SEDGesine Schwan, die SPD-Kandidatin für das Amt des Bundespräsidenten, hält eine Vereinigung von SPD und Ex-SED für möglich. Sie drückt es zwar noch taktisch nebulös aus, aber die Intention ist offensichtlich: „Es wird möglicherweise irgendwann eine Annäherung geben. Das wird aber noch Jahre dauern, denn im Moment sind die grundsätzlichen Unterschiede in vielen zentralen Fragen zu groß“.

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40 KOMMENTARE

  1. Ja, etwas besseres gibt es nicht!

    VERDAMMT! Eine Hiobsbotschaft nach der Anderen. Naja, was solls…

    Geht das Land noch schneller den Bach runter.

  2. Ein Vorteil hätte diese Vereinigung, falls sie gelingen sollte, die Mär von der damaligen Zwangsvereinigung wäre ein für alle Mal ausgeräumt.

  3. Drei Megatreds gibt es in unserem Land:

    1. Wir werden immer älter. Uns fehlen genügend junge Deutsche. Viele deutsche Menschen wollen keine Kinder mehr haben.

    2. Wir werden immer muslimischer. Die muslimischen Zuwanderer haben in der Regel höhere Geburtenraten als wir Deutschen. Immer mehr Moscheen schießen aus dem Boden, immer mehr Kirchen werden ausgemustert.

    3. Wir werden immer ärmer, weil wir immer mehr Richtung „DDR ligt“ oder Sozialismus driften.

    Zu dem letzten Megatrend paßt sehr gut die Prognose von Gesine Schwan. Die große, dumme und faule Mehrheit wird zunehmend PDS (also EX-SED) wählen. Die Leistungsträger werden unser Land verlassen und die Leistungsschwachen, darunter viele Migranten, werden sich immer weiter ausbreiten.

    Im Prinzip sagt Frau Schan nichts anderes als das, was zu erwarten war. Inzwischen treffen sich ja Abgeordnete der PDS und der SPD zu ersten sondierenden Gesprächen und Herr Beck grenzt die Partei SPD aus Opportunitätsgründen nicht klar von der PDS=SED ab.

    Armes Deutschland. Armes zukünfiges DDR-Deutschland.

  4. Das wird aber noch Jahre dauern, denn im Moment sind die grundsätzlichen Unterschiede in vielen zentralen Fragen zu groß.

    Ich glaube, hier täuscht sich die gute Gesine. Die Unterschiede sind gar nicht mehr so groß (und zum Rest der „etablierten“ Parteien eigentlich auch nicht).

    Nachdem der Name SED einen negativen Beigeschmack besitzt, würde ich NED (Neue Einheitspartei Deutschlands) vorschlagen. Das klingt doch gleich viel freundlicher.

  5. @ #7 Plondfair (23. Jun 2008 13:39)

    Nachdem der Name SED einen negativen Beigeschmack besitzt, würde ich NED (Neue Einheitspartei Deutschlands) vorschlagen. Das klingt doch gleich viel freundlicher.

    ausserdem ist ned eine gute mischung aus npd und sed … und somit schliesst sich auch dieser kreis … perfekter vorschlag! gratulation plondfair …

  6. Ich find´s schön, daß Fräulein Schwan jetzt schon die Karten auf den Tisch legt! 🙂 Damit wird sie hoffentlich keine Bundespräsidentin, sofern dieses Vorhaben bis nächstes Jahr weiterhin in den Köpfen der Menschen bleibt. Volles Eigentor – hoffe ich, da Beck schon mit einer ähnlichen Aussage bezüglich der Hessenwahl die Partei in den Abgrund gestoßen hat. Bitte weiter so, dann schafft die SPD noch nicht mal mehr die 5%-Hürde und kann gleich geschlossen zu DIE LINKE wechseln.

  7. Etwas vorsichtiger formulieren, liebes PI Team. Da steht nichts von Vereinigung, sondern von Annäherung dieser beiden linken Parteien.

    Die Annäherung ist zwar auch ganz mies (ähnlich, wie wenn sich die CDU der NPD annähern würde), aber ist noch nicht ganz so schlimm wie eine Zwangsvereinigung. Das die SPD mit den Altkommunisten heute koaliert, ist allerdings eine Schande für die Sozialdemokratie.

    Gesine Schwan wird hoffentlich nie Präsidentin. Für mich ist sie das personifizierte, berufsbetroffene Gutmenschentum, ungefähr so schlimmm wie Claudia Roth. Da ist mir Horst Köhler tausendmal lieber.

  8. Gibt es irgendwo auf der Welt einen wirtschaftlich erfolgreiche Staat unter der Führung einer linken Partei? Es ist beschämend, dass diese Politiker die millionenfachen Erfahrungen der Opfer kommunistischer Regime ignorieren, um persönliche Eitelkeiten zu frönen . Ich hoffe , die Demokratie in Deutschland ist stark genug, um diesem Aberwitz was vernünftiges entgegenzusetzen

  9. Sauerlaender

    Wenn Annäherung ungleich Vereinigung, dann auch Soziale Gerechtigkeit ungleich Gerechtigkeit.

    Das ist doch alles nur Neusprech. Die gebrauchen Wörter, von denen sie genau wissen, daß die Masse der Bevölkerung etwas anderes damit assoziiert als sie selbst. Hört sich gut an, meint aber sehr oft das genaue Gegenteil.

    Ein beliebiges anderes Beispiel aus der elend langen Liste:

    Innere Sicherheit gleich Totalüberwachung.

  10. Worauf warten?

    Die sozialistische Einheitspartei ist doch bereits ideologische Sachlage.

    Oder meint ihr, dass die derzeitigen Links-Fraktionen Gruen/Rot/Blutrot/Schwarzrot irgendwann mal den letzten Schritt taetigen und fusionieren?

    Glaub ich nicht, das waere zu offensichtlich.

    Lieber Ausgewogenheit vorgaukeln und bei jeder Gelegenheit Kapitalismus, absolute Meinungsfreiheit und Amerika bashen…

  11. #10 urlaubsabgeltung

    Gibt es irgendwo auf der Welt einen wirtschaftlich erfolgreiche Staat unter der Führung einer linken Partei?

    Wenn es darum geht, persönliche Privilegien für die herrschende Partei sicherzustellen, kann ein solcher Staat sehr wohl erfolgreich sein (für eine gewisse Zeit jedenfalls).

  12. Wenn ich K-Beck mit seinen Hamsterbacken sehe, wird mir Übel, das gleiche gilt für, die grüne Warze F-Roth inclusive aller Mit-Genoßen, Ströbele und CO, weiters im IM-Gysi- IM -Erika, den Versager Schäuble und der EU-Dhimmi Pöttering, dann der rappende Steinmarder, und seine Anbeter, die Aufrechten von über 600, die kann man auf einer Hand aufzählen, da gibt es bei den nächsten Wahlen , viel auszumisten:-)

  13. Sozialdemokraten und Kommunisten errichten und
    betreiben den Horrorstaat „DDR“ 40 Jahre

    Die Inhaftierung von politischen Häftlingen ,
    die Zerschlagung des Rechtsstaates,
    den Meinungsterror,
    die Niederschlagung des Arbeiteraufstandes am 17.Juni 1953,
    die Enteignung von Hunderttausenden von Bürgern,
    die millionenfache Flucht,
    die Zerstörung des Bauerntums,
    die Einmauerung der DDR,
    das kommunistische Lügengebäude,
    den Aufbau der Stasi und
    die Teilung Deutschlands
    haben die SPD-Funktionäre innerhalb der SED gutgeheissen und unterstützt. Aufrechte Sozialdemokraten in der Fläche, die sich gegen einen Pakt mit den Kommunisten aussprachen wanderten in die Gefängnisse, ja in die von der SED weiterbetriebenen Konzentrationslager wie Sachsenhausen. Und die SPD-Funktionäre an den neuen SED-Schreibtischen rührten keine Hand für die Todgeweihten.
    Das ist die große Schuld der SPD in der DDR.“ schreibt Hermann *Kreutzer, langjähriger Leiter der politischen Abteilung & Berlin-Abteilung im Bundesministerium für Innerdeutsche Beziehungen. *Kreutzer wurde aus der SPD AUSGESCHLOSSEN, als diese i.d. 70er Jahren ihre Kehrtwende in ihrer Deutschland-Politik vollzog und die Regierung *Brandt schliesslich mit dem DDR-Regime den Grundlagenvertrag abschloss, der der SED Diktatur staatliche Anerkennung brachte.

  14. Zitat aus den ersten Link-
    Beitrag 16#
    Irischer „Mr. No“ Declan Ganley will nach Deutschland kommen

    Declan Ganley werde bald einen Vortrag in Deutschland halten,
    kündigte der stellvertretende Bundesvorsitzende und bayerische Landesvorsitzende Johann Gärtner an, der die Grußworte aus verschiedenen europäischen Ländern verlas. Declan, der als „Mr. No“ das Nein der Iren zum Lissabonner Vertrag organisiert hatte, wünsche dem Kongreß viel Erfolg und rufe alle Europäer auf, in ihren Ländern ebenfalls Volksabstimmungen durchzusetzen: „Die Demokratie muß vom Volk ausgehen!“ Gärtner teilte mit, daß die Republikaner zur bayerischen Landtagswahl in allen Bezirken und Wahlkreisen mit Kandidaten antreten würden.

  15. Um Willy Brandt zu zitieren( damals in einem anderen Zusammenhang).

    Es wächst zusammen, was zusammengehört.

  16. Ich lese hier gerade zwei Meldungen die irgendwie in diese ganze Geschichte „passen“….

    beides bto:
    1.Montag, 23. Juni 2008, 15:58 Uhr
    Bürgerdaten im Internet frei zugänglich

    Bürgerdaten aus einer Reihe kommunaler Meldeämter waren im Internet jahrelang frei zugänglich gewesen sein. Die verantwortliche Softwarefirma habe die Zugangscodes auf ihrer eigenen Homepage veröffentlicht, berichtet das ARD-Fernsehmagazin „Report München“. Ein Test bei fünf Gemeinden ergab demnach, dass binnen Sekunden per Computer Daten ahnungsloser Bürger geliefert wurden – von Familienstand über Geburtsdatum bis zur Religionszugehörigkeit. Laut „Frankfurter Rundschau“ griffen aufgrund des Fehlers Unbefugte auf Einwohnerdaten in Potsdam, Neuhardenberg und Henningsdorf zu. Wer mit den öffentlich zugänglichen Passwörtern in die Computer vordrang, konnte „Report München“ zufolge dort auch Passfotos der abgefragten Personen downloaden.

    2.Montag, 23. Juni 2008, 15:47 Uhr
    Neue Chipkarte für Arbeitnehmer geplant

    Die Arbeitsdaten der rund 40 Millionen Arbeitnehmer in Deutschland sollen bald per Chipkarte gespeichert werden. Eine Sprecherin des Bundeswirtschaftsministeriums bestätigte, dass ein Verfahren am Mittwoch im Kabinett verabschiedet werde. Die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ berichtet, ohne den geplanten digitalen Schlüssel werde es künftig keinen Zugang zu bestimmten staatlichen Leistungen mehr geben, für die Einkommens- oder andere Beschäftigungsnachweise des Arbeitgebers notwendig sind. Dazu zählten Kindergeld, Elterngeld, Arbeitslosengeld und andere Leistungen der Bundesagentur für Arbeit. Die Kosten für die Karte und die digitale Unterschrift müssten die Arbeitnehmer zahlen. Sie liegen demnach derzeit bei rund 40 Euro für die Dauer von drei Jahren, sollen aber auf etwa zehn Euro sinken. Dies gehe aus der Beschlussvorlage für den neuen elektronischen Einkommensnachweis (Elena) für das Kabinett hervor.

    grüße an George Orwell

    FAZ: link http://short4u.de/485fb3d36bf90

  17. #23 ComebAck (23. Jun 2008 16:32) Your comment is awaiting moderation.

    @PI
    schon wieder ???
    kann es irgendwie sein das Ihr aus welchen Gründen auch immer(beabsichtigt oder technischer Fehler) mich immer Nachmittags auf Moderation setzt ???

  18. Frau Gesine Schwan, ich rufe Ihnen zu
    „FREUNDSCHAFT“.
    Und PI wird dann zum
    „VEB Politically Incorrect“
    Es kommen herrliche Zeiten auf uns zu.
    Wer kann mir Auskunft über Grundstückspreise im Elsass geben????
    😉

  19. #24 ComebAck
    Tröste Dich. Es geht auch Anderen so. Ich habe nur Vermutungen über das, was sich seit ca.3 Wochen bei PI abspielt.

  20. 14 novalis78 (23. Jun 2008 14:18) Worauf warten?

    Die sozialistische Einheitspartei ist doch bereits ideologische Sachlage.

    So ist es. Worin wäre denn eine Merkel, ein Rüttgers, ein Seehofer konservativ ?

    Das sind rhetorische Augenwischereien, um etwas vorzugaukeln, was wir doch garnicht aushalten würden.

    Wir lieben den Konsens über alles. Ist es nicht so?

    Konsens, der kleine niedliche Bruder des Faschismus.

    Wir haben uns alle doch lieb und wollen alle irgendwie dasselbe.

    Das ist jedoch das Gegenteil von Demokratie, welche vom Gegensatz, vom Austausch der Mächtigen durch Wahlen lebt, um gelegentlich einer notwendigen Veränderung in der Politik ans Ruder verhelfen zu können, welche alte Zöpfe abschneidet udn Neues versucht.

    Das funktionierte bei uns nie besonders gut, seit Jahren garnicht mehr. Wir können durch Wahlen nichts mehr verändern. Dies könnte auch schon ein Grund sein, warum die Wahlbeteiligung bei uns zurückgeht.

    Wahlen verändern bei uns nichts mehr.

    Egal wen wir wählen, die Politik bleibt diesselbe. Die CDU ist sozial. Schröder, Genosse der Bosse.

    Alle unter einem Dach.

    Exakt dies war die Idee der Einheitspartei SED, in der SPD, Ost-CDU, Ost FDP usw. zwangsvereinigt wurden.

    Wir sind schlauer und lassen wenigstens den Anschein von Wechsel bestehen. Davon leben wir.

    E.Ekat

  21. Ich versteh die ganze Aufregung hier nicht…
    CDU hat sich schon vor langer Zeit mit vielen SED-Mitglieder vereinigt. Wir haben sogar eine ehemalige, aktive Stasispitzelin im Kanzleramt (Dorothea Kasner).
    Muß man der SPD zugute halten daß sies überhaupt solange ohne SED ausgehalten hat!

  22. #27 Steppenwolf (23. Jun 2008 16:55)

    #24 ComebAck
    Tröste Dich. Es geht auch Anderen so. Ich habe nur Vermutungen über das, was sich seit ca.3 Wochen bei PI abspielt.

    Und welche ?? sag doch mal und falls Du es nicht hier sagen willst geh auf meine youtube Site und schick mir von dortaus ne youtube-PM danke…

  23. #30 mehrdemokratie

    Richtig PDS,SPD,Grün,FDP und CDU alles der gleiche Müll. Sie verraten ihr Volk.
    Die Iren haben den Anfang gemacht, in Spanien brennt die Lunte.
    Warum die Iren nein gesagt haben schreibt keine Presse. Inflationsrate nahe 12%, 37% der Iren haben Probleme Ihre laufend Kosten und Kredite zu zahlen.
    wenn die Deutschen gefragt würde implodiert die ganze F…ing EU.
    Die Regierenden werden dann natürlich umschwenken und die Deutschlandfahne schwenken um an den Futtertrögen zu bleiben.

    Besatzerbräutchen „M“ hat da übung drin.

  24. #32 Beowulf (23. Jun 2008 19:55)
    Ich kann dir nur zustimmen, traue keiner Partei! Ich will bundesweite Volksabstimmungen!!
    Wenn das Volk abstimmen könnte würde es doch fast überall so ausgehen wie in Irland.

  25. Diese Frau Schwan ist ja sowas von penetrant unerträglich.

    Nicht nur daß sie sich selbst der SPD als „Kandidatin“ vorgeschlagen und sich dort reihenweise telefonisch bei den Leuten angebietert hat, sie macht nun auch richtigen Wahlkampf gegen Horst Köhler. Ein Unding, das man aus Respekt dem höchsten Amt hier in D einfach nicht praktizieren sollte.

    Diese Frau strotzt nur so von unverfrorener Machtgeilheit, wie ihre Geschlechtsgenossinnen Ypsilanti, Nahles und Pauli.

  26. Für den Spiegel steht es wohl bereits fest, daß Frau Schwan die künftige Bundeskanzlering ist:

    Noch grenzen sich SPD und Linke voneinander ab – aber für die Bundespräsidentin in spe, Gesine Schwan, ist die Annäherung nur eine Frage der Zeit.

    Meines Wissens nach wird in spe immer dann – in Verbindung mit Personen und Ämter – verwendet, wenn die Besetzungen bereits feststehen, aber erst zu einem späteren Zeitpunkt greifen.

  27. Der Frau Schwan scheint nicht zu schwanen, was mit idiologischen Heils-Parteien ala SPD/Linke passiert, wenn sie zusammengehen.

    Der radikale Fluegel gewinnt, auch wenn er zahlenmaessig niedriger sein sollte, da demagogische Versprechungen und Vereinfachungen immer gut fuer Waehlerstimmen sind, mit einem nicht oder unzureichend aufgeklaerten Klientel wie es Sozialisten aller Schattierungen sind.

    Man will staendig mehr vom Kuchen, ohne zu kapieren, dass andere dafuer hart arbeiten muessen, d.h. auf Kosten anderer.
    Dass diese sich als Leistungstraeger solange sie eine Wahl haben, nicht ueber Gebuehr melken lassen und abhauen, schert die Genossen nicht.

    Sozoialismus pur, wie ihm Lafontain, Gysi und anderen vorschwebt, bringt immer Unfreiheit, Mangel an Guetern, Verteilungssysteme von dem wenigen, was noch anfaellt mit sich.

    Was Chinesen mit Erfolg tun, ist der Wirtschaft freie Entfaltung ohne Bevormundung wie in D. zB zu geben, die Gesellschaft wird jedoch von einer marxistischen Partei (im Machtanspruch aehnlich der Nazipartei) bis in die kleinste Zelle kontrolliert, damit nichts ihrer Meinung nach politisch aus dem Ruder laeuft.

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