Bei der kritischen Islamkonferenz am Wochenende in Köln, war nicht jeder willkommen. Gemessen an der Breite des islamkritischen Spektrums in Deutschland könnte man gar von einer Minderheit sprechen, die sich selbst exklusiven Zugang gewährte. Aber nicht nur den auf einem Verbotsschild umschriebenen Personen (Foto) wurde der Zugang verwehrt.

Auch ein linker Kritiker wie Rolf Stolz, als einstiger Mitgründer der Grünen sicher nicht verdächtig, durch rassistische Äußerungen auffällig geworden zu sein, sollte, nach einem Mehrheitsbeschluß der Veranstalter, draußen bleiben, weil er auch in der Jungen Freiheit publiziert (PI berichtete). Er kam trotzdem und berichtet über persönliche Erlebnisse mit den Sachwaltern des humanistischen Erbes der Aufklärung.

Rolf Stolz: Zur Kritischen Islamkonferenz – einige ergänzende Erfahrungen

Rolf StolzLicht und Schatten: Die Kölner Kritische Islamkonferenz an diesem Wochenende hatte einiges an Plus und einiges an Minus zu bieten. Das Plus: eine großartige Rede von Ralph Giordano, mutige Interventionen von Ex-Muslimen wie Mina Ahadi oder Ehsan Jami aus Holland, bewegende Praxisschilderungen von der Schulfront durch Fatma Bläser usw. und eine Abschlusserklärung, die zutreffend Grundprobleme benennt, an denen der Islam und die christlich-jüdisch-atheistisch geprägte moderne Kultur zusammenstoßen. Das Minus: Kein klares Selbstbild (will man die linken, sozialistischen Islam-Gegner vereinigen, was ein naheliegendes und verdienstvolles Projekt wäre, oder definiert man sich anders?), keine klaren Aussagen zur Bündnispolitik (mit wem will man zusammengehen, ist z. B. die Bürgerbewegung Pax Europa ein Verbündeter oder ein Gegner?), dafür Zerrissenheit in der Haltung zu dissidentischen Linken wie mir und erst recht zu demokratischen Rechten wie der Redaktion der Jungen Freiheit und das bei einem zahlenmäßigen Übergewicht der Ausgrenzer, Spalter, Blockwarte (wohl kein Zufall: Diese Problemgruppe setzt sich anscheinend fast nur aus ethnischen Deutschen zusammen, etliche davon Anhänger der Antideutschen, also der Deutschland-verrecke!-Propagandisten).

Die Zerrissenheit offenbarte sich am Samstag schon vor Beginn der Konferenz: Als ich mich anmelden wollte, wurde mir das von Gunnar Schedel (Alibri-Verlag) verwehrt, ich sei unerwünscht. Ralph Giordano war selbstverständlich anderer Ansicht. Hartmut Krauss (Zeitschrift Hintergrund), Michael Schmidt-Salomon (Vorstandssprecher der Giordano-Bruno-Stiftung) und Mina Ahadi (Zentralrat der Ex-Muslime) erklärten mir gegenüber, sie seien nicht gegen meine Anwesenheit, seien aber in der Vorbereitungsgruppe überstimmt worden. Ich habe dann (man hat anno 1968 gelernt, was ein Go-in ist) einfach Fakten geschaffen und mich als Gasthörer im Auditorium installiert – illegal, wie ein Herr Röder es später nannte. Ich konnte zwei Redebeiträge leisten und deutlich machen, wofür ich einstehe: für die Notwendigkeit einer (Selbst)Kritik der deutschen Linken, die von wenigen Ausnahmen abgesehen seit über fünfzehn Jahren den Kampf gegen den Islamismus verweigert und verraten hat, für ein Bündnis aller Islam-Kritiker von der demokratischen Linken bis zur demokratischen Rechten, von der Jungen Welt bis zur Jungen Freiheit, wie ich es plakativ formuliert habe.

Am Nachmittag hatte Herr Schedel zwei Zerberusse vor der Tür postiert, die mich fernhalten sollten. Ich konnte dann doch den Saal betreten, es waren iranische Ex-Muslime, die diese Machenschaft durchkreuzten. Am Sonntag wurde ich morgens von Stephan Grigat, dem ersten Referenten des Tages, am Zutritt gehindert mit der Begründung, er referiere nicht vor Leuten, die sich zur Jungen Freiheit bekennen (diese war übrigens am Vortag in einem Redebeitrag, bei dem einige Liebhaber gepflegter Verleumdung Beifall klatschten, als braun bezeichnet worden und diese Farbe gehöre eben nicht zum Regenbogen). Ich selbst wurde am Sonntagmorgen, wie mir berichtet wurde, in der Konferenz als Rechtsextremer attackiert.

Wie schrieb mir doch ein Islam-Kritiker und Kritiker meiner Ausladung: In Deutschland nimmt die Anzahl der Leute mit unheilbaren Hirnschäden täglich zu. Diese konnten auch mittags beobachtet werden, als ich noch einmal vorbeischauen wollte, um nicht zuletzt Ralph Giordano, der aber aus gesundheitlichen Gründen dann doch abgesagt hatte, auf dem Abschlusspodium zu hören: Die beiden Zerberusse sicherten den Eingang, und verlangten ein Namensschild, das zu verkaufen mir Herr Röder verweigerte. Eine leicht hysterische junge Dame wollte gleich noch das gesamte Universitätsgebäude zu einem Ort erklären, den ich, da man Hausrecht habe, nicht betreten dürfe. Man muss schon sagen, dass, wenn dieser spätstalinistische Kindergarten nicht überwunden wird, die Islamisten jedenfalls aus dieser Richtung nichts zu befürchten haben. Dann wird wie schon so oft in der Geschichte die Sache der Unfreiheit vom Linkssektierertum kräftig befördert. Die schleichende Machtergreifung des Islamofaschismus allein mit einer Minderheit von einigen hundert linken Anti-Islamisten aufzuhalten – eine grandiose Selbsttäuschung!

Wie es der Zufall will, verfügt PI über einen kleinen Videofilm von der Auseinandersetzung an einer Kölner Tür. Auch bei Islamkritikern gilt: Wer die Tür hat, dem gehört der Laden.

Stolz über die Junge Freiheit:

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53 KOMMENTARE

  1. typisches beispiel für linkes sektierertum und ideologisch geprägte spaltereien. das ist auch der grund, warum die linken sich immer so zerstreiten und im endeffekt nichts erreichen. die rechtsextremen/braunen kindsköpfe sind glücklicherweise aus dem gleichen modrigen holz geschnitzt, was bisher verhindert hat, daß sie politisches gewicht erlangen konnten.
    trotz allem ist der islamkritische kongreß ein wichtiger schritt in die richtige richtung und mich wundert, daß keine „friedensdemo“ der „friedensreligion“ die innenstadt verwüstet hat.
    aber das kommt vielleicht noch, manche haben ja eine bekanntlich etwas längere leitung…

  2. Mag ja sein, dass die Farbe BRAUN nicht im Regenbogen vorkommt. Implizit kommt sie jedoch in jeder Farbenleere vor: Sie ist das PRODUKT einer Mischung aus R O T u n d G R Ü N ! ! !

  3. Tja, wenn die erste Welle einer Armee schon so zerissen ist, dann kann man den Krieg nicht gewinnnen… 🙁

    Doof….

  4. „Personen die islamistischen oder rechtsextremen Organisationen angehören oder der rechten Szene zuzuordnen sind…“

    Fehlt mir nur der bewusste Hinweis auf linksextreme Organisationen oder „der linken antisemitischen Szene zuzuordnen sind“?

  5. Tja, welcher von uns Bloggern wohl draußen bleiben müsste, käme es mal zu einer „Kritischen PI Islamkonferenz“ ??

  6. Tja, Muslime kann man irgendwann ausschaffen aber das Problem mit den Linken/Kommunisten muß Mann dann anders lösen.

  7. Wenn der Islam in Europa mal irgendwann herrscht werden sich die Frauen unterordnen und die Karrierefrauen zu Gebärmaschienen mutieren und zufrieden zur Ihrer Bestimmung finden.
    Für Männer siehts da weniger gut aus.

  8. #6 Beowulf

    Auf das Problem kann man sich dann konzentrieren , wenn es so weit ist.

  9. Mein Mitleid mit Herrn Stolz und mein Interesse an seinen eitlen Befindlichkeiten hält sich doch sehr in Grenzen.

    Jahrzehntelang hat er die sozialistische Politik aktiv unterstützt und die fortgesetzte Entmündigung und Enteignung der Bürger beklatscht.

    Es ist zwar erfreulich, dass zuguterletzt auch einige wenige Stalinisten öffentlich einräumen, dass die Islamisierung Europas uns eben nicht „Frieden und Freude“ bringen wird.

    Aber niemand sollte vergessen, wer denn eigentlich ursächlich für die unseligen Entwicklungen verantwortlich ist:

    SDS-Mitglieder wie Stolz haben die Entwicklung überhaupt erst möglich gemacht und dann nachdrücklich über Jahrzehnte hinweg gefördert, dabei gleichzeitig bürgerliche Kritiker selbstgefällig als „Nazis“ oder „Faschisten“ diffamiert.

    Und dass der Herr Stolz nun sehr verärgert ist, von seinen ehemaligen sozialistischen Kampfgenossen als Abweichler ausgegrenzt zu werden, dürfte für ihn eine heilsame Erfahrung sein, die nach meinem Eindruck allerdings bislang vor allem nur seine Eitelkeit verletzt.

  10. @9 Freundeskreis:

    Genau anders herum würde es funktionieren:

    Zerstört den Sozialismus.

    Kippt die öffentlichen Umverteilungsfuttertröge um – und all die arbeitsscheuen und antisozialen Schmarotzer werden schon von sich aus einen grossen Bogen um dieses Land machen.

  11. Wahrscheinlich hätten noch viel mehr Teilnehmer dem Hinweisschild nach draußen bleiben müssen.

    Ich selbst wurde am Sonntagmorgen, wie mir berichtet wurde, in der Konferenz als Rechtsextremer attackiert.

    Also war offenbar doch die „demagogische Szene“ vertreten, die in Punkt 2 des Hinweisschildes genannt wird.
    Und zu Punkt 1: „Der rechten Szenen zuzuordnen sind“ ist ja schon sehr vage. Wie zuzuordnen? Optisch? Vom Hörensagen her? Und warum ist die „rechte Szene“ denn so furchtbar böse, im Vergleich zur „linken Szene“, die ja offenbar gut vertreten war?
    Prinzipiell finde ich es ja gut, dass es so eine Konferenz gibt. Aber wenn hier Linke und z.T. wohl auch Linksextreme meinen, sie hätten die Islamkritik für sich gepachtet und nur sie dürften den Islam kritisieren, ist das durchaus problematisch.

    Hier zitiere ich noch einmal den Kommentator #38 palatin
    aus diesem Beitrag, der ebenfalls anwesend war:

    Die Lösungen der Organisatoren waren haaresträubend und typisch links:

    1. Selbst Straftäter sollten Asyl in Deutschland erhalten, so ein Vertreter der Organisatoren, da es keinen Unterschied mache, ob dieser in Deutschland oder im Libanon sein Unwesen treibe.

    2. Ein Teilnehmer, der genau diese Problematik, dass es nämlich nur mit reinster linker Humanmoralität nicht gentan sein wird, vom Publikum aus angesprochen hatte, wurde harsch zurecht gewiesen unter anderem mit den Worten: Deutschland ist ein Einwanderungsland und das ist gut so.

    Wer Multi-Kulti an sich ablehnt, wurde auf dieser Konferenz sicher nicht vertreten.

  12. @9 Freundeskreis:

    Ein Nachtrag zu #11:

    Ich will es mal bildhaft darstellen:

    Urlaub in Spanien.
    Ihr kommt in Eure Ferienwohnung und stellt fest, dass tausende von Ameisen durch Eure Zimmer laufen.

    Versucht Ihr nun, alle nur denkbaren Ritzen und Löcher in der Wand zu stopfen?

    Oder schmeisst Ihr endlich den halben Apfel weg, der da herrenlos auf dem Boden liegt und all die Ameisen erst anlockt?

  13. #13 Pingpong

    Es wäre angebracht alle Anlternativen gleichzeitig auszuführen:

    1. alle Ritzen und Löcher in der Wand zustopfen
    2. herrenlosen Apfel entsorgen
    3. die Ameisen die schon durch das Zimmer laufen zertreten

  14. Erst habe ich Stolz nur bewundert.
    Man möchte meinen vom Saulus zum Paulus.
    Gut so.
    Als ich dann #10 Pingpong las, kam ich doch ins Grübeln.
    Mag seine Wandlung anerkennenswert sein, so muss man doch bedenken, dass er der Partei angehört, die uns erst in den Schlamassel geritten hat..
    Nicht gut – so.

  15. #14 Freundeskreis (02. Jun 2008 09:22)

    #13 Pingpong

    3. die Ameisen die schon durch das Zimmer laufen zertreten

    Um Himmels willen, der schöne Teppich! Jemand halte diesen Schelm auf!

  16. Naja, was haben wir denn erwartet? Giordano, man lese seine Einleitung zur Konferenz, nimmt für sich die Deutungshoheit in Anspruch, wer ein „guter Islamkritiker“ ist und wer nicht. Er deutet wer aus rassistischen und wer aus „guten Ideologischen Gründen“ gegen den Islam und die Islamisierung steht. Dies setzt er immer wieder mit seiner Hetzerei gegen Pro Köln und Pro Deutschland in Szene. Er weiss es und damit ist es so. Punkt und aus! Er tut auch gerade so das einzig durch ihn die Islamkritische Szene vom Dunkel ins Licht trat. Dem ist aber nicht so. Giordano ist ein „sehr Spätzünder“, der nur Aufmerksamkeit bekam, weil er zum einen durch seine Liebe zu Stalin Weltbekannt wurde und im Alter von 21 Jahren bis zu seinem 29 Lebensjahr viele Prostalinistische Artikel und Büchlein verfaßte. Zwar vieles unter Pseudonym, aber das ändert ja nichts an der Tatsache das er es war, und zum anderen verweist er immer darauf das er ja Jude sei und unter den Nazis verfolgt wurde, und deshalb wisse er wer Nazi ist und darf andere auch so betiteln. Mit Verlaub, das ist eine ziemlich arrogante und abgehobene Denke. Und dem entspricht auch der Ausschluss der „Rechten Szene“, was immer damit gemeint ist. Denn Rechts sind wir hier alle. Also sind wir hier bei PI auch alle Nazis. Es wird ja nicht mehr, auch nicht bei Giordano, ja schon gar nicht bei ihm, zwischen rassistisch-rechtsradikal und rechts konservativ unterschieden. Es sind die Rechten. Giordano täte wirklich gut daran, erst einmal vor seiner eigenen Tür zu kehren, bevor er sich zum Wächter der Moral hochstilisiert und sich die Deutungshoheit über Islamkritik anmaßt!

    Gruß
    Thomas Voß

  17. Nach diesem Bericht und nach dem Video sehe ich mich in der Reserve bestätigt.

    Denn was ich sehe und höre, ist dem „Hexenhammer“ des Mittelalters entlehnt.

    Und sowieso :

    „Wer die Tür hat, dem gehört der Laden“,

    das heißt congenuin,

    „Wer den Laden hat, dem gehört die Tür“ !

    Man möchte die Jugendsünde eines Großen zitieren:

    „Und da nun die Scham
    hier nicht mehr gebeut,
    da liegen verstreut,
    die Hemdelein über den Hügeln !“

  18. Und warum organisieren Islamkritiker nicht Seminare und Konferenzen selber?
    Wenn schon islamkritische Konferenz, dann auch richtig. Was nützen Treffen von Kritikern, wenn keine Kritik zulässig ist? Warum werden Besucher der Konferenz in Ihrer Wahrnehmung bevormundet, indem sie nicht selber entscheiden dürfen ob jemand rechts ist oder einfach nur kritisch? Islambefürworter dürfen doch auch Veranstaltungen durchführen.
    Könnte nicht eine kritische Islamkonferenz online verfügbar sein? Es kotzt mich an, wenn Kritiker ausgeladen werden, weil sie an passender Stelle ihre Kritiken auch der Öffentlichkeit zugänglich machen. Warum werden den Islamfaschisten zu Islamkonferenzen eingeladen? Dürfte doch auch nicht sein, da diese Teilnehmer schon im Vorfeld gegen unsere Grundgesetze gehetzt haben.

  19. Tja, das isses dann wohl gewesen.
    Ich möchte weder solchen Gruppierungen zuarbeiten, welche wohl ganz andere Ziele verfolgen, noch jenen Zustimmung geben, welche diese scheinbar als persönliche Anerkennung nehmen und ihrem hoch schwebenden Ego verfüttern möchten. (An dieser Stelle Danke für den Beitrag von #17 Thomas Voss).

    btw. ich habe gestern versucht eine Spendenaktion für Waldemar zu initiieren (ich verzichte an dieser Stelle ausdrücklich auf auf die Setzung eines Links!), Motto: „Jeder Euro für Opfer Waldemar W. ein Schandmal für Richter Riehe.“
    …das hat bislang keine Sau interessiert.
    Danke, jammert und klagt weiter.

  20. Zitat aus der Grundsatzerklärung dieser antiislamischen Sektierer:

    § 4: Weltanschauungsfreiheit muss Maßstab für politische Entscheidungen sein.

    Ihr seid nicht besser als Eure Gegener. Man wendet sich bei solchen Methoden, die an linke K-Gruppen erinnern, angewidert ab. Anstatt wenigstens den Versuch zu machen Inhalte auszudiskutieren, werden Rechtsabweichler ausgesperrt. So etwas ist verachtenswert, denn wer den Dialog verweigert, der hat meist etwas zu verbergen. Diese alte Weisheit stimmt seit der Antike.

    Man fragt sich, welche Kräfte wirklich hinter Euch stehen…

  21. Die haben bei der linken Splittergruppenkonferenz der „Anständigen“ in ihrem Empörungsreflex mal wieder vergessen, daß man durch Zersplitterung und Ausgrenzung einen unanständigen Feind nicht besiegen kann, der grundsätzlich und selbstvergessen bis ins entfernteste Verwandschaftsglied zusammehält.

    Man hat bei der „Konferenz“ wohl auch verpaßt, daß man mit Diskutieren nicht gegen Entwicklungen ankommt wie in der ach so moderaten Türkei. Dieses Land befindet sich nunmehr eindeutig auf dem Weg ins mullahgleiche Partiarchatenkalifat:

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,556473,00.html

    Sind es nur einzelne Episoden – oder stehen sie doch für einen allgemeinen Trend? Mehrere aktuelle Ereignisse schüren in der Türkei die Sorge vor einer schleichenden Islamisierung des Landes. Die Rolle der moderaten Religionsbehörde DIB wird dabei immer unklarer.

    „Ein neuer Way of life kommt auf uns zu“, befürchtet der Fernsehmoderator Mehmet Ali Birand, der sich bislang kaum der Islamophobie verdächtig gemacht hat. „Unsere Gesellschaft transformiert sich in allen Bereichen.“

    Den vorläufigen Höhepunkt markiert ein Dokument, das vor einigen Tagen Journalisten der Zeitung „Radikal“ aus der Website des Amtes für religiöse Angelegenheiten, dem „Diyanet Isleri Baskanligi“ (DIB), ausgegraben haben. Es handelt sich um einen Leitfaden für das gute und vorbildliche Leben der muslimischen Frau.

    Flirten, so heißt es da, sei nicht mehr und nicht weniger als Ehebruch. Der Kontakt mit fremden Männern müsse generell vermieden werden. Der Gebrauch von Parfüm außerhalb des eigenen Hauses sei Sünde.

    „Frauen müssen vorsichtiger sein, sie senden besondere Reize aus“, so der Text weiter. Frauen und Männer am selben Arbeitsplatz seien deswegen eine besonders große Gefahr für die Gesellschaft.

  22. Ein französischer Philosoph, dessen Namen ich leider nicht mehr in Erinnerung habe, sagte einmal: „Der Kommunismus ist der Islam des 20.Jahrhunderts“. Da sich die Dinge inzwischen weiterentwickelt haben, könnte man jetzt sagen: „Der heutige Islam ist der Kommunismus des 21. Jahrhunderts, nur noch gefährlicher und schlimmer“.
    Die linken Sektierer dieser Konferenz haben durch ihr Verhalten bewiesen, daß sie Ideologen sind, und die Ideologie, gleich welcher Art, steht immer im Gegensatz zur Vernunft und zum gesunden Menschenverstand. Wenn die einen Ideologen die anderen kritisieren – nun ja, selbst wenn die Kritik inhaltlich richtig ist, es führt doch nicht wesentlich weiter, denn der Hauptantrieb aller Ideologen ist es doch, psychologisch gesehen, Machtkämpfe ausfechten zu wollen. Sie streben nach Macht, und zwar nicht nach irgendeiner Macht, sondern nach Allmacht. Wichtig ist, daß alle Menschen, die guten Willens sind und die gesunden Menschenverstand besitzen, zusammenarbeiten, um Europa gegen diesen heimtückischen Feind mit dem Namen „Islam“ zu verteidigen.

  23. #19 Unbeschnitten

    Ihrer Wahrnehmung bevormundet, indem sie nicht selber entscheiden dürfen ob jemand rechts ist oder einfach nur kritisch?

    Man kann doch auch rechts und kritisch sein, oder? Außerdem: Was ist denn daran schlimm, „rechts“ zu sein? Heute gilt doch jeder als „rechts“ der nicht mehr mit der neuen CDU-Parole „Wir sind die Mitte“ konform geht und nicht angesichts der Multi-Kulti-Pläne in Jubelrufe verfällt. Wir sollten einmal wieder zu dem Punkt kommen, an dem man sich als rechts bezeichnen kann, ohne bedroht zu werden.
    S.a. hier:

    KAMENZ. Rund 60 Linksextremisten der „Antifaschistischen Aktion“ haben am Samstag vor dem Wohnhaus des sächsischen Bundestagsabgeordneten Henry Nitzsche (parteilos) in Oßling demonstriert. Die Polizei war mit zahlreichen Einsatzkräften vor Ort, um Übergriffe auf das Haus zu verhindern.

    Nitzsche, der sich während der Demonstration mit seiner Frau und seinen Kindern im Haus aufhielt, zeigte sich über die Bedrohung seines privaten Umfelds entsetzt.

    #21 Wilhelm Entenmann: Herr Entenmann, ich habe auf Ihrem Blog von Ihrer geplanten Aktion gelesen. Halten Sie uns doch bitte weiter auf dem Laufenden. Ich denke, dass sich durchaus einige PI-Leser zu einer Spende bereiterklären würden.

  24. Nicht ohne ein gewisses Amüsement habe ich diesen PI-Beitrag gelesen.

    Willkommen im Club, Herr Stolz! Sie haben jetzt auch die höheren Weihen erhalten 🙂

  25. Die JF berichtet:
    http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display.154+M5ab65f0267e.0.html

    Zitat: „Der Sozialwissenschaftler Hartmut Krauss rügte unterdessen während einer Podiumsdiskussion die Berichterstattung der Medien über den Islam. „Die deutsche Presse verniedlicht das Problem“, warf er den Journalisten vor und beklagte zugleich das Fehlen einer islamkritischen Partei in Deutschland.

    Der Islam sei ferner eine Variante des Rechtsextremismus. Linke könnten sich mit einer Aufwertung dieser Religion nur lächerlich machen. Die ehemalige Politikberaterin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Oda Dridi-Dörffel kritisierte darüber hinaus, daß unter deutschen Politikern bei Islamfragen eine offizielle und eine private Sprache gesprochen werde.

    „Sie haben einen Maulkorb bekommen“, sagte sie während der Podiumsdiskussion. Die Parteien würden zu Problemen mit Muslimen schweigen, weil „sie Angst haben, in die rechte Ecke gestellt zu werden“.

  26. Zitat Stolz:

    Man muss schon sagen, dass, wenn dieser spätstalinistische Kindergarten nicht überwunden wird, die Islamisten jedenfalls aus dieser Richtung nichts zu befürchten haben. Dann wird wie schon so oft in der Geschichte die Sache der Unfreiheit vom Linkssektierertum kräftig befördert. Die schleichende Machtergreifung des Islamofaschismus allein mit einer Minderheit von einigen hundert linken Anti-Islamisten aufzuhalten – eine grandiose Selbsttäuschung!

    Ja, dann auch von mir ein herzliches:

    Willkommen im Club.

    Ich weiß nicht, ob wir hier nicht geradezu kontraproduktiv tätig sind. Wir haben mit PI ein Ventil, um Dampf abzulassen. Wir sehen, daß es weder aus der Politik, noch von Seiten der Intellektuellen eine Gegenposition aufgebaut wird, wie es eigentlich notwendig wäre.

    Wir grummeln hier in unserer Ecke, die man dazu auch noch von außen braun angetüncht hat.

    Das wird nix, liebe Leute.

    E.Ekat

  27. Unsere Grabenkämpfe sollten endlich aufhören.
    Schade eigentlich,wir könnten viel mehr gemeinsam erreichen.Ich unterstelle aber den
    Veranstaltern eine gewisse Profilierungsucht.
    Zum Thema Medienbeachtung der islamkritischen
    Konferenz : das Thema wird ignoriert.

    Für die Zukunft wäre es hilfreich, wenn sich die Islamkritiker nach Bundesländer vernetzen
    u.regionale Treffen abhalten.

    Adam

  28. „Er kam trotzdem und berichtet über persönliche Erlebnisse mit den Sachwaltern des humanistischen Erbes der Aufklärung.“

    was sind sachwaltern ???

  29. Tja, selber schuld, wer sich mit solchen Leuten wie der „Aktion 3. Welt Saar“ einlässt. Ich nehme mal an, bei dem zitierten „Herrn“ Röder handelt es sich um Roland Röder von besagter Antifa-nahen Organisation aus dem Nordsaarland.

    Einfach mal nach „Aktion 3. Welt Saar“ googlen, dann wisst ihr, was das für Typen sind.

  30. Eine leicht hysterische junge Dame wollte gleich noch das gesamte Universitätsgebäude zu einem Ort erklären, den ich, da man Hausrecht habe, nicht betreten dürfe.

    War bestimmt so ne Kleine mit Palituch, noch völlig im saft auf neue Taten, um die Welt zu retten, völlig verblendet und Grünwahlerschaft!

    Gratulation für die Gehirnwäscher!

  31. In Deutschland nimmt die Anzahl der Leute mit unheilbaren Hirnschäden täglich zu.

    😉

    Die schleichende Machtergreifung des Islamofaschismus allein mit einer Minderheit von einigen hundert linken Anti-Islamisten aufzuhalten – eine grandiose Selbsttäuschung!

    that’s it…

  32. natürlich ist der Vorschlag von R. Stolz richtig und unterstützenswert, die vielen Menschen in unseren demokratischen Parteien, die stark verunsichert sind, für freiheitliche Gedanken und Taten zu gewinnen. Sprich: „Regenbogen – Koalition“.
    Frage an die Eintritts Verwehrer von R. Stolz: „Wie lässt sich die Aufforderung zur Unterstützung von Meinungsfreiheit mit dem Aus – sperren von anderen Meinungen vereinbaren?“
    Kein Ruhmesblatt von Klaus Bees und anderen.

  33. Als Teilnehmer der Kritischen Islamkonferenz möchte ich folgendes feststellen, und auch mit Verlaub PI kritisieren.
    Herr Rolf Stolz soll sich nicht so aufspielen. Sich selbst als Referent einladen – eigentlich anbieten – geht nicht. Seine Freunde sucht man sich immer noch selbst aus.
    Die Veranstalter taten gut daß sie sich weder von der Junge Welt, Junge Freiheit, Pro Deutschland, PI, Pax Europa, Bürgerbewegungen noch von sonst einer Organisation als Trittbrettfahrer vereinnahmen lassen. Sondern ihren Weg weitergehen.
    Ich persönlich kritisiere schon an ihnen, daß sie keíne Hemmungen mit dem Umgang von stalinistischen Marxisten haben (Sorry den harten Ausdruck), aber alles was bürgerliche Mitte oder Konservativ ist ablehnen. Die CDU ist schon lange nach links gerückt, daß die bürgerliche Mitte und Konservative zu den Demokratischen Parteien zählen, geht leider momentan unter. Statt dessen werden die, in deren Vokabular, sofort irgendwo zwischen Rechtsaussen und Rechtsextrem angesiedelt. Da sollte schon noch ein Umdenken stattfinden.

  34. #21 Wilhelm Entenmann

    …ich habe gestern versucht eine Spendenaktion für Waldemar zu initiieren…
    …das hat bislang keine Sau interessiert.

    Die Sache hat einen oder mehr Haken:

    – Man darf kein Deutscher sein
    – Man muß seine Bude abgefackelt haben
    – Man muß alle Deutschen als Nazis diffamieren
    – …

    Dann klappt´s auch mit der Spende (und sogar noch was obendrauf von unseren Steuergeldern).

  35. An GrundGesetzWatch (36):

    Reden Sie hier nicht so einen Unsinn! Die JF ist eine moderne konservative Wochenzeitung und hat mit Rechtsextremismus nichts zu tun, auch wenn das irgendwelche Linken ständig behaupten.

    Zu den Autoren der JF gehören Hans Apel (SPD), Hans Herbert von Arnim, Peter Scholl-Latour, Karl Feldmeyer (FAZ), Klaus Peter Krause (35 Jahre lang Redakteur der FAZ), Günter Zehm (Kolumnist in ‚Welt‘ und ‚Rheinischem Merkur‘), Peter Kuntze (Süddeutsche Zeitung, 1968-1997), Jürgen Liminski (u.a. Deutschlandfunk), Alexander von Stahl (Generalbundesanwalt a.D.), Hans-Olaf Henkel, Frederick Forsyth, Prof. Dr. Wilhelm Hankel (u.a. Abteilungsleiter und Wirtschaftsminister Schiller), Prof. Dr. Karl Albrecht Schachtschneider (Ordinarius für Öffentliches Recht an der Universität Erlangen-Nürnberg), Norbert Geis (CSU) und eben Rolf Stolz.

    Ein bißchen frischer Wind von der JF hätte Ihnen und Ihrem Verein ganz sicher gutgetan. Ihre Behauptungen stützen Sie auf Vorurteile. Sonst würden Sie den Unsinn über die JF nicht behaupten. Sie sind damit nicht besser als die, die Sie auf ihrer Konferenz kritisiert haben.

  36. @ #38 SL
    STOP bitte. Lesen sie den Arktikel nochmal in Ruhe durch. Ich habe dafür Plädiert, daß die sich von niemanden vereinnahmen lassen, und da halte ich es für vollkommen OK, daß sie sich von selbsteinladenden Referenten distanzieren. Ich selbst habe schon ein paar mal die Junge Freiheit gelesen, und stimme ihnen voll zu, daß sie 100 Prozent demokratisch ist, und nicht der allergeringste Zweifel meines Erachtens nach besteht, daß sie in das Rechtsradikale Lager abdriftet, da sie die Rechtsradikalen/Rechtsaussen als ihre Gegner betrachtet. Sie ist konservativ, und das ist vollkommen OK und auch gut, und dafür braucht man nicht diffamiert werden, wie es die Lufthoheit besitzende Linke momentan tut. Deshalb schrieb ich ja auch daß die CDU nach links abgewandert ist, und die bürgerliche Mitte diesen Platz aufzufüllen hat. Und zur bürgerlichen Mitte zähle ich Junge Freiheit, Akte Islam mit Bürgerbewegungen, Herrn Nitsche, etc.. Selbst bei Pro Deutschland neige ich dazu, sie hier anzusiedeln, und ich stelle mir wegen Pro Köln schon die Frage, daß Steinewerfer Aussenminister werden, verurteile RAF-ler wie Ströble etabliert sind, aber eine Jugendsünde eines 17-jährigen immer wieder herausgeholt wird. Ich sehe auf der Internet-Seite von Pro-Köln hat auf den ersten Blick nichts, was sich gegen die Verfassung wendet, sondern im Gegenteil, daß sie als Einzige die Verfassung verteidigen. Allerdings nagle ich meine persönliche Position an der bürgerlichen Mitte fest, ein Abdriften nach Rechts all dieser Vereinigungen lehne ich ab, denn dann tangiert man irgendwann die, welche man nicht haben möchte.
    Zum ihrem letzten Absatz Ihrem Verein Ich bin aktuell weder in einem Verein noch in einer politschen Vereinigung.

  37. Der schlimmste Feind im Vaterland-das ist der Denunziant.

    Man kann auf vielen Wegen ein Ziel erreichen. Und es ist gut, Sachen immer von verschiedenen Seiten zu sehen.

    Was hier aber Abläuft ist irre. Es geht um den Erhalt unserer freiheitlichen Gesellschaftsordnung. Und da ist es mir ehrlich gesagt xxxegal ob ein Gründungsmitglied der Grünen vernünftige Sachen sagt, ein Ex-SEDler erkennt, das Demokratie besser ist als DDR etc. etc. Solange man lebt, wird man durch neue Eindrücke und Erfahrungen verändert.

    Der lachende dritte sind die islamfaschisten Eroberer. In Deutschland, in Europa ..in der Welt…

    Sagte nicht schon Hitler, er werde nach dem Krieg auf den Trümmern der christlichen Religion aufbauen ? Und liebäugelte er nicht mit dem Islam?

    norbert.gehrig@yahoo.de

  38. #40

    Sagte nicht schon Hitler, er werde nach dem Krieg auf den Trümmern der christlichen Religion eine neue Religion aufbauen?

  39. Es war wohl demzufolge auch klug von mir, mich dort nicht als regelmäßiger PI-Besucher zu „entblößen“…

  40. Ich muß mich hier auch immer wieder wundern, welche Verehrung hier teilweise R.Giordano entgegengebracht wird.
    Er war zeilebens ein deutschenhassender Kommunist, der noch vor wenigen Jahren die Türken dazu aufrief sich gegen die Deutschen zu bewaffnen.
    Das sollte man sich vor Augen führen bevor man ihn für einige wenige richtige Aussagen zur Ikone hochstilisiert.
    Welchen Schwachsinn er auch heute noch teilweise von sich gibt, sieht man an seinen Beschuldigungen gegenüber Pro-Köln.
    Das er ein wortgewaltiger Mann ist, steht allerdings außer Frage.

  41. Wie es der Zufall will, verfügt PI über einen kleinen Videofilm von der Auseinandersetzung an einer Kölner Tür. Auch bei Islamkritikern gilt: Wer die Tür hat, dem gehört der Laden.

    Eine absolute Frechheit dieser linksgrünen Veranstalter, auch noch von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen! Und dann noch diese unglaubliche Brutalität dieser Gutmenschin gegenüber Rolf Stolz, die in dem Video glasklar zu erkennen ist. Ein Skandal!

  42. #40 Norbert Gehrig (02. Jun 2008 16:00)

    Sagte nicht schon Hitler, er werde nach dem Krieg auf den Trümmern der christlichen Religion eine neue Religion aufbauen?

    Das weiß ich nun nicht genau. Aber Hitlers messianisches Selbstverständnis wäre ohne christliche Tradition undenkbar gewesen. Seine Überzeugung, der „Allmächtige“ habe ihn „auserwählt“, das neue „Reich“ zu bringen, war ein Ergebnis messianischen Denkens – und eine Erbschaft, die Hitler sicher unbewusst und gegen die Intentionen der christlichen Tradition angetreten hat. Des «Führers» Glaube ist ein Teil der europäischen Religionsgeschichte und gar kein besonders fremder.

  43. Bei allem Verständnis PI, aber mir ist es ehrlich gesagt schnurz egal welcher Partei einer angehört, solange es keine Extremistische ist. Hauptsache die Person ist bereit der Wahrheit in Gesicht zu sehen und was gegen diesen Fundamentalismus zu unternehmen.
    Ich glaube wir sollten es uns nicht leisten Interessenten anderer politischer Richtung abzusagen. Man muss ihnen ja nicht gleich ein Podium geben.
    Wenn sie uns hinterher unangemessen kritisieren, liegt es an uns die Kritik zu entkräften und ich bin zuversichtlich wir können das leicht.

  44. > für ein Bündnis aller Islam-Kritiker von der demokratischen Linken bis zur demokratischen Rechten, von der Jungen Welt bis zur Jungen Freiheit, wie ich es plakativ formuliert habe.

    Der Unterschied zwischen der demokratischen Rechten und den Linken ist der, dass er bei den Erstgenannten reden und schreiben darf. Die tolerieren vielleicht keine Masseneinwanderung und Orientalisierung des öffentlichen Raumes, aber dafür andere Meinungen.
    Trotzdem ist das genannte Ziel unrealistisch, jedes der Lager hat unterschiedliche Interessen die sich fundamental wiedersprechen. Die Linken wollen beispielsweise die linke Hegemonie erhalten, weitere Massenzuwanderung und weitere Verherrlichung von Migration und Multikulti, und die Rechten das Gegenteil.

    Der andere Unterschied ist der, dass bei so einer Konferenz der moderaten Rechten die Antifa aufgetaucht wäre, 300 Polizisten zum Schutz nötig gewesen wären, oder es gar keine Konferenz gegeben hätte, weil der Saal nicht vermietet worden wäre.

    #21 Wilhelm Entenmann
    > btw. ich habe gestern versucht eine Spendenaktion für Waldemar zu initiieren (ich verzichte an dieser Stelle ausdrücklich auf auf die Setzung eines Links!), Motto: “Jeder Euro für Opfer Waldemar W. ein Schandmal für Richter Riehe.”

    Nette Idee, aber wenn ich gerade Geld übrig hätte würde ich es investieren wo es der Islamisierung schadet, nicht für die Betreuung von Opfern. Von denen wird es noch viele geben wenn es so weiter geht. Die Linken instrumentalisieren Opfer „rechter Gewalt“ um an Millionen von Steuergelder zu kommen, wir sollten nicht das Gegenteil machen und unser weniges Geld verschwenden.

    #23 Hausener Bub (02. Jun 2008 11:23)
    > Mehrere aktuelle Ereignisse schüren in der Türkei die Sorge vor einer schleichenden Islamisierung des Landes.

    Das ist halt der Preis für die Verhandlungen mit der EU.
    In der Vergangenheit sind die Kurden, andere Angehörige von Minderheiten und die Islamisten geflohen, in Zukunft werden die säkularen Türken fliehen. Nur bitte kommt nicht nach Europa.

  45. #48 redlabour (02. Jun 2008 20:48)

    die hpd ist Veranstalter der Konferenz.

    Ich glaube, dass es der hpd heißen muss. Veranstalter waren im Übrigen:

    Zentralrat der Ex-Muslime, Redaktion Hintergrund
    Giordano Bruno Stiftung, Aktion 3. Welt Saar
    Alibri Verlag, denkladen.de

    (http://www.kritische-islamkonferenz.de)

  46. „…und zum anderen verweist er immer darauf das er ja Jude sei und unter den Nazis verfolgt wurde.“

    Was sich hier für ein Abschaum tummelt!

    Giordano ist nach keinem Kriterium, außer dem der Halacha, die ihn kaum interessieren dürfte, Jude. Wer Jude ist, bestimmen offensichtlich immer noch oder schon wieder die Deutschen.

    Er hat auch nie behauptet, als Jude verfolgt worden zu sein. Als „Halbjude“ hätte er nur stillsitzen brauchen und warten, bis der Spuk vorbei war. Dass er es vorzog mit seiner jüdischen Mutter in den Untergrund zu gehen (und später darüber zu reden) wird ihm also zum Vorwurf gemacht. Interessant!

    Niemand darf also seine Meinung revidieren, niemand darf seine eigenen Abgrenzungen treffen, weil das ja – bitteschön – „Deutungshoheit“ ist.

    Oder gilt das nur für „Juden“?

    Habe ich übrigens schon gesagt, was für ein Abschaum sich hier tummelt?

  47. @destructivus

    „Er hat auch nie behauptet, als Jude verfolgt worden zu sein. Als “Halbjude” hätte er nur stillsitzen brauchen und warten, bis der Spuk vorbei war.“

    Wieder n Halbgebildeter! Seine Mutter war Halbjüdin(er also Vierteljude,damit du nich ewig rechnen musst) und durchaus von Deportation bedroht. Er wurde mehere Male verhört und misshandelt(seine Angaben), also ebenfalls verfolgt. Mit in den Untergrund gehen meinst du sicher, in einem Kellerloch wohnen, statt Widerstand zu leisten..Mag sein ,dass ihm manche eher Feigheit vorwerfen, als Heldenhaftigkeit. Jeder darf jederzeit seine Meinungen revidieren, doch sollte er auch stichhaltige Begründungen dazu liefern.
    Im Übrigen verweisen immer wieder gewisse,tolerante,humanistische und großartige Personen der Öffentlichkeit auf ihre Herkunft, um ihren Aussagen mehr Gewicht zu verleihen und Kritik im Voraus zu unterbinden.

    „Habe ich übrigens schon gesagt, was für ein Abschaum sich hier tummelt?“

    Ja, zweimal. Und das ist deine Art sich mit konstruktiver Kritik, an dieser Diskussion zu beteiligen?
    Vielleicht solltest du zur Abwechselung mal dein Gehirn einschalten, oder ist das etwa chronisch?! Danke Herr Adorno

  48. Ich muss kurz etwas richtigstellen.
    Ich kann nicht mehr nachvollziehen, woher ich mein Wissen vom Vierteljuden hatte, war offenbar ne Fehlinformation.
    Doch den Halbgebildeten nehm ich nicht zurück. Laut dem Wannseekonferenzprotokoll wurden alle Halbjuden den Juden gleichgestellt, also kann Giordano durchaus als verfolgt betrachtet werden, was auch seinem Werk „Erinnerungen eines Davongekommenen“ zum Ausdruck kommt.
    Anwelcher Stelle bitte kommt zum Ausdruck, dass Deutsche bestimmen wer Jude ist?
    Es liegt sehr nahe ,dass jemand der Mitgleid einer jüdischen Gemeinde ist, er auch Jude ist.
    Also wie geschrieben Gehirn einschalten, dann sachlich argumentieren.

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