MassardDie wenigen Linken, die sich gegen einen politischen Islam wehren, indem sie zum Beispiel dessen Einzementierung durch tausende Moschee-Neubauten in Europa verhindern wollen, werden von ihren eigenen Leuten wie Aussätzige behandelt. Ralph Giordano und Henryk M. Broder stehen fast alleine in der Brandung – wenn sie das auch wie Felsen tun. Warum sind nur so wenige Linke bereit, die Europäische Aufklärung zu verteidigen?

(Bild: „Mariannne mit der Trikolore“, Symbolfigur der Französischen Revolution – Kupferstich von Massard)

Vielleicht, weil es das Bürgertum und die aufgeklärten Monarchen waren, die seit 250 Jahren Demokratie und Rechtsstaat durchzusetzen halfen – und nicht sie selbst?

Die Linken fußen doch immerhin auch, genau so wie die Rechten, auf der Großen Französischen Revolution. Damals waren übrigens die heutigen Rechten sogar die „Linken“. Das zeigt schon, wie künstlich der Graben zwischen Links und Rechts ist.

Sowohl die heutigen extremen Linken als auch die heutigen extremen Rechten können sich aber sicher nicht auf die Große Französische Revolution berufen und tun das auch nicht. Eher auf Sklaverei. Goebbels wollte „das Jahr 1789 aus der Geschichte löschen“ und für die extreme Linke hat vor ihrer eigenen kommenden Revolution, deren Mega-Stars sie sein wollen, ohnehin noch nie eine wirklich echte Revolution stattgefunden.

Um eine Etablierung einer neuen feudalen Herrschaft – diesmal mit islamischen Hoheitszeichen – erfolgversprechender verhindern zu können, sollten sich die gemäßigten Linken und gemäßigten Rechten an einen Tisch setzen und schonungslos ihre Differenzen darlegen, um sie überwinden zu können. Folgende zwei Aufsätze von Arouet8’s Weblog versuchen, einen Beitrag dazu zu leisten:

» Der derzeitige Welteroberungskrieg des islamischen Faschismus und die europäische Linke
» Die fortschreitende Versklavung Europas durch die islamischen Scheichs seit 1973

(Gastbeitrag von Klaus R.)

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34 KOMMENTARE

  1. Wenn der Deutsche Innenminister zur Disskussion stellt, ob Muslime in Deutschland überhaubt das Grundgesetz anerkennen müssen, ist wohl nicht viel zu erwarten – weder von „Links“ noch von „Rechts“ und noch weniger vond er „Mitte“.

  2. Es muss wohl so eine Art von Lust an Selbstverstuemmelung sein. Mit Logik laesst es sich sonst nicht erklaeren.

  3. Türkisches Verfassungsgericht hebt Erdogans Kopftuch- Reform auf

    Es bleibt dabei: An türkischen Universitäten ist das Tragen von Kopftüchern nicht gestattet. Das entschied heute das Verfassungsgericht in Ankara. Damit spitzt sich der Konflikt zwischen der konservativ-religiösen Regierungspartei AKP und den säkularen Kräften zu.

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,557956,00.html

  4. Ich erlaube mir, den früheren SPD-Vorsitzenden Kurt Schumacher zu ziteren. Er gab im März 1930 auf einer Gaukonferenz des Reichsbanners Württemberg in seiner offenen Auseinandersetzung mit den Kommunisten diese Bewertung ab:

    „Der Weg der leider ziemlich zahlreichen proletarischen Hakenkreuzler geht über die Kommunisten, die in Wirklichkeit nur rotlackierte Doppelausgaben der Nationalsozialisten sind. Beiden ist gemeinsam der Haß gegen die Demokratie und die Vorliebe für Gewalt.“

    So ist es auch heute wieder. Die Nazis von heute nennen sich Antifas, ASTAs, usw. Sie akzeptieren keine demokratischen Abläufe. Wenn ihnen irgend etwas nicht passt, bricht pure Gewalt aus, siehe Heiligendamm, 1. Mai Berlin ect.

    Ihre Komplizen haben sie auch gefunden, nämlich die Islamisten. Mit ihnen teilen sie den Hass auf Demokratie, freiheitliches Denken und die nie versiegende Gewaltbereitschaft.

    Weg mit diesem Pack!

  5. Linke können in der Regel nicht zugeben, dass Rechte in einzelnen Punkten recht haben, z. B. in punkto Migrantenkriminalität und grundgesetzwidrige islamische Ideologien.

    Lieber sehen die meisten Linken zu, wie täglich mehr und mehr Opfer produziert werden und hier nach und nach die Scharia Einzug hält als dass sie sagen würden, dass ein Politiker rechts von der SPD auch nur in einzelnen Punkten recht hätte. Diesen Schritt kriegen sie einfach partout nicht hin. Das machen sie sich aber selbst auch unnötig schwer, wenn zuvor jeder rechts von der SPD als „rechtsradikal“ oder „rechtsextrem“ diffamiert wurde.

    Das ist in etwa die gleiche ideologische Vernageltheit, mit der Nazis noch im April 1945 an den Endsieg geglaubt haben.

  6. An türkischen Universitäten ist das Tragen von Kopftüchern nicht gestattet. Das entschied heute das Verfassungsgericht in Ankara.

    Richtige Entscheidung!

    Und sie wirft ein eigentümliches Licht auf die Kopftuch-Toleranz der Europäer…

  7. Ich denke, da sind schon ein paar Linke mehr (z. B. auch Alice Schwarzer). Und es sind auch nicht so viele nennenswerte Ultrarechte. Die Rechtsextremisten sind doch schon wegen Antisemitismus eher islamfreundlich.
    Ich glaube, es ist eher so, dass die vernünftige Leute in der demokratischen Mitte der Gesellschaft am ehesten die Bedrohung begreifen, die der Islam darstellt. Und ihnen steht auch eine logische Argumentationsweise zur Verfügung.
    Die Extremisten (in diesem Fall die Linksextremisten) haben es schwer, eine andere extremistische Ideologie zu kritisieren, weil dadurch die Anhängerschaft durch Analogie den eigenen Extremismus entdecken könnte.
    Aus diesem Grund waren z. B. in der Zeit des Kommunismus manche Werke verboten, die oberflächlich betrachtet, scheinbar nichts mit dem Ostblock oder Kommunismus zu tun hatten. Unter anderem war mal Vom Winde verweht in Ungarn auf Index – Es zeigte eben ein Volk unter Besatzung der Siegerarmee. Genau wie Ungarn unter sowjetischer Besatzung.

  8. Set wann gehören denn Border und Giordano zur Linken? Auch die SPD tut das schon lange nicht mehr.

  9. #6 Paula
    Migratengewalt kommt den Linken ja zugute.
    Je mehr Gewalt umso mehr Sozialarbeiter werden nach ihrer Ideologie benötigt.
    Also ist sie gut für ihre Selbstversorgung.

  10. Warum können sich die Linken und Rechten nicht auf die französische Revolution berufen.
    Deren Ergebnis war doch Faschismus.

    Revolution ist der erfolgreiche Versuch eine schlechte Regierung los zu werden und durch eine schlechtere zu ersetzen.

    Dieser Satz ist auf die französische Revolution gemünzt.

    the French Revolution was the first totalitarian revolution, the mother of modern totalitarism, and the spiritual model for the Italian Fascist, German Nazi, and Russian Communist revolutions. A nationalist-populist uprising, it was led and manipulated by an intellectual vanguard determined to replace Christianity with a political religion that glorified „the people,“ anointed the revolutionary vanguard as their priests, and abridged the rights of individuals.

    Jonah Goldberg, Liberal Fascism s. 38 gebundene Ausgabe (Englisch)

    Das kommt einem doch gleich bekannt vor.
    Ersatz des Christentums durch eine Staatsideologie.
    So genannte Intellektuelle übernehmen die Meinungsherrschaft.
    Unterdrückung der Freiheit.

    Nein, die Französische Revolution hat mit Freiheit nichts zu tun. Es ging nur um Macht, genauso wie bei Hitler, Stalin oder Mao. Die Ideologie war die gleiche, das Ergebnis war das gleiche und die Methoden waren die gleichen. Mord, Folter Unterdrückung und Propaganda.

  11. #11 Andy
    Ich habe gestern zufällig den Film „Goyas Geister“ (von Milos Forman) auf DVD gesehen. Der zeigt erschreckend genau das, was du im letzten Abschnit geschrieben hast. Ein sehr empfehlenswerter Film!

  12. Die Linken haben, aus welchen Gründen auch immer, eine eher negative Einstellung
    gegenüber westlichen kapitalistischen Werten, die Islamisten sowieso, es gibt also Berührungspunkte.

    Dabei haben die meisten Linken, in ihrer ideologischen Verbohrtheit, nicht verstanden, dass die Massenzuwanderung und Islamisierung,
    die sie so toll finden, das Werk ihrer „Feinde“
    („Kapitalisten) ist.

  13. Speziell für Deutschland kann folgender Sachverhalt auch eine Ursache sein: Die Mehrheit der Deutschen wollte nach der nationalsozialistischen Katastrophe die Lehren ziehen. Freiheit des Individuums, parlamentarische Demokratie, Soziale Marktwirtschaft, Rechtsstaat, Weltoffenheit und Fremdenfreundlichkeit gelten seit 45 in Westdeutschland als Garanten gegen eine erneute Diktatur. Weltoffenheit und Fremdenfreundlichkeit sind grundsätzlich begrüßenswert. Fatal wird es, wenn nicht die Freiheit, sondern die Xenophilie oberste Priorität besitzt. Wenn freiheitsfeindliche und emanzipationsfeindliche Kulturen nicht in die Schranken gewießen werden, um sich nicht dem Vorwurf der Fremdenfeindlichkeit auszusetzen, dann wird es eng für die Freiheit. Ich fürchte, die Deutschen haben nicht die richtigen Lehren gezogen.

  14. Dressurelite:

    http://hermes.zeit.de/pdf/archiv/2006/24/Demografie-1_xml.pdf

    Christoph Butterwegge, Politologe an der Universität Köln, erblickt in der gegenwärtigen Debatte eine
    »Biologisierung«, deren Motiv die »Erhaltung des deutschen Genmaterials« sei und nicht etwa die
    zahlenmäßige Größe der Bevölkerung in Deutschland. Die ließe sich auch durch mehr Einwanderung konstant
    halten. Die Vereinten Nationen rechnen vor, dass dazu bis 2050 etwa 330000 Menschen jährlich in die
    Bundesrepublik einwandern müssten  eine Zahl, die keineswegs jenseits des deutschen Erfahrungsrahmens
    liegt. Dennoch werde Zuwanderung als demografische Gestaltungsmöglichkeit kaum diskutiert, kritisiert
    Butterwegge. Im Gegenteil: In einem Atemzug würden in der Debatte die niedrigen Geburtenraten mit einer
    drohenden Überfremdung genannt.

  15. #14 pinetop
    Die Deutschen fallen, da sie Perfektionisten sind immer von einem Extrem ins andere.

  16. was die Rotfaschisten an der mörderischen menschenfeindlichen islamischen Ideologie anzieht ist der Stallgeruch des Totalitären, der Wahn, man habe die letzte und abschließend richtige Sicht der Welt und jeder, der sich nicht anschließt ist ein Feind, letztlich auszumerzen. Der Moslem wittert an allen Ecken Ketzer oder Ungläubige, für den Rotfaschisten wimmelt die Welt von alten und neuen Nazis.
    Beide Ideologien betrachten sich gegenseitig als „nützliche Idioten“, Handlanger bei der Vernichtung der verhaßten westlichen Systeme.
    Anschließend geht man sich gegenseitig an den Kragen.

  17. Vielen Dank an Klaus R. für diesen Beitrag.
    An die Islamkritiker; nehmt euch 30 min.Zeit
    u.LEST die 2 Beiträge vom Aroets 8 Weblog !
    Kopieren und verteilen, bitte. Ein Fundament
    an Fakten – das benötigen wir.

    LESEBEFEHL !

    PI- bitte davon.

    Adam

  18. @ #9 Erwin_L (05. Jun 2008 17:32)

    Seit wann gehören denn Border und Giordano zur Linken? Auch die SPD tut das schon lange nicht mehr.


    Die Linke hat sich durch ihren plumpen Antiamerikanismus selbst enthauptet.
    Ganz exemplarisch sichtbar wurde das nach Kohmeinis Machtergreifung und dessen 444 Tage andauernden Entführung amerikanischer Botschaftsangehöriger. Diese Situation, dass
    ein Steinzeitler den erzbösen Feind an der Nase vorführen konnte, war wohl zu verführerisch und zu verblendend für die Linke. Seit dem ist es aus mit dem Automatismus, dass rational-sein = links-sein bedeutet. Seitdem entscheidet sich die Linke, bei diversen Wahlen zwischen Ratio-Logik und Theo-Logik, immer für die irrationale, die theokratische Seite. Damit sind sie den Rechten mittlerweile auch deckungsgleich geworden . Denn eine Linke , die die Aufklärung verwirft, ist eine knallharte Rechte. Und deswegen kann man Broder und Giordano auch nicht mehr als links bezeichnen und auch nicht als rechts, – eigentlich schon seit 1979 nicht mehr , sondern „nur“ noch als Aufgeklärte. Die Linke, die sich immer mühen musste, damit man die starken Verbindung von
    Ratio = Links sehen konnte, mit Manifest über Manifest, ist einer irrationalen und damit rechten Versuchung zum Opfer gefallen. Deswegen auch ihr schrilles Geschrei beim „Kampf gegen Rechts“, – das einem Einbrecher gleicht, der sich hinstellt und laut kreischt „Haltet den Dieb“ .

    und dem Festhalten an dieser letzten Bastion von Antiamerikanismus

    durch die Selbstenthauptung der Linken, seit spätestens Kohmeinis 444 Tage andauernden Entführung amerikanischer Botschaftsanehöriger,

  19. Ja man glaubt es eigentlich gar nicht.
    Wenn ich nur daran denke wie vielen Bush Bashern das oft grausame Schicksal islamischer Opfer dermaßen am Arsch vorbeigeht das man eigentlich Tag und Nacht kotzen müsste, mache ich mir sowieso Gedanken um deren .. niedere .. Gesinnung.
    Wenn ich den Aufsatz „Die fortschreitende Versklavung Europas durch die islamischen Scheichs seit 1973“ lese, haben wir verdammt viel Grund vom verfluchten Öl loszukommen.

  20. Wow, da geht mal wieder jemand sehr selektiv vor. Die Linken und nicht die Aufklärung verteidigen? Ha, die Linked doch mehr als CDU/CSU oder ganz rechts.

    Die Ideologie des Sozialismus und Kommunismus gebietet, den Kampf gegen religiöse Macht. Ein Land, das einen fanatisch religiösen Papst, der 30% der Deutschen als wertlose, tiefhafte Atheisten bezeichnet, empfängt, wird wohl auch Moslems die Chance geben dürfen Gründe für eine Moschee vorbringen zu dürfen.

    Die Aufklärung war außerdem die Geburtsstunde des modernen Atheismus, im Anbetracht der religiös, radikalen Links hier, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, das wir unter Aufklärung das gleiche verstehen. Wenn man eine theistische Religion demontiert, sollte man alle demontieren und als gefährlich
    einstufen. Hätten sich die richtigen Gruppen, während der Revolution durchgesetzt, könnte Europa jetzt ein von Vernunft und Menschlichkeit geführtes atheistisches Paradies sein. Und die Errungenschaften der Aufklärung werden in Europa und den USA von
    christlichen Kirchen ebenso bekämpft und zerstört.

    Ein Feudalsystem setzt Adel, Freie und Unfreie voraus mit Lehen usw. Selbst wenn der Islam an die Erscheinung eines neuen Kalifen glaubt, so wie Engeland auf Merlins Rückkehr wartet oder Deutschland auf das Erwachen König Rotbarts wartet, einen feudalen Staat haben die Moslems nie besessen, es gab keine Lehen und andere Feudalstrukturen. Geld war und ist dort der Weg zur Macht, kein blaues Blut. Adjektive sind sicher nett, aber man sollte die richtigen verwenden.

  21. @#19 wolaufensie
    Ganz falsch. Es ist Teil der linken Ideologie, die Geschichte umzuschreiben.
    Bei den linken ändert sich nicht die Gegenwart, sondern die Vergangenheit.
    Vom ersten Moment an, ging es um Macht, Unterdrückung und Terror.
    Im Englischen nennt man das Mittelalter Midevil period oder Dark Ages.
    Aber die Wahren Dark Ages brachen erst an, als mit der französischen Revolution der Faschismus aufgetaucht ist.
    Seit damals, gab es Millionen Tote. Die Linke Ideologie hat mehr Menschenleben gefordert, als alle Religionen und alle anderen Ideologien, Königreichen und Staaten zusammen, einschließlich des Islam.
    Es ist die schrecklichste und destruktive Erfindung, die die Menschheit je erdacht hat. Von Hitler bis Stalin, über Mao bis hin zu Chaves. Ganze Reiche wurden wirtschaftlich zugrunde gerichtet. Russland, China, zwei riesige Länder, ausgehöhlt, nur noch ein Schatten ihrer selbst. Die Menschen hungern und kämpfen um ihr Überleben.

    Die linken haben nie etwas Gutes bewirkt. Sie sind immer wieder auf vorhandene Strömungen aufgesprungen, um ihre kranke Ideologie durchzusetzen. Oder glaubt hier irgendjemand das Märchen von den linken, die sich für die Frauenrechte, oder die Arbeiter einsetzen.
    Das ist Blödsinn. Sie erkannten nur das Potential. Sie haben es geschafft, Millionen von Arbeitern vor ihren Karren zu spannen, um ihre Ideologie voranzubringen. Und 1968 fanden sie etwas Besseres. Der Beginn der Emanzipation, ein Umbruch der Gesellschaft. Er hat ohne die linken begonnen und wäre auch ohne die linken weiter gegangen. Es war eine Idee, für die die Zeit einfach reif war. Und die linken konnten sie wieder vor ihren Karren spannen. Wer die Jugend kontrolliert, der kontrolliert die Zukunft. Die Studenten von damals, sind die Elite von heute. Sie sitzen in den Medien, in den Parlamenten und in den Gerichten. Aber sie haben noch etwas Besseres gefunden. Den Islam.
    Und hier setzt der Denkfehler einiger ein.
    Sie glauben, die linken hätten ihre Ideale verraten, als sie sich für den Islam einsetzen. Es unterminiert die Gleichberechtigung und es schädigt die Arbeiter, ihre ersten Unterstützer. Allerdings war beides niemals Teil der Ideologie, sondern nur Mittel zum Zweck. Nun haben sie etwas Neues und Aufregendes gefunden.
    Der Islam ist die linke Ideologie in Reinkultur, ergänzt um eine reale religiöse Komponente, nicht nur eine Pseudoreligion wie im Sozialismus. Der Islam hat das geschafft, wovon die linken immer geträumt haben. Die totale Kontrolle. Der einzelne ist wertlos, das Kollektiv, die Umma, ist alles. Alles ist geregelt und die Menschen halten sich daran. Jeder Aspekt des täglichen Lebens wird kontrolliert. Das haben weder Castro, noch Hitler, noch Stalin, noch Mao geschafft. Auf Befehl setzen sie sich in Flugzeuge und steuern sie in Hochhäuser.
    Die linken wollten den Islam benutzen, wie den Feminismus und die Arbeiterbewegung zuvor. Es geht darum, die westlichen Gesellschaften zu zerstören.
    Doch der Islam ist stark. Er ist extrem tief verwurzelt.

    Einige der linken merken, dass sie die Büchse der Pandora geöffnet haben und machen sich jetzt sorgen, dass sie den Deckel nicht mehr drauf bekommen. Ich halte die linken trotzdem für gefährlicher.

    Aber Freiheit. Die einzige Freiheit, die man bei den linken hat, ist zu wählen, ob man lieber als Sklave leben, oder als freier Mann sterben möchte. Danke, auf diese Wahl kann ich verzichten.

  22. @#22 Vindexsinenomine
    Das ist doch Blödsinn.
    Das moderne Christliche Europa war das Ergebnis der Aufklärung, das atheistische war das Ergebnis des Faschismus.
    Was die Aufklärung geschafft hat, war die Trennung von Kirche und Staat, nicht die Abschaffung der Kirche.
    Das Problem war die Weltliche Macht der Kirche und die wurde durch die Aufklärung beendet. Keine Ablassbriefe mehr, keine Kirchlichen Herrscher mehr, Religion war von nun an Privatsache und ging niemanden etwas an.
    Aber niemand wäre bescheuert genug gewesen, um sie abzuschaffen. Die Kirche hatte immer noch eine wichtige Funktion. Weitergabe von Werten, sozialer Treffpunkt und Spiritualität.
    Und genau das ist der problematische Punkt. Die Mehrzahl der Menschen braucht Spiritualität und genau das hat die Religion geliefert. Das trifft nicht auf alle zu und die können diesen Punkt schwer nachvollziehen, aber glaubt mir, die Mehrzahl der Menschen brauchen ein Stück Irrationalität in ihrem leben.
    Die Faschisten wollten sich das zu nutze machen und schafften ihre eigene Pseudoreligion mit großen Aufmärschen und Veranstaltungen.
    Dazu musste die Religion weg.
    Und genau das ist heute unser Problem. Es gibt keine quelle für Irrationale dinge, wie Spiritualität. Deshalb boomen ja auch die ganzen Uri Geller Shows und Mysterie Serien so. Und natürlich auch die linken, die uns die Suppe eingebrockt haben profitieren nach wie vor davon.
    Stichwort, Öko Religion und Co, die neuesten Schöpfungen der linken.

    Die Aufklärung hat den Staat von der Religion getrennt. Der Faschismus hat die Religion abgeschafft und sie als neu geschaffenes Konstrukt wieder in den Staat integriert.

    Der Kreis schließt sich. Die Menschheit entwickelt sich wieder zurück, weit zurück.
    Statt einer theistischen Religion haben wir jetzt wieder eine Naturreligion wie in Afrika.
    Statt Ablassbriefe beim lokalen Priester kaufen wir jetzt CO2 Zertifikate beim Hohepriester Al Gore. Die Einmischung dieser Öko Religion in das tägliche Leben ist stärker, als die des Christentums im Tiefsten Mittelalter. Emmisionshandel, Strafsteuern, Gesetze, jeder wird gezwungen, sich an dieses religiöse Diktat zu halten.
    Willkommen in der Steinzeit.

  23. „..und für die extreme Linke hat vor ihrer eigenen kommenden Revolution, deren Mega-Stars sie sein wollen, ohnehin noch nie eine wirklich echte Revolution stattgefunden.“

    Fast lustig, wenn es nicht so traurig wäre.
    😉

  24. Mal wieder ein inhaltsbefreiter Artikel, typisch PI. Zugestanden, die selbstzuschreibung links und rechts sind ziemlich nichtssagend, komischerweise hetzt PI aber immer wieder gerne gegen linke und das Publikum bezeichnet sich stolz selbst als rechts.
    Es gibt auch durchaus Gründe, die Aufklärung sehr kritisch zu sehen. Sie hat zweifellos gewisse Fortschritte gebracht, aber zum einen war sie inkonsequent, so gibt es z.B. immernoch Religion in der so genannten aufgeklärten Gesellschaft, man kann sagen, Aufklärung hat hier schlicht versagt. Zum anderen beinhaltet die europäische Aufklärung hochgradig bürgerlich-ideologische Elemente, es wird z.B. ganz abstrakt der Begriff „Freiheit“ hoch gehalten, der allerdings für die meisten Menschen nichts weiter als die Existenz als doppelt freier Lohnarbeiter bedeutet. Diese Form der Ausbeutung ist nicht ganz so offensichtlich, wie z.B. Leibeigenschaft, dafür aber um einiges effizienter. Da die Masse diese Ideologie gefressen hat, ist der ganze „Spaß“ repressionsökonomisch betrachtet das Optimum für die Besitzer der Produktionsmittel. Eine konsequente kommunistische Position ist z.B. diese Gesellschaft wegen genannter Gründe zu kritisieren, gleichzeitig aber gegen schlimmere Übel zu verteidigen (z.B. Klerikalfaschistische Regime, Nazis etc.). Wie überall gibt es auch in der so genannten Linken jede Menge Idioten, für viele ist das lediglich ein Lifestyle, wie die Frisur oder der Musikgeschmack. Aber verglichen mit eurer Szene würde ich sagen, ihr sitzt im Glashaus und werft Steine.
    Man kann ja durchaus Idiotie in der Linken kritisieren, sollte man sogar, euer infantiles „mag ich nicht“- Gemecker bringt aber rein garnichts, das ist verbale Gruppenmasturbation, kein Diskursversuch.

  25. Die Linken sind ex origine keine Freunde der Demokratie parlamentarischer Genese.

    Man studiere Marx, Engels, Lenin, Trotzki, Mao,,weniges,aber treffendes von Ulbricht, —
    sie sagen es überdeutlich, unverschämt offen.

    Ganz erstaunlich, daß Menschen von heute diesen Haderlumpen der Geschichte noch etwas abgewinnen können …..

  26. Eigentlich habe ich mir doch ausnahmsweise was positives zum Thema von PI erhofft – der Artikel ließ sich ja gut an. Aber dann die Kommentare: Die Linken pauschal den antidemokratischen Denkern zuschlagen, auf der rechten Seite hingegen ein Trennen von den radikalen Kräften zu trennen, hat mehr als nur einen Hauch von Doppelmoral. Desweiteren: die „bürgerlichen“ Kräfte von der frz. Rev. (die übrigens nicht an der Monarchie rütteln wollten) bis heute wollen keinen Staat beim Gewinnmachen, schreien aber auf, wenn ihnen jemand etwas „wegißt“. Ministralentum, Aufsteiger, die den Nachfolgenden den Weg versperren. Die Genese des Faschismus aus dem Geist der frz. Revolution ist ein Ammenmärchen zur Beruhigung der Stase-Geister; da kann man genausogut die Dampfmaschine und den Panzer aus dem „Geist“ der frz. Rev. anführen. Letztlich das Pochen auf Christentum. Christentum ist – wie Marxismus, Faschismus, Islamismus etc. ein totalitäres Denksystem, daß eine kritische Reflexion über die eigenen Grundlagen letztlich verbietet. Statt Ressentiments zu pflegen, sollten wir vielleicht ein wenig überlegter diskutieren.

  27. [….] Ersatz des Christentums durch eine Staatsideologie.
    So genannte Intellektuelle übernehmen die Meinungsherrschaft.
    Unterdrückung der Freiheit [….]

    @ (#11) Andy (05. Jun 2008 18:33)

    Was für ein „Christentum“ ist in diesem Zitat gemeint? Bestimmt kein biblisches Christentum, oder?

    An keiner Stelle hat Jesus angeordnet die Welt mit Zwang zu christianisieren, sondern die Wahrheit bis an der Welt Enden (Apostelgeschichte 13, Verse 46-47/ Römer 10, Verse 17-18/ Matthäus 24, Vers 14 usw.) zu tragen, daß die Menschen freiwillig zur Erkenntnis gelangen. Mit Zwang, Gewalt und Zorn ist die Wahrheit und Erkenntnis nicht einzuimpfen (1.Thessalonicher 5, Vers 9).

    In Jesus Christus erfüllte sich die Verheißung an Abraham (Galater 3, Verse 13-16). Der Sohn Gottes mordete nicht, sondern opferte Sein Leben für die Menschen, die Evangelien und der Rest des NT sind ein deutlicher Unterschied zu jeder humanistischen Lehre.

    Nach Pfingsten handelte Jahwe individuell in der Person Jesu Christi an denen, die Ihn aufnahmen (Johannes 1, Vers 12 und Joh. 20, Vers 31; Apostelgeschichte 4, Vers 12). Jetzt, in der Gnadenzeit, ruft Jahwe seine Gemeinde (versiegelt mit dem Heiligen Geist) aus Juden und Völkern dieser Welt.
    In dieser Gnadenzeit, hatten und haben die Gläubigen des NT nie den Auftrag, die Welt mit Zwang zu christianisieren oder gegen die Heiden und ihre Religionen zu kämpfen, auch nicht die Juden zu verfolgen, oder sie zu zwingen Christen zu werden. Wo es trotzdem geschah, war dies ein von der Bibel nicht gerechtfertigtes Machtstreben.

    Jesus Christus sprach: „Mein Reich ist nicht von dieser Welt“
    (Johannes 18, Vers 36).

    Jesus Christus sprach: „Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist“
    (Matthäus 22, Vers 21).

    Jesus Christus sprach zu den Gläubigen, daß sie: „in, aber nicht von dieser Welt sind“
    (Johannes 17, Verse 11 und 14; Römer 12, Vers 2).

    Also, es läßt sich nie und nimmer auf das Evangelium zurückführen, noch weniger auf Jahwe unmittelbar, wenn zu irgendeinem Zeitpunkt die Kirche, nicht die Gemeinde Jesu Christi, in dieser Welt „im Namen Gottes“ Macht und Gewalt ausgeübt hat, dann war dies ein Machtmißbrauch.

    Weder die Kreuzzüge (auch wenn erst ca. 400 Jahre nach den muslimischen Eroberungen), noch die Machtkämpfe der „Christen“ bis in unsere Tage, unterliegen dem Willen Gottes, sondern „Gott will, daß allen Menschen geholfen werde und sie zur Erkenntnis der Wahrheit gelangen“ (1. Timotheus 2, Verse 3-6).
    Den Aufbau seiner Gemeinde hat Jahwe weder einem Menschen noch einer bevollmächtigten Gruppe anvertraut, sondern seinem Heiligem Geist.
    An keiner Stelle der Bibel finden wir, daß Gott seine Menschenkinder mit Gewalt in Sein Reich zwingt. Gott wartet ab, ob Menschen die in Seinem Wort angebotene und ausgestreckte Hand ergreifen. Jahwe respektiert die Freiheit, die Er seinem Gegenüber gegeben hat, Jahwe vergewaltigt niemanden.
    Jahwe gab Seiner Gemeinde auch keine Verheißung in Bezug auf ein Land oder Stadt, wie an Israel. Die Gemeinde ersetzt auch nicht Israel, beide haben ihren Platz im Heilsplan Gottes, auch wenn ihre Aufgaben grundverschieden sind.

    Paulchen

  28. #4 bertony (05. Jun 2008 17:08)

    Ich erlaube mir, den früheren SPD-Vorsitzenden Kurt Schumacher zu ziteren. Er gab im März 1930 auf einer Gaukonferenz des Reichsbanners Württemberg in seiner offenen Auseinandersetzung mit den Kommunisten diese Bewertung ab:

    “Der Weg der leider ziemlich zahlreichen proletarischen Hakenkreuzler geht über die Kommunisten, die in Wirklichkeit nur rotlackierte Doppelausgaben der Nationalsozialisten sind. Beiden ist gemeinsam der Haß gegen die Demokratie und die Vorliebe für Gewalt.”

    So ist es auch heute wieder. Die Nazis von heute nennen sich Antifas, ASTAs, usw. Sie akzeptieren keine demokratischen Abläufe. Wenn ihnen irgend etwas nicht passt, bricht pure Gewalt aus, siehe Heiligendamm, 1. Mai Berlin ect.

    Ihre Komplizen haben sie auch gefunden, nämlich die Islamisten. Mit ihnen teilen sie den Hass auf Demokratie, freiheitliches Denken und die nie versiegende Gewaltbereitschaft.

    Weg mit diesem Pack!

    Exakt!

    „Der neue Faschismus wird nicht sagen: Ich bin der Faschismus. Er wird sagen: Ich bin der Antifaschismus.“
    Ignazio Silone (1900 – 1978)

    Sozis=Nazis

    Ratio

  29. Man kann gar nicht oft genug darauf hinweisen, dass der deutsche Nationalsozialismus – ebenso wie der italienische Faschismus oder der russische Stalinismus – allesamt Ausprägungen sozialistischer (d.h. kollektivistischer) Diktaturen gewesen sind.

    Der deutsche Nationalsozialismus mag sich von der sozialistischen Diktatur Stalinscher Prägung in manchen Nuancen unterscheiden.

    Letztlich aber sind sie alle – ganz gleich, ob es sich dabei um Castros kubanische Junta oder Mussolinis Schwarzhemden handelt – kollektivistische sozialistische Diktaturen, die gleichermaßen das Kollektiv verherrlichen und das Individuum verachten.

    Was den deutschen Nationalsozialisten die „Volksgemeinschaft“, war anderen Kommunisten die „Herrschaft des Proletariats“ und findet sich im Islam als die sog. „Ummah“ wieder.

    Die Etiketten mögen unterschiedlich beschriftet sein, der Inhalt bleibt jedoch der gleiche individualfeindliche Kollektivismus.

    Die wahre Trennlinie läuft daher nicht zwischen „rechten“ oder „linken“ Kommunisten, sondern zwischen Individualisten und Kollektivisten.

  30. Lieber Gastautor Klaus R.,

    die „Große Französische Revolution“ hat mit Freiheit nicht das Geringste zu tun. Sie war ein schönes Lehrbeispiel für „Große Freiheitskämpfer“ wie Stalin und den alten Wolf oder ähnliche „Große Vorsitzende“. Vielleicht wissen Sie nicht, daß die Folge „Große“ Massenguillotinierungen, Massenersäufungen von Bürgern in „Großen“ Flüssen, oder der „Großartige“ Plan, die gesamte Vendée durch Giftgas in eine Wüste zu verwandeln waren. Falls nicht, konnte ich Ihr Wissen somit wohl „Vergrössern“.

    „Großen“ Dank für diesen Artikel, Sie „kleingeist“.

  31. Nachtrag, ich zitiere:

    Damals waren übrigens die heutigen Rechten sogar die “Linken”. Das zeigt schon, wie künstlich der Graben zwischen Links und Rechts ist.

    Zitat Ende.
    Also die damals im Kloster St. Jacques links sitzenden Jacobiner sind Vorläufer der heutigen Rechten. Dann sind die damals rechts sitzenden konstitutionellen Monarchisten wohl die Vorläufer der Linkspartei und die Girondisten aus der Mitte die Vorläufer von hinterm Mond gleich links.

    Alles klar. Verwechseln Sie eigentlich auch manchmal oben und unten, bzw. denken Sie manchmal versehentlich nicht mit dem Kopf sondern mit dem A….?

  32. Die wahre Trennlinie läuft daher nicht zwischen “rechten” oder “linken” Kommunisten, sondern zwischen Individualisten und Kollektivisten.

    Das ist exakt der entscheidende Punkt, in der sich die Spreu vom Weizen abspaltet.

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