-Sympathisantin, schreibt u.a. für die linksextremistisch-antideutsche Postille “Junge World”), Klaus Blees (Marxist), Alexander Feuerherdt (Autor in diversen linksextremen Zeitschriften), usw. usf.

    http://fact-fiction.net/?p=621#comments

    Da sei es erlaubt, von einer „roten Truppe“ zu sprechen. Ob die maßgeblich besser als eine „braune Truppe“ ist, sei dahingestellt. Von mir aus können die Linken gerne Islamkritik betreiben. Nur sollen sie bitte auch Rechten dies zugestehen.

  92. Eine hervorragende Rede von Ralph Giordano, der die Funktionäre der Islamverbände, die „professionellen Taqiyya-Rhetoriker und –praktiker“ knallhart in die Verantwortung. Sie sind nicht die Lösung, sondern Teil des Problems.
    Seine Kritik an „pro Köln“ mag überzogen wirken. Ich kenne jedoch Aussagen von „pro Köln“-Mitgliedern, die meinen entschiedenen Widerspruch hervorrufen. Ich erlaube mir, vorerst keine Meinung zu den „pro“-Bewegungen zu haben. Im Gegensatz zu anderen Kommentatoren hier halte ich es für katastrophal, sich mit „rechten“ Parteien wie der NPD gemein zu machen. Abgesehen davon, dass Islamkritik dort am schlechtesten aufgehoben ist, weil sie aus den falschen Gründen erfolgt, taugt Islamkritik nicht zu einer Art Parteiideologie. Die Islamkritik muss in die Gesellschaft hineingetragen werden und insbesondere bei den „links-grünen“ Gutmenschen ideologische „Verkrustungen“ lösen (um mal eine Lieblingsfloskel von 1968 anzubringen). Diesem Zweck dient ein Intellektueller vom Format eines Giordano weit mehr als 3% mehr Stimmenanteil für die NPD bei den nächsten Wahlen oder 5 prollige NPD-Abgeordnete mehr im Landtag.
    Und wer pauschal die Ausweisung „der Muslime“ fordert (und damit dieselbe Rhetorikschiene fährt wie die hochverehrten Islamfunktionäre), der stimmt für ein Europa, in dem ich auch nicht leben möchte.

  93. Nachdem ich erst einmal den ersten Absatz gelesen habe, möchte ich aber gerne wissen welche Partei ich denn wählen kann um eine offenkundige Islamisierung entgegen zu treten?

    Ich schätze sie sehr Herr Giordano, aber diese Frage bewegt mich doch sehr.

    Bislang kann ich nur sagen, durchweg alle Parteien die im Bundestag vertreten sind, weisen Ilsamisierungstendenzen auf. Von der neuen kommunistischen SPD, den linksradikalen Grünen und Linken bin ich das ja schon gewohnt, aber selbst die CDU/CSU ist inzwischen unterwandert von Jubelfreunde des Islams. Die FDP zeigt sich wie so oft von ihrer besten Seite, dass was sie können, immer so reden wie der Wind gerade steht Ich würde mir so gerne wünschen das sie mal ihr eigenes Profil formen und zeigen).

    Was, oder besser gesagt wen soll ich denn nun wählen um eine Verbesserung der katastrophalen Lage in Deutschland zu erreichen?

    Fakt ist doch:

    Jedes Jahr verlassen hunderttausende Deutsche (vornehmlich intelligent und Führungsstark) dieses Land weil sie keine Perspektiven mehr sehen.

    Das eigene Volk hat nicht mehr die finanziellen Mittel, oder dass sichere Gefühl sich Kinder anzuschaffen und das obwohl der Wunsch „eigentlich“ da ist.

    Unsere Gesellschaft driftet immer weiter ab zu Kinderunfreundlichen Bedingungen. Kindertagesstätten sind „in“. Abends eine Stunde die Kinder sehen nach einen arbeitsreichen Tag von Mutter und Vater muss doch reichen. Menschen wie Eva Herman die diese Problematik ansprechen und sich für eine harmonische Familie einsetzen werden diffamiert.

    Anstatt die Menschen die vor dieses Land regelrecht flüchten zur Wiederrückkehr zu bewegen, oder vor dem Auswandern abzuhalten, werden Massen an Menschen ins Land geholt die uns bereichern. Viele sind ungebildet und wollen sich nicht integrieren lassen. Was bringt uns das überhaupt? Ich mache diesen Menschen nicht mal einen Vorwurf. Wenn ich ein Land sehe, wo mir strafrechtlich nicht viel passiert, ich obendrein Geld fürs Nichtstun bekomme, ich mich nicht integrieren muss weil es Parallelgesellschaften gibt wo ich wunderbar sprachlich und kulturell klar komme, würde ich doch auch so handeln, zumal ich im Mutterland schlechtere Bedingungen habe.

    Fazit, hier läuft doch etwas gewaltig schief. Welche Alternativen bleiben mir denn nun?

  94. Ich kenne keine schamlosere Ausbeutung des generationsüberhängenden Schulddrucks aus der Nazizeit an den schuldlosen Generationen von heute, als diese Chefanklage deutscher Umarmer, Gutmenschen vom Dienst, Multikulti-Illusionisten, xenophiler Einäugiger und unbelehrbarer Beschwichtigungsdogmatiker.

    Dieser Punkt ist nicht mehr länger hinzunehmen. Es ist schon bezeichnend, dass Giordano, ein Überlebender des Holocaust die Schuldlosigkeit der Nachfolge-Generation seiner Peiniger erkennt, versucht ist Deutschland Mut und Selbstbewusstsein einzuhauchen, während ein Personen- und Parteienkreis rückständiger ??? Deutscher ??? darauf fixiert ist, selbstbewusste und vaterlandsliebende Deutsche als Staatsfeinde zu diffamieren.

    Ein Staatsfeind … dem es reicht von den Lügen und Tricks der Gutmenschen-Mafia – und zwar gewaltig!

  95. Hier wirkt H. Giordano unscharf. Der Islam in Deutschland und Europa ist nun einmal die Folge der Einwanderung.Vielleicht ist es auch Dialektik, wenn er beides voneinander trennt.
    Dennoch widerspricht er sich in dem Punkt, wenn er eine Organisation wie Pro Köln in die nationalsozialistische Ecke stellt, eine Organisation, die aktiv und nicht nur mit Kommentaren gegen den Islamismus Stellung bezieht. Mag sein, daß er mit einigen Programmpunkten nicht konform ist, aber hier unterliegt H. Giordano wohl auch einem Schulddruck.

  96. Ich danke Gott, dass es einen so aufrechten und mutigen Menschen wie Ralph Giordano gibt.

  97. @ 10 Ruhri

    Worte, wie in Stein gemeißelt!

    Der beste Text seit langem! Bitte als PDF zum Download anbieten, damit man es seinem Freundes- und Bekanntenkreis zukommen lassen kann!

    Genau das mache ich! 🙂

  98. #25 Eurabier

    Haben sie mal wieder den Praktikanten antworten lassen…
    Also, „irgendjemand“ wird gar nicht zusammen geschrieben, und „Unterstellt man den von ihren Bericht als richtig, ist zweifelhaft, ob die Voraussetzungen für eine Aussetzung zur Bewährung tatsächlich bestehen“ ist ein Satz, dessen Sinn sich mir leider nicht erschließt. Muß wohl Pisa-Neudeutsch sein. Kleiner Tipp für die Zukunft, wertes Büro von Volker Beck, Postings gelegentlich auch mal Korrekturlesen.

  99. Während wir hier mal auf schlechtem Niveau, mal auf hohem Niveau diskutieren, bauen die Muslime in aller Ruhe ihre Moscheen.

    Geredet worden ist genug. Wir brauchen Taten.
    Und Wirkung. Es ist schon viel zu viel Zeit verloren gegangen.

    Pro-Köln wird von Giordano kritisiert. Diese Gruppierung hat es aber immerhin in die Politik geschafft und aus dem Stand 4,7 % bei der Bevölkerung an Stimmen geholt. Wenn wir wollen, dass sich wirklich etwas bewegt (konkret, dass die Großmoschee in Köln noch gestoppt werden kann) haben wir keine echte Alternative als Pro-Köln zu unterstützen.

    Wer eine bessere Alternative weiß, möge sie nennen. Bin gespannt.

  100. #118 lw:

    Hier wirkt H. Giordano unscharf. Der Islam in Deutschland und Europa ist nun einmal die Folge der Einwanderung.Vielleicht ist es auch Dialektik, wenn er beides voneinander trennt.

    Nicht ganz. Giordano kritisiert auch die Einwanderungspolitik scharf als „verfehlt“:

    Man braucht aber, verdammt noch mal, kein Überlebender des Holocaust zu sein, um mit bürgerlichem Selbstbewußtsein den erschreckenden Erscheinungen entgegenzutreten, die uns von einer total verfehlten Immigrationspolitik beschert worden sind.

    Gemeint ist damit u.a., dass den Immigranten jahrzehntelang keinerlei Leistung im Sinne des Aufnahmelandes und keinerlei Bekenntnis zur westlichen Werteordnung abverlangt wurde.

  101. Herr Schäuble!
    Ich liebe mein Land und seine Demokratie und lasse es nicht zu, dass es an Leute verscherbelt wird, die hier permanent gegen das GG. Art 20 (4) verstossen!!!

    Kennen Sie das Grundgesetz? Nein?
    Wird Zeit, dass Sie da mal intensiver reinschauen!
    Statt dessen betteln Sie den erklärten Feinden der Demokratie irgendetwas demokratiekompatibles ab und nennen diese Farce „Islamkonferenz“!

    Wo die Freiheit nicht beizeiten verteidigt wird, ist sie nur um den Preis schrecklich großer Opfer zurückzugewinnen.
    Willy Brandt

    Herr Schäuble!
    Ich halte Sie (und andere Politiker) für einen Feigling!

  102. Was mich überrascht: die Zustimmung der Kommentare zu Giordano, obwohl seine Linie in deutlichem Widerspruch zu dem steht, was ich (bisher) als den gemeinsamen Nenner auf PI zu erkennen glaubte:

    Giordano redet einem aufgeklärten, toleranten, zum selbstkritischen Diskurs fähigen, säkularen Islam das Wort, während der Tenor auf PI zu sein scheint, dass es so etwas – gleich einem schwarzen Schimmel – gar nicht geben kann.

    Ist dieser subtile Widerspruch niemandem aufgefallen?

  103. Was mich an Giordano immer noch stört: Manfred Rouhs wirft er die Mitgliedschaft in der NPD Jugend vor, da war Manfred 16. Giordano selbst war glühender Stalinist in den 40er und 50er Jahren, also weit länger als Rouhs bei der NPD war, sich selbst sieht Giordano als geläutert an, Rouhs als Nazi. Sorry, aber das geht garnicht. Giordano soll sich seine Pro Stalin Pamphlete der 40er und 50er einmal selbst wieder durchlesen. Dann fällt ihm vielleicht auf, das er am allerwenigsten so über andere Mitkämpfer gegen die Islamisierung urteilen darf.

    Ansonsten gehe ich 100% mit Giordano konform, besonders mein Lieblingsfeind Aiman A. Mazyek (so schreibt der sich Herr Giordano) gehört natürlich ausgewiesen!
    Gruß
    Thomas Voß

  104. #126 Mephistopheles

    Giordano geht dabei auf Leute wie Necla Kelek ein. Diese fordert von den Religionsfunktionären nicht weniger als eine totale Reform des Islam nach Christlichem Vorbild!

    Wer sind wir denn jemandem die Religion zu verbieten? Soll jeder glauben was er will, jedoch nur unter dem Aspekt der vollen Anerkennung der Menschenrechte, der Gleichheit der Geschlechter und der für die Bundesrepublik geltenden Gesetze!!!

    Dann, und nur dann, ist Islam zu akzeptieren. Damit kann hier jeder Leben. Es geht bei PI nicht darum jemandem seinen Glauben zu verbieten! Es geht um Menschenrechte und Freiheit! Dagegen steht der derzeitige Islam. Die Islamis müssen sich untereinander erst einmal einig werden ob sie das wollen. Solange haben wir sie zu bekämpfen und gegen sie anzutreten. Sollten sie so in 100-200 Jahren mit ihrer Reform durch sein, dann kann man wieder mit ihnen verhandeln. Aber jetzt und heute: Geht nicht. Erst Islamreform, dann Gespräch. Und nicht umgekehrt.

    Gruß
    Thomas Voß
    Hamburg

  105. Herr Giordano, Ausweisung dürfte bei A. Mazyek schwierig werden, der Mann ist meines Wissens deutscher Staatsbürger. Jedoch dürften Blender und Verbal-Djihadisten wie Mazyek im Rahmen des „Dialogs“ gar keine ernstzunehmenden Ansprechpartner sein. Unsere Regierungen, Kirchen usw. sollten selbst aktiv entscheiden, wer auf der muslimischen Seite Ansprechpartner sein darf, statt sich mit den versiertesten Taqiyya-Rhetorikern abzufinden, welche die Islamverbände aufzubieten haben. Ich finde, das ist ihr gutes Recht.

  106. #116 Maethor,

    Und wer pauschal die Ausweisung “der Muslime” fordert (und damit dieselbe Rhetorikschiene fährt wie die hochverehrten Islamfunktionäre), der stimmt für ein Europa, in dem ich auch nicht leben möchte.

    Und wer pauschal nicht bereit ist, über humanverträgliche Lösungen wie beispielsweise restriktivere Zuwanderungsbedingungen, das Auslaufenlassen von Aufenthaltserlaubnissen, finanzielle Anreize für Rückkehrer und ähnliche geeignete Maßnahmen nachzudenken, um eine unkritische Masse an Muslimen anzustreben, bereitet den Weg für ein Europa, in dem ich erst recht nicht leben möchte.

  107. #106 Eurabier

    Ob nicht manchem GrünIn schon langsam mulmig bei dem Gedanken wird, MohammedanerInnen könnte nun doch einmal ein brutaler Terroranschlag gegen die deutsche Bevölkerung gelingen?

    Diese Befürchtungen dürften sie haben, aber nur in Bezug auf das eigene Leben. Der normale Urdeutsche ist für die grüne Terroristenunterstützer-Partei eh nicht schützenswert ….

  108. Ich möchte etwas Kritik an Herrn Giordano üben.Er maßt sich doch ganz offensichtlich an, ganz alleine bestimmen zu wollen, wer in Deutschland auf welche Art und Weise Islamkritik üben darf. Ich halte ihn für eitel und hochmütig.
    Im Übrigen ist die Migration als solche sehr wohl ein Problem. Eine Masseneinwanderung von
    Menschen aus den fremdesten Kulturen ist immer
    problematisch, sogar gefährlich.

  109. #133 marsiny (31. Mai 2008 12:27)

    #106 Eurabier
    „Ob nicht manchem GrünIn schon langsam mulmig bei dem Gedanken wird, MohammedanerInnen könnte nun doch einmal ein brutaler Terroranschlag gegen die deutsche Bevölkerung gelingen?“

    Das wäre, wie ein Blogger neulich treffend hier formulierte, eh nur eine Sachbeschädigung, vorausgesetzt, es müssen nur Kartoffeln dran glauben.(s. Köln,Schlägerprozess Erdinc H.)

  110. Herzlichen Dank, Herr Giordano, für Ihre klaren Worte – vielleicht gibt es bald ja auch im Zentralrat der Juden Menschen, die eine ähnliche klare Sprache pflegen.

  111. Weiterverbreiten, einfach nur weiterverbreiten, diesen guten Text! Und fleissig PI-Aufkleber kleben.
    Dranbleiben!

    Herr Giordano:
    *APPLAUS!!!*

  112. @ #93 Plato:

    Und an alle, die es nicht getan haben: Macht euch die gefälligst die Mühe diesen wunderbaren Text vollständig zu lesen! Das ist allemal ergiebiger und sinnvoller als irgendein dämlicher Kneipenbesuch!

    Erstens habe ich heute natürlich den Text vollständig gelesen, zweitens war der Kneipenbesuch nicht dämlich und drittens lasse ich mir von der politisch korrekten Masse noch lange nicht meine Freizeitgestaltung versauen!
    Nebenbei: Wieviele PI-Aufkleber hast DU denn letzte Nacht verteilt?
    Hm?

  113. Mephisto…
    Giordano redet einem aufgeklärten, toleranten, zum selbstkritischen Diskurs fähigen, säkularen Islam das Wort, während der Tenor auf PI zu sein scheint, dass es so etwas – gleich einem schwarzen Schimmel – gar nicht geben kann.

    Ob der Islam zu Selbstkritik und Toleranz fähig ist, würde in einer starken und selbstbewussten Nation keine Rolle spielen. Der Islam in all seinen, für moderne westliche Gesellschaften, unmenschlichen Facetten hätte sich unterzuordnen – ganz hinten im Bus. Dem gegenüber laufen in Deutschland und Europa einseitige Bemühungen für ein Miteinander auf gleicher Augenhöhe, bzw. gegenseitigen Respekts. Für mich nur irrsinnige Gedankengänge, bzw. unbeschreiblich dumme Gutgläubigkeit der eigentlichen Staatsfeinde Deutschlands, für etwas das nicht zu realisieren ist.

    Fakt ist, der Islam und sein gottgegebenes? Streben nach Weltherrschaft entwickelt sich zu einer Gefahr für unsere Freiheit.

  114. Ich sitze hier in Köln.

    Draussen blitzt und donnert es.
    Heute hat die kritische Islamkonferenz 2008 begonnen.
    Ich hoffe immer wieder, dass die Worte Ralf Giordanos und der wenigen anderen mutigen Zeitgenossen ähnlich wie ein reinigendes Gewitter wirken könnten, nachdem man ja bekanntlich meistens freier atmen und meist auch klarer sehen kann.
    Bisher bin ich da aber immer enttäuscht worden.
    Wahrscheinlich sind aber noch viele, viele Gewitter und kalte Duschen dafür notwendig, die (in diesem Fall) linksidiologischen Krusten und Verstopfungen in den ausgetretenen Denkstrukturen der machthabenden Politiker und meinungsmachenden Journalisten zumindest mal anzuweichen.

    Die vor wenigen Stunden begonnene Veranstaltung hat das treffende Motto „Aufklären statt verschleiern“.
    Im Vorfeld war es jedoch bedrückend still um diese wichtige Veranstaltung. Ankündigungen und Plakate sind mir weder am Veranstaltungsort, noch sonstwo in Köln begegnet.
    Das verwundert mich schon. Beim letzten Mal gab es wenigstens vereinzelte Plakate mit dem passenden Motiv der jungen Frau, die sich vom Kopftuch befreit.

    Wir leben in einer stark medienmanipulirten Meinungsgesellschaft. Ich höre schon jetzt das Schweigen im Blätterwald. Die wenigen üblichen Schmähbeiträge zur kritischen Islamkonferenz sind in den Köpfen der Meinungsmacher wahrscheinlich schon vorgefasst.
    Gerade deshalb müssten doch eigentlich mehr Ankündigungen gemacht werden, statt wenige oder garkeine Plakate zu kleben.

  115. Die Beurteilung Giordanos von Pro-Köln als Nazihaufen, der ihn am liebsten vergasen möchte, ist schon eine ziemlich bizzarre Verdrehung der Realität.
    Ansonsten hervorragende Rede, möge Herr Giordano mindestens 100 Jahre alt werden!

  116. #41 Pit (30. Mai 2008, 21:32)

    Auch ich vermisse bei Giordano die klare Kritik an der Massenzuwanderung als solcher, die für mich das eigentliche Kernproblem ist. Diesen letzten Schritt wagt er leider nicht, bis auf eine Stelle am Anfang von Teil III seiner Ausführungen, die ich hier noch einmal hervorheben möchte:

    „Es waren falsche Reaktionen auf das große Nazi-Trauma, die allergische Furcht der Deutschen vor internationaler Ächtung als Fremden- und Ausländerfeinde, die die Bundesrepublik daran gehindert hat, sich nach dem Zustrom von Millionen vorwiegend türkischer ‚Gastarbeiter‘ während der 60er und 70er Jahre mit den Kontrollregularien und den Gesetzen eines Einwandererlandes auszustatten. Dieses Versäumnis hatte ab den 80er Jahren jene gewaltige Zuwanderungswelle von Familienangehörigen, Eingeheirateten oder vorgegebenen Verwandten zur Folge, bei der die berechtigten Eigennutzinteressen des Aufnahmelandes und der Mehrheitsbevölkerung völlig außer acht gelassen, die Sozialkassen aber kräftig beansprucht wurden.“

    Das sind für mich ganz zentrale Aussagen, die er leider schon in der Überschrift zu seiner Rede wieder zunichte macht.
    Der Islam mag so problematisch sein, wie er will – ohne die oben zitierte „gewaltige Zuwanderungswelle“ hätten zumindest wir hier in unserem Lande keine Probleme damit. Das ist alles erst mit der – von der Politik nicht nur geduldeten, sondern sogar geförderten – Massenzuwanderung importiert worden.

    Abgesehen davon finde ich es einfach bedrückend und schmerzlich, hier in meiner Heimat von immer mehr Ausländern umgeben zu sein und z. B. in öffentlichen Verkehrsmitteln oder auf der Straße manchmal kaum noch ein deutsches Wort zu hören. Das ist real gefühlte und erlebte Überfremdung. Das Heimatgefühl geht verloren; man fängt an, sich im eigenen Heimatland fremd und an den Rand gedrängt zu fühlen – und so etwas darf einfach nicht sein!

  117. #142 Marra

    Abgesehen davon finde ich es einfach bedrückend und schmerzlich, hier in meiner Heimat von immer mehr Ausländern umgeben zu sein und z. B. in öffentlichen Verkehrsmitteln oder auf der Straße manchmal kaum noch ein deutsches Wort zu hören. Das ist real gefühlte und erlebte Überfremdung. Das Heimatgefühl geht verloren; man fängt an, sich im eigenen Heimatland fremd und an den Rand gedrängt zu fühlen – und so etwas darf einfach nicht sein!

    Dem stimme ich zu. Leider wird dies von linken Islamkritikern wohl nie akzeptiert werden. Daher sollte wir nicht zu früh jubeln, wenn Linke (und so gut wie alle Teilnehmer der Konferenz sind Linke, s. mein Zitat in #115) die Islamkritik entdecken.
    Es gibt wohl nicht wenige Linke, die mit der Forderung Joseph „Joschka“ Fischers

    „Deutschland muß von außen eingehegt, und innen durch Zustrom heterogenisiert, quasi verdünnt werden

    keinerlei Probleme haben.
    Ich habe damit massive Probleme.

  118. @#117 haeggar (31. Mai 2008 10:56)

    ein auf den knien liegendes, schuldbewußtes volk ist leicht zu regieren.

    mfg
    wien 1529

  119. #131 Axiom

    Das Problem ist, dass die Teilnehmer an der kritischen Islamkonferenz leider sofort aufheulen werden, wenn die einzig sinnvollen Maßnahmen eingeleitet werden, von denen du schon einige genannt hast. Diese Leute setzten auf eine Art Aufklärung und Europäsierung des Islams, damit haben sie schon verloren.

  120. #142

    „Abgesehen davon finde ich es einfach bedrückend und schmerzlich, hier in meiner Heimat von immer mehr Ausländern umgeben zu sein und z. B. in öffentlichen Verkehrsmitteln oder auf der Straße manchmal kaum noch ein deutsches Wort zu hören. Das ist real gefühlte und erlebte Überfremdung. Das Heimatgefühl geht verloren; man fängt an, sich im eigenen Heimatland fremd und an den Rand gedrängt zu fühlen – und so etwas darf einfach nicht sein!“

    Mir aus tiefster Seele gesprochen. Durch diese massenhafte Zuwanderung, die nicht durch weitgehende Assimilierung der Zugewanderten gemildert wird, werden wir Fremde im eigenen Land.

    Bei manchem Discounter übertönen die fremden (meist lautstarken) Idiome teils schon unsere Heimatsprache (Deutsch immer noch).

    Genauso wie die Kopftücher und islamisch-korrekte Kleidung sich immer mehr verbreiten.

    Das mißfällt mir, wenn ich ehrlich bin, gewaltig.
    Und es mißfällt noch sehr viel mehr Deutschen – wenn sie denn alle zu sich selber ehrlich wären.

    Im Grunde ist das schon eine Art Eroberungskrieg um ein Hoheitsgebiet (unsere Heimat), was da mit „noch“ friedlichen Mitteln stattfindet.

    Rechtfertigt eigentlich absolut auch Notwehrmaßnahmen von unserer Seite, sogar weitgehende Maßnahmen, wenn man die Konsequenzen sich vorstellt, die ansonsten eintreten werden.

    Kann doch eigentlich kein Deutscher wollen, sich in seiner Heimat nicht mehr heimisch zu fühlen.

    Hat mit Nazi garnix zu tun, dafür mit Heimatgefühl, eigentlich was ganz Normales für jeden Menschen – außer für viele Deutsche anscheinend.
    Muß wohl eine Folge der jahrzehntelangen linken Indoktrination sein.

    Aber nochmal: Normal ist das nicht, absolut nicht.

  121. #145 BePe,

    #131 Axiom
    Das Problem ist, dass die Teilnehmer an der kritischen Islamkonferenz leider sofort aufheulen werden, wenn die einzig sinnvollen Maßnahmen eingeleitet werden, von denen du schon einige genannt hast. Diese Leute setzten auf eine Art Aufklärung und Europäsierung des Islams, damit haben sie schon verloren.

    Völlig richtig! Das ist der Kern des Problems.
    Aber: Dann lassen wir sie eben aufheulen!

    Der theoretische Unterbau für Maßnahmen gegen die Umtriebe des Islams ist längst fertiggestellt (u.a. wesentlich auch durch Leute wie Giordano), aber was das Land jetzt noch braucht, sind Politiker, die auch die Testikel in der Hose haben, um das Geschrei auszuhalten.

    Und auch Politiker, die den muslimischen Schreihälsen mit ihrem ewigen Nazi-Gequake klarmachen, dass man mit der sanften Rückführung der Bürzel-Beter in ihre islamischen Heimatländer genau das tut, was diese Dummschwätzer angeblich wollen: nämlich das islamische Nazitum zu bekämpfen und potentielle Staats- und Demokratiefeinde aus Deutschland bzw. aus Europa zu entfernen.

    Der Kampf gegen Rechts ist doch schonmal ein gutes Vehikel für humanverträgliche Maßnahmen!
    Wir kämpfen gegen faschistoide Nazi-Staatsfeinde, die sich als Bürzel-Beter tarnen. Diese Logik reicht doch schon als Grundlage!

    Genug gelabert, jetzt müssen Taten folgen.
    Ich möchte kein türkisch-islamisches Religonsgericht in Berlin oder Karlsruhe wissen, aber genau das wird passieren, wenn nicht bald was passiert!

  122. Das Grundgesetz ist ein Regelwerk der Freiheit und der Liebe, der Koran ein Regelwerk der Intoleranz und der Ausgrenzung.

    Kapieren das nur die alten Knacker?

  123. #107 Freidenkerzone

    Stimme Deiner Analyse zu Europa zu. Sehr gut, dass Du auf den zweiten Aspekt “zunehmendes Abrutschen in den Sozialismus” verweist, der den aufkommenden Islam zusätzlich begünstigt.

    Ich hingegen möchte im Gegensatz zu Dir hier mit meiner Familie wohnen bleiben und mich nicht vertreiben lassen. Ein Weggehen würde ich für mich – Du magst das anders sehen – als Flucht vor dem Islam ansehen. Das will ich nicht.

    Nun, das bleibt ja jedem selbst überlassen. Ich bin nicht geflüchtet. Ich könnte auch bleiben und gegen Windmühlenflügel kämpfen. Das ist ja nicht nur die Islamisierung. Wie schon angedeutet. Man kann im Leben Entscheidungen treffen. Und da man andere Menschen nicht ändern kann, kann man nur die Entscheidung treffen, sich selbst zu ändern. Das betrifft auch den Ort, wo man wohnen möchte. Zu bleiben ist eher unflexibel. Man kann sich ja gerade die Globalisierung zu Nutze machen. Warum soll ich meine eigenen Optionen von vornherein aussschließen oder verringern? Ich bin in Deutschland geboren worden, aber das habe ich mir nicht ausgesucht. Das ist ohne meine Entscheidungsgewalt passiert. Nun habe ich mir eben ein Land gesucht, was für mich um Welten bessere Lebensumstände bietet, als es Deutschland je könnte. Und bei dem, was noch kommt, kann ich nur jedem empfehlen, der die Möglichkeit hat, in ein Land seiner Wahl umzuziehen. Das kann ja z. B. auch die Schweiz oder Irland oder Norwegen sein, was gar nicht so weit weg ist. Nur dazubleiben, wo man geboren ist, aus dem Grund, da geboren zu sein, halte ich für unflexibel. Pardon und nichts für ungut! 🙂


    Interessieren würde mich: in welches Land bist Du gegangen? Wie sieht es dort mit der Islamisierung aus? Was wird dort gegen diese unternommen? Kann Europa davon lernen? Schreib doch bitte mal was dazu.

    Ich wohne nun in den USA. Die Islamisierung hier ist praktisch nicht spürbar. Das Land ist so riesig, da ist für jeden was dabei. Und bei <1% Muslimen spielt der Islam hier auch keine große Geige. Heute habe ich mal 2 Muslime im Park gesehen. Das ist hier so die Ausnahme. Und ich bin mir sicher, dass es hier nicht so weit wie in Europa kommt. Hier gibts neben jeder Hamburgerbraterei ne Kirche. Und Kirchen spielen hier auch eine ganz andere Rolle als in D. Die sind hier Anlaufstelle für soziale Angelegenheiten. Die Kirchen nehmen hier viel mehr soziale und karikative Aufgaben wahr. Das klappt auch deutlich besser als dieses staatliche Arbeitsamt in D.

    Europa und lernen? Europa hat in seiner mehrtausendjährigen Geschichte scheinbar nicht viel gelernt. Das 20. Jhdt. war ziemlich blutrünstig. Die erste Hälfte. Und nun starrt alles wie das Kaninchen auf die Nazischlange und übersieht den viel schlimmeren Islam. Der wird dann sogar noch im Schnellzugtempo integriert. Mit Scharia und allem. Dazu eben der Sozialismus. Diese Krankheit bekommt man aus Europa wohl nicht mehr weg. Europa hat das Problem zu viel Staat und zu wenig Freiheit und Verantwortung für Familien. Die Familien spüren das auch, deswegen schrumpft die Bevölkerung in Europa. Auch von daher hat Europa, so wie wir es kennen, keine Zukunft. Europa ist zukunftslos. Amerika ist das genaue Gegenteil! Hier kann man das 21. Jhdt. und die Zukunft überall „riechen“.

    Beste Grüße

    Heretic

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