Frauen kann man in Afghanistan einfach so erschießen, vor laufenden Kameras, ohne dass jemand sich daran stört und mehr noch: Die Presse wird zu solchen Events offiziell eingeladen, lässt sich für Propagandazwecke einspannen und arbeitet mit den Taliban zusammen. Das hat nichts mit dem Islam zu tun? Dann sind offenbar Frauen als Menschen nichts wert.

AP-Fotograf Rahmatullah Naikzad war Zeuge eines Taliban-Mordes an zwei Frauen, die sich angeblich für westliche Kundschaft prostituiert haben sollen (PI berichtete). Die beiden Frauen (Foto) unterhielten sich noch miteinander, kurz bevor sie von den Taliban erschossen wurden. Die gleichen Frauen am nächsten Morgen sehen Sie hier. Naikzad konnte die Exekution offenbar ungestört fotografieren und sogar filmen:

Was bedeutet das? Dass die Taliban ganz offensichtlich die AP zur Exekution eingeladen haben. Sie wollten die Presse dabei haben, benutzten die Medien für die eigene menschenfeindliche Propaganda.

Ist der Fotograf noch ein Zeuge des Verbrechens oder bereits ein Mittäter? Wenn jemand von einem Verbrechen weiß, bevor es geschieht, müsste er dann nicht als ethische Verpflichtung versuchen, dieses Verbrechen zu verhindern? Wenigstens die Behörden informieren oder die NATO?

Wie dieses Foto schließen lässt, ist der Herr Fotograf gut Freund mit den Taliban, ansonsten hätte er ein solches Bild gar nicht machen können:

Anscheinend wurde Naikzad von den Taliban schon den ganzen Tag mit auf Tour genommen, bevor die beiden Frauen exekutiert worden sind.

Der Fotograf war vor den Exekutionen,während (Foto oben) und am nächsten Morgen nach den Erschießungen vor Ort. Demnach muss er mindestens 24 Stunden mit den Taliban gemeinsam verbracht haben.

Hat er auch nur das Allergeringste unternommen, um die beiden Frauen zu retten? Kaum. Die AP arbeitet mit den Taliban zusammen, ob sie dafür wohl bald den Pulitzer-Preis bekommt?

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49 KOMMENTARE

  1. Dass sich die Presse für solche Exekutionen einspannen lässt, ist schlimm.

    Es zeigt sich wieder einmal, dass im Islam die Frau keinen Wert an sich (als Mensch – Menschenwürde!) hat.

    Danke für den guten Bericht!

  2. Muß kein Nachteil sein.
    Die Bilder kann jeder Zuseher selber bewerten. Die Information aber ist jetzt eindrücklich vorhanden.

  3. Die Steinzeitbrigade versteht es, mit den Medien westlicher Prägung zu spielen. Kein Wunder, sie haben genügend „Kundschafter“ in den Ländern der Freiheit.

    Aber sie begehen einen für sie tödlichen Fehler: Sie halten die Freiheit für schwach, weil sie Freiheitsrechte gewährt.

    Die Freiheit ist nie schwach, sondern immer stark. Sie wird die Aggressoren zerschmettern, nicht nur ideell, bei fortdauernder Aggression auch physisch.

    Was lange währt, wird dann wieder gut. Denn Geduld ist auch ein Merkmal der Freiheit.

  4. „…den verfluchten Chador und die noch verfluchtere Burka…“

    Oriana Fallaci in ihrem 2002 Bestseller „die Wut und der Stolz“. Das Buch wurde in Italien in nur 14 Tagen über eine Million mal verkauft!top

  5. Jetzt könnte man ganz zynisch argumentieren „Was wollt ihr, es waren doch nur Säcke, die zufällig auch laufen konnten“. Soweit kommt es nämlich, wenn man dem weiblichen Teil der Menschheit das Menschsein verwehrt. Wenn jemand andere zwingt in Säcken rumzulaufen und auch alle weiteren Menschenrechte verwehrt, dann hat er meine tiefste Verachtung. Widerliches Pack!

    Man kann dem Fotografen aber nicht vorwerfen, dass er nicht das „Allergeringste unternommen“ hat, um die Frauen zu retten. Was hätte er auch tun können? Andernfalls wäre er selbst erschossen worden. Die Frage ist eher, was er dort gesucht hat. Und man muss hinterfragen, ob die Präsenz u.a. der Bundeswehr in diesem Land überhaupt Sinn macht. Wirklich große Erfolge gegen diese Mördersekte Taliban gab es jedenfalls nicht zu vermelden.

  6. das mit dem „gut freund sein“ ist quatsch, die taliban gestatten solche fotos zur machtdemonstration alle nase lang. im bbc oder cnn ist es nicht unüblich, sich so zu zeigen. die taliban instrumentalisieren eben die presse wie jede andere politische macht auch, nur auf ihre eigene, unmenschliche art.

  7. #4 topcruiser (16. Jul 2008 10:23) “…den verfluchten Chador und die noch verfluchtere Burka…”

    Oriana Fallaci in ihrem 2002 Bestseller “die Wut und der Stolz”. Das Buch wurde in Italien in nur 14 Tagen über eine Million mal verkauft!top

    Oder hier:

    Die Freiwilligkeit, die Burkha zu tragen:

    http://www.liveleak.com/view?i=426_1181556194

    Die Frau ist hier nur (Film) ein Stück Dreck, nicht mehr.

  8. Wer sagt denn, dass der Fotograf extra zur Exekution eingeladen worden ist? Kann es nicht auch sein, dass der Fotograf einen Termin mit den Taliban gemacht hat und die sich als Highlight für seinen Besuch ein paar „versprochene“ Opfer besorgt hat?

    Dieser Zynismus oder sogar die Mittäterschaft wie in diesem Fall macht Terror weltweit und insbesondere zwischen Gaza und Kabul erst möglich. Was kann den Mördern besseres passieren als das sie das Material erst gar nicht selbst filmen und in Umlauf bringen müssen sondern das willfährige sog. Reporter das Material gleich vor Ort mit eigenen Material erstellen. So kann sich auch eine Gangstertruppe einen Mord leisten, die vielleicht zu blöd ist, mit einer Kamera umzugehen oder das Internet zu bedienen. Ein wahrer Fortschritt.

  9. Das ist ja generell nichts Neues. Alle terroristischen Organisationen von rechtsextrem über islam bis hin zu linksextrem nutzen die Naivität der Hilfsorganisationen und die Todesgeilheit der Presse.

    Könnt ihr euch noch an England erinnern, wo sich nicht nur die Presse sondern auch die Regierung entschieden haben, den Anti-Terror-Krieg aus rücksicht auf die Gefühle der Moslems nicht mehr so zu nennen?

    Ist das selbe Schema.

  10. Aufgabe eines Journalisten ist es zu dokumentieren und zu berichten – und es ist manchmal äusserst bitter, sich darauf beschränken zu müssen und nicht eingreifen zu können. Manche Berichterstatter, vor allem Kriegsberichter, zerbrechen daran.

    Welche Chance hätte der Fotograf wohl gehabt. Kamera gegen Kalashnikov ? Ich möchte die Sprücheklopfer hier mal in einer solchen Situation sehen.

    Nein, die einzige Möglichkeit ist, einen solchen Auftrag abzulehnen. Da würde auch niemand etwas gegen sagen (können), wenn sich ein Journalist verweigert oder sein Material zurückhält.

    Andererseits: Woher bekämen Seiten wie PI denn ihr Material zur Unterfütterung ihrer Thesen ? Nur aufgrund solchen Materials können wir doch überhaupt den Schönrednern, den Gutmenschen, den Islamverharmlosern, letztlich den Propagandisten des „friedlichen Islam“ selbst entgegentreten.

    Statt den Journalisten uz verunglimpfen, sollten wir lieber fragen, wo denn die wütenden Protestdemonstrationen der rot-grünen Weltverbesserer und der Muslimverbände bleiben ….

  11. Was mich bei dem ganzen Thema „Taliban und Frauen“ besonders ärgert, ist das laute Schweigen der sogenannten Frauenrechtlerinnen in Deutschland (und im ganzen Westen). Da wird sich darüber aufgeregt, wenn jemand statt „Liebe Wählerinnen und Wähler“ nur „Liebe Wähler“ sagt, oder bei einer Stellenausscheibung für den Bau die Frauen „vergessen“ werden. Aber die nicht vorhandenen Menschenrechte der Frauen im Islam sind prinzipiell eine „kulturelle Angelegenheit“ in die frau sich nicht einmischen darf.

  12. Ein heikler Fall, denn durch die Bilder wird der Westen informiert und die Täter demaskiert.
    Die Frage bleibt aber, wie stark das Propaganda für die Taliban ist – Talibansympathisanten werden sich daran laben, der Westen vielleicht um ein halbes Prozent aufwachsen …

  13. #10 KDL:

    Stimmt so nicht ganz. Das Kampflesben-Blatt „Emma“ hat schon des öfteren sehr erfreulich kritische Berichte über die Stellung der Frau im Islam gebracht und solche Gewalttaten in einen unmittelbaren Zusammenhang zum Islam gestellt. Man kann ja von Frau Schwarzer halten was man will, aber dass sie sich zu solchen schrecklichen Ereginissen ausschweigt, nun wirklich nicht. Da eine solche Behandlung von Frauen in der islamischen Welt nunmal leider Alltag ist, kann sie auch nicht zu jedem Einzelfall(tm) Stellung beziehen…

  14. Hier hört dann die Verschleierungstoleranz der Medien plötzlich auf , aber auch nur weil das alles weit weg ist-plötzlich ist der Schleier
    nicht mehr modisches Acessoir oder Teil des individuellen Glaubens -ganz anders in Europa
    dort wird Ehrenmord und Verschleierung der völlig versklavten Frauen nicht von der linken Presse kritisiert – das zeigt die Verlogenheit und Zielrichtung dieser Presse, welche dann andererseits Pi als rechtsradikal beschimpft.

  15. #13 mullah-milch

    Ja, du hast natürlich Recht. Ich hatte ja nur vergessen zu schreiben „abgesehen von Alice Schwarzer“. Dass ich diese Frau aus diversen Gründen dennoch nicht ausstehen kann steht auf einem anderen Blatt.

    Aber weitere deutsche Frauen, die sich auf diesem Gebiet hervortun fallen mir dazu leider keine ein, allerdings ein paar türkische, wie Necla Kelek.

  16. …im Grunde ist es nichts Halbes und nichts Ganzes. Denn eine Exekution der Frauen ist nicht zu sehen. Die Bilder sind zu dunkel. Da kann alles Mögliche oder Unmögliche dargestellt sein. Die beinharten Linken und Rechten werden sagen, dass es ein Fake ist um die Gewaltgeilheit der Bild-Konsumenten und der Medien vorzufühen.
    Dass es gar keine Exekution gegeben hat. Es gab keine Opfer. Man legte ein paar Säcke hin und drapierte ein bisschen Flüssigkeit darum herum, die vielleicht an Blut erinnern könnte.
    In schwarz/weiss-Filmen benutzte man dickflüssigen Kakao um Blut zu simmulieren.
    Wer weiss, was es hier ist ?
    ….Und ganz im Gegenteil, die Taliban ehren und schätzen die Frauen.
    Entweder man zeigt sowas wirklich und richtig ohne auf Empfindlichkeiten und Pingeligkeiten von „Westlern“ Rücksicht zu nehmen, oder man hat ständig eine Hickhacksituation die überhaupt keine Klarheit, auch keine furchtbare, gibt. Solche Unschärfen arbeiten den den Taliban nur in die Hände. Man könnte das Video auch als Fake ansehen um die Taliban zu diskreditieren, die in Wirklichkeit ganz moderate Demokraten sind die Religiosität verwirklichen, – also nichts weiter als unsere Brigitte lesenden KässmännInnen und Ratzingers auch. – So dass sogar Kurt Beck mit ihnen irgenwas verhandeln wollte.
    Und das ist doch eigentlich gut.

  17. Die große Hure „Presse“. Wenn es der Sensation, der Auflage dient, macht sie alles.
    Das war schon immer so. Die ganzen „ethischen Selbstverpflichtungen“ sind eine einzige Heuchelei. Darum kann ich einem bei der Ausübung seines Jobs getötetem Journalisten auch nicht wirklich nachtrauern. Er weiß, was er tut. Und wer sich in Gefahr begibt, kann darin umkommen.

  18. Selbst wenn dieser Sensationsjournalist „zufaellig“ diesem Mord beigewohnt haette, dann haette er diese Bilder nicht veroeffentlichen muessen. Man muss kein Held sein und versuchen, ein Verbrechen zu verhindern in Gegenwart von einem Dutzend Kalaschnikows. Aber diesen Primaten ein Podium gehen – das ist schamlos.

  19. Ein grundsätzliches Problem: Wo stehen die Menschen, welche Überzeugungen haben sie, wofür haben sie Sympathien? Meine Vermutung ist, dass es in Afghanistan zuviele Menschen gibt, die klammheimliche Freude empfinden über derartige Aktionen der Taliban. Alle Bemühungen des Westens das Land zu befrieden und wieder aufzubauen sind in diesem Fall umsonst.

    Ähnliche Überlegungen muß man zur Lage in unserem Land anstellen. Zuviele Muslime halten sogenannte Ehrenmorde an Frauen für gerechtfertigt. Einige äußern dies sogar öffentlich. Unsere Politiker kapieren nicht, dass diese Kulturen völlig inkompatibel zu unserer Kultur sind.

  20. Wenn jemand von einem Verbrechen weiß, bevor es geschieht, müsste er dann nicht als ethische Verpflichtung versuchen, dieses Verbrechen zu verhindern? Wenigstens die Behörden informieren oder die NATO?

    Schwachsinn.

    „Hallo Nato, hier Fotograf! Bitte schicken Sie mal schnell ein paar Kampfbomber, hier soll jemand vielleicht irgendwann irgendwo exekutiert werden…“

  21. Was mir an dem Bild der „Taliban“ auffällt, ist dies: Ihre Kleidung, ihre Vermummung ist aus ihrer Tradtion und von ihnen gemacht, sehr beeindruckend und für die gutmenschlichen Romantiker sicher furchtbar gefährlich und eindrucksvoll. Aber womit sie wirklich Macht und Kraft ausüben – die Waffen – die sind alle von anderen, den Russen oder dem Westen.

  22. Ich hoffe, dass die Drahtzieher des Verbrechens an den armen Frauen und dieser perverse sadistische komplizenhafte Journalist Gottes Strafe trifft.

  23. Diese Taliban kämpfen gegen alles, gegen den Westen, gegen die eigene Bevölkerung, gegen Frauen, gegen Kinder…
    Alles im Namen Allahs.
    Die werden niemals begreifen dass alle Menschen besser leben könnten wenn sie den Kampf einfach aufgeben und beginnen sich in ie Gesellschaft zu ordnen, ihren Mitmenschen zu helfen, etwas zu schaffen anstatt nur zu zerstören.

    Natürlich ist es auch grausam wenn das westliche Militär Kollateralschäden verursacht oder eine Bombe in einen zivilen ort fliegt – es ist aber keine Absicht und kein Soldat ist stolz darauf unbewaffnete Zivilisten zu töten (es sollte jedenfalls keiner sein).

    Die Hinrichtung von Menschen aus niederem Anlass, ich hoffe dass solchen Kämpfern von de Special Forces ordentlich eingeheizt wird.
    Das muss einmal ein Ende haben, wir leben im
    21. Jahrhundert – bei uns laufen bald Roboter auf den Straßen und die Knallen alles ab was vor die Flinte kommt aufgrund ein paar Worte die tausende Jahre alt sind.
    Das kann alles nicht mehr wahr sein.
    Was ist das für ein Planet, merken die nicht, dass wir relativ gut leben, dass sie auch in Frieden leben könnten mit dem Nötigsten (sicherlich nicht im Wohlstand wie wir, das ist mir klar)?
    Wie kann es Ihnen eine Freude bereiten Wehrlose zu erschiessen, zu steinigen, aufzuhängen – wegen ein paar „Verhaltensfehlern“.
    Wenn sie nur Mörder töten würden oder sonstige Schwerkriminelle – keiner würde etwas dagegen sagen.
    Ich begreife das nicht.

  24. Ist der Fotograf noch ein Zeuge des Verbrechens oder bereits ein Mittäter?

    So weit würde ich nicht gehen. Schließlich kann der Fotograf aus der Situation heraus nichts anderes machen, als den kranken Irrsinn zu dokumentieren. Wer sich auflehnt wird gleich erschossen oder als Geißel genommen.

    Das er die vermutlichen 24 Stunden dort war, beweist auch nichts. War vielleicht den Umständen angepasst und vorgegeben.

    Den Bericht finde ich jetzt eher an den Haaren herbeigezogen, was aber die Tatsache nicht vergessen lässt, dass die Verbrechen im Namen des Islam gemacht, nicht zu vertuschen sind!

  25. Der Mensch ist im Islam nicht wichtig. Da zählt nur das, was Islam heisst: Unterwerfung. Mit allen Mitteln. Das ist der Kern des Glaubens.

    Wozu? Damit die Chefs Macht haben. Manchmal heissen sie Mullah, manchmal Iman, manchmal Taliban.

  26. @#31 FreeSpeech (16. Jul 2008 13:36)
    Sehr guter Kommentar.

    Deine Analyse passt übrigens zu jeder Religion.

  27. #32 Laurel
    Falsch, alle anderen Religionen beachten das Individuum.
    Die Islamische Umma ist ein Sonderfall, der sonst nur in irgend welchen Psychosekten, oder im Sozialismus vorkommt.

  28. Mal von der unsäglichen Dummheit .. wenn es denn Dummheit ist … des Journalisten abgesehen, ist es ein weiterer Beweis dafür, das der Islam zur Gänze unreformierbar und unzivilisierbar ist. Er ist das Gegenteil all Dessen, was wir unter dem Begriff Menschenwürde zusammenfassen. Es kann Heute kein einziger Mensch auf diesem Planeten ( sofern er auch nur Bruchstückhaft Zugang zu Medien egal welcher Art hat) behaupten, er wisse nicht, das der Islam friedfertig sei. Jede Meldung über den Islam trieft nur so von Taqiyya, Mord, Terror, Sklaverei, Unterdrückung, Verstümmlung etc etc etc etc etc. Eine niemals endende Aneinanderreihung von Gräueln und Untaten die ihres gleichen suchen. Es ist die Wiederkehr all dessen was man 1945 für überwunden hielt. Und wer behauptet der Islam sei nicht faschistisch, weil es ihm an Rassenideologie und Vernichtungslagern mangele, der sollte ein paar Schritte zurücktreten um die Perspektive zu erweitern. Bei den Nazis waren die KZs umzäunte Gelände … im Islam sind es teils verschlossene dunkle Hinterhofwohnung, teils ganze Länder. Im unseligen Nazireich vegetierten die KZ-Insassen hinter dem Stacheldraht und di Wächter davor. Im Islam jedoch hausen alle in ein und dem selben Loch. Da unterscheiden sich die Insassen von den Wächtern nicht. Aber das liegt nicht am Willen zu Unterscheidung sondern an der Unfähigkeit zu jeglicher Organisation. Das aber macht den Islamofaschismus in keinster Weise ungefährlicher als den Nazifaschismus, Es bleibt Faschismus. So wie sich der Nazifaschismus, vom Italo-Faschismus und vom Ibero-Faschismus unterschied, so unterscheiden sich auch die Dutzenden Splitterfraktionen des Islamofaschismus. Mag es ruhig ein Proto-Faschismus sein. Ein Höhlen- oder Lehmhüttenfaschismus. Ein Faschismus ohne Blitzkrieg, ohne Sondereinsatzgruppen und ohne pervertierter Eugenik. Aber trotz Allem ein Faschismus, und ebenso mörderisch wie alle seine „Brüder“. Ein Faschismus Moslem gegen Nichtmoslems, gegen Frauen, gegen Kinder, Sexualität, Bildung, Wissenschaft, gegen praktisch Alles. Der Hass auf Rassen ermangelt ihm nur deshalb, weil sein Gründer und seine Apologeten samt und sonders so iliterare Barbaren waren, das sie ohne Fremdhilfe kaum in der Lage waren eine Frau von einem Kamel zu unterscheiden .. was ihnen schlussendlich aber auch egal war. Beide standen ihnen finanziell wie körperlich jederzeit und bedingungslos zur Verfügung. Wenn es also im Islam den Begriff der Rasse ( und somit des Rassismus) nicht gibt, dann nur weil Mohammed und seinen muselmanischen Mördern der Begriff nicht geläufig war. Stammesrassismus aber, der unbedingte Hass auf .. die Anderen.. den gibt es sehr wohl.

    Zwischen Talib im Burnus und 1933 Braunhemd gibt es kaum essentielle Unterschiede. Lediglich die Kostümierung variiert. Der Inhalt der Köpfe .. ,sofern man vin Inhalt sprechen darf .. ist der selbe.

  29. @ #33 Andy (16. Jul 2008 14:36)

    Falsch, alle anderen Religionen beachten das Individuum.

    Na im Mittelalter sah das etwas anders aus.

    Meine Mutter (89 Jahre) musste einen Teil ihrer Kindheit in einem katholischen Waisenhaus verbringen, sie hat nicht viel Gutes über diese Zeit zu berichten, Bigotterie war die Regel mit der die Kinder gequält wurden, es gab dort fast den ganzen Tag nur Arbeit mit begleitetem Beten, wer mal leicht aus der Reihe tanzte bezog Prügel. Sie verabscheut heute so ziemlich alles Christliche.

  30. zu #21 Orlando Furioso
    Sie haben so recht, der „Journalist“ hätte das nicht veröffentlichen, sondern an die entsprechenden westlichen Geheimdienste weiterleiten sollen. Aber so sind sie eben, Kohle machen ohne Ende, ob es nun die „RAF“, Gladbeck, Gysi oder Afghanistan ist: Es zählt das Geld allein und durch dieses Verhalten werden sie alle irgendwann untergehen. Die Dummen sind wir, als Zuschauer sozusagen.

  31. @ #33 Andy (16. Jul 2008 14:36)
    Nachtrag: Hierzu passt ein schönes Zitat aus einem älteren Beitrag von Phoenix21

    Wo sich ein System anbietet, durch das man über andere herrschen kann – und seien es nur
    die allerärmsten Nachbarmenschlein – da finden
    sich Individuen, Gruppen, die diese Chance wahrnehmen.

  32. zu #34 Phygos
    Wer den Sozialismus kennt, der weiß, daß die geistigen Wurzeln von Nationalsozialismus und Internationalsozialismus im Wesentlichen gleich sind. Die Gleichstellung des Nationalsozialismus mit dem Faschismus ist eine stalinsche Propagandalüge, um die eigenen Weltherrschaftspläne als Wunder der Volksbefreiung darzustellen. Was hat dieser Internationalsozialismus von 1917 bis 1989 gebracht? Ein Vielfaches an Toten bis zu seinem Zusammenbruch und der war 45 Jahre später als der deutsche Zusammenbruch.
    1989 war zu spät, um Sozialisten und Kommunisten reinzuwaschen !!! Mörderbande bleibt Mörderbande, auch wenn sie sich auf Marx, Engels, Lenin, Stalin und Mao berufen.

  33. #18 KDL

    Dass ich diese Frau aus diversen Gründen dennoch nicht ausstehen kann steht auf einem anderen Blatt.

    Hehe, geht mir genauso 😉

  34. Taliban ??

    niedere primitive Tiere (und das beleidigt die Tiere noch…) selbst der Begriff „Unterme….“ würden diesem Dreck noch schmeicheln, da kommt die Komponente Mensch ja irgendwie auch noch drin vor.

    Dämonen paßt aber.

    Frage: Sind das „Freunde“ der gemäßigten Taliban gewesen, die Kurt Beck so gerne als Verhandlungspartner hätte ?

    Und was diese Fotografen Ratte angeht –

    In dieser Gegend sind deine „Freunde“ @Naikzad von gestern ,deine Feinde von morgen.

    Wenn es den Taliban paßt bist Du das nächste Ziel, in deren kommender Video“produktion“.

    Aber:….

    Bei schweren Gefechten im afghanischen Grenzgebiet zu Pakistan sind nach Behördenangaben mehr als 150 radikalislamische Aufständische getötet worden. 🙂 Der Sprecher der Regierung der südostafghanischen Provinz Paktika, Ghamai Chan Mohammed Yari, sagte, in der Nacht zuvor seien mehr als 350 Rebellen von Pakistan aus nach Paktika eingedrungen. Die afghanische Armee und die Grenzpolizei hätten die Angreifer mit Unterstützung durch US-Luftangriffe nach einstündigen Gefechten zurückgeschlagen. Die meisten der Toten seien Pakistaner gewesen. BTO

    Thank you Air Force and please kill them again and again, until all Taliban are vanished away from the planets surface.

    @P.I.
    Wenn das zu hart sein sollte, löscht es, es ändert aber nichts an meiner Einstellung gegenüber den Taliban.

  35. Das sind die moderaten Taliban. Sie geben erst eine Pressekonferenz, bevor sie zwei Frauen erschießen.

  36. ON Topic Off Topic: BTO

    Ein Unbekannter hat in Knetzgau (Bayern) eine Mohnplantage für die Produktion von Opium und wahrscheinlich anderen Drogen angelegt. Eine Frau hatte das etwa 50 Quadratmeter große Feld mit afghanischem Schlafmohn zufällig entdeckt.

    Gut 1000 Pflanzen zählten die Polizisten, als sie das Feld abernteten. Von dem Besitzer der Pflanzen fehlt bislang jede Spur. Der Anbau von afghanischem Schlafmohn ist verboten, weil dieser Basis für Opium und Heroin ist.

    Oh backe, wenn das mal keine rassistische Aktion der Polizei war – ein weltweit führendes Produkt, aus der blühenden 😉 Wirtschaft der Taliba… ähh Afghanistans so zu diskriminieren.

    Ich werde besser mal eine Mail an Hr. Ströbele schicken, der kennt sich ja mit Drogen und Diskriminierung aus. (Ironie off)

  37. Leider wären die etliche Sensationsphotografen völlig begierig auf solche exklusiven Snuff-Bilder. Hinterher heuchelt der womöglich noch prämierte Journalist dann medial über Gewissenszwänge und die (vermeintliche) eigene Gefahr. Ich fürchte, solche Bilder lassen sich von beliebigen Stammesfürsten in dieser Gegend mit oder ohne Taliban-Trademark kaufen… Mit dem Effekt, dass die Hinrichtungsinflation der Tabliban sich zumindest zum Teil aus deren Droge Bildpropaganda speist (die Message kommt ja auch bei Analphabeten rüber).
    Bad world…

  38. #38 paul2007 hat recht, wenn er schreibt:

    „Die Gleichstellung des Nationalsozialismus mit dem Faschismus ist eine stalinsche Propagandalüge, um die eigenen Weltherrschaftspläne als Wunder der Volksbefreiung darzustellen. Was hat dieser Internationalsozialismus von 1917 bis 1989 gebracht? Ein Vielfaches an Toten bis zu seinem Zusammenbruch und der war 45 Jahre später als der deutsche Zusammenbruch.“

    Es ist noch nicht zu ende mit den komministischen träumen, die weit mehr als 100 millionen opfer forderten. Auf kuba, aber erst recht in nordkorea, werden die menschen immer noch nach den verbrecherischen ideen von marx und lenin und ….. brutal unterdrückt.

    Weiter schrieb er:
    „1989 war zu spät, um Sozialisten und Kommunisten reinzuwaschen !!! Mörderbande bleibt Mörderbande, auch wenn sie sich auf Marx, Engels, Lenin, Stalin und Mao berufen.“

    Im gegenteil! Jeden tag erklärt uns unser staatsfernsehen, wie toll doch die politik der sed, die sich jetzt linke nennt, ist und wie demokratisch dieser haufen ist.

    Die neue Partei Die Linke soll nach den Worten ihres designierten Vorsitzenden Lothar Bisky einen Systemwechsel in Deutschland zu einem demokratischen Sozialismus anstreben.

    http://www.focus.de/politik/deutschland/die-linke_aid_63479.html

    Systemwechsel? Deutlicher kann man es doch nicht ankündigen, dass dieses jetzige system abgeschafft werden soll!
    Und was passiert? Nichts! Gar nichts!
    Ausser, dass der popanz npd & co. jeden tag, aber nicht etwa
    Theo Retisch
    heraufbeschworen wird.
    Keine aufregung, kein verbotsantrag, keine ignorierung dieser bonzen, von denen auch noch jeder 10. stasi-denunziant war.
    Im gegenteil, gysi findet sich jeden tag im staatssender phoenix auf einem laufband wieder, wurde sogar nach dem ausgang der fussball-em befragt – dieses stasi-genie ….

  39. Es ist schon sehr erstaunlich, dass sich Journalisten in Todesgefahr begeben.

    Der Pulitzer-Preis scheint ja sehr begehrt zu sein.

    Bedenken sollte man vielleicht, dass die Anwesenheit eines Journalisten die Mörder motiviert möglichst grausam zu sein oder einfach mal so Leute zu töten.

    Man muss es wissen, bzw. reflektieren, dass Terror nur Sinn macht, wenn möglichst viele Leute davon mitkriegen; je grausamer und sinnloser, desto effektiver.

    Die Journalisten sind dabei die Bienen, die die Pollen des Terrors verbreiten und auf fruchtbaren Boden bringen.

    Oder besser gesagt: Journalisten sind nichts anderes als egoistische, egozentrische, selbstverliebte Karrieristen.

    Kann ich nachvollziehen, aber ich bin nicht besonders bestürzt, wenn es mal einen von ihnen erwischt.

  40. #33 Andy

    Durch solche marginale Unterschiede liessen sich die NaziSchergen nicht aufhalten. Kollateralschaden war für die ein unbekanntes Wort, Hä! Was meinen Sie?!

  41. Wenn die Medien nicht über solche Vorfälle berichten, dann wird ihnen der Vorwurf gemacht, dass sie derartige Sachen vertuschen.
    Berichten sie über derartige Vorfälle, heißt es auf einmal Kollaboration.
    Letztenendlich waren es auch Bilder von Hinrichtungen, die letztlich erst zu einem Eingreifen gegen die Taliban geführt haben. Und diese Bilder wurden unter Lebensgefahr gedreht.

  42. @#37 Laurel
    Und genau aus diesem Grund war die Aufklärung so wichtig. Es war nie vorgesehen, dass die Kirche weltliche Macht erhält. Aber es war eben sehr praktisch. Der Gipfel dieser ganzen Geschichte war der Ablasshandel. „Gebt uns Geld, um in den Himmel zu kommen.“ Das ist Betrug, mehr nicht und diejenigen, die daran beteiligt waren, waren kriminelle.
    Es waren die Selbe art von Menschen, die auch Hitler und Stalin an die Macht gebracht haben. Opportunisten, die alles tun würden, um an die Macht zu kommen.
    Egal, ob man dazu das Seelenheil versprechen, oder sich bei der Arbeiterbewegung einschleimen, oder den Totalen Krieg fordern, oder CO2 Zertifikate verkaufen muss, Hauptsache die Kasse stimmt.

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