In Schweden, dem Land der Elche, bemüht man sich aus unerfindlichen Gründen, politisch noch korrekter zu sein, als der Rest der europäischen Gutmenschen. Vielleicht hat man ein schlechtes Gewissen wegen der blonden Haare. Manchmal treiben es die Elche so toll, dass sogar die deutsche Tagesschau sich wundert.

Die Tagesschau berichtet über einen skandalösen Kindergeburtstag:

Bekanntlich ist der neunte Geburtstag ein wichtiges Ereignis im Leben eines jeden Kindes. Da wird ganz genau geplant, mit wem man diesen Freudentag verbringen möchte. Bestimmt nicht mit Mitschülern, die einen herumschubsen und den ganzen Tag schikanieren. Und schon gar nicht mit Leuten, die einen selbst nicht zu ihrem Geburtstag eingeladen haben! Wieso auch?

Das dachte sich auch ein achtjähriger Zweitklässer aus dem schwedischen Städtchen Lund. Also schrieb er fleißig Einladungskarten an seine Freunde, nahm diese mit in die Schule und verteilte sie. Zwei Mitschüler, die zur beschriebenen Kategorie Mitschüler gehören, bekamen allerdings keine Einladung.

Doch da hätte das Geburtstagskind mal lieber die Anti-Diskriminierungsregeln seiner Schule besser gelesen. Das kann man von einem Zweitklässer doch wohl erwarten. Denn da steht klipp und klar: Wer auf dem Schulgelände Geburtstagseinladungen verteilen will, der muss alle seine Schulkameraden einladen – oder eben gar keinen. Schließlich soll sich im Land der Elche und Billy-Regale niemand zurückgesetzt oder gar ausgestoßen fühlen. Auch nicht die Herumschubser! Also kam für den Klassenlehrer nur eine Maßnahme in Frage, das Unrecht zu bekämpfen: Alle Einladungen wurden wieder eingesammelt und konfisziert.

„Das hat meinen Sohn hart getroffen“, erzählte der Vater des Geburtstagskindes einer schwedischen Tageszeitung. Grundsätzlich sei er ja mit den Schulregeln einverstanden, aber den Kindern die Einladungen wieder abzunehmen, ginge zu weit. Das sei das gleiche, als klaue man jemandem seine Post. Also wandte sich der Vater an den Justiz-Ombudsmann seines Landes, der nun entscheiden muss. Bis Anfang September will er sein Urteil bekannt geben. Rechtzeitig zum neuen Schuljahr.

Armes Schweden! Was ist nur aus dem Land geworden, in dem Astrid Lindgren uns einst Courage und Ehrlichkeit und den Mut zur eigenen Meinung lehrte.

(Spürnase: Jeremy)

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62 KOMMENTARE

  1. Da passt perfekt das Pipi Langstrumpf-Lied:

    drei mal drei macht vier
    wide wide wid
    und drei macht neune
    ich mach dir die Welt
    wide wie
    sie dir gefällt!
    Hey Pippi Langstrumpf
    tolla hi tolla ha tolla hopsasa

  2. „In Schweden, dem Land der Elche, bemüht man sich aus unerfindlichen Gründen, politisch noch korrekter zu sein, als der Rest der europäischen Gutmenschen. Vielleicht hat man ein schlechtes Gewissen wegen der blonden Haare. “

    Taeterhaare 😉

  3. macht doch irgendwo mut. je kranker und geistesgestörter die vorschriften und anmassungen der guties, desto schneller merkt die mehrheit der bürger, wie kaputt der ganze müll ist. na zumindest vieleicht.

  4. Was wählen die „dämlichen“ Europäer auch immer wieder die Alt-Parteien an die Macht, diese Kulturzerstörer gehören in die Wüste geschickt. Was werden denn jetzt die anderen Eltern machen, werden die sich mit dem Vater solidarisieren und bei der nächsten Wahl die Idioten abwählen die solche Gesetze verbrochen haben, natürlich nicht. Die werden weiterhin die wählen die ihnen die meisten sozialistischen Wohltaten versprechen, sie verkaufen Europa und ihr Land ihre Kultur und ihre Identität für einen Judaslohn an der Wahlurne. Und hinterher werden sie wie immer feststellen, dass man ihnen noch nicht einmal den versprochenen mickrigen Judaslohn zahlt, sondern ihnen noch mehr Steuern und Abgaben abpreßt!

  5. find ich voll knorke ey, voll dufte vom Schuldirektor, weil Ausgrenzung geht ja mal voll gar nicht, ist voll uncool…

  6. und Schweden sitzt die Wurzel des Gutmenschentums, des Feminismus und des Multikulturalismus

  7. Auch im benachbarten Elchland Norwegen wird es immer perverser:

    Norwegen: Ein Ex-Muslim soll nach dem Willen der Regierung wieder zum Islam konvertieren

    In Norwegen versteht ein 28 Jahre alter Afghane die Welt nicht mehr. Im Jahre 2006 ist er in der norwegischen Josvakirka (einer Kirche) in Gjøvik getauft worden. Zuvor hatte er der Islam-Ideologie abgeschworen. Der Mann geht seither jeden Sonntag in die christliche Kirche und betet dort. Und nun hat ihm die Einwanderungsbehörde schriftlich empfohlen, er möge doch bitte zurück zum Islam konvertieren und dem Christentum abschwören. Das sei besser und gesünder für ihn. Seine afghanischen Mitbürger wollten ihn möglicherweise ermorden. Und man will den Afghanen, der seit fünf Jahren in Norwegen lebt, nicht als Flüchtling anerkennen, sondern nach Afghanistan ausweisen (Quelle: NRK 1. Juli 2008). Während man den zum Christentum konvertierten und integrationswilligen Afghanen also aus Norwegen wieder hinauswerfen will, lebt in Norwegen der Islam-Terrorist Mullah Krekar, der die Terrorgruppe Ansar al-Islam gründete und für viele Terroranschläge verantwortlich ist, auf Staatskosten. Mullah Krekar ruft aus dem norwegischen Exil über seinen Internetzugang zur „Vernichtung aller Ungläubigen“ auf und gibt Terroranschläge in Auftrag. Den Internetzugang bezahlt ihm der norwegische Steuerzahler (wir berichteten). Mullah Krekar kann nicht in sein Heimatland Irak abgeschoben werden, weil ihm dort die Todesstrafe droht. Und deshalb bleibt er in Norwegen. Der 28 Jahre alte Afghane aber wird wohl abgeschoben werden – auch wenn ihm die Ermordung durch die Anhänger der Religion des „Friedens“ droht. Er kann ja zum Islam zurückkonvertieren…

    Gefunden auf http://www.akte-islam.de

  8. Wenn man mal so drauf achtet, wie – vor allem blonde – Jungen so aufwachsen und welche frühkindlichen Erfahrungen sie so machen, da kommt mir immer wieder Eisensteins Propagandafilm „Ivan IV.“ in den Sinn.

    Dieser Film schildert die Jugend Ivans des Schrecklichen, der unter Bojaren aufwächst, die mit den Tataren dhimmimäßig kollaborieren und denen das eigene Volk völlig egal ist.

    Eisenstein wollte mit diesem Film den Werdegang Ivans nachvollziehbar darstellen und damit indirekt auch Stalins Terrorherrschaft legitimieren. Ich meine Stalin hat ihn dann doch nicht zeigen wollen.

    Nur: Heute machen unsere eigenen Kinder genau die selben Erfahrungen wie der kleine Ivan in eben diesem Film.

    Nun kann man wohl die Möglichkeit nicht ausschließen, daß die heute heranwachsenden Kinder früher oder später zu eben dem selben schrecklichen Iwan werden, wie es ihn einst in Rußland gab.

    Ob das der Dressurelite überhaupt bewußt ist?

  9. Der überraschend offene Tagesspiegel:

    http://www.tagesspiegel.de/meinung/kommentare/Migration-Jugendhilfe;art141,2564000

    Wenn sie ganz ehrlich zueinander sind, gestehen sich Jugendsozialarbeiter und ihre Geldgeber ein, dass es bislang kein Rezept gibt, männliche Jugendliche mit Migrationshintergrund in die Mehrheitsgesellschaft zu integrieren. Kein Fußballprojekt, kein Berufsgrundschuljahr, kein Migranten-in-Ausbildung-Programm funktioniert wirklich. Funktionieren heißt, dass es über den Einzelfall hinaus zuverlässig auch in der Fläche wirken würde. Selbst da, wo unter Laborbedingungen unrealistisch hohe Geldsummen für den Einzelfall ausgegeben werden, bleiben die Erfolge übersichtlich.

  10. der lehrer müßte sich ganz ganz warm anziehen.
    meinem sohn die karten wegnehmen…

  11. das kommt davon, wenn ein land zu lange sozialdemokratisch regiert wurde – da greift die gleichmacherei überall um sich

  12. In einem Land in dem Prostitution nicht verboten ist, aber Freier (klar, nicht die Prostituierten) ins Gefängnis kommen darf einen nichts mehr wundern.

  13. harte Zeiten für Satiriker, die Politclowns stellen alles in den Schatten. Ein klarer Fall für die Männer mit den weißen Kitteln und den Turnschuhen.

  14. Ich hab das Gefühl, bald kommt ein Gesetz, dass niemand wegen mangelnder Intelligenz benachteiligt werden darf. Im Grunde genommen sind all diese Regeln Sozialismus pur.

  15. …wäre ich Vater, hätte ich neue Karten an die Kinder nach Schulschluss verteilt, um dem Kleinen nicht ganz seinen Geburtstag vermasseln zu lassen. Den Lehrer würde ich bei jeder Elternsprechstunde, bei jedem Elternabend öffentlich und bei jeder vermeintlich subjektiven Noten-Beurteilung meines Kindes fertig machen …solche Angst-Sozial-Scheisserchen reagieren nur, wenns Druck gibt.

  16. #12 Eurabier

    Wenn sie ganz ehrlich zueinander sind, gestehen sich Jugendsozialarbeiter und ihre Geldgeber ein, dass es bislang kein Rezept gibt, männliche Jugendliche mit Migrationshintergrund in die Mehrheitsgesellschaft zu integrieren. “

    Klar gibt es ein Mittel! Nämlich den Migranten die Wahrheit sagen, nämlich das sie hier in Deutschland seelich kaputt gehen werden, und sie sich selbst einen gefallen tun würden, wenn sie in ihre Heimatländer zurückgehen würden und dort ihre Kultur leben würden.

  17. Ich bin beruhigt.

    Beruhigt das es noch beklopptere Untertanen in Europa gibt als uns Deutsche.

    Mich beunruhigt nur der Gedanke, das der Deutsche viel schluckt, aber mit geballter Faust in der Tasche rumläuft.

    Es gab mal eine Märzrevolution…für ein einiges Vaterland für alle Deutschen…1848…

    Vielleicht gibt es die auch noch mal im Jahre 20xx, diesmal gegen die Eurokraten/EUSSR.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Revolution_1848/49

    norbert.gehrig@yahoo.de

    Mitmachen.Jeder Geldschein ist ein Stimmzettel.

    http://de.rayezlaturquie.com/

  18. Europa und ein großer Teil seiner autochthonen Bevölkerung sind schwer, schwer krank und ich gewinne immer mehr den Eindruck, dass die mentale Deformation bei den europäischen Gutmenschen mittlerweile ein Ausmaß erreicht hat, bei dem man von unheilbar sprechen muss!

    Die Gemeinheit verfügt über große Kräfte, sie überrumpelt stets den anständigen Menschen und umgarnt und umklammert ihn, während er staunt und sich zurechtzufinden versucht.“ Michail Jewgrafowitsch Saltykow-Schtschedrin, (1826 – 1889)

  19. #20 BePe

    ja, das ist ja auch völlig logisch, dass die Jugendsozialarbeiter keinem sagen, dass er besser in die Heimat zurückkehrt – sie würden ja den eigenen Arbeitsplatz kaputt machen. Also wird lieber durchgewurstelt.

  20. #21 Norbert Gehrig (03. Jul 2008 18:15)
    ..wegen dem TEuroschein, Türkei ankreuzen. Ich und andere haben es hier schon einige Male geschrieben: Die Idee mit dem ankreuzen ist gut, aber wäre ein dicker Strich nicht eindeutiger ? Ein Kreuz bedeutet doch meistens ein ‚Ja‘ ! Siehe Wahl/Stimmzettel, Fahrschulprüfungen, Formulare, etc.etc.

  21. Ich fahre im Sommer zum 1 mal nach Schweden… Wie ist das eigentlich da oben ? Gibts genausoviele Musels wie bei uns ?

  22. zu viel Knäckebröd im Schädl oder was ????

    Das Geburtagskind wird sich doch wohl noch selber aussuchen dürfen wen es einlädt und wen nicht 🙁

  23. #23 KDL

    dass die Jugendsozialarbeiter keinem sagen, dass er besser in die Heimat zurückkehrt – sie würden ja den eigenen Arbeitsplatz kaputt machen.“

    Wir stellen an den Unis ja auch viel zu viel Studienplätze für solche Studiengänge zur Verfügung! Wir sollten die von Linken so befürwortete Planwirtschaft an Unis einführen. D.h. mindestens 50% aller Studienplätze in Bereichen die von linken Leistungsverweigerern bevorzugt werden, also Soziologie, Politologie etcpp streichen. Und die Gelder und Studienplätze dahin umlenken wo es fehlt, in den naturwissenschaftlich-technischen Bereich. Dann wär bald Schluß mit der Steuerverschendung für den Kampf gegen Deutsche, wegen Überalterung. 🙂 Denn Physik und ähnliche harte Studiengänge werden von den Linken gemieden, viel zu schwer, und sie lassen kaum Zeit für den politischen Kampf gegen alles Deutsche.

  24. @#25 also vor 10 Jahren (1998) war es noch schön da, zumindest in Upsalla, wir hatten damalas einen Schüleraustausch unter Gymnasien jeweils für 2 Wochen. Die hatten damals schon dedizierten Breitbandzugang für die Schule während unsere noch mit 2 ISDN-Leitungen auskommen musste.
    Aber wie das da heute ausseht weiß ich leider nicht, Kontakte sind über die Jahre leider abgerissen.
    Aber Musels gibts doch mittlerweile überall in Yurop, in einem Land mehr im anderen weniger, aber der latente Anstieg an der Bevölkerungsbeteilung ist unübersehbar.

  25. #24 aufdemblauensofa

    Nun ich hab es anders gelöst. Habe mir bei staples (Bürobedarfshandel bundesweit) einen Sofortstempel machen lassen. Kleinste Größe .

    Er zeigt ein großes X daneben in gleicher Größe ein großgeschriebenes NEIN und dann Türkei in EU.

    Schicke gerne Layout jedem der es gerne als Muster hätte. Ein Holzstempel der alten Art wäre zwar billiger, aber dazu braucht man Layout in Corel Draw. (Wäre eine Idee für den Pi-Shop).

    norbert.gehrig@yahoo.de

  26. Lieber Autor,

    Astrid Lindgren soll uns was gelehrt haben? Sie ist eine der Totengräberinnen christlicher Kultur. Sie hat doch die Kinder indoktriniert, daß ihre Eltern Esel seien und nur Pippi Langstrumpf (ein Kind also) alleinige Vertreterin des Rechts (welchen Rechts eigentlich?) sei.

    Astrid Lindgren ist so etwas wie die Alice Schwarzer des Nordens.

  27. Ich fahre im Sommer zum 1 mal nach Schweden… Wie ist das eigentlich da oben ? Gibts genausoviele Musels wie bei uns ?

    Schweden reden recht offen über Integrationsprobleme – zumindest nach ein paar Bier, und wenn sie keine Sozis sind (also keinen Staats-Job haben oder Transferleistungen empfangen = die ca. 30% die für ihr Geld richtig arbeiten müssen). Ein guter Freund aus Schweden drückte es mal so aus: „unter der Diktatur von Olof Palme haben wir jeden reingelassen, Hauptsache er hatte schwarze Haare“.
    Und wenn man sich so in den Städten umschaut, dann sieht man sich bestätigt. Anders (wie auch bei uns) auf dem Lande.
    In einer mittelschwedischen Provinzstadt gab es vor einiger Zeit wohl mal einen kleinen Skandal, als herauskam, dass die dort zu Haufe angesiedelten afrikanischen Muselmanen (nach Ansicht der Sozis noch bessere Einwanderer: schwarze Haut, schwarze Haare und die Frauen in schwarzen Wanderzelten – und mit Sicherheit keine Wähler der Konservativen, die sie sicher wieder rausschmeissen würden) sich regelmässig an der Beschneidung ihrer Töchter erfreuten. Das lokale Krankenhaus durfte dann die Nachsorge an den entzündeten Jung-Mädchen Vaginas durchführen… passte so gar nicht in das Bild vom lieben „Blackhead“.

  28. Schweden hat eine lange sozialistische Tradition, dabei war das Land aber -aus unserer Sicht seit rund 60J- auch sehr national.
    😉
    Auf jeden Fall geht Schweden genauso den Bach runter wie wir hier!
    Da liegt in der Tat die Wurzel für drei größten derzeitigen Grundübel: Multikulturalismus, Feminismus und des ganzen Gutmenschentums!!!

    Habt ihr mal schwedische Männer kennen gelernt? Das sind arme Hündchen!

    Und die Schwedinnen sind mindestens so Exotik-versessen (ja, x, kein r!!!) wie viele Deutsche Frauen: Je fremdländischer, desto toller der Mann!
    Norwegen ebenso.

    Die Wikinger und die Germanen waren einmal. Und daran werden wir auch zugrunde gehen.

  29. #29 boanerges

    Pippi Langstrumpf “

    fand ich ätzend als Kind, und dann erst dieser komische Junge, war ein Weichei. Da war ich lieber draußen mit meinen Kumpels, Baumhäuser bauen usw., halt was Jungs machen.

  30. Und die Schwedinnen sind mindestens so Exotik-versessen (ja, x, kein r!!!) wie viele Deutsche Frauen“

    Und sie fallen ja auch Reihenweise auf die Schnauze und sind dann kuriert,wenn sich rausstellt, das er eben doch nur einen Paß wollte, mehr nicht.

    http://www.1001geschichte.de/

  31. Man hätte die gesamt Aktion bessern regeln sollen…
    Der Gedanken das man bestimmte Kinder aus der Masse nicht ausschließen sollte ist gar nicht so verkehrt, immerhin ist es ein scheiß Gefühl zu wissen das man nicht dazu gehört in dem Alter. Daraus entsteht dann irgendwann ein Gewisser Hass gegen die anderen als Selbstschutz.
    Aber wie soll man das einem Kind in diesem Alter plausibel erklären…schon schwierig.

    Ich finde es nicht in Ordnung das man die Einladungen wieder einsammeln lies, richtiger wäre es gewessen mit den Kinder zu sprechen

  32. Ende der 70er, Anfang der 80er Jahre, als der Femminismus Deutschland überollte,unsere Männchen in Latzhosen bewundernd dem dämlichen Geschätz dieser Weiber lauschten, hatten wir ein ähnliches Phänomen.
    Damals waren die Rastazöpfe aus der Karibik in.
    Die gleichen Frauen, die hier Emmas treuste Jüngerinnen waren, sind diesen in die Karbik gefolgt und ließen sich dort wie Sklavinnen behandeln,
    Ich habe einige Berichte von Frauen, die dieser Hölle entkommen konnten mit verfolgt und konnte damals die Welt nicht verstehen. Heute kann ich es. Frauen, eben Frauen. Mit wenigen Außnahmen einfach nur dumm.

  33. #37 Stalker

    Eventuell wäre es sinnvoll gewesen zu erfahren warum die anderen Kinder nicht eingeladen wurden. Vielleicht wäre den Gutmenschen das Gesicht runter gefallen wenn der Kleine vor versammelter Mannschaft gesagt hätte „weil Ali mir immer mein Pausenbrot wegnimmt und mich schlägt“.

    Ob dem hier so war weiß ich nicht. Das dem aber in bereicherten Gebieten oftmals so ist steht wohl außer Frage.

  34. @ #37 Stalker

    Der Gedanken das man bestimmte Kinder aus der Masse nicht ausschließen sollte ist gar nicht so verkehrt, immerhin ist es ein scheiß Gefühl zu wissen das man nicht dazu gehört in dem Alter. Daraus entsteht dann irgendwann ein Gewisser Hass gegen die anderen als Selbstschutz.

    Das ist sicher gut gemeint, aber was kommt raus dabei? Die ungeliebten Kinder dürfen zum Geburtstag und stehen dann da stundenlang allein herum oder wenn sie tatsächlich unangenehm sind, gibt’s nach einer Stunde den großen Streit, und der Geburtstag ist schön allen versaut – ganz im Sinne der Gleichbehandlung.

  35. #37 Stalker
    Hier etwas für dich:

    Wenn du nach 1980 geboren wurdest, ist dieser Text an dich gerichtet. Vielleicht öffnet er dir die Augen und beantwortet Fragen, deine Kindheit betreffend.

    Wenn du als Kind in den 80er oder 90 Jahren lebtest, ist es zurückblickend kaum zu glauben, dass wir zu den Menschen werden konnten, die wir heute sind! Als Kinder saßen wir fest in den Sitz geschnallt und von der Angst gepeinigt, dass uns jederzeit ein Airbag den Kopf von den Schultern reißen könnte in den Hightech-Autos unserer Eltern. Unsere Bettchen waren aus Metallgestellen oder Naturholz ohne Farbe. Der Gesundheit zu Liebe! Unserer Neugier wurden klare Grenzen gesetzt, indem alles, was auch nur gefährlich roch, mit kompliziertesten Verschlüssen versehen wurde, mit denen sogar unsere lieben Eltern Schwierigkeiten hatten. Alles wurde weggeschlossen oder hochgestellt – Waschmittel, Bleiche, Medikamente, Kosmetik…. Alle Türen und Schubladen waren in unserer Kindheit abgepolstert, was uns in unserem späteren Leben oft zu blauen Fingerkuppen verhalf.

    Das Gefühl der Freiheit, wenn der Wind beim Fahrradfahren durch unsere fliegenden Haare pfeift, wurde uns dank beengendem Helm, den uns unsere besorgten Eltern aufzwangen, nie bewusst. Wir durften unseren Durst nie mit frischem klaren Wasser aus dem Wasserhahn stillen. Der Gesundheit zu Liebe! Unsere Eltern kauften uns kleine Bobby-Cars mit allem Pipapo und verboten uns den Hügel mit unseren selbstgebauten Mobilen runter zu brausen. Zu gefährlich! Wir hatten kaum die Gelegenheit aus eigenen Fehlern zu lernen, denn unsere Eltern belehrten uns vorsichtshalber schon über alle Risiken im Voraus. Morgens wurden wir wohl behütet zur Schule gebracht und bekamen auch Abends klare Zeitvorgaben. Jeder musste zu jedem Zeitpunkt wissen, wo wir uns gerade mit wem aufhalten. Und das Handy musste immer dabei sein. Vorsichtshalber!

    Unsere Haut wurde eingecremt, wir bekamen ekelhafte Zusatztabletten fürs bessere Wachstum unsrer Knochen und mussten jahrelang zum Kieferorthopäden und mit fester Spange rumlaufen und wegen jedem Bisschen wurde geklagt. Immer hatte der andere Schuld. Nie das eigene Kind. Unsere Eltern suchten in Gesetzen nach Verletzung der Aufsichtspflicht und schalteten Anwälte ein. Sie nutzten die kleinen Unfälle ihrer Kinder für alberne Machtgerangel vor dem Gericht. Oder kannst du dich noch an Unfälle erinnern, wegen denen kein Aufstand geprobt wurde? Bei unserem Kräftemessen und unseren Keilereien sahen wir uns vor, damit unsere Eltern keinen neuen Zündstoff für eine weitere Sightseeing-Tour durch die Gerichtshallen fanden. Damit mussten wir leben, denn so waren die Erwachsenen nun mal.

    Unsere Eltern fuhren mit uns zu McDonalds, Nordsee, Burger King, Pizza Hut und wir wurden dicker und dicker. Warum nur? Da durch Speichel viele, viele Krankheiten übertragen werden können, wurde uns beigebracht, dass wir immer aus unserem eigenen Glas trinken sollen. Der Gesundheit zu Liebe! Wir hatten Playstation, Nintendo 64, X-Box, Videospiele, mehr als 64 Fernsehkanäle, Filme auf Video, Surround-Sound, eigene Fernseher, Computer, Internet-Chat-Rooms. All das wurde einzig und allein durch unsere lieben Eltern möglich. Dafür wurde es immer komplizierter sich mit Freunden zu treffen. Man konnte nicht einfach so vorbei gehen ohne vorher anzurufen. Wenn man einfach so ins Haus kam, wurden die Eltern gleich hysterisch, da wir ihre Privatsphäre mit unseren Kinderfüßchen traten. Und wenn, dann brachten uns unsere Eltern und holten uns zu einem, von ihnen festgelegten, Zeitpunkt wieder ab. Vorsichtshalber!

    Wenn wir im Garten spielten, wurden wir behütet. Wie dumme Gänse. Unsere Piratenspiele mit Holzschwertern oder Stöcken waren zu gefährlich. Wir hätten uns die Augen ausstechen können. Würmer, Käfer, Spinnen wurden uns schon im Kleinkindalter als „Igitt-Igitt“ oder „Bä-Bä“ vorgestellt. Falls wir mal Fußball spielten, schrieben uns unsere Eltern immer vor, dass wir jeden mitmachen lassen sollen. Und wir sollten auch denen, die überhaupt nichts drauf hatten, den Ball zuspielen. Wer nicht beachtet wurde, musste nur zu den Erwachsenen gehen und schon brach eine Sturmflut von Moralpredigten auf die anderen Kinder los. Es gab Kinder, die schon in der Grundschule Probleme hatten und trotzdem verbannten ihre Eltern sie aufs Gymnasium, damit später mal was aus ihnen werde. Und kaum bleibt mal jemand sitzen, wird sofort ein emotionaler Elternabend organisiert.

    Unsere Taten hatten meist für uns unüberschaubare Folgen. Und keiner konnte ihren Verlauf vorher sagen. Wenn jemand gegen das Gesetz verstoßen hatte, war klar, dass das Gesetz nichts taugte. Immer war jemand anders Schuld. Und unsere Eltern waren immer die Ersten, die über die Polizei und den Staat herzogen! So was!

    Unsere Generation hat eine Fülle von innovativen Problemlösern und Erfinder mit Risikobereitschaft als Eltern abbekommen. Sie hatten Freiheit, Misserfolg, Erfolg und Verantwortung. Wie sollen wir unsportlichen, verfetteten, einsiedlerischen, verzogenen Menschen nur mit so etwas umgehen?

    Egal, wir haben ja unsere Eltern!

  36. #37 Stalker (03. Jul 2008 20:07)

    Warum das denn? Das Leben ist kein Wunschkonzert.

    Wie lange willst Du den Kindern denn vorenhalten das nicht alle Menschen gleich beliebt sind?

    Der spätere Arbeitgeber wird auch keine Rücksicht daruf nehmen. Und je früher man Kinder darauf vorbereitet auch mal zurückzustecken, desto besser.

    Es gibt eine Menge Leute die mich nicht leiden können ( ich glaube ich bin für manche Leute einfach zu direkt ; ) ), na und.

    Und als Kind war ich auch nicht auf jedem Kindergeburtstag eingeladen.

  37. #41 Steppenwolf (03. Jul 2008 20:52)

    Klasse! 😉

    Da träume ich doch von meiner Jugend,nach den Hausaufgaben, raus in die Wälder, jeden Tag, bei Wind und Wetter.

    Fast jeden Tag, irgendwo eine neue Macke, am Knie,am Kopf und sonstwo.

    Da hat keiner gefragt, Hauptsache wir waren pünktlich zum Essen daheim.

    Und solange wir uns nicht gegenseitig fast umgebracht haben, hat sich auch keiner eingemischt, das mussten wir selbst untereinander, ohne Eltern, regeln.

    Wenn ich gerade so darüber nachdenke, ich hatte eine richtig geile Kindheit. 🙂

    Ach, ja ich bin allein bei meiner Mutter groß geworden.

  38. @ Hausener Bub
    Wäre doch mal interessant zu wissen, was es kostet, jemandem mal richtig die F….. zu polieren. Ist vielleicht genau so teuer aber hat einen gewissen Befriedigunswert… Darf ich jetzt auch nimmer ‚Honky Tonk Man‘ spielen?

  39. Prof. Dr. Gerard Radnitzky (Trier)
    Zeitgenössische Gerechtigkeitstheorien
    unter der logischen Lupe
    Veröffentlicht in Aufklärung & Kritik 2/1996, S. 31-43
    „1.3. Die zeitgenössischen Gerechtigkeitstheorien, die auf einem hypothetischen
    Gesellschaftsvertrag fußen, sind durch die Uppsala Schule vorweggenommen worden.
    Das Problem einer „gerechten“ Verteilung im Sinne von Rawls’ „values of liberal democracy“, d.h.
    sozialdemokratischer Wertvorstellungen, sind schwedische Moral- und und Rechtsphilosophen
    geradliniger und „ehrlicher“ angegangen als die oben genannten Theoretiker. Es handelt sich um
    die sogenannte Uppsala Schule oder Schule des Skandinavischen Realismus. Gründer der
    Schule ist der Uppsala Philosoph Professor Axel Hägerström (1868-1939); die wichtigsten
    Vertreter sind die Juraprofessoren Östen Undén (bis 1966 Außenminister der
    sozialdemokratischen Regierung) und A. V. Lundstedt (Abgeordneter und einer der
    Spitzenpolitiker der Partei) sowie die Ökonomen Professor Gunnar Myrdal und Dozent Dag
    Hammerskjöld (späterer UNO-Generalsekretär). Die Uppsala Schule hat den Gegner, die
    freiheitliche Ordnung, frontal angegriffen, indem sie zeigte, wie man den Eigentumsbegriff mittelsGesetzgebung seines Inhalts entleert. Die offizielle Bezeichnung dieser Strategie ist
    ‘funktionssocialism’. Professor Undén behandelte das Thema 1928 in einer Festschrift für
    Hägerström Gesichtspunkte zur Begriffsbildung in der Rechtswissenschaft und in der l946 Auflage
    seines Lehrbuchs Svensk Sakrätt (Schwedisches Recht bezüglich Eigentum an Dingen), S. 84,
    gibt er eine Definition des neuen Eigentumsbegriffs vom Standpunkt der Sozialdemokratie.
    „Die staatlichen Organe stellen fest, was das Interesse der Gesellschaft ist, daraus ergeben sich
    rechtliche Regeln, wie weit Eigentumsrechte reichen und wie weit sie eingeschränkt sind. Das
    Gesetz adaptiert die Begriffe dann dementsprechend. Folglich ist Eigentumsrecht ein relativer
    Begriff und ein ‘Funktionsbegriff ’. Er fußt auf den geltenden Rechtsregeln und wird als bloße
    Formel verwendet.“ (Übers. GR)
    1962 wurde diese Definition in die einführenden Lehrbücher für Jurastudenten aufgenommen und
    hat das Denken von Generationen von schwedischen Juristen geprägt. Damit war es Undén
    gelungen, „Eigentumsrechte“ so umzudefinieren, daß die staatliche Bürokratie die Leerformel nun
    nach Belieben verwenden konnte. Im Klartext besagt die Definition, daß der Bürger genau
    dasjenige Eigentum hat, von dem die jeweilige Parlamentsmajorität meint, daß er es besitzen
    solle; der Staat entscheidet, wer was besitzt, droits octroyés. Sie impliziert auch, daß Eigentum
    und Freiheit des Bürgers in Gefahr sind, wann immer das Parlament tagt. Daß das so ist, kann
    man leider auch bei uns der Tagespolitik entnehmen. Man denke zum Beispiel an die Behandlung
    der Enteignungen in der sowjetisch besetzten Zone 1945-1948 durch die Bundesregierung, die
    dabei eine Art Hehlerfunktion (sit venia verbo) ausübt (S. dazu Willgerodt, 1993 und Rechberg,
    Hrsg., 1996).9 Die Grundlage zum „Wohlfahrtsrelativismus“ (Anthony de Jasay) war also bereits
    1928 gelegt. Und er inspiriert auch die gegenwärtige, nominell nicht-sozialistische deutsche
    Regierung. Diese Beispiele zeigen, wie wichtig und aktuell Analyse und Kritik sind.
    Mittels der durch den „Scandinavian Realism“ entwickelten Definition hatte man sich der
    Störfaktoren in Form von Rechten, insbesondere der Eigentumsrechte, entledigt. Lundstedt
    formulierte das Manifest der Schule „Rechte gibt es nicht“ und faßte die Position in einer
    handlichen Formel zusammen: „…Gerede darüber, daß eine neue Rechtsregel (statute)
    Eigentumsrechte verletzen könnte, ist so sinnlos wie Papageiengeschwätz“ (zitiert nach
    Sundberg1987, S. 973; der schwedische Originaltext ist nachzulesen z.B. in Sundberg 1978, S.
    193). Das Individuum an sich hat keine Rechte, denn es ist die Regierung, die dem Individuum
    gewisse Rechte zuspricht, allerdings nicht qua Individuum, sondern ausdrücklich nur als Mitglied
    eine s Kollektivs. (In der Ideologie der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei – heute oft
    als „Faschisten“ verharmlost – findet man den gleichen Ansatz.) Die Verteilung, der
    Gesellschaftszustand, der auf diese Weise zustande kommt ist eo ipso „gerecht“. Das ist für die
    Uppsala Schule so selbstverständlich, daß es nicht ausdrücklich betont werden muß. Damit
    erübrigt sich alles Gerede über Gerechtigkeit. Seit der Machtübernahme l933 war es die Strategie
    der Partei, eine Sozialisierung des gesamten Alltagslebens durchzuführen, indem sie sich der von
    der Uppsala Schule zur Verfügung gestellten Theorien bediente. Schweden wurde zum
    Musterbeispiel der Sozialdemokratie, des „Welfare Monster Sweden“, wie es in amerikanischen
    Publikationen manchmal genannt wird. Die Freiheit des Individuums schrumpfte schrittweise. (Im
    gleichen Jahr begann die NSDAP, ihre Sozialisierung durchzuführen. Sie ist ein interessantes
    Beispiel, denn sie zeigt, daß zur Sozialisierung einer ganzen Gesellschaft eine Verstaatlichung
    der Produktionsmittel gar nicht erforderlich ist.)“

  40. Steppenwolf,

    ja, genauso war meine Kindheit (Jahrgang ’63) glücklicherweise nicht. Wir haben uns noch gekloppt und vollkommen pi beschimpft, und wer nicht eingeladen wurde, war eben nicht eingeladen. Fertig. Niemand hat sich um meine blutende Nase weitergehend gekümmert, als daß eben die Blutung gestillt wurde. Es gab keine großartigen Verhandlungen über den bösen Kai oder Uwe. Der Fall war einfach erledigt.

  41. #41 Steppenwolf (03. Jul 2008 20:52)

    Hier das Original, für alle vor den 80er Geborenen, sieht dann etwas anders aus:

    Kindheit vor den 80ern
    ________________________________________
    Wenn du als Kind in den 60er oder 70er Jahren lebtest, ist es zurückblickend
    kaum zu glauben, dass wir so lange überleben konnten!

    Als Kinder saßen wir in Autos ohne Sicherheitsgurte und ohne Airbags.

    Unsere Bettchen waren angemalt mit Farben voller Blei und Cadmium.

    Die Fläschchen aus der Apotheke konnten wir ohne Schwierigkeiten öffnen,
    genauso wie die Flasche mit Bleichmittel.

    Türen und Schränke waren eine ständige Bedrohung für unsere Fingerchen und
    auf dem Fahrrad trugen wir nie einen Helm.

    Wir tranken Wasser aus Wasserhähnen und nicht aus Flaschen. Wir bauten Wagen
    aus Seifenkisten und entdeckten während der ersten Fahrt den Hang hinunter,
    dass wir die Bremsen vergessen hatten.

    Wir verließen morgens das Haus zum Spielen. Wir blieben den ganzen Tag weg
    und mussten erst zu Hause sein, wenn die Straßenlaternen angingen. Niemand
    wusste, wo wir waren und wir hatten nicht mal ein Handy dabei!

    Wir haben uns geschnitten, brachen Knochen und Zähne und niemand wurde
    deswegen verklagt. Es waren eben Unfälle. Niemand hatte Schuld außer wir
    selbst.

    Keiner fragte nach „Aufsichtspflicht“. Kannst du dich noch an „Unfälle“
    erinnern?

    Wir kämpften und schlugen einander manchmal grün und blau. Damit mussten wir
    leben, denn es interessierte die Erwachsenen nicht besonders.

    Wir aßen Kekse, Brot mit dick Butter, tranken sehr viel und wurden trotzdem
    nicht zu dick.

    Wir tranken mit unseren Freunden aus einer Flasche und niemand starb an den
    Folgen.

    Wir hatten nicht: Playstation, Nintendo 64, X-Box, Videospiele, 50
    Fernsehkanäle, Filme auf Video, Surround Sound, eigene Fernseher,
    Computer,Internet-Chat-Rooms.

    Wir hatten Freunde!!!

    Wir gingen einfach raus und trafen sie auf der Straße. Oder wir marschierten
    einfach zu deren Heim und klingelten. Manchmal brauchten wir gar nicht
    klingeln und gingen einfach hinein. Ohne Termin und ohne Wissen unserer
    gegenseitigen Eltern. Keiner brachte uns und keiner holte uns…

    Wie war das nur möglich?

    Wir dachten uns Spiele aus mit Holzstöcken und Tennisbällen. Außerdem aßen
    wir Würmer. Und die Prophezeiungen trafen nicht ein: Die Würmer lebten nicht
    in unseren Mägen für immer weiter und mit den Stöcken stachen wir auch nicht
    besonders viele Augen aus.

    Beim Straßenfußball durfte nur mitmachen, wer gut war.

    Wer nicht gut war, musste lernen, mit Enttäuschungen klarzukommen.

    Manche Schüler waren nicht so schlau wie andere. Sie rasselten durch
    Prüfungen und wiederholten Klassen. Das führte damals nicht zu emotionalen
    Elternabenden oder gar zur Änderung der Leistungsbewertung.

    Unsere Taten hatten manchmal Konsequenzen. Das war klar und keiner konnte
    sich verstecken. Wenn einer von uns gegen das Gesetz verstoßen hat, war
    klar, dass die Eltern ihn nicht automatisch aus dem Schlamassel heraushauen.
    Im

    Gegenteil:

    Sie waren oft der gleichen Meinung wie die Polizei!

    So etwas!

    Unsere Generation hat eine Fülle von innovativen Problemlösern und Erfindern
    mit Risikobereitschaft hervorgebracht. Wir hatten Freiheit, Misserfolg,
    Erfolg und Verantwortung. Mit alldem wussten wir umzugehen!

    Und du gehörst auch dazu?!?

  42. #25 antidott (03. Jul 2008 18:42)

    Lesen Sie mal, was Fjordman über Schweden schreibt.

    Der Hauptgrund, warum ich so viel über Schweden schreibe, ist, dass es das totalitärste Land in der westlichen Welt ist und daher anderen als Warnung dienen sollte. Der zweite Grund ist, dass Schweden wie auch mein eigenes Land heutzutage etwas „liebevolle Strenge“ braucht. Zu viele Schweden klammern sich immer noch an den Mythos des „schwedischen Modells“, während ihr Land sich unter ihren Füßen auflöst. Wenn Schweden, die Nation, gerettet werden soll – wenn das überhaupt noch möglich ist, wessen ich mir nicht sicher bin – dann muss Schweden, der ideologische Leuchtturm für die Menschheit, zerschlagen werden, denn die Selbstgefälligkeit blockiert den gesunden Menschenverstand.

    http://www.acht-der-schwerter.com/2007/08/01/der-tod-schwedens/

  43. #47 survivor
    Ich wollte nicht beide Teile einstellen, wäre zu lang geworden. Danke, daß du den anderen Teil eingestellt hast.

  44. Warum wohl sind wir ein Land Therapeuthen?
    Weil die Kinder mit der Kuschelpädagogik nicht auf das Leben vorbereitet werde.
    Sobald sie erwachsen sind und mit Problemen konfrontiert werden, wissen sie nicht mehr weiter.
    „Dann bedürfen sie professioneller Hilfe; sprich Therapeuthen“.
    Wenn ich dieses schon höre wird mir schlecht. „Professionelle Hilfe“. Mittlerweile ein Standartsatz.
    So hat sich eine Sozialindustie aus Pädagogen und Therapeuthen etabliert, die sich gegeseitig bedient.

  45. #32 Alemanne

    Ferez und Pajtim, Mitglieder einer albanischen Gangsta-Schlägerbande in Malmö, erklären wie sie Leute in der Innenstadt überfallen. „Wir kreisen ihn ein und schlagen und treten ihn so lange, bis er sich nicht mehr wehrt“, sagt Feriz. Sie sind gegenüber den Opfern immer in der Überzahl. Ist das eigentlich nicht feige? „Ich habe das auch schon von vielen gehört, aber ich finde das nicht. Es geht doch einfach nur darum, dass sie keine Chance haben sollen.“ Sie zeigen keinerlei Anteilnahme für ihre Opfer. „Wenn sie verletzt werden, dann sind sie selber daran Schuld, weil sie schwach sind.“ sagt Pajtim achselzuckend. „Viele von uns waren in Banden, die im Kosovo gegen die Serben kämpften. <bWir haben Gewalt im Blut.“
    Sie geben die Schuld für ihre Überfälle, die sie angeblich begehen, weil sie gelangweilt sind, den Politikern. Wenn der Staat ihnen etwas zu tun bieten würde, würden sie vielleicht aufhören, Leute zu attackieren. Aber ist der Mangel an Freizeitaktivitäten wirklich der einzige Grund, aus dem sie Leute angreifen? „Nein, es macht auch Spaß.“ sagt Feriz.

    Ähnlichkeiten mit gewissen Vorfällen in Deutschland sind reiner Zufall.

    Armes, armes Schweden! Wenn das dort so weitergeht, werden die Schweden wohl bald als Asylsuchende nach D kommen.

  46. Auch im dritten Reich mußte man seine Eltern nicht anzeigen etc. etc.

    Es gehören nicht Gutmenschen sondern skrupellose Mitläufer oder kranke Dogmatiker dazu, die solche Vorschriften ernsthaft überwachen und Dinge maßregeln, die in ihrer Kindheit noch zu den selbstverständlichen Rechten eines freien Menschen und auch Kindes gehörten.

    Man kann dezent wegsehen; es sei denn, es handelt sich beim Lehrkörper schon um Kopftuch- und Bartträger – dann ist alles verloren. Das sind keine Mitläufer mehr sondern islamische Fanatiker.

  47. #31 nachtwache,#48 karlmartell, vielen Dank für die Infos. Wen ich lese was in dem Link drinsteht vergeht mir die Lust auf meine Skandinavien Rundreise durch Dänemark,Schweden und Norwegen.Leider habe ich schon die Hotels in o.g Hauptstädte gebucht..

  48. Naja, Schweden ist doch schon ewig ultrasozialistisch. Das merkt man ja auch am Nobelpreis, besonders Frieden und Lieratur. Den kriegen doch ausschliesslich Linke. Die sollten sich mal auf den 30jährigen Krieg zurückbesinnen. Damals waren die Schweden noch richtige Kerle, die aber auch mal Gnade vor Recht ergehen liessen.

  49. Seit wann hat eine Schule über meine Freizetiaktivitäten sowie die Auswahl meiner Freunde und Geburtstagsgäste zu entscheiden? Dem Jungen würde ich empfehlen, alle seine Freunde, die er auch einladen möchte, zu sich nach Hause zu holen und ihnen dort die Einladungen zu überreichen. Was soll denn noch alles reglementiert werden?

  50. Das kann man sich hier im Aussie-land gar nicht vorstellen. Ich glaube es geht los! Ich lass mir doch nicht von der Schule meiner Kinder sagen wen ich nach Hause einladen kann! Die Schule wird von meinen Steuern bezahlt! Die Ethik die da gilt wird von uns Eltern genannt, nicht von irgend einer Behoerde. Ich habe, zum Beispiel, unserer Schule bei der Einschulung genaustens erklaert das unsere Kinder konservativ Christlich erzogen werden und das wir die Unterstueztung der (oeffentlichen) Schule in dieser Hinsicht erwarten. Scheint auch gut zu klappen. Kinder sind inm ersten und vierten Schuljahr und duerfen frei ihren Glauben ausleben, in Gedanke und Tat.

  51. Schweden ist sowieso krank!

    In den letzten beiden Jahren hatte das Land die höchsten Wanderungsüberschüsse in seiner Geschichte. Hauptsächlich, weil jeder Iraker Asyl bekommt. Das schwedische Helfersyndrom verpflichtet die Menschen, und vor allem die politischen Eliten, zu helfen.

    Die Städte sind überfüllt, in den Sozialwohnungen leben teilweise bis zu 15 Personen, die Kriminalität ist um einige Hundert Prozent gestiegen und solche Ausschreitungen und Brände, wie in den französischen Banlieus gibt es in Malmö-Rosengard mehrmals im Jahr.

    Weil die Einwanderung aber gänzlich ein Tabuthema ist, wird das in den Medien als „Scharmützel“ unter „Jugendlichen“ abgetan. Ins Ausland gelangen diese Berichte gar nicht erst.

    Schweden ist die Wiege der Sozialdemokratie. Obwohl 2006 die 4 Bürgerlichen gewählt wurden, sind die Sozis (die 70 Jahre regierten) immer noch mit Abstand stärkste Partei.

    Inzwischen werden die Schwedendemokraten immer stärker. Die einzige Partei, die über die Einwanderung spricht und sie begrenzen möchte. Schweden ist so liberal, man muss nicht einmal einen Sprachtest bei der Einbürgerung machen, die gibt es nach 5 Jahren automatisch.

    Eigenlich sind die „Sverigedemokraterna“ thematisch wie die CDU und Teile der SPD. Ihre Mitglieder werden jedoch verfolgt und ausgregrenzt. Die Medien sprechen von einer „einwanderungsfeindlichen“ und rassistischen Partei.

    Aber es bewegt sich etwas im Land der Elche. Im Süden ist die Partei teilweise drittstäkste Kraft und in den aktuellen Umfragen kommen sie landesweit über die 4%-Hürde.

  52. Um einen kleinen Eindruck von Schweden zu bekommen, sollte man zur Kenntnis nehmen, dass Schweden selbst in den 1970er Jahren Westdeutschland noch so feindlich gegenüber stand, dass Westdeutsche in Schweden schikaniert wurden und man in Schweden die DDR als besseren Staat des geteilten Deutschland ansah!
    Es ist wenig bekannt. Aber Schweden behandelte West-Deutschland bis in diese 70er Jahre alles andere als einen demokratischen westlichen Staat! (ich muss mal suchen, dann find ich die Quelle. Ein HAZ_Zeitungsartikel von damals!)
    Olof Palme lässt grüßen..

    Ich vermute aber, dass die Schweden in der Mehrheit gar nicht so sind. Es ist ähnlich wie hier: Die Politik und die Medien machen, was sie wollen! Die schwedische Landbevölkerung hat mit uns sehr viel gemein, u.a. Unzufriedenheit mit haarsträubenden Umständen, aber das ist den Mächtigen und Herrlichen genauso wumpe wie hier!

  53. Tja der arme Junge hat halt nicht verstanden, dass er auch Mitschüler, die ihn herumschubsen und mobben (vermutlich verstärkt mit Migrationshintergrund) gesellschaftskonform auch in seine Gebrutstagsfeier zu intergrieren hat.
    Denn alle Menschen sind gleich gut (OTon Sozialismus). Zum Glück gibts Lehrer die solche verirrten Schäfchen wieder auf den richtigen Weg bringen.
    Seine nächste Geburtstagsfeier wird sicher politisch korrekter ablaufen, und da gibts dann auch keine Salamibrötchen und Gummibärchen mehr.

  54. So, zu meinem vorigen Eintrag:

    Der Artikel enstammt der H.A.Z. (Hannoversche allgemein-linke Zeitung):

    20.Mai 1975:
    Überschrift: „Positives wandert in den Papierkorb – Von Fairneß kann in Schwedens Berichterstattung über Deutschland keine Rede sein“ v. Günther Graffenberger

    Da hat unser aller Freund Ströbele als Anwalt schon mitgemischt (ist er doch, oder?!) und den Schweden erklärt, warum die RAF-Terroristen, die zuvor auf die deutsche Botschaft in Stockholm verübt hatten (Schutt und Asche), mit der schwedischen 3.Welt-Politik ganz gut übereinstimmten, aber dennoch ein faires Verfahren in Deutschland zu erwarten haben…

    Schweden setzte sich damals also für die RAF ein. Fragen?

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