Kriminalität „nichtdeutscher Tatverdächtiger“


„Nichtdeutsche Tatverdächtige“ klingt in einer Kriminalstatistik einfach besser, als wenn man Ausländer scheiben würde, denn sonst hätte man ja ein Problem mit Ausländerkriminalität. Die Bild veröffentlicht heute die ungeschminkten Fakten hinter der Begriffs-Kosmetik und erklärt, was die Statistik beschönigt.

22 Prozent der laut Kriminalstatistik 2006 von der deutschen Polizei ermittelten Täter besaßen „nicht die deutsche Staatsangehörigkeit“. Zu diesen Nicht-Deutschen gehören neben gemeldeten Ausländern auch illegale Einwanderer und Touristen, allerdings nicht eingebürgerte Deutsche ausländischer Herkunft – sie werden als deutsche Straftäter erfasst.

Würde man sie in die Statistik miteinbeziehen, sähe die Bilanz noch dramatischer aus, aber das wäre vermutlich „rassistisch“, weil es sich bei den Eingebürgerten ja offiziell um Deutsche handelt. Doch auch so ist die Statistik erschreckend genug. In Berlin beispielsweise ist nur jeder fünfte „Nachwuchs-Verbrecher“ aus Deutschland.

Ausländer-Kriminalität nach Deliktgruppen:

•Mord/Totschlag: 28 Prozent

• Vergewaltigung/sexuelle Nötigung: 29,6 Prozent

• Raub: 28,9 Prozent

• Schwerer Diebstahl: 22,4 Prozent

• Einfacher Diebstahl: 20 Prozent

• Rauschgift: 23,4 Prozent

• Betrug: 19,2 Prozent

• Urkundenfälschung: 40,9 Prozent.

Herkunft der „nichtdeutschen Tatverdächtigen“ aufgeschlüsselt nach Staatsangehörigkeit:

• Türkei: 23,3 Prozent

• Polen: 8,1 Prozent

• Serbien und Montenegro: 7,8 Prozent

• Italien: 5,9 Prozent

• Russland: 2,7 Prozent

• Griechenland: 2,3 Prozent

• Rumänien: 2,0 Prozent

(Spürnase: Verschwender)