Joschka Fischer in AktionEinen treffenden Kommentar zur „Causa Krause“ schreibt heute Nicolaus Fest in der BILD. Auszug: Hätte Krause wie Rudi Dutschke zum „bewaffneten Kampf“ gegen die Bundesrepublik aufgerufen, würde man Straßen nach ihm benennen. Wäre er Mitglied der Waffen-SS gewesen, könnte ihm dies als Jugendsünde verziehen werden. Hätte er trotz Steinwürfen auf Polizisten Außenminister werden wollen, wäre das als „biografischer Bruch“ durchgegangen.

(Foto: Joschka Fischer in Aktion)

Und weiter:

Hätte er versucht, eine Stasi-Intrige gegen Bundespräsident Lübke aufrecht zu halten, hätten ihm die Großrichter der Süddeutschen Zeitung attestiert, er habe zu einem „anständigen Staatswesen“ beigetragen. Und vor allem wäre seine Berufung zum Kultusminister Thüringens überhaupt kein Problem, wenn er zu Zeiten der DDR als Stasi-Zuträger gearbeitet hätte – so wie viele, die heute im Bundestag oder in den Landtagen sitzen.

Ebenfalls sehr lesenswert ein Interview mit der jüdischen Theologin Edna Brocke in der Südthüringer Zeitung zum gleichen Thema.

Wiedenroths Karikatur:

Peter Krause

» nicolaus.fest@bild.de
» edna.brocke@alte-synagoge.essen.de

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53 KOMMENTARE

  1. Auch die Verteidigung als RAF-Anwalt und Verständnisäußerungen in der Gegenwart für die RAF sind kein Grund, nicht im Bundestag zu sitzen.

    Aber als Journalist für ein konservatives Blatt mal geschrieben zu haben? Oh weia, lass dich bloß nicht von Kerner erwischen!

  2. Wenn die Vorgänge in Thüringen nicht so traurig wären, könnte ich einfach nur einen Jux machen.

    Um nicht in Tränen auszubrechen ob dieser Mallaise, rette ich mich zum Dudelsack der alten deutschen Schlagerbranche, zu Peter Kraus.

    Unvergeßlich seine Hymne:

    „Wenn Teenager träumen !“

    Heutzutage dürfen wir nicht träumen, wir stehen am Rande des Abgrunds. Die rot-grüne-multi-kulti-Cliqueria hat alles in der Hand !

    Es ist wie ein Obristen-Regime…….

  3. Nicolaus Fest’s Kommentare sind des Öfteren lesenswert.

    „Junge Freiheit“ ist ein konservatives Blatt, kein sog. „rechtslastiges“. Abgesehen davon, dass sowieso alles, was nicht linksgrünfaschistoid ist, als „extrem rechts“ bezeichnet wird, haben sich selbst der Chefredakeur des Focus sowie der ehemalige Herausgeber der F.A.Z. noch im Jahre 2006 für dessen Erhalt eingesetzt.

    Aber egal. TAZ, Zeit und sonstige (dann offensichtlich) „linksextreme Flugblätter“ haben die Wahrheit gepachtet. 😉

  4. Nichts hat dieses Land, seine Tradition, seine Kultur, seine Wert und letztlich auch seine so junge Demokratie so nachhaltig zerstört und vergiftet wie die hedonistische, individualistische und heuchlerische Bewegung der ’68er, deren Gift bis heute nachwirkt und immer noch in die Köpfe junger Menschen getragen wird.

    Erst die ’68er haben antidemokratische Ansichten und Strukturen im Namen eines linken Humanismus in Deutschland salonfähig gemacht.

    Ihr Schlachtruf „Macht kaputt, was euch kaputt macht!“ hat niemals vor Andersdenkenden, gerade auch überzeugten Konservativen und Patrioten, halt gemacht.

    Krause ist ein weiteres Opfer dieser heuchlerischen und gottlosen Ideologie.

  5. Wie gesagt, es gehören immer zwei dazu. Die Einen ,die gängeln und die Anderen, die sich gängeln lassen. Wer sich dermassen gängeln lässt, ist selber schuld! Der einzige Grund, weshalb Rote überhaupt soetwas wie Macht haben, ist weil sich alle gleich feige wegducken, anstatt zu sagen: „Leckt mich, ihr verlogegen roten Arxxxlöcher!“

  6. Guter Beitrag von Nicolaus Fest. Aber was mich an dieser ganzen Geschichte am meisten entsetzt, ist die jämmerliche Figur die seine Partei, die CDU, dabei abgibt. Keine Unterstützung von den Parteigrößen, mit Ausnahme vom thüringischen Ministerpräsidenten Althaus. Soweit ist die Meinungsdiktatur schon fortgeschritten, daß selbst die Regierungspartei sich nicht mehr traut einen eigenen Standpunkt zu vertreten. Pfui Teufel. Hauptsache die Diäten stimmen und man erreicht unbehelligt das Pensionsalter.

  7. Wie ich an anderer Stelle schon schrieb:
    Dass für Herrn Krauses angebliche Verbindungen zu rechtsradikalem Gedankengut kein einziger Beweis vorgebracht werden konnte, stört das linke Tribunal nicht. Die wiedererstarkte Partei der Mauermörder, um welche die SPD als Trabant kreist, verzeiht zwar das Abballern von Unschuldigen an der Berliner Mauer, nicht jedoch einem Politiker, der nicht linksextremistisch genug ist.

  8. Junger Pionier in der FDJ als Ernst-Thälmann-Pionier wäre natürlich auch zugunsten Krauses ausgelegt worden!

  9. „Da aber jeder weiß, dass es im Nationalsozialismus außer dem geheimen Widerstand von Günter Grass nichts Positives gab, ist auch diese Äußerung mindestens naiv.“

    Hihi. Weiter so Nicolaus Fest!

    Wirklich eine Freude seine Kommentare zu lesen.

  10. Wie gesagt, es gehören immer zwei dazu. Die Einen ,die gängeln und die Anderen, die sich gängeln lassen

    So sieht es aus.

    CDU-Konservative sind mehr und mehr wie Linke, die zum konsequenten Linkssein zu blöd sind.

    Sie haben die politisch korrekten Dogmen voll und ganz akzeptiert und sind leider nur zu vertrottelt, sie perfekt einzuhalten. Wenn einer bei einem Regelbruch ertappt wird, schämen sie sich und führen das religiöse Ritual aus, das dafür vorgesehen ist: Distanzieren.

  11. #1 Baschti
    Aber als Journalist für ein konservatives Blatt mal geschrieben zu haben? Oh weia, lass dich bloß nicht von Kerner erwischen!
    _______________________
    Kerner? wer ist das?? kenne ich nicht!:-)
    Muß man den Kennen?????????

  12. OT:

    Hat jemand was von den Lamborghini-Fahrern gehört/gelesen, wie es ihnen ergangen ist?

  13. #5 Reconquista Germanica

    Wie gesagt, es gehören immer zwei dazu. Die Einen ,die gängeln und die Anderen, die sich gängeln lassen. Wer sich dermassen gängeln lässt, ist selber schuld!

    Viele Konservative tragen in der öffentlichen Auseinandersetzung mit den Linken ihre bürgerliche Erziehung als Ballast mit sich. Während die Linken ohne Skrupel unter die Gürtellinie schlagen indem sie pöbeln, diffamieren, verhöhnen und persönlich verunglimpfen, haben Konservative meistens Skrupel, es ihnen gleich zu tun („Sowas gehört sich nicht“). Die agressive, unsachliche „Debattenkultur“ der Linken erzeugt bei ihren Gegnern oft Hilflosigkeit. Exemplarisch zu verfolgen in den zahlreichen TV-Talkrunden: Auf der einen Seite angriffslustige, dreiste Linke, die – unter lautstarkem Beifall eines Teils des Publikums in einem einzigen Redebeitrag so viele Phrasen abfeuern, dass der Blödsinn schon aus Zeitgründen gar nicht mehr Punkt für Punkt widerlegt werden kann. Auf der anderen Seite eher dröge wirkende bürgerliche Politiker oder Fachleute, die mit ihren professoral vorgetragenen Sachargumenten gar nicht recht zum Zuge kommen. Allein die Körpersprache sagt schon etwas über die Rollenverteilung in diesen Runden aus. So agieren die Konservativen wie ein Bär, der sich von einem frechen Bengel am Nasenring durch die Manege (vor)führen lässt.

  14. #13 Schlernhexe

    Na, Kerner ist natürlich eine Traubensorte. Aber keine, die ich schätze, weil die Weine daraus meist zu einem süßen Gebräu ausgebaut werden.

    Kürzlich wurde in einer Kochsendung gesagt „Der Kerner muss weg“. Schweigen im Studio. Dann merkte der Redner, was er gesagt hat und betonte, er meinte natürlich die Traubensorte…

  15. Und wäre Dr. Peter Krause Mohammedaner, das Gericht wäre „milde“ zu ihm, wenn er in einem Bistro zwei Stunden lang einem Kellner ein Messer vor die Kehle hält:

    http://www.tagesspiegel.de/berlin/Polizei-Justiz-Geilselnahme;art126,2526914

    Hauptbahnhof- Geiselnehmer litt unter Verfolgungswahn
    Die spektakuläre Geiselnahme eines Kellners im Berliner Hauptbahnhof wird ab heute vor Gericht verhandelt. Der 27-Jährige Täter berichtet, er habe Todesängste gehabt und sich verfolgt gefühlt. Seit seiner Festnahme sitzt der Türke in der geschlossenen Psychiatrie.

    Auch bei diesem Prozess in Kartoffelanien wird wieder Täterschutz vor Opferschutz gehen!

  16. Die Bundeskanzler von morgen?

    http://www.tagesspiegel.de/berlin/Brandenburg-Raubueberfall;art128,2526965

    Tatverdächtige nach lebensgefährlicher Messerattacke festgenommen
    Die Polizei hat fünf junge Männer festgenommen, die am Samstag einen 26-Jährigen in Steglitz niedergestochen und beraubt haben sollen. Den zwischen 16 und 18 Jahre alten Jugendlichen wird vorgeworfen, ihr Opfer mehrmals in den Oberkörper gestochen und lebensgefährlich verletzt zu haben. Eine Notoperation konnte das Schlimmste verhindern.

  17. Interessant ist in dem Artikel von Dr. Fest die Aussage, dass es naiv war, zu glauben, es gäbe die Meinungsfreiheit.
    Da nennt er das Kind beim Namen.
    Das Verhalten der CDU ist ungeheuerlich.

  18. #4 M.Voltaire:

    „Nichts hat dieses Land, seine Tradition, seine Kultur, seine Wert und letztlich auch seine so junge Demokratie so nachhaltig zerstört und vergiftet wie die hedonistische, individualistische und heuchlerische Bewegung der ‘68er, deren Gift bis heute nachwirkt und immer noch in die Köpfe junger Menschen getragen wird.“

    Warum nur die 68-er?
    Warum nicht gleich die ganze Jugendkultur von damals: die Beatles, die Stones, Bob Dylan, die Hippies, einfach alles.
    Alles Hedonisten, Irre, „Individualisten“…
    Man könnte meinen, HIER im Forum wird gekifft.
    Und der Unsinn, „Rudi Dutschke habe zum bewaffneten Kampf aufgerufen“, wird auch nicht wahrer, wenn man ihn zum 1000sten mal widerkäut.
    Ist er deswegen niedergeschossen worden? War er quasi „selber schuld“?
    Rudi Dutschke hat sich 1977 in der ZEIT klar gegen Gewalt ausgesprochen:
    „Der individuelle Terror ist der Terror, der später in die individuelle despotische Herrschaft führt, aber nicht in den Sozialismus.“
    Damit grenzt er sich sogar vom Stalinismus ab (was manche hier nicht hindert, ihn trotzdem mit den Nazis zu vergleichen).

  19. Vor zwei Jahren hatte man in Kommentarbereichen oder in der Presselandschaft noch die volle Kontrolle über das gewünschte Meinungsbild.
    Heute müssen sich selbst die Blockwarte der Kommentarbereiche, den Massen an Politisch- Inkorrekten-Mails beugen ..und geben diese (teilweise) frei.
    Selbst einige MSMedien bringen immer wieder gute und kritische Artikel (natürlich auch gleich wieder relativierende).

    Die Multi-Kulti-Elite geht bereits auf Defcom 2 (also noch Steigerungsfähig !)- mit Verleumdungen, „Richtigstellungen“, übler Nachrede, Vorverurteilungen, Zensur, „Totschlagargumenten“, etc …

    Als nächstes kommt die „gründliche Zensur“ unliebsamer Meinungen mit Hilfe von Verboten und Geldstrafen .

    Sollte das Volk dann noch immer nicht zucken …wird auf die alte DDR-Methode.. ähh, Defcom 1 umgeschaltet – ergo ?
    Jeder der sich nicht zur „empfohlenen“ Meinung
    bekennt, diese sogar ablehnt bzw. bekämpft, wird als politischer Straftäter – zum Schutz der Demokratie und der Gesellschaft- in Bautzen …ähh, irgendwo EINGEKNASTET !

    …oder es kommt anders

  20. die CDU ist eine politische Hure, der begehrte Dirnenlohn ist Machtbeteiligung, Pöstchen, letztlich Geld. Wer sich mit denen gemein macht, muß wissen, worauf er sich einläßt.

  21. #21 Preston

    R.Dutschke war ein fanatisierter Psychopath.
    Ich habe ihn selbst genießen dürfen.

    Wahrscheinlich hast du auch eine Entschuldigung für die Fanatiker der RAF, deren Dummheit alles sprengte, was man für menschenmöglich hält.

    Ich weiß sehr gut, was damals abgelaufen ist, unter Anderem weil meine verstorbene Frau eine Freundin von G. Ensslins Schwester war.

  22. Unsere heutigen Führer heißen nicht Hitler oder Honnecker.

    Die Frage die ich mir stelle:

    „Ist eine Ypsilanti, ein Gysi oder deren Gefolgsleute wirklich harmloser?“

  23. Er hätte bloß sagen müssen, dass man sowas wie die Gestapo………. äh…… Stasi wieder braucht.

    Dann passiert nichts.

  24. #16 Censor

    Ich weiss nicht, ob das so stimmt. Franz Josef Strauß hatte immer die richtigen Worte für diese Leute gefunden und auch andere altgediente Konservative erzählen gerne aus den Zeiten, als man sich auch mal handfeste Auseinandersetzungen mit den Roten lieferte und sich eben nicht wie ein begossener Pudel einfach weggeduckt hat, wenn man deren Angriffen verbal oder auch physisch ausgesetzt war. Heute undenkbar!

  25. Wie schon vor einigen Tagen hier treffend beschrieben: Die Deutungshoheit liegt bei den linken alt 68-ern. Egal welchen Käse die auch verzapfen.
    Leider haben inzwischen fast alle Angst auch nur ansatzweise eine Position zu vertreten, die als rechts betrachtetet werden könnte. Lieber schön hinter dem Berg halten und weiter die Zerstörer unseres Landes agieren lassen wie sie wollen….

    Traurig was in diesem Land abläuft!

  26. Von den ganzen windelweichen Schwarzen in Lande hat niemand auch nur annähernd das Format von FJS!

    Schaut euch die Pfeifen doch an!

  27. #17 KDL (07. Mai 2008 17:15) #13 Schlernhexe

    Na, Kerner ist natürlich eine Traubensorte.

    Zitat</Aber keine, die ich schätze, weil die Weine daraus meist zu einem süßen Gebräu ausgebaut werden.

    Kürzlich wurde in einer Kochsendung gesagt “Der Kerner muss weg”. Schweigen im Studio. Dann merkte der Redner, was er gesagt hat und betonte, er meinte natürlich die Traubensorte…</

    __________________
    Aha jetzt bin ich auf die Sprünge gekommen, es ist Deutschlands promintester Kochtopfvergewaltiger, gar nicht lange her, daß jemand angebrannt das Studio verlassen hat, weil Kerner das Rezept nicht kannte.

  28. #24 Steppenwolf:
    „R.Dutschke war ein fanatisierter Psychopath.
    Ich habe ihn selbst genießen dürfen.“
    Ich empfehle Dir (und allen anderen PI-Lesern) dieses Interview mit Adam Michnik, einem der bekanntesten Bürgerrechtler Polens:
    http://blickpunkt-zdk-berlin.blog.de/?tag=bewaffneter-kampf
    Was ist es immer mit den Deutschen, daß sie ihre berühmtesten Geister beschimpfen müssen?

  29. Hallo PI,
    ihr hättet besser das Foto eingestellt in dem J. Fischer auf den am Boden liegenden Poliziten einprügelt.
    Dieses Foto sieht zu sehr nach einem Kampf Mann gegen Mann aus.
    Freut alle Linken, deren Vorbild er ist.

  30. #31 Preston

    Wer R. Dutschke als einen berühmten Geist einschätzt, hat sich als Diskussionspartner selbst disklassifiziert.

    Es gibt hier im Internet Plattformen,wo man dir auf die Schulter klopft.
    Versuch es da einmal.
    Frag mich, falls du einen Tipp brauchst.

  31. #33 Steppenwolf:
    Danke, Idioten kenne ich schon genug.
    Adam Michnik dagegen ist ein liberaler Jude, der, glaube ich, mehr von Menschen un d Politikern versteht wie Du.
    Warum hörst Du also -zur Abwechslung- nicht mal auf jemanden, der mehr Grips hat?

  32. #34 Preston

    Weil ich die damalige Zeit aus eigener Erfahrung kenne.

    Im übrigen sind Juden in der Regel intelligente Menschen.
    Aber auch sie haben die Weisheit nicht mit Löffeln gegessen.
    Jude zu sein, bedeutet nicht unbedingt die Deutungshoheit zu haben.
    Das sage ich nur, weil du seinen Ursprung so hervorhebst.

  33. „Hätte er versucht, eine Stasi-Intrige gegen Bundespräsident Lübke aufrecht zu halten, hätten ihm die Großrichter der Süddeutschen Zeitung attestiert, er habe zu einem „anständigen Staatswesen“ beigetragen.“

    —–

    Das mit den Großrichtern der SZ ist mMn doch zu viel geschmeichelt für diese Linkspostille. Was als Häme gedacht ist, wird sich Prantl stolz ans Jackett heften.

    Insgesamt aber wieder ein excellenter Kommentar von Nicolaus Fest.

  34. Wieder einmal erbärmlich ist das Verhalten der führenden Christdemokraten. Die meisten hüllen sich in Schweigen und die CDU-Parteivorsitzende sonnt lieber auf fragwürdigen Gipfelkonferenzen und lässt Parteifreunde im Regen stehen. Wo bleibt ihre Solidarität gegenüber Peter Krause, Frau Dr. Merkel? Zeigen sie Gesicht!

  35. #4 M.Voltaire (07. Mai 2008 15:50)

    Bleibt zu wünschen, dass sich das Problem dieser legendären Gangster schnellstens biologisch löst. Zeit wär’s ja. Warum leben die eigentlich so lange.

  36. #35 Steppenwolf :
    Ich kenn die Zeit auch noch aus „eigenem Erleben“:
    Kiesinger war Kanzler, Globke war Staatssekretär – und die 68er waren (zu Recht) gegen diese
    Altnazis.
    Deswegen auch der Link zum Interview mit Michnik, und DESWEGEN der Hinweis, daß er Jude ist (der vor dem Antisemitismus in Polen sogar fliehen mußte).
    Und deswegen meine Bezeichnung: „berühmter Geist“.
    Man muß nicht Dutschkes (oder Biermanns) Meinung teilen, aber man kann sie als große Deutsche anerkennen. Oder ist das hier zuviel verlangt?

  37. #31 Preston (07. Mai 2008 22:51)

    R. Dutschke war ein krankes Hirn.

    Jemand, der eine weltweite sozialistische Revoltion forderte, ist entweder ein krankes Hirn oder ein gefährlicher Verbrecher.

    Meiner Meinung war Dutschke nichts anderes als eine Pre-Version der Baader-Meinhof-Bande.

    Zum Glück ist dieses Schwein tot.

    Fakt ist: Sozialismus heisst Diktatur und Armut! Alle 73 Versuche endeten genau so.

  38. @Preston

    Zu Dutschke:

    http://einestages.spiegel.de/static/topicalbumbackground/1754/der_verhinderte_stadtguerillero.html

    Ansonsten waren 68er natürlich nicht nur schlecht. Sie haben manche gute Dinge bewegt und angesprochen, sind dann aber völlig übers Ziel g´hinausgeschossen, alles war plötzlich nazihaft, alles Bürgerliche zu vernichten, alles radikal zu kippen. Und das, wie auch Steinbrück in einer Talkshow anmerkte, in der Situation, dass man in Wohlstand, ohne Existenzsorgen, bei Vollbeschäftigung, mitten in gesellschaftspolitischen Umbrüchen und Reformbewegungen es auf die Spitze treiben wollte, die Eskalation suchte. Heute empfinde ich ihre Macht auch als Form totalitärer Einengung und Bevormundung. Ihr Idealbild einer Gesellschaft, der Erziehung, des Schulwesens usw. wird hier auch knallhart durchgezogen, ohne sich im Mindesten für die Ansichten des Volkes zu kümmern. Wer es wagt, den Mund aufzumachen -> Nazi. Nichts für Leute, die etwas zu verlieren haben.

  39. 21Preston.
    Neulich wurde im Weser-Kurier von einem Bremer Diskussionsabend zweier Alt-68er berichtet, Götz Aly, inzwischen ein scharfer Kritiker dieser Bewegung, und Daniel Cohn-Bendit, eher bekannt als ihr Apologet, aber nicht ganz frei von Selbstkritik. Letzterer meinte Mao zu rufen und Woodstock, das passe eben überhaupt nicht zusammen. Die 68er, denen doch der KGB und die Stasi ins Hirn geschissen haben, haben nichts mit Rolling Stones, Beatles, Beach Boys oder anderen guten Pop-Gruppen gemeinsam. Die 68er das waren Ton, Steine und Scherben, Fanatiker einer totalitären Bewegung, mir graut’ s vor denen noch heute. Es ist eine grandiose Geschichtslüge, wenn sich die 68er emanzipatorische Jugendbewegungen der 60er und 70er einverleiben, mit diesen fanatischen Arschlöchern möchte ich nichts zu tun gehabt haben. Natürlich muss man bedenken, dass Jugendliche leicht verführbar sind und so war es halt auch mit den 68ern, nur sollte man dann auch irgendwann mal einsehen, welchem Mist man aufgesessen ist, und das nicht heute noch idealisieren. Die 68er haben nur Schlechtes gebracht.

  40. @39, Preston:

    Danke für das Interview, ich habe es mit großem Vergnügen gelesen. Sehr schön die Passage:
    Interessant, daß nicht nur in Prag gegen die sozialistischen Herren demonstriert wurde, sondern auch in Polen.
    Zu Deiner Haltung zu Dutschke: Ich würde bevorzugen, „groß“ durch „einflußreich“ zu ersetzen, dann würde ich das unterschreiben.
    Dutschkes Bruder im Geiste, Horst Wessel, würdest Du ja auch nicht als „groß“ bezeichnen…

  41. #40 tristan

    „Meiner Meinung war Dutschke nichts anderes als eine Pre-Version der Baader-Meinhof-Bande.
    Zum Glück ist dieses Schwein tot.“

    Glückwunsch:
    mit solchen „Diskussionsbeiträgen“ UNTERSCHREITET dieses Blog sogar noch das offizielle NPD-Niveau und braucht sich nicht zu wundern, wenn es unter Beobachtung steht; mehr noch: wenn es bald stillgelegt wird.

    Gibt es wirklich niemanden außer mir, der solchen Irren hier widerspricht?

    An den Bloggründer:
    Stefan, wenn Du Dich über Morddrohungen beschwerst – wie kannst Du dann so etwas zulassen?
    Oder hast Du es auch bald „verdient“, wenn
    Du „abgeknallt“ wirst, damit Du „Schwein“ tot bist?
    Tristan, ich glaube, Du kannst Dich bald über Post vom Staatsschutz freuen.

  42. „Abgeknallt“ bezog sich auf diesen Kommentar von spy (18. Apr 2008 09:28)

    „Der geistig Kranke (Dutschke) stand in Verbindung mit ETA und IRA, er wollte auch in der BRD eine terroristische Organisation bilden, man hat ihn aber abgeknallt. Da hätte man auch weiter machen sollen, denn danach ist RAF entstanden.“

    Nur zur Erinnerung:
    der „geistig Kranke“ hat seinem Attentäter mehrfach geschrieben – und ihm verziehen; nicht zuletzt aufgrund seiner christlichen Erziehung (die den meisten Hetzern hier im Blog fehlt, auch wenn sie irgendwelche „christlichen“ Namen tragen).

  43. @#44 Preston
    Wo ist das Problem. Dutschke ist tot und ich kann nun wirklich kein Mitleid mit ihm empfinden. Der typ war krank im Hirn.
    Warum das ein Fall für den Staatsanwalt ist, kann ich nicht nachvollziehen. Dutschke lebt ja nicht mehr. Ne Morddrohung ist das also kaum. Und meines Wissens gibt es kein Gesetz, dass einem vorschreibt, dass man trauern muss.

    Im übrigen gibt es noch eine ganze reihe anderer, bei denen ich heil froh bin, dass sie nicht mehr leben.
    Da währen zum Beispiel Hitler, Stalin, Che Guevara …
    Soll ich mich deswegen schlecht fühlen.

    Man stelle sich mal vor, Hitler wäre schon 1925 oder so ermordet worden, wo er noch ein ganz kleiner revoluzer war.

    Naja, wie auch immer, Dutschkes Tot war sicher alles andere als ein Verlust für diesen Planeten.

  44. Sir Mick und Fischer

    Vermute mal, dass Sir Mick Edmund Burkes Ablehnung der Französischen Revolution kannte – Sir Mick war auf der Eliteuniversität ‘London School of Economics and Political Science’ – und bin mir sicher, dass er in dem Song ‘Sympathy for the Devil’ in die Rolle Mephistos schlüpfte, um den teufelsbesessenen 68er-Fanatikern einen Spiegel vorzuhalten. Bemerkenswert, wie in dem Song sowohl Kommunismus als auch Nationalsozialismus gleichermaßen als Teufelswerk erscheinen. Ein so beschränkter Mann wie Fischer hat das bis heute nicht verstanden. Er scheint nämlich immer noch zu denken, in Sir Mick damals einen Bundesgenossen gehabt zu haben, und verweist dann gerne auf den Song ‘Street fighting Man’, ebenso auf der LP ‘Beggars Banquet’, in dem jedoch auch nur spöttische Distanzierung von den 68ern zu erkennen ist. Aber soweit geht eben das Englisch bei Fischer nicht, na ja vielleicht ist es ja auch bewusste Täuschung, weil Fischer immer noch auf die Dummheit seiner Fan-Gemeinde zählen kann.

  45. #44 Preston (08. Mai 2008 15:56)

    Also Preston … beim besten Willen.

    1.

    Ich nehme mein Recht auf Meinungsfreiheit in Anspruch.

    2. Das was ich über Dutschkle geschrieben habe, ist belegbar.

    3. Nenne mir bitte einen Straftatbestand der mir vorgeworfen werden könnte?

    Es ist ein Witz, dass ein Links-Revoluzzer in einem demokratischen Staat einen Sttraßennamen erhält.

    Vielleicht bekommen demnächst auch noch die Massenmörder der RAF einen Straßennamen o. ä. ??

    Dutschke war keinen Deut besser.
    Er hat offen zu einer Revolution aufgerufen.

    Er ist der geistige Vordenker der späteren Terrorgemeinde.

    Die Baader-Meinhof-Bsande und die RAF konnten nur deshalb so lang aggieren, weil sie ein sicheres linkes Umfeld zum Rückzug hatten.

    Dutschke war im demokratischen Sinne ein krankes Hirn.

    Ich finde es persönlich schade, dass er tot ist.
    Hätte ihn gerne kennen gelernt und ihm demokratisch was in seine beschissene Fresse gehauen.

    Denn sowohl Nazis, als auch das linke Gesocks, verstehen m. M. nach keine andere Sprache.

    Und ich lasse mir weder von links, noch von rechts, meine Demkratie nehmen.

    Wenn Du das gerne mit mir persönlich ausdiskutieren möchtest ….

    ICH REDE GERNE!

  46. Sorry an alle … (ausgenommen Preston)

    Meine Wortwahl ist üblicherweise eine andere.

    Aber dieses Geschwafel von Preston ging mir unter die Gürtellinie.

    Und nochmals an Preston.

    Drohe mir bitte NIE wieder!

  47. Preston.

    Übrigens lief heute, wie fast jeden abend, TV TOTAL.

    Mehreren Heranwachsenden wurde das Bild von dem SCHWEIN Fidel Castro gezeigt.

    ALLE erkannten ihn !!!

    Zwar nicht als Revolutioinär und Staatsmann, sondern einstimmig als Terroristen und Mörder.

    Was er nun mal war. !!!

    Noch ist diese Welt nicht ganz verloren!

  48. #52 McMurphy (11. Mai 2008 22:13)

    Sehr guter Artikel.

    Auch die „Exekution“ von Frau Eva Herrmnann von Herrn Kerner und Kohorten wird genannt.

    Aber genau so funktionieren nunmal die extrem LINKEN und RECHTEN.

    Große Fresse und niederschreien. Wenn sie zahlenmäßig überlegen sind auch mit Gewalt.

    Da wir zum Glück kaum noch extrem Rechte haben, kommt die Gefahr in Europa von LINKS.

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