Am Montag hat der Chefankläger des Internationalen Strafgerichtshofs in Den Haag einen Haftbefehl gegen Sudans Präsidenten Omar el Beschir beantragt. Er wirft dem sudanesischen Staatschef Völkermord, Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit vor.

Bei UNO, Afrikanischer Union und Arabischer Liga hatte der Haftbefehl „Sorge um eine Verschärfung der Lage in der Krisenregion ausgelöst“. China war gar beunruhigt. Folglich begann die UNO mit einem Teilabzug aus Darfur, nicht dass man Beschir am Ende noch verhaften müsste!

Nachdem der Haftbefehl beantragt wurde, kündigte die UN-Mission Darfur (UNAMID) an, nicht dringend benötigtes Personal werde nach Äthiopien und Uganda verlegt. Augenzeugen berichteten, zwei Busse mit UNAMID-Angehörigen hätten das Hauptquartier der Blauhelme in El Fascher in Nord-Darfur, in Richtung des örtlichen Flughafens verlassen. Sie sollten nach Entebbe in Uganda gebracht werden.

„Es handelt sich nicht um eine Evakuierung. Wir verlegen nicht wesentliches Personal vorübergehend“, sagte UNAMID-Sprecherin Joséphine Guerrero. Humanitäre Operationen würden weiter geführt. Eine Verlegung von weiterem Personal hänge von der Sicherheitssituation ab, teilte der UN-Sprecher in Khartum weiter mit.

Bisher mindestens 300.000 Tote – nach UNO-Angaben starben sie – und 2,2 Millionen Menschen auf der Flucht. Was soll man daran noch verschärfen können?

(Spürnase: Phygos)

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20 KOMMENTARE

  1. Wenn die UNO nach dem Willen der Nationen überhaupt noch weiter existieren soll, so muß sie auf eine absolut neue Grundlage gestellt werden mit einem neuen Verfahrensrecht, mit effektiven Teilorganisationen und einem secretary general, der namens der Gemeinschaft auch Machtbefugnisse erhält, um sofort durchzusetzen, was beschlossen wurde.

    Die letzten Jahrzehnte haben nur wenig gebracht, die UNO hat eine Schande auf die andere gestapelt. Überall floß und fließt menschliches Blut, die Rechte der Menschen werden mit den Füßen getreten, und die UNO beobachtet lediglich tatenlos.

    Fazit: Weg damit oder sofort restrukturieren.

  2. Die Terroristen von der Hizbollah haben inzwischen 5-mal soviel Raketen wie vor dem Libanonkrieg zusammengetragen – und das unter den Augen der UNIFIL. Das sagt doch wohl alles, was von diesem Debatierclub zu halten ist.

  3. PI sollte mal das Schicksal der Drusen und Christen im Libanon zum Thema machen! Die waren es die die Hizbollah in den Bergen dieses Jahr besiegt haben bzw. abgehalten in ihre Dörfer einzufallen.
    Wo war da die UN UNO ?

  4. Hätte mich auch gewundert, wenn die UNO den Muselanten ihren Spaß am Massenmorden verboten hätte.

  5. China hat einen Freifahrtsschein.
    Das muß die Welt noch teuer bezahlen.
    Alle kuschen.
    Nur noch der Dalai Lama bietet Paroli.

  6. Wieso auch den Spinner absägen? Wir können die Flüchtlinge doch in Europa aufnehmen und das Problem ist gelöst.

  7. Die UNO ist nur eine treue Abbildung der Kräfteverhältnisse in der Welt, mehr kann von ihr nicht erwartet werden. Das ukrainische Sprichwort sagt: „Wer eine schiefe Fratze hat, soll dem Spiegel keine Vorwürfe machen“.

  8. Das ‚menschenrechtsland‘ China muss nur ein wenig die Stirn runzeln – schon wird darauf eingegangen.

  9. Ich wiederhole mich gerne:

    Die UNO ist keine positive bürokratische Einrichtung, im Gegenteil, sie ist das Enzym welches Diktaturen zu mehr und nachhaltiger Macht verhilft.

    Die USA schnallen das und geben denen keinen Cent mehr.

    Ehrlich gesagt bin ich froh, dass die USA die UNO nicht ernst nehmen.

    Oder noch krasser gesagt: Die UNO ist kontraproduktiv und schädlich.

    Das Prinzip einer geeinten Welt ist utopischer, als die Heirat von Ghandi und Hitler.

  10. Darfur ist die größte Schande der Menschheit nach dem Holocaust. Religios motivierter Massenmord mit unglaublichen Vorkommnissen und die ganze Welt sieht zu. Die UNO hat sich schon lange disqualifiziert.

  11. #6 Igor Rasputin (16. Jul 2008 17:46) China hat einen Freifahrtsschein.
    Das muß die Welt noch teuer bezahlen.
    Alle kuschen.
    Nur noch der Dalai Lama bietet Paroli.

    Auch der backt kleine Brötchen und kuschelt eifrig mit jedem Despoten, Hauptsache er kriegt ´nen Gratisflug und ein prunkvolles Abendessen

  12. @6 Igor Rasputin

    „Nur noch der Dalai Lama bietet Paroli.“

    Meine Güte, das meinen Sie aber hoffentlich wirklich nicht ernst, oder? Bei Ironie sollten Sie wirklich einen Smilie setzen…

  13. Achja, Sudan/Dafur ist ja albern, in Ruanda gab es 1.000.000 Tote in 6 wochen, das fetzt.

    Die UNO ist so effektiv, dass es sogar weniger Opfer geben würde, wenn sie gar nicht dabei wäre.

  14. Mao 70.000.000 Millionen ermordete MENSCHEN aber GUTMENSCH sagen SCHEISS DEUTSCHER ist kein Rassismus. Irgendwie muss man die Prioritäten bei den Grün bis Schwarzen und Gutmenschen neu setzen.

  15. Der Hersteller des Kartenspiels UNO sollte die UNO auf Markenrecht verklagen und gewinnen. Dann hat sich ein großes Problem von selbst gelöst.

  16. An den Gräbern von Ruanda 1994 sagte die UNO: „Nie wieder!“

    Doch währenddessen lief im Sudan von ca. 1983 bis 2005 im Südsudan das „schon wieder!“ mit rund 2 Millionen Toten.

    Und seit 2003 geschieht auch in Darfur das „schon wieder!“, mit wohl über 300’000 Toten.

  17. Von der UNO ist nichts zu erwarten. Ein Debattierklub für Tyrannen, Despoten und bluttriefende Massenmörder.

  18. @ #17 Ben Juda

    So läuft das bürokratische Judashäschen.

    Den Beamten ist es scheißegal ob zwei oder 1.000.000 Leute verrecken, es geht darum dass überhaupt Leute verrecken, weil sie sonst arbeitslos wären und keine kleinen Stofftiere mitbringen könnten.

  19. Die uno ist eine geldvernichtungsmaschine, die von der brd in einem ungeahnten ausmass finanziert wird, denn wir sind die drittgrösten beitragszahler – obwohl über uns immer noch die feindstaatenklausel verhängt ist.
    Ein volk, das solche regierungen hat, braucht keine feinde!

    Nun zur scheinheiligkeit in sachen darfur!
    Alles schon vergessen?

    Der lange Marsch zur feindlichen Übernahme.
    Eine Chronologie des Unmißverständlichen.

    1950: Die „Frankfurter Schule“ nimmt die „politische Erziehung der Deutschen“ in die Hände.
    1968: Linke Studentenschaft hinter Lenin-, Mao -, Liebknecht-Portraits auf den Straßen.
    Justizminister Gustav Heinemann läßt die DKP (wieder) zu.
    1971 : Der DGB streicht „die Bekämpfung kommunistischer Einflüsse“ aus den Statuten.
    1973: Die westliche Wertegemeinschaft begrüßt den Sieg des kommunistischen Vietkong. Auch Laos, Kambodscha, Birma werden kommunistisch.
    1974: Der Negus Haile Selassi wird gestürzt, Äthiopien gerät unter Mengistus Tyrannei.
    1975: Die westliche Wertgemeinschaft verhindert nicht, daß Angola und Mozambik nach dem Abzug der Portugiesen, marxistisch werden.
    1975 – 88 : Die Ost-Experten Christians, Beitz, v. Amerongen, Strauß, Bahr, Genscher, Dönhoff, v. Weizsäcker, Lafontaine füllen die DDR-Kasse.
    1980: Die westliche Gemeinschaft verhilft in Rhodesien/Simbabwe den Maxisten Mugabe in den Sattel.
    BRD-Gastgeschenk: Ein gepanzerter Mercedes.
    1990: Die DDR-Führung, SED und STASI werden nicht zur Rechenschaft gezogen, die Kollaboration bleibt ausgeblendet.
    1990: Das Apartheid-Regime in Südafrika wird zur Machtübergabe an den Kommunisten Nelson Mandela getrieben. 1991: Auch Namibia wird marxistisch (Sam Nujoma).
    1990: Die westliche Wertegemeinschaft toleriert das Unmenschentum in Nordkorea, die Verschleppung der Gerichtsverfahren gegen die Pol Pot – Clique und unterhält beste wirtschaftspolitische Beziehungen zu China.
    2005: Nicaragua wird wieder von Ortega regiert.
    2007: Nepal fällt in die Hand der Maoisten.

    Seit 1975: Die deutsche Bundesregierung ist auf kompromißlosem ANTIFA-Kurs und dafür verantwortlich, daß linke Chaoten Städte verwüsten, Polizisten zu Hunderten verletzen, daß die Republik mit kommunistischer Symbolik überzogen, die LINKE im Jahr 2008 mit 14 % drittstärkste Kraft ist.

    Theo Retisch
    alles halb so wild…..?

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