SchrammaZum 15. Jahrestag des Brandanschlags in Solingen wird erstmals der Genc-Preis für Versöhnung der Türkisch-Deutschen Gesundheitsstiftung verliehen. Einer der Preisträger ist diesmal Kölns OB Fritz Schramma (Foto: 2.v.r. mit Modell der Kölner Großmoschee).

Nanu? „Versöhnungspreis“ für Schramma? Wegen seines Einsatzes für Europas größte Moschee?

Die Rheinische Post schreibt:

Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble soll die Festrede bei der Veranstaltung der Gesundheitsstiftung halten, die in Kooperation mit dem NRW-Integrationsministerium und der Stadt Solingen über die Bühne geht. Kölns Oberbürgermeister Fritz Schramma ist einer von zwei Preisträgern. Schramma erhält diese Auszeichnung, weil er sich überzeugend für die Integration einsetze. Er sei herausragendes Vorbild für Verständigung und habe sich als Vermittler in der Debatte über den Bau der Großmoschee in Köln eingesetzt, heißt es in der Begründung. Mit-Preisträger ist die türkische Familie Kaplan, die bei der Brandkatastrophe in Ludwigshafen in diesem Jahr neun Angehörige verlor. Auch diese Familie habe sich immer nachdrücklich für ein friedliches Zusammenleben stark gemacht, heißt es in der Begründung für die Auszeichnung.

Ich weiß ehrlich nicht, was die Auszeichnung Schrammas mit „Versöhnung“ zu tun hat. Immerhin hat die DITIB doch fortwährend behauptet, hier ginge es nicht um Religion, sondern „nur“ um ein Bauwerk. Ein Bauwerk, das angeblich zur Integration beitragen soll, das aber – „natürlich“ und „nur rein zufällig“ – den benachbarten Kirchturm um fünf Meter überragen soll.

Ein „Versöhnungspreis“ für einen OB, der sich bislang kein einziges Mal auf dem Israeltag in Köln hat blicken lassen, dabei aber keine Karnevalsveranstaltung – teilweise von der Größe einer Schrebergarten-Grillparty – auslässt.

Und dann Ludwigshafen. Ein Thema für sich. Ein schwieriges Thema, weil dort Menschen auf schlimmste Weise umgekommen sind und unser aller Mitgefühl und ihre Angehörigen Unterstützung verdienen. Ein Thema aber auch, dass von der Türkei schamlos für eine politische Hetze gegen Deutschland ausgeschlachtet wurde. Da wurden in der türkischen Berichterstattung Hakenkreuze gezeigt, türkische Ermittler durften in Deutschland ermitteln, als wenn die deutsche Polizei ein Haufen Amateure oder nicht glaubhaft wäre. Was kam dabei raus: Kein Nazi, sondern Stromklau war die Ursache für diesen Brand.

Ein Versöhnungspreis sollte anderen Menschen als dem Kölner Oberbürgermeister gelten. Menschen, die sich wirklich und aktiv für eine gelebte Integration einsetzen.

Es kommt mir sehr verdächtig danach vor, dass Schramma hier seine Belohnung erhält. Dafür, dass er den Bau der Kölner Großmoschee gegen alle berechtigten Einwände und gegen die CDU-Basis durchdrücken will.

Und noch ein Wort: Wofür brauchen wir in Deutschland eigentlich einen Versöhnungspreis? Man sprach früher immer von der Versöhnung der ehemaligen Alliierten mit den Nachkriegsdeutschen. Oder von der Versöhnung der Juden mit den Deutschen. Ich finde, das hatte seine Berechtigung. Der Begriff „Versöhnung“ im heutigen gesellschaftlichen Umfeld hat einen ganz furchtbar schalen Beigeschmack: Als wenn die heutigen Deutschen wieder für irgendetwas schuldig wären, und die „armen“ Ausländer seien die natürlichen Opfer.

Abschließend: Warum dreht sich wieder alles ausschließlich um Türken? Es gibt so viele schöne, weil gelungene Integrationsbeispiele in Bezug auf Spanier, Portugiesen, Vietnamesen, Chinesen, usw.

Herzlichen Glückwunsch Herr Schramma! Ich bin sicher, dass Sie jetzt das machen, was Sie uns Kölnern jahrelang besonders gut vorgelebt haben: Feiern.

(Gastbeitrag von Thorsten U.)

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55 KOMMENTARE

  1. Wenn ich mir das Bild mit den Seifengesichtern anschaue drängt sich mir der Begriff „mutuelle Masturbation“ auf. Warum bloß?

  2. Ist das ein Aprilscherz???

    Die Stromdiebe die sich erst selber retteten und ihre Frauen und Kinder verbrennen lassen haben bekommen jetzt wieder einen Preis?

    Was hat dieser „Kaplan“ eigentlich gearbeitet?

  3. Als ich die Überschrift dieses Threads gelesen habe, habe ich im ersten Moment „Schramma erhält Verhöhnungspreis“ gelesen. Manchmal ist der erste Eindruck halt der richtige! Verhöhnungspreis wäre tatsächlich treffender, denn damit wird die deutsche Bevölkerung verhöhnt.

    Izmir Übel!

  4. #1 Atomist

    na in nem edlen Reichenviertel, von wo er sich immer in die Stadt chauffieren lässt, um in teuren Ausländer-Restaurants am Multikulti Leben teil zu nehmen. Die Rechnung übernimmt dann der örtliche türkische Moscheebauverein. (Zusätzlich zu den Urlauben, Fernsehern und der käuflichen Liebe)

    Diese Demokratiefeinde sollten den Preis in „Korruptionsstftung“ umbenennen. Was anderes ist der fette Schramma nicht. Ekeliger Zwilling vom Brüsseler Fatty Thielemans

  5. „Versöhnungspreis“ ist wirklich ein ganz dämliches Wort. Schlimm, das mein Parteifreund wahrscheinlich auch noch stolz auf diesen bescheuerten Preis ist.

    Ich werden das Wort „Versöhnungspreis“ mal als Unwort des Jahres vorschlagen. Begründung: Der „Versöhnungspreis“ diskriminiert die authochtone Bevölkerung, indem ihr unterstellt wird, rassistisch zu sein. Mal schauen, was die „Unwort“ Gutmenschen zu meinem Vorschlag sagen….

  6. Oh Versöhnungs-Preis?
    Haben die jetzt Bruderschaft getrunken und duzen sich jetzt?

    Ja dann Prost!

    Ober-Dimmhi-Preis trifft wohl eher zu.

  7. Soso, Abu Schramma ist jetzt also offiziell ‚Dhimmi of the year‘.
    Endlich mal eine Auszeichnung, die er verdient!

  8. „Mit Preisen ist es wie mit Hämorrhoiden, irgendwann bekommt jedes Arschloch welche“

    Billy Wilder

    Passt ja zur „deutsch-türkischen gesundheitsstiftung“ Ganz gesund sind die da wohl alle nicht.

  9. Zum Kotzen. Mehr fällt mir leider nicht ein. Bei manchen Themen verliere selbst ICH meinen Sarkasmus.

  10. Versöhnung? Wofür denn versöhnen? Ich wusste garnicht, dass ich im Streit mit der gesamten türkischen Gemeinde in Deutschland liege, geschweige denn ihnen etwas angetan hätte.

    Da muss der Schramma aber mächtig fies zu unseren türkischen Mitbürgern gewesen sein.

  11. Die üblichen Verdächtigen … Laschet Schäuble, Schramma. Fehlt nur noch Bülent Arslan vom DTF (obwohl der ja Berufs-Türke und somit kein Dhimmi ist).

  12. Geil, dass wir uns mit den meist nichtsnutzigen Zugereisten versoehnen muessen.
    Ihr koennt ruhig gehen, wenn’s euch hier nicht passt.

  13. #14 Fentanyl (19. Mai 2008 17:29)

    Versöhnung? Wofür denn versöhnen?

    Eine berechtigte Frage…laut Türkenführer Erdogan:

    Die türkische Gemeinschaft ist eine Gemeinschaft der Liebe, des Friedens, die türkische Gemeinschaft ist eine Gemeinschaft, die die Brüderlichkeit hochhält. Die türkische Gemeinschaft und der türkische Mensch, wohin sie auch immer gehen mögen, bringen nur Liebe, Freundschaft, Ruhe und Geborgenheit mit sich. Hass und Feindschaft können niemals unsere Sache sein. Wir haben mit Streit und Auseinandersetzung nichts zu tun.

    FAZ

    Wo kein Streit ist, braucht auch keine Versöhnung stattfinden. Unterstellt man mit so einem Preis Erdogan nicht, daß er lügt? Nicht, daß Faruk Schramma noch wegen Beleidigung des Türkentums in den Knast wandert!

  14. #10 baden44 (19. Mai 2008 17:20)

    Den “Preis” kann sich Abu Schramma an die Hamsterbacken nageln…

    Ja – aber der Preis besteht auch aus Bargeld. Das wird sich Abu Schramma unters Kopfkissen legen.

  15. Es geht alles schneller als man denken könnte, der Ausländeranteil (wovon Türken schon 10% Kölns ausmachen) liegt bei (Migrus+Ausländer+Ersatzdeutsche^^) bei 56% unter den 8unter 18 Jährigen haben die Deutschen gegenüber Migranten (nur Migranten) eine Mehrheit von 7.000, diese wird aber durch „Nichtdeutsche“ 25.000 ca unter 18 pkus die ca. 23.000 Eingebürgerten unter 18 aufgehoben, insgesamt ist man also im Minus bei ca. 41.000 Bevölkerungsüberschuss der unter 18 jährigen nichtdeutschen Bevölkerung… es geht schneller als man denkt^^

    ich will gar nich die Zahlen von Frankfurt am Main, Berlin, Offenbach oder ähnliches sehen

    Gesamteinwohner: 1.025.094
    Migrationshintergrund: 328.811 (davon unter 18: 75.599.)
    Nichtdeutsche: 177.753.
    Aussiedler: 57.250
    Eingebürgerte: 74.908

    Mit Migranten, Eingebürten + Ausländer hat Köln einen „Nichtdeutschen“ Anteil von ca. 57%^^ (581.472

    http://www.stadt-koeln.de/zahlen/bevoelkerung/artikel/08955/index.html

  16. Türken Fritz macht seinem ,wenn auch zweifelhaften Namen ,alle Ehre.
    Der Typ kann nicht anders.
    2009 ist die nächtse Komunalwahl in Köln,
    dann bist du Geschichte.
    Ich werde PRO KÖLN wählen.

  17. #22 sasha (19. Mai 2008 18:31)

    mit welcher Summe war der Preis dotiert?

    Heute gegen 12:30 Uhr stand im Kölner Stadt-Anzeiger eine Summe von EUR 100.000,– für beide Preisträger zusammen – TEURO 50 für jeden also.

    Siet irgendwann heute nachmittag wurde die Gesamtsumme im Artikel auf EUR 10.000,– korrigiert.

    Vielleicht war die Erstnennung nur ein Flüchtligkeitsfehler…

  18. Ab der 50. Moschee gibt´s den Friedensnobelpreis! Also ranhalten, Herr Schrümmür!

  19. Kann es nicht mal einen Tag geben, wo PI nichts berichten muss.

    Was für ein schwachsinniger Preis – nur gut das Schäuble auch mit dabei sein darf…KOTZ

  20. Ich kann gar nicht soviel fressen, wie ich kotzen muss. Herrn Schäuble schreibe ich sicher einen gesalzenen Brief.

  21. „Mit-Preisträger ist die türkische Familie Kaplan, die bei der Brandkatastrophe in Ludwigshafen in diesem Jahr neun Angehörige verlor.“

    Es mag sicherlich bedauerlich sein neun Angehörige zu verlieren, aber wieso ist das so verdienstvoll ?

  22. SCHRAMMA SCHRAMMT WEITER AN DER WAHRHEIT VORBEI

    Schramma — Prominentester Patient der Gesundheitsstiftung.

    Zu Festrede und anschließender Intensivbehandlung bitte Krankenschein mitbringen !

  23. Ganz früher einmal, so um 1975 gab’s in Duisburg supernette Straßenbahnschaffner aus Spanien. „La Ilusión viaje en tranvia“!

  24. Unter Versöhnung verstehe ich etwas anderes.
    Trotz des persönlichen Schicksals der Türken in Ludwigshafen, emozionell kamen die Worte in den ersten Tagen anders rüber.
    Über Schramma braucht man nicht reden.
    In beiden Falle wurde für Streit säen, mit dem Versöhnungspreis honoriert.
    Da möchte ich einen anderen Fall in Südtirol
    gegenüberstellen. Da hat ein Marocaner selbstlos eine Einheimische vor dem Ertrinken gerettet, und ich hoffe ,daß er auch mit dem Verdienstzeichen des Landes Tirol ausgezeichnet wird.
    Ich sehe in beiden og Beispielen nicht den Nachweis von Versöhnung, und ich bin mir sicher, daß es genug Beispiele geben würde.
    Und das mit den Türken-Schramma ist doch sowiso ein Witz, weil eine “ Person “ die von der autochonen Mehrheit solche Minusnoten bekommt… Aber in Absurdistan ist das schon Tagesordnung, nichts ausergewöhnliches mehr in diesen europäischem Deutschtürken-Narrenhaus, wo wieder ein Obernarr ausgezeichnet wird

  25. Die CDU ist dabei sich selbst zu kastrieren, sie hat inden letzten 10 JAHREN alles an Ruf und Vertrauen verspielt, was die Adenauers und Co aufgebaut haben. Ich hoffe ,daß diese Heimatverräter bei den nächsten Wahlen die Quitung bekommen.Das C vorne dran, könnte ihr euch an die A..backe heften

  26. SDas mit den Türken hat wohl eher mehr eine soziale Kompinente. Aber was solls, für mich jedenfalls haben sie sich nicht deutlich genug von Aussagen anderer Hausbewohner distanziert

  27. Es gibt wieder kostenloses Kölsch….
    PROST Schramma… auf deinen Abgang!!!!!

  28. Die Düsseldorfer Altstadt wacht auf :

    SAUFEN FÜR DIE FREIHEIT !

    Ich mach mit, bis morgen früh um acht !

  29. GRUSS AN DIE KÖLNER ALTSTADT,

    das erste Frei-Kölsch steht hier schon am Tresen!

  30. Diese eingebürgerten Türken fallen doch dem deutschen Steuerzahler nur zur Last. In Berlin ist unter den männlichen Deutschtürken im Alter zwischen 25 und 40 Jahren nahezu jeder zweite arbeitslos, wie aus dem heute vorgestellten Integrationsbericht hervorgeht(siehe TSP). Selbst solche Zahlen sind mit Vorsicht zu genießen, weil ein großer Anteil der Nichtarbeitslosen im Grunde genommen auch arbeitslos ist, weil er gerade seine xte, vom Arbeitsamt bezahlte Fortbildung macht, oder einer geringfügigen Beschäftigung nachgeht, wo also auch der deutsche Steuerzahler für den Großteil seines Familienunterhalts aufkommen muss. Wenn man dann noch die Einnahmen aus der multi-kriminellen Bereicherung, sei es im Drogengeschäft, sei es im Straßenraub, sei es durch Schwarzarbeit, sei es durch Hehlerei, zu dem vom Steuerzahler aufgebrachten Familienunterhalt hinzurechnet, sieht man, dass es denen dabei noch viel besser geht, als den Deutschen, die durch ehrliche Arbeit oder als Kriminalitätsopfer den türkischen Familienunterhalt fast ausschließlich bestreiten müssen.

  31. Was die lieben Politiker so alles für den Stimmenfang machen.
    Das nächste Versöhnungsgeschenk wird ein Bebauungsplan für das erste Reservat für die letzten Ur Deutschen sein.

  32. Für die „Deutsch-Türkische Gesundheitsstiftung“ gibt es allerhand zu tun, und wer ist „schuld“ daran?

    http://www.tagesspiegel.de/berlin/;art270,2533524

    Guckst Du hier, Kartoffel:

    60 Prozent der älteren Migranten sind krank

    Die Zahl der Deutsch-Türken über 65 Jahre hat sich in den letzten zehn Jahren vervierfacht: Mehr als 9000 türkische Senioren leben mittlerweile in Berlin. „Besonders diese erste Migranten-Generation ist gesundheitlich sehr angeschlagen“, sagte Ilker Duyan von der Berliner Gesellschaft türkischer Mediziner auf einer Fachtagung Migration und Gesundheit der Türkischen Gemeinde. Etwa 60 Prozent der älteren Türken leiden unter Diabetes, Herz- und Kreislaufbeschwerden, Asthma und Depressionen. Als Ursachen führen die Mediziner vor allem die harten Arbeitsbedingungen der ersten Gastarbeitergeneration und psychosoziale Faktoren an: das Gefühl der Entwurzelung, nicht mehr in die Türkei zurückkehren zu können, weil die Familie hier lebt, wenig soziale Kontakte und das Unverständnis für kulturelle Werte, auf das sie bei Deutschen und ihren Kindern und Enkeln stoßen.

    Hinzu kommt, dass Türken der ersten Generation Deutsch kaum oder ungenügend erlernt haben, weil sie dachten, irgendwann in die Türkei zurückzukehren. Sie gehen laut Duyan überwiegend zu einem der rund 35 in Berlin niedergelassenen deutsch-türkischen Ärzte. Diese könnten aber nur zehn Prozent der türkischen Bevölkerung betreuen. Sehr schlecht sieht auch die psychologische Betreuung aus: „Wir registrieren ein Viertel mehr depressive Krankheiten bei Migranten als bei Deutschen“, sagt Meryam Schouler-Ocak, Oberärztin für Psychologie und Neurologie an der Charité. Doch nur 17 niedergelassene und türkisch sprechende Psychotherapeuten mit Kassenzulassung gibt es für 170 000 türkische Migranten in Berlin. „Patienten müssen bis zu zwei Jahre auf eine Behandlung warten“, sagt die Psychologin Esin Erman. Die kassenärztliche Vereinigung (KV) würde die Zulassung von türkischsprachigen Psychotherapeuten „blockieren“. Die Berliner KV weist das zurück: In Berlin gebe es 350 ärztliche Psychotherapeuten und 1600 Psychologen, sagt KV-Sprecherin Annette Kurth Das mache einen Versorgungsgrad von 156 Prozent aus. Für Psychologen gelte ein Niederlassungsstopp. Und Sprachkenntnisse seien gemäß bundesweiter Regelungen dabei nicht ausschlaggebend. si

  33. So, hier noch einer!

    Und wäre Schramma nicht in Köln, sondern in Berlin, dass gäbe es auch keine ProblemInnen (aber auch keinen Preis!):

    http://www.tagesspiegel.de/berlin/Integration;art270,2534137

    Integration
    Diesseits der Dönerbuden
    Der Berliner Integrationsbeauftragte hat die Broschüre über Türken in der Hauptstadt aktualisiert. Das gratis erhältliche Heft wirkt beinahe wie ein Lifestyle-Magazin. Doch die „Einblicke in die neue Vielfalt“ sind nicht vollständig.

    Integration
    Lautlos in die Mittelschicht
    Bei der Recherche für die neue Broschüre über Türken in Berlin stießen der Autor Martin Greve und die Fotografin Kalbiye Nur Orhan auf unterwartete Schwierigkeiten. „Viele, die wir interviewen wollten, winkten ab. Sie dachten, es ginge mal wieder um die Themen Jugendgewalt oder Islamismus.“ Diese Reaktion sei symptomatisch für das Verhältnis zwischen Türken und Deutschen in Berlin: Noch immer würden Türken klischeeartig betrachtet, noch immer diskriminiert. Um die rund 120 000 türkischen Staatsbürger und die mindestens 70 000 Deutschen türkischer Herkunft in Berlin aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten, hat der Beauftragte des Senats für Integration und Migration, Günter Piening, jetzt die neue Broschüre „Berlin Deutsch-Türkisch. Einblicke in die neue Vielfalt“ herausgegeben.

    Das gratis erhältliche 95-Seiten-Heft wirkt beinahe wie ein Lifestyle-Magazin. „Wir wollten auch durch die Optik deutlich machen, dass die Türken der dritten, vierten Generation nicht mehr im mit Plastikblumen und Goldrahmen-Familienbildern vollgestellten Ambiete zuhause sind“, sagt Kalbiye Nur Orhan. Co-Autor Martin Greve hat vor zehn Jahren schon das vergangene Heft über diese Migrantengruppe geschrieben. Was sich seitdem verändert hat? „Es gibt es viel mehr türkische Unternehmer in Berlin, mehr Künstler – die Türken sind allgemein viel ,deutscher‘ geworden.“

    Allerdings bestehe nach wie das Problem, dass vielfach keine verlässlichen Statistiken vorliegen: So werden oft nur türkische Staatsbürger, nicht aber die eingebürgerten Ex- Türken erfasst. So liegt beispielsweise kein verlässliches Datenmaterial über deutsch-türkische Ehen in Berlin vor. Piening will Ende Mai mit dem Statistischen Landesamt neue Daten vorlegen – etwa zu vermehrten Umzügen von Türken in die Ostbezirke und in das Umland.

    Im Heft sind türkische Berliner aus den Branchen Musik, Kunst, Sport, Film, Theater und Medien portraitiert. Es gibt unterhaltsame Kapitel zu Gebräuchen, wie eine augenzwinkernde Anleitung zum Kopftuchwickeln; Statistiken zu Stuenten und Schülern. Zu lesen sind auch Kapitel über gleichgeschlechtliche Lebensweisen, zu den „neuen Musliminnen“.

    Kam die erste Einwanderergeneration oft aus anatolischen Dörfern, so haben es laut Piening etliche ihrer Kinder inzwischen in die Ober- und Mittelschicht geschafft. Wieviele der türkischen Berliner aber zu dieser still integrierten Gruppe gehören, kann der Integrationsbeauftragte nicht genau sagen. „Erfahrungsgemäß wird das eher das eine Drittel der eingebürgerten Türken sein.“ Ein Grund dafür, dass jeder zweite türkische Staatsbürger in Berlin arbeitslos sei, sei der Wegfall der Industriearbeitsplätze nach der Wende.

    Natürlich gebe es nach wie vor die eher traditionell türkisch orientierten Parallelwelten wie etwa in Kreuzberg 36. „Aber es existieren eben wie in der deutschen Gesellschaft vielfältige Gruppen“, sagt Piening. Die aus Westdeutschland stammende Fotografin Orhan hat beispielsweise bei den Jugendlichen ein ganz eigenes Berlin-Bewusstsein ausgemacht. „Da verbindet nicht unbedingt das Türkischsein, sondern eher, Berliner zu sein.“ Ebenso fühlten sich viele Kopftuchträgerinnen „zwar als Muslime, aber als Berlinerinnen“. Dennoch bedauerte die migrationspolitische Sprecherin der Grünen, Bilkay Öney, dass in dem Heft bei den Portraits „doch wieder die üblichen Verdächtigen zu finden sind“. Annette Kögel

  34. Zitat: „Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble soll die Festrede … halten, … Kölns Oberbürgermeister Fritz Schramma ist einer von zwei Preisträgern. Schramma erhält diese Auszeichnung, weil er sich überzeugend für die Integration einsetze.“

    Ja, und vom Herrn Schäuble gibt’s dann die lobende Worte für eine „Integrationsleistung“, die gar keine ist, sondern das Ergebins diverser Klüngeleien.
    „Integration“ heißt für die meisten Deutschen nicht, dass hier Großmoscheen mit samt kompletter rein islamischer Infrastrukturen drum herum aus dem Boden gestampft werden.

    Irgendwann gibt es wieder Wahlen und dann wählen wieder mal nicht wenige den Altpapierbehälter für ihre Wahlbenachrichtigungen.

    CDU ist eine der Stellen, wo man sich bei Zeiten an gewisse „Festreden“ und an „Integration“ erinnern sollte!

  35. Das solch ein korrupter „Politiker“, wie Schramma einen Preis erhält, sagt alles über den Zustand unserer „Demokratie“ aus.

  36. # 1 Atomist

    Was soll diese Doppeldeutigkeit ?
    Antifa Niveau ist das.Sowas stößt ab hier.
    ##########################################

  37. Glückwunsch zur islamofilsten Skandalnudel in der Kölsch Stadtgeschichte.

    „Versöhnungspreis“, welch abwegige Farce.
    Zurück ins richtige Leben (Auszug):

    » …
    Neben dem Ermittlungsverfahren wegen Schrammas umstrittenem 75.000 Euro Luxustrip nach St. Petersburg berichtete der „Stadt-Anzeiger“ von mehr als 100 Kölner Politikern, hohen Verwaltungsbeamten, Vorstandsmitgliedern und Arbeitsnehmervertretern städtischer Gesellschaften, gegen die staatsanwaltschaftliche Ermittlungsverfahren eingeleitet worden seien. Grund dafür seien zahlreiche Reisen von städtischen Gesellschaften mit zweifelhaftem Sinn, horrenden Rechnungen für Nobel-Hotels und Luxus-Restaurants sowie privaten Programmpunkten. „Unter den Verdächtigen befinden sich so gut wie alle hochrangigen Politiker im Kölner Rathaus“, so der „Stadt-Anzeiger“ weiter. Jene Politikerkaste also, die sich zum Beispiel mit großem Eifer über die, im Vergleich sehr geringen, Kosten für die Durchführung einer Ratssondersitzung beklagt oder sich über einige tausend Euro Mehrausgaben wegen der Durchführung des Bürgerbegehrens gegen die Großmoschee beschwert hat! Im Vergleich dazu lohnt sich ein Blick auf die nun erörterten verschwenderischen Reisen, u.a. unter Beteiligung von Oberbürgermeister Schramma, den Fraktionsspitzen der Altparteien oder diversen CDU- und SPD-Landtagsabgeordneten:

    So heißt es zum Beispiel im Bericht des „Stadt-Anzeigers“ zu einer Reise der städtischen GEW:

    „Für die Reisegruppe aus Köln sollte es schon etwas Besseres sein. Nach der Landung in Florenz und dem anschließenden Mittagessen nahmen die 31 Aufsichtsratsmitglieder und Spitzenmanager des städtischen Unternehmens GEW ihre Zimmer im Hotel Excelsior Westin. Gebucht waren Luxuszimmer mit Blick auf den Fluss Arno, 521 Euro die Nacht. Am folgenden Tag besichtigte der Aufsichtsrat das etwa 100 Kilometer entfernte Erdwärmekraftwerk in Lardarello. Die Anreise erfolgte nicht etwa im Bus, sondern im Hubschrauber. Schneller war die Gesellschaft dadurch nicht unterwegs, denn der Helikopter musste zweimal fliegen. Wohl aber wesentlich teurer: Die Busfahrt hätte 650 Euro gekostet, für den Hubschrauber wurden 24 000 Euro fällig.“ …

    nehr:

    http://www.pro-koeln-online.de/artikel5/rede-judith.htm

    Äh, wie hoch ist der „Versöhnungspreis“ denn so dotiert?

  38. Schramma wird als Verräter und Menschenverächter in die Geschichte eingehen, als Mann, der den Weg in den Bürgerkrieg geebnet und eine faschistoide Ideologie, von Religion kann man ja nicht sprechen, unterstützt hat.

    Die Kölner sind genau so dumm wie die Münchner – alle dummen Kälber wählen ihren Schlächter selber…….

  39. Ein Versöhnungspreis von einer Gesundheitsorganisation? Sorry, aber was hat eine Gesundheitsorganisation mit Versöhnung zu tun? Sollte sich eine Gesundheitsorganisation nicht mit gesundheitlichen Problemen auseinander setzen anstatt mit Versöhnung? Und vor allem würde mich interessieren, von wem dieser „Preis“ gesponsert wird – vielleicht sogar vom Innenministerium und somit von Schäuble? Noch mehr Gelder, die vom Steuerzahler erbracht wurden und nun mit vollen Händen ausgegeben werden? Die ganze Sache stinkt zum Himmel – und zwar mächtig gewaltig.

  40. …da zahlt sich Schrammas bürgernahe Politik (Nichttürken mal ausgenommen 😉 ) endlich für ihn aus.
    Wann beantragt unser Türkenfritze eigentlich die doppelte Staatsbürgerschaft, wie der Kölner FC- Trainer Daum es schon anstrebt (Tatsache!)?
    Wenn er DITIB und den anderen Türkenislamisten tief genug reinkriecht, kann unser Oberbürgermeister Schramma vielleicht sogar Türke werden.

  41. Zitat aus wdr.de:
    „Kungelei bei der „Kölner Opferhilfe“?
    Von Frank Überall
    Die „Kölner Opferhilfe“ ist wegen Zweifeln an der Verwendung von Spendengeldern in die Kritik geraten. Die Vorwürfe richten sich vor allem gegen Kölns Oberbürgermeister Fritz Schramma und seine Ehefrau. Eine Schlammschlacht hat begonnen.“

  42. Deutsch-türkische Versöhnung? Gab es da mal einen Krieg oder einen Völkermord?
    Ist damit vielleicht das Zurückschlagen der Türken vor Wien gemeint. Grund genug für einige Zeitgenossen, sich dafür zu entschuldigen.
    Bei Völkermord fällt mir nur der an den Armeniern in 1915 ein.

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