Nach Angaben von CSI-Österreich, gestützt auf einen Bericht der Zeitung Elaph, wollen immer mehr muslimische Kurden zum Christentum übertreten. Gleichzeitig werden in fast allen islamischen Staaten die Christen unterdrückt oder verfolgt. Immer öfter landet die Bibel auf dem Index der verbotenen Bücher.

CSI schreibt:

Allein in der kurdischen Stadt Ardabil im Iran soll es mehr als 1000 Konvertiten und in Rania 300 von ihnen geben. Die wachsende Zahl der Christen in verschiedenen kurdischen Städten soll einige von ihnen ermutigt haben, die staatliche Anerkennung ihrer neuen Religion zu verlangen. Offizielle Anträge zur Gründung eigener Kirchen seien bei den kurdischen Behörden gestellt worden. Obwohl dieses Recht (offiziell „Abfall vom Islam“) in muslimischen Ländern nicht existiert, hoffen viele der kurdischen Christen auf eine historische Wende in ihren Gebieten.

Während sich die Kurden sicher auch aus politischen Gründen den Christen anschließen wollen, wird das Christentum auch für andere unterdrückte Minderheiten zu einer interessanten Option. Kein Wunder, werden die Maßnahmen gegen die Christen daher immer schärfer. Während sogar „moderate“ Staaten wie die Türkei, den Christen „bösartiges“ Missionieren vorwerfen, wurde in einigen Ländern der Besitz von Bibeln verboten – das bekannteste Beispiel ist Saudi-Arabien.

Nach Angaben von Open-Doors, führt jetzt auch in Algerien der Besitz von Bibeln immer häufiger zu Verhaftungen. Das Hilfswerk schreibt in einer Pressemitteilung:

Immer wieder werden Christen durch die Gesellschaft und die Polizei erniedrigt. So etwa Walid (Name geändert). Er besuchte einen Gottesdienst in der Stadt Tiaret. Der Gottesdienst wurde im Versteckten durchgeführt, weil die Polizei die protestantische Kirche der Stadt geschlossen hatte. Auf offener Strasse wurden Walid und fünf seiner Freunde verhaftet. …

Auf dem Kommissariat wurden die Christen einzeln befragt und beleidigt. Ihnen wurde vorgehalten, sie seien Spione der Israeliten und sie würden es verdienen, dass man ihnen die Kehle durchschneide ohne dass jemand Mitleid habe. Walid fragt sich, ob es normal ist, dass jemand in seinem Land so angehalten wird – in einem Land, dass sich rühmt, die Menschenrechte einzuhalten und individuelle Freiheit zu gewährleisten.

Unter erbärmlichen Bedingungen seien sie die Nacht über in einer Zelle eingekerkert gewesen, ohne die Möglichkeit, die Familie zu informieren. Nicht besser sah es tags darauf vor dem Staatsanwalt in Tiaret aus: Dieser habe erniedrigende Fragen gestellt. So zum Beispiel: „Warum haben Sie die Religion Ihrer Vorfahren verlassen? Für Geld?“ und „zu welchem Preis haben sie Sie gekauft?“

Am 27. Mai wartet Walid und seine Freunde der Prozess. Die Anklage ist absurd: „Verteilen von Dokumenten und Büchern, die den Glauben der Moslems destabilisiert“. Ihr Glaube würde die Moslems stören.

Walid fragt sich, wie sie bei dem Treffen in Tiaret, in einem Privathaus, die Moslems stören können. Er frage sich, ob der islamische Glaube so erschütterbar sei, wenn sechs christliche Personen in ihrem Privathaus beten, und ob das wirklich 150’000 Moslems in der Stadt stört. Und wie es möglich ist, dass ehrliche, friedliche Bürger behandelt werden, als wären sie Missetäter. Dabei würden die Christen einzig in Frieden in ihrem Land leben wollen.

Noch betrifft uns diese Konfrontation in Europa nur in „Einzelfällen“. Es liegt in unserer Verantwortung, dafür zu sorgen, dass dies auch so bleibt.

(Spürnase: Daniel M.)

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10 KOMMENTARE

  1. Vielen Dank für den Bericht.
    Es wird viel zu wenig darüber in den Medien berichtet, wie sehr Christinnen und Christen in – vor allem islamischen Ländern! – ermordet, verfolgt und diskriminiert werden.
    Wie man lesen konnte, gehören zu den top Zwanzig von den Nationen, die Christen am meisten verfolgen, vorzugsweise vom Islam beherrschte Staaten.
    Dass uns diese Entwicklung in Europa bevorstehen wird, ist nicht von der Hand zu weisen, denn nach Schätzungen wird der Islam bald die Mehrheit ausmachen (auch durch Austritte, aber vor allem dadurch, dass die Muslims viel mehr Nachwuchs haben).
    Also ist es wichtig, Solidarität zu üben mit Christinnen und Christen in aller Welt und sich auch auf christlicher Seite Massnahmen zu überlegen, wie man dem Islam entgegen treten kann.

    Insbesondere muss man davon abkommen, immer wieder das Christentum mit dem Islam gleich zu setzen, wie es leider immer noch viele Menschen tun.

    Vielen Dank, PI, für den Bericht!

  2. Die Furcht der Muslime ist durchaus begründet.

    Fakt ist, das zwischen Wirtschaftlichem Erfolg und Religion ein direkter Zusammenhang besteht.

    Würde man in Islamischen Ländern Juden und Christen nicht unterdrücken, würden sie sehr rasch sie führenden Positionen in Wirtschaft und Politik einnehmen.

    Der Islam ist eine reine Neidgesellschaft. Man haßt Juden und Christen wegen ihres Erfolgs und ist selbst zu faul und dumm zu lernen und zu arbeiten.

    Bestes Beispiel ist der Durchschnittliche Muslim in Deutschland: Jung, ohne Schulabschluß, arbeistlos und haßt die Deutschen.

  3. Ein weiterer Grund zu sagen das die Befreiung des Iraq absolut richtig wahr, da ich mir gut vorstellen kann das nicht nur die Kurden im Iran zum Christentum übertreten, sondern dass das für das gesamte
    Autonomie-Gebiet der Kurden gilt.

  4. Können wir den Koran nicht auch verbieten/verbrennen?
    Würde viele Probleme lösen.

  5. Ich möchte an dieser Stelle auf ein Interview mit Pater Emmanuel Youkhana, dem Vorsitzenden der assyrisch-chaldäischen Hilfsorganisation CAPNI vom 29. Juni 2005 hinweisen, das seinerzeit auf der Seite der Gesellschaft für bedrohte Völker veröffentlich wurde und das ich für absolut informativ und lesenwert halte.

  6. Alle die an Jesus Christus glauben, sollten unsere verfolgten Brüder und Schwestern in ihre Gebete einschließen.

    Wenn in Europa ein Mohammedaner eine Gewalttat verübt, kommt sofort das „kein Generalverdacht!“, der Vergleich der Mohammedaner heute mit den Juden 193X wird gezogen, alle Medien betonen, dass es sich um „Einzelfelle“ handelt.

    Aber berichtet ein Medium über die weltweite Christenverfolgung, insbesondere in den mohammedanischen Ländern, außer CSI und PI?
    Nein, natürlich nicht, denn da würde ja deutlich, dass es sich keineswegs um Einzelfelle, sondern um Massenphänomene handelt, begründet im Koran und immer wieder neu befeuert durch Imame & Co.

    Wie mich das anwidert!

  7. Ja, die Türkei – voll auf Erdogans Kurs:

    Heute sind nahezu, innerhalb eines Jahrhunderts, fast alle (nicht)islamischen Minderheiten verfolgt, diskriminiert, rausgeekelt und schließlich ausgerottet.
    Die letzten wenigen Minderheiten versterben oder flüchten, wenn sie nicht gar auf offener Straße ermordet werden. Es gibt derzeit noch ca. 0,2 % Christen (125.000), und 0,04 % Juden (23.000), noch wenige der Naturreligion zugerechneten Jesiden (keine Angaben, man geht von nur noch wenigen Hunderten Lebenden aus), die Armenier schätzt man nach dem Genozid und heutigen Anfeindungen auf ca. 45.000. Der aggressive Islam macht auch vor eigenen Abspaltungen nicht halt. Die Aleviten als Häretiker, des gemäßigten Islam geltend, werden ebenso diskriminiert und verfolgt. Ihr Bevölkerungsanteil ist auf ca. 15% gekürzt worden!

    Im Deal mit dem Militär (was die Kurden nun für vogelfrei verfolgen darf, lässt Erdogan freien Lauf gewähren: das Kopftuchverbot wird in der Türkei am
    10.02.2008 aufgehoben!

    Zur Ablenkung, um den Weltblick von der Türkei abzuwenden, dient der vorgetäuschte Brandanschlag, am 23. Febr. 2008, von angeblichen „Nazis“, im Falle Ludwigshafen. Indem Falle Erdogan sich betont drum gekümmert und türkische Spurensucher hingeschickt hat, weil Nazideutschland nicht zu trauen ist und man sich lieber vorsorglich selber, um seine bevorstehende Kolonie kümmert.

    Erdogans islam-faschistische Zitate:
    „Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind. Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten.“, DIE WELT 22.09.2004

    Sich in Deutschland für türkische Schulen stark zu machen, hat also Methode.
    „Wir werden aus allen Schulen Imam Hatips (religiöse Schulen) machen“ Cumhüriyet, 09.09.1994

    „Dank dem allmächtigen Allah, bin ich ein Diener der Shari‘a.“—Milliyet, 21.11.1994

    „Ich bin der Imam von Istanbul.“- Hüriyet, 08.01.1995

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