Dawa und JihadNach einigen Verzögerungen erschien vor kurzem beim Europäischen Universitätsverlag Bochum die Buchausgabe der Dissertation von Dr. rer. soc. Thomas Tartsch: „Da´wa und Jihad. Islamischer Fundamentalismus und Jihadismus? Bedrohung der inneren Sicherheit der Bundesrepublik Deutschland? Eine vertiefende Analyse unter Einbeziehung aktueller und empirischer Daten“.

Im Zuge sich zunehmend verschärfender Konfrontationen zwischen dem „Islamismus“ und der westlichen Welt bestimmen inhaltsleere Wortkonstruktionen, ohne jegliche Definitionskraft, die öffentliche Diskussion. Das Ergebnis des jetzigen Dialoges, der Toleranz in Unkenntnis und letztlich Tabuisierung bedeutet, stellt eine Vermischung verschiedener Ausprägungen und damit eine nicht konkretisierte islamische Religionsauslegung dar, die eine vertiefende Analyse der aktuellen Bedrohungslage Deutschlands vor ständig neue Probleme stellt. Zumal bisher eher rudimentäre und fachspezifisch fragmentarische Untersuchungen vorliegen, die keine umfassende Darstellung auftretender Phänomene ermöglicht.

Der Verfasser hat es sich zur Aufgabe gemacht, diesen blinden Fleck aufzuhellen. Das Ergebnis stellt eine umfassende Analyse der gegenwärtigen Bedrohungen dar, die, wie im Falle des islamischen Fundamentalismus, nur vor der spezifischen Migrationsgeschichte Deutschlands zu erklären und zu verstehen ist. Unter Nutzung wissenschaftlicher Instrumente (Datenauswertung, Interviews mit renommierten Experten und Auswertung zweier spezifischer Internetportale), welche die Fachdisziplinen Politikwissenschaft und Soziologie verklammern, ist eine vertiefende Analyse entstanden, die unter Negierung des holistischen Terminus „Islamismus“ für unterschiedliche Phänomene das Gefährdungspotential des islamischen Fundamentalismus und Jihadismus vor dem Hintergrund historischer, gesellschaftlicher und sozialer Ursachen aufzeigt.

Denn neben dem Jihadismus des hybriden Terrornetzwerkes al Qaida und der endogenen dritten Generation des, von jungen Muslimen und Konvertiten gebildeten, „homegrown terrorism“ bedroht der, durch Arbeitsmigration importierte, türkische Fundamentalismus, durch gezielte desintegrative Aktivitäten, langfristig die innere Stabilität unserer Gesellschaft, welche bei gleich bleibender Fortführung zu islamischen Gegengesellschaften führen werden. Hinzu kommt, neben der ägyptisch-sunnitischen Muslimbruderschaft, der bisher marginal thematisierte Einfluss schiitischer Fundamentalisten, der von der islamischen Republik Iran gelenkt und geprägt wird.

Als Ergebnis der Analyse wird für die Zukunft ein übergreifender wissenschaftlicher Ansatz gefordert, um den offen gelegten Gefährdungslagen effektiv begegnen zu können.

Die in der Dissertation untersuchten Fallbeispiele in Herten (Kreis Recklinghausen) und Dortmund werden vor dem Hintergrund des Wahljahres 2009 die Folie für weitere Untersuchungen bilden, da der Kreis Recklinghausen und Dortmund exemplarisch für das in Deutschland bestehende Stadium der Postdemokratie stehen, welches sich u.a. durch Filz und Korruption, eine aktive Unterstützung der „zweiten Islamisierung“ durch eine sich vom Gemeinwohl entfernte Politik und eine durch Rechtsspaltung geprägte Justiz auszeichnet.

» Leseprobe

Kontakt:

Europäischer Universitätsverlag Bochum
ISBN: 978-3-899-66-290-0
Maße: 13,5 cm x 19,5cm
Umfang: 450 Seiten
Preis: 34,90 EURO
www.bou.de

oder:

Gehenna Buchverlag Thomas Tartsch
Am Mühlenbach 17
45711 Datteln
Tel: 01515-1924610
gehenna@email.de
www.gehenna-buchverlag.de.tl

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18 KOMMENTARE

  1. Allen Respekt für Thomas Tartsch.
    Aber:

    Nicht der Islam, die Quantität ist das Problem.

    Beweis: hätten wir nicht in DE suizidale Zuwanderung in Millionenhöhe und jetzt den sich vollendenden Selbstmord der Deutschen qua Demographie: der Mohammedanismus wäre nur ein Thema für Liebhaber abseitiger Sekten und Weltanschauungen.
    Nur aufgrund ihrer Quantität sind die Mohammedaner ein Problem, jedoch eines, welches uns das Leben kosten wird.

    Massenzuwanderung ist Völkermord !

  2. Bei aller Sympathie für Thomas Tartsch :

    Allein der Cover dieser Publikation erinnert mich in seiner Gestaltung / mit seinem Layout eher an eine Diplom-Arbeit oder an eine Dissertation – aber nicht an ein Buch.

    Und die ersten Worte hier

    „… Das Ergebnis des jetzigen Dialoges, der Toleranz in Unkenntnis und letztlich Tabuisierung bedeutet, stellt eine Vermischung verschiedener Ausprägungen und damit eine nicht konkretisierte islamische Religionsauslegung dar, die eine vertiefende Analyse der aktuellen Bedrohungslage Deutschlands vor ständig neue Probleme stellt. …“

    klingen reichlich akademisch und abgehoben.
    Und damit leider nur schwer verständlich.
    Zu wenig KONKRET !

    Echnaton

  3. Diese „islamischen Gegengesellschaften“
    existieren doch längst, nicht postdemokratisch
    sondern präkonfrontativ! Erkenntnisse hinterher
    zu tragen bringt nun auch nichts mehr, Hr.Tartsch,
    Vorausdenken und vor allem -handeln wäre
    wichtig.
    Wünsche gute Verkaufserfolge!

  4. #1 Echnaton

    Allein der Cover dieser Publikation erinnert mich in seiner Gestaltung / mit seinem Layout eher an eine Diplom-Arbeit oder an eine Dissertation – aber nicht an ein Buch.

    In der Tat, das Buch ist die Dissertation von Thomas.

    Wäre es möglich eine Leseprobe von 1 oder 2 Seiten zu veröffentlichen? Das würde vielen Leuten sicher helfen zu entscheiden, ob man das Buch lesen möchte. 35 Euros sind halt eine Menge Geld.

    S A N T I A G O

  5. da der Kreis Recklinghausen und Dortmund exemplarisch für das in Deutschland bestehende Stadium der Postdemokratie stehen, welches sich u.a. durch Filz und Korruption, eine aktive Unterstützung der “zweiten Islamisierung” durch eine sich vom Gemeinwohl entfernte Politik und eine durch Rechtsspaltung geprägte Justiz auszeichnet.

    Schwer zu verstehen, heißt aber nichts anderes als:

    1. Wir leben nicht mehr in einer Demokratie
    2. Es herrscht Filz und Korruption
    3. Die Islamisierung wird unterstützt durch…
    4. eine sich vom Gemeinwohl entfernte Politik und…
    5. eine durch Rechtsspaltung geprägte Justiz.

    Deutschland im 21. Jahrhundert!

  6. #4 Santiago

    Wäre es möglich eine Leseprobe von 1 oder 2 Seiten zu veröffentlichen?

    Kann ich nicht entscheiden, da ich in diesem Fall weder Herausgeber noch Verleger bin.

    Wende Dich bitte an :

    Kontakt:
    Europäischer Universitätsverlag Bochum
    oder:
    Gehenna Buchverlag Thomas Tartsch

    Echnaton

  7. Dr. rer. soc. Thomas Tartsch schreibt hervorragend und hätte es verdient, dass alle PI Leser dieses Buch kaufen. Aber nein, da wird geknausert, typisch deutsch.

    Wir müssen Menschen wie ihn, dringend unterstützen. Also bitte.

  8. Bin gespannt wann es auf den Index kommt. Daran wird sicherlich im Hintergrund schon gearbeitet, denn die Bevoelkerung muss ja brav und bloed gehalten werden.

  9. Wer liest denn dieses Buch?
    Die Gesellschaft schläft doch weiter und wiegt sich in Sicherheit.

  10. @ #9: absolut wahr: Dr Tartsch ist lesenswert.
    auf seiner homepage
    http://spengler.sebjo.de/home/spengler/startseite/
    stehen neben seiner forschungsarbeit aktuelle infos, behoerdenportraits etc. auch links und ladbare texte zu ihm und anderen autoren, z b
    http://www.forschungsgruppe-sicherheit.org/

    und zum „urgestein des deutschen punks“: OHL.
    moege jeder lesen und hoeren, und sich eigene meinung aus erster hand ueber diese musik bilden. meinerseits in jedem fall CHAPEAU
    vor der zivilcourage, allein diesen namen der „lieblingsband“ offen und ehrlich zu nennen, zumal als wissenschaftler mit einem (bekannt) totgeschwiegenen, negierten themenbereich .

    PS Ich kenn se nich, ich mag punk egtl. nich, aber leute mit stirn, verstand, herz und aufrechtem einsatz fuer freiheit und recht.

  11. Nicht der Islam, die Quantität ist das Problem.

    Beweis: hätten wir nicht in DE suizidale Zuwanderung in Millionenhöhe und jetzt den sich vollendenden Selbstmord der Deutschen qua Demographie: der Mohammedanismus wäre nur ein Thema für Liebhaber abseitiger Sekten und Weltanschauungen.

    Sehr gut, Pit! Das war exakt mein erster Gedanke, als ich den Auszug oben gelesen habe.

    Das ganze Problem, ohne das dieses Blog niemals das Licht der Welt erblickt haette, wird von zwei Zahlen gesteuert:

    Dramatischer Geburtenrueckgang in allen Staaten westlicher Zivilisation.

    Dramatischer Geburtenanstieg in allen Staaten mit muslimischer Kultur.

    Die einzigen, die noch annaehernd dagegenhalten koennen, sind die nicht-muslimischen asiatischen Staaten, die die Kulturwerte des Westens sehr bis relativ gut widerspiegeln UND optimistisch Kinder in die Welt setzen.

  12. # 8 santiago:

    Diese Leseprobe liest sich wirklich gut. Man sollte für alles dankbar sein, was in diesem Sinne veröffentlicht wird.

    Solange es das von der EU-Politik verordnete schamvolle Schweigen gegenüber diesem Religionsfaschismus gibt, ist jede Stimme wertvoll, die sich mutig gegen den Mainstream stellt..

  13. „…bedroht der, durch Arbeitsmigration importierte, türkische Fundamentalismus, durch gezielte desintegrative Aktivitäten, langfristig die innere Stabilität unserer Gesellschaft, welche bei gleich bleibender Fortführung zu islamischen Gegengesellschaften führen werden.“

    Respekt!

  14. Sehr gut, der akademische Stil ist angebracht, aber ich befürchte die Publikation wird von den üblichen Verdächtigen rigoros ignoriert.

  15. Die Stimmen, die vor dem Islam warnen, werden immer häufiger und erreichen auch zunehmend das linksliberale, politisch korrekte Bildungsbürgertum. Erregte bereits vor einigen Jahren die Aussage „Islam bedeutet Frieden“ nur noch Heiterkeit, so trifft heute das Mantra der etablierten Politiker von den bösen Islamisten und den lieben Moslems zunehmend auf Ärger und Widerspruch. In wenigen Jahren wird die Grundaussage der meisten Politiker kippen, denn sie sind lernfähig, wenn es um die Wiederwahl geht.

  16. Hi, es ist eine Dissertation und die hat nun einmal einen akademischen Sprachstil. Eine andere Frage ist natürlich, ob die Inhalte überhaupt von der deutschen Trash „Elite“ kognitiv zu verarbeiten ist. Vermutlich nicht, wobei eventuell nur die immer stärker auftretenden Widersprüche zwischen Wunsch und Realität und der möglichen Nicht-Wiederwahl zu neuen Einsichten führen.

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