Vom Terroristen zum „Intellektuellen“ ist offenbar zumindest auf dem Papier ein kleiner Schritt. Azzam Tamimi, der britisch-palästinensische Terror- Befürworter, der am liebsten selbst für die Sache Palästinas sterben möchte, und trotzdem mehrfach von der Schweiz mit dem Segen des links dominierten Außenministeriums für Kaderschulungen eingeladen wurde, wird jetzt in der Gratiszeitung news.ch der Leserschaft bereits als „Intellektueller“ verkauft genauso wie Muslimbruder Hani Ramadan.

Bei news.ch ist zu lesen:

In Genf hat der britisch-palästinensische Intellektuelle Azzam Tamimi scharfe Kritik an Israel geübt. Einen Aufruf zu Terroranschlägen machte er bei seinem Auftritt anlässlich des 60. Jahrestags der Staatsgründung nicht.

Wer intellektuell ist und wer nicht, bestimmen offenbar die Linken. Während Rechte nie als intellektuell gelten, sondern lediglich als bürgerlich, spießbürgerlich, einfach gestrickt oder dumm, kann man als sogar als Terrorist in den Stand der „Intellektuellen“ erhoben werden, wenn man nur die richtige (anti-israelische) Gesinnung hat. Da gilt es dann bereits als fortschrittlich, wenn man einmal nicht zu Terroranschlägen aufruft.

Scheltende Worte gegen Israel sind jedoch nicht nur erlaubt, sondern von diesen Kreisen sogar erwünscht:

Mit harten Worten gegen den jüdischen Staat sparte er aber nicht: Dieser begehe immer wieder „Verbrechen gegen das palästinensische Volk“. Die verräterischen westlichen Staaten, allen voran die USA, unterstützten Israel dabei. Tamimi rief die Schweiz dazu auf, die militärische Zusammenarbeit mit Israel einzustellen.

Tamimi war diesmal nicht direkt vom Bund geholt worden sondern hat auf Einladung der Vereinigung „Droits Pour Tous“ (Rechte für alle) an der Konferenz in Genf teilgenommen. Zusammen mit einem weiteren interessanten Gast: dem neuen alten Leiter des Islamischen Zentrums Genf – Hani Ramadan, den man im Januar suspendiert und entlassen hatte, weil er Steinigungen so toll findet, wogegen er geklagt und Recht bekommen hat.

„Droits Pour Tous“ (DPT) – Rechte für alle bedeutet in dem Zusammenhang wohl „Rechte für Terroristen“. Der Leiter des Islamischen Zentrums in Genf und islamische Hardliner, Hani Ramadan, hat nämlich nicht nur die Genfer Staatskasse geschröpft und Steinigungen verteidigt, er ist auch der Bruder von Tariq Ramadan, dem berühmten Prediger der Muslimbruderschaft, und beide sind sie Enkel des Gründers Hassan Al-Bana.

Wenn man Auf die Homepage der Seite DPT geht, wird auch einiges klar. Dort steht nämlich in der Charta:

Das Komitee möchte sich insbesondere dem Palästinenserproblem widmen. Der Verein arbeitet im Rahmen der UNO-Resolutionen und fordert, dass Israel sich an diese hält. Unsere Gruppe betont, dass der Frieden nicht ohne Gerechtigkeit geschlossen werden kann, die sich in Taten von Seiten Israels konkretisieren muss. Aus diesem Grund fordert „Droit Pour Tous“:

* Die Gründung eines lebensfähigen Staates Palästina, der den gesamten Gazastreifen und das Westjordanland zurückerhält und als Hauptstadt Ostjerusalem hat.

* Der vollständige und bedingungslose Rückzug der israelischen Truppen und Siedlungen aus den besetzen Gebieten wie auch aus dem Golan.

* Eine gerechte Aufteilung des Wassers.

* Die Rückkehr eines Teils der Flüchtlinge und eine Entschädigung für die anderen.

* Der vollständige Abbau der israelischen Siedlungen aus den oben erwähnten Zonen.

* Die sofortige Unterbindung aller Arten des Terrorismus.

* Das Recht für alle Bürger der Region (Juden, Christen, Muslime, Atheisten und Freidenker), in Frieden und Sicherheit Leben zu können.

Die beiden letzten Punkte der Aufzählung wurden vermutlich eingeführt, damit der Verein in der Schweiz nicht verboten wird. Außerdem postuliert der letzte Punkt fälschlicherweise und in typisch pro-palästinensischer Propaganda-Manier, der jetzige Staat Israel würde „das Recht für alle Bürger der Region (Juden, Christen, Muslime, Atheisten und Freidenker), in Frieden und Sicherheit Leben zu können“, nicht gewährleisten.

Wenn man paranoid wäre, könnte man aus diesen Fakten schließen, die Hamas und die Muslimbruderschaft würden die Schweiz infiltrieren.

Hier noch ein Video zu Azzam Tamimi, gefunden auf LGF (Dank an Gudrun Eussner):

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17 KOMMENTARE

  1. Wann werden die Palästineser endlich verstehen, dass ihre arabischen Brüder quasi am Gründungstag Israels angegriffen haben und von den Israelis vernichtend geschlagen wurden und ihre Forderungen auf Rückkehr etc. deshalb lächerlich sind?

    Tja, und der Sieger schreibt die Geschichte …

  2. Ist doch genau dasselbe mit unseren Drecksäcken von der ehemaligen RAF. Da haben ja manche durchaus lukrative Beraterposten im Bereich Jugendarbeit oder auch im Strafvollzug bekommen.

  3. Dazu passend:

    Muslimischer Psychiater entwickelt Terroristen-Test

    Mit einer speziellen Skala will ein Brite herausfinden, wer eines Tages zur «menschlichen Bombe» werden könnte. Er glaubt an seine Idee, obwohl er eine klare Gefahr sieht: dass staatliche Stellen das Instrument missbrauchen. Mit Video

    … … … … …

    Er fordert außerdem mehr Programme zur Förderung junger Muslime, um deren Radikalisierung schon im Vorfeld entgegenzuwirken.

    http://www.netzeitung.de/politik/ausland/1024237.html

  4. Interessant, es gibt sie noch:
    Hilfe für die christlichen Glaubensbrüder gemäß dem christlichen Glaubensgrundsatz!

    Eine schwedische Stadt wird zu Klein-Bagdad

    Die kleine Stadt Södertälje in Schweden hat im vergangenen Jahr mehr Flüchtlinge aus dem Irak aufgenommen als die USA und Kanada zusammen. Ohne diese Zuwanderung wäre die Stadt verloren, sagt der Bürgermeister.

    Von den 80.000 Einwohnern der schwedischen Stadt Södertäljes, wo Scania-Lastwagen gebaut werden, sind inzwischen 6000 Flüchtlinge aus dem Irak, fast alle dabei Angehörige der christlichen Minderheit. 2007 kamen 1200, und in diesem Jahr werden es fast wieder so viele sein. Weil Schweden generell als eines der ganz wenigen Länder der EU Irak-Flüchtlinge aufnimmt und diese bei den Skandinaviern ihren Aufenthaltsort selbst bestimmen können, ist die Stadt vor den Toren Stockholms zu einem Magnet für irakische Christen geworden.

    … … … …

    http://www.netzeitung.de/politik/1024177.html

  5. Wie war noch gleich der Lebenslauf von Joseph „Joschka“ Fischer?

    Das einzige, was seine Karriere ruiniert hätte, wäre ein Interview mit der „Jungen Freiheit“ gewesen! 🙂

  6. @ #5 Eurabier (19. Mai 2008 12:47)

    Das einzige, was seine Karriere ruiniert hätte, wäre ein Interview mit der “Jungen Freiheit” gewesen!

    Der ist gut 😆
    Ist aber leider was dran.

  7. In den USA gibt es sogar einen Ex-Terroristen (Bill Ayers), auf dessen Ideologien das dortige Schulsystem reformiert wurde. Früher hat er eine linke Terrororganisation gegründet („Weatherman“) die Menschen unteranderem mit Nagelbomben getötet hat und heute ist er Professor in Chicago. Was er heute bereut – dass er damals nicht noch mehr Bomben gelegt hat.

    http://stopthemadrassa.wordpress.com/2008/05/05/stomp-on-this-see-bill-ayers-in-action/

    Linke und Muslime dürfen das. Die sind per Definition Freiheitskämpfer.
    Die Schulreform soll angeblich sogar gut sein.
    Ach ja, und Obama hat jahre lang wissentlich in der selben Organisation gearbeit wie dieser Ex-Terrorist.

  8. Heutzutage kann man sogar als Messerstecher „geadelt“ werden:

    http://www.fr-online.de/top_news/?sid=1dbef59afbcb6dcddca9843be4ed1881&em_cnt=1336509

    Frankfurt/Main (dpa) – Die Attacke auf einen Frankfurter Rabbiner Zalman Gurevich war nach Auffassung der Staatsanwaltschaft kein Mordversuch.

    Staatsanwältin Nadja Niesen forderte am Montag vor dem Frankfurter Landgericht für den angeklagten Sahed A. vier Jahre Haft wegen gefährlicher Körperverletzung. Er habe zwar mit Tötungsabsicht zugestochen, sei dann aber davon zurückgetreten.

    Er könne daher nur wegen gefährlicher Körperverletzung, Bedrohung und Beleidigung bestraft werden.

  9. Das ist echt zum Haare raufen.
    Wie kann man nur so kurzsichtig sein.
    Ich verstehe diese unverbesserlichen Linken nicht, wenn sie solche Typen als intellektuell verachten und das demokratische Israel an den Pranger stellen.
    Dass solche Islamisten vor Gericht Recht bekommen oder ihnen die Strafe erlassen wird, ist übrigens kein Einzelfall. Man könnte wirklich fast denken, ihre Lobby sei so stark, dass man ihnen gar nichts mehr anhaben kann (Gefängnis empfinden sie ja sowieso nicht als Strafe).
    Ein sehr guter Artikel!

  10. Waren PolPot, Ulrike Meinhoff, Stalin und Horst Mahler nicht auch mal Intellektuelle?

    Wir wissen auch nicht, wer von der heutigen linksliberalen intellektuellen Elite seinerzeit an Sandkastenspielen in palästinensischen Terrorcamps teilgenommen hat. Das waren aber sich alles Jugendsünden…

  11. @ #5 Eurabier

    Das einzige, was seine Karriere ruiniert hätte, wäre ein Interview mit der “Jungen Freiheit” gewesen!

    Das ist ein mächtiger Ansatz!
    Vielleicht sollte die „Junge Freiheit“ Claudia Roth oder Kurt Beck interviewen.

  12. Kein Wunder, daß dieser „Professor Dr.Dr.terror“
    Azzam Tamimi mehrfach in die Schweiz eingeladen wurde —

    Die Einladung kam wohl direkt von der

    FLÖTEN – SCHLUMPF !

  13. Er hat nicht zu Terroranschlägen aufgerufen. Immerhin! Bei den Linsfaschisten ist das wahrscheinlich wirklich ein Zeichen für Intellekt.

  14. Es gibt nichts, was es nicht gibt…im Jahre 25. v. Mohammeds Besatzungsnahme…

  15. Na ja, von einem ballastinensischen Intellektuellen ist intellektuell wenig zu erfahren.

    Peinlich, wenn er die aktuellen Aussagen der eigenen Terror-Führer nicht kennt:

    „Ein hochrangiges Mitglied der Terrorgruppe Hamas, die jegliches Recht der Juden am Land verneint, hat öffentlich zugegeben, dass die Idee einer historischen „palästinensischen Nation“ eine reine Wunschvorstellung ist, ein Propagandainstrument derer, die sich gegen Israels Wiedergeburt auflehnen.“

    Quelle:http://www.israelheute.com/default.aspx?tabid=118&view=item&idx=1728

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