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Am heutigen Nachmittag ging die zweitägige „Kritische Islamkonferenz“ in Köln zu Ende. Nach teils lebhaften Diskussionen einigten sich die rund 200 Teilnehmer auf eine gemeinsame Abschlusserklärung, die den politischen Entscheidungsträgern in Deutschland vorgelegt werden soll. Wir dokumentieren nachfolgend die Erklärung im Wortlaut.

Die Kritische Islamkonferenz geht vom Recht eines jeden Menschen aus, sein Leben individuell zu gestalten. Eine Gesellschaft, die sich „frei“ und „demokratisch“ nennt, muss dem Rechnung tragen, indem sie Rahmenbedingungen herstellt, die Emanzipation fördern. Folglich kritisieren wir die Initiativen von Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble und anderer deutscher Politiker, die eine verbesserte Integration von Zuwanderern durch eine Stärkung der „religiösen Identität“ zu erreichen versuchen. Hierdurch wird Individuen eine Gruppenidentität zugeschrieben, was Emanzipation nicht fördert, sondern erschwert.

In öffentlichen Stellungnahmen wird der Islam häufig als friedliebende und tolerante Religion schöngeredet. Wenn Gewalttaten, vom dschihadistischen Terroranschlag bis zum „Ehrenmord“, im Namen des lslam verübt werden, ist schnell von einem „Missbrauch“ der Religion die Rede. Unterzieht man die Glaubensgrundlagen des Islam (Koran, Sunna, Scharia) jedoch einer eingehenden kritischen Betrachtung, zeigt sich, dass die Gewalt im Namen des Islam eine tragende religiöse Grundlage besitzt und keineswegs auf einer „Verfälschung“ beruht. Der Islam entpuppt sich als Politreligion mit Doppelgesicht, eine religiös überhöhte, vormoderne Vorschriftenlehre, die sämtliche gesellschaftlichen Bereiche zu regulieren beansprucht und die der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen entgegensteht.

Daher ist es nicht nachvollziehbar, auf welche Weise Schäubles „Deutsche Islamkonferenz“ zu einem „besseren Miteinander“ führen sollte. Indem der Innenminister, um Integrationsprobleme zu lösen, mit Islamvertretern konferiert und ihnen Anerkennung und Privilegien in Aussicht stellt, betreibt er faktisch ein verdecktes Missionsprogramm: Auf diese Weise nämlich werden Migranten regelrecht dazu gezwungen, sich über das Merkmal „Religionszugehörigkeit“ zu definieren, selbst dann, wenn sie ihrer Herkunftsreligion ursprünglich eher gleichgültig oder vielleicht sogar ablehnend gegenüberstanden. Wenn sich Zuwanderer in Deutschland heute stärker als in der Vergangenheit als „Muslime“ verstehen und „westliche Werte“ ablehnen, so ist dies auch ein „Erfolg“ der „Deutschen Islamkonferenz“.

Ohnehin erinnert Schäubles Strategie, ausgerechnet den konservativen Islamverbänden eine bedeutende Rolle bei der Integration zuzuweisen, an einen Schildbürgerstreich: Schließlich sind es doch gerade diese Verbände, die echte Integration verhindern wollen! So üben sie massiven Druck dahingehend aus, dass muslimische Frauen unter keinen Umständen nicht-muslimische Männer heiraten. Die Verschleierung der Frau dient in diesem Zusammenhang als wirksames Regulierungsinstrument des Heiratsmarktes. Umgekehrt sind Heiraten zwischen muslimischen Männern und nicht-muslimischen Frauen ausdrücklich erlaubt, denn in der patriarchalen Logik des Islam hat sich die Frau dem Mann zu unterwerfen, gerade auch in religiöser Hinsicht. Kinder erben die Religion des Vaters. Echte Integration sieht anders aus!

Im Sinne der Verteidigung einer fortschrittlich-emanzipatorischen Zukunftsperspektive halten wir es für notwendig, die islamische Herrschaftskultur in aller Entschiedenheit zu kritisieren. Wir rufen die Öffentlichkeit dazu auf, folgende Forderungen und Vorschläge zu unterstützen:

§ 1: Integration kann nicht durch Förderung des Islam gelingen
1. Integration ist ein individueller Prozess, sie muss dementsprechend individuell gefördert werden: Die Ausstattung von Islamvereinen mit Privilegien entsprechend den christlichen Kirchen fördert keine Integration.
2. Keine verdeckte Islamisierung unter dem Deckmantel der Förderung von Integration: Migranten dürfen nicht einfach der in ihrem Herkunftsland vorherrschenden Religion zugerechnet und den betreffenden Religionsgesellschaften zugewiesen werden.
3. Die große Gruppe der nicht religiösen Einwanderer muss von Politik und Medien wahrgenommen werden und eine angemessene Vertretung erhalten.

§ 2: Ziel ist eine säkulare Gesellschaft
1. Integration setzt Gemeinsamkeit voraus: Die staatliche Schule muss ein solcher Ort der Gemeinsamkeit werden und darf nicht nach den Vorgaben der Religionsgemeinschaften organisiert werden.
2. Die Abmeldung vom Biologie-, Sexualkunde-, Musik- oder Sportunterricht aus religiösen Gründen ist Ausdruck einer bildungs- und demokratiefeindlichen Einstellung und deshalb nicht zu dulden.
3. Wir fordern die kopftuchfreie Schule, um die Entwicklung von Mädchen und jungen Frauen im Sinne einer freien Selbstbestimmung jenseits patriarchaler Normen zu unterstützen.
4. Anstatt flächendeckend einen bekenntnisorientierten Islamunterricht einzuführen, ist ein neues Schulfach „Religions- und Weltanschauungskunde“ angezeigt, in dem die Herwachsenden neutral und sachlich über die Grundinhalte der Religionen sowie der philosophisch-humanistischen Religionskritik und der säkularen Ethik informiert und unterrichtet werden.

§ 3: Die islamische Herrschaftskultur muss kritisiert werden
1. Steinigungen, Ehrenmorde, weibliche Genitalverstümmelung, Verfolgung von Homosexuellen oder Zwangsverheiratungen sind nicht Ausdruck einer „anderen“ Kultur, sondern Verbrechen, die als solche benannt und unterbunden werden müssen.
2. Patriarchale Vorstellungen und Verhaltensweisen müssen unabhängig davon, in welcher Gemeinschaft sie auftreten, zurückgedrängt werden.
3. Antisemitismus ist auch in islamischen Communities nicht hinnehmbar.
4. Die Freiheit der Meinungsäußerung, der Kunst und Wissenschaft ist die unverzichtbare Grundlage einer modernen, offenen Gesellschaft und darf nicht aus Rücksicht auf religiöse Denkverbote beschnitten werden.
5. Kritik ist in einer freien Gesellschaft unabdingbar: Sachlich begründete Kritik darf nicht als „rassistisch“, „fremdenfeindlich“ oder „islamophob“ diffamiert werden. Fremdenfeindlichkeit ist ein Grundübel, das wir bekämpfen müssen, doch sollte uns das nicht von Kritik an menschenverachtenden Ideen und Praktiken im islamischen Kontext abhalten.
6. Wir fordern rechtsstaatlichen Schutz und finanzielle Unterstützung für bedrohte Islamkritiker/innen wie Ayaan Hirsi Ali, Kurt Westergaard, Mina Ahadi und viele andere.

§ 4: Weltanschauungsfreiheit muss Maßstab für politische Entscheidungen sein
1. In den allerwenigsten islamischen Ländern ist Weltanschauungsfreiheit garantiert. Menschen, die sich von ihrem Glauben lösen, sind vielfachen Repressionen und Gefährdungen ausgesetzt. Deshalb muss Oppositionellen, islamgeschädigten und glaubensabtrünnigen Zuwanderern, die in ihren Herkunftsländern (etwa dem Iran) im Falle einer Rückkehr von schweren Strafen, Folter und Hinrichtung bedroht sind, politisches Asyl gewährt werden! Es ist ein bislang in der Öffentlichkeit noch nicht genügend wahrgenommener Skandal, dass Islamisten in Deutschland Bleiberecht genießen, während fortschrittliche Ex-Muslime von Abschiebung bedroht sind.
2. Wir fordern die Vertreter des deutschen Staates dazu auf, sich auf internationaler Ebene für die Einführung und Einhaltung der Menschenrechte in den Ländern des islamischen Herrschaftsraumes einzusetzen und gegen Ehrenmorde, weibliche Genitalverstümmelung, Steinigungen, Hinrichtungen, Folterungen sowie andere unmenschliche Praktiken wirksam einzuschreiten. Politische und wirtschaftliche Abkommen müssen explizit die Einhaltung menschenrechtlicher Regelungen zur Voraussetzung haben.
3. Herrschaftsregime, Organisationen und Unternehmen, die sich an der Scharia orientieren, dem islamischen Terrorismus zuarbeiten oder die Vernichtung Israels anstreben, dürfen keine Fördergelder mehr erhalten. Die „Kuscheldiplomatie“ mit Vertretern theokratischer Systeme muss beendet werden, stattdessen sind Kontakte zur säkular-demokratischen Opposition in den „muslimischen Ländern“ herzustellen und auszubauen.

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89 KOMMENTARE

  1. Ich bin mal ganz erlich

    Mir ist das Statment zu dünn

    Sorry aber so empfinde ich es
    es wird nur an der Oberfläche gekratzt

  2. #2 alter ego

    Mir ist das Statment zu dünn

    Mag sein, ich würde auch weiter gehen, aber die Durchsetzung und Einhaltung aller genannten Forderungen wäre ein großer Schritt in die richtige Richtung und angesichts der politisch vorherrschenden Ansichten, habe ich große Zweifel, ob man die Forderungen der Konferenz überhaupt ernsthaft in Erwägung ziehen wird.

  3. Der Islam ist im Kern faschistisch, elitär und arrogant.
    Es passt auch, dass ähnlich gesinnte Leute wie Haagen Rether sich auf dessen Seite stellt.
    Unverschämtes Bashing gegen Papst und Kirche, wie es widerwärtiger kaum geht aber voll auf der Seite des Islam, der jährlich zu 1000ten hinmordet und rückständig ist. Islam „ist eine minderwertige Kultur“ um Pad Condell zu zitieren.
    Man muss eine genauso schmierige Type wie der Billigpobulist Hagen Rether sein, um derart widerwärtig für den Islam zu argumentieren und gleichzeitig den Papst ohne Ende mit billigstem Dreck zu bewerfen.

  4. Glaubt ihr ernsthaft das sich dadurch was ändern wird?

    Träumt weiter! Sieht man ja an dem Verbot der Volksabstimmung in Österreich, wie über die Bevölkerung wegen dem EU Reformvertrag drübergefahren wird.

  5. #4 Hassan Kal

    Du hast recht die richtung stimmt

    aber trotz allemetwas mehr hätte wirklich sein können.
    Was ich vermisse ist einen echte verurteilung oder ächtung

  6. Und was hat diese Abschlusserklärung jetzt für Konsequenzen für die Politik???
    Ich vermute mal keine…

  7. Natürlich zieht das niemand in Erwägung. Ich habe jedenfalls noch in keinem MSM davon gelesen. Ihr?

  8. #5 Jochen10

    So schauts aus. Und wehe, du sagst den ganzen Leuten, die sich Rethers Forderung nach allumfassender Toleranz mit Beifall anschließen, mal deine Meinung zu seinen Argumentationsweisen, dann lernst du aber mal „Toleranz“ und die von Rether geforderte „differenzierte Debatte“ kennen! Nur z.B. zwischen Ehrenmorden und anderen Motiven für Familiendramen, da soll man dann ausdrücklich NICHT differenzieren.

    http://de.youtube.com/watch?v=If7xsUA3HeA

  9. Tja, wer darf solches sagen: Iraner, Frauen, Juden. Weiße deutsche Männer? TÖTET SIE ! Sie beleidigen Mohammedaner und setzen uns damit alle dem furchtbaren Riskio mohmamedanischer Massenmorde aus!

  10. Die Erklärung ist super! Erst mit so einer Arbeitsgrundlage lassen sich die vielen kleinen Lösungsschritte erarbeiten um den Islam in unserer Gesellschaft zurück zu drängen. Kann quasi als Grundsatzprogramm für alle islam-kritsichen Kräfte genutzt werden. Natürlich ist das tw. sehr allgemein, jedoch müssen ja doch erst Grundsätze erarbeitet werden, denen alle zustimmen.

  11. #7 alter ego
    Das ist sicherlich richtig, aber ich denke, dass Weitergehendes der Politik nicht mehr vermittelbar wäre, ohne dass unerwünschte „Nebenwirkungen“ auftreten würden, also z. B. die bekannten und beliebten Totschlagargumente, wie Islamophobie, rechtes Gedankengut etc.

    Wie gesagt, ein Anfang, den wir Ex-Muslime und andere vom Islam verfolgte Minderheiten sehr begrüßen würden.

  12. Sicherlich ein sehr guter Versuch. Hoffentlich versickert er nicht im Sand. Ich fuerchte nur die Entscheidungstraeger werden es, wie schon so oft, ignorieren.

  13. Der ganze Regierunsapperat gehört aus den Amt gejagt!!
    Mal ehrlich was haben sie Zustande gebracht?
    Alles Wischi-Waschi-Komprommise!!
    So etwas hätte jede andere Parteienkonstellation auch Zustande gebracht!!
    Die grössten Versager Schäuble (Integration)
    und der Pfälzer Hans-Wurst Beck der Jeden Tag Hula-Hula Lnks-Mitte Umher-Springt.
    So einen Kömidiantenstadel den musste man erst erleben (Vorgänger-Regierungen)
    Wenn es dieses Narrenhaus nicht gebe, müsste man es erst erfinden

  14. Die islamophoben Politiker, allen voran die GrünInnen, werden diese Erklärung als rassistisch, ausländerfeindlich und islamophob abtun und ändern wird sich nix.
    Im Gegenteil, sie werden die „jetzt-erst-recht-Haltung“ einnehmen und den Mohammedanerverbänden und Islamisten zuarbeiten.

  15. Wenn das alles genau so umgesetzt werden würde, wäre es ein großer Schritt für die Freiheit und zur BEwahrung demokratischer Werte.

    Nur zwei kritische Fragen dazu lauten:

    1. kann es genau so umgesetzt werden oder werden Gutmenschenspinner es wie immer verhindern?

    2. werden die Moslems sich an das Gesagt halten, auch wenn sie demographisch in Überzahl sein werden.

    Und genau da liegt der Knackpunkt, ich glaube nicht ernsthaft, dass die Moslems sich bei Überzahl in der Bevölkerungsschicht sich damit zufrieden geben werden, weil ihre Religion auf Expansion basiert! Deswegen, wäre selbst bei Durchführung und Umsetzung aller Punkte, Europa irgendwann muslimisch. Aber zumindest wird es dadurch verzögert.

  16. Ich glaube da müssen radikalere Mittel her, denn was da steht ist zwar gut, aber Papier ist geduldig, und wenn ich mir das „Gutmenschengelabere “ auf den Netz gegen Nazis lese (Islamophobie) sind eine Menge Leute derart linksindoktriniert , daß man sich fragen muss, wo werden sie einer solchen
    Gehirnwäsche unterzogen???
    Sie sind die gleich latente Gefahr für das Land, wie die radikalen Islamisten.

    Diese zwei Parteien werden den Untergang Deutschlands herbeiführen, wenn man nicht entgegensteuert.

  17. #19 Astral Joe (01. Jun 2008 16:49)

    Du meinst sicher die „islamophilen“ Grünen – oder ?

  18. #2 alter ego: „Mir ist das Statment zu dünn…“

    Na, dann achte mal darauf, wie Schweinchen Schlau „Niggi-Baby“ (in Anlehnung an eine nette Serie mit Tom Selleck) oder das PI-Maskottchen Didi (gibts von dem eigentlich schon ’ne Gummipuppe?) hier hochrot empört die Backen aufblasen werden.

    Steinigungen, Schwule aufhängen etc. ist in deren Sicht nun mal für bestimmten Kulturen ein Menschenrecht. Und falls solche Kulturen hier mal die Mehrheit stellen: in einer Demokratie entscheidet nun mal die Mehrheit. Auch darüber, was ein Menschenrecht ist.

    Schöne neue Welt. Didi + Co. können’s kaum erwarten.

  19. 22 benedikt (01. Jun 2008 17:17)

    Ja natürlich !

    Aber es ist ja kein Wunder, daß sich bei so was Tippfehler einschleichen :-))

  20. Eine zum Glück nicht verwässerte Abschlusserklärung.
    Könnte diese umgesetzt werden, wäre Einiges gewonnen.

  21. Man bemerkt deutlich das Giordano, Schmidt-Salomon und Ahadi entscheidend darauf Einfluß ausgeübt haben. Ich sehe eine Abschlusserklärung die hochgradig „links“ motiviert ist.

    Im Prinzip ist sie aber unterstützenswert und aufjedenfall sehr viel besser als nichts.

  22. Ich befürchte, dass die berechtigten Forderungen der kritischen Islamkonferenz bei den meisten etablierten Politikern auf taube Ohren stoßen werden.

  23. @ 30 Republican

    … weil die meisten gar nichts davon erfahren werden. Dazu müsste man sich nämlich für das Thema interessieren und das tun die wenigsten unter ihnen.

  24. SCHÖNE TRÄUME,vor allem aber sehr kleine.Der Islam ist der agressivste lauteste und scheinbar erfolgreichste Angriff auf Deutschland und Europa.Was aber ist mit den anderen zig Millionen welche in den Kontinent vordringen.Auch die sind nicht gekommen um etwas zu bringen sondern zu holen.Sie verhalten sich nur leiser und klüger haben aber dasselbe Ziel.Wie lange wird es dauern bis Afrikaner nicht nur die französische Nationalmannschaft dominieren sondern auch im Verfassungsschutz sitzen.Sie holen sich das kostbarste und rarste was der Planet noch zu bieten hat.Land, Territorium, Lebenraum und Grundlage allen Lebens.Worin besteht also der Unterschied ob Türken und Arber oder Inder und Chinesen Deutschland besetzen.Jeder Eiwanderer verändert dieses Land und nimmt es in Besitz.Durch Immigration entsteht aber nicht ein einziger Deutscher mehr auf dieser Welt,sowenig wie aus addoptierten Kindern eigene werden.Und wer Masseneinwanderung zuläßt oder gar fördert enterbt seine eigenen Kinder,falls er überhaupt welche hat.Ich bin nicht bereit dieses Erbe zu verschleudern oder gar es mir nehmen zu lassen.

  25. Sehr gute Formulierung, kann jeder vollherzig unterschreiben, der unsere westliche Gesellschaft erhalten will.

    Nun kommt es darauf an, diese einen groesseren Kreis, incl. Muslemen, zugaengig zu machen.

  26. Die Erklärung ist hervorragend. Integration als Sache des Indiviuums, Verbände als unwichtig erklären, kein Religionsunterricht, sondern Weltanschauungsunterricht.

    Das ist Musik. Der Rest folgt korrollar.

  27. was meint ihr wohl, wie viele tausende von Meetings und Statements produziert werden müßten, bevor sich da irgendeine nachweisbare Wirkung einstellt?

    Was soll man von Veranstaltern halten, die dies nicht zu wissen scheinen ?

    Die gesamte Problematik der Integration ist keine Frage einer rationalen Befassung, daher müssen rational angelegte Deklarationen ihr Ziel prinzipiell verfehlen.

    Es geht hier um das Wollen, Muslime hier ansässig zu machen, weil wir uns als so tolerant darstellen wollen. Gegenüber den Muslimen, Aber dahinter steht auch eine Beweisführung, was wir uns selber zu schulden glauben, wie wir uns selbers ehen wollen.

    Das ist kein rationaler Vorgang.

    Und es geht bei den Muslimen ebenfalls nicht um rationale Vorgänge, wenn sie hier ihre Werte sowie ihre Religion etablieren zu wollen.

    Werte sind keine rationalen Beweggründe. Werte bestimmen unser Wollen. Sie bestimmen nicht unser Wissen.

    Das alles ist also kein rationaler Vorgang.

    In diese Vorgänge eingreifen zu wollen ist mit dem Mittel der Deklaration, das ist ein rationales Wekzeug, nichts zu bewerkstelligen.

    Übrigens: völlig egal, was der Schäuble dazu sagen wird.

  28. In Spiegel Online steht, daß ein empörter weiblicher KLM Fluggast auf dem Rückflug von Istambul nach Amsterdam einen anderen Sitzplatz forderte, weil sie nicht neben einem männlichen Fluggast sitzen wolle.
    Dem widersprach der Niederländische Telegraaf indem er berichtete, der männliche Fluggast hätte seinen Platz wechseln müssen.
    Was ist jetzt wahr ?
    Die Fluggesellschaft KLM wiederum, schleicht mit ihrer Antwort auf diese Frage per Mail, lediglich wie eine Katze um den heißen Brei, und bedauert daß der Vorfall überhaupt so viel Aufsehen verursacht hat.
    Wenn man den Islamisten weiter so in den Hintern kriecht, wird es in Zukunft sicher geschlechtergetrennte Flugreisen geben.

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,556473,00.html

  29. Ich bin schon länger dazu übergegangen, den Islam als Sekte zu bezeichnen.
    Gut kann er mit scientology verglichen werden, was nach kurze Argumentation auch oft vom Gegenüber nachvollzogen werden kann.

  30. Ich komme gerade von der Konferenz aus Köln zurück und schließe mich leider #29 an.

    Im großen und ganzen ging es um die Probleme der Migranten, weniger um generelle, gesamtgesellschaftliche Probleme, wie Ausländerkriminalität, Überfremdung, Verlust der eigenen Identität durch übersteigerte Übernahme islamischer Lebensweisen.
    Zwar war die Rede Ralph Giordanos ein kompromissloses und angstfreies Postulat für unsere europäische Kultur, auch der Islamwissenschaftler Hartmut Krauss überzeugte durch Neutralität und Ausgewogenheit, viele Beiträge aber von linken Gruppen hielten an ihren alten Irrtümern fest. Zwar nun um die ach so aktuelle Einsicht korrigiert, dass es massivste Probleme mit islamischen Gruppen in Europa gibt, jedoch ohne echte auch schmerzliche Konsequenzen daraus zu ziehen zu können.

    Nach nachgewiesener, tausendfacher Unterdrückung der Frau, Zwangsehe, Ehrenmord, islambediengte Macho-Jugendgewalt in Deuscthalnd und Europa behaupteten sie zwar, dass sie nun aus ihren Multikulti-Irrtümern der Vergangneheit gelernt haben, doch noch immer wird auf einer Kritischen Islamkonferenz behauptet, dass weitere Integration von deutscher Seite erwünscht und notwendig sei. Doch was da Linke (evtl.?) berufsbedingt von sich geben, hat nichts mit der Wirklichkeit zu tun.

    Die Lösungen der Organisatoren waren haaresträubend und typisch links:

    1. Selbst Straftäter sollten Asyl in Deutschland erhalten, so ein Vertreter der Organisatoren, da es keinen Unterschied mache, ob dieser in Deutschland oder im Libanon sein Unwesen treibe.

    2. Ein Teilnehmer, der genau diese Problematik, dass es nämlich nur mit reinster linker Humanmoralität nicht gentan sein wird, vom Publikum aus angesprochen hatte, wurde harsch zurecht gewiesen unter anderem mit den Worten: Deutschland ist ein Einwanderungsland und das ist gut so.

    Auch wenn wir alle gerne Ringelpiez mit Anfassen spielen würden, haben wir es mit einer Völkerwanderung aus Arabien zu tun, die nicht mehr viel von Herder, Heine, Humanismus und „Aufklärung“ übrig gelassen hat.

    Denn:

    „Werden die derzeit zu beobachtenden sozialen Faktoren sich nicht drastisch ändern, so wird in naher Zukunft Europa als ein „Eurabien“ zu einer kulturellen Einheit mit dem Nahen Osten verschmelzen. „Europa wird Teil des arabischen Westens sein, des Maghreb. Dafür sprechen Migration und Demographie“, schreibt der Orientalist Bernard Lewis. „Nach den aktuellen Trends wird Europa spätestens Ende des 21. Jahrhunderts muslimische Mehrheiten in der Bevölkerung haben.“ Und der Bevölkerungswissenschaftler Gunnar Heinsohn schätzt: „Spätestens in 50 Jahren wird Deutschland dann muslimisch sein.“

    Si vis pacem, para bellum

  31. Schäuble ist eine Gefahr für unser Gemeinwesen

    Ein Schritt in die richtige Richtung. Man muss das momentum dieser Konferenz ausnutzen. Man sollte auf die Zeitungen Druck ausüben, dass sie die Abschlusserklärung veröffentlichen.

    Dann haben es Politiker wie S nicht mehr so leicht an uns Deutschen vorbei, Entscheidungen zu treffen, die wir auszubaden haben. Denn die Ergebnisse von Ss Islamisierung betreffen uns alle, unsere Meinungsfreiheit, ja auch unsere Bewegungsfreiheit. In diesen Arealen, die nämlich dann von der muslimischen Gegengesellschaft in Beschlag genommen werden, haben wir nämlich keine Bewegungsfreiheit mehr. Frauen, die sich nicht verschleiern, sind dann für die Musels Freiwild, denn bei den Musels ist eine nicht den islamischen Vorschriften gemäß gekleidete Frau Schuld an einer Vergewaltigung. Das wurde neulich indirekt auch wieder von der türkischen Religionsbehörde so gesagt.

    Ich halte S für einen sehr gefährlichen Mann, auch sollte man nicht unterschätzen, wie durchtrieben er ist. Man hat es bei seinem Interview in der FAZ vom 20. 5. 2008 gesehen. Den Film von Wilders stellte er auf eine Stufe mit den Machwerken ‘der Drahtzieher des islamistischen Netzwerkes’. Giordano sprach er durch die Hintertür das Recht ab, Thesen zu vertreten, und machte aus Giordano einen Finstermann der ‘einseitige Thesen’ ‘verbreitet’. Dass man sich mit diesen Thesen auseinandersetzt, wie ein guter Demokrat es machen würde, kommt für den gefährlichen Mann gar nicht in Frage, sondern man solle sich an Publikationen, ‘die sich um Vermittlung bemühen’, halten. S akzeptiert also nur noch die Taqqiya-Version der koranischen Lehre.

    Wir sollen nach S im Islam nur noch eine Art Christentum mit einem anderen Verkünder sehen, das Christentum habe sich von einer sehr kriegerischen Religion zu einer friedlichen gewandelt, und das würde nun mit der koranischen Lehre ebenfalls passieren. Originalton S.: ‘Wir müssen den Muslimen Zeit geben’. S erlaubt nicht mehr ein Nachdenken darüber, was die koranische Lehre auszeichnet, nämlich die weltliche Herrschaft zusammen mit der geistlichen, die Belohnung, die dem Märtyrer Mos im Paradies winkt, Stichwort Selbstmordanschlag, und damit zusammenhängend die Verbreitung des Glaubens durch den Schwert. Daraus ergibt sich die unangenehme Eigenschaft der Lehre Mos, die Schäuble natürlich auch unter Debattierverbot stellt, seiner Lehre zur Weltherrschaft zu verhelfen, wodurch diese Lehre uns Nichtmusels dazu verurteilt, von ihnen mit Krieg überzogen zu werden. Nichts anderes ist die multikriminelle Bereicherung unter der wir Deutschen heute schon sehr leiden.

    Es ist widerlich, wenn Schäuble dann noch zu seiner widerlichen Gleichsetzung koranische Lehre – Christentum von den Krauts der FAZ einen Kommentar verlangt (Leitartikel 31. 5. 2008), worin der Kraut peinlichst genau dieser Linie zu folgen hatte. Zeitungen, die sich für so etwas hergeben, sind einfach nur widerlich.

    S dürfte in der CDU auch nicht ganz unumstritten sein, einmal weil viele dann doch nicht bereit sind, die christliche-jüdische Werteordnung mit der koranischen Lehre zu vermengen, und darauf bestehen, dass sie mit unseren christlich-jüdischen Werten nicht vereinbar ist, dann denke ich, dass man Frau Baumeister noch einmal zu der Schreiber-Spende zu Wort kommen lassen sollte. Wäre einen Versuch wert, man könnte ihn dadurch zu einem Rücktritt bringen, und S wäre dann verhindert, irgendwelche für uns verhängnisvolle Islamisierungsabkommen zu treffen.

  32. 23 Micha (01. Jun 2008 17:18) #2 alter ego: “Mir ist das Statment zu dünn…”

    Na, dann achte mal darauf, wie Schweinchen Schlau “Niggi-Baby”

    (in Anlehnung an eine nette Serie mit Tom Selleck)
    oder das PI-Maskottchen Didi (gibts von dem eigentlich schon ‘ne Gummipuppe?)
    hier hochrot empört die Backen aufblasen werden.

    Steinigungen, Schwule aufhängen etc. ist in deren Sicht
    nun mal für bestimmten Kulturen ein Menschenrecht.
    Und falls solche Kulturen hier mal die Mehrheit stellen:
    in einer Demokratie entscheidet nun mal die Mehrheit. Auch darüber, was ein Menschenrecht ist.

    Schöne neue Welt. Didi + Co. können’s kaum erwarten

    Ich glaub diese Genoßen werden es nie begreifen vom Verein Grünhelme E.V.
    Didi glaube ich, ist sicher schon Xmal mi seiner „Festplatte“ gegen den Kühlschrank gelaufen, deshalb
    erscheint bei Ihm immer auch die Meldung auf den Bildschirm“ Informationsverarbeitung auf
    höchster Ebene fehlgeschlagen“

    Interessant ist das Herdenverhalten, der Oberaffe lässt auf seinen Blog eine Banane ins Forum hinunterfallen,
    dann geht das Geschrei und gezetere los, bis sogar die Schale auch noch aufgefressen
    wird. aber damit immer Nachschub da ist, werden schon die besondesr tapferen Jungmännchen
    ins Feindesland geschickt.
    Wenn sie ganz brav waren, kocht ihnen dann Bigberta ein Obstkompott

  33. OT OT

    in der Schweiz ist das Volksbegehren zur Einwanderung mit 67% abgelehnt worden

    Quelle 19 Uhr Nachrichten ZDF

    Arme Schweiz gelegenheit verpasst

  34. „Es ist ein bislang in der Öffentlichkeit noch nicht genügend wahrgenommener Skandal, dass Islamisten in Deutschland Bleiberecht genießen, während fortschrittliche Ex-Muslime von Abschiebung bedroht sind. … „

    Was soll man dazu sagen?

    KRASSE Inkompetenz oder böse / deutschenfeindliche Absicht?

  35. Die Erklärung hätte schärfer ausfallen können. Aber vielleicht erreicht sie gerade auf diese maßvolle Weise mehr Entscheidungsträger.

  36. #20 Islamophober (01. Jun 2008 16:52)

    Nur zwei kritische Fragen dazu lauten:

    1. kann es genau so umgesetzt werden oder werden Gutmenschenspinner es wie immer verhindern?

    Waren es nicht die Gutmenschenspinner, die diese Abschlusserklärung formuliert haben?

    Websites der Veranstalter:

    Zentralrat der Ex-Muslime: http://www.ex-muslime,de
    Redaktion Hintergrund: http://www.hintergrund-verlag.de
    Giordano Bruno Stiftung: http://www.giordano-bruno-stiftung.de
    Aktion 3 Welt Saar: http://www.a3wsaar.de
    Alibri Verlag: http://www.alibri.de
    denkladen.de: http://www.denkladen.de

  37. Wer immer den Text des Abschlusses der Kritischen Islamkonferenz geschrieben hat: Die Aussagen dort sind brillant!

    Ich habe bereits folgenden Brief erhalten, der gemeinsam mit dem o.g. Text der kritischen IK verschickt worden ist:

    Lieber Herr Dr. Schäuble,

    untenstehend haben Sie es noch einmal schriftlich, was ich und andere bereits mehrfach bei Ihnen im Innenministerium angemahnt haben.

    Besser kann man es nun kaum noch formulieren.

    Ich hoffe, daß Sie einsehen, daß die in der Islamerklärung enthaltenen Analysen richtig und die dort angedachten Vorschläge gut sind.

    Es ist eine ganz großer Skandal, daß die Islam-Konferenz unter Ihrer Leitung den Forderungen einiger weniger radikaler Muslimverbände – jeweils mit bundesweiten Auswirkungen und zu Lasten der Allgemeinheit – immer wieder nachgegeben haben, obwohl diese Verbände in ihrer Gesamtheit nicht einmal 10 % der hier lebenden Muslime repräsentieren.

    Als Christ habe ich die Verpflichtung, auch meinen muslimischen Mitbürgern die Grundlagen des christlichen Glaubens, der entscheidend dazu beiträgt, diese Gesellschaft zusammenhalten, deutlich zu machen. Die überwiegende Mehrzahl geltender Rechtsgrundlagen und die Werte dieser Gesellschaft haben ihre Grundlagen im judaistisch-christlichen Auffassungen und Selbstverständlichkeiten, selbst dann, wenn diese im humanistischen Denken übertragen sind.

    Daher lehne ich ein reinen Islam-Unterricht – mit den u.g. Folgen der massiven, fortschreitenden Abgrenzung der muslimischen Mitbürger – entschieden ab, sondern stimme der Forderung zu, daß es möglich sein muß, auch muslimischen Schülern die Unterschiede der Religionen aufzuzeigen. (Religionskunde-Unterricht)

    Diese Aussage werden 90 % aller Bundesbürger so unterschreiben und ich erwarte von Ihnen, daß Sie diese legitime Forderung auch mit allen Ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln auch umsetzen, da alles andere nicht im Interesse dieses Landes liegen kann.

    Mit freundlichen Grüßen
    J.H.

  38. Diese Abschlußerklärung ist meines Erachtens ein guter und wichtiger erster Schritt.

    Wir sind zwar gedanklich hier schon ein paar Schritte weiter, aber angesichts der Tatsache, dass die öffentliche Diskussion noch gar nicht richtig begonnen hat, ist es schon mal gut, dass der Islam in den Focus der Problembetrachtung rückt..

  39. @25 Lachsbrot, superlink zu Matussek

    ‘Den verantwortliche Redakteuren der ‘FAZ’, die ja nicht blöde sind, muss mulmig geworden sein mit Ihrer (Alices) realsozialistischen Schwärmerei, Debatte hin, Debatte her.’ Matussek Brief an Alice auf SPON

    Da hat Matussek aus Taktgefühl nur nicht die Wahrheit gesagt, die verantwortlichen Redakteure in der FAZ sind tatsächlich blöde. Es gibt nichts blöderes als die Kraust von der FAZ, Matussek deutet ihre Debattengeilheit am Ende an.

    Da sind sie natürlich auch geil darauf von Schäuble, dem deutschen Topislamisierer ein Interview(20. 5. 2008) zu bekommen, oder jedenfalls etwas, was Schäubles Referenten mit den Krauts aushandeln und dann Interview nennen, und wofür ihm die Kraust dann noch einen Leitartikel ‘Religion und Gewalt’ (31. 5. 2008) zu schreiben verpflichtet sind, das ist dann für die Krauts Debatte, wenn sie sklavisch der Argumentation des Islamisierers zu folgen haben.

  40. Kölnische Rundschau:

    » Der Publizist Ralph Giordano hat Deutschland eine „verfehlte Immigrationspolitik“ und „falsche Toleranz“ im Umgang mit dem Islam vorgeworfen. Noch bis Sonntag findet in Köln die Kritische Islamkonferenz statt – auch Günter Wallraff ist zu Gast.« …

    Nach Ansicht der Veranstalter, dem Zentralrat der Ex-Muslime und der Giordano Bruno Stiftung für Humanismus und Aufklärung, spielt die Islamkonferenz von Innenminister Wolfgang Schäuble (CDU) Islamisten in die Hände und erschwert die Integration.

    http://www.rundschau-online.de/html/artikel/1212240545513.shtml

  41. Was über die Islamkritik hinausgeht:

    Es stört mich (nein, es kotzt mich an!), wenn ich in ein Tiroler Bergdorf fahre und mir dort als erstes zwei in lange Mäntel und Kopftücher verhüllte Frauen entgegen kommen. Es stört mich (nein, kotzt mich an!), wenn ich wenige Schritte weiter aus einem Fenster laute türkische Musik dudeln höre.

    Ja, ich gebe es zu: ich hasse diese Entwicklung, ich habe das Gefühl, dass sie mir und Anderen Wesentliches nimmt, dass mein Recht auf Heimat mit Füssen in den Dreck getreten wird.

    Ich habe ein Recht darauf, in einer Heimat zu leben, die sich wesentlich vom Orient unterscheidet: visuell, akustisch und olfaktorisch.

    Da darf’s nach Speckknödeln riechen und nach Schnitzel. Da brauch‘ ich den Duft von Kreuzkümmel nicht – wenn ich Sehnsucht nach diesem Duft habe, fahre ich nach Tanger oder Damaskus.

    Da dürfen die Kuhglocken bimmeln und die Kirchenglocken läuten. Wenn am Sonntag die Blaskapelle spielt, freut es mein Herz. Türkische Tonskalen oder gar das Rufen des Muezzin klingen woanders schön.

    Ich habe ein Recht darauf. Das Recht auf Heimat.

    Wer mir das nehmen will, macht sich zu meinem Feind.

  42. WELT:

    “ … Den Repräsentanten der islamischen Verbände warf Giordano bloße Lippenbekenntnisse zum Grundgesetz vor. Sie dächten gar nicht daran, die Trennung von Staat und Religion vorzunehmen oder Frauen und Männer gleichzustellen. Giordano warnte vor der schleichenden Islamisierung Deutschlands und bemängelte eine „falsche Toleranz“ bei der Ahndung von Straftaten ausländischer Jugendlicher. … „

    http://www.welt.de/wams_print/article2054424/Ralph_Giordano_erklaert_Integration_fuer_gescheitert.html

  43. @#20 Islamophober (01. Jun 2008 16:52)

    Wenn das alles genau so umgesetzt werden würde, wäre es ein großer Schritt für die Freiheit und zur BEwahrung demokratischer Werte.

    Nur zwei kritische Fragen dazu lauten:

    1. kann es genau so umgesetzt werden oder werden Gutmenschenspinner es wie immer verhindern?

    2. werden die Moslems sich an das Gesagt halten, auch wenn sie demographisch in Überzahl sein werden.

    Und genau da liegt der Knackpunkt, ich glaube nicht ernsthaft, dass die Moslems sich bei Überzahl in der Bevölkerungsschicht sich damit zufrieden geben werden, weil ihre Religion auf Expansion basiert!

    Genauso ist es. Wenn die hier die Mehrheit haben, dann werden die uns den Marsch blasen. Aber einen orientalischen. Dann gibt es auch keine Konferenz mehr. Wenn wir dann unsere urdeutschen Interessen vorbringen wollen, werden wir nur noch ein abfälliges Lachen vernehmen. Dann ist es Schluß mit lustig. Dieses Szenario halte ich für höchst wahrscheinlich.

    Dieses Deutschland wird von den eigenen Politikern Fremdkulturen auf dem Servierbrett gereicht.

    Diese deutschenschädliche Politikerbande gehört entmachtet und wegen Landesverrat angeklagt.

  44. #45 Darwinist (01. Jun 2008 19:49) #20 Islamophober (01. Jun 2008 16:52)

    Nur zwei kritische Fragen dazu lauten:

    1. kann es genau so umgesetzt werden oder werden Gutmenschenspinner es wie immer verhindern?

    Waren es nicht die Gutmenschenspinner, die diese Abschlusserklärung formuliert haben?

    Kommt drauf an welche Gutmenschspinner du meinst?

    Ich rede von denen, die genau das verhindern werden oder wollen!

    Was trägt das jetzt eigentlich dazu bei, wenn du diese Frage stellst?

  45. @#38 palatin
    Trotzdem behält diese Abschlusserklärung sein Gutes, da sie sich dazu nutzen lässt „Linken“ ihren kontraproduktiven zum Himmel schreienden Unsinn vor Augen zu führen.
    Wer es für sinnvoll erachtet mit konservativen Islamverbänden über die Integration in diese Gesellschaft zu konferieren oder fundamentalistischen Islam mit Religionsunterricht bekämpfen zu können, müsste nach allen Regeln der Vernunft darauf kommen, was er da für einen kontraproduktiven Unsinn verzapt.
    Vielleicht hilft diese Erklärung ja dabei.

  46. @39 talkingkraut

    Schäuble ist eine Gefahr für unser Gemeinwesen

    Ein Schritt in die richtige Richtung. Man muss das momentum dieser Konferenz ausnutzen. Man sollte auf die Zeitungen Druck ausüben, dass sie die Abschlusserklärung veröffentlichen…

    ich sehe das ganz genauso. Bleibt nur zur hoffen, dass S diese Abschlusserklärung wenigstens liest oder wenigsgtens vorgelesen bekommt.

    Auch solche Aktionen

    http://www.heise.de/newsticker/Website-von-Bundesinnenminister-Schaeuble-gehackt–/meldung/108784

    werden ihn nicht daran hindern, endlich seine Finger von der Vorratsdatenhaltung und Bürgerüberwachung weg zulassen. Seinen Fingerabdruck haben ja eh schon alle.
    Trotzdem: Resignation ist keine Alternative.

    Schönen Rest-Sonntag!

  47. Achja, als Erklärung für dieBezeichnung „links“, sehe man sich mal eine Liste von Giordano’s Büchern an. Bei Jemanden, der es problematisch findet Jude und gleichzeitig Deutscher zu sein und eine Fixierung auf den Nationalsozialismus zu besitzen scheint, von einem gemäßigterem Linken, einem Zentrumsanhänger oder gar einem Rechten auszugehen, ist vermessen.
    Bei einer atheistischen Frauenrechtlerin, die im Iran für linkes politisches Engagement zum Tode verurteilt ist, davon auszugehen ebenso.
    Schmidt-Salomon versteht sich selbst als Vertreter eines „evolutionären Humanismus“ und seine Vita spricht auch nicht für diese Annahme.

    Und wie gesagt kann man deutlich den linksideologisch motivierten Ansatz in jeder Problemlösung dieser Abschlusserklärung erkennen.

  48. Die Abschlusserklärung der nächsten „kritischen Islamkonferenz“ wird lauten:

    §1: Wir bezeugen, dass es keinen Gott gibt außer Allah.

    §2: Und Mohammed ist sein Prophet.

  49. Hey immerhin.
    Es hätte auch viel weniger dabei herauskommen können.
    Also ich find das Ergebnis schon bemerkenswert.

  50. #55 Eraser (01. Jun 2008 20:46)
    #57 Eraser (01. Jun 2008 21:13)

    Trotzdem behält diese Abschlusserklärung sein Gutes, da sie sich dazu nutzen lässt “Linken” ihren kontraproduktiven zum Himmel schreienden Unsinn vor Augen zu führen.

    Und wie gesagt kann man deutlich den linksideologisch motivierten Ansatz in jeder Problemlösung dieser Abschlusserklärung erkennen.

    Mir ist jetzt nicht ganz klar, ob Du die Verfasser der Abschlusserklärung nun als „Linke“ betrachtest oder nicht.

  51. #50 Mephistopheles: Ich empfinde ebenso. Leider werden solche Dinge nicht auf irgendwelchen Konferenzen diskutiert.
    S. auch #38 palatin

    Im großen und ganzen ging es um die Probleme der Migranten, weniger um generelle, gesamtgesellschaftliche Probleme, wie Ausländerkriminalität, Überfremdung, Verlust der eigenen Identität durch übersteigerte Übernahme islamischer Lebensweisen.

    Die Lösungen der Organisatoren waren haaresträubend und typisch links:

    1. Selbst Straftäter sollten Asyl in Deutschland erhalten, so ein Vertreter der Organisatoren, da es keinen Unterschied mache, ob dieser in Deutschland oder im Libanon sein Unwesen treibe.

    2. Ein Teilnehmer, der genau diese Problematik, dass es nämlich nur mit reinster linker Humanmoralität nicht gentan sein wird, vom Publikum aus angesprochen hatte, wurde harsch zurecht gewiesen unter anderem mit den Worten: Deutschland ist ein Einwanderungsland und das ist gut so.

    Auf Linke verlasse ich mich mit Sicherheit nicht.
    Und auch, wenn das jetzt in die falsche Ecke gestellt wird: Ich glaube nicht, dass ein Migrant, und sei er auch gut integriert, eben den angesprochenen Verlust des Heimatgefühls eines autochthon Deutschen nachempfinden kann.
    Ich will kein multikulturelles Deutschland.

  52. Ein kurzes Zitat aus dem oben verlinkten Text:

    Man muß schon sagen, daß, wenn dieser spätstalinistische Kindergarten nicht überwinden wird, die Islamisten jedenfalls aus dieser Richtung nichts zu befürchten haben. Dann wird wie schon so oft in der Geschichte die Sache der Unfreiheit vom Linkssektierertum kräftig befördert. Die schleichende Machtergreifung des Islamofaschismus allein mit einer Minderheit von einigen hundert linken Anti-Islamisten aufzuhalten eine grandiose Selbsttäuschung!

  53. Es ist wenigstens mal ein Anfang gemacht.

    R. Giordano und G. Wallraff werden in der veröffentlichten Meinung immerhin ernst genommen.

    Das ist gut und nicht schlecht, auch wenn ich mir eine starke konservative Bewegung in diesem Links-Land wünschen würde.

  54. Ex-Stalinist Giordanos Eröffnungsrede zu dieser linken Veranstaltung war ja schon absurd genug.

    Grotesk, Pro Köln mal wieder zu verteufeln, ausgerechnet die „Frauenfrage“ zum „Kernpunkt überhaupt“ (sic!) zu deklarieren und alle Müslis in Deutschland als unschuldige Opferlämmchen finsterer Mächte, unserer(!) „Immigrationspolitik“, der bösen DITIB und Türken zu deklarieren.

    Der alte Herr ist zwar wortgewaltig, aber unverbesserlich links, somit geistig nicht ganz richtig im Kopf.

    Die Abschlußerklärung läuft ganz „kongenial“ im Ergebnis darauf hinaus,

    a) noch mehr Moslems ins Land zu lassen (Sind ja alle gut. So gut wie alle Gutis)

    b) noch mehr Steuergeld in deren (aussichtslose) „Integration“ zu verschleudern.

    Die einzig sinnvolle, ethisch und rechtlich begründete Forderung lautet:

    Raus damit! Ausnahmslos!

    Ratio

  55. #60 Darwinist
    Mir ist jetzt nicht ganz klar, ob Du die Verfasser der Abschlusserklärung nun als “Linke” betrachtest oder nicht.
    Alle? Nein.
    Die drei halte ich aber für deutlich linksorientiert, was sich erstens deutlich in dieser Abschlusserklärung niederschlagt und zweitens dieser politische Ansatz überhaupt erst für „Umarmer, Gutmenschen vom Dienst, Multikulti-Illusionisten, xenophile Einäugige und unbelehrbarer Beschwichtigungsdogmatiker“ verantwortlich ist.
    Ein Ralph Giordano der sich über einen deutschen Schuldkomplex in Bezug auf den Holocaust beschwert, wobei er selbst aktiv daran mitgearbeitet hat mit seinen Werken, ist dann aber der Gipfel dieser Ironie.

  56. #66 Ratio (01. Jun 2008 22:40)

    Die einzig sinnvolle, ethisch und rechtlich begründete Forderung lautet:

    Raus damit! Ausnahmslos!

    Wo findet man diese rechtliche Begründung?

  57. #67 Eraser (01. Jun 2008 22:43)

    Alle? Nein.
    Die drei halte ich aber für deutlich linksorientiert

    Macht das nun die Abschlusserklärung in Deinen Augen inakzeptabel oder wertlos?

  58. #68 Darwinist (01. Jun 2008 22:45)

    #66 Ratio (01. Jun 2008 22:40)

    Die einzig sinnvolle, ethisch und rechtlich begründete Forderung lautet:

    Raus damit! Ausnahmslos!

    Wo findet man diese rechtliche Begründung?

    Danke der Nachfrage, Darwinist:

    In Völkerrecht, Grundgesetz und Menschenrechten.

    Solltest meine Kommentare, in denen das für linke Schwerenöter wie Dich näher ausgeführt ist, aufmerksamer lesen. 🙂

  59. #50 Mephistopheles

    Meine Zustimmung. Das geht mir genauso.
    Wenn ich eine kulturelle Bereicherung wollte,fuhr ich in ein anderes Land.
    Wobei für mich islamische Länder aus bekannten
    Gründen nicht in Frage kommen.
    Hier will ich in meiner Kultur leben,
    worauf ich auch ein Recht habe.
    Für diesen MultiKultiSch… bin ich nicht bereit Steuern zu bezahlen.

  60. #60 Darwinist
    Mir ist jetzt nicht ganz klar, ob Du die Verfasser der Abschlusserklärung nun als “Linke” betrachtest oder nicht.

    Ist völlig nebensächlich, ob du da mit deiner rechts-links-Brücke daher kommst, um zu spalten; Fakt ist, es deutlich zu links gehalten und Rechte sind automatisch nicht gewünscht, um einen ausgewogenen Diskurs über die Debatte zu führen!

    Dazu die Aussage von Scholz, um den (die unfaire Gewichtsausgleichung) Linkskurs zu verdeutlichen:

    Der ausgeladene Rolf Stolz zur Kritischen Islamkonferenz
    1.06.2008

    Wie mehrmals berichtet, fand über das Wochenende in Köln eine Kritische Islamkonferenz statt, und wie berichtet, hat man den Islamkritiker Rolf Stolz vorher ausgeladen. Er war trotzdem dort und schreibt darüber:
    Licht und Schatten: Die Kölner “Kritische Islamkonferenz” an diesem Wochenende hatte einiges an Plus und einiges an Minus zu bieten. Das Plus: eine großartige Rede von Ralph Giordano, mutige Interventionen von Ex-Muslimen wie Mina Ahadi oder Ehsan Jami aus Holland, bewegende Praxisschilderungen von der “Schulfront” durch Fatma Bläser usw. und eine Abschlußerklärung, die zutreffend Grundprobleme benennt, an denen der Islam und die christlich-jüdisch-atheistisch geprägte moderne Kultur zusammenstoßen. Das Minus: Kein klares Selbstbild (will man die linken, sozialistischen Islam-Gegner vereinigen, was ein naheliegendes und verdienstvolles Projekt wäre, oder definiert man sich anders?), keine klaren Aussagen zur Bündnispolitik (mit wem will man zusammengehen, ist z. B. die “Bürgerbewegung Pax Europa” ein Verbündeter oder ein Gegner?), dafür Zerrissenheit in der Haltung zu dissidentischen Linken wie mir und erst recht zu demokratischen Rechten wie der Redaktion der “Jungen Freiheit” ” und das bei einem zahlenmäßigen Übergewicht der Ausgrenzer, Spalter, Blockwarte. (Wohl kein Zufall: Diese Problemgruppe setzt sich anscheinend fast nur aus ethnischen Deutschen zusammen ” etliche davon Anhänger der Antideutschen, also der “Deutschland-verrecke!”-Propagandisten.)
    Die Zerrissenheit offenbarte sich am Samstag schon vor Beginn der Konferenz: Als ich mich anmelden wollte, wurde mir das von Gunnar Schedel (alibri-Verlag) verwehrt, ich sei unerwünscht. Ralph Giordano war selbstverständlich anderer Ansicht. Hartmut Krauss (Zeitschrift “hintergrund”), Michael Schmidt-Salomon (Vorstandssprecher der Giordano-Bruno-Stiftung) und Mina Ahadi (Zentralrat der Ex-Muslime) erklärten mir gegenüber, sie seien nicht gegen meine Anwesenheit, seien aber in der Vorbereitungsgruppe überstimmt worden. Ich habe dann (man hat anno 1968 gelernt, was ein “Go-in” ist) einfach Fakten geschaffen und mich als Gasthörer im Auditorium installiert ” “illegal”, wie ein Herr Röder es später nannte. Ich konnte zwei Redebeiträge leisten und deutlich machen, wofür ich einstehe: für die Notwendigkeit einer (Selbst)Kritik der deutschen Linken, die von wenigen Ausnahmen abgesehen seit über fünfzehn Jahren den Kampf gegen den Islamismus verweigert und verraten hat, für ein Bündnis aller Islam-Kritiker von der demokratischen Linken bis zur demokratischen Rechten, von der “Jungen Welt” bis zur “Jungen Freiheit”, wie ich es plakativ formuliert habe.
    Am Nachmittag hatte Herr Schedel zwei Zerberusse vor der Tür postiert, die mich fernhalten sollten. Ich konnte dann doch den Saal betreten ” es waren iranische Ex-Muslime, die diese Machenschaft durchkreuzten. Am Sonntag wurde ich morgens von Stephan Grigat, dem ersten Referenten des Tages, am Zutritt gehindert ” mit der “Begründung”, er referiere nicht vor Leuten, die sich zur “Jungen Freiheit” bekennen. (Diese war übrigens am Vortag in einem Redebeitrag, bei dem einige Liebhaber gepflegter Verleumdung Beifall klatschten, als “braun” bezeichnet worden ” und diese Farbe gehöre eben nicht zum Regenbogen.) Ich selbst wurde am Sonntagmorgen, wie mir berichtet wurde, in der Konferenz als “Rechtsextremer” attackiert.
    Wie schrieb mir doch ein Islam-Kritiker und Kritiker meiner Ausladung: “In Deutschland nimmt die Anzahl der Leute mit unheilbaren Hirnschäden täglich zu.” Diese konnten auch mittags beobachtet werden, als ich noch einmal vorbeischauen wollte, um nicht zuletzt Ralph Giordano, der aber aus gesundheitlichen Gründen dann doch abgesagt hatte, auf dem Abschlußpodium zu hören: Die beiden Zerberusse sicherten den Eingang, und verlangten ein Namensschild, das zu verkaufen mir Herr Röder verweigerte. Eine leicht hysterische junge Dame wollte gleich noch das gesamte Universitätsgebäude zu einem Ort erklären, den ich, da man Hausrecht habe, nicht betreten dürfe. Man muß schon sagen, daß, wenn dieser spätstalinistische Kindergarten nicht überwinden wird, die Islamisten jedenfalls aus dieser Richtung nichts zu befürchten haben. Dann wird wie schon so oft in der Geschichte die Sache der Unfreiheit vom Linkssektierertum kräftig befördert. Die schleichende Machtergreifung des Islamofaschismus allein mit einer Minderheit von einigen hundert linken Anti-Islamisten aufzuhalten eine grandiose Selbsttäuschung! (Rolf Stolz)

  61. Der ausgegrenzte und diskriminierte Publizist Rolf Stolz schreibt bei http://fact-fiction.net über die kritische Islamkonferenz.

    “ … Ich habe dann (man hat anno 1968 gelernt, was ein “Go-in” ist) einfach Fakten geschaffen und mich als Gasthörer im Auditorium installiert ” “illegal”, wie ein Herr Röder es später nannte.“

    Hähä, sauber, lieber Rolf Stolz, so geht das. 🙂
    Latent-Gewaltbereites Auftreten, und schon hat man sog. „Respekt“. Von Mohammedanern Lernen: Jammern und drohen.

  62. @#5 Jochen10 (01. Jun 2008 15:31)

    Islam ist keine „minderwertige Kultur“. Das ist Schwachsinn und auf dem gleichen Niveau, auf dem Islamisten „argumentieren“.
    Ein viel zu grosser Teil der heutigen Ausprägung des Islam ist archaisch, Brutalität rechtfertigend und rückständig. Das stimmt.
    Es gibt aber gute innerislamische Reformentwicklungen, die wir alle fördern müssen.
    Wir müssen weiterhin kritisch sein, gerade, weil andere, mächtigere Zeitgenossen es nicht sind. Pauschalisierung verhärten aber nur die Fronten und bringen uns nicht weiter.

    Wie zu erwarten war, sind die ersten Schmähungen gegen die Konferenz bereits draussen:

    Es wird nicht nur negativ gefärbt berichtet und gezielt vereinfacht, es wird auch fleissig „weggelassen“, was die Konferenz noch angekreidet hat. Man pickt sich raus, was man negativ auslegen kann
    und verpackt es als „neutralen“ Bericht.

    Journalistische Objektivität sieht anders aus.

    Das macht eine „Kritische Islamkonferenz 2009“ schon jetzt wieder bitter notwendig.

  63. Auf wdr.de steht natürlich nur eine kleine Notiz über diese Konferenz. Und ein Statement vom NRW-Integrationsminister Laschet nannte im WDR den Tonfall „überzogen“ und warnte vor religiösem Hass.

    Äh, ja, „Tonfall überzogen“. Wie den, wo denn, was denn? In der Abschlusserklärung kann ich keinen überzogenen Tonfall finden, ist eher Islamkritik „light“.
    Und der „religiöse Hass“? Von wem? Von den Atheisten, die hauptsächlich da waren? Den alltäglichen religiösen Hass der Moslems dürfte er wohl nicht damit meinen. Und der ist Realität!

  64. @Islamofober: Du warst schneller.
    ___

    „Linker“ Kommentar in der WAZ:

    Für unsere Freiheit

    Von Wilhelm Klümper

    Spielt Innenminister Schäuble den Islamisten durch seine Islamkonferenzen in die Hände? Dieser Quatsch war auf der „Kritischen Islamkonferenz” zu vernehmen. Vielmehr scheint Schäuble durch den Dialog auch mit religiösen Hardlinern eine Strategie der Annäherung durch Umarmung zu verfolgen. So müssen wohl Politiker agieren, die geübt sind, das Machbare anzustreben.

    Dagegen setzte die „Kritische Islamkonferenz” einen überfälligen klaren Kontrapunkt:
    Die Werte unserer freien Gesellschaft, die Trennung von Staat und Religion, sind nicht verhandelbar.
    Ein Spektrum von Intellektuellen, Künstlern und Ex-Muslimen hat endlich die Stimme gegen das wachsweiche Geheische um Verständnis für die Befindlichkeiten radikaler Muslime erhoben. Denn fanatischer Islamismus bedeutet Gutheißen von Ehrenmorden, Steinigungen, Burka und Verfolgung Andersdenkender.

    Wer es genossen hat, als die 68er die Fenster unserer miefigen Republik aufrissen und mal ordentlich durchlüfteten, muss sich über diese Anti-Islamisten-Konferenz freuen. Denn Giordano, Wallraff und Co. kämpfen für den Erhalt unserer mühsam erstrittenen Freiheit.“

    http://www.derwesten.de/nachrichten/waz/2008/6/1/news-51680598/detail.html

  65. Eine sehr gute Abschlusserklärung! Hoffentlich erzeugt sie genug Reichweite um wenigstens einige der vielen Blinden unter unseren gesellschaftlich Verantwortlichen sehend zu machen.

    Die Zerstrittenheit unter den Islamkritikern, wie in einigen Kommentaren oben bereits thematisiert, ist eine furchtbare Schande! Anstatt sich dem gemeinsamen Ziel, der Bekämpfung des Islam, zu widmen, ergeht man sich genüsslich in Flügelkämpfe Links gegen Rechts. Eins muss doch wohl klar sein. Sowohl Links als auch Rechts werden nicht mehr existieren, sobald der Islam seine Zielvorstellung erst einmal erreicht hat. Dann herrscht nämlich nur noch der Islam und für Politphänomene der Moderne interessiert sich dann keiner mehr.

    Also liebe Islamkritiker, ersteinmal gemeinsam kämpfen und auch gemeinsam Siegen. Zum Streiten bleibt dann immer noch genug Zeit!

    Ich danke allen Islamkritikern (egal welcher politischen Couleur) für die engagierte Arbeit und wünsche Mut und Kraft für die Aufgaben der Zukunft!

  66. @#78 D-Fens

    Korrekt.
    Ich bin Linker (RICHTIGER Linker, kein pseudolinker Islamapologet), aber es geht nach meiner Erkenntnis nicht darum, ob jemand lechzeinxobenmitte ist, sondern schlicht darum, ob er lügt, oder die Wahrheit sagt.
    So einfach ist das.

    Vorsicht, verletzt sog. „religiöse Gefühlchen“ (was immer das sei):

    „Die Kritik der Religion ist die Voraussetzung aller Kritik.“
    – Zur Kritik der Hegelschen Rechtsphilosophie. Einleitung. MEW 1, S. 378, 1844

  67. BITTE VERBREITET DAS! Also an jeden den ihr kennt und überall. Die MSM werden das totschweigen, wir müssen es also wie ein Lauffeuer verbreiten und auch überall verbreiten und den Finger in die Wunde legen…

  68. auch die BILD muss das. sowie auch zu abgeordnetenwatch in die üblichen fragen mit einstreuen, sowie in jeden kritischen brief.

  69. Wenn die Erklärung denn tatsächlich ernst gemeint ist und nicht nur Feigenblatt für die
    gewohnte Blöße, dann unterschreibe ich mit allem, was ich habe.

    BENE VALETE !

  70. Nein und nochmal nein: Unser ignoranter Innenminister wird diesen Text nicht einmal lesen wollen – und schon gar nicht wird er sich damit angemessen auseinander setzen!
    Wir können uns nur Gehör verschaffen, indem wir diesen Dumpfbacken in Berlin bei den nächsten Wahlen zeigen, wer in dieser Republik das SAGEN hat (Alle Macht geht vom Volke aus!)!

  71. § 4: Weltanschauungsfreiheit muss Maßstab für politische Entscheidungen sein

    1. In den allerwenigsten islamischen Ländern ist Weltanschauungsfreiheit garantiert.

    (…)

    Ihr seid nicht besser, also was jammert Ihr rum. Wer Teilnehmer wie den Grünen-Mitbegründer und Islamkritiker Hr. Stolz wegen tlw. abweichender Meinung von solch einer wichtigen Konferenz ausschließt, hat sich selbst diskreditiert. Man fragt sich, welche Kräfte Euch eigentlcih steuern, auf keinen Fall seid Ihr freiheitsliebende Demokraten. Dieses Vertrauen habt Ihr verspielt.

  72. ‘Der unausweichliche Preis der Freiheit ist die Fähigkeit, sie vor Zerstörung zu bewahren.’ General MacArthur.

    Das sei dem verlogenen und hinterlistigen Islamisierer Schäuble, wenn er endlich aus seinem Amt gejagt ist, nachgerufen.

  73. #79 Philipp (02. Jun 2008 01:29) @#78 D-Fens

    Korrekt.
    Ich bin Linker (RICHTIGER Linker, kein pseudolinker Islamapologet), aber es geht nach meiner Erkenntnis nicht darum, ob jemand lechzeinxobenmitte ist, sondern schlicht darum, ob er lügt, oder die Wahrheit sagt.
    So einfach ist das.

    Vorsicht, verletzt sog. “religiöse Gefühlchen” (was immer das sei):

    “Die Kritik der Religion ist die Voraussetzung aller Kritik.”
    – Zur Kritik der Hegelschen Rechtsphilosophie. Einleitung. MEW 1, S. 378, 1844

    Genau darum geht es, besonders im letzten Satz als Aussage herausgestellt. Dessen sollten sich auch die ganz Rechtsaußenfahrer klar sein, das eine Spaltung Blödsinn ist (aber von Gegener/Antiislamkritiker durchaus gewünscht ist)! Nur gemeinsam ist die Stärke erreichbar und da spielt links-rechts eine untergeordnete Rolle. Es geht nicht gegen die Linken im allgemeinen, sondern gegen die Linksnazis im Parlament und den Linksnazis als SA-Trupp auf den Straßen, die Deutschland in den Dreck ziehen! Und um Gerechtigkeit, Wahrheit und wahre Demokratie!

    So zumindest mein Anspruch dazu!

  74. Und was sagt der cdu-minister laschet dazu?

    Der wdr berichet am 01.06.2008 unter http://www.wdr.de/themen/kurzmeldungen/2008/06/01/ex-muslime_warnen_vor_islamisierung.jhtml:

    „Ex-Muslime weisen Integrationspolitik zurück – Laschet warnt

    In einer Erklärung zum Abschluss einer „Kritischen Islamkonferenz“ in Köln haben die Veranstalter Bundesinnenminister Schäuble (CDU) vorgeworfen, mit seinen Plänen für eine verbesserten Integration einem „verdeckten Missionsprogramm“ und einer Islamisierung in die Hände zu spielen.

    Die Resolution, die vom Zentralrat der Ex-Muslime erarbeitet wurde, wirft dem Islam vor, den Menschenrechten entgegen zu stehen.

    Integrationsminister Laschet nannte im WDR den Tonfall „überzogen“ und warnte vor religiösem Hass.“

    Theo Retisch
    sind nun die nichtmusels diejenigen, die hass schüren….aber nur theoretisch!

  75. Die Abschlusserklärung kann sich sehen lassen. Sie wurde immerhin durch ein Auditorium modifiziert und schließlich abgesegnet, das nach meiner Einschätzung (habe selbst teilgenommen) aus einer Ansammlung vieler selbständig denkender Köpfe bestand. Da hatten gewisse verwässernde und links-korrekte Interventionen keine Chance. Die Veranstalter wiesen immerhin so viel Buntheit auch in den eigenen Reihen und bei den Referenten auf, dass Aus- und Abgrenzungen wie z.B. gegenüber Rolf Stolz Randphänomene blieben.
    Eine Fürsprache beispielsweise für die Solidarität mit den armen Palästinensern bei gleichzeitiger Distanzierung von der angeblich unterdrückerischen Politik der israelischen Regierung ging im Proteststurm unter, und eine Kennzeichnung des palästinensischen Schicksals als einen neuen „Holocaust“ löste sogar regelrechte Empörung im Saal aus.
    Während die mögliche Bruchstelle „Israel“ also dank eindeutiger proisraelischer Mehrheiten standhielt, wurde eine andere Bruchstelle lediglich umgangen, nämlich: ob bei der Diskussion über konkrete Maßnahmen gegen die zunehmende Islamisierung auch das Thema Ausweisung und Immigrationsstopp auf die Tagesordnung gehört. Seitens einiger Veranstalter wie etwa der Aktion 3. Welt Saar oder des Alibri-Verlages war man ängstlich darauf bedacht, hier einen Damm zu errichten. Man tut sich schwer, das gutmenschliche „Kein Mensch ist illegal“ zu hinterfragen, und versteigt sich sogar zu der These, wir könnten doch die Probleme mit islamistischen Extremisten nicht dadurch lösen, dass wir sie in andere Länder wie etwa die Türkei, den Libanon oder nach Ägypten schicken, weil sie doch auch dort böse Islamisten bleiben würden. Uns obliege also die Pflicht der aktiven Resozialisierung.
    Einer der geladenen Referenten, nämlich der Vorsitzende der niederländischen Ex-Muslime Ehsan Jami, sprach sich, sehr zum Unwillen einiger Veranstalter, dafür aus, gewisse integrationsunwillige Personen außer Landes zu schicken. Auch sein Hinweis darauf, nur bei einer „rechten“ Partei in den Niederlanden eine kämpferisch-liberale und nicht kapitulative Haltung vorzufinden, stieß einigen sauer auf. Die manipulative Übersetzung dieser Redepassage wurde aus dem Publikum sofort angeprangert und musste korrigiert werden.
    Dass sich einige der kommunistisch organisierten Iranerinnen schwer von ihrer schrill antiamerikanischen Imperialismustheorie werden lösen können („Terrorstaat USA“), dürfte eine weitere Schwierigkeit für die dennoch zu wünschende nächste Kritische Islamkonferenz darstellen.
    Sollten dieselben Veranstalter eine solche zweite Konferenz wagen, so sei ihnen dringend geraten, die jetzt nur mühsam umgangenen Sollbruchstellen vorher zu diskutieren. Sie müssen entweder den Kreis des Zugelassenen enger ziehen, dann wird es eine für sie selbst vielleicht schöne, aber für die Gesellschaft unbedeutende Veranstaltung. Oder aber sie schaffen eine Ausweitung des zugelassenen politischen Spektrums, dann könnte ein Aufbruch gelingen. Ich möchte ihnen gern den Vorschuss einer solchen Lernfähigkeit geben; angefangen hat sie auf jeden Fall schon.
    Auch einigen Kommentatoren hier bei PI sei bei der Gelegenheit ebenfalls empfohlen, mal die Antilinks-Keule (also Verbalinjurien, Pauschalisierungen) wegzupacken und genauer hinzugucken, ja die Diskussion zu wagen! Denn es bewegt sich was.
    Wurde ja schon gesagt: Nur mit der Bündelung aller antiislamischen Kräfte haben wir eine Chance.

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