GorbatschowEine Gedenkstätte für die Opfer des Stalinismus hat der frühere sowjetische Präsident Michail Gorbatschow gefordert. Der Stalinismus sei ein großes Problem in Russland, sagte Gorbatschow. „Er trifft fast jede Familie, Millionen Menschen in unserem Land“. Es gebe Literatur darüber, aber keinen Raum, „wo der Schmerz zusammengeführt wird“.

AFP berichtet:

„Im Land der Erinnerung taucht die dunkle Figur Stalins als effizienter Führer wieder auf“, kritisierten die Unterzeichner. Josef Stalin ließ politische Gegner sowie ganze Volksgruppen auf brutale Weise verfolgen. Insgesamt wird die Zahl der Menschen, die bei den sogenannten Säuberungen getötet wurden, auf 12,5 Millionen geschätzt. Erst die Perestroika unter Gorbatschow ermöglichte Ende der 80er Jahre eine breit angelegte kritische Auseinandersetzung mit der Stalin-Ära. 1993 erschien das erste Geschichtsbuch für Schulen, das ausführlich über die Säuberungen berichtete. Unter Präsident Wladimir Putin änderte sich die Einschätzung: In Geschichtsbüchern wird Stalin wieder als großer Feldherr und Staatslenker verherrlicht.

Gorbatschow hält sich seit heute in Deutschland auf, wo er morgen für seine Verdienste um die deutsche Einheit von einer Kölner Bürgergesellschaft mit dem „Orden für Zivilcourage und Charakter“ geehrt wird.

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45 KOMMENTARE

  1. Ich hoffe in 30 Jahren wird es auch ein Denkmal in Deutschland geben für die Opfer des Multi-Kulturalismus und Migrantengewalt.

  2. Eine Gedenkstätte für die Opfer des Stalinismus hat der frühere sowjetische Präsident Michail Gorbatschow gefordert.

    GEFORDERT, erinnert mich an irgendetwas.

  3. Das wird einen Proteststurm auslösen bei unseren bundesdeutschen Linken. Ich höre schon das Gekeife von CFR und ihren Parteikomplizen, denn LINKS soll ja stehen für Anstand, Menschlichkeit, Aufrichtigkeit, Demokratie, Menschenrecht und Freiheit.

    Auf dem Papier und in der Propaganda …

    Tatsächlich hat Gorbi natürlich recht, auch wenn es dem ewiggestrigen linken Mob nicht gefällt. Aber 12,5 Millionen Tote, die auf das Konto der LINKEN gehen, sprechen nun mal eine sehr deutliche Sprache.

  4. Ronald, Maggi, Michail – diese Kombination war ein seltener Glücksfall für uns und die Menschheit.

    Uns Kohl, Blüm, Geißler habens dann hauptsächlich bloß vermurkst und den tüchtigen Menschen in Ossiland fast alle Chancen der Freiheit verbaut.

  5. Er kann doch gern was in seiner Heimat für seine Heimat fordern. Ich hätte auch nix dagegen wenn die Türken hier für ein Denkmal in der Türkei für die Verbrechen an den Armeniern wären. Achso, selbstverständlich von russischem, bzw türkischem Geld bezahlt, versteht sich.

  6. Nicht der Stalinismus, sondern der Kommunismus war das große Leichentuch Russlands. Nicht erst Stalin, sondern bereits Lenin war der große Totengräber.

  7. Gorbatschow ist einer der wenigen Kommunisten, vor dem man Hochachtung haben muß.
    Immerhin hat er den ganzen Ostblock zum Zusammenbruch gebracht. Und das auch noch überlebt. Wenn auch nur knapp.
    @uli12us Gorbatschow will bestimmt nicht, dass das Denkmal in Deutschland steht, der will das in Moskau.

  8. Gorbatschow hat Recht, ABER!

    1952
    Eintritt in die Kommunistische Partei der Sowjetunion.

    Seit dem immer hohe KPdSU Funktionen.

    bis er 11.03.2000: in Moskau die Vereinigte Russische Sozial-Demokratische Partei gründet und wird von den Delegierten zum Vorsitzenden gewählt.

    Das ganze Leben ein überzeugter Kommunist und Linker.

    Deutschland hat er an die linken EU-Diktatoren verkauft.

    Ich glaube nicht, dass er vor allem aus den 50´ kein Dreck am stecken hat.

  9. Gorbatschow ist ein Mensch für den ich größte Hochachtung und Respekt empfinde. Er war ein Glücksfall für die gesamte Menschheit.

  10. asmodi, enwet

    Ja, er ist ein Chamäleon, ein Vorkämpfer der „Neuen-Welt-Ordnung“. Und gefährlich, da er zu verführen versteht.

    Googeln können die Anderen ja auch.

  11. Hat das jemand in der Zeitung gelesen und wem ist das folgende bekannt?

    Präsident Bush hat im Juni 2007 in Washington ein Denkmal für die Opfer des Kommunismus eingeweiht. Bush sagte in seiner Rede: „Schon die bloße Anzahl derer, die im Namen des Kommunismus getötet wurden, lässt einen taumeln, sie ist so groß, dass sie nicht genau zu beziffern ist. Der Kommunismus kostete das Leben von Millionen von Menschen in China und der Sowjetunion, in Nordkorea, Kambodscha, Afrika, Vietnam, Osteuropa und in anderen Teilen der Erde.“

    Das Denkmal zeigt die Inschrift: „Für die mehr als 100 Millionen Opfer des Kommunismus und für alle, die die Freiheit lieben.“

    http://www.whitehouse.gov/news/releases/2007/06/20070612-2.html

  12. Kann mir kaum vorstellen, dass der Putin so ein Denkmal zulassen wird, der alte Stalinist-Exkommunist

  13. Naja die Russen sind ja nicht blöd.
    Wenn die sich so’n Denkmal hinstellen, laufen sie ja Gefahr, dem gleichen Schuldkult zu verfallen, wie wir Deutschen.

  14. #9 enwet

    Das ganze Leben ein überzeugter Kommunist und Linker.

    Ja, das stimmt. Aber dennoch hat er unseren Respekt verdient. Denn Gorbatschow hat bei der Suche nach Lösungen auch stets darüber nachgedacht, ob er, bzw. die UDSSR nicht selbst ein Teil des Problems sein könnte. Das ist eine Eigenschaft, die wir bei unseren bundesdeutschen Linken vergebens suchen werden, obwohl es auf sie haargenau zutrifft.

    Es ist diese Aufrichtigkeit, die mir so imponiert. Gorbatschow räumt als Politiker ein, dass er nicht alles besser weiß, dass er Fehler machen kann, aber auf dieser Basis versucht er sein bestes zu geben.

    Was wollen wir mehr? Sind wir denn alle perfekt? Wissen wir immer genau, was das beste ist? Sind wir fehlerfrei?

    Es gibt einfach keinen besseren Weg als den, den Gorbatschow gegangen ist. Learning by doing.

  15. Gorbatschow sollte Alexander Solschenizyn’s Archipel Gulag 1 bis 3 lesen, da ist das gesamte Grauen ab Oktoberrevolution zusammengeführt, von Lenin über Trotzki bis Stalin-Chrustschow-Breschniew usw.

    Der Kommunismus in Russland hat ca.60 Millionen Menschenleben gekostet. Alles andere ist geschönt. Solschenizyn hat selbst ein viertel Maß = 25 Jahre Sibirien bekommen und weiss genau wovon er spricht. Der liebe Gorbi muss es nur lesen.

  16. Gorbatschow geniesst seit seinem Bruch als sowjetischer Apparatschik zu demokratischen Denken und Handeln meine volle Hochachtung, Achtung, Bewunderung.

    Schade dass es ihm nicht vergoennt war, das Land welches ueber 70 Jahre unter leninistisch-stalinistischen Terror leiden musste, dabei ca. 60 Millionen Menschen aus Klassengruenden geopfer d.h. ermordet oder als Arbeitssklave sich zu Tote schuften mussten, wurden unter der unbeschreiblichen Brutalitaet der Tschecka, NKWD, KGB, von denen
    noch heute Standbilderstehen und Ordenstraeger herumlaufen.

    Ausser Gorbatschov gibt es vielleicht eine Hand voll Russen, die sich offen und konsiquent von dem Terrorstaat distansiert haben und ihm bekaempft haben.

    Da jede offizielle Reflektion und Aufarbeitung bewusst vermieden wurde, um den Nationalismus der Russen nicht zu beschaedigen, bleibt diese grausame, blutige Vergangenheit die die meissten Familien betraf, als Opfer oder Taeter, ungesuehnt, unbehandelt, dies wird fuer die Zukunft Russlands nur negative Auswirkungen haben, letztendlich verhindern, dass es zu Europa voll integriert werden kann, vielleicht will es dies auch nicht.

  17. #14 Sauerkartoffel

    Naja die Russen sind ja nicht blöd.
    Wenn die sich so’n Denkmal hinstellen, laufen sie ja Gefahr, dem gleichen Schuldkult zu verfallen, wie wir Deutschen.

    Zumal Stalin zahlenmäßig noch weitaus mehr Menschen auf dem Gewissen hat, als Hitler ermorden lies. Dabei sind noch mehr Menschen an Hunger infolge der brutalen Kollektivierung der Landwirtschaft gestorben (wie man heute weiß, mit Stalins Absicht) als die direkt abgemurksten und durch Verbannung und Zwangsumsiedlung umgekommenen. Insofern Gorbatschow dabei nur an die nationale Tragödie denken mag, kann man das vielleicht verstehen. Diese Mordgier tobte sich aber in vielen Teilen der Erde aus, in China während der „Kulturrevolution“ und Pol Pot und die Roten Khmer machten aus Kambodscha sogar ein Schlachthaus von unvorstellbarer Barbarei. Unter Putin (Medwedjew ist ja nicht viel mehr als seine Marionette) wird sowas wie ein nationales Denkmal für die Opfer des Stalinismus schwer durchzusetzen sein. Schon die Amerikaner haben erfolgreich jeden Versuch vereitelt, ihre Schuld gegenüber den Indianern und ihre Sklaverei-Geschichte als nationale Tragödie zu kultivieren. Wer möchte nicht auch derart erfolgreich im Verdrängen sein? Als einziges „Tätervolk“ fungieren auf der ganzen Welt ausschließlich die Deutschen. Und die Russen wären ja schön blöd, wenn sie uns freiwillig an den Pranger folgen würden. Es wäre wahrscheinlicher, sie wählen den Weg der „amerikanischen Coolness“.

  18. Hallo #6 jhunyadi,
    du sagst es!
    „Nicht der Stalinismus, sondern der Kommunismus war das große Leichentuch Russlands. Nicht erst Stalin, sondern bereits Lenin war der große Totengräber.“

    Man will jetzt mit der Billignummer „Stalinismus“ davonkommen, um den Kommunismus nicht als das entlarven zu müssen, was er ist:
    Die schlimmste Diktatur mit weit über 100 Millionen Ermordeten – weltweit!

    Am 7. November 1917 begann diese schrecklichste Diktatur, die bis heute einerseits noch in Nordkorea und Kuba herrscht und andererseits jedoch jeden Tag verherrlicht wird.

    Lenin verfügte sehr bald Terrormaßnahmen gegen vermeintliche und tatsächlich Gegner des Kommunismus, welche er im berüchtigtem Dekret „Über den roten Terror“ vom 5. September 1918, in dem er systematische Terrormaßnahmen gegen den Klassenfeind anordnete und die sowjetische Geheimpolizei „Tscheka“ über das Gesetz stellte.
    Es hieß: „In der augenblicklichen Situation ist es absolut lebensnotwendig, die Tscheka zu verstärken …, die Klassenfeinde der Sowjetrepublik in Konzentrationslagern zu isolieren und so die Republik gegen sie zu schützen, jeden, der … in Verschwörungen, Aufstände und Erhebungen verwickelt ist, auf der Stelle zu erschießen.“

    Die Ausdehnung des Kommunismus auf halb Europa hat Churchill dem Stalin auf dem silbernen Tablett serviert. Schon 1944 verabredete der Außenminister Antony Eden bei einem Besuch in Moskau mit Stalin eine Aufteilung Mittel- Ost- und Südosteuropas in Interessensphären. In Jalta wurde nicht nur die Aufteilung Deutschlands in vier Besatzungszonen beschlossen, sondern auch die Teilung Europas in eine westliche und eine sowjetische Einflusssphäre, wie sie bis 1989 Bestand hatte.

    Und was war die Einführung des Kommunismus in der Mongolei, China, Vietnam, Kambodscha, Nordkorea…. soll das einfach nur „Stalinismus“ gewesen sein….?

    Keinesfalls
    Theo Retisch
    wird alles versucht, uns den Kommunismus zu verharmlosen, besonders durch die SED-PDS-Linke, die seit ihrem Bestehen 1946 bis heute voll die Ideologie von Marx und Lenin vertritt, selbst bis in die 50 Jahre schickte sie Missliebige nach Sibirien in den Gulag.

  19. Gorbi war ein echter Glücksfall für die Menschheit. Aber kaum ist ein Konflikt gelöst, züchten die Menschen neue heran.

  20. Eigentlich gibt es einen solchen Denkmal. Ihm, sowie die zahlreiche andere, hat die von Sacharov gegründete Gesellschaft Memorial aufgestellt. Diese Menschen haben auch viel dafür gemacht um die Schisksale der Stalinsopfers (auch Deutschen) zu klären und die zu Ehren.
    Der Arschloch (und damit meine ich ausdrücklich den Genossen Gorbatschev, den manche hier als „Glücksfall für die gesamte Menschheit“ bezeichnet) hat den Memorial keine Kopeke gespendet. Man muss bemerken, dass Genosse Gorbatschev beträchtliche Werbeinnahmen hatte – mal für Schneeball Anlagegesellschaften (Betrugfall Ambros), mal für Pizza Hut, mal für ÖBB, mal für Louis Vuitton. Jetzt will der Genosse medienwirksam einen Denkmal bauen.
    Mich kotzen solche Leute an.

  21. @ #22 LeibaBronstein (14. Jun 2008 01:17)
    Du kannst Gorbatschow verurteilen wie du willst, das ist dein Problem, ich habe trotzdem eine sehr hohe Meinung von ihm, im Gegensatz zu einem deutschen Ex-Kanzler der im Vorstand von einer russischen Gasgesellschaft sitzt und Millionen einstreicht.

  22. Lieber Laurel,
    nein es ist Ihr Problem, wenn Sie jemanden verehren, ohne sich dabei zu bemühen einmal nachzulesen, was für ein Mensch Ihr Idol ist.
    Gorbatschow war ein treue Kommunist gewesen, der war bloss unfähig. Dafür spricht die Liste seiner „Reformen“. Zuerst wollte er den Kapitalismus eliminieren indem er den Menschen verobten hatte Obst oder Blumen aus eigen Garten zu verkaufen (15. Mai 1986). Der hat auch mit den Alkoholverbot versucht (17. Mai 1985). Damit steht er am Wige der Russenmafia die während dieser Kompagne enstanden ist. Dann hat er das Gegenteil versucht und die Kooperativen (eine Art freier Unternemen) erlaubt. Die Folge war Hyperinflation. Nur in 6 Jahren hat er die Aussenschunlden sines landes verfünfacht und die Goldreserve um zwei Drittel verkleinern.
    So ist Ihr Vorbild, liebe(r) Laurel. Wer lesen kann, ist immer im Vorteil, denken Sie dran.

    Schröder ist Gorbatschow ähnlich. Der hat als einzige Deutsche Kanzler in der Nachkriegzeit die grosste Arbeitslosenqute un die niedrigsten Wachstumraten erreicht. Es ist vorstellbar, dass er die vorgezogene Bundestagwahlen ausgerufen hat nachdem er einen Angebot von Gazprom erhalten hatte. Welcher Politiker wird die Wahlen bei solchen Umfragewerrten riskieren, wenn er an der Macht bleiben will?

  23. Schon allein für diesen Vorschlag sollte man Gorbatschow den Friedensnobelpreis verleihen.

  24. Liebe Leute, denkt erst einmal nach, bevor ihr von irgendwelchen Aussagen begeistert seid.

  25. Wer den Holocaust leugnet, wird zu recht bestraft. Es gibt ein Gesetz dafür. Wer die Verbrechen des Stalinismus leugnet, wie MLPD, DKP oder KPD(B) [die Partei heißt wirklich so, B heißt Bolschewiki!], tut dies straffrei. Hier muß ein Gesetz her, genau wie für das Herabwürdigen nationaler Symbole.

  26. Ach was, Vergangenheit haben doch nur die Deutschenzu bewältigen und das für die nächsten 1000 Jahre.

    Darum können sich alle anderen richtig gut bei ihren Morden und Massakern fühlen, sie brauchen doch nur mit dem Finger auf uns zu zeigen und jede Kritik verstummt, weil sie ein Vergleich mit dem Singulären wäre.

    Alle Völkermörder sind heilfroh über den Holocaust, weil sie ihre Untaten dahinter verstecken können.

  27. @ #25 LeibaBronstein (14. Jun 2008 02:04)
    Was bei Gorbatschow alles schief gelaufen ist werde ich jetzt nicht extra recherchieren. Aber es ist doch eigentlich einleuchtend, dass ein kommunistisches und so großes Land wie die Sowjetunion nicht so einfach und ohne Schmerzen von heut auf morgen umgestellt werden kann, das wurde noch nie in der Welt gemacht, darin hatte man keine Erfahrung und keine Vorbilder. Ich möchte nur daran erinnern auch die Umstellung in Ostdeutschland ist bis heute noch nicht 100%-ig gelungen, auch hier wurden und werden Fehler gemacht, obwohl hierbei sogar, anders wie bei der Sowjetunion, die reiche (unbeholfene) Schwester Westdeutschland als Hebamme zur Seite steht.

  28. unter Dscherschinskist Putin wird ein solches Mahnmal so denkbar sein wie eine Anti-Kim-Statue in Nordkorea.

  29. #32 DerFeuerbach (14. Jun 2008 11:43)

    Alter Mann, stirb endlich!…

    Jemand der es sich herausnimmt ein Urteil darüber zu fällen ob es besser ist wenn ein Mensch, der nicht böse ist, lebt oder tot ist, sollte über den Wert seiner eigenen Existenz mal nachdenken.

  30. Vielleicht können wir in Deutschland so lange ein DeHSEM einrichten (Deutsches Historisches Stalinismus Erinnerungs-Museum).

    Das USHHMM steht ja auch weit westlich des Tatorts.

  31. Googeln können die Anderen ja auch

    Das ist ein sehr guter Rat von boanerges, wobei ich noch hinzufügen möchte, dass die englische Schreibweise „Gorbachev“ vielleicht besser weiterhilft.

    Als Begriffe zum kombinierten Googeln kann mans mit

    „Al Gore“
    „Maurice Strong“
    „Global governance“
    „United Religions“
    „Environmental Agenda“

    versuchen. Ja, man landet dabei zum Teil (aber nicht nur) auch auf etwas abstrusen Seiten. Aber man muss sich dann eben mühen, die Fakten von den Interpretationen zu trennen – die Fakten nachprüfen und bei den Interpretationen skeptisch bleiben und versuchen, sich das mit der Zeit selber zu erklären. Zum Beispiel kann man es schon auch mit der EU und UNO in Verbindung bringen, mit Multikulti, mit den Lehrplänen in Schulen, mit „dem interreligiösen Dialog“ und vor allem mit dem Klimahype und den Sprechblasen, die unsere Gegner absondern, dass man manchmal den Einruck hat, man hätte es mit hypnotisierten Realitätsverweigerern zu tun.

    Man kann sich Namen und Begriffe aus den Artikeln merken und weitergoogeln.

    Ich mache das seit Monaten, wenn auch nur gelegentlich. Langsam formt sich ein Gesamtbild, aber es ist noch vage. Wer das ernsthaft tun will, braucht viel Zeit und blickt am Ende in Abgründe. Also Vorsicht!

    Die Tatsache, ob in Moskau eine architektonische Scheußlichkeit zum Gedenken an die Opfer des Stalinismus rumsteht oder nicht, ist daneben irrelevant.

    Das sind so die Dinge, mit denen man Menschen guten Herzens füttert und die nichts kosten und nichts bewirken.

  32. Wenn Michail Gorbatschow seine Stimme erhebt, muß immer genau hingehört werden. Wer seinem Rat folgt, ist auf der sicheren Seite.

    Michail hat sich um die Menschheit verdient gemacht.

    Voller Dank erkennen wir in ihm den Giganten der Geschichte.

  33. # 37 BePe

    Betr. Ihr Link

    Damit sollte eigentlich das Maerchen von der Alleinschuld am Krieg Deutschland/Sowjetunion der Vergangenheit angehoeren.
    Die Linke aller Facetten wehrt sich verzweifelt dieses Bild aufrechtzuerhalten, ihr sollte mit diesen Studien die Luft ausgelassen werden.

    Frage in anderer Sache

    Warum ist das Symbol des (weissen) Sterns des kapitalistischen Staates USA quasi identisch mit dem (roten) Stern der kommunistischen Sowjetunion?

    Beide sind ebenso das Symbol der intern. Freimauerer.

    Kann jemand dazu etwas beitragen?

  34. Weswegen der hochkorrupte GAZPROM-SChröder so sauer auf das Merkel ist: Das Merkelwar offiziell zum Briefing bei der Bilderberger-Mafia eigeladen. GAZPROM-SChrder mußte am Katzentisch sitzen, und stand nicht ‚mal auf der offiziellen Einladungsliste, wo er, der Proll, so gerne zu den sog. „Großen“ gehören wollte.
    Hundepopel, informier‘ dich, bevor du Schwulst absonderst!

    Armer Josef „Joschka“ Fischer, verhinderter EU-Hoher-Kommissar und verhinderter Weltsicherheitsrats-Player 😉

    Jetz‘ isser tot.

  35. @40 Philipp und @39 karl martell

    Nein,nein, Herr Philipp, es ist doch ein bisserl anders. Bei jenem denkwürdigen Treffen in Island im Jahre 1995 zwischen Gorbatschow und Reagan war es Reagen, der mich damals so verblüffte, als er in der Pressekonferenz, wie aus dem Hut gezaubert,plötzlich von einer „Neuen Weltordnung“ sprach.

    Heute ist mir alles klar. Die zwei haben an diesem Tag etwas Gigantisches ausgekungelt:

    die Liquidation der Sowjetunion. Als bekennender Christ war Gorbatschow niemals Kommunist, er hat sich in der Hierarchie hoch-
    gearbeitet, um dann in wirklicher Entscheidungsposition den Kommunismus zu stürzen.

    Die Akten über diese denkwürdige isländische Begegnung sind immer noch gesperrt und werden noch lange gesperrt bleiben.

    Das ist des Rätsels Lösung.

    Deshalb rede ich berechtigt so emphatisch. Was Gorbi mit Worten geleistet hat, wäre ansonsten nur durch ein atomares Armaggedon möglich gewesen.

    Na, jetzt kann man ja wieder zufrieden sein mit mir………

  36. Hut ab vor diesem Mann. Kurioserweise wird er unterschätzt und erhält bei weitem nicht die Achtung, die im zugestanden werden sollte!

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