Abiturientin stirbt nach Abtreibung

Die 18-jährige Manon Jones beendete ihre 6-wöchige Schwangerschaft mit gefährlichen Medikamenten, an denen sie zwei Wochen später starb. Eigentlich wollte sie das Kind behalten, aber wegen der schwierigen Umstände mit der muslimischen Familie ihres Freundes Naeem Muzaffar (Foto) entschied sie sich für eine Abtreibung, die nicht nur das Leben des Kindes, sondern auch ihr eigenes beenden sollte.

Daily Mail berichtet über den tragischen Fall aus Großbritannien. Nach dem Schwangerschaftsabbruch mit Medikamenten verschlechterte sich der Zustand des Mädchens so sehr, dass sie ins Krankenhaus ging. Da ihr nicht sofort geholfen werden konnte, kam jede Rettung zu spät und die Eltern mussten ihr beim Sterben zusehen.

Manon Jones war eine praktizierende Christin und sang im Kirchenchor. Ihren Freund, Naeem Muzaffar, lernte sie in der Schule kennen. Als sie von ihm schwanger wurde, wollte sie das Kind eigentlich behalten und entschied sich nur wegen der muslimischen Familie Muzaffars für die Abtreibung.

Der Todesfall hat Diskussionen über die britische Abtreibungspraxis aufgeworfen, da ein Drittel aller Schwangerschaftsabbrüche vor der zehnten Woche in Großbritannien mit Medikamenten vorgenommen werden. Die Hersteller dieser „Mittel“ versichern, es handle sich um einen tragischen Einzelfall™.

Naeem Muzaffar wollte sich zur Schwangerschaft und zum Tod seiner Freundin nicht äußern, sein älterer Bruder Taz sagte:

„Das ist das erste Mal, dass ich etwas von der Geschichte höre. Er ist ein guter Junge und alles schien in Ordnung zu sein. Er hat einen Fehler gemacht.“

Gemeint war mit dem „Fehler“ wohl nicht der Tod des Mädchens, sondern, dass Bruder Naeem mit ihr geschlafen hat.

(Spürnase: Joachim)