Obamas Flugzeug jetzt ohne US-Flagge

Obama FliegerUS-Präsidentschaftskandidat Obama hat sämtliche US–Flaggen von seinem Wahlkampf-Flugzeug entfernen und mit seinem persönlichen Logo, dem „O“ versehen lassen. Unglaubliches Staunen über den zur Schau gestellten Hochmut kann nur in einem Wunsch enden, dass eben dieser vor den Fall kommen wird. Und dass Amerika ein Präsident erspart bleibt, dem sein persönliches Logo (sic) wichtiger als die Fahne ist.

Man muss sich mit dem besonderen Verhältnis der Amerikaner zu ihrer Fahne beschäftigt haben, um verstehen zu können, warum das Entfernen eben derselben von Obamas Wahlkampf-Flugzeug solch eine Empörung hervorruft.

Auf USA Erklärt lesen wir:

Die Fahne wird weniger als Zeichen “des Bundes” oder “der Nation” verstanden, sondern eher als Symbol für die Rechte des Bürgers, der freiheitlichen Grundordnung, für die Republik. Die Regierung sieht das zwar anders und redet gerne von dem Symbol der Nation, ihrer Stärke und anderen mutmaßlich inspirierenden Dingen. Aber es fällt auf, dass Amerikaner gerade bei Protesten gegen die Regierung die Fahne mitschleppen, was in der Bundesrepublik zumindest bis zur Wende praktisch nie zu sehen war. Wir sind das Volk, sozusagen, ergänzt durch durch den Nachsatz: und es ist unsere Flagge!

Was auch der Grund ist, warum Amerikaner so gereizt reagieren, wenn andere Amerikaner das Sternenbanner misshandeln. Über Ausländer, die US-Fahnen verbrennen, ist man zwar nicht glücklich, aber das wird schon als Protest gegen die US-Politik verstanden. Außerdem: Wenn ein totalitärer Staat mal wieder von oben eine Massenverbrennung der Stars and Stripes anordnet, ist das eher ein Kompliment. Von einem US-Bürger erwartet man dagegen, dass er die Fahne als Zeichen seiner Freiheiten versteht. Die Flagge zu entweihen bedeutet, so das Argument, das Andenken von Menschen wie Martin Luther King Jr. zu beschmutzen.

Die Fahne zu verteidigen ist in den USA daher kein Zeichen von Hypernationalismus, oder zumindest nicht zwingend. Für Deutsche, die ein distanziertes Verhältnis zu ihrer Flagge haben, sie nicht in ihre Vorgärten stellen und auch nicht bei schlechtem Wetter ins Haus holen, damit ihr nicht kalt wird, kann das erfahrungsgemäß etwas schwierig zu verstehen sein.

Obama Flugzeug




Buch-Tipp: „Gegen die feige Neutralität“

Etzel-BuchVor kurzem ist in der Basilisken-Presse Marburg ein Sammelband von Armin Geus und Stefan Etzel (Hrsg.) erschienen, den wir unseren Lesern gerne ans Herz legen möchten. Unter dem Titel „Gegen die feige Neutralität – Beiträge zur Islamkritik“ sind Texte von namhaften Autoren wie Thomas Bargatzky, Ralph Giordano, Siegfried Kohlhammer, Hartmut Krauss, Michael Miersch, Hubertus Mynarek, Tilman Nagel, Klaus Rainer Röhl, Günter Rohrmoser, Herbert Rosendorfer, Hiltrud Schröter, Rolf Stolz, Günter Zehm enthalten. Das Buch umfasst 276 Seiten, kostet 24 Euro und ist im Buchhandel erhältlich (ISBN 3-925347-98-5).

» Leseprobe: Was heißt “toleranter Islam, dem Toleranz gebührt”?




Libanesische Imamhochzeit in Hessen

Als multikulturelles Happening, als wunderbares Ereignis ohne Schattenseiten, lässt die FAZ auf ihrer Jugendseite von einem wohl ebenfalls libanesischen Schüler eine libanesische Hochzeit in Hessen schildern, die offenbar ohne Standesamt nur vor dem Imam stattfand. Kein Wort darüber, dass viele dieser Ehen arrangiert oder unter Zwang geschlossen werden, und selbst die in islamischen Gesellschaften krankhaft praktizierte Geschlechtertrennung mutet als etwas Positives an.

Die üppige Dekoration, die rhythmische Musik, die vereinzelt ausbrechenden Lobesreden auf das Brautpaar von libanesischen Gefährten und der aufsteigende Duft arabischen Kaffees und exotischer Gewürze schaffen eine Atmosphäre, die die Anwesenden an einen fernen warmen Ort fortträgt.

Ja, wo Islam einzieht, ist Wärme und Föhlichkeit und Glück…




Grüne: „Moscheen müssen in die Innenstadt“

Zufrieden und stolz zeigen sich Muslime mit ihrem deutsch-türkischen Kulturzentrum inklusive integrierter Moschee in Fürstenfeldbruck. Nicht so die Grüne Landtagsfraktion, die sich zu einer Stippvisite eingeladen hatte. Der Standort der Moschee wäre nur suboptimal. „Moscheen müssen in die Innenstadt, damit man sieht, die gehören dazu“, mäkelte Landtagsfraktionschef Sepp Dürr.

Überraschend vernünftig hingegen reagierten die Muslime:

„,Wieso?“, fragte Atalar Keramettin vom Vorstand des Trägervereins zurück. Man sei hier fast im Herzen der türkischen Gemeinde des Brucker Westens. Und ein islamisches Gotteshaus gehöre auch nicht ins Zentrum einer deutschen Stadt.

Manchmal dienen sich die nützlichen grünen Idioten gar zu eifrig an. Dann wirds auch ihrer Klientel zu blöd.

» sepp.duerr@gruene-fraktion-bayern.de




Film von Schwester Hatune über Christen im Irak

HatuneAm Montag wurde bei Report München nicht nur über uranhaltiges Wasser berichtet, sondern auch über verfolgte Christen im Irak und anderen islamischen Ländern. Klar betont wurde von Schwester Hatune (Foto) die Brutalität, mit denen Christen in islamischen Ländern verfolgt werden bis hin zur Vergewaltigung und Mord. Man kann erahnen, dass Christen in islamischen Ländern vogelfrei sind.

PI-Leser hat den Beitrag (7:38 min) mitgeschnitten:




Saudi-Arabien wird christenrein

Christsein ist in Saudi-Arabien verboten, egal ob man ein echter Saudi, ein Ausländer im Land oder einfach nur Tourist ist. Die Christen sollen ausgemerzt werden. Gerade werden 15 Ausländer ausgewiesen, die Ende April bei einer Razzia wegen ihres christlichen „Unglaubens“ vorläufig festgenommen und verhört worden sind.

Nach Darstellung der Menschenrechtsorganisation International Christian Concern (ICC/Washington) drangen am 25. April zwölf Sicherheitsbeamte in ein Gebetstreffen ein, zwangen die 16 Teilnehmer, ihre Aufenthaltserlaubnisse und Handys abzugeben und beschlagnahmten unter anderem 20 Bibeln, etliche christliche Bücher und eine Geldkassette mit umgerechnet 84 Euro. Zunächst habe man den Festgenommen vorgeworfen, sie hätten gepredigt und gesungen, später habe man sie beschuldigt, eine Tanzparty abgehalten und Geld für Terrorismus gesammelt zu haben. Auf der Polizeistation habe man sie Protokolle auf Arabisch unterzeichnen lassen, die sie nicht lesen konnten. Nach drei Tagen habe man sie wieder auf freien Fuß gesetzt. Einer der Festgenommenen habe aus freien Stücken das Land verlassen; die anderen sollten Anfang August deportiert werden.

Natürlich interessiert dies die internationalen Medien kaum. Anders wäre es gewiss, wenn ein westliches Land auf die Idee kommen würde, Muslime ihres Glaubens wegen zu deportieren, ihre Glaubensausübung zu verbieten, ihre Schriften zu konfiszieren und sie des Terrorismus zu beschuldigen, denn Islam ist ja bekanntlich Frieden – die Christen sind die zum gutmenschlich links-antikirchlichen Weltbild passenden Terroristen.




Großalarm um „uranverseuchtes“ Trinkwasser

Uran im Wasser?Report München berichtete am Montag über deutsches Trinkwasser, das in vielen Gegenden mit Uran belastet sei und beruft sich dabei auf eine Datenerhebung der Verbraucherrechtsorganisation Foodwatch, das Report „exklusiv“ vorliegt. Wie immer bei angstmachenden Umwelt- und Gesundheitsthemen, greift die Panik-Presse das Thema begierig auf.

„Uran-Alarm um deutsches Trinkwasser“ titelt beispielsweise die WELT und berichtet, dass 800 Messwerte mehr als zwei Mikrogramm Uran pro Liter Trinkwasser aufweisen sollen. Sowas muss natürlich einen Großalarm auslösen.

Was sind eigentlich „Mikrogramm“? Wie viel ist das? Weiß das jemand? Nö. Zumindest nicht die in Angst und Schrecken versetzte Mehrheit der Bevölkerung. Ein Mikrogramm ist ein Milliardstel Liter. Das nennt man auch „Nanoliter“.

Uran kommt in der Natur (in gebundener Form) recht häufig vor. In den obersten 33 cm der Erdkruste findet sich ca. 1,5 Tonnen gebundenes Uran pro Quadratkilometer. Ein Kilo Erdreich ist mit ca. vier Milligramm pro Kilo „belastet“.

Milligramm? Wie viel ist das denn nun wieder? Richtig: das ist ein Millionstel Kilo. Das bedeutet, dass ein Kilo Erdreich ca. 2000 mal mehr Uran enthält als ein Liter „verseuchtes“ Trinkwasser aus den 800 Messungen. Und da stellt sich die Frage, wieso das Trinkwasser so schwach belastet ist.

Zum Schluss die wirklich gute Nachricht: bei dem Uran im Trinkwasser handelt es sich um Uran aus natürlichen Vorkommen, also nicht etwa um angereichertes Uran aus bösen AKWs. Es geht ergo um „Bio“-Uran.

Natürlich = bio = gut.

(Gastbeitrag von Yep)




Ömer Özsoy: Koran zeitgemäß interpretieren

Taqiyya in Reinkultur betreibt der rechtgläubige türkischstämmige „Islamwissenschaftler“ Ömer Özsoy (Foto) bei den Salzburger Hochschulwochen, wenn er fordert, den Koran „kritisch auszulegen und zeitgemäß zu interpretieren“. Denn als gläubiger Moslem weiß er natürlich genau, dass er das nicht darf, schließlich steht gleich zu Beginn (Sure 2:2) „dies ist das Buch, in dem kein Zweifel ist.“

Der Koran sei nicht vom Himmel gefallen, sagt Özsoy, sondern müsse den Umständen der Zeit entsprechend ständig neu interpretiert werden.

Dieses Buch beansprucht aber, die einzige Wahrheit zu enthalten und alles, was ihm widerspricht, ist Lüge. Der Koran ist die göttliche Vollendung der Geschichte.

Özsoy sagt das, was die Ungläubigen so gerne hören möchten, zum Beispiel, dass die Frauenunterdrückung im Islam gar keine Frauenunterdrückung wäre.

Die Stellung der Frau, wie sie im Koran vorkommt, sei historisch, gesellschaftlich und ökonomisch bedingt zu verstehen. Diese Stellung habe sich auch bereits in dem Zeitraum, in dem der Koran offenbahrt wurde, verändert, sagt Özsoy.

Auch die Gewaltbereitschaft und den Mangel an Demokratie, die dem Islam vorgeworfen werden, gebe es, räumt der „scheue Bote Allahs“, wie Özsoy oft genannt wird, ein.

Beides sei aber gesellschaftlich-politisch und nicht in erster Linie religiös bedingt. „In der islamischen Welt herrscht leider noch so eine Kultur. Das hat mit dem Islam überhaupt nichts zu tun.“

Ja wie denn nun? Wenn das alles nichts mit dem Islam, nichts mit dem Koran zu tun hat, warum müssen wir diesen dann „zeitgemäß interpretieren“? Sollen wir die Gewaltsuren einfach streichen, weil dieser Teil des Koran nichts mit dem Islam zu tun hat? Da wird das Buch aber dünn:

Betrachten wir ganz nüchtern den Textbefund, philologisch aufbereitet. Die arabische Wurzel qtl (‚töten‘) erscheint – mit allen Ableitungen – im Koran 187 Mal, davon 25 Mal im Imperativ. (Zum Vergleich: im hebräischen Alten Testament, wahrlich nicht immer ein friedfertiges Buch, kommt die entsprechende Wurzel qtl nur 4 Mal vor, die semantisch verwandte Wurzel rsh (‚morden‘) 46 Mal, aber nie als positiver Imperativ – nur negativ im Verbot „Du sollst nicht töten“.) Nicht alle Imperative im Koran sind Aufforderungen an die Gläubigen zur Tötung von Ungläubigen, aber doch die überwiegende Mehrzahl.

Nach Mark Gabriel („Islam und Terrorismus„) überwiegen die Gewaltsuren mit 60%, aber wohl nur im historischen Kontext.

Özsoy will uns einlullen, indem er die schweren Menschenrechtsverletzungen einschließlich der Stellung der rechtlosen Frauen in islamischen Ländern einer Kultur anlastet, die mit dem Islam nichts zu tun habe. Ganz so, als habe nicht der Islam eben diese „Kulturen“ geprägt. Wir sollen das Märchen vom friedlichen Islam verinnerlichen, nicht zur Kenntnis nehmen, dass alle Probleme mit diesen „Kulturen“ ausschließlich religiöser, also islamischer Natur sind..

Beim ORF hats schon gefruchtet. Er hat alle Taqiyya-Aussagen von Özsoy wegen ihrer Wichtigkeit markiert.




Jede vierte Familie mit Migrationshintergrund

Muslimische FamilieWie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, hatte im Jahr 2007 in Deutschland von den insgesamt knapp 8,6 Millionen Familien mit minderjährigen Kindern im Haushalt gut jede vierte Familie (27%) einen Migrationshintergrund. Dieser Anteil war im früheren Bundesgebiet (ohne Berlin) mit 30% mehr als doppelt so hoch wie in den neuen Ländern (einschließlich Berlin) mit 14%.

Familien mit Migrationshintergrund sind Eltern-Kind-Gemeinschaften, bei denen mindestens ein Elternteil eine ausländische Staatsangehörigkeit besitzt oder die deutsche Staatsangehörigkeit durch Einbürgerung oder – wie im Fall der Spätaussiedler – durch einbürgerungsgleiche Maßnahmen erhalten hat.

2007 wuchsen in Deutschland bei den gut 2,3 Millionen Familien mit Migrationshintergrund 4,0 Millionen minderjährige Kinder auf, bei den gut 6,2 Millionen Familien ohne Migrationshintergrund 9,8 Millionen
minderjährige Kinder. Dies bedeutet, dass eine Familie mit Migrationshintergrund durchschnittlich 1,74 Minderjährige betreute, eine Familie ohne Migrationshintergrund im Durchschnitt 1,56 Minderjährige.

Dabei versorgten 16% der Familien mit Migrationshintergrund mindestens drei minderjährige Kinder im Haushalt, aber lediglich 9% der Familien ohne Migrationshintergrund.

(Quelle: MMnews)




Besuch in einer französischen Koranschule

Der Islam ist eine Religion der Toleranz und des Friedens? Gut, sehen wir einmal nach, dachten sich französische Journalisten von Canal+ und besuchten eine private, einheimische Koranschule. Das Resultat: Ein Rauswurf bereits am Eingangstor und übelste Beschimpfungen. Schon gleich bei der Ankunft der Journalisten macht ein junger Mann das Gittertor zu, er will die Fremden (einheimischen Franzosen) nicht einlassen. Später folgen sogar Prügel.

Auf die Frage hin, was an der Schule unterrichtet wird, antwortet der junge Mann: der Koran. offenbar müssen die Schüler den ganzen Koran auswendig lernen.

Die Journalisten sollen draußen bleiben und die Klingel außerhalb des Schulgeländes benutzen, um Auskünfte zu erlangen. Das Team will filmen und einen Schüler interviewen, der zum Tor kommt, da eskaliert die Situation.

Jemand schreit von Ferne, dass die Kamera sofort ausgeschaltet werden muss.

„Warum hast du mit ihnen gesprochen? Was hast du ihnen erzählt?“

Ruft die Stimme und wendet sich anschließend wutentbrannt an die Journalisten, die einwenden, doch geklingelt zu haben. Der Mann – offenbar jemand, der etwas in der Schule zu sagen hat – beruft sich auf Hausfriedensrecht und die demokratische Verfassung Frankreichs. Er zeigt den Reportern, wo die Straße ist – sie sollen verschwinden. Droht mit der Polizei. Pöbelt die Journalisten mit immer dreisteren und lauteren Beschimpfungen an. Die Reporter, die etwas über die Koranschule ausplaudern könnten, sollen sich endlich „verpissen“.

Darauf kommt ein älterer Herr mit rot-kariertem terroristen Tuch dazu. Er scheint der Vorgesetzte des Brüllers zu sein. Die Kamera geht aus, die Männer stürzen sich prügelnd auf die Reporter von Canal+.

Der Angriff war sehr gewalttätig. Jérôme, der Tonmeister, liegt schwer verletzt und reglos im Straßengraben. Einer der Angreifer hat ihn mitten ins Gesicht getreten.

Die Sanitäter vermuten Rückenverletzungen, als sie ihn in den Krankenwagen einladen. Er hat mehrere Gesichtsfrakturen als er ins Krankenhaus eingeliefert wird. Er wird acht Tage lang im Krankenhaus liegen müssen und Wochenlang arbeitsunfähig sein.

Eine Kamera wurde bei dem Angriff gestohlen. Die Angreifer haben sich mittlerweile in ihr Koranschulschloss zurückgezogen, doch das Filmteam hat noch seine Notfallkamera. Die Polizei ist vor Ort.

Vier der Prügler konnten identifiziert und verhaftet werden, darunter der Schulverantwortliche Mohammed Anami, der Mann mit dem Kopftuch. Der erste Mann mit den Beschimpfungen war sein Sohn. Beide wurden wegen Diebstahl und Körperverletzung festgenommen. Später kam der Vater auf Kaution über 13,000 Euro vorläufig frei.

Dennoch bemüht sich Nicolas Sarkozy unentwegt um die Gunst der Muslime in seinem Land. Er hält, nach eigenen Aussagen, die Befürchtungen der Bevölkerung für grundlos, obwohl unter den maßgeblichen Dialogpartnern offensichtlich gewaltbereite Muslime wie der genannte Schulvertreter sind.

Warum wurde die besuchte Schule der Gewalt nicht längst geschlossen? Welche Geheimnisse verbergen sich hinter den verschlossenen Gittertoren? Die Verantwortlichen wollen ihre Mauern des Schweigens auch weiterhin bewahren.




Frankfurt-Hausen: „Deutsch“ kein Schulfach mehr

Kerschensteiner SchuleWie sich die Islamisierung unserer Städte auf die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen auswirken, kann exemplarisch an Frankfurt-Hausen festgemacht werden. Dort, wo jetzt trotz großen Widerstands aus der Bevölkerung, definitiv die dritte Moschee gebaut wird, haben sich die schulischen Anforderungen an die neuen Begebenheiten angepasst. Beispiel: Die Kerschensteiner Schule in Hausen mit einem Migrantenanteil von gut 70 Prozent. Hier können ab diesem Schuljahr die Kinder lernen, was immer sie wollen, unbeliebte Fächer wie Deutsch und Englisch wurden abgeschafft.

Die Frankfurter Neue Presse ist ganz begeistert von der neuen Schulform:

Für rund 60 000 Frankfurter Kinder beginnt heute das neue Schuljahr. Erstklässler und alle, die auf eine weiterführende Schule wechseln, müssen erst morgen ihren Ranzen packen. Die größte Überraschung wartet dann auf die Fünftklässler, die neu auf die Kerschensteinerschule in Hausen kommen. Auf ihren Stundenplänen tauchen Deutsch, Englisch und Geschichte nicht auf. Nur noch Mathematik und Sport sind als klassische Schulfächer geblieben. Überall sonst steht Projektarbeit, Tutorium, Präsentation und Bezugsgruppenunterricht im Plan. «Kompetenzschule» heißt das Abenteuer, auf das sich Schüler, Lehrer und Eltern an der Grund- und Hauptschule im neuen Schuljahr erstmals einlassen.

Ein mutiger Schritt, den die Grund- und Hauptschule da wagt: Keine Klassen, keine Noten, kein geordneter Fachunterricht, nicht einmal festgeschriebene Unterrichtsthemen wird es für die Stufen 5 bis 7 noch geben. Und doch sollen die jetzt 43 Kinder – die Hälfte wird neu eingeschult – am Ende des siebten Schuljahres weit erfolgreicher gelernt haben als die Jahrgänge vor ihnen: «Wenn unser Plan aufgeht, dann müssten unsere Schüler am Ende fähig sein, jeden Schulabschluss zu bewältigen», benennt Schulleiterin Sabine Bartsch das hoch gesteckte Ziel. Was aber nicht heißen solle, dass die Kinder aus der (Noch-)Hauptschule dann so gut Englisch schreiben können wie ihre Altersgenossen am Gymnasium. «Aber sie sollten fähig sein, sich das schnell anzueignen.»

Zwei Elemente machen das neue Schulkonzept aus: «Wir gehen davon aus, dass die Kinder das am besten lernen, was sie wirklich interessiert.» Dem dient das Lernen in Projekten. Die Schüler wählen sich den Weg, auf dem sie zu Wissen kommen, selbst. Und nutzen die Fähigkeiten, die sie haben. Dass viele von ihnen mehrere Sprachen beherrschen und das Leben in zwei Kulturen kennen, brachte ihnen in der Schule bisher kaum Vorteile. «Das sind Stärken, die wir bisher kaum einbezogen haben», räumt Bartsch ein. In Geschichte habe sie es ausprobiert: «Es sei egal, mit welcher Frage man startet. Sie kommen irgendwann bei Antike und Moderne an.»

Aufgabe der Lehrer wird es sein, die Schüler in den Projekten so zu lenken, dass sie alle Fächer mit aufnehmen: Texte auf Englisch, Gedichte, naturwissenschaftliche Entdeckungen. Wie gut die Kinder mit ihrer Forschung vorankommen, zeigen sie jeden Freitag. Dafür gibt es Beurteilungen, aber keine Noten.

Mit der Zeit wächst die Fähigkeiten, sich Wissen zu beschaffen und damit umzugehen. Weil Kompetenzen wie Lesen, Forschen, Schreiben, aber auch Selbsteinschätzung, Korrekturbereitschaft, Arbeitsorganisation und Selbstbestimmtheit gestärkt werden.

Das zweite Element sind die Tutorien, die Kurse in Musik, Darstellendes Spiel, Kunst und Neue Medien/ Informatik, zwischen denen die Kinder wechseln. «Nicht alle bekommen das von zu Hause mit: Flötenunterricht, Vorlesen, Besuche im Theater. Wir holen es für alle Kinder in die Schule», erklärt die Rektorin. So könnten alle ihre Ausdrucksmöglichkeiten finden.

Sabine Bartsch und ihre Kollegen wagen mit der Kompetenzschule, was bisher nur Privatschulen leisteten. «Aber wir brauchen nicht mehr Lehrer als sonst auch.» Der Betreuungsgrad sei dennoch besser, da die Projektstunden, in denen alle 43 Schüler gemeinsam lernen, von bis zu vier Kollegen betreut werden. «Da wir unter Personalmangel litten, konnten wir nun Lehrer mit der Fachkompetenz einstellen, die wir brauchen.»

Bisher gehen nur die Stufen 5 bis 7 in der Kompetenzschule auf. In der Grundschule und in den oberen Klassen läuft der Unterricht wie üblich. Mit ihren Kollegen hat Bartsch das neue Schulmodell entwickelt, in aller Schnelle: Seit April wurde an dem Konzept gearbeitet. «Aber wir haben keine Zeit. Sonst ist die Schule zu, bevor wir unsere Ideen formuliert haben», beschreibt Bartsch das Problem. Das Staatliche Schulamt unterstützt die reformfreudige Schule, die vor zwei Jahren schon Schlagzeilen machte, weil dort die Zehntklässler nach Geschlechtern getrennt unterrichtet werden. Der Elternbeirat hingegen hat Vorbehalte gegen den schnellen Wandel. Die Direktorin ist dennoch überzeugt, auf dem richtigen Weg zu sein: «Es sind die Schüler, die uns zwingen, uns zu verändern. Weil sie mit anderen Fähigkeiten und Bedürfnissen kommen.»