Die Organisation Stop the Bomb ruft zum Unterschreiben einer Petition gegen die Geschäftemacherei mit den iranischen Mullahs auf. Heute und morgen findet in Wien auch eine internationale Konferenz zum Problem der iranischen Bedrohung statt. Das detaillierte Konferenz-Programm finden sie hier. Der Wortlaut der Petition:

Für Ende dieses Jahres plant die Österreichische Mineralölverwaltung (OMV) ein 22-Milliarden-Euro-Geschäft mit dem Iran. Dieser massive Ausbau bereits bestehender wirtschaftlicher Beziehungen würde Österreich und Europa nun endgültig zu strategischen Partnern und Komplizen eines politischen Regimes machen, das sowohl nach außen als auch nach innen massiven Terror ausübt, während es gleichzeitig an der Entwicklung nuklearer Waffen, die auch Europa erreichen könnten, arbeitet. Die systematische Verfolgung von Kurden, religiösen Minderheiten wie den Bahai sowie die Hinrichtungen von Homosexuellen und die ständigen Repressionen gegen Frauen, die sich dem islamischen Sittenkodex nicht unterwerfen wollen, sind ebenso Wesenselemente dieses Regimes, wie die regelmäßigen Vernichtungsdrohungen gegenüber Israel und die Leugnung der Shoah.

Die Verfolgungs-, Straf- und Märtyrerphantasien der Mullahs, die auch in die Tat umgesetzt werden, knüpfen in neuen religiösen und politischen Formen an den Vernichtungswahn des NS-Staats an, was auch die Bereitschaft einschließt, die Bevölkerung des eigenen Staates für ihre apokalyptischen Ziele zu opfern. Deshalb hilft keine Politik der Abschreckung mehr, wenn sie erst einmal im Besitz von Atomwaffen sind. Wer also mit den Vertretern der Islamischen Republik Iran einen Dialog führen und Geschäfte machen möchte, betreibt ein Appeasement, das vergleichbar ist mit der duldenden und zögerlichen Haltung gegenüber der Nazi-Bedrohung, die in Europa einen Krieg förderte, der zum größten Vernichtungskrieg der Geschichte wurde.

Das OMV-Geschäft würde dem Regime Ahmadinejads und seinem vernichtungswütigen Djihadismus sowohl einen ökonomischen als auch einen politischen und propagandistischen Erfolg bescheren, der dem Streben der Mullahs nach weltweiter Errichtung der islamischen Ummah weiteren Auftrieb verleihen würde.

Um dieses Ziel zu verhindern ist es notwendig das iranische Atomprogramm zu stoppen bevor es zu spät ist. Dies ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt die einzige Option, dem Frieden im Nahen und Mittleren Osten eine Chance zu geben.

Der Iran muss ökonomisch und politisch konsequent unter Druck gesetzt werden, um die Bedrohung der Existenz Israels abzuwehren. Das heißt, die Gefahr zu bekämpfen, dass sich insbesondere Europa in das Vernichtungsprogramm integriert – als Zielscheibe der atomar bestückten Raketen und Partner des Djihad zugleich. Deshalb fordern wir – insbesondere von der österreichischen Regierung –, den „kritischen Dialog“ mit den Mullahs einzustellen und stattdessen folgende Maßnahmen zu ergreifen:

* Sofortiger Abbruch der Verhandlungen zwischen der OMV und den iranischen Mullahs auf Basis unilateraler Sanktionen
* Einstellung der Kreditstützung durch die österreichische Kontrollbank für Geschäfte mit dem Iran
* Verhängung von wirksamen und umfassenden UNO- und EU-Sanktionen mit dem Ziel das iranische Regime politisch und ökonomisch zu isolieren
* Unterstützung jener iranischen Opposition, die eine wirkliche Alternative zum gegenwärtigen Regime darstellt und für einen säkularen und demokratischen Iran kämpft

Unterschreiben Sie hier.

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22 KOMMENTARE

  1. In der Gegenwärtigen Energiekrise ist ein Boykott des Iran nicht durchzusetzen.

    Im Gegenteil, das iranische Erdöl ist für eine Reihe Staaten, besonders China, so wichtig, dass jeder Boykott des Westens ins Leere liefe.

  2. Das Wort „Geschäfte“ sagt eigentlich schon alles:
    Es geht um GELD. Daher wird es immer Menschen und Nationen geben, denen alles andere egal ist.

  3. @ 4 IchDoch

    Es geht nicht um „Geschäfte, bzw. das Geld, irgendwelcher Konzerne, sondern schlicht um den Preis pro Liter Sprit an der Zapfsäule.

    Hand aufs Herz, wer würde 2 Euro den Liter Sprit bezahlen für die Sicherheit Israels?

  4. #5 IchDoch (03. Mai 2008 17:47)

    Kommentar von „Gegengewalt“ gelesen ?
    Da läuft es einem doch kalt den Rücken runter.
    Vor allem , wenn man weiB, dass die Zensur schon zugeschlagen hätte, wenn er das selbe über die Muslime geschrieben hätte.

  5. Das ist ja mal eine positive Meldung aus Wien:

    Die Internationale Konferenz über die iranische
    Bedrohung.

    Aber es ist fraglich, ob Kanzler Gusenbauer
    die Beschlüsse einer solchen Konferenz sich
    zu eigen machen kann, denn Österreich ist
    schon lange nicht mehr Herr im eigenen Haus !

    Kanzler Gusenbauer, überlegen Sie und setzen
    Sie sich erst mal ins Kaffehaus Demel, ganz
    gemütlich, und schlagen Sie sich den Bauch kräftig voll !

    Das macht frische Kraft für´s Regieren !

    Sachertorte, Kaiserschmarrn, die ein oder
    andere Möijspeis, Salzburger Nockerel, und Kipferl ! Dazu ein Kännchen vom kleinen Braunen
    bewährter Provenienz !

    Ach, das Leben ist noch schön in Wien – man
    kommt ins Träumen und singt:

    „Wien, Wien, nur du allein, könntest die Stadt
    meiner Träume sein ……“.

    Und keinesfalls hudeln, Herr Kanzler !

    Denn die EU-Phantasten regieren kräftig mit und wünschen den 22-Milliarden-Euro-Deal.
    Als gelernter EU-Speichellecker muß man ohne-
    hin tun, was die EU will !

    Sonst wird die Republik Österreich mit Sicher-
    heit wieder unter Beobachtung gestellt !

  6. 1 Jewish state, 22 Arab states!
    ___________?
    _________???
    ________?????
    ???????????????
    _????? AM ??????
    __???? ISRAEL????
    _????? CHAI ?????
    ???????????????
    ________?????
    _________???
    ___________?

    ISRAEL? = FOREVER

  7. Die israelische Luftwaffe hat 1981 schon einmal demonstriert, wie man ein islamisches Atomwaffenprogramm zumindest verzögern kann.
    Damals wurde der irakische Reaktor Osirak zerstört, weil man in Israel glaubte, Irak sei damit auf dem Weg zur Atombombe.

    Im Fall Iran dürfte das ungleich schwieriger sein. Die iranischen Anlagen sind meist unterirdisch und stark gehärtet. Die Amerikaner haben im Irak-Krieg gezeigt, dass sie aber über entsprechende Bomben verfügen, um auch solche Ziele zu zerstören.

    Ich fürchte, Appelle an die iranische Regierung, das Programm einzustellen, werden nicht viele Früchte tragen. Man wird das Problem nur mit Gewalt lösen können.

  8. Dieser Junge auf dem Foto und dieser anderen Spinner sind Araber, keine Perser.

    Perser sind sie vielleicht auf dem Papier, aber im Herzen niemals!

  9. Die aufoktruierte Notwendigkeit von Wüstenreligionen abhängig zu sein ist ja bekannt.

    Die verhasste Notwendigkeit Geld in die Forschung zu stecken ist leider wenigen Leuten bekannt.

    Die Mehrheit der Deutschen ist halt dumm, das sieht man an derem Wahlverhalten.

    Kernkraft ist böse und es ist böse Geld in die Forschung zu astecken, also gibt man den Arabern fleißig Kohle und die Industrie steckt auch fleißig Geld in die ach so tolle Entwicklung von effizienten Motoren, die in keinster Weise effizient sind.

    Was effizient wäre, das wäre die Kernkraft auszunutzen und Konsequent die Ausnutzung dieser zu optimieren.

  10. @ #8 inga

    Nicht gelesen… glaube er wurde gelöscht…

    @ #5 Kooler

    Vllt. könntest Du deine These etwas erläutern.

  11. Es ist gut, immer wieder auf das dreckige Schandmaul aus Teheren hinzuweisen. Der Erfolg ist höchstens ein wenig moralische Unterstützung für Israel und das ist ja auch schon was…

  12. Off Topic
    Sorry, beim Artikel „Papst entdeckt Gemeinsamkeiten mit dem Islam“ ist die Kommentarfunktion schon abgeschaltet. Deshalb etwas sehr interessantes hier dazu:
    O glückliche Schuld!
    In der Osternachtfeier, dem Hauptgottesdienst des katholischen Kirchenjahres, preist ein Hymnus die Sünde des Menschen: Erst sie habe die Erlösung möglich gemacht. Als solch glückliche Schuld hat Kardinal Jean-Lous Tauran unlängst auch den Regensburger Ausrutscher von Benedikt XVI. bezeichnet. Tauran ist Minister des Papstes für den Dialog mit den Weltreligionen. Und was seit jenem Septembertag 2006 an notwendigen Konsolidierungsbemühungen zwischen Katholizismus und Islam angelaufen sei, das sei beachtlich.
    Dies war Auszug aus einem Artikel von Paul Kreiner, Rom, in der heutigen Stuttgarter Zeitung. Leider nur kostenpflichtig abrufbar.
    Sorry, ich hab nicht die geringste Lust mich selbst zu geißeln.
    Der Papstspruch war vollkommen OK, und dieses Kamingespräch anno 1391 an 26 Abenden beim Schariarichter mit Kauser Manuel II, ist sogar in einen wissenschaftlichen Artikel fundiert begründet worden. Hier dazu der absolut lesenswerte hochinteressante historische Artikel:
    http://www.kathpress.co.at/content/site/infodata/database/7637.html

  13. Mc-Cain muss ran!!!
    Die Mullahs samt diesen Affen Adolfineschad gehören an den Autokran.
    Eine Schlacht gegen die wäre allemal billiger als dieser zähe teure Kleinkrieg gegen die irangesteuerten Gruppen im Irak und im Gaza. Und wir hätten diese Pest ein für allemal zerschlagen. Nicht mal die Suniten mögen diese Mullahs.
    Die meisten jungen Iraner sind doch froh wenn sie diese Pest los sind. Sie leiden doch darunter. Viele währen auf unserer Seite.

    20.000 Euro wäre es mir als Einzelperson wert wenn die USA rangeht. Ehrlich.
    Ich als deutscher Sozialdemokrat würde das Geld aus meiner eigenen Kasse bezahlen, damit die USA dieses Radikalfaschistische System ein für allemal zerschlägt und dem radikalen Islam die wichtigsten Stützen weg schlägt.

    Eine Schlacht zu gewinnen ist für die Amerikaner immer noch einfach.
    Wie die interantionalen Brikaden in Spanien seiner Zeit müssen wir uns heute persönlich hinter die USA stellen.
    Das sind neben den Israelis die einzigen, die diese Brut noch als das behandelt was die sind: Religionsfaschistische Schwerstverbrecher.

  14. @Plondfair

    Doch!
    Und zwar wenn man eingreift und erst danach warnt.

    Vielleicht sollte Israel nicht nur den Iran plätten, sondern auch die EU-Hauptstädte.

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