Für Generationen von Deutschen waren die Bücher Karl Mays nicht nur spannende Jugendlektüre, sondern trugen wegen ihrer guten Recherche auch einiges zum Wissen über fremde Kulturen und besonders die mohamedanische Welt bei. Dass May die Welt dabei von einem Standpunkt innerhalb des aufgeklärten christlichen Abendlandes beschreibt, macht ihn für die Volksbildung in heutiger Zeit besonders wertvoll. In der Türkei allerdings sieht man das anders. Dort gilt May jetzt als „terroristische Literatur“. Eine Bücherlieferung wurde beschlagnahmt.

Dr. Udo Ulfkotte berichtet:

Der sächsische CDU-Bundestagsabgeordnete Marco Wanderwitz ist derzeit nicht sonderlich gut auf die türkische Regierung zu sprechen. Wahrscheinlich werden sich bald schon aber noch weitaus mehr Sachsen verwundert die Augen reiben, denn einer der weltweit bekanntesten Sachsen gilt nun in der Türkei offiziell als Terrorist: Karl May. Der 1912 in Radebeul verstorbene Reiseschriftsteller zählte über Jahrzehnte hin zu den meistgelesenen Schriftstellern Deutschlands. Seine Bücher wurden in 33 Sprachen übersetzt und erreichten eine Gesamtauflage von mehr als 200 Millionen. In der Türkei aber stehen die Bücher von Karl May von sofort an auf dem Index. Und es wurde eine komplette Lieferung mit Karl-May-Büchern beschlahnahmt.

Der Grund: Karl May hatte ein Buch Durchs wilde Kurdistan genannt – und das Wort Kurdistan ist in der Türkei offiziell verboten. Das haben die Türken nun nach fast 100 Jahren mitbekommen. Aus türkischer Sichtweise gibt es Kurdistan gar nicht. Und wer das Wort »Kurdistan« dennoch gebraucht, der ist ein »Terrorist«. So steht also nun einer der größten deutschen Reiseschriftsteller in der Türkei auf dem Index.

Und der sächsische CDU-Bundestagsabgeordnete Marco Wanderwitz hat seine Wut darüber in einem Brief zum Ausdruck gebracht, den er nun an den türkischen Botschafter in Deutschland, Ahmet Acet, geschrieben hat. Wie es derzeit aussieht, wird der türkische Zoll die »Terroristenliteratur« so schnell nicht wieder herausgeben. Dann wird sich die Europäische Union mit dem Thema befassen müssen. Und die Türkei wird sich dort erklären lassen müssen, dass der vor fast hundert Jahren verstorbene deutsche Reiseschriftsteller ein großer Freund des türkischen Volkes gewesen ist. Vielleicht werden ja auch deutsche Medien einmal über die aktuellen Erlebnisse des Karl May in der Türkei berichten – bislang verschweigen sie das Thema, vielleicht wollen sie ja mit einem »Terroristen« nichts zu tun haben …?

Möglich wäre allerdings auch, dass die deutschen Behörden den Fall zum Anlass nehmen, auch hier über ein Verbot dess unbequemen Schriftstellers nach zu denken. Schließlich ist die Lektüre von May mit ihrer schonungslosen Darstellung der Schwächen des Islam und dem klaren Bekenntnis zu christlichen und aufgeklärten Werten und deren Überlegenheit dem Indoktrinationsgebot der kulturellen Beliebigkeit, wie es von deutschen Politikern aller Parteien vertreten wird, direkt entgegen gesetzt.

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134 KOMMENTARE

  1. Eine Türkei, die europäische Geschichten-Schreiber als Terroristen bezeichnet, selber in Asien liegt, aber meint zu Ruropa zugehören und daher der EU beitreten zu müssen eignet sich, zusammen mit vielen anderen „uneuropäischen“ Eigenschaften absolut nicht als EU-Mitglied.

  2. Dann wird sich die Europäische Union mit dem Thema befassen müssen.

    Und sie werden einstimmig zum Schluss kommen: Ja, das Buch gehört sogar europaweit auf den Index!

  3. Ich fand Karl May auch scheiße und bin froh den Mist heute nicht mehr lesen zu müssen. Als Jugendlicher hätte ich mir gewünscht, dass die deutschen Behörden diesen Mit beschlagnahmt hätten, aber so sollte es nicht sein.

    Spaß beiseite.

    An der Aktion erkennt man mal wieder, wie toll europatauglich die Türkei ist. Ganz hervorragend! Erst wird dieser Politikerin der Alkohol verboten (nein, ich meine nicht die Bundesbetroffenheitsbeauftrage mit „Sonne, Mond und Sterne“, die hatte davon sicherlich genug, ich meine diese andere Sache im Hotel; und jetzt verbieten sie Karl May.

    Mich interessiert wirklich, ob eigentlich im Koran an irgendeiner Stelle von Kurdistan die Rede ist. Das wäre doch mal was!

  4. Autor Hitler ist erlaubt, Karl May nicht. 🙂

    Nur einer unter vielen Beweisen, dass die Türkei eine unreife Bananenrepublik ist und untauglich für Europa.

  5. Irgendwie muss ich da an Harry Potter und den „Unaussprechlichen“ denken.

    Aber leider sind wir Deutschen (oberflächlich betrachtet) nicht so viel besser. Wer sich mit den Verbrechen der Nazis auseinandersetzen will, darf auch nicht alles lesen (wenn auch das Mein Kampf-Verbot über das Urheberrechts-Konstrukt hingebogen wurde).
    Schon eher zum Schmunzeln: in Thailand sind alle Filme und Bücher über das Königshaus verboten, so auch die eher seichten Machwerke „der König und ich“ oder „Anna und der König von Siam.“
    Im Fall der Türkei geht es aber nicht um das verklärte Bild eines Königshauses oder eine kranke Ideologie, die wir nie wieder erleben wollen; sondern um das Leugnen eigener Verbrechen und das nicht anerkennen existenter Volksgruppen und Sprachen! Nach kurischer Doktrin gibt´s die Kurden wohl einfach nicht… ach ja, die Armenier haben sich auch alle selbst umgebracht?!

  6. Es ist bestimmt 35 Jahre, dass ich zum letzten mal Karl May gelesen habe. Und ich habe alle (aus dem Gedächtnis über 40) Bücher gelesen, selbst Langweiler wie „Weihnacht im Wilden Westen“. Aber für mich war er ein früher Gutmensch, der eigentlich die Menschen eher positiv geschildert hatte. Auch die Moslems. So war ich ein großer Fan von Hadschi Halef Omar. Die islamische Welt wurde sehr faszinierend dargestellt und ich dachte beim Lesen, dass ich da mal leben möchte. So kann man sich täuschen, aber man wird ja schließlich irgendwann erwachsen.

    Umso fassungsloser bin ich, dass die Türkei ausgerechnet Karl May verbietet. Schließlich sind die Werke dieses Autors die beste Werbung für die Türkei.

  7. Und wann gibt es die ersten Bücherverbrennungen?

    Der Führer der Türken träumt bereits vom Osmanischen – Großtürkischen Reich, begrenzt im Westen vom türkischen Rhün, im Osten grenzend an China und Rußland – mit den türkischen Provinzen Turkmenistan und Usbekistan.

    Erklär mir mal einer die Unterschiede, zwischen den faschistischen Deutschland der 30ßiger und denen der heutigen Türkei.
    Völkermord, Unterdrückung,Gewalt und Vertreibung von Minderheiten, Verbot von Literatur und Meinungsfreiheit.

  8. Wenn sich die EU mit Karl May befassen würde, würden sie zu dem Schluss kommen das May ein „Rechtspoulist“, „Islamophober“ oder gar „Nazi“ gewesen seinmuss und das Buch landet im Index. Das Netz gegen Nazis würde zusammen mit der Antifa sofort zum Büchervebrennen dieser „Terroristenliteratur“ aufrufen und Ströbele würde wieder Bauchschmerzen kriegen.

  9. Ich habe gerade mal den Artikel in der Wikipedia über Karl May gelesen:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Karl_May

    Der Typ war ein krimineller Irrer mit einigen Haftstrafen, der auf seiner Asienreise einen Nervenzusammenbruch erlitten hat, weil seine Traumwelt zusammengebrochen war. Später kaufte er sich in den USA den Doktor h.c..

    Das kam mir doch damals schon alles so schlecht vor. Den Mist konnteer nur in Deutschland verkaufen, alle anderen Völker hätten ihn dafür ausgelacht.

  10. Die Türkei ist nicht nur für die EU-untauglich, sondern eine tickende Bombe wie der Iran.

    Anders als der Iran aber, dem es nur um die blanke Vernichtungswut gegenüber Israel geht, will die Türkei, insbesondere die dortige AKP in Kooperation mit der Religionsbehörde einen neuen islamischen Imperialismus durchsetzen, der auch derzeit in Europa wütet.

    Und um das zu sehen muss man wahrlich nicht mal Augen haben.

    „Der Preis der Freiheit ist stetige Wachsamkeit“ – John Philpot Curran, Irland

  11. Ich habe Karl May nie gelesen.
    Wenn es nach mir ginge dürfte es ein Kurdistan geben.
    Die Hauptstadt der der Türkei weiter östlich ansiedeln, und wir sind das Pack endlich auf Europaebene los.
    Dann noch die Moscheen als Symbol von Terrorismus im Strafgesetzbuch festhalten, und unsere Muslime können in die Heimat um zu beten.
    Was will man von einem Land erwarten, dessen Frauen stinken, weil sie kein Deo verwenden dürfen?

  12. Aber war KArl May wirklich ein Reiseschriftsteller? In Amerika war er ja nie und hat trotzdem Winnetou geschrieben. Tut natürlich nichts zur Sache.

  13. Naja, Karl May als Reiseschriftsteller zu bezeichnen ist schon etwas gewagt. Ich weiss nur, dass er kurz vor seinem Tod mal in Amerika war und dort grenzenlos enttäuscht darüber, wie die einstmals freien Indianer dort leben mussten. Wie sich das mit der Türkei verhält, also ob er das Land jemals betreten hat, keine Ahnung. Auf jeden Fall hat er die Sachen die im Orient passieren durchweg recht positiv geschildert. Warum man ein Buch verbieten will, nur weil ein Wort drin vorkommt, was man nicht gerne hört erschliesst sich mir nicht. Aber das ist bei der Türkei ja eh die Regel. Wie war das neulich wie sie den Engländern ihre Weihnachtsgans verbieten wollten oder so dämlich. Auf jeden Fall passts ihnen nicht, dass der Truthahn dort genau wie die Türkei Turkey heisst.

  14. #7 Markus Oliver
    „Den Mist konnteer nur in Deutschland verkaufen, alle anderen Völker hätten ihn dafür ausgelacht.“

    Von wegen – hätten Sie den Artikel zu Ende gelesen, wüssten Sie dass der Autor in nahezu alle Welt- und unzählige kleinere Sprachen übersetzt wurde, und von einer Weltauflage von 200 Millionen Exemplaren rund 50% im Ausland verkauft wurde!

    May hatte gewiss keine Musterbiographie, aber als deutscher Kulturexport dürfte er vielerorts bekannter sein als Goethe und Schiller, Winnetou mehr Fans haben als Faust oder Wallenstein ….

  15. C. Fatima Roth ist empört und ein Stück weit traurig, daß ein Terrorist wie Karl May bislang unbehelligt in der Türkei publiziert wurde, während „Mein Kampf“ ein Bestseller in der Türkei und am Zeitungskiosk erhältlich ist.

  16. @ Markus Oliver, du hast nen Vogel, eventuell turkey. Auch wenn du Karl May nicht magst, siehe oben wurde in 33 Sprachen übersetzt.
    Soviel zu nur in Deutschland verkaufen.
    Ich mag z.B. Derrick nicht und trotzdem wird bzw wurde der auch in Amerika, Spanien usw ausgestrahlt.

  17. Ich meine mich dunkel zu erinnern, daß in einem der Bücher von Karl May dargestellt wird, wie dieser als Ungläubiger sich in Mekka einschleust.

    Ich will das jetzt nicht vertiefen, nicht, daß weltweite Moslem-Randale ausgerechnet von PI ausgeht.

    Aber Karl May muß verboten werden. Ohne Zweifel.

    E.Ekat

  18. Meine Prognose: ein Anruf aus Ankara reicht, dass das Buch von eilfertigen Dienern an der islamischen Sache auch in Deutschland verboten werden wird.

    Ich erinnere nur daran, dass ein Anruf aus Ankara in Potsdam gereicht hat, um das Thema Armeniermord aus den brandenburgischen Lehrplänen zu nehmen. Der Platzek konnte damals auf der Schleimspur nach Ankara kaum noch laufen.

    Zweitens hat unsere Oberzensuresse Marie-Luise Beck auch schon mal versucht ein Buch zu verbieten, weil ein „falscher“ (böserböserböser) Begriff darin vorkam, nämlich das Wort „Zigeuner“.

    Geschrieben wurde das Buch von Walter Benjamin, dessen Bücher ja wenn ich mich recht erinnere schon mal verboten waren. Dumm, dass der Walter Benjaminin vor 100 Jahren noch nicht vorausahnte, dass es heute nicht mehr „Zigeuner“ heißt, sondern die Gängelindustrie beschlossen hat, dass es nach der Übergangszeit von „Sinti und Roma“ nun aber „mobile ethnische Einheiten“ heißt.

    Selbstverständlich hält sich Marie-Luise Beck für avantgardistisch, glaubt, dass sie „für die gute Sache“ kämpft und dass sie auf dem Boden des Grundgesetzes steht. So ähnlich wie Margot Honecker das auch schon getan hat.

  19. Zitat

    #13 uli12us (14. Jun 2008 14:51)

    @ Markus Oliver, du hast nen Vogel, eventuell turkey.

    /Zitat

    lol, der war gut!

  20. In „Der Schut“ wird Hadschi Halef Omar zum Essen von Schweinefleisch verleitet und am Ende tritt er sogar zum christlichen Glauben über.

    Wenn das keine Beleidigung der Muslime ist und ein Grund für die EU, massiv einzuschreiten, weiß ich es auch nicht.

  21. Hier eine Liste aller Werke in denen die Figur des Kara ben Nemsi mitspielt:
    Durch die Wüste
    Durchs wilde Kurdistan
    Von Bagdad nach Stambul
    In den Schluchten des Balkan
    Durch das Land der Skipetaren
    Der Schut
    Im Lande des Mahdi I
    Im Lande des Mahdi II
    Im Lande des Mahdi III
    Satan und Ischariot II
    Im Reiche des silbernen Löwen I
    Im Reiche des silbernen Löwen II
    Im Reiche des silbernen Löwen III
    Im Reiche des silbernen Löwen IV
    An der Tigerbrücke
    Eine Ghasuah
    Nûr es Semâ – Himmelslicht
    Christi Blut und Gerechtigkeit
    Er Raml el Helahk
    Blutrache
    Bei den Aussätzigen
    Der Kutb
    Der Kys-Kaptschiji
    Maria oder Fatima
    Die ‚Umm ed Dschamahl‘
    Am Jenseits
    Ardistan und Dschinnistan I
    Ardistan und Dschinnista

    Man beachte…
    Lediglich eins davon enthält das böse,böse Wort Kurdistan
    Und ja…ich hab die Liste aus Wiki kopiert 🙂

  22. #15 E.Ekat (14. Jun 2008 14:56)

    Stimmt genau.
    Wurde in einem der esten 6 Bücher ziemlich ausführlich beschrieben. Habe die Bücher noch irgendwo. Wahrscheinlich kostet es mich nicht viel Mühe rausfinden in welchem Buch genau, und in welchem Kapitel.
    Und genau dieses Kapitel ist auch der Punkt wo die Musels sich dran stoßen. Das darf nicht sein, ein stinkender Ungläuber im heiligen Mekka. Noch nicht mal in der Fantasie.
    Genauso wie Karl May in seinen Büchern zwar durch die Blume, aber trotzdem deutlich zu verstehen gab, daß es sich bei Türken mehr oder weniger um Abschaum handelt. Womit er ja schon damals den Nagel auf den Kopf getroffen hatte.

  23. Er hat Jehova gesagt…
    Ich fand Carl May übrigens immer ganz witzig, ähnlich wie Clancy, Grisham oder Follett (oder Hans Dominik).
    Die Charakterisierung (bzw. Typisierung) der dramatis personarum irritiert etwas, weil meistens ein Deutscher bzw. Saggse die Heldenrolle übernimmt. Das liegt aber wohl daran, daß man heute gewohnt ist, daß der Held englisch zu sprechen hat 🙂

  24. # 5: Laurel

    Autor Hitler ist erlaubt, Karl May nicht.

    Hitler ist nicht nur erlaubt, sondern Bestsellerautor in der Türkei. Außerdem ist die Benennung geschichtlicher Fakten wie z.B. der Völkermord an den Armeniern strafbar – Gibt es eigentlich noch Fragen?

  25. Karl May hatte ein Buch Durchs wilde Kurdistan genannt – und das Wort Kurdistan ist in der Türkei offiziell verboten. Das haben die Türken nun nach fast 100 Jahren mitbekommen. Aus türkischer Sichtweise gibt es Kurdistan gar nicht.

    Schon ein anderer deutscher Schriftsteller wußte:

    Wenn hinten, weit, in der Türkei,
    Die Völker aufeinander schlagen.
    Man steht am Fenster, trinkt sein Gläschen aus
    Und sieht den Fluß hinab die bunten Schiffe gleiten;
    Dann kehrt man abends froh nach Haus,
    Und segnet Fried´ und Friedenszeiten.

    J.W. von Goethe – Faust Teil 1 / Szene vor dem Tor

  26. ICH BIN SAUER !

    Genau das habe ich euch auch gesandt !

    Sogar mit dem Bild !

    Warum werde ich nicht nmit Namen genannt ?

    Nicht das es mir um Selbstdarstellung geht

    aber nach 33(x) Tipps möchte ich auch mal

    genannt werden.

  27. @ 14 Markus Oliver

    Bist du auch einer von Denen, die kaum im Leben ein Buch lesen?

    Sonst solltest du es wissen, dass Karl May mit zur Weltliteratur gehört und noch in einigen Jahrhunderten gelesen wird – als Jugendliteratur für Jugendliche die noch einen Hauch von Sehnsucht nach echten Abendteurn haben.

  28. Das dies ausgerechnet aus einem Land kommt, dessen Fussballspieler in pink…äh..ich meine türkis auftreten müssen!

    Hätte man sich wohl auf einige seiner Spätwerke, z.B. „Ardistan“ oder „Der Mir von Dschinnistan“ berufen könnne. Gerade seine ersten 6 Bücher aus dem Jahr 1892, die im Gebiet des früheren osmanichen Reiches spielen, sind gegen den Terrorismus (im weiteren Sinne) gerichtet.
    Aus dieser Sicht ist die Reaktion der Türkei durchaus verständlich. 😉

  29. Karl May als guten Rechercheur und Kenner insbesondere der mohammedanischen Welt zu bezeichnen ist schon reichlich… verwegen von PI. Dabei bedarf das Verhalten der Türkei gar keines weiteren Aufbauschens. Vielleicht würde denen „Durch das wilde Absurdistan“ besser zusagen. 😉

  30. Soweit ich informiert bin war ein gewisser A.H.
    einer der grössten Fans des Karlschen Mays.
    Dieser besuchte sogar seine Lesungen.
    Ironie?

  31. Möglich wäre allerdings auch, dass die deutschen Behörden** den Fall zum Anlass nehmen, auch hier über ein Verbot dess unbequemen Schriftstellers nach zu denken.

    gut möglich… denn eine gewisse Übung „sollte“ ja noch vorhanden sein, bei denen** so wie zwischen dem 10.05.1933 und dem 21.06.1933
    ———————————————-
    Und sollte es soweit und „weiter“ kommen dann…

    I hardly pray, that the USAF will solute the new Nazism Problem**, in the coming Germanistan, rather sooner than later and hope they gonna use the Manhattan project 2 for that.
    ———————————————-

  32. Das müssen wir aushalten, so lange „Mein Kampf“ als beliebtes literarisches Erzeugnis deutscher Sprache sich dort und in Nahost so gut verkauft.

  33. #4 Markus Oliver

    „… ob eigentlich im Koran an irgendeiner Stelle von Kurdistan die Rede ist.“

    In der Koran-Übersetzung von Mohammed Rassoul, die ich als .txt-Datei auf meinem Computer habe, kommt das Wort Kurdistan nicht vor.

    Leider !

    Echnaton

  34. Soweit ich informiert bin war ein gewisser A.H.
    einer der grössten Fans des Karlschen Mays.
    Dieser besuchte sogar seine Lesungen.
    Ironie?

    Geht noch weiter , AH war mal USA bzw. California „Fan“ … wissen auch die wenigsten…und bei den roten in München war er auch mal nen paar Tage als Roter Rat .. usw.

  35. 20 gunther82,,

    danke für die Bestätigung. Ist bei mir über 50 Jahre her, bin ein wenig stolz, daß ich das noch erinnere. (Dafür weiß ich nicht, wo ich meinen Hausschlüssel hingelegt habe).

    Ja, ich habe als Jugendlicher sämtliche Karl Mays gelesen, sie stehen auch noch in irgendeinem Bücherregal.

    Allerdings warend as damals noch deutlich andere Zeiten als heute. Kein Internet. Nicht einmal Fernsehen. Ich glaube, 1958 gab es in Deutschland erst ein (1) Fernsehprogramm. Und einen Fernseher konnten sich nur ganz wenige leisten.

    Da waren die Abenteuer mit Karl May für mich eine tolle Sache.

    Jetzt wird es aber Zeit, daß er verboten wird. Ist sowieso nur Schund gewesen, wie man heute – auch dank Wikipedia – weiß.

    E.Ekat.

  36. #27 Dudenn

    Dieser A.H. (ich nehme an, Du meinst den Gröfaz) hat gegenüber seinem Architekten Albert Speer mal gesagt, der Islam sei „die ideale Religion„.

    Alles klar ?

    Echnaton

  37. #19 Sauerkraut29

    Sorry Sauerkraut, da hat Wiki wohl unrecht. Die von Dir kopierten

    Ardistan und Dschinnistan I und
    Ardistan und Dschinnista
    sind die von mir erwähnten „Ardistan“ und „Der Mir von Dschinnistan“. Ansonsten gebe ich natürlich recht.

  38. Die spinnen, die Türken..

    An alle für EU-Politik verantwortlichen Figuren in Deutschland:

    Lasst die Türkei bloß nicht in die EU!

    Kaum auszudenken, was das für ein tägliches Theater geben würde, ganz abgesehen von den zig Milliarden Aufbauhilfe für das anatolische Ziegenland..

  39. #31 Comeback:

    Weißt Du was näheres über die „Roter-Rat“-Geschichte?

    So weit ich weiß, war A.H. Vertrauensmann in der Kompanie. Dann gab’s ja diesen linken Umsturz, und München war ein paar Tage Räterepublik. Ist er da automatisch als Rat benannt worden?

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass der schon damals eingefleischte Anti-Kommunist freiwillig sich für diese rote Bande gemeldet hat..

  40. Übrigens, Karl May war bekanntlich homosexuell.

    Das ist wohl Grund genug, seine Bücher in einem Land wie der Türkei zu verbieten, in dem der Islam unter der AKP gerade fröhliche Urständ feiert.

    Und wer weiß, wann seine Bücher im Iran symbolisch an Baukränen aufgehängt werden.

    Echnaton

  41. #35 byzanz

    Lasst die Türkei bloß nicht in die EU!

    Keine Sorge – in Frankreich wird es zu dem Thema eine Volksabstimmung geben, womit sich die Sache dann wohl erledigt haben wird.
    Außerdem unternimmt die Türkei derzeit alles, um eine EU-Mitgliedschaft zu torpedieren.

  42. @ #16 Paula

    „Ich erinnere nur daran, dass ein Anruf aus Ankara in Potsdam gereicht hat, um das Thema Armeniermord aus den brandenburgischen Lehrplänen zu nehmen. Der Platzek konnte damals auf der Schleimspur nach Ankara kaum noch laufen.“

    Vor ca. 10 Jahren wollte die Stadt Potsdam
    das „Lepsiushaus“ zu einer Gedenkstätte des
    Armeniermordes ausbauen. Es gab Heulen und
    Zähneknirschen. Zu guterletzt drohte der
    türkische Botschafter in Deutschland damit,
    daß 250 000 Türken die Stadt bestzen würden,
    sollte die Gedenkstätte gebaut werden.

    Der Botschafter durfte bleiben, die Gedenk-
    stätte wurde nicht gebaut!

    Gehen wir also davon aus, das Karl May, ein
    Deutscher von damals, genau so im Stich
    gelassen wird von der Politik, wie jeder
    andere Deutsche heute.

    Tja liebe Türken, und besonders ihr deutschen
    Mitglieder der politischen Meineidriege,
    ein Kompliment des Hadschi Halef Omar,
    Ben Hadschi Abul Abbas, Ibn Hadschi Dahwud al
    Gossarah:

    „Ihr Söhne von Affen, ihr Enkel und Urenkel
    von Pavianen, ihr Abkömmlinge von Ratten und
    Mäusen. Ihr Hexenvetter, Ihr Bosheits-
    schwager.“

  43. Schön! Kein Problem. Also weg mit Karl Mays Büchern in der Türkei, welche meine Jugend bereichert und positiv geprägt haben.
    Ab in die Papierwiederverwertung. Man verbrennt ja heutzutage nicht mehr.
    Der Fairnishalber sollten wir nun mit dem Koran und dem ganzen Hadhiten Zeugs genauso verfahren.
    Während Karl May nie zu Mord und Totschlag aufrief, eigentlich auch immer freundlich (wohl mangels genauer Kenntnis) von den Orientalen sprach, kann man das umgedreht nicht gerade behaupten.
    Betrachtet man dann noch die Vernichtungswut der Islamischen Schriften müsste man eigentlich deutliche Schlüsse ziehen.
    Aber es bleibt wie immer. Während der islamische Kulturkreis immer wieder mit gut gezielten Tiefschlägen aufwartet versucht man hier mit Beschwichtigungsformeln Ruhe herzustellen.
    Wir sind kein Gegner sondern lächerliche Opfer für Allahs Vertreter!

  44. Karl May hatte Phantasie. Und er recherchierte exakt über das was er schrieb. Geografie, Philosophie..alles stimmt.

    In seinem Spätwerk wird er immer philosophischer. Der Glaube an Gott und das gute im Menschen dominiert sein Werk. Er hatte ein schweres Leben. Als Lehrer, immer nah am Verhungern wurde er zur Haft verurteilt. Glaube es war wegen einer Uhr die er entwendet hat um sich was zu essen zu kaufen.

    Über Titel nicht streiten. Einfach die alten Radebeuler Ausgaben lesen. Was nach 1945 gedruckt wurde ist eh nicht mehr authentisch.

    PS. Wer Ausgaben zu verkaufen hat die vor 45 gedruckt wurden und verkaufen will kann sich bei mir melden.

    norbert.gehrig@yahoo.de

  45. #7 Markus Oliver (14. Jun 2008 14:37)

    Ich habe gerade mal den Artikel in der Wikipedia über Karl May gelesen.

    Woooo hast Du gelesen?

    In der Wikipedia!

    Das sind durchgeknallte Linksradikale und GrünINNEN die dort ihren Mist verbreiten!

    Mindestens 50% der Artikel sind der reinste Schrott und den Rest kann man auch nur mit großen Bedenken lesen!

    Aber das wusstest Du doch schon?

    War also nur ein Gag von Dir.

    Höhöhöhöhöhöhöhöhöhöhöhö…..

  46. Ja natürlich! Wikipedia ist nur linksradikal, da kann nichts wahres drinstehen. ALLES LUG UND TRUG!

    Ich frage mich nur, warum noch niemand diesen Artikel korrigiert hat, wenn doch alles so falsch ist was drin steht.

  47. Henrystutzen und Silberbüchse aus Karl May´s Erzählungen fallen unter das Kriegswaffenkon-
    trollgesetz. Effendi Erdogan weist zu Recht die deutschen Waffenhändler aus dem Lande und aus dem „wilden Kurdistan“.

    WEG, AB, ZURÜCK, AUSGESCHAFFT NACH RADEBEUL !

  48. Ich glaube, ich muß mich jetzt mal für Karl May in die Bresche werfen. Als Jugendlicher habe ich von den 70 Karl-May-Büchern, die damals aus dem Karl-May-Verlag, Bamberg, erhältlich waren, innerhalb weniger Jahre 68 gelesen. Ich kann Karl May nur jedem empfehlen. In Berlin gab es im letzten Jahr eine große, wunderschöne Karl-May-Ausstellung. Heute im 68er-Staat ist Karl May natürlich nicht mehr „in“, kein Wunder, spielen doch deutsche Helden in seinen Büchern eine große Rolle. Die Vorstellung, daß deutsche Jugendliche sich Old Shatterhand oder Kara ben Nemsi zum Vorbild nehmen könnten, muß ja für die grün-linke Verräterelite ein Graus sein. Ich habe Karl May viel zu verdanken. Und eines steht fest: Der „sächsische Phantast“ gehört ohne Zweifel zu den größten Schriftstellern in deutscher Sprache. Die Botschaft, die er mitteilen wollte, lautete: Von Ardistan nach Dschinnistan. Ardistan war für ihn das Synonym für das irdische Jammertal, Dschinnistan das Synonym für das Reich des Edelmenschen. „Empor ins Reich des Edelmenschen“ war daher seine Botschaft. Das bedeutet nichts anderes, als daß er seine Leser dazu aufrufen wollte, sich zu bilden, die eigene Persönlichkeit zu entwickeln und ein besserer Mensch zu werden. Es versteht sich von selbst, daß ein solches Programm bei jedem Linken und Grünen zu einem Wutausbruch führen muß, wollen diese doch das genaue Gegenmteil: Gleichmacherei, die nur auf niedrigstem Niveau möglich ist. Ich kann übrigens auch jedem sehr empfehlen, mal das Karl-May-Geburtshaus in Hohenstein-Ernstthal (liegt in der Nähe von Chemnitz) zu besuchen. Es enthält eine sehr schöne Ausstellung, und die Mitarbeiter dort sind sehr nett.

  49. Ich kann auch nur jedem empfehlen, einmal die Karl May-Festspiele in Radebeul bei Dresden zu besuchen.Aber man sollte sich beeilen, denn es könnte sein, daß dei EU selbige bald verbietet.

  50. Versteh‘ nicht, was manche hier gegen Karl May haben. Das sind tolle Bücher, die er geschrieben hat, von denen ich auch manches gelesen habe. Wenn man sich kaum mit ihm auseinandersetzt und ihn dann aburteilt, dann betreibt man doch das, was uns die gleichgeschalteten Medien (oder hier die „Türkei“) vormachen. ruebezahls Analyse trifft den Nagel auf den Kopf. May steht auch für etwas, was bei vielen heutzutage nicht so beliebt ist.

  51. @ 47 ruebezahl

    Seien Sie bedankt, ruebezahl, für Ihren unver-
    zichtbaren Beitrag. Sie sprechen mir aus der Seele. Hier unterschreibe ich jeden Satz.

    Denn ich bin servus servorum dei.

  52. in einem us-amerikanischen reiseführer über deutschland stand auch ein abschnitt über karl may: dass viele deutsche ihr verklärtes indianerbild aus karl may büchern hätten. dass es schwer sei, die bücher auf englisch zu bekommen und angedeutet: dass das auch nicht so schlimm sei.

  53. Peter SCHOLL-LATOUR,Grimmepreisträger und mit Abstand bester Kenner des Islam und seiner Menschen:““Ich habe viel von Karl May gelesen und war immer wieder erstaunt wie gut May diese Länder und Menschen kannte,obwohl er bis dahin Deutschland noch nie verlassen hatte.Es ist mir rätselhaft woher er seine guten Kenntnisse der beschriebenen Gegenden nahm““

  54. #23 Nordisches_Licht (14. Jun 2008 15:23)

    Ist mir nach 180 – 200 mal Spürnasentip auch noch nicht gelungen. Als des Öfteren dann Berichte die ich schon Tage vorher geschickt hatte, mit dem Nasem anderer Spürnasen versehen waren, hörte ich auf Tips zu verschicken.

  55. 14 Markus Oliver (14. Jun 2008 14:55) Echt in 33 Sprachen? Da haben wir uns ja schön blamiert…“ Zitat Ende

    das heisst im jahr 2008 – da habe ich mich ja schön blamiert, und ist die Freundin gleicher Meinung wie Markus.

    Ich denke, er hat noch nie ein Buch gelesen, wenn Bücher überseetzt weren, bedeute das, sie werden nachgefragt, also gekauft – falls M. weiss, was das wieder bedeutet, niemand wird gezwungen, ein Buch zu kaufen oder es zu lesen, ausser Schulbücher usw.- aber , leider ist man hier gezwungen, solch einen Schwachsinn mitzulesen, – also nochmal, lesen bildet, aber es ist freiwiliig.

  56. an mich -stary arbat – Ja lesen bildet, erst überlesen, dann absenden, mehr Fehler geht schon bald nicht mehr, warum kann man hier nicht korrigieren ?

    14. Markus Oliver (14. Jun 2008 14:55) Echt in 33 Sprachen? Da haben wir uns ja schön blamiert…” Zitat Ende

    Das heisst im jahr 2008 – „… da habe ich mich ja schön blamiert…“oder spricht Markus für sich und eine weitere Person ?

    Ich denke, er hat noch nie ein Buch gelesen, wenn Bücher übersetzt werden, bedeutet das, sie werden nachgefragt, also gekauft – falls M. weiss, was das wieder bedeutet, niemand wird gezwungen, ein Buch zu kaufen oder es zu lesen, ausser Schulbücher usw.- aber , leider ist man hier gezwungen, solch einen Schwachsinn mitzulesen, – also nochmal, lesen bildet, aber es ist freiwiliig.

    Zweiter Versuch-setzen.

  57. …also nee, das verstehe wer will. Dabei ist der Kara Ben Nemsi in aktuellen Inszenierungen doch schon ganz zeitgenössisch angelegt. An dem multibewegten Deutschen dürfte selbst Prof. Heitmeyer und C. Ströbele nebst Claudia R. nichts mehr auszusetzten haben . Also so einen wie den Kara Ben Nemsi, den könnte ich mir durchaus auch noch im Büro von Claudi vorstellen, wie der da weiterhin Multikulturarbeit leistet und das eine um das andere mal wohl auch Sonne, Mond und Sterne bei Claudi anzudeuten weiss. Und dem auch jedwede Beckenarbeit im Amazonas nicht mehr fremd sein dürfte : siehe – am Rio de La Plata, Das Vermächtnis des Inka, In den Cordilleren…usw.
    Da müssen jetzt aber mal unbedingtSt arte und 3sat ran, um überzeugende Türkenarbeit öffentlich-rechtlich zu leisten. Die Türken können doch nicht so doof bleiben und das nicht wissen.

  58. # 27 Dudenn:
    Ob A. H. mal ein Buch von ihm gelesen hat oder nicht, das spielt doch überhaupt keine Rolle. Kein Autor hat irgendeinen Einfluß darauf, wer irgendwann einmal ein Buch von ihm liest. Übrigens: Seinen letzten Vortrag hat Karl May in Wien gehalten, der Titel lautete: „Empor ins Reich des Edelmenschen“. Der Saal war überfüllt, als Karl May mit seinem Vortrag zu Ende war, gab es stehende Ovationen. Nach dem Vortrag kam Bertha von Suttner, die erste Friedensnobelpreisträgerin, zu ihm und beglückwünschte ihn herzlich. Den Nobelpreis hatte sie bekommen für ihren Roman „Die Waffen nieder“. In dem Saal befand sich als Zuhörer auch ein gewisser
    Adolf Hitler. So ist eben das Leben.

  59. Was DIE Türken verbieten, ist mir wurscht – wir sollten nur hier DIE Türken verbieten, die diese Handlungsweise gut heissen, das wäre sehr wichtig,es geht dem Volk der Türken ja nicht besser oder schlechter als uns, das war kein Volksentscheid, es war eine Entscheidung der kriminellen Sektenführer, und ich bin mir sicher, die werden bald militärisch etwas eingeheizt, denen gehört einfach die Lizens zum regieren verboten.

    By by – AKP – Aktivitäten in den iran verlagern und das Volk einfach mit eurem Schwachsinn verschonen.

  60. #60 HUNDEPOPEL (14. Jun 2008 17:04) @ 47 ruebezahl
    Seien Sie bedankt, ruebezahl, für Ihren unver-
    zichtbaren Beitrag. Sie sprechen mir aus der Seele. Hier unterschreibe ich jeden Satz…“ Zitat Ende,

    wenn also Hundepfote (Popel mag ich imme noch nicht ) @ 57 meint – dann schliesse ich mich 100% seiner Meinung an !

  61. Also ich habe alle Karl-May-Bücher gelesen und erst vor wenigen Tagen eine der Erstausgaben in den Händen gehabt, die ich mir leider nicht leisten konnte. Ich habe in meiner Jugend die Bücher verschlungen. Leider konnte ich sie immer nur leihen in der Pfarrbücherei. Die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen haben Sonntags aber meist einen Karl-May-Roman für mich aufgehoben. Das ist nun 60 Jahre her.
    Karl May beschreibt in seinen Romanen, die jenseits des Balkan sich abspielen, die Mohammedaner so, wie sie nicht sein wollen, aber wohl sind! Hinterhältig, feige, den Dolch im Gewande, oder etwas blöd (Letzeres gilt fast immer für seinen Freund Hadschi Halef Omar)! Aber besser etwas blöd als feige und hinterhältig! Solche Bücher entsprechen nicht dem türkischen oder arabischen Anspruch, den sie selbst von sich haben, aber nicht erfüllen können! Über das Wesen der Muselmane hat er auch nur gelesen und erstaunlicherweise bewahrheiten sich die Darstellungen bis in die heutige Zeit! Beschreibungen von Briten aus dem 19. Jahrhundert (Lawrence, Gordon, Glubb) stehen noch heute dafür! Dafür verlegten die Türken widerrechtlich „Mein Kampf“! Das gefällt ihnen, ist aber illegal, weil das Land Bayern die Rechte dafür hat und man klein beigeben mußte!

  62. Demnächst darf EU-Ratspräsident (Pöttering)ein Buch veröffentlichen: Durchs wilde Deutschlandistan, Kara ben Erdogan, zu Gast in Kolonistan,Kreuzbergistan wird umgetauft
    in Mohamedanistan:-)

  63. Hallo, #38 Echn Aton, du antwortetest auf #35 byzanz (Lasst die Türkei bloß nicht in die EU!) mit:

    „Keine Sorge – in Frankreich wird es zu dem Thema eine Volksabstimmung geben, womit sich die Sache dann wohl erledigt haben wird.
    Außerdem unternimmt die Türkei derzeit alles, um eine EU-Mitgliedschaft zu torpedieren.“

    Das glaube ich ganz und gar nicht.
    Frankreich hatte ja schon nach der abwahl der 1. eu-verfassung sofort festgelegt, es gäbe keine volksabstimmung mehr. (Holland ebenso.)

    Die türken kommen, so oder so.
    Bush hat ihnen jetzt wieder hoffnung gemacht.
    Unter http://nachrichten.aol.de/george-w-bush-macht-der-turkei/artikel/20080610140515986829335 heisst es:
    George W. Bush macht der Türkei EU-Hoffnungen
    Beim EU-US-Gipfel in Slowenien gab es einen außenpolitischen Schulterschluss…. und machte der Türkei EU-Hoffnungen.“

    Was hat er in europa mitzureden…..?

    Theo Retisch
    nichts, praktisch wohl mehr als wir uns denken können….

  64. Ups, da habe ich wohl ein paar Karl May Fans auf die Füße getreten, hehe.

    Im Gegensatz zu manch‘ anderem hier beziehe ich meine Bildung nicht alleine aus Karl May Büchern.

    Dieser Karl May Fanatismus erklärt mir aber auch, warum hier so oft schwarz/weiß gedacht wird. Das ist in ungefähr das Niveau von Karl May, typisch deutsche Dummbräsigkeit.

    Literarisch ist das Zeug eine Katastrophe, er gehörte definitiv nicht zu den bedeutenden Vertretern der Romanautoren. Seine „Erzählungen“ bewegten sich dann auch nicht in gesellschaftlichen Formen der deutschen Gesellschaft, nein, er musste alles ins Ausland verlegen. Eine kritische Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Zwängen fand so gut wie gar nicht statt, statt dessen schrieb er über den „edlen Wilden“, eine besonders perfide Form des frühen Gutmenschentums.

    Er hatte aber auch wirklich Pech. Großartige Schriftsteller wie Jane Austen hatten ihn schon um seine Möglichkeit beraubt sich mit soziokulturellen Zwängen auseinanderzusetzen, das war alles schon abgegrast. So hatte Karl May die Ehre überragend zum deutschen Wunsch nach Kolonien beizutragen, der sich dann irgendwann mal entlud. Ach, was soll es.

    Unsere Feierabend-Häuptlinge möchten in ihren Träumen nicht gestört werden.

  65. In Bielefeldistan können Einzelfall-Experten dann vielleicht mal bei Prof. Hatschi Heitmeyer
    die Soziologie mit ihren Daten füttern, aber ich vermute mal, dass unsere Wilde-Kurdistan-Soziologen auch weiterhin nicht mehr als Einzelfälle erkennen werden.

  66. Das wäre denn auch mal was für Claudia Fatima Roth! Sie könnte doch eine „kommentierte Ausgabe“ „Karl May“ verlangen! Das würde doch ihren Nimbus der Türkeifreundlichkeit heben?
    Als Leseprobe etwa so: „Als ich (Kara Ben Nemsi d. Red.) aufwachte, sah ich einen Schatten im Mondlicht, der Dolch, der auf mich zielte, war deutlich zu erkennen. Ich warf mich mit einem Ruck zur Seite und meine Faust traf den Eindringling an der Schläfe. Er schlief nun tief und fest“!
    Nun der Kommentar von Frau Roth: „Sicherlich irrte der Autor hier. Muselmanen kommen nie nachts, denn sie fürchten sich. Dolche sind ihnen unbekannt und dem Verfasser ist hier vorzuwerfen, ein Rassist zu sein“!
    Das wäre doch mal was! Die Bücher würden doppelt so dick und die Remittenden könnten zum Bau einer neuen „Grünen-Zentrale“ verwendet werden!

  67. @ 47 ruebezahl

    Ich kann Ihre Empfehlungen nur bekräftigen, denn um urteilen zu können, sollte ich das zu Beurteilende wenigstens kennen.
    Karl May war für mich, oder besser seine Bücher und Romanfiguren, der Hauch, der Wind des großen Abendteuers. Sicherlich mögen Karl May seine Figuren für Viele, aus heutiger Sicht, nicht mehr in sein, den sie verkörpern nicht den coolen egozentrischen Superhelden, sondern den wirklich edlen Menschen, der mutig für das Gute kämpft. Ja das mag sich sicherlich etwas klischeehaft anhören, gebe ich zu, aber Karl May verkörpert in seinen Romanen immer ein positives humanistisches Menschenbild. Kann es verkehrt sein, wenn Jugendliche mit diesen humanistischen Heldenbilder aufwachsen?
    Leider können viele Kritiker nicht verzeihen, dass ein Deutscher, den guten und edlen Menschen bei Karl May verkörpert.

  68. „Im Gegensatz zu manch’ anderem hier beziehe ich meine Bildung nicht alleine aus Karl May Büchern.“

    Stimmt, Wikipedia ist auch nicht zu verachten.

  69. @74 Markus Oliver

    Um die Romane abzuqualifizieren, muß man sie gelesen haben! Und das haben Sie doch? Oder?
    Ich jedenfalls hatte viel Freude mit den Büchern und lasse sie mir auch nicht von solchen Kommentaren, wie den Ihren, vermiesen!

  70. Das Verbieten hat Konjunktur. Weltweit. Wobei natürlich die Moslemländer besonders eifrig dabei sind – sie sind aber nicht die einzigen, auch der politisch korrekte Westen befindet sich zunehmend im Verbotstaumel. Da findet fast schon ein gegenseitiges Hochschaukeln statt – dass man dem jeweils anderen vorhält, was er verbietet und was er nicht verbietet und was er stattdessen besser erstmal verbieten sollte, bevor er sich anmaßt, etwas zu verbieten, was eigentlich nicht verboten gehört.

    Ich habe eben – angeregt durch die Erwähnung von Karl May – ein bisschen nach den Büchern gegoogelt, die ich als Kind gelesen habe und bin auf Nesthäkchen gestoßen. Der vierte Band ist da doch tatsächlich in Deutschland verboten, weil er sich vielleicht etwas zu einseitig mit dem 1. (!!!) Weltkrieg befasst und die schlesische Verwandschaft Nesthäkchens wurde zur bayerischen Verwandschaft umgebaut.

    Die Bücher stammen aus den 20er Jahren und die jüdische Autorin wurde in Auschwitz ermordet.

    Die Verbieterei ist auch bei uns irr. Der Blick nach Islamistan ist wie ein Blick in einen verzerrten Spiegel, eine überzeichnete und ins Lächerliche verschobene Karikatur dessen, was wir auch so langsam werden. Und vielleicht auch eine Erklärung für die auf den ersten Blick eher erstaunliche Sympathie mancher Leute für islamische Einwanderung. Wenn man genug Moslems im Land hat, kann man sich voll in die Verbotsorgie stürzen. Einerseits alles verbieten, was die ärgert. Und andererseits auch deren merkwürdige Vorlieben dazu verwenden, dem Volk zu erklären, dass Verbieten was Gutes ist – etwas, was uns vor den bösen radikalfundamentalistisch-extremistischen Islamisten (winzige Minderheit!) schützt.

    Vielleicht sollte man einfach mal das Verbieten verbieten?

  71. Man kan ja wirklich zu Karl May stehen wie man will, das ist mir egal.

    Was mich so ankotzt sind die türkischen Gesetze und Gepflogenheiten: würden wir das in Deutsachland abziehen, würden wir weltweit wieder als Rassisten abgestempelt. Finden solche Rechtsverletzungen in der Türkei statt, sind dieselben Sachverhalte auf einmal als liebevolle, orientalisch-geheimnisvolle islamische Folklore zu etikettieren und das kotzt mich an.
    Der Islamofaschist, der hierzulande einen scheiß Ungläubigen absticht, ist ein Schatz ohne Perspektive den man mit Vogelkästen basteln in die Gesellschaft integrieren möchte, wenn ein Deutscher an einer Bierzeltschlägerei teilnimmt mit auch nur dem geringsten Migrantenbezug ist das- ohne Details des Sachverhalts zu kennen- natürlich ein Neonazi.

    Solche perfiden Nadelstiche wie der oben Beschriebene haben natürlich auf die EU-Tauglichkeit der Islamischen Republik Tükei keinen Einfluss. Da kann man allerhöchstens auf widerborstiges Stimmvieh hoffen, welches es hoffentlich in Frankreich noch gibt.

  72. …also, wenn ich mir so Claudi Auslassungen über Sonne, Mond und Sterne in der Türkei durch den Kopf gehen lasse, dann vermute ich doch mal , dass Muslemannen nicht nur am Tage, sondern auch nachts kommen.
    …ich weiss, ich weiss, nach der grossen Schelte vorwegen schlechte Literatur und überhaupt, hebt dies das Niveau sicher auch nicht besonders an. – aber ….ist der Ruf erst ruiniert…naja..! 🙂

  73. Zur Frankfurter Buchmesse im Oktober möchte die Türkei als Ehrengast 350 Autoren und 100 Verlage schicken (NZ vom 13.6.08).

    Das müsst ihr verstehen, da gibt es dann keinen Platz mehr für Literatur aus anderen Ländern.

  74. Kann mich auch nur einigen Äußerungen hier anschließen:
    Karl May:
    In Deutschland Bestseller
    In der Türkei verboten

    Mein Kampf:
    In der Türkei ein Bestseller
    In Deutschland verboten

    Interessant die Politiker, die hier immer noch für Partieverbotsverfahren der NPD plädieren, immer noch fleißig auf der Welle „gegen Rechts“ reiten aber in gleichem Atemzug ebenso vehement für einen EU-Beitritt der Türkei eintreten.
    Wie bitte passt das zusammen?
    Ein Herr Steinmeier aus der SPD, der ein Treffen mit dem Sinnbild für Frieden, Dalei-Lama ablehnt um die wirtschaftlichen Beziehungen zu dem chinesischen Militärregime im Interesse der Hochfinanz nicht zu gefährden?
    Der sich jetzt dafür ausspricht die vorher vereinbarte Einstimmigkeit bzgl. Lissabon-Vertrag unter den Tisch zu kehren, da die Iren aus der Reihe getanzt sind?
    Ist es das, was diese verlogenen und korrupten Politverbrecher als Demokratie bezeichnen?
    Nieten und Schwerverbrecher in Nadelstreifen,
    jederzeit bereit das eigene Volk für finanzielle Interessen zu verschenken. Die eigenen Soldaten nach 50 Jahren „Nie wieder deutsche Soldaten auf fremden Boden“ für niedere Interessen in einem Krieg fernab der Heimat opfern und dafür, Betroffenheit heuchelnd wieder eiserne Kreuze auf Zinksärge legen wollen! Die aber andererseits zu sportlichen Großereignissen die Identifikation mit der eigenen Landesflagge kritisch hinterfragen oder gar unterbinden wollen!

  75. ..die haben da doch gar nicht so viele Autoren.
    Wahrscheinlich kommen dann so ein, zwei erdogantreue Schreiberlinge nebst 348 Schwägern, Couins , Söhnen. …und von AurorInnen war ja sicher nicht die Rede…?! oder ?

  76. Nein, das hat damit nichts zu tun. Die Bücher sind für Kinder ganz OK, aber trotzdem ist es doch nur Trivialliteratur. Anspruchsvoll ist was anderes. Wenn Kinder etwas über Ethik lernen sollen, dann können sie auch andere Sachen lesen.

    Ich möchte damit aber nicht sagen, dass Kinder keine Karl May Bücher lesen sollten. Nur sollte man sie über den Quatsch aufklären, sonst glauben die daran noch und halten Karl May später für große Literatur und lesen dann nichts anderes – oder zumindest nichts anderes von deutschen Autoren – mehr. Das wäre ausgesprochen schade, denn insbesondere im Bereich des Expressionismus gibt es für den einen oder anderen noch viel zu entdecken. „Die Nacht von Lissabon“ zum Beispiel, oder (andere Baustelle) vielleicht „Berlin, Alexanderplatz“ – mal was ganz ohne die klassischen Peng-Puff-Helden.

    Karl May reduziert den Menschen in seinen Büchern auf den nackten Überlebenskampf, das macht ihn zweitklassig. Das ist für meinen Geschmack ein bisschen wenig um zu den großen Schriftstellern gezählt zu werden, die gesellschaftliche Formensprache fehlt völlig. Ich zähle jedenfalls irgendwelche pseudo Stammesrieten nicht dazu.

  77. # 87, super!

    Von Autorinnen war tatsächlich nicht die Rede. Aber weiter war im Feuilleton-Teil zu lesen: „Außerdem werden mehrere hundert Künstler, die einen Éinblick in türkisches Theater, die Kunst und den Film geben, erwartet“. Und rund 300 Lesungen wird es geben. Das sieht stark nach kultureller Bereicherung aus!

  78. #88 Markus Oliver
    „Die Bücher sind für Kinder ganz OK, aber trotzdem ist es doch nur Trivialliteratur.“
    Umso denkwürdiger diese Reaktion in Form eines Verbotes!
    Was ist von einem Land zu halten welches sich nicht nur selber als unfehlbar ansieht sondern diese Wertung auch noch von allen anderen verlangt.
    Betrachte ich mir dagegen, welches verzerrte Bild über Deutschland so viele Machwerke allein aus Hollywood wiederspiegeln dürften wir alle aus dem Beleidigtsein gar nicht mehr rauskommen.

  79. Um es klarzustellen, ich bin kein Nazi – Fan, habe keine Glatze und bin auch nicht Rechtsradikal angehaucht. Die Geschichte mit den K. May Büchern in der Türkei finde ich auch schwachsinnig.
    Wenn ich mich aber hier in Deutschland über die Nazizeit informieren will, bin ich angewiesen auf die Literatur aus der Zeit nach 1945. Mich werden aber auch Dokumente aus der Zeit vor 1945 interessieren, denn es ist schließlich Teil einer – zwar nicht schönen, aber wahren deutschen Geschichte. Doch diese Original NS -Literatur ist hier in Deutschland auch verboten. Wie heißt das so schön: Wer im Glashaus sitzt…..

  80. …Karl Mays waren doch kein Peng-Puff-Helden.
    Leider bin ich dem Voruteil auch aufgesessen, als ich mit Winnetou 1 begann. Das musste ich so an die 10 mal machen, wg. Langatmigkeit, und gerade für Kinder eine Schwerfälligkeit mit einem, zumindest für mich, in dem Alter nicht nachvollziehbaren religiösen Schatten.
    Naja, irgendwie , wenn man sich dann eingelesen hatte, lief es dann auch, – so dass ich auf 64 Bücher von ihm kam. Heute fass ich es nicht , wie man das nur schaffen konnte, und würde es bestimmt nicht noch mal machen. … hatte mir oft gewünscht, dass es bei May viel öfters mal knallte. …Und in „Der Fremde aus Indien“ gab es sogar eine erotische Szene,
    die mich ziemlich anregte-beunruhigte , weil ich weder wusste was Erotik noch sonstwas war.
    Ganz schön spannend : Erregung ohne Wissen.
    Hab mir die Stelle gemerkt, eine belauschte Badeszene, so etwa auf Seite 230.
    Leider erfuhr ich viel später erst , dass es auch Cowboy-Heftchen-Romane und auch erotische Romane gab. Bei denen die Mimmi wesentlich flüssiger und öfter abging.
    Die erotischen gab es natürlich nicht in Heftchenform. ….waren auch alle nicht schlecht. 🙂

  81. #44 byzanz (14. Jun 2008 15:39)

    #31 Comeback:

    Weißt Du was näheres über die “Roter-Rat”-Geschichte?

    So weit ich weiß, war A.H. Vertrauensmann in der Kompanie. Dann gab’s ja diesen linken Umsturz, und München war ein paar Tage Räterepublik. Ist er da automatisch als Rat benannt worden?

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass der schon damals eingefleischte Anti-Kommunist freiwillig sich für diese rote Bande gemeldet hat..

    Also:

    1. War Hitler zu dem Zeitpunkt zunächst einmal Judenhasser sprich Antisemit (schon als Meldegänger in WK1 )

    2. Habe ich diverse Dokus dazu gesehen und der Konsenz dort ist das AH eben ein Opportunist war.

    3. Es gibt auch Bilder dazu wenn ich die finde melde ich mich zu dem Thema.

    Ist er da automatisch als Rat benannt worden?

    Nein wohl kaum AUTOMATISCH … er war „freiwillig“ dabei.Seine Funktion dort, werde ich auch noch mal genauer unter die Lupe nehmen.

    Gruss ComebAck

  82. #91 havel
    und was sagt uns das?
    Dass kein Interesse an einem umfassenden Geschichstbild besteht.
    Ohne Ursachenforschung lässt sich die Wirkung nämlich beliebig und zielorientiert interpretieren. Allein die Epoche vor 1933 wäre bzgl. der wegweisenden Zusammenhänge ein Muss, aber das würde zu viele unerwünschte Fragen aufwerfen, allein bzgl. der Paralellen zur gegenwärtigen Situation.
    Nur wer die Vergangenheit kennt, kann die Wiederholung von Fehlern verhindern, leider profitieren zu viele Mächtige aus diesen Fehlern.

  83. Jeder weiß, daß Karl May, Kinder oder Jugendromane geschreiben hat. Sie dienen lediglich der Unterhaltung.
    Lächerlich wenn ein intellekter Traumtänzer wie dieser “ Markus Oliver “ versucht, diese Einfachen der Unterhaltung dienenden Romane als Sprungbrett zu mißbrauchen, der Umwelt mitzuteilen, daß er auch noch andere, vielleicht etwas anspruchsvollere Bücher, gelesen hat.

  84. #94 skinner
    …abgesehn davon ist es schon signifikant, dass man sich rechtfertigen bzw. erstmal von rechtem Gedankengut distanzieren muß, bevor man sich als geschichtlich interessiert
    „outet“.

  85. Noch etwas vergessen zum beitrag, ob die türkei in die eu kommt:

    Zur zeit haben wir die fussball-europa-meisterschaft….und die fussballer aus der asiatischen türkei sind dabei….

    Keinesfalls
    Theo Retisch…
    sondern ganz praktisch….

  86. @91 Havel

    Also es ist ja nicht alles verboten – im Grunde ist sogar noch relativ viel Literatur von vor 1945 erlaubt und auch frei verkäuflich.

    Wenn man etwas über den Zeitgeist von damals erfahren will, so sind eigentlich die Romane das Interessanteste. Die sind natürlich heute völlig unbekannt, z. B. Arthur Dinters Buch „Die Sünde wider das Blut“. Das war damals ein absoluter Renner. Wer vorher noch kein Antisemit war, war es mit 98%er Wahrscheinlichkeit danach.

    Es geht um eine arme Familie, die von einem jüdischen Bankier um Hab und Gut gebracht wird. Der Sohn schwängert als Erwachsener ein arisches Mädchen, verlässt sie aber und verliebt sich in ein Mädchen, das schon mal eine Beziehung hatte zu einem Juden. Sie bekommen ein Kind, aber ach herrje, der Junge sieht aus wie dieser Jude (also der Vorgänger) und benimmt sich auch so (These des Buchs: die Frau ist sozusagen durch den Kontakt mit dem Juden genetisch verändert worden). Bald hört der Mann von seinem blonden, arischen Kind aus der früheren Beziehung. Die Kindsmutter ist gestorben, und er nimmt nun den Jungen in seine Familie auf und erzieht jetzt also beide Kinder.

    Beide Kinder sind in etwa gleich gut in der Schule: das blonde Kind ist auch nicht immer gut, weil es so oft so verträumt aus dem Fenster schaut. Aber wenn es mal nicht so vor sich hinträumt, ist es natürlich technisch und philosophisch sehr begabt, während das Kind mit dem pseudojüdischen Einschlag gut im Rechnen ist und pausenlos Kassenein- und -ausgänge nachrechnet.

    Eines Tages macht der Vater mit beiden Söhnen einen Bootsausflug. Das jüdisch aussehende Kind fliegt ins Wasser, das blonde dann durch die Turbulenzen auch, am Ende ertrinken beide.

    Dann stellt sich auch noch heraus, dass der jüdische Bankier ein Bordell unterhält, in dem arische Mädchen arbeiten müssen und dort genetisch sozusagen ruiniert werden.

    In dem Buch kommt so ungefähr jedes Klischee zum Einsatz, was sich denken lässt. Das Buch hat die Leute damals schier umgehauen. Stoff dieser Art kursierte in rauhen Mengen – heute kennt man natürlich nichts mehr davon.

    Ganz hoch im Kurs stand auch Henry Fords „Der ewige Jude“, das ja schon in den zwanziger Jahren in den USA erschienen ist. Interessant dabei ist aber eigentlich eher, dass Ford sich nebenbei über eine political-correctness-Kultur aufregt, die man natürlich damals nicht so nannte. Auch dieser Stoff machte damals nicht nur in den USA, sondern auch in Deutschland reichlich Furore.

    Ich halte es für schwierig, die Vorgänge in der Vorlaufzeit des Dritten Reiches einzuschätzen, wenn man wenig darüber weiß, was die Menschen damals so umgetrieben hat und welche Einflüsse da wirkten. Es waren eben nicht immer nur die großen weltpolitischen Ereignisse, sondern oftmals schlicht das, was sie aus Büchern hatten (teilweise blanker Groschenromanstoff), die aber aus nachvollziehbaren Gründen nicht mehr verlegt werden, wodurch wir heute das alles kaum noch einsortieren können.

  87. „Terrorstische Literatur“?

    Das ist hirnverbrannt, aber was will man von islamfaschistischen Hirnen anderes erwarten?

  88. @ 74 Markus Oliver

    Lieber Markus Oliver, sie schwingen ja ganz schön locker die „Fanatismuskeule“.
    Dabei sollten sie nur über etwas urteilen, was sie auch kennen.
    Natürlich hat jeder das gute Recht aus tausenden von Gründen Karl May nicht zu mögen, aber es gibt genau so viele Gründe ein Karl May Fan zu sein.
    Ich gestehe, Karl May ist eine positive Erinnerung an meine Jugend, aber zu Ihren Trost, nicht die alleinige Quelle meiner Bildung.

    Bildung kann man sicherlich auch aus anderen Quellen beziehen, ohne auf typische deutsche Dummbräsigkeit zu stoßen, wie z.B in Lenins gesammelten Werken oder in der Mao Bibel oder auf moralisch höchsten Niveau bei Günther Grass.
    Doch diese Quellen mochte ich wiederum nicht so richtig – weil sie ebend nur ein Leitfaden für Intolleranz darstellen.

    Sie schrieben:

    Literarisch ist das Zeug eine Katastrophe, er gehörte definitiv nicht zu den bedeutenden Vertretern der Romanautoren. Seine “Erzählungen” bewegten sich dann auch nicht in gesellschaftlichen Formen der deutschen Gesellschaft, nein, er musste alles ins Ausland verlegen.

    Was befähigt sie eigendlich zu so einer Aussage? Gut, ich gestehe Ihnen das Recht auf Ihre private Meinung zu, aber mehr kann es einfach nicht sein.

    Sie können auch einfach nicht Äpfel und Birnen miteinander vergleichen und sagen es ist ja alles Obst, so können Sie auch nicht Jane Austen, sie ist eine klassische Erzählerin des engl. Romans mit detaillierten Charakter- und Mileuzeichnungen (Stolz und Vorurteil) mit Karl May vergleichen. Ich würde auch Karl May niemals mit Hesse, den ich sehr schätze, Zweig oder Bredel vergleichen, nein das geht einfach nicht.

    Weiter schreiben Sie:

    Er hatte aber auch wirklich Pech. Großartige Schriftsteller wie Jane Austen hatten ihn schon um seine Möglichkeit beraubt sich mit soziokulturellen Zwängen auseinanderzusetzen, das war alles schon abgegrast.

    Wo von reden sie überhaupt? Haben sie eigendlich Jane Austen und Karl May gelesen?
    Sicherlich nicht, denn sonst würden sie diesen Unfug nicht von sich geben. Bitte vergleichen Sie doch einmal nur die Lebensdaten der Beiden und das sozialkulturelle Umfeld, dann sollte Ihnen eigendlich das Törichte dieser Behauptung klar werden.

    Und Ihre letzte Zeile:

    Unsere Feierabend-Häuptlinge möchten in ihren Träumen nicht gestört werden

    Ja, warum sollten Menschen nicht gelegendlich träumen?
    Was wäre das für eine leere und trostlose Welt ohne Träume, ich möchte nicht ohne sie auskommen.

    Nun glauben Sie mir, Karl May gehört zur Weltliteratur, ob Sie ihn mögen oder nicht.

  89. vielleicht ist es für dieses Forum interessant und noch nicht bekannt, dass in der DDR Karl May nicht verlegt wurde- aus nicht nachvollziehbaren Gründen. Die Türkei findet sich also in bester Gesellschaft

  90. @ 67 STARY ARBAT

    Tröste Dich, ich kämpfe gelegendlich mit den gleichen Problemen und bin dann erschrocken, wenn ich das Geschriebene lese, was dann schon leider im Netz steht.

  91. @ 100 Urlaubsabgeltung

    Das ist nicht ganz richtig.

    !986 wurde im Verlag Neues Leben Berlin unter der Lizenz Nr. 303 (305/301/86) LSV 7603 Karl May Bücher verlegt und verkauft.

  92. hi @ sophist

    hatte leider keine Beziehungen zum volkseigenen Buchhandel, deswegen unerreichbar und unbekannt. Aber ich geb zu, nicht sicherheitshalber gegoogelt zu haben.
    Das nicht offizielle Verbot bestand aber die meiste DDR Zeit, wie gerade mit Freunden ausgetauscht, vermutlich wegen Deutschtümelei des Autors

  93. @#104 urlaubsabgeltung

    Blödsinn. Karl May gab es in der Zeit von 1982 normal zu kaufen. Sogar in den Buchläden der Militärhandelsorganisation der NVA. Er wurde nicht in Massen wie Karl Marx verlegt aber es gab ihn. Und in den Endjahren der DDR brachte das Fernsehen der DDR sogar einen Karl May Zweiteiler. „Das Buschgespenst“. Ich fand seine Bücher langatmig und weitschweifig. Da hat mir Liselotte Welskopf Henrich besser gefallen. Deutschtümelei! Besorg Dir mal einen guten Apotheker.

  94. hi @ urlaubsgestaltung

    Ja, Karl May war bis 1986 in der DDR nicht erwünscht. Warum kann ich auch nicht so genau sagen. Sicherlich mag eine gewisse Deutschtümelei eine Rolle gespielt haben, aber ich denke es war mehr die Angst vor der Sehnsucht nach Abendteuern in der weiten Welt.
    Die Welt der Menschen in der DDR sollte am Eisernen Vorhang zu Ende sein.

  95. Nun meine lieben Leser,

    es ist so denke ich an der Zeit mich nun einmal zu Wort zu melden.
    Es entwickelt sich eine jener Begebenheiten an den der Westmann seine Freude hat, nämlich die Zurechtweisung einiger ungebildeter Menschen.

    Als ich damals die Welt bereiste, lernte ich viele Menschen kennen, die meine Ansicht über die Menschen nicht teilten. Ob es nun der alte Fred Cutter (Old Wabbel) war, der den „Neger“ Bob nur als „Nigger“ bezeichnete, und einen Hass auf alle Indsman hatte, oder ob es nun die Türkischen Beamten waren die im Reiche des Padischa alles taten was ihnen gut bezahlt wurde. Die Bastonade um sich schlugen oder mich um die Zubereitung von „Medizin“ fürs kranke Nervensystem baten.

    Alles in allem habe ich in meinem letzten Werk „Winnetus Erben“, das ich nach meiner Amerikareise schrieb genauer verfasst wie ich die Menschheit sehe.

    Der liebe Leser dieser Zeilen mag es mir verzeien, dass ich nicht in der heutigen Jugendsprache schrieb und meine Worte sich doch von den heutigen unterscheiden.

    Mich einen Irren zu nennen sehr geehter Herr Oliver mag aus Ihrer Unkenntniss entstanden sein, meine Werke nich verstanden zu haben.
    Entgegen der heutigen Meinung habe ich keine Jugendbücher verfasst und glaube auch, dass ein Jugendlicher meine Reiseberichte nicht umfassend verstehen kann.

    Auch unterscheidet sich das von mir aufgezeichnete erheblich von den Filmen der 60ger Jahre in denen der „Franke“ Brice meinen edlen roten Bruder verunglimpfend darstellte.

    Sollten zu meinen Ausführungen noch Fragen offen stehen, Sie haben die Möglichkeit mehr über meine Reisen zu lesen.

    Die obigen Ausführungen finden Sie in „Old Surehand 1&2, sowie in den von Herrn Schmidt verlegten Bänden 1 – 6.

    Hochachtungsvoll
    Ihr Kara Ben Nemsi

    Kara =(Abkz. für Karl) – (ara. schwarz weil mein Bart schwarz war)

    Ben = Sohn

    Nemsi = damit bezeichnete Halef, der mir den Namen gab die Deutschen.

    sooo, nun zum Schluss.

    Ich verstarb 1912 und habe die Rechtschreibereform verpasst, auch gab es zu jener Zeit keine bindende Rechtschreibung, auch wenn manche es anders sehen.

    Üben Sie daher bitte Nachsicht.

  96. Danke @ Kara-Ben-Nemsi

    Mit den Flügeln der Fantasie überwinden wir den Strom der Zeit

  97. gilt May jetzt als “terroristische Literatur”. Eine Bücherlieferung wurde beschlagnahmt.

    IDIOTEN par exellance …..

    mehr kann man nicht mehr sagen 🙁

  98. hi@ d.n.reb
    danke für den Apotheker-Tipp . Weswegen gab es denn deiner Meinung nach den May erst in den letzten Jahren zu kaufen ? Ich habe mich immer für Literatur interessiert, und nie ein Buch von ihm in den Läden gesehen. In den Buchläden der Militärhandelsorganisation war ich allerdings nie.

  99. #75 Markus Oliver
    Im Gegensatz zu manch’ anderem hier beziehe ich meine Bildung nicht alleine aus Karl May Büchern.

    Das wird wohl der andere Karl sein, der Marx heißt.

  100. @ Urlaubsabgeltung

    Ich schätze, man wollte vielleicht kein Fernweh in Richtung Amerika und andere weite Welten wecken.

    Möglicherweise hat man sich in den späteren Jahren drauf besonnen, dass man ja auch stolz sein kann auf den Sachsen.

    Mal eine andere Sache: gab es nicht auch in der DDR Winnetou-Verfilmungen mit einem jugoslawischen sehr populären Schauspieler (dessen Name mir leider gerade nicht einfällt)? Vielleicht kam das Interesse an den Büchern auch erst auf, als die Verfilmung so ein Erfolg wurde.

    Möglicherweise hatte auch jemand anders die Rechte an den Büchern. Soweit ich weiß muss ein Schriftsteller 70 Jahre tot sein, bis die Bücher frei werden. Wenn Karl May also 1912 gestorben ist, dann wären die Rechte also 1982 zur Auflage frei gewesen. Das könnte ja zeitlich in etwa hinkommen mit dem, was jemand anderes weiter oben geschrieben hat.

  101. @98 Paula

    Hohe Auflagen hatten auch noch im nationalsozialistischen Deutschland die amerikanischen Bestseller. Thomas Wolfe, William Faulkner und Ernest Hemingway faszinierten gerade die junge Generation. Bei Rowolth erschienen 1936 die Übersetzungen von ‘Schau heimwärts Engel’ und ‘Von Zeit und Strom’ sowie von ‘Licht im August’ und ‘Wendemarke’. Noch größere Erfolge erzielten Margaret Mitchtells ‘Vom Winde verweht’, Gwen Bristows ‘Tiefer Süden’ und Louis Bromfields ‘Der große Regen’.

    Aus: Thamer: Verführung und Gewalt; Deutschland 1933-45. München 2004. S. 509.

  102. @ #107 D.N. Reb (14. Jun 2008 20:31)
    Ausgerechnet “Das Buschgespenst” ist verfilmt worden !? ……Wusste ich auch nicht.
    Das war für mich der untypischste Karl May und auch „unangenehmster“ seiner Romane. Lag vielleicht auch noch mit daran, dass es eine ewig-alte Ausgabe war, noch mit gothischer Schrift, war echt anstrengend. Die kärglichen Zustände im Erzgebirge bei den Webern, die bei kleinsten Fadenbrüchen schon keinen Lohn mehr bekamen. Das war schon klamm und irgendwie war ich dann froh, da mal durch zu sein. Dabei handelte es sich auch um eine „Der Fremde aus Indien“-Story , ….aber war überhaupt nicht mein Fall und für mich wohl der erste Karl May im Schnee . Kriege das Frieren, wenn ich nur dran denke. Er baute da eine ganz klamme Stimmung auf.

  103. apropos die Türken verbieten Karl May :…..kann es sein, dass sie ihn nicht verstanden haben ?
    oder sie gar die falsche Übersetzung hatten ?
    …Und überhaupt, hat Karl May überhaupt mit Kara Ben Nemsi etwas zu tun ? Und gab es überhaupt Kara Ben Nemsi, und wenn´s ihn nicht gab, was hat er dann Schlimmes gemacht, dass die Türken ihn verbieten ?

  104. Dann wird sich die Europäische Union mit dem Thema befassen müssen.

    Ich hoffe auf Kürzung der EU-Anfütterungssubvention um 100 Mio. Euro.

  105. Ja @ Paula,

    In der DDR gab es eine reihe von Indianerfilmen in den der Jugoslawe Golko Mitic( ich hoffe das es so richtig geschrieben ist) spielte. Diese Indianerfilme standen aber mehr in Konkurenz zu den Karl May Verfilmungen, dennoch waren sie nicht schlecht gemacht und kamen recht gut an.
    Der Golko Mitic spielt meines Wissens immer noch in Bad Sägeberg Winnetou im Freilichttheater.

  106. #8 KDL

    „Es ist bestimmt 35 Jahre, dass ich zum letzten mal Karl May gelesen habe. Und ich habe alle (aus dem Gedächtnis über 40) Bücher gelesen … Aber für mich war er ein früher Gutmensch, der eigentlich die Menschen eher positiv geschildert hatte. Auch die Moslems.* So war ich ein großer Fan von Hadschi Halef Omar. Die islamische Welt wurde sehr faszinierend dargestellt und ich dachte beim Lesen, dass ich da mal leben möchte. So kann man sich täuschen, aber man wird ja schließlich irgendwann erwachsen.


    Du vielleicht, Spießer! 😉

    Kleines Scherzchen, nix für ungut.
    Schon als Knabe hatte ich das ungute Gerfühl, daß in dieser verstaubten tumben „islamischen Welt“ der Wurm der Verwesung steckt.

    Jetzt weiß ich’s: Frauen.
    Frauen sind „Handelsware“, für die das Mohammedanermännchen „von ihrem Vermögen (für die Frauen) ausgeben. Die rechtschaffenen Frauen sind demütig ergeben …“ (Sure 4,34).

    Als zarter Knabe und Winnetou / Old Schmetterhand-Verehrer war ich schwer verknallt in die grandiose, charismatiche

    CATERINA VALENTE , 🙂

    wohl das unislamischste ’60ties Mädel, daß man sich denken kann: Hochmusikalisch, hochintelligent, hochbegabt, selbständig, FREI.

    http://www.michels-music-consulting.de/aktuell_neu/valente-box.jpg

    Nee, schon als zarter Knabe hatte mir die mohammedanische Kameltreiberwelt nix Attraktives zu bieten. Cowboys & Indianer: Die neue Welt. Ohne den Muff unter den Burkhas. Vermummte Frauen fand ich schon als Knäblein abstoßend und gestört.

  107. Wg. Caterina Valente, islamofober Nachtrag:

    Eleganz entzieht sich als ästhetisches Phänomen dem logischen Denken. Eleganz ist nicht unbedingt verbunden mit Bildung oder Wohlstand, sie hat vielmehr mit Wahrnehmung und Kreativität zu tun. …

    Eleganz in der Wissenschaft (eine elegante Lösung, Beweis, Theorie) ist ein formales Maß der Effektivität und wird im Eleganzprinzip der Wissenschaften umgesetzt. … “ (Wiki)

    Wenn es einen GOtt gibt, dann ist sie elegant.
    (GÖttliches Prinzip).

    Wg. „Respektlosigkeit gg. blöder sexistisch-abrahamitischer Götzenkulte steh‘ ich jetzt wohl wieder auf der await-Mod.-Warteliste, wa, PI 😉 )

  108. Herr Schäuble wird kurzfristig vor der nächsten Islamkonferenz per Gesetz beschliessen, dass alle Bücher von Karl May, Kurdistan betreffend, einzustampfen sind, damit unsere Schätze -gemäss Horst Köhler-
    nicht beleidigt sind und die Botschaften anzünden.

  109. #124 karlmartell

    … und Voltaire, bekanntermaßen islamofober Rechtspopulist, den entfernen wir gaaaanz schnell aus unseren Geschichtsbüchern.

    „Doch dass ein Kamelhändler in seinem Nest Aufruhr entfacht, dass er seine Mitbürger glauben machen will, dass er sich mit dem Erzengel Gabriel unterhielte; dass er sich damit brüstet, in den Himmel entrückt worden zu sein und dort einen Teil jenes unverdaulichen Buches empfangen zu haben, das bei jeder Seite den gesunden Menschenverstand erbeben lässt, dass er, um diesem Werke Respekt zu verschaffen, sein Vaterland mit Feuer und Eisen überzieht, dass er Väter erwürgt, Töchter fortschleift, dass er den Geschlagenen die freie Wahl zwischen Tod und seinem Glauben lässt: Das ist nun mit Sicherheit etwas, das kein Mensch entschuldigen kann, … es sei denn, der Aberglaube hat ihm jedes natürliche Licht (des Verstandes) erstickt.“

    1740, Brief an Friedrich den Großen. Aus: Der Spiegel vom 22. Dez. 2001
    „Der Glaube der Ungläubigen“

  110. @ #122 Philipp (15. Jun 2008 00:00)

    enn es einen GOtt gibt, dann ist sie elegant.

    …naja, wenn schon „Der Sherriff von Arkansas ist ´ne Lady“, – gesungen „Lehidiiiie“ und Arkansas=Arkansas und nicht „Arkensooh“ ist, warum soll dann Gott nicht Gott sie sein ?
    Und ja, Karl May im Wilden Westen war wirklich DER Karl May, da galten die gleichen Gesetzte wie hier (unter uns Blagen). Die Orientbänden führten einen in eine verschlagen, längst überwundene Welt, die einem unangenehm war, weil man auch selber ganz anders war. Die Verschalgenheit des Orients war immer unangenehm. Hab Old Shatterhand nie verstanden, warum er sich in diese Schlangengrübe zwischen Bagdad und Stambul, und ins Land der Skippetaren begab. Das einzig
    Erwähnenswerte bei Karl May im Orient war die Bastonade, von der man sonst nie wieder etwas hörte. Hat die wohl Karl May erfunden ?

  111. Zu dieser weltoffenen und toleranten Haltung der türkischen Machthaber paßt ganz gut, was gestern abend gemeldet wurde:
    Griechische Freizeithistoriker haben ein antikes Segelschiff gebaut und wollen die Argonautenreise bis ins Schwarze Meer nachvollziehen. Es wird nichts draus, weil die Türkei die Durchfahrt durch den Bosporus nicht gestattet. Man befürchtet offensichtlich, die Leute könnten vor Ort das Weltreich Alexanders des Großen proklamieren.
    Es ist überhaupt ein Antagonismus, daß internationale Schifffahrtstraßen von einzelnen Ländern okkupiert sind. Der Rhein ist beispielsweise seit dem Versailler Abkommen internationalisiert.

  112. @#116 wolaufensie

    Aber die Verfilmung war richtig gut. Schön gemütlich, mit viel Schnee und Zither und einem mysteriösen Fremden. Ein toller Film zur Weihnachtszeit.

  113. #112 urlaubsabgeltung

    Wie Du vielleicht nicht weisst, war die sozialistische Wirtschaft derart erfolgreich, dass Alles kontigentiert war. Also auch das Papier. An erster Stelle stand das ND, dann kam die marxistisch-leninistische Literatur, die Schulbücher und Schreibhefte, dann die Memoiren der sowjetischen Heerführer, die Memoiren der deutschen Kommunisten, die Literatur des sozialistischen Realismus usw. Karl May ist leider nie als Klassiker des Marxismus-Leninismus aufgefallen und in den Reihen der Sowjetarmee hat er auch nicht gekämpft und im Zuchthaus sass er nicht wegen antifaschistischem Widerstand. Im Grunde genommen war er ein Hochstapler und Gauner. Die Partei hat eben Prioritäten gesetzt.

  114. #55 Markus Oliver

    Ja natürlich! Wikipedia ist nur linksradikal, da kann nichts wahres drinstehen. ALLES LUG UND TRUG!

    Ich frage mich nur, warum noch niemand diesen Artikel korrigiert hat, wenn doch alles so falsch ist was drin steht.

    Dann mach das doch mal …

    Korrigiere einen Artikel und schau mal was dann passiert. Da die linksrotgrünen Sozialschmarotzer sehr viel Zeit haben, wartet eine ganze Heerschar dieser asozialen Spezies bei Wikipedia nur darauf, einen geänderten Artikel sofort wieder in die von ihnen gewünschte Version zurück zu stellen.

    Ich habe das mal am Beispiel der SPD-Tussi Ute Vogt durchgespielt. Ich habe immer wieder den Hinweis in ihre Biografie hineingebracht, dass sie laut eigener Aussage im Radio schon mal einen Orgasmus vorgetäuscht hat. Immerhin ein Punkt, der Fragen bezüglich ihrer Glaubwürdigkeit aufkommen lässt. Mein entsprechende Eintrag hielt längstens 3 Stunden, dann war die Biografie von den Linksextremisten wieder geschönt und der Eintrag wieder verschwunden.

    Da ich mitunter sehr hartnäckig sein kann, habe ich mich auf dieses Spiel eingelassen und den Eintrag wieder und wieder erneut eingestellt. Letztlich wurde der Beitrag Ute Vogt dann komplett geschlossen wegen sog. EDITWAR.

    Linke Zensur eben. Nicht mehr nicht weniger.

    Ich werde demnächst aber wieder loslegen, denn man muss es dem linken Pack einfach zeigen. 😉

  115. # 105 Sophist
    # 106 Urlaubsabgeltung
    Im Karl-May-Geburtshaus in Hohenstein-Ernstthal sagte man mir, daß Karl-May in der DDR nicht verboten war, aber auch nicht erlaubt. Die DDR-Führung wußte wohl nicht so recht, wie sie mit ihm umgehen sollte. Zeitweise waren einige seiner Bücher erhältlich. Man warf ihm wohl vor, daß Old Shatterhand und Kara-ben-Nemsi keine Arbeiterführer gewesen seien. Und mit einem Indianer wie Winnetou konnte man schlicht und einfach nichts anfangen.

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