Frankreichs Schulniveau sinkt ins Bodenlose


In Frankreich hatte man eine schöne Multikulti-Idee: Die Einheitsschule. Sie sollte die „Integration der Einwandererkinder“ verbessern. Doch der schöne Plan hatte verheerende Folgen: Das Gesamtniveau der Schüler ist dramatisch gesunken, die Chancen der Migranten sind aber nicht gestiegen.

Focus-Online berichtet über „Frankreichs heiligste Kuh“, das Schulsystem der Republik:

Seit 1979 werden alle Kinder bis zur zehnten Klasse gemeinsam unterrichtet, nach einem landesweit gleichen Lehrplan für landesweit gleiche Prüfungen. Die Einheitsschule sollte die Integration der Einwandererkinder verbessern. Die Folgen seien jedoch verheerend, warnen immer mehr französische Bildungsexperten: Das Gesamtniveau der Schüler sei dramatisch gesunken, die Chancen der Migranten aber nicht gestiegen.

Disziplin wird in Marseille und anderen Städten meist durch ein Kontrollheft geregelt:

Ohne dieses Kontrollheft geht gar nichts … Vor jeder Schulstunde müssen die … Schüler es dem jeweiligen Fachlehrer erneut vorlegen. Penibel wird darin jede Verspätung, jede Ungehörigkeit und jede vergessene Hausaufgabe vermerkt.

Die meisten Kinder …stammen aus dem Maghreb, aus Zentral-Afrika oder Asien. Und die wenigen europäischen Schüler kamen einst mit ihren Eltern aus Osteuropa, der Türkei oder dem Balkan nach Frankreich.

Ein Schüler des Marseiller „Vieux Port“ bringt es auf den Punkt:

„Hier gibt es doch gar keine Franzosen.“

Die Eltern sprechen oft kein französisch, die Schüler verbringen ihre Zeit lieber mit Dealen as mit lernen. Eine Lehrerin meint:

„Viele unserer Schüler sehen absolut keinen Sinn, in die Schule zu gehen, wenn sie draußen als Drogenbote oder gar Dealer bereits gutes Geld verdienen. Und wir haben keine Handhabe, sie vor den Einflüssen außerhalb der Schule zu schützen.“

Die französischen Schüler sind zwar im Klassenzimmer eher disziplinierter als die deutschen, doch die Ruhe trügt:

„Täuschen Sie sich nicht. Deutsche Kinder sind vielleicht lauter und wilder, aber trotzdem wird gearbeitet. Unsere Schüler sind kaum zu erreichen. Die tauchen oft einfach ab.“

Da in Frankreich praktisch jeder mit Leichtigkeit das Abitur schaffen kann, scheitern die allermeisten an der Uni:

Während deutsche Hauptschüler mit Migrationshintergrund oft schon mit 15 Jahren am Arbeitsmarkt scheitern, erleben ihre französischen Schicksalsgenossen denselben Frust zwei bzw. vier Jahre später. Ein böses Erwachen erleben viele Abiturienten auch an der Uni. Durchfallquoten von 50 bis 90 Prozent im ersten Studienjahr gelten in manchen Fächern als normal.

Im internationalen Vergleich fällt das desolate französische Schulsystem nicht so auf, weil die Schüler in den Prüfungen schon genau wissen, was sie gefragt werden:

Französische Schüler lernen für die Prüfung bzw. für genau festgelegte Prüfungsfragen. Und jeder Lehrer, der es gut mit seinen Schülern meint, wird folglich dafür sorgen, dass sie genau diese Fragen beantworten können. Verstehen allerdings müssen sie sie nicht unbedingt.

Sehr hoch ist auch die Anzahl an Analphabeten. 40 Prozent der französischen Schüler verlassen bereits die fünfjährige Grundschule mit erheblichen Wissenslücken. Gleichzeitig lässt die Unterstützung der Eltern bei der Erziehung immer mehr nach.

Eines aber scheint kein Schulsystem – ob in Frankreich, Deutschland oder anderswo – ersetzen zu können: die Erziehungsaufgabe der Eltern. Und die, klagt Konrektorin Niviere, „erfüllen immer weniger Familien – auch in den guten Vierteln.“

(Spürnasen: Oswald und Thomas D.)




Kriminalität „nichtdeutscher Tatverdächtiger“


„Nichtdeutsche Tatverdächtige“ klingt in einer Kriminalstatistik einfach besser, als wenn man Ausländer scheiben würde, denn sonst hätte man ja ein Problem mit Ausländerkriminalität. Die Bild veröffentlicht heute die ungeschminkten Fakten hinter der Begriffs-Kosmetik und erklärt, was die Statistik beschönigt.

22 Prozent der laut Kriminalstatistik 2006 von der deutschen Polizei ermittelten Täter besaßen „nicht die deutsche Staatsangehörigkeit“. Zu diesen Nicht-Deutschen gehören neben gemeldeten Ausländern auch illegale Einwanderer und Touristen, allerdings nicht eingebürgerte Deutsche ausländischer Herkunft – sie werden als deutsche Straftäter erfasst.

Würde man sie in die Statistik miteinbeziehen, sähe die Bilanz noch dramatischer aus, aber das wäre vermutlich „rassistisch“, weil es sich bei den Eingebürgerten ja offiziell um Deutsche handelt. Doch auch so ist die Statistik erschreckend genug. In Berlin beispielsweise ist nur jeder fünfte „Nachwuchs-Verbrecher“ aus Deutschland.

Ausländer-Kriminalität nach Deliktgruppen:

•Mord/Totschlag: 28 Prozent

• Vergewaltigung/sexuelle Nötigung: 29,6 Prozent

• Raub: 28,9 Prozent

• Schwerer Diebstahl: 22,4 Prozent

• Einfacher Diebstahl: 20 Prozent

• Rauschgift: 23,4 Prozent

• Betrug: 19,2 Prozent

• Urkundenfälschung: 40,9 Prozent.

Herkunft der „nichtdeutschen Tatverdächtigen“ aufgeschlüsselt nach Staatsangehörigkeit:

• Türkei: 23,3 Prozent

• Polen: 8,1 Prozent

• Serbien und Montenegro: 7,8 Prozent

• Italien: 5,9 Prozent

• Russland: 2,7 Prozent

• Griechenland: 2,3 Prozent

• Rumänien: 2,0 Prozent

(Spürnase: Verschwender)




„Wir haben abgeschworen!“


Der zweite Teil der Video-Aufzeichnung der „Kritischen Islamkonferenz“ vom 31.5.-1.6.08 ist jetzt in qualitativ reduzierter Google-Version frei verfügbar online. Inhalt: Gedenkminute für Morsal O., „Wir haben abgeschworen!“: Podiumsdiskussion mit Maryam Namazi, Ehsan Jami, Afsane Vahdat und Shahnaz Moratab und „Islamischer Antisemitismus und der Hass auf Israel“: Vortrag von Stephan Grigat.

Gastbeitrag von Claus-C. Plaass

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Teil 1:
Gedenkminute für Morsal O. (Minute 0-2): Am 20. Mai 2008 wurde in Hamburg die Afghanin Morsal O. (16) von Ihrem Bruder Ahmad O. (22) durch einen sogenannten „Ehrenmord“ mit über 20 Messerstichen getötet.

Teil 2:
„Wir haben abgeschworen!“ (Minute 2-1:19): Ex-Muslime vernetzen sich international – der Beginn einer weltweiten islamkritischen Aufklärungsbewegung? Podiumsdiskussion mit Maryam Namazie (Zentralverband der ex-Muslime Grossbritannien), Ehsan Jami (ZdE Niederlande), Afsaneh Vahdat (ZdE Skandinavien) und Shahnaz Moratab (ZdE Deutschland).

Teil 3:
„Islamischer Antisemitismus und der Hass auf Israel“ (Minute 1:19 bis Ende): Vortrag von Stephan Grigat (PI berichtete).




Muslimische Selbstgeißelung vor einer Kirche


Vor der Ersdorfer Pfarrkirche ist Anfang Juni während der Messe ein „Trauerzug“ schiitischer Moslems aufgetaucht und hat die Ortsbewohner in Aufregung versetzt. Die einzige muslimische Familie im Dorf will sich von den Christen nicht in ihrem Glauben stören lassen.

Daher organisierte sie rund 80 Familienmitglieder um Imam Hussein in einem Umzug zu huldigen – oder es handelte sich doch eher um Protestaufmarsch vor der katholischen Kirche, bei dem die beleidigten Muslime, sich selber schlugen, um darauf aufmerksam zu machen, wie unwürdig es für sie ist, unter Christen zu leben.

Der General-Anzeiger schildert:

70 bis 80 Männer ziehen an jenem Sonntag vom Oberdorf aus durch Ersdorf, stampfen mit den Füßen auf und schlagen sich rhythmisch mit den Fäusten auf den nackten Oberkörper. Vor der katholischen Pfarrkirche Sankt Jakobus verharren sie. Drinnen feiert zu diesem Zeitpunkt Pfarrer Michael Jung mit der Gemeinde die Messe.

Der Umzug war als „Trauerzug“ bewilligt worden, da bei der Anmeldung darauf verwiesen wurde, dass es eine solche Veranstaltung bereits im niedersächsischen Vechta gegeben habe.

Welche Motive auch immer hinter dem Umzug stecken mögen, die Ersdorfer sind entsetzt:

Inzwischen haben einige eine Protestaktion mit Unterschriftensammlung initiiert. 80 Namen standen bis vergangenen Dienstag nach ihren Angaben auf dieser Liste. Motto: Wir wollen solche Nachbarn nicht. Denn, so sagen Ortsbewohner, die namentlich nicht genannt werden wollen, was auf dem Grundstück der Familie an der Oberdorfstraße passiert, macht ihnen inzwischen Angst.

Die Rede ist von nächtlichem Gesang und Tanz und per Megaphon oder Lautsprecher verstärkten Ausrufen, die die Nachbarn als Koranrezitation interpretieren. Stundenlang sei das auch vor dem Marsch der Geißelgänger so gegangen. Bis zu 150 Personen träfen sich dort mitunter.

Zum Gespräch mit den „Ungläubigen“ ist die muslimische Familie nicht bereit:

Die Rollläden sind herunter gelassen. Auf das Klingeln an der Haustür reagiert niemand. Im Garten, der von der Straße aus zu sehen ist, steht ein großes blau-weißes Zelt, samt Teppichen und Gebetstischen. Nachbarin Marlies Hepenstrick betont: „Wir sind nicht ausländerfeindlich. Es dürfen nur die Grenzen nicht überschritten werden, die für jeden gelten.“

Der Marsch der Geißelgänger durch Ersdorf überrascht sogar die Islambeauftragte, da die Aschura, das Gedenken an den Märtyrer Hussein, eigentlich im Januar hätte stattfinden müssen, nicht im Juni. War der Aufmarsch vor der Kirche wirklich „Trauerzug“ für Hussein oder doch eher bewusste Provokation und Protest gegen die „ungläubige“ christliche Mehrheit?

(Spürnasen: M.voltäire, BonnerBuerger)




Polizei Bremen: Multikulti schön geredet

Ganz so friedlich, wie man uns glauben machen wollte, verlief das Fußballspiel Türkei – Deutschland wohl doch nicht. Aber weil nicht sein kann, was nicht sein soll, und kein Schatten auf die herbeifabulierte deutsch-türkische Freundschaft fallen soll, muss in Bremen sogar die Polizei einen Bericht verfassen, der manchen Strafverteidiger vor Neid erblassen lässt. Sogar ein Messerüberfall mit stationärem Krankenhaus- aufenthalt des Opfers wird da zur harmlosen „Rangelei“ beschönigt.

Aus dem Bremer Polizeibericht:

Ort: Stadtgebiet Bremen Zeit: Abend und Nacht zum 26.06.2008-

Wie immer, wenn zu einem außergewöhnlichen Anlass eine Vielzahl von Menschen im öffentlichen Raum zusammenkommt, gibt es im Randbereich auch Vorkommnisse, die polizeiliches Einschreiten erforderlich werden lassen. Gleichwohl muss positiv festgestellt werden, dass das Fußballevent mit der erhofften Friedfertigkeit zwischen türkischen Fans und deutschen Fans abgelaufen ist.

Noch vor Spielbeginn um 20.35 Uhr kam ein 17-jähriger Deutscher in eine Auseinandersetzung mit mehreren Südländern, die ihn in der Sögestraße umringten und attackierten. Die Gruppe hatte es auf den „Deutschlandzylinder“ abgesehen, den sie schließlich raubten. Erst später stellte der Jugendliche fest, dass er im Rückenbereich auch zwei (allerdings eher oberflächliche) Stichverletzungen abbekommen hatte.

Während der Spielübertragung selbst gab es auf dem Domshof eine körperliche Auseinandersetzung zwischen türkischen Fans. Die Ursache blieb der Polizei verborgen, nach Schlag mir einer Flasche und dem Gerangel zwischen bis zu 30 Personen, nahm die Polizei elf Personen in Gewahrsam und die Übertragung konnte dann ungehindert ablaufen.

Noch während des Spieles begaben sich dann auch viele Fans von den Übertragungsbildschirmen der Kneipen auf die Straßen. Die Polizei richtete ihr Augenmerk auch auf eine Gaststätte am Breitenweg, wo Tage zuvor rechte Fußballfans nach Provokationen hingeflüchtet waren. Hier blieb die Situation ruhig, allerdings waren es nun arabische, kurdische und türkische Gruppen, die sich im Bereich Bahnhofsvorplatz und angrenzenden Straßen gegenseitig verfolgten. Durch das polizeiliche Einschreiten mit Personalienfeststellungen wurde eine Eskalation verhindert. Hilfreich war dabei der Einsatz der Diensthunde, zwei Übermütige mussten erfahren, wie schmerzhaft ein Hundebiss ist.

Nach der Übertragung fanden sich dann auch viele Fans am Bahnhof ein, um an den Haltestellen die Rückreise anzutreten. So auch ein 24-Jähriger, der mit seiner Freundin heimfahren wollte. Die Freundin wurde von drei südländischen Männern angepöbelt. Der 24-Jährige wollte ihr beistehen, daraus ergab sich eine Rangelei. Dabei haben zumindest zwei mit einem Messer auf den 24-Jährigen eingestochen, der Verletzungen im Bauch und oberen Rückenbereich davon trug. Er musste stationär ins Krankenhaus, Lebensgefahr besteht aber nicht.

Auf der Sielwallkreuzung versammelte sich eine Vielzahl von Personen, die Kreuzung war vorsorglich gesperrt worden. Aus der Menge heraus wurde ein Knallkörper auf einen Polizeibeamten geworfen, der glücklicherweise nur leicht verletzt wurde.

In Bremen-Nord wurde nach der Übertragung offenbar aus Übermut der Versuch unternommen, einen Linienbus aufzuschaukeln. Diese Aktion wurde allerdings schnell durch einschreitende Polizeibeamte unter Einsatz von Pfefferspray verhindert.

Irritierend war ein in den Medien aufgekommenes Gerücht über einen Schusswaffeneinsatz im Zusammenhang mit der Übertragung. Dem ist nicht so. Es gab allerdings um 22.50 Uhr in der Kirchhuchtinger Straße einen merkwürdigen Überfallversuch an der Wohnungstür: Zwei Männer zwischen 16 bis 20 Jahren klingelten dort. Der 66-jährige Wohnungsinhaber öffnete und die beiden als Fußballfans verkleideten Männer stürmten mit den Worten „Überfall“ herein. Doch der Wohnungsinhaber stellte sich in den Weg und es kam zu einem Gerangel, in dessen Verlauf sich ein Schuss aus der Schreckschusswaffe löste. Sofort flüchteten die beiden Täter.

Anscheinend war der Überfallene hier mit einer geeigneten Waffe auf den Notfall vorbereitet? Gegenwehr mit einer Gas- oder Schreckschusspistole führt, wie man sieht, nicht zwangsläufig zur Eskalation zum Nachteil des Opfers, wie auch polizeiliche Gegner des Notwehrrechtes immer wieder ohne empirischen Beleg behaupten. Die Fluchtreaktion der Täter ist nach allgemeiner Erfahrung sogar die weitaus häufigere Variante. Gut zu wissen, in Zeiten, wo man doch leicht Opfer einer „Rangelei“ wird.

(Spürnasen: Niklas S., Patrik S., Peter B.)




Obama – doch zu amerikanisch?

Alle lieben Obama. Jedenfalls bis heute, denn er ist schwarz, pazifistisch, links und man sagt ihm gewissse Sympathien – mindestens – für den Islam nach. Also könnte er fast ein Deutscher sein. Aber weil er Präsident der Amerikaner werden will, und Selbsthass und Antiamerikanismus dort, anders als in old Germany, noch nicht mehrheitsfähig sind, muss er jetzt ein bisschen so reden, wie viele Amerikaner aus der Mitte der Gesellschaft denken. In Deutschland nennt man das: Am rechten Rand fischen. Und so zieht sich der Kandidat promt die Schelte der vereinigten deutschen Tugendwächter zu.

Auslöser ist ein strittiges Urteil, das die Todesstrafe für Vergewaltigung von Kindern für verfassungswidrig erklärt. Wie viele Amerikaner hatte Obama dies kritisiert. Die Netzeitung berichtet:

Seltene Einigkeit: Als «die finalste Verletzung der Menschenrechte«, bezeichnete Grünen-Chefin Roth die vom US-Präsidentschaftskandidaten verteidigte Todesstrafe – damit ging auch die CSU d’accord.

Die Forderung des designierten demokratischen US-Präsidentschaftskandidaten Barack Obama nach der Todesstrafe für Kinderschänder ist in Deutschland auf Kritik gestoßen. Obama sollte sich für die Abschaffung der Todesstrafe einsetzen, sagte Grünen-Chefin Claudia Roth der «Bild»-Zeitung laut Vorabmeldung.

«Die Todesstrafe ist die finalste Verletzung der Menschenrechte und des Rechts auf Leben. Sie ist nicht zu rechtfertigen, auch nicht zur Bestrafung schlimmster Verbrechen.» CSU-Chef Erwin Huber sagte, dass das Verbot der Todesstrafe absolute Gültigkeit haben müsse. «Vielleicht kommt so mancher Obama-Bewunderer in Deutschland jetzt ins Grübeln», wurde Huber zitiert. Ähnlich äußerte sich der CDU-Außenpolitiker Eckart von Klaeden.

Sowohl Obama als auch sein republikanischer Konkurrent John McCain hatten sich zuvor gegen ein Urteil des Obersten Gerichtshofs ausgesprochen, das die Todesstrafe für Kinderschänder für verfassungswidrig erklärte. Die Vergewaltigung eines sechs oder acht Jahre alten Kindes sei ein derart abscheuliches Verbrechen, dass die Anwendung der Todesstrafe unter strengen Auflagen zumindest möglich sein müsse, sagte Obama am Mittwoch in Chicago.

Sein republikanischer Rivale im Rennen um das Weiße Haus, McCain, kritisierte den Spruch des höchsten Gerichts. «Dass es irgendwo in den USA einen Richter gibt, der nicht glaubt, dass die Vergewaltigung eines Kindes das schrecklichste Verbrechen ist (…), ist zutiefst verstörend.» Die Gesellschaft habe kein höheres Gut zu schützen «als die Unschuld unserer Kinder», teilte McCain mit.

Der Supreme Court hatte hingegen geurteilt, dass die Todesstrafe für Kinderschänder gegen den in der Verfassung verankerten Grundsatz verstößt, wonach es keine «grausame und außergewöhnliche Bestrafung» geben dürfe. Im Mittelpunkt des Falls stand ein 43-Jähriger im US- Staat Louisiana, der wegen Vergewaltigung seiner achtjährigen Stieftochter zum Tode verurteilt worden war.

Das muss in Deutschland zu einhelliger Verurteilung führen. Ein Politiker, der hier Ideen, wie sie in den demokratischen USA weite Verbreitung finden, auch nur in Erwägung ziehen würde, wäre für ewige Zeiten als „Rechter“ gebrandmarkt. Und auch einem US-Präsidenten, der sich der amerikanischen Wählermeinung mehr verpflichtet fühlt, als den hohlen Phrasen deutscher Politiker, die in anderen Fällen staatlicher Grausamkeit, etwa in der islamischen Welt, ängstlich schweigen und andere zum Schweigen zu bringen trachten, ist nicht zu trauen. Denn irgendwie bleibt er doch Amerikaner. Deutschland schreibt wieder die Verordnungen, an denen die Welt genesen soll. Besonders dort, wo sie gar nicht krank ist.

(Danke an alle Spürnasen zum Thema!)




Achmadinedschad zeigt seine First Lady

Diese komplett verschleierte Dame ist nicht irgend eine Muslimin, die Sie vom Einkaufen oder von der Straße kennen. Das von Kopf bis Fuß in Schwarz getauchte Objekt mit der dunklen Sonnenbrille ist Irans First Lady, die Gattin Achamdinedchads. Allein sie (?) auf einem Foto zu sehen, hat bereits Seltenheitswert. Denn „der Irre von Teheran“ hält auch die als einziges unverschleierte Nase seiner Gattin, von der nicht einmal der Name bekannt ist, lieber verborgen. Frau Achmadinedschad unser herzliches Beileid. (Quelle: Bild)




Homo-Flagge: ja, Schwarz-rot-gold: nein

Ähnlich wie der Direktor einer Schule in Hannover seinen Schülern, verbot Berlins Polzeidirektor Dieter Glietsch seinen Polizisten die Deutschlandfahne. Flaggen am Streifenwagen würden das „Neutralitätsgebot der Polizei verletzen“. Für den „Christopher Street Day“ am Wochenende, gilt die Neutralität hingegen nicht. Da hisste der Berliner Polizeipräsident die Regenbogen-Flagge der Homo-Bewegung vor dem Polizeipräsidium persönlich (Foto).

(Spürnase: Michael L.)




Faruk Sen wird gefeuert

Sein unverschämter Vergleich zwischen der heutigen Situation der Türken in Europa mit der der Juden vor und während des zweiten Weltkrieges scheint den Direktor des Zentrums für Türkeistudien, Faruk Sen (Foto), jetzt seinen Job zu kosten. Der Vorstand beantragte die Abberufung und sofortige Entbindung von seinen Aufgaben.

Der Vorstand des Zentrums nannte diesen Vergleich „unverantwortlich“. In der Begründung für seinen Schritt teilte er mit: „Nicht nur die aktuellen Äußerungen des Direktors widersprechen dem Stiftungszweck nachhaltig. Sie schädigen darüber hinaus die Reputation des Zentrums“.

Die jüngsten öffentlichen Äußerungen hätten dem Vertrauensverhältnis zum Vorstand schweren Schaden zugefügt. „Durch sie“, so hieß es weiter, „vermittelt der Direktor insbesondere auch in türkischen Medien einen verzerrten Eindruck über das Zusammenleben von Deutschen und Türken und polarisiert damit, statt zur Integration beizutragen. Er fördert nicht das gegenseitige Verständnis und verstößt fortlaufend gegen den Stiftungszweck. Er wurde bereits mehrfach vom Vorstand auf seine Pflichten hingewiesen.“

Im Qualitätsmedium Welt findet man über Sen folgende Aussage:

Wohl kaum einer beschäftigt sich so lange und so intensiv mit den Problemen der Integration wie der Leiter der Essener Stiftung Zentrum für Türkeistudien. Sens Analysen bilden seit Jahren das Fundament vieler Beiträge zur Integration.

Nun, die Türken in Deutschland sind offenbar anderer Ansicht.

(Vielen Dank an alle Spürnasen)

»Düsseldorf-Blog: Faruk Sen vor Entlassung?




U-Bahn-Schläger Spiridon L.: Ein Sensibelchen

Wir ahnten es schon: Ebenso wie Serkan A. ist auch sein Schlägerkumpel Spiridon L. (Foto) eigentlich ein ganz Lieber. Als Kind immer brav und pünktlich wurde Spiridon ein Opfer der Umstände: Er wurde älter, lebten in Deutschland, schwänzte die Schule, kriegte das Deutschlernen nicht auf die Reihe und fing an zu saufen. Das berichtet jetzt seine Mutter vor Gericht.

Die Mutter von Spiridon L. hat ihren Sohn vor Gericht als sensiblen Musterknaben beschrieben. Der heute 18-jährige Grieche steht wegen seines Angriffs auf einen Rentner in der Münchner U-Bahn vor Gericht. Seine Familie habe die Kontrolle über den Sohn verloren – aber das Jugendamt wollte nicht helfen, klagt die Mutter.

Damals, in Griechenland, da war noch alles in Ordnung.

Klagt die Mutter, die offensichtlich Probleme damit hat, dass ihr Kind nicht so klein, süß und pflegeleicht geblieben ist, und man wünscht sich, sie wäre niemals nach Deutschland gekommen.

Er war ein so sensibles Kind. Ich hatte Angst davor, dass er in die Pubertät kommt.

Der Sohn fing an zu rauchen und die Schule zu schwänzen, als der Vater den Job verlor. Und obwohl ein Kinderpsychologe in Griechenland empfahl, den Jungen von der Familie zu trennen, habe das deutsche Jugendamt nicht geholfen.

Zurück in Deutschland wandte sich die Mutter an das Jugendamt, wollte für ihren Sohn eine sofortige Unterbringung in einem geschlossenen Heim erreichen. Dies ist aber nur dann erfolgreich und wird vom Jugendamt unterstützt, wenn der betreffende Jugendliche ebenfalls den Willen hat, seine Probleme in den Griff zu bekommen. Spiro aber wollte nicht, er wollte in kein Heim, wollte lieber mit seinen verbliebenen Freunden herumhängen. Die Schule hatte er längst abgebrochen.

Da die Eltern sich vom Jugendamt allein gelassen fühlten, entschieden sie sich, den Sohn in eine psychiatrische Klinik einzuweisen. „Als er dort war und keinen Zugang mehr zu Alkohol und Drogen hatte, da war mein alter Spiro, mein Kind wieder da“, sagt seine Mutter. Die Therapie brach Spiridon jedoch ab. Wieder begann das Leben mit Alkohol und Drogen. Die Eltern waren machtlos. Statt Hilfe gab es zu Hause viel Streit „Mein Sohn ist ein Opfer, kein Krimineller“, sagt seine Mutter heute und bedauert es sehr, dass ihr Sohn so weit abrutschte.

Die Freundin bestätigt, dass Spiridon ihr hin und wieder eine knallt, aber daran sei sie selbst schuld, denn eigentlich, wir wissen ja, ist Spiridon ein ganz Lieber. Nur wenn er säuft, rastet er schnell aus.

Der Schläger ist nur Opfer, der Umstände, des Alkohols, der Freundin, die ihn ärgert, des Rentners Bruno N. … Wir sollten uns bei ihm entschuldigen.

(Spürnase: Peter B.)