NRW: 31-Jähriger auf offener Straße erstochen

MesserAuf welche Art und Weise manche in Deutschland lebenden Muslime ihre familiären Probleme lösen, mussten mehrere Passanten auf dem Parkplatz eines Einkaufszentrums im nordrhein-westfälischen Lotte-Büren live mitverfolgen. Dort wurde ein 31 Jahre alter Syrer zuerst von mehreren Türken verprügelt, anschließend zückte einer der Beteiligten ein großes Messer und stach mehrfach auf das am Boden liegende Opfer ein. Das Blut sei regelrecht geflossen, berichtete eine Augenzeugin.

Die Westfälischen Nachrichten berichten:

Der Bluttat voraus ging ein Streit mit fünf Männern türkischer Herkunft, die alle aus dem Raum Ibbenbüren stammen sollen. Nachdem mehrere von ihnen zunächst auf den 31-Jährigen eingeschlagen hätten, habe ein 39-jähriger „plötzlich ein großes Messer gezückt und mehrfach auf das am Boden liegende Opfer eingestochen“, erklärte Oberstaatsanwalt Wolfgang Schweer zum Tathergang. Die Obduktion bei der Gerichtsmedizin in Münster habe ergeben, dass es infolge „zahlreicher Stiche innerlich und äußerlich verblutet ist“.

Wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Mittwochmorgen mitteilten, war der 31-Jährige am Dienstag gegen 17 Uhr mit seiner 27-jährigen Ehefrau am Steuer in einem weißen Golf nach Lotte gefahren, um in dem Gewerbegebiet am Benzweg/Teichweg an der Stadtgrenze zu Osnabrück einzukaufen.

Kurz vor Erreichen des Ziels sei der Golf durch ein Überholmanöver eines Audi A4 ausgebremst worden. Der 39-jähriger Fahrer dieses Wagens und mutmaßliche Messerstecher habe sich zunächst mit dem 31-Jährigen bei herunter gedrehten Autoscheiben lautstark gestritten.

Die Ehefrau des späteren Opfers muss schon eine schlimme Eskalation geahnt haben. Sie rief nach Angaben der Staatsanwaltschaft über Notruf die Polizei in Osnabrück. Die habe ihr geraten, bis zum Eintreffen der Streifenwagen auf einen belebten Parkplatz zu fahren.

Als die Frau den Rat befolgend auf den Parkplatz am Teichweg, an dem die Märkte Poco, Adler und Hagebaumarkt angesiedelt sind, fuhr, spielte sich offenbar eine regelrechte Hatz ab. Neben dem Fahrer des Audi machten auch noch die 36 und 53 Jahre alten Insassen eines Opel Omega sowie die 18 und 51 Jahre alten Insassen eines VW Golf Kombi Jagd auf das Ehepaar, wie Polizei und Staatsanwaltschaft weiter berichteten.

Diese führte vom Parkplatz zurück auf die Straße und endete mit dem frontalen Zusammenstoß zwischen dem Golf und dem Opel Omega direkt vor der Zufahrt vom Parkplatz des Einkaufsmarktes.

„Der 51-jährige öffnete nun die Tür des Golf und zerrte den 31-Jährigen heraus. Gemeinsam mit seinem 18-jährigen Sohn und den weiteren Beteiligten schlugen sie auf ihn ein“, erläuterte Oberstaatsanwalt Wolfgang Schweer die weiteren Ereignisse. Schließlich habe der 39-Jährige das Messer gezogen.

Nach der Attacke erlag der Ibbenbürener trotz notärztlicher Versorgung auf dem Parkplatz seinen schweren Verletzungen. Das Blut sei regelrecht geflossen, berichtete eine Augenzeugin. Mehrere Passanten versuchten noch vor Eintreffen der Streifenwagen, die Beteiligten von dem 31-Jährigen wegzuziehen.

Viele Kunden und Mitarbeiter der Geschäfte und Märkte des Einkaufszentrums bemerkten erst etwas von dem blutigen Geschehen, als bereits alles vorbei war. „Es ging alles so schnell“, sagte ein älterer Mann.

Alle fünf Tatverdächtigen aus Ibbenbüren konnten noch am Tatort von Beamten der Polizei Steinfurt und Osnabrück widerstandslos festgenommen werden. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft ist am Mittwochnachmittag Haftbefehl wegen Totschlags gegen die Männer erlassen worden.

„Das Motiv liegt nach dem bisherigen Stand der Ermittlungen möglicherweise im familiären Bereich“, sagte Kriminalhauptkommissar Ulrich Bux als Leiter der 23-köpfigen Mordkommission des Polizeipräsidiums Münster.

Wie Oberstaatsanwalt Schweer dazu ausführte, waren die Ehefrauen von Opfer und Täter miteinander befreundet. Die Frau des Hauptverdächtigen habe sich scheiden lassen wollen, die 27-Jährige und ihr Mann hätten sie dabei – zumindest moralisch – unterstützt. Dies war offenbar der Anlass für den tödlichen Streit.

Ein klassischer Einzelfall, der weder im speziellen etwas mit der Scharia, noch im allgemeinen mit der Religion des Friedens™ zu tun hat…

(Spürnase: Thorsten U.)




Hisbollah-Stützpunkt Deutschland

Der 29-jährige muslimsche Medizinstudent Khaled Kashkush, aus der israelisch-arabischen Stadt Kalansuwa stand heute vor einem israelischen Gericht. Eigentlich wohnt der Mann in Deutschland, doch vor drei Wochen wurde er verhaftet und nach Israel zurückgebracht. Der Grund: Er arbeitete in Deutschland für die Terrororganisation Hisbollah, die hier freie und unbegrenzte Ausbreitungsmöglichkeiten hat.

Das deutsche Hisbollah-Hauptquartier unter Dr. Hasham Hassan ist insbesondere damit beschäftigt, Gelder ermordeter Terroristen heim in den Libanon zu schaffen. Dem Terroristen Muhammed Hashem, bekannt als Mazen, gab der eifrige Medizinstudent seine E-Mail Adresse für künftigen Gedankenaustausch und 2000 Euro für seine Mühen.

Stellt sich die Frage, wie ein armer arabisch-israelischer Medizinstudent auf die Idee kommt, gerade in Deutschland studieren zu wollen, wie er an einen für einen Studenten doch erheblichen Betrag von 2000 Euro ran kommt und wieso er sie ausgerechnet einem libanesischen Terroristen schenkt.

Offenbar sahen sich die beiden an konspirativen Treffen für die gemeinsame Sache: Die Vernichtung Israels. Arabische Israelis wie Kashkush sind bei der Hisbollah besonders gern gesehen, weil sie den „zionistischen Staat“ von innen angreifen können. Alles geplant und organisiert auf deutschem Boden, dem sicheren Hafen der Hisbollah.

Mazen stiftete Kashkush dazu an, in einem Krankenhaus in Haifa zu arbeiten und Patientendaten über israelische Soldaten auszuspionieren. Zum in Deutschland organisierten Netzwerk gehören außerdem noch weitere arabische Studenten – also entgegen der gängigen Mitleidsmasche durchaus gebildete Leute.




Klimawissenschaftler: „Es ist nicht das CO2!“

Es gibt keinen Klimawandel!Der Klimawissenschaftler Dr. David Evans war von 1999 bis 2005 verantwortlich für die Erfassung der australischen CO2-Emissionen. Heute sagt er, dass es keinen Nachweis dafür gibt, dass CO2 nennenswert unser Klima beeinflusst.

Von Dr. David Evans

Ich habe das FullCAM-Modell entwickelt, das den Kohlenstoff-Kreislauf bei Pflanzen, im Boden, beim Abfall und in der Landwirtschaft ermittelt, ein Programm, das Klimadaten, Pflanzenphysiologie und Satellitenmessungen benutzt. Viele Jahre habe ich die Debatte über die globale Erwärmung verfolgt. Als ich 1999 anfing, erschien mir plausibel, dass CO eine globale Erwärmung verursacht. Die Beweise waren zwar nicht schlüssig, aber warum warten, wenn es so schien, als ob wir rasch handeln müssten?

Bald arbeiteten Regierung und Wissenschaftler zusammen und viele neue Forschungsjobs wurden geschaffen. Wir Wissenschaftler hatten die politische Unterstützung, das Ohr der Regierung, große Budgets und fühlten uns wichtig. Es war großartig. Wir arbeiteten, um den Planeten zu retten. Aber seit 1999 haben neue Erkenntnisse die Annahme ernsthaft infrage gestellt, dass CO2-Emissionen die Hauptursache für eine globale Erwärmung sind. 2007 war es dann ziemlich klar, dass CO2 nur eine minimale Rolle spielt. Wie Lord Keyes einst sagte:

„Wenn sich die Fakten ändern, ändere ich auch meine Meinung. Was machen Sie, mein Herr?“

Es hat bisher keine öffentliche Diskussion gegeben über die Ursache der globalen Erwärmung im Zeitraum 1975 bis 2001. Die Öffentlichkeit und unsere Politiker kennen nicht die maßgebenden Fakten:

1. Es gibt keine Bestätigung für einen CO2-Treibhauseffekt. Wir haben jahrelang beobachtet und gemessen, können ihn aber nicht finden. Die Signatur für einen Treibhauseffekt wäre eine heiße Zone in der Tropischen Atmosphäre in ca. zehn km Höhe. Sie ist nicht vorhanden.

2. Es gibt keinen Nachweis für die Behauptung, dass CO2-Emissionen eine wesentliche globale Erwärmung erzeugen. Natürlich ist es im Zeitraum 1975-2001 wärmer geworden, aber es gibt keinen Nachweis von Niemanden, dass dies wegen der CO2-Emissionen der Fall war.

3. Die Satelliten, die die globalen Temperaturen messen, zeigen, dass die Erwärmung 2001 endete und dass die Temperaturen im letzten Jahr um 0,6 Grad C gesunken sind – auf die Temperaturen von 1980!

4. Die Ergebnisse der Eiskernbohrungen in der Antarktis und auf Grönland bezeugen, dass Temperaturerhöhungen im Durchschnitt 800 Jahre früher auftraten als der Anstieg des CO2-Niveaus. Das sagt eigentlich alles über Ursache und Wirkung. Keiner dieser Punkte ist umstritten. Die Alarmisten stimmen ihnen zu, bezweifeln aber ihre Bedeutung.

Der letzte Punkt war schon im Jahre 2005 bekannt. Aber als Al Gore seinen Film machte, benutzte er die Eiskern-Ergebnisse als einzigen Beweis für seine Behauptung, dass die CO2-Emissionen eine globale Erwärmung verursachen. In einem anderen politischen Zusammenhang würden unsere zynischen und erfahrenen Journalisten dies als unehrlich brandmarken und seine Behauptungen infrage stellen.

Insgesamt wurden seit 1990 rund 50 Milliarden Dollar für den „Kampf gegen die Erderwärmung“ ausgegeben, trotzdem es immer noch keinen Beweis dafür gibt, dass CO2-Emissionen die Ursache einer globalen Erwärmung sind. Computer-Modelle und theoretische Berechnungen sind keine Beweise, sondern nur Theorie.

(aus: THE AUSTRALIAN „No smoking hot spot“, 18. Juli 2008, Übersetzung: Dr. Koelle)




Berlin: 100 Seiten Schariakunde für Lehrer

Damit ungläubige Lehrer im korrekten Umgang mit rechtgläubigen Schülern keine Fehler machen, hat die Berliner Senatsverwaltung umfangreiches Fort- bildungsmaterial herausgegeben. Dabei wird auch auf die Ratschläge bekennender Fundamentalisten nicht verzichtet, allerdings ohne die Lehrer mit entsprechenden Informationen zu belasten. Der türkischstämmige Grünen-Abgeordnete Özcan Mutlu ist „empört über die Blauäugigkeit des Senats“.

(Spürnasen: Wikinger, Hausener Bub, Jochen T., Jean, Stratobomber und Winterfell)




„Sie sagten mir, ich sei eine Dienerin“

Dies sind die Worte einer 20-jährigen Frau, die aus Pakistan nach Großbritannien zwecks Zwangsverheiratung eingeflogen und vom Ehemann täglich missbraucht und geschlagen wurde. Sania Bibi wurde seit ihrer Ankunft aus Pakistan im April 2006 wie eine Sklavin behandelt und unzähligen Erniedrigungen ausgesetzt. Die Täter sind wie so oft der Ehemann und die Schwiegereltern.

Häufig durfte Sania nicht einmal etwas essen, angeblich weil sie aus einer armen Familie stamme. Niemand redete mit ihr, außer um ihr Befehle zu erteilen. Geschlagen wurde die junge Frau von ihrer Schwiegerfamilie jeden Tag. Ihr gelang die Flucht, jetzt steht die Familie vor Gericht.

Der 28-jährige Ehemann Haroon Akhtar und seine Eltern streiten alle Anklagepunkte ab. Es habe keine Gewalt im Haus gegeben.

Eine Cousine und Vertraute von Sania beschreibt einen der Übergriffe:

„Er kam ins Bad, packte Sania an den Haaren, zog sie hinaus und schlug ihr ins Gesicht. Danach stiess er sie die Treppe hinunter, folgte ihr und schlug ihren Kopf gegen die Tür. Dann sagte er, sie solle verschwinden.“

Die Schwiegermutter sah dabei zu und tat nichts dagegen. Der „Zwischenfall“ geschah, weil Sania das Badezimmer in den Augen ihrer „Herren“ nicht sauber genug geputzt hatte. Doch gewiss, waren diese Vorkommnisse bloß Einzelfälle™ und das hat alles nichts mit dem Islam zu tun.




Israel zum deutsch-iranischen Gasgeschäft

Der Generaldirektor des israelischen Außenministeriums, Aharon Abramovich (Foto), hat sich im Radio-Interview mit Reshet Bet zu dem Gasgeschäft des deutschen Unternehmens SPG mit dem Iran geäußert. Würde Europa sich ernsthaft um Israel scheren, käme gar niemand auf die Idee, solche Geschäfte abzuschließen. Israel hofft immer noch auf die Annullierung des deutschen Gas-Deals. Doch „einige Länder sind eben entschlossener als andere“.

„Sie [die deutsche Regierung] haben gesagt, dass die internationalen Sanktionen dieses Geschäft nicht betreffen, dass es ein normales kommerzielles Geschäft sei, das ein Unternehmen abschließen kann, und die deutsche Regierung so ein Geschäft nicht zu stoppen vermöge; es sei kein 100-Millionen-Dollar-Geschäft, sondern ein bisschen kleiner; und so weiter, alle Arten von Entschuldigungen.

Wir haben ihnen gesagt: Meine Damen und Herren, es geht hier nicht nur um die Frage, ob diese oder jene Sanktionen formal anwendbar sind. Es sollte die Absicht bestehen, speziell auf Seiten eines führenden europäischen Staates wie Deutschland, jegliche kommerziellen Geschäfte mit dem Iran zu beenden.

Es muss eine passende Atmosphäre geschaffen werden, damit sie solche Geschäfte gar nicht abschließen wollen. Dies ist die Botschaft, die wir ihnen übermittelt haben. Ich hoffe noch immer, dass das Geschäft infolge unserer Gespräche mit den Deutschen annulliert wird. Aber es handelt sich hier nicht um einen einmaligen Schritt; es ist ein langes Ringen. Wir glauben, dass es ein Ringen der internationalen Gemeinschaft ist. Einige Länder sind in diesem Ringen entschlossener als andere.“ (Außenministerium des Staates Israel, 04.08.08)

» Abramovich nahm auch zu den aktuellen Entwicklungen des internationalen diplomatischen Konflikts mit dem Iran Stellung. Das vollständige Interview findet sich hier.




Eine seltene Blume in der Wüste: Linke Selbstkritik

Blume in der WüsteWenn die linken Hoheitswächter von verordnetem Antifaschismus und religiös anmutendem Multikulturalismus beginnen ehrliche Selbstkritik zu äußern, werden sie vereinzelt sogar zu recht angenehmen Zeitgenossen. Manchmal zeigt sich die Seele des unangepassten Freigeistes, der immer bereit war, seine eigenen Nebenwege zu gehen. Dabei ist es gar nicht notwendig, das Eigene in Bausch und Bogen zu verdammen, es reicht einfach mit ehrlich-klarem Blick die eigenen Mythen und Lebenslügen zu analysieren. Auf einmal tut sich eine Tür auf, hinter der ein fairer Dialog selbst zwischen rechts und links möglich erscheint. Jenseits aller Polemik auf beiden Seiten.

So spricht der Sozialphilosoph Peter Furth (Foto unten) in einem sehr lesenswerten FAZ-Interview bewegende Worte der Einsicht und der bundesdeutschen Zustandsanalyse. Er muss wissen, wovon er spricht: Er war der Doktorvater des linken Berufsrevolutionärs Rudi Dutschke.

Dort heißt es:

Peter FurthPeter Furth, ehemals Professor an der FU, Doktorvater Rudi Dutschkes und geistiger Impulsgeber von 68, hat frühere Ideen verraten, um sich selbst halbwegs treu bleiben zu können. Für ehemalige Weggefährten ist er deshalb ein Abtrünniger und Verräter. Doch er selbst sagt: Wer einmal Aufklärer ist, bleibt Aufklärer.

Folgende nahezu unglaublichen Einsichten lassen tief blicken:

„Herr Furth, Sie haben einst bei Adorno als studentische Hilfskraft gearbeitet, waren im Sozialistischen Deutschen Studentenbund aktiv und haben Rudi Dutschkes Promotion betreut. Heute kritisieren Sie die „Unterwerfungsbereitschaft“ und den „Konformismus“ auf der Linken. Was halten Ihre früheren Weggefährten davon?“

„68 hat eine Wächtergeneration hinterlassen; man darf als jemand, der einmal als dazugehörig betrachtet wurde, nicht glauben, dass heute irgendetwas unbemerkt geäußert oder auch nur gedacht werden könnte. Ich bekomme E-Mails, Anrufe, Vorwürfe über Dritte. Es heißt, ich sei ein Abtrünniger und Verräter. Ich selbst war früher auch so: Meinen Schwiegervater, der als Jude und Sozialdemokrat in Buchenwald war, habe ich als deutsch-nationalen Bonzen gebrandmarkt. Das bereue ich heute. Er war einer der wenigen wirklichen Republikaner, der als Fraktionsführer im preußischen Landtag wusste, dass man für eine Republik Volk und Nation braucht. Ein Mann wie Tucholsky hatte nur Verachtung dafür. Er hat Weimar nicht wirklich verteidigt“.

„Was genau stört die „Wächter“ an Ihnen?“

„Ich glaube, es sind meine Hypothesen über die Rolle des Antifaschismus, den ich heute untersuche, wie ich in meiner Doktorarbeit in den fünfziger Jahren den Rechtsradikalismus untersucht habe. Meines Erachtens ist der Antifaschismus ein moralisches Herrschaftsmittel, das der Ausgrenzung von Andersdenkenden dient. Ein so erfolgreiches Instrument lässt man natürlich nicht so ohne Weiteres kritisieren. Die Achtundsechziger sind es schließlich gewohnt, kultureller Hegemon zu sein. Das macht dumm.“

„Ist die Linke siegreich aus 68 hervorgegangen?“

„Ohne Zweifel. Als Kulturrevolution hat 68 gewonnen, ihr Siegespreis ist die politische Korrektheit, die allenthalben zu einer semantischen Politik geführt hat. Nach ihrem Sieg haben sich die Achtundsechziger zurückgelehnt. Sie glaubten, nichts mehr dazulernen zu müssen. Ihr Problemstand kennzeichnet sich durch den inflationären Gebrauch der Vorsilbe Neo, eine Feindbezeichnung, die alles beim Alten lässt; überall Neoliberale und Neokonservative, bezeichnenderweise aber keine Neosozialisten. Die größere Lernchance in der Geschichte haben wohl eher die Verlierer.“

„Der Historiker Götz Aly hat zuletzt behauptet, es gebe Parallelen zwischen dem Jahr 1968 und dem Jahr 1933. Stimmen Sie damit überein?“

„Man kommt nicht umhin festzustellen, dass der Achtundsechziger-Bewegung etwas Totalitäres anhaftete. Man könnte sagen: Wenn das „Dritte Reich“ und der Stalinismus die Tragödien waren, dann war 68 das Satyrspiel.“

„Wie beurteilen Sie Lebenswege wie die von Otto Schily oder Joseph Fischer?“

„Im Grunde sind sie wie die Schullehrer, nur mit mehr Macht ausgestattet.“

„Wann haben sie sich von 68 losgesagt?“

„Das hatte mit meiner Zusammenarbeit mit Philosophen der Akademie der Wissenschaften in Ostberlin zu tun. Dort sollten zwei von mir geschätzte Kollegen als Abweichler aus der SED und der Akademie ausgeschlossen werden. Von Seiten der westdeutschen DKP setzte man mich unter Druck, die Vorgänge an der Akademie geheim zu halten. Die DKP wollte nicht, dass es im Westen zu einer Diskussion über die Schwierigkeiten der Intelligenz in der DDR kommt. Ich habe mich widersetzt, mit meinem Anspruch als linker Aufklärer war das nicht vereinbar. Ich besann mich auf den Antikommunismus, wie ich ihn in den fünfziger Jahren kennengelernt hatte und konnte von da an als Persona ingrata nicht mehr in die DDR einreisen.“

„Würden Sie jungen Leuten dennoch empfehlen, sich einen linken Lebensabschnitt zu gönnen?“

„Ich würde anders als Churchill – „wer mit zwanzig nicht links ist, hat kein Herz“, niemandem raten, links zu sein. Es ist immer anmaßend.“

Ganz unbekannt kommt mir das alles nicht vor, auch wenn ich zu jung für 1968 bin. Ich selbst war viele Jahre gläubiger Linker, habe jeden, der nicht in mein Weltbild passte, gern und bequem als „Faschisten“ gebranntmarkt. Die Wende kam erst mit der zunehmend muffigen Enge der Meinungs- und Gedankenfreiheit. Mit quasi religiös inspirierten Hexenjagden auf freie, unangepasste Geister begann für mich ein neues Zeitalter. Ich bemerkte schmerzlich, dass meine ganze politische Grundrichtung und ich selbst begonnen hatten, einem totalitären Denken anheimzufallen. Die „linke Moral“ wurde und wird zum Machtinstrument missbraucht, um im Schatten dieser Macht langsam aber sicher die jahrhundertealten, gewachsenen Kulturvölker Europas zu multiethnischen Gesellschaften umzuformen. Vermutlich um diese im Sinne eines „divide et impera“ besser beherrschen zu können. Das waren Einsichten, die mich am Ende dazu bewogen haben mich von meinen alten Gesinnungsgenossen abzuwenden und in Foren wie diesen zu schreiben.

(Gastbeitrag von X-tian)




Barino: „Ich empfinde das heute als Katastrophe“

Barino im InterviewVor kurzem wiesen wir auf Gerüchte um den jungen Kölner Barino (Foto) hin, der nach fünf Jahren als Moslem dem Islam den Rücken gekehrt haben soll. Jetzt ist sein Ausstieg amtlich: „Ich empfinde das, woran ich damals geglaubt habe, heute als Katastrophe. Ich komme einfach mit diversen Aussagen im Koran und im Leben des Propheten nicht zurecht“, sagt er im WDR-Film „Koran im Kopf II“.

Der WDR schreibt:

Barino gehörte zur wachsenden Zahl junger Muslime, die in Deutschland aufgewachsen sind und sich vom Koran Heimat und Orientierung erhoffen.

Mit 18 Jahren konvertierte der junge Kölner zum Islam und radikalisierte sich. Als Islamist glaubte er, im Besitz der einzigen, selig machenden Wahrheit zu sein: „Was wichtig ist: dass wir am Ende vor Allah stehen und sagen, wir haben alles getan, um dein Wort über alle anderen Wörter herrschen zu lassen, um dein Gesetz über alle anderen Gesetze herrschen zu lassen.“

Doch fünf Jahre später entschließt sich Barino zum Ausstieg: „Ich empfinde das, woran ich damals geglaubt habe, heute als Katastrophe. Ich komme einfach mit manchen Aussagen im Koran und im Leben des Propheten nicht zurecht.“

Der Film „Koran im Kopf II“ dokumentiert Barinos radikalen Wandel, der mit Problemen und Risiken belastet ist. Denn ein öffentlich bekundeter Bruch mit dem Islam ist nach den Gesetzen, so wie sie in seinem früheren Umfeld interpretiert werden, nicht erlaubt.

Barino, Kind einer katholischen deutschen Lehrerin und eines koptischen Christen aus Ägypten, war als junger Mann in das Milieu einer Kölner Moschee eingetaucht, hatte Arabisch gelernt, die islamischen Quellen studiert und sich einer fundamentalistischen Gruppe angeschlossen.

In dem Film „Koran im Kopf“ berichtete der WDR vor einem Jahr über Barinos Weg in den radikalen Islam. In „Koran im Kopf II“ kontrastiert der Film Szenen des ersten Films mit Situationen, die Barino heute zeigen.

Hier der Trailer zum Film:

Sendetermin:

„Koran im Kopf II – Barinos Ausstieg“: WDR-Fernsehen am Mittwoch, den 27. August um 22.30 Uhr. Wiederholung: 29. August um 14.15 Uhr. Am Samstag, den 6. September, wird die Sendung um
19.15 Uhr auf EINS EXTRA ausgestrahlt.

PI-Beiträge zu Barino:

» Barino: “Jeder Moslem ist ein Verfassungsfeind”
» Strafanzeige gegen Barino (”Koran im Kopf”)

(Spürnase: Martin S., lotus)




Die österreichische Türkeiverschwörung

Die türkische Regierung kritisiert Österreich und wirft dem Land Zustände wie 1683 vor. In Österreich werde – unlautererweise natürlich – mit der Angst vor einer schleichenden Islamisierung Wahlkampf betrieben. Das Ereignis 1683 hat einst Europa vor den Türken gerettet, schon klar, dass das neu erstarkte Türkenreich keine weitere derartige Niederlage einstecken möchte. Darum kämpft man mit echten Waffen der Angst: Der Furcht der Gutmenschen, einen Rassismusverdacht auf sich zu laden.

Suat Kiniklioglu, Sprecher des außenpolitischen Komitees der türkischen Regierungspartei AKP (Partei für Gerechtigkeit und Entwicklung), zeigt Unverständnis dafür, dass in Österreich mit der Angst vor einer schleichenden Islamisierung Wahlkampf betrieben wird.

„Wenn man Österreichern zuhört, hat man oft den Eindruck, dass wir das Jahr 1683 schreiben und die Ottomanen gerade erst von Wien abgezogen sind. Man sollte das Thema nicht dramatisieren, sondern möglichst nüchtern und rational damit umgehen“, sagt Kiniklioglu in einem Interview in der Montag erscheinenden Ausgabe des Nachrichtenmagazins „profil“.

Richtig, Herr Kiniklioglu, es herrschen Zustände wie 1683, jedoch sind die Ottomanen noch mitnichten von Wien abgezogen und Europa ist nicht gerettet. Wir haben uns unsere Brandstifter ins Land geholt und bieten ihnen die Streichhölzer zur Vernichtung all dessen, was einst Europa ausgemacht hat, in williger Selbstaufopferung und Unterwerfung unter den neo-imperialistischen türkischen Kolonialismus.

(Spürnase: gegen-wind)




PI-Lesen auch unterwegs

Wer bisher versucht hat, auf PI von einem Mobiltelefon aus zuzugreifen, hat vermutlich die Erfahrung gemacht, dass dies entweder sehr lang gedauert hat, gar nicht möglich war oder zu einer furchtbar verzerrten Darstellung führte. Neu wurde eine Oberfläche für PI installiert, auf die Sie automatisch zugreifen, wenn Sie PI unter der gewohnten blue-wonder.org Adresse von einem Mobiltelefon aus anwählen. Funktioniert mit den meisten gängigen Handy-Modellen, Internetzugang (GPRS oder UMTS) erforderlich.




„Menschenfleischfressendes Bakterium“

SalamKaum irgendwo wird grüne Heuchelei deutlicher sichtbar als in der Handhabung des Themas Schwulenfeindlichkeit und Islam. Einer der engagiertesten Islamverklärer in Deutschland ist der Grüne Volker Beck. Der homosexuelle Politiker sieht sich selber gerne als Fürsprecher und Schutzpatron der Schwulen in aller Welt – außer natürlich in der islamischen (Foto: Ausschnitt eines Hetzartikels im deutsch-arabisch-türkischen Magazin „al-Salam“).

Denn die ist so Homosexuellen-feindlich, wie es schlimmer nicht geht, aber wer die islamische Zuwanderung als Bereicherung verkaufen will, der befasst sich lieber mit dem Verbot homosexueller Priester durch die katholische Kirche als mit verfolgten und hingerichteten Schwulen im Iran oder in Saudi-Arabien. Und so hat man denn auch seit Monaten nichts über diesen Vorfall gehört:

Das deutsch-arabische Magazin Al-Salam erregt auf den ersten Blick nicht besonderes Aufsehen. Es liegt zu Hunderten in ganz Berlin, ist ein kostenloses Anzeigenblättchen mit bunten Bildern. Doch der Inhalt der Texte ist nicht ganz so harmlos. Im April veröffentlichte das Magazin einen arabischsprachigen Beitrag mit dem Titel „Ein fleischfressendes Bakterium und geschlechtliche Anormalität“. Der Text diffamiert Homosexuelle.

Der Autor, Muhammed Lujain al-Zayn, zitiert eine US-medizinische Studie als Beleg für seine Thesen, dass Homosexualität nicht nur eine individuelle Sünde gegen Gott sei, sondern auch eine gesellschaftliche Gefahr, die es einzudämmen gilt. Schwule bezeichnet der Verfasser als „Verbrecher“ und als „Anormale“, bei denen Krebserkrankungen um ein Vielfaches höher seien als bei „normalen Menschen“. Außerdem sei in der homosexuellen Gemeinschaft in den USA eine „besondere Form der Krebserkrankung“ aufgetaucht, die jedoch noch erforscht werden müsse. Bevor irgendwelche Krankheiten übertragen werden, rät Muhammed Lujain al-Zayn Muslimen, Homosexuellen nicht die Hand zu schütteln: „Denn man weiß nie, was für Bakterien und Keime sich an seiner Hand befinden und Verderben bringen könnten.“

Alexander Zinn, Sprecher des Lesben- und Schwulenverbands Berlin-Brandenburg (LSVD), regt sich zurecht auf, dass der in einem Berliner Verlag gedruckte Hetzartikel von der Politik kommentarlos übergangen wird.

Er kritisiert, dass sich die Politik nicht an dieses Thema herantraut. „Es ist die Angst, dass man als rassistisch und islamfeindlich angesehen wird“, so Zinn und schiebt hinterher: „Diese Scheu darf kein Grund sein, die Diskriminierung einer Minderheit durch eine andere Minderheit hinzunehmen.

Offenbar kann Volker Beck eher damit leben, als „anormal“ und als „Verbrecher“ bezeichnet zu werden, dem man wegen Seuchenverdachts besser nicht die Hand gibt, als ein Haar in der Islam-Brühe zuzulassen. Verlogener und heuchlerischer gehts nicht.

(Spürnase: tommaso, Thorsten U.)




Geert Wilders zu Besuch bei den Gutmenschen

Beim britischen Gutmenschen-Funk BBC haben Islamkritiker einen schweren Stand – umso mutiger von Geert Wilders, sich der Herausforderung eines Interviews zu stellen. Wilders spricht über seinen politischen Werdegang sowie den Entschluss und die Notwendigkeit eine eigene Partei zu gründen.

Über seine Erlebnisse im Nahen Osten mit Israel – der einzigen Demokratie in der Region – und der Gewaltbereitschaft der islamischen Staaten.

Selbstverständlich wird Wilders von der BBC sofort Undifferenziertheit und Rassismus vorgeworfen, da die Muslime eben als ganze Menschen mit ihrer Religion eins seien (bewunder!) – offensichtlich hält die BBC einen Vergleich von Wilders mit Hitler für passender als einen Vergleich vom Koran mit Mein Kampf. Doch was ein echter Wilders ist, versucht sogar der BBC den Unterschied zwischen Islamkritik und Rassenhass zu erklären.

Das Interview hören Sie hier:






„Ich würde mich ohne Schleier unwohl fühlen“

Hübsch?Welche Motive junge Muslime bewegt, einen Schleier zu tragen, wollte die FAZ wissen und hat die 32-jährige deutsche Muslimin Attia Nuur Ahmad-Hübsch in einem Kurzfilm portraitiert. Sie trägt seit ihrem 19. Lebensjahr eine Burka und einen Gesichtsschleier und würde sich „draußen“ ohne Schleier unwohl fühlen. Sie möchte damit der Außenwelt zeigen, dass sie „für Flirts nicht zu haben“ sei. Die Verschleierung ist nach ihrer Überzeugung ein Zeichen für den „respektvollen Umgang der Geschlechter miteinander, der sich nicht nur auf ‚dieses eine‘ reduziert“. So viel Taqiyya auf einmal muss man gesehen haben…




Der Koran unter der Blog-Lupe

Islam KoranSeit einem Jahr ist ein über ganz Deutschland, Österreich und die Schweiz verstreutes lockeres Netzwerk von Atheisten, Christen, anderen nicht muslimischen Gläubigen und von Ex-Muslimen in der Freizeit mit einem Mammutwerk beschäftigt: Die Übersetzung einer kompletten Besprechung des gesamten Koran, der Grundlage des Islam.

Das Originalwerk „BLOGGING THE QUR’AN“ stammt vom amerikanischen Religionswissenschaftler Robert Spencer, der damit das Ziel verfolgt, aktuelle Entwicklungen in den muslimischen Gemeinschaften, insbesondere „den Terrorismus“, besser verständlich zu machen.

Die deutschsprachigen Übersetzer sind der Meinung, dass dieser Erkenntnisgewinn nicht auf den englischsprachigen Raum, wo „BLOGGING THE QUR’AN“ schon sehr bekannt ist, beschränkt bleiben darf. Allwöchentlich erscheint daher seit einem Jahr auf islam-deutschland.info/kblog als „DAS KORAN-BLOG“ eine deutsche Version des jeweils neuesten Artikels von Robert Spencer.

Diese Artikel sollten parallel zum Koran selbst gelesen werden. Als Koran-Ausgabe sollte dabei eine der beiden Übersetzungen von Adel Khoury oder Rudi Paret verwendet werden, weil nur diese von Muslimen und Nichtmuslimen, sowie von Literaturwissenschaftlern gleichermaßen akzeptiert werden. Den Koran zu lesen, wird von Muslimen jedem empfohlen, der sich ein Bild vom Islam machen will. Andererseits wird jeder, der nach dieser Lektüre den Islam erst recht kritisiert, beschuldigt, selektiv zu zitieren und Koranstellen aus dem Zusammenhang zu reißen. DAS KORAN-BLOG schafft Abhilfe, indem es zu jeder Stelle des Koran den Zusammenhang erklärt, so wie er heute von allen maßgeblichen islamischen Quellen und Autoritäten verstanden wird. Wer also Robert Spencers Erläuterungen zusammen mit dem Koran gelesen hat, darf sich mit Fug und Recht als informiert bezeichnen.

Das Projekt „BLOGGING THE QUR’AN“ steht jetzt, nach einem Jahr, in der Mitte des Korantextes. Voraussichtlich werden Robert Spencer und seine Übersetzer im Herbst 2009 den ganzen Koran durchgearbeitet haben. Für Interessierte ist diese Halbzeit eine gute Gelegenheit, jetzt in die Lektüre des kompletten Koran und seiner Interpretation durch die heutigen Muslime einzusteigen.

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