Der Großmufti von Bosnien-Herzegowina, Mustafa Ceric (Foto), hat eine Idee für ein paneuropäisches Regierungskonzept: Er fordert nämlich eine einzelne „große Autorität der Muslime in Europa“, die auf der „unverhandelbaren, ewigen Scharia“ basieren soll. Factum berichtet gestützt auf das Medienmagazin Pro und die European View – eine Zeitschrift des „Zentrums für Europäische Studien“ (Center for European Studies, CES), einer Brüsseler Denkfabrik der „Europäischen Volkspartei“ (EVP oder „European People’s Party, EPP) – die Ausgabe vom Dezember zum Thema: „Religion und Politik„.

Der Großmufti von Bosnien-Herzegowina schrieb darin über die „Herausforderung einer einzigen Muslim-Autorität in Europa“, was Pro in einem Artikel diskutiert hat.

Ceric sagte bereits vor zwei Jahren der Zeit gegenüber:

“ Wir Muslime brauchen einen starken Papst.“

In seinem European View-Artikel betont er die Notwendigkeit, bei einer „Bündelung der muslimischen Strömungen in Europa unter einer Führung“ auf die Scharia zu achten:

„Langsam entwickelt sich eine alleinige muslimische Autorität in Europa. Die Frage nach einem Imamat als ‚oberste Führung‘ aller Muslims, der ‚Umma‘, (…) ist die zentrale Frage der derzeitigen Situation, nicht nur für die muslimischen Kerngebiete, sondern auch für die muslimische Peripherie, einschließlich Europas.“ … Ziel sei es, den Islam in Europa zu institutionalisieren.

Duldung reicht dem Großmufti nicht aus:

„Es reicht nicht, dass Europa die Anwesenheit des Islam auf seinem Gebiet anerkennt. Die Moslems haben mehr als das verdient. Sie verdienen, dass ihre Anwesenheit legalisiert wird.“ Die Moslems müssten in „Institutionen repräsentiert“ werden, „die Unterstützung von den Regierungen und in der öffentlichen Wahrnehmung bekommen“.

Als positives Beispiel nennt Ceric die Schäublesche Islamkonferenz. Klar: Da geht es ja wohl letztlich auch darum, dass wir uns einem gesamteuropäischen Großmufti unterwerfen, der die ganze EU mit der „unverhandelbaren, ewigen“ Scharia beherrschen soll. Einen ersten Bewerber für den Posten haben wir schon: Mustafa Ceric.

(Spürnase: Erwin S.)

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45 KOMMENTARE

  1. Der Großmufti von Bosnien-Herzegowina, Mustafa Ceric (Foto), hat eine Idee für ein paneuropäisches Regierungskonzept: Er fordert nämlich eine einzelne “große Autorität der Muslime in Europa”, die auf der “unverhandelbaren, ewigen Scharia” basieren soll.

    Bettelt der um KRIEG ???

  2. Herausforderung einer einzigen Muslim-Autorität in Europa

    Sollen Schiiten und Sunniten sich einen starken muslimischen Papst teilen? Und würde dies nicht blutige Konflikte um Kalifat oder Imanat auslösen?

  3. Ceri? ist seit 1996 Gründungsmitglied des European Council for Fatwas and Research (ECFR). Dieser Zusammenschluss muslimischer Rechtsgelehrter hat es sich zur Aufgabe gesetzt, Scharia-Recht für die moderne westliche Welt formulieren. Ihr Vorsitzender ist Yusuf al-Qaradawi. Aus Deutschland nimmt die Islamische Gemeinschaft Milli Görü? an der ECFR-Arbeit teil.

    Na Prost, Mahlzeit. Ein Islamist reinsten Wassers der sich sich nicht scheut mit rechtsextremen von Milli Görus ins Bett zu steigen und die Durchsetzung der Scharia in der westlichen Welt propagiert.

    Der soll sich seine geliebte Scharia aufzeichnen und dorthin stecken wo die Sonne nie hinscheint.

  4. Ich halte es für unmöglich, dass alle moslemische Richtungen und Strömungen sich durch EINE zentrale Autorität artikulieren können.

    Und das mit der Scharia kann das rosige Schweinchen sich abschminken…

  5. Der „gläubige Mann“ macht sich an die Arbeit. Als Großmufti ist er geistlicher und weltlicher Herrscher über ausnahmslos alle Europäer, nicht nur über die Muslime. Denn „ungläubige Hunde“ sind a priori dem Großmufti tributpflichtig, dies ist Lehre des Koran.

    Wird er bald als autokratischer Herrscher in Brüssel sein „Amt“ antreten ?

    Es kann durchaus so sein, wenn wir nicht aufpassen und dem drohenden Machtgelüst nichts entgegensetzen.

    Tempora mutantur, manchmal schneller als gewünscht.

    Und wer sich zu spät wehrt, den bestraft das Leben ……

  6. Soviel ich weiß, gibt es doch unter anderen, Schiiten und Sunniten, die sich auf spezielle Weise gegenseitig niedermetzeln. Können sich beide Richtungen auf einen Vertreter festlegen ?
    Bei der Toleranzlage dieser Religion möchte ich das aber sehr bezweifeln.

  7. Leute, alleine der Gedanke das diese frühmittelalterlichen FASCHISTEN, hier etwas „zu Sagen“ hätten, ist schon völlig abwegig.

  8. OT:

    In der Türkei versucht Erdogan, die Opposition durch Verhaftungen auszuschalten:

    „Während Generalstaatsanwalt Abdurrahman Yalcinkaya heute morgen hinter verschlossenen Türen vor den elf Verfassungsrichtern sein Schlussplädoyer im Verbotsverfahren gegen die regierende religiös-konservative AKP hielt, lief gleichzeitig die Meldung über die Nachrichtenagenturen, dass die Polizei bei einer Großrazzia in Istanbul und Ankara 24 Menschen festgenommen hat, darunter den Leiter des Hauptstadtbüros der wichtigsten Oppositionszeitung „Cumhuriyet“, Mustafa Balbay. Ebenfalls festgenommen wurden zwei ehemalige Generäle.“

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,563289,00.html

  9. Ausgerechnet dieser Fanatiker Ceric, der in seiner Heimat meist als Mullah-Schwein bezeichnet wird, möchte noch zum Oberhirten ernannt werden. Wer weiss, in der EU ist alles möglich.

  10. Bosnien – Herzegowina :
    Staatsbürgerschaft für ehemalige Kämpfer
    aus Jemen, Ägypten,Afganistan.
    Moscheen die reinsten Marmorpaläste finaziert
    mit Petro-money.Tschador- Prämie für Muslimas.
    Selbst eingessene Muslime beobachten mit
    “ Schaudern “ die Entwicklung Richtung
    Mittelalter.
    Der Großmufti Ceric hat soviel Dreck am Stecken, das jeder aufgeklärte Journalist /
    Politiker sich dem nichtmal nähern würde.
    Der Ansatz ,ein Oberhaupt für alle Muslime
    kann nicht funktionieren.Es geht jedoch in
    die Richtung,unseren eu.Abgeordnenten ein
    Gremium zu zuordnen.
    Wenn dieser “ Freak“ Stoibles Islamkonferenz
    lobt, DAS SOLLTE UNS ZU DENKEN GEBEN !

    Adam

  11. Die Zahl der Muslime nimmt täglich zu – durch Zuwanderung und Uebertritte.
    Jetzt kommen die ersten offiziellen Ansprüche des Islam, auch in Europa nach der Scharia zu leben.
    Faktisch ist es ja bereits so, dass viele Muslime bereits nach der Scharia in Europa leben.

  12. @ PI

    OT gelöscht, darüber haben wir doch schon berichtet….

    PI hat zwar schon darüber berichtet, daß der Generalsekrätär des Zentralrats der Juden Faruk Sen verteidigt hat. Aber der von PI gelöschte Kommentar #1 handelte davon, daß jetzt auch der Vorstand der Türkischen Gemeinde in Deutschland Faruk Sen unterstützt. Darüber hat PI noch nicht berichtet.

  13. Wenn dieser ” Freak” Stoibles Islamkonferenz
    lobt, DAS SOLLTE UNS ZU DENKEN GEBEN !

    naja eigentlich auch nicht unbedingt,denn daß ein Freak eine Freak Show lobt, liegt auf der Hand…. 😉

  14. Forderung 10 hoch x einer von Allmachtsfantasien degenerierten Person aus der Politideologie der Unterwerfung, im Osten nichts neues….

  15. Kann es vielleicht sein, dass Westeuropa im letzten Balkan-Krieg auf der falschen Seite gestanden hat?
    Jetzt werden wir die islamischen Geister, die wir damals unterstützt hatten, nicht mehr los.

  16. Diese Steinzeitfanatiker wollen einen Papst! Wie wärs erstmal mit ’ner richtigen Religion? Was ist das nächste, Mosel-Weihnachten? *prust* Und das blutgierige Gefasel von Scharia ist nur eines:

    EINE KRIEGSERKLÄRUNG!

  17. @sniper:

    Sag ich doch! Ich hab nur ein spezielles Problem mit der andren Sache. Persönlich wie allgemein.

  18. Im übrigen wäre die Idee eines Imams im Sinne eines christliche Papstes eine Fortführung der schiitischen Tradition. Da weiß man gleich, von wem unser Möchtegern bezahlt wird. Jedenfalls sehen diese Schia-Musels aber nur direkte Nachkommen Alis (Schwager des kinderlieben Propheten) als legitime Imame an, komischerweise erbt der nämlich ein geheimes Wissen und Verständnis des Korans. (Wir ahnten es immer, jetzt ist es amtlich: Das ist erblich! 😉

    Jedenfalls würden die Sunniten durchdrehen, weil sie ja die Nachkommen Alis nicht als legitim erachten und deshalb die ganzen Alis und Schiiten gemetzelt haben, wo immer es ging. Und die Schiiten warte auf den verborgenen Imam Mahdi und Ceric ist weder verborgen, noch ein Abkömmling Alis. Also: Flippen auch die Schiiten aus. Soll ich weitermachen?

    Darum sind diese Retardierten sich in nur einer Sache einig: Ungläubige sind Schweine. Keine wirklich gute Ausgangslage für einen Konsens. *grins*

  19. #22 C. Mori (01. Jul 2008 21:39)
    #22 C. Mori (01. Jul 2008 21:39)
    Kann es vielleicht sein, dass Westeuropa im letzten Balkan-Krieg auf der falschen Seite gestanden hat?
    Jetzt werden wir die islamischen Geister, die wir damals unterstützt hatten, nicht mehr los…Ziatat Ende

    Wir werden die stolzen Serbern noch dringend brauchen, allein schaffen wir das alles nicht mehr.

  20. Jeder, der sich hier um den Obermuselmanenposten bewirbt und dazu die „Scharia einführen will, sollte man sofort festsetzen, als mitverantwortlich für die Verbrechen gegen die Menschlichkeit in den islamischen Ländern vor den europäischen Gerichtshof für Menschenrechte stellen und aburteilen.
    Dieses Gesocks, das die Versklavung der freien Menschheit unter dieses widerliche System fordert, gehört in die dunkelste Zelle, die man finden kann.
    Die „Scharia“ sollte auch die UNO endlich offiziell als das erkennen, was sie ist – eben eine Anstiftung zu Verbrechen gegen die Menschlichkeit.

  21. Und wieder ein beweis, dass die cdu weder christlich, demokratisch schon gar nicht, ist:

    Die genannte zeitschrift European View wird von einer Brüsseler „denkfabrik“ herausgegeben, die der EVP und somit der CDU nahesteht.

    Es ist nicht
    Theo Retisch,
    dass in diesem artikel die scharia gefordert wird:

    ). „Demzufolge ist die islamische Verpflichtung auf die Scharia immerwährend, nicht verhandelbar und unbefristet“, so Ceric in dem englischsprachigen Text.

    Nachlesen auch hier: http://www.welt.de/politik/article1987988/Aufsatz_in_CDU-naher_Zeitschrift_fordert_Scharia.html#vote_1987996

  22. #28

    Jo, die Seitenwahl hatte ich damals zur tagesaktuellen Zeit schon nicht geschnallt.

  23. #15 Adam (01. Jul 2008 20:54)
    > Wenn dieser ” Freak” Stoibles Islamkonferenz
    lobt, DAS SOLLTE UNS ZU DENKEN GEBEN !

    Das Problem ist doch schon grundsätzlich: Durch so eine Konferenz verhandelt die Politik mit den Vertretern der Moslems über ihre Integration. Was gibt es da zu verhandeln? Gegenleistung für verfassungskonformes Verhalten? Welchen Nutzen haben wir davon?

  24. #29 Der Hammer

    Jeder, der sich hier um den Obermuselmanenposten bewirbt und dazu die “Scharia einführen will, sollte man sofort festsetzen, als mitverantwortlich für die Verbrechen gegen die Menschlichkeit in den islamischen Ländern vor den europäischen Gerichtshof für Menschenrechte stellen und aburteilen.
    Dieses Gesocks, das die Versklavung der freien Menschheit unter dieses widerliche System fordert, gehört in die dunkelste Zelle, die man finden kann.
    Die “Scharia” sollte auch die UNO endlich offiziell als das erkennen, was sie ist – eben eine Anstiftung zu Verbrechen gegen die Menschlichkeit.

    Das ist zwar ein Schritt in die richtige Richtung, aber nur halber Schritt.

    Das Ziel muss heissen: Ein islamfreies Europa!

    Diese Bürzelbeter-Sekte muss als das behandelt (und verboten) werden, was sie in Wirklichkeit ist: Eine kriminelle Vereinigung!

    Genauso, wie die Mafia und andere Verbrechersyndikate geächtet werden müssen, ist auch der Islam in diese Kategorie der illegalen Aktivitäten einzuordnen.

    Europa muss islamfrei werden! Wir haben noch andere wichtige Aufgaben, als uns auch noch täglich wegen dieses Packs herumzuärgern und andere überfällige hoheitliche Maßnahmen der Staaten zu versäumen.

    Auf vielen wichtigen und zukunftsträchtigen Forschungsgebieten (Bio, Kommunikationstechniken etc.) fällt Europa hinter USA und Asien zurück und wir vertrödeln hier unsere Zeit mit diesem Steinzeit-Verbrecherclub namens Islam.

    Jagt die Musels aus Europa zurück in ihre Geröllwüsten. Dort können sie ja in Muße ihren Hobbies nachgehen, alsda wären: Steinigen, Handabhacken, kleine Mädchen vernaschen, Schlachttieren genüsslich die Gurgel durchschnippeln und sich gegenseitig in die Luft jagen.

    Aber nicht in Europa! Es reicht!

  25. Und genau dieser Kerl war es, der in einem Fernsehinterview dem Papst seine Regensburger Rede soooo großmütig verzieh….. und darauf ergänzend bemerkte, dass er hoffe, dass der Papst dann, wenn muslimische Geistliche „auch einmal einen Fehler machen“ würden, sich daran dankend erinnere und ebenso kulant reagiere wie er.
    Wie gerissen und hinterlistig!

  26. Der Taqquia-Profi Ceric, der hierzulande als „Modererater und weltoffener“ Muslim gefeiert wird, befürwortet u.a. für Europa am „Imamat“, also einen theokratischen Muslim Staat unter dem Gesetz der Scharia.

    In der ECRF arbeitet er unter dem Vorsitz von Yusuf al-Quaradawi, einem einflussreichen, salafistischen Islamist reinsten Wassers. U.a. ist auch die verfassungsfeindliche national-faschistisch/islamistische Milli Görüs mit von der Partie.

    Es ist ein offenes Geheimnis, dass der „tolerante“ Ceric von den saudischen Wahabiten gefördert wird, die ihre radikale Variante des radikalen salafitischen Ur-Islam in der ganzen Welt verbreiten.

    Sein Vorsitzender, Quaradawi, verweist in einem Essay über Fatwas über die Notwendigkeit, auf alle Rechtstraditionen zurück zu greifen und nennt diese undogmatische Vorgehensweise „die Position der Mitte“ (minhaj-al-wasatiyya). Wie diese „Mitte“ auszusehen hat, erläutert ein Auszug aus Wikipedia:

    * Qaradawi billigt Selbstmordattentate als erlaubten Märtyrertod und sieht in ihnen in einem solchen Fall nicht den im Islam streng verbotenen Suizid. Er hat in zahlreichen Interviews und Fernsehsendungen seine Ansicht verbreitet, dass Selbstmordattentate in Israel islamisch gerechtfertigt seien.[11][12] Qaradawi erklärt dabei sowohl Frauen und Kinder für nicht schützenswert, da die ganze israelische Gesellschaft militarisiert sei[13], genau so wenig wie deren Eigentum: Es ist durch islamisches Recht festgelegt, dass Blut und Gut der Menschen des Dar al-Harb nicht geschützt sind. Denn sie kämpfen gegen die Muslime und sind ihnen feindlich gesinnt, sie haben den Schutz ihres Blutes und Gutes verwirkt[14].

    * Qaradawi hält Homosexualität für eine „geschlechtliche Abartigkeit“. Die Strafe ist dieselbe wie für Prostitution: 100 Peitschenhiebe.[15].

    * Qaradawi befürwortet die Todesstrafe für „Abkehr vom Islam, nachdem man ihn freiwillig angenommen hat und später auf solche Art offene Auflehnung kundtut, die die Zusammengehörigkeit der muslimischen Gemeinschaft bedroht“[16].

    * Qaradawi hält die Todesstrafe für außerehelichen Geschlechtsverkehr für angemessen, „wenn mindestens vier rechtschaffene Leute Zeugen des tatsächlichen Geschlechtsverkehrs gewesen sind und vor Gericht bezeugen, dass sie es gesehen haben“[17].

    * Qaradawi ist der Ansicht, dass eine Ehefrau sich nicht gegen ihren Mann auflehnen darf. Versagen alle „guten Worte“ und „freundlichen Argumente“ des Mannes, um dieses Verhalten zu korrigieren, darf er seine Frau „leicht mit den Händen schlagen, „wobei er das Gesicht und andere empfindliche Stellen zu meiden hat“[18].

    * Qaradawi hält das Ablegen des Kopftuchs für erlaubt, sofern es für die Ausführung einer „Märtyreroperation“ erfolgt und nicht um die weibliche Schönheit zu zeigen. Die Frau brauche auch keinen mahram (männlichen Verwandten) zur Begleitung und nicht die Reiseerlaubnis ihres Ehemanns oder Vaters, da der Jihad durch eine Besatzung zur individuellen Pflicht (Fard) werde.[19]

    * Qaradawi hält es für die Pflicht muslimischer Frauen, das Kopftuch zu tragen und Kleidung, die alles außer Gesicht und Händen bedecke. Der Ehemann müsse seiner Ehefrau dies befehlen und falls sie dem endgültig nicht folge und kinderlos sei, sich scheiden lassen.[20]

    * Qaradawi befürwortet die Polygynie (nicht auch Polygamie für Frauen), weil dies der Natur von Männern entspreche[21].

    * Interreligiöse Ehen (ausschließlich für muslimische Männer, nicht für muslimische Frauen) erklärt Qaradawi nur unter vier Bedingungen für zulässig: erstens müsse die Ehefrau eine praktizierende Anhängerin einer Buchreligion sein, zweitens müsse sie sittlich einwandfrei sein (was nach Qaradawis Ansicht die meisten Frauen dieser Religionen ausschließt), drittens dürfe es keine Jüdin (also Spionin) sein, außer wenn diese israelfeindlich eingestellt sei, und viertens dürfe selbst dann noch keine Ehe geschlossen werden, sofern der Mann nicht glaubensfest genug sei oder die islamische Erziehung der Kinder gefährdet wäre[22].

    * Qaradawi hat die Beschneidung weiblicher Genitalien (FGM) islamisch gerechtfertigt – sie sei nach verschiedenen Rechtsschulen Pflicht (Fard), empfohlen (Sunna) oder erlaubt (Mubah). Er selbst halte sie für erlaubt; jedoch (unter Berufung auf einen schwachen Hadith) solle nur ein kleiner Teil geschnitten werden[23]. Qaradawi nahm an einer internationalen Konferenz der al-Azhar-Universität teil, die am 23. November 2006 einen Beschluss veröffentlichte, der die Genitalverstümmelung ablehnt[24]. Ende Juni 2007 wurde ein ägyptisches Gesetz von 1997, welches FGM verbot, aber viele Ausnahmen zuließ, durch einen Erlass zum ausnahmslosen Verbot[25]. Qaradawi hat auch danach seine persönliche Unterstützung erklärt für diejenigen, die FGM „im Interesse ihrer Töchter“ finden[26].

    * Qaradawi erklärt Statuen als islamisch verboten (haram), einschließlich altägyptischer Statuen, aber mit Ausnahme von Puppen und Schokoladenfiguren.

    Da wir davon ausgehen können, dass der „moderate Muslim“ Ceric die Auffassung seines Vorsitzenden teilt, können wir sicher von ihm noch Einiges erwarten.

  27. Mustafa Ceri? – der eine einzelne „große Autorität der Muslime in Europa“, die auf der „unverhandelbaren, ewigen Scharia“ basieren soll, gefordert hat – hat auf einem Symposium, das Milli Görus im Jahr 2007 veranstaltet hat, näher erläutert, wie er sich die Umsetzung der Scharia vorstellt.

    Während die Akida eine persönliche Angelegenheit wäre, sei die Scharia eine kollektive. Die Scharia stehe immer in Verbindung mit der Moral und Moral sei keine rein individuelle Angelegenheit. Bei der Moral gehe es immer auch um die Beziehung zum Anderen.
    (. . . . . . . .)
    Den Begriff der Scharia diskutierte Ceric anhand der Arbeit von Asifa Quraishi, die die Scharia im Kontext der amerikanischen Verfassung untersucht habe. Ihre Arbeit zeige, wie heuchlerisch die Muslime sind, wenn sie über die Implementierung der Scharia in ihrem Alltag sprechen und wie heuchlerisch der Westen in seiner Forderung, die Scharia aufzugeben, ist. Denn selbst in den muslimischen Ländern, die behaupten, sie würden die Scharia umsetzen, werde diese nicht umgesetzt. Ceric wies darauf hin, dass der Fikh nicht die Scharia ist. Der Fikh ist nur der Versuch, die Scharia zu verstehen. Die Scharia ist transzendental, nie vollständig bestimmbar. In der Geschichte waren die Rechtsgelehrten unabhängig von der Politik. Sie waren Wissenschaftler und Gelehrte. Als sie Teil des politischen Systems wurden, verloren sie ihre Freiheit und Würde. Und das sei eines der Hauptprobleme der heutigen Zeit. Selbst wenn viele muslimische Staaten behaupten würden, dass ihre Rechtsprechung auf der Scharia beruhe, so sei dies falsch, denn die Basis sei eher die jeweilige Tagespolitik. Die Rechtsgelehrten würden abseits der Gesellschaft stehen.

    http://www.igmg.de/symposium-2007.html

    Mustafa Ceri? verlangt also, daß von der Politik unabhängige islamische Rechtsgelehrte die Scharia festlegen. Und er verlangt auch, daß diese Scharia dann konsequent und ohne Rücksicht auf die Tagespolitik in die Gesetzgebung umgesetzt wird.

  28. #29 Der Hammer schreibt:

    „Dieses Gesocks, das die Versklavung der freien Menschheit unter dieses widerliche System fordert, gehört in die dunkelste Zelle, die man finden kann.“

    In diese dunkelste zelle gehören alle die bonzen aus parteien, medien, kirchen, vereine u.v.a.m., die uns diese grausamkeiten eingebrockt haben.

    Nicht mal
    Theo Retisch
    sind die musels daran schuld, sondern die volksverräter in europa.

  29. In dem von PI-verlinkten Artikel der Zeit steht, daß Mustafa Ceric dafür plädiert, die Integration der Muslime selbst um den Preis der Assimilation voranzutreiben.

    Auf der anderen Seite müssten die Muslime ihre Reserve gegenüber dem Begriff »Integration« aufgeben, meint der Mufti: »Wir müssen den Muslimen die Angst vor dem Identitätsverlust nehmen, die sie mit diesem Begriff verbinden. Früher hatte ich selber große Bedenken gegen Assimilation. Heute finde ich die Integration der Muslime in die europäischen Gesellschaften so wichtig, dass ich sage: Wir müssen sie selbst um den Preis der Assimilation vorantreiben.

    http://www.zeit.de/2006/49/Mustafa-Ceric?page=3

    Offensichtlich ist Mustafa Ceric ein Meister der Taquia. Und die Zeit veröffentlicht diese Taquia auch noch. Auf dem „Tag der Brüderlichkeit und Solidarität“, der von Milli Görüs im Jahr 2008 im belgischen Hasselt veranstaltet wurde, sprach Mustafa Ceric ehrlich aus, was er von der Assimilation hält.

    Unter den Gästen befand sich auch der bosnische Großmufti Prof. Dr. Mustafa Ceric, der sich gegen jede Art von Assimilation und Entfremdung von Werten und für Dialog und Solidarität aussprach. Ceric, der darauf verwies, dass es unbedingt erforderlich sei, auch in schlechten Zeiten Brüderlichkeit an den Tag zu legen, bemerkte auch, dass man, bevor man einen Dialog mit anderen führt, sich erst die Muslime untereinander besser kennen lernen müssen.

    http://www.igmg.de/verband/verband/newsdetails-verband/article/22/25000-teilnehmer-beim-tag-der-bruederlichkeit-und-solidaritaet-in-hasselt.html

  30. Wir basteln uns einen riesen Balkan auf deutschen Boden und West-Europa zusammen, und genauso wie der Balkan inklusive Kovoso wird uns das Projekt Viel-Völker-Staat BRD/EU um die Ohren fliegen. Und die Islamisten dürften die Initialzündung geben.

  31. # 38 Dietrich von Bern
    # 39 Walter M
    # 41 Walter M

    Punktlandung !
    Hintergrundwissen von Insider für Leser.

    Dank an euch beide.

    Ich hab Herrn Ceric schon länger im Blick.

    Adam

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