Igittigitt – eine Currywurst!

Großbritannien pcGewiss, in Deutschland ist die political correctness schlimm, sie nimmt einem die Luft zum freiheitlichen Atmen, aber es gibt ein Land, in dem sie noch schrecklicher wütet als bei uns – in Großbritannien. Wer sich einen gesunden Menschenverstand bewahrt hat und jenseits des Ärmelkanals mit offenen Augen und offenen Ohren am gesellschaftlichen Leben teilnimmt, täglich die Zeitungen liest sowie das Fernsehprogramm verfolgt, der fühlt sich nach Absurdistan versetzt (obwohl auch wir diesen imaginären Flecken auf der Landkarte des Irrsinns für unser Gemeinwesen reklamieren).

Von Michael Ludwig

Der PC-Virus, der bislang lediglich die Gehirne der intellektuellen Elite Großbritanniens befallen und in wichtigen Teilbereichen zerstört hat, ist inzwischen auch auf so wichtige Organisationen wie die Polizei übergesprungen. Dort lässt man den ethischen Minderheiten mit ihrem oftmals anmaßenden Verhalten nicht nur freien Lauf (ein Symptom der Dekadenz, das uns Deutschen nicht unbekannt ist), sondern unterstützt es auch noch von Amtswegen bei gleichzeitiger Verfolgung der eigenen autochthonen Bevölkerung.

Mitte Mai dieses Jahres veröffentlichte die Frankfurter Allgemeine auf der Medienseite einen langen Artikel ihrer Londoner Korrespondentin Gina Thomas. Er erzählt die Geschichte einer polizeilichen Ermittlung, die alles das auf den Kopf stellt, was unser traditionelles Bild von unserem Inselnachbarn bestimmt – Fairplay, unabhängige Ermittlungen der Behörden, Zivilcourage. Worum geht es genau? Der Sender Channel 4 ging Hinweisen nach, wonach in britischen Moscheen islamische Hassprediger die Seelen der Gläubigen vergiften. Reporter arbeiteten mit versteckten Kameras, zeichneten heimlich Gespräche mit Tonbändern auf und versuchten so, Hintergründe aufzudecken. Die Dokumentation mit dem Titel „Verdeckte Moschee“ wurde im Januar 2007 ausgestrahlt und das Echo, das sie zurückwarf, war überwältigend. Viele Briten zeigten sich schockiert über die antisemitischen und homophoben Äußerungen der „Prediger des Hasses“. In dem Film war zu sehen, wie radikale Moslems ihre Glaubensbrüder dazu aufriefen, sich als Mediziner ausbilden zu lassen, um nicht auf „verdreckte, nicht-muslimische Ärzte“ angewiesen zu sein. In Birmingham fragte ein Imam rhetorisch: „Wenn ich Homosexuelle als pervertierte, schmutzige, obszöne Hunde bezeichnen würde, die ermordet gehören, ist das mein Recht zur freien Meinungsäußerung, oder nicht?“ Die Autoren der Dokumentation brachten ihrem schockierten Publikum nahe, dass junge britische Muslime in Saudi-Arabien dazu erzogen werden, eine „radikale Ideologie der Intoleranz und der Bigotterie“ in Moscheen und durch islamische Organisationen zu verbreiten. Die Reaktionen ließen nicht lange auf sich warten – Saudi-Arabien legte Beschwerde beim britischen Außenministerium ein, muslimische Verbände behaupteten, die Geistlichen seien unvollständig zitiert worden. Der Vorwurf der Manipulation machte die Runde.

Vor diesem Hintergrund erhielt die Polizei von West Midlands die Order, nachzuprüfen, ob die schwerwiegenden Behauptungen der Filmemacher von Channel 4 korrekt seien und gegen die „Prediger des Hasses“ vorgegangen werden müsse. Die Ordnungshüter kamen schließlich zu dem Schluss, dass die Redeausschnitte der radikalen Muslime durch redaktionelle Eingriffe verzerrt worden seien. Zusammen mit der königlichen Staatsanwaltschaft wurde die Polizei bei der Medienaufsichtsbehörde vorstellig, um sich über das Verhalten der Reporter zu beschweren. Doch die Behörde entschied anders – dem Sender sei, so wurde offiziell mitgeteilt, kein Vorwurf zu machen; es seien keine Beweise dafür zu finden, dass die Dokumentation die Zuschauer in die Irre geführt hätte, Channel 4 habe vielmehr das Filmmaterial sorgfältig dargeboten und das Thema verantwortungsvoll und im richtigen Zusammenhang behandelt. Trotz dieses Urteilsspruchs dachte die Polizei nicht im Traum daran, ihre Website zu korrigieren, auf der sie den Sender der „Unterhöhlung der gesellschaftlichen Beziehungen“ beschuldigte. Daraufhin sahen die Medienmacher ihre journalistische Integrität in Frage gestellt und strengten eine Verleumdungsklage an. Das Oberste Gericht in London entschied nun, dass sich die Polizei für ihre ungerechtfertigten Vorwürfe öffentlich entschuldigen müsse, einen Schadensersatz von 100.000 Pfund und die Gerichtskosten zu zahlen habe.

In einem kommentierenden Schlusssatz schrieb Gina Thomas: „Der Steuerzahler muss nun für das fragwürdige Verhalten der Polizei aufkommen, die unter dem fadenscheinigen Vorwand, die gesellschaftliche Harmonie wahren zu wollen, lieber die Journalisten drangsalierte als gegen die Gift streuenden Prediger anzugehen“. Die Frage ist allerdings, was bewegt die Polizei und mit ihr die geistige Elite des Landes, gesellschaftliche Harmonie auf gesetzeswidriges Verhalten gründen zu wollen, das zu allem anderen führt als zu dem Ziel, die verschiedenartigen Ethnien miteinander zu versöhnen. Möglicherweise fühlen sich viele Briten unbewusst in eine tiefe Schuld verstrickt, die auf ihrer Zeit als weltweite Kolonialherren rührt, eine Schuld, die abgetragen werden muss. Sie treibt, wenn sie erst einmal an die Oberfläche des Bewusstseins gespült wird, die seltsamsten Blüten, wie die folgenden Beispiele zeigen.

Wer die Denk- und Empfindungsstrukturen eines Menschen nachhaltig verändern will, muss damit im Kleinkindalter beginnen, am besten im Kindergarten. Aus diesem Grund entwickelte das National Children’s Bureau (NCB), die staatlich geförderte Dachorganisation von Kinderschutzvereinen in England und Nordirland, neue Richtlinien für Erzieherinnen und Erzieher, die weltweit ihresgleichen suchen. Bekämpft werden soll – wieder einmal – der Rassismus, der nach Ansicht der NBC-Pädagogen bereits im Kindesalter virulent wird, denn schon der Ausruf „Igittigitt“ eines Kleinkindes beim Anblick einer Currywurst, einer Portion Döner oder Kebab kann Fremdenfeindlichkeit signalisieren. „Ein Kind kann negativ auf eine kulinarische Tradition reagieren, die nicht seine eigene ist“, heißt es in dem NBC-Papier, und das darf natürlich nicht sein. Umgehend einschreiten sollen die Pädagogen auch, wenn Kinder hochmütig von „diesen Leuten“ sprechen oder davon, dass andere „riechen“ würden. In den Ohren der meisten Menschen, klingen solche Richtlinien entweder lächerlich oder zutiefst beunruhigend, in denen deutscher Gutmenschen verwandeln sie sich in eine verführerische Melodie, die es gilt, nachzusingen. Und so ist es nicht weiter verwunderlich, wenn das Duisburger Anti-Rassismus Informations-Centrum sich umgehend zu Wort meldet und erklärt, es sei bekannt, dass es auch in deutschen Kindergärten Rassismus gebe, der leider teilweise „noch zu sehr tabuisiert“ werde.

In einer Highschool nahe der Gemeinde Stoke-on-Trent wurden zwei christliche Schüler im Alter von elf und zwölf Jahren bestraft, weil sie während einer Religionsstunde nicht zu Allah beten wollten. Eine Mutter beschwerte sich bitterlich gegenüber der Daily Mail über die seltsame Unterrichtsmethode, die dazu führen sollte, den Kindern zu lehren, wie man mit Allah in Kontakt tritt: „Ich habe kein Problem damit, dass sie meinem Kind etwas über andere Religionen beibringen und ein wenig Information kann nicht schaden … Der Lehrer kam in die Klasse und spielte einen Kurzfilm ab, anschließend sagte er: ,Jetzt beten wir zu Allah’ … Sie wurden nicht nur dazu gezwungen, meine Tochter wurde zurechtgewiesen, weil sie es nicht richtig machte. Sie hatten es noch nie gemacht und sollten auch noch in einer fremden Sprache beten“. In diesem Zusammenhang ist es nicht weiter verwunderlich, dass die kinderlose Labour-Ministerin für Integration und Kommunalregierung, Hazel Blears, darauf drängt, dass die Werte und die Tradition des Islam im Pflichtfach „Staatsbürgerkunde“ künftig allen Schülern staatlicher Schulen vermittelt werden sollen.

Einige dieser alarmierenden Nachrichten haben wir dem Blog politically incorrect entnommen, der seine Leser über die Auswüchse des modernen, nicht nur englischen Zensursystems auf dem Laufenden hält. Auch diese, von der Mitteldeutschen Zeitung veröffentlichte und besonders bizarr wirkende Meldung haben wir dort gefunden: Die britische Polizei will ihre Spürhunde für Ermittlungen in den Häusern von Muslimen möglicherweise extra mit Schuhen ausrüsten. Dadurch sollte die Verletzung religiöser Gefühle ausgeschlossen werden, berichtete die Sonntagszeitung Sunday Times. Hunde gelten in einigen islamischen Ländern als unrein. Mit den kleinen Schuhen an den Pfoten könnten die Tiere bei Durchsuchungen in muslimischen Häusern oder Moscheen problemlos eingesetzt werden. Einer der führenden Imame Großbritanniens, Ibrahim Mogra, sagte allerdings, Schuhe für Hunde seien überflüssig.

GegengiftDieser Artikel erscheint in der aktuellen Nummer der Zeitschrift Gegengift. Die nächste Ausgabe beschäftigt sich mit den Fragen: Wie sieht es mit der political correctness in Deutschland aus? Welchen Verlauf hat sie hierzulande genommen, wie sind ihre Hintergründe beschaffen, worauf will sie hinaus? Den Auftakt einer neuen Serie zum Thema pc macht Felix Dirsch, der sich mit den Wurzeln und dem Werdegang dieses McCarthyismus unserer Gegenwart beschäftigt.




UNESCO-Botschafterin: Deutsche Jugend verroht

Dank der UNESCO wissen wir jetzt endlich, woran es in diesem Lande hapert: Die Jugend verroht, Gott sei Dank nur die deutsche. Schuld sind die (von den 68ern) zerstörten Familien, die den Kindern keinen Halt mehr geben und viel zu wenig Zeit mit ihnen verbringen, was zweifellos stimmt.

Aber stellen wir nicht Verrohung und Gewalt primär in ganz anderen „Kulturen“ fest? Jenen, wo die Familien noch „intakt“ sind?

Kinderbotschafterin Ute Ohoven beklagt zudem schwerwiegende Mängel im deutschen Bildungssystem, das so schlecht sei, dass Jugendliche zwangsläufig zu Brutalos würden.

Wenn Jugendliche immer häufiger und jünger gewalttätig würden, sei dies zudem ein Bildungsproblem. Ohoven forderte deshalb Verbesserungen im Bildungssystem. Dieses hinke weltweit hinterher.

Wir denken auch, dass Deutschland in punkto Bildung erheblichen Nachholbedarf gegenüber beispielsweise Pakistan, Afghanistan oder dem gesamten afrikanischen Kontinent hat. Deshalb setzt die UNO auch so glasklare Prioritäten.

(Spürnasen: John A. und Thomas B.)




UNO zwingt Schweiz zum Kampf gegen Rechts™

Die UNO, die sich schon längst in den angeblichen Rassismus der Schweizer SVP und Israels verbissen hat und auf dem Auge aller echten Schurkenstaaten stockblind ist, will jetzt die Schweizer zu rechtschaffenen Dhimmis umerziehen. Ausgerechnet die Kampf gegen Rechts™ Experten im UN-Menschenrechtsrat wie China und Saudi-Arabien wollen den widerständigen Eidgenossen Benimmregeln beibringen.

Unterstützt werden sie dabei von den Schweizer Linken:

Die Schweizer Vertretung beurteilt die Lage in der Schweiz als „vergleichsweise gut“, auch wenn sie zugeben muss, dass das Klima für gewisse ausländische Bevölkerungsgruppen „feindlich“ sei. Die Zahl der Strafverfahren habe zugenommen.

Ach, da liegt der Hund also vergraben. Man sollte wohl nur gegen Schweizer ein Strafverfahren führen dürfen – Strafverfahren gegen kriminelle Ausländer laufen demnach auch bereits unter „Rassismus.“

Die Schweizer Redner sprachen auch über das Ausländergesetz und das neue Asylgesetz und erwähnten mehrere Vorteile, die sich dadurch ergäben. So zeige die erhöhte Zahl von Asylgesuchen in der Schweiz das Vertrauen, das in unser Asylsystem gesetzt werde.

Es ist schon sehr beruhigend für Asylbewerber, wenn sie sich mit Sicherheit darauf verlassen können, dass das Schweizer Sozialwesen für alle ihre Bedürfnisse Sorgen wird – der Steuerzahler muss nur noch dazu erzogen werden, diese Kosten gern zu übernehmen.

Der UNO-Ausschuss wird seine Empfehlungen am Freitag abgeben. Vorläufig ist seine Schlussfolgerung, dass die Schweiz motiviert sei und das Problem ernst nehme. Doch sie solle sich noch mehr bemühen und Leaderin im Kampf gegen den Rassismus werden.

Parteien wie die SVP möchte die UNO am liebsten ganz verbieten.




„Ungläubige“ sind beleidigend – weg damit

Ein in Europa lebender, frommer Muslim spricht zu Glaubensbrüdern über den Dschihad und erklärt, dass ein Ungläubiger, der sich gegen den Islam stellt, ungestraft getötet und enteignet werden darf. Gemäß dieser Sichtweise wird jede auch noch so harmlose Kritik am Islam gleich als Krieg verstanden.

Täter sind in den Augen der Muslime die ungläubigen Europäer selbst, die den Islam nicht für sich annehmen wollen. Ungläubige Zivilisten insbesondere durch Attentate zu töten, ist demnach kein Verbrechen. Diese Logik tendiert schlicht und einfach zum Genozid.

„Es ist legitim, dem Ungläubigen sein Leben und seinen Besitz wegzunehmen, außer er tritt zum Islam über oder er genießt besonderen Schutz. Was bedeutet das? Wenn der Ungläubige zum Islam konvertiert, ist das Problem gelöst – alles in Ordnung, er wird zu unserem Bruder. Dann ist es verboten, ihn zu töten oder zu enteignen, wie man es mit Ihnen, mit mir oder mit jedem anderen Muslim auch nicht machen darf.

Heutzutage muss man in Betracht ziehen, dass diese Ungläubigen sich im Krieg befinden. Sie und ich, wir befinden uns gegenwärtig in einem Land, das sich mit dem Islam und den Muslimen im Krieg befindet.

Die islamischen Staaten im Orient werden fast alle von militärischen Besatzern beherrscht. Tschetschenien, die (spanischen) Städte Ceuta und Mellila, ja, ganz Andalusien ist Territorium, das dem Islam zusteht. Die Spanier okkupieren Andalusien.

Die Feindseligkeit, die Europa den Muslimen und dem Islam gegenüber zeigt, macht den Willen des Volkes deutlich, der sich in den Stimmen der Bürger ausdrückt, in der Verteilung von Steuergeldern, in den Medien – die Presse spielt auch eine Rolle. Diese Ungläubigen muss man als Gegner im Kampf betrachten.

Die Muslime haben daher das gute Recht, dem Feind seinen Besitz ganz legal zu entreißen: Seine Frauen, sein Geld und seine Seele.

Im Rahmen des Dschihad ist es verboten, Frauen und Kinder zu töten oder den Priester in seiner Kirche. Aber wenn letzterer über seine Ideen hinaus am Kampf teilnimmt – mit seinem Geld, seiner Stimme oder jeder anderen Form der Unterstützung für die Ungläubigen – ist er wie jeder andere Kämpfer zu betrachten.

Ein Kind nimmt eine Maschinenpistole in die Hand, um Muslime zu töten. Sollten wir so etwas zulassen, nur weil es uns verboten ist, ein Kind zu töten? Also: Diejenigen, die uns töten, sind nicht einfach nur Kinder – nein, mein Herr – wenn ein Kind zu den Waffen greift, um Muslime zu töten, muss es getötet werden. Es bleibt keine andere Wahl: Wir müssen es töten, bevor es uns tötet.

Wir werden demnach mit zwei hassenswerten Dingen konfrontiert: Der Ermordung von Muslimen und der von Kindern der Ungläubigen. Angesichts dieses Dilemmas, ziehe ich den Tod ihrer Kinder unserem vor. Warum sollten unsere Kinder sterben und ihre nicht? Wenn es keine andere Lösung gibt, wenn es darum geht, zwischen ihnen und uns zu wählen, ist es mir lieber, es trifft sie. Außer Sie hätten eine bessere Idee.“

(Spürnase: Anne)




Zakaria Botros – Staatsfeind Nummer 1 des Islam

BotrosMan kann es sich eigentlich gar nicht vorstellen, dass ein Priester im arabischen Fernsehen regelmäßig in seiner eigenen Show den Islam kritisieren darf – der Sender „Al-Hayat“ machts möglich. Die Rede ist vom koptischen Priester Zakaria Botros (Foto), der bei muslimischen Zuschauern beliebt und bei islamischen Gelehrten gefürchtet ist.

Kath.net berichtet:

Seine Tätigkeit bewirkt heimliche Massenbekehrungen von Muslimen zum Christentum. Von den rund sechs Millionen jährlichen Konvertiten weltweit wurden viele von Zakaria Botros überzeugt. TV und Internet machen es möglich: Aus der gesamten islamischen Welt, auch aus Saudi Arabien, rufen Interessierte in Botros’ arabischsprachiger Fernsehshow an.

Jede Sendung hat ein Thema, meist als Frage formuliert (z.B.: „Sind Frauen im Islam weniger wert als Männer?“). Als Antwort zitiert Botros penibel genau aus Koran, Hadith (Prophetenaussprüche) und Ulema, Aussprüche prominenter muslimischer Theologen durch die Geschichte bis heute. Das Ergebnis ist meist nicht zur Freude islamischer Autoritäten. Doch lädt Botros immer die Gelehrten ein, ihn mit „evidenten Beweisen“ aus der Überlieferung zu widerlegen. Dass dies oft nicht gelingt, macht den koptischen Priester in den Augen seiner muslimischen Zuseher umso anziehender.

Botros bringt Fragen auf, die den Gelehrten unangenehm sind. Etwa die Überlieferung, dass Frauen fremde Männer „stillen“ sollen, mit denen sie länger Zeit verbringen, oder dass Männer mit weiblichen Gefangenen schlafen dürfen. Die Antworten der Autoritäten sind ausweichend, manchmal bestätigend, manchmal aggressiv gegen Botros gerichtet.

Zakaria Botros’ Ziel ist ein pastorales, kein politisches. Oft beginnt und endet er seine Sendung mit der Aussage, dass er alle Muslime als Mitmenschen liebt und sie zur Wahrheit führen will. Er zitiert die Bibel und lädt alle ein, zu Christus zu kommen. Er will Muslimen nicht westlichen Säkularismus bringen, sondern christliche Spiritualität. Darum ist er so erfolgreich.

Hier ein Videoausschnitt seiner Show:




Israelische Homos als Heteros entlarvt

BILD-Artikel über Friseure in Tel AvivDank der journalistischen Weisheit „Jews-are-news“ kann auch das allertiefste Sommerloch zuverlässig gefüllt werden. Normalerweise ist jeder scheele Blick eines Israeli eine Meldung in Europa wert, in dieser journalistischen Notzeit reicht schon eine nicht gelungene Frisur (aus Israel berichtet Daniel Katz – Foto: BILD-Screenshot).

Aber nur wenige Spitzenkönner unter den Nahostkorrespondenten schaffen brillante Analysen über die … Schwierigkeiten, in Israel einen guten Friseur zu finden und diese auch noch in der BILD unterzubringen. Der dort recht dramatisch betitelte Artikel „Die Israelis mit den Scherenhänden“ enthält eine Fülle von widersinnigen, aber amüsanten Behauptungen, wie z.B. in Israel gibt es bald mehr Friseure als Kunden, praktisch alle sind Pfuscher, der Friseurberuf ist fest in Männerhand, 50-70 Prozent der Friseure gelten als schwul, andererseits:

sich manche Heteros sogar im Job schwul geben, was immer das im Einzelnen heißen mag…. – denn das sei gut für`s Geschäft.

Und:

An jeder (und ich meine wirklich jeder) Straßenecke ist ein Friseursalon, manchmal auch noch einer zwischen zwei Straßenecken.

Aus alledem könnte man schon fast herausrechnen, dass die Hälfte der Israelis männliche Friseure sein müssen, somit fast alle Männer in Israel Friseure sind und die Mehrheit schwul oder als Schwule getarnte Heteros.

“Nicht alles Gedachte sollte gesagt werden, nicht alles Gesagte sollte geschrieben werden, nicht alles Geschriebene sollte veröffentlicht werden und nicht alles Veröffentlichte sollte gelesen werden“, hat Rabbi Menachem Mendel von Kotzk zu bedenken gegeben, und das mehr als zwei Jahrhunderte bevor man die Schwierigkeiten erahnen konnte, einen guten Nahostkorrespondenten zu finden.

» Email an die Autorin Katja Stumpp: kolumnist@bild.t-online.de




Oops, they did it again

Obama SignDer Hype um Obama treibt zeitweise ganz witzige Blüten: jetzt haben sich Fans von ihm entschlossen, auf dem offiziellen Nominierungsparteitag der Demokraten für ein neues „Salute-Sign“ mit einem großen „O“ zu werben. Tut uns leid, wenn wir beim Schreiben dieses Beitrags lächeln mussten – aber man stelle sich tausende Menschen vor, die dieses Zeichen machen…




Hisbollah spioniert in Deutschland

Israelische Studenten arabischer Herkunft werden in Deutschland offenbar von Hisbollahterroristen ausgeforscht, um sie für Terrorakte gegen Israel zu rekrutieren – oder auch zu erpressen (PI berichtete). In Israel wurde jetzt ein angehender Arzt von der Universität Göttingen unter Spionageverdacht festgenommen.

Das Göttinger Tageblatt berichtet:

Die Vorwürfe klingen massiv: Khaled Kashkoush soll über Umwege von der radikalen Hisbollah-Organisation angesprochen worden sein und sich für 13000 Euro verpflichtet haben, Informationen über Mitstudenten zu liefern – über Herkunft, Gesinnung und Geldsorgen. Diese Infos hätten dazu dienen sollen, so stellt es der israelische Geheimdienst Shin Bet dar, mögliche Anschläge gegen den israelischen Staat zu organisieren. Mehrfach sei es in den vergangenen Monaten zu derartigen Anschlägen gekommen, bei denen Palästinenser mit israelischen Pass mitgewirkt hätten.
Der angehende Arzt, der sich gerade für das 14. Fachsemester am Göttinger Universitätsklinikum zurückgemeldet hat und ordnungsgemäß 700 Euro Studiengebühr einzahlte, soll sich nach Darstellung des Außenministeriums in Jerusalem außerdem verpflichtet haben, künftig als Arzt im Rambam Krankenhaus in Haifa zu arbeiten, wo er hätte verwundete israelische Soldaten ausfragen können. Das widerspricht sich mit den in Deutschland dokumentierten Plänen des Studenten, der am 18. Juli in der Ammerlandklinik in Westerstede sein Praktikumsjahr hätte beginnen sollen und der nach Auskunft seiner Familie dort seine berufliche Zukunft sah. Das bestätigte die Klinik gestern auf Anfrage.
Überhaupt bestreiten Freunde und Familie eine Verstrickung des jungen Sunniten in schiitische Hisbollah-Aktivitäten. Angeworben habe den Studenten, so die Israelis, ein in Göttingen im Weender Krankenhaus praktizierender Chirurg. Dr. Hicham J. Hassan ist Vorsitzender des vom Verfassungsschutz beobachteten Waisenkindprojekts Libanon (WKP), das in Appartement 11 eines Studentenwohnheims in der Annastraße gemeldet ist (Tageblatt berichtete).
Hassan soll laut Spiegel Online den Studenten mit dem Libanesen Mohammad H. in Verbindung gebracht haben, der als Führungsoffizier für Spione der Hisbollah in Westeuropa gilt.

Die in Deutschland legal operierende Terrororganisation Hisbollah ist auch bei deutschen Linksextremisten und Neonazis ein beliebter politischer Spießgeselle. Auf den Demonstrationen der Terroristen zur Vernichtung Israels geben sich bekannte und weniger bekannte Judenhasser gern ein Stelldichein.

(Foto: Claus Ludwig von der Kölner Linkspartei demonstriert für die Hisbollah, 2006)

(Spürnase: Europeananger)




Lustig ist das Koranschulleben…


Und wieder einmal dient sich ein westliches Medium bereitwillig islamischen Interessen an. Die Presse berichtet begeistert über ein Sommercamp im Islamischen Zentrum Wien. So, wie es Kinder gibt, die in den Ferien spielen und herumtoben, lernen andere halt, den Koran zu rezitieren und statt fröhlicher Kinderlieder Koransuren zu singen. Alles ganz prima, alles ganz normal.

Der islamische Gruß, der sitzt schon. „As-salamu aleikum“, ruft lautstark ein vielstimmiger Chor aus elf Kindern. Und wie grüßt man richtig zurück? Auch das wissen sie: „Wa aleikum as-salam.“

Ansonsten – seufz – haben die Lehrer dieselben Probleme mit den kleinen Rackern wie andere Lehrer auch. Da ist es doch ganz gut, dass der Nachwuchs Respekt und höfliches Benehmen lernt, Dinge, die man sonst traditionell ablehnt. Auch dass die Mädchen in die Rolle der künftigen Hausfrau gedrängt werden, findet keine kritischen Widerworte.

Überhaupt sucht man kritische Distanz in dem Beitrag vergeblich. Selbst die fundamentalistischen Lehrer und die wahabitische Ausrichtung des Islam, anschaulich praktiziert in Saudi-Arabien, wo Dieben die Hand abgehackt wird und Vergewaltigungsopfer ausgepeitscht werden, löst nicht mal Stirnrunzeln aus, wird im Gegenteil von Autorin Jutta Sommerbauer locker-flockig fast als „Beweis“ für die Absurdität gesunden Misstrauens angeführt.

„Koranschule“, das klinge für die Österreicher „gefährlich“, befürchtet ein Betreuer. „Als ob hier Terroristen ausgebildet würden“. Das nicht. Allerdings sind die Imame der Moschee auch nicht gerade für Liberalität bekannt: Sie vertreten die aus Saudi Arabien kommende wahabitische Ausrichtung des Islams.

So streng kann das aber alles nicht sein, hat doch der Lehrer sogar Schwierigkeiten, die Kinder zu bändigen.

Die Mädchen lernen „traditionell“ kochen und stricken, um als künftige Untertanen ihren Besitzern fehlerfrei zu Diensten zu sen. Verhüllt wird ab Geschlechtsreife, das ist eben so und manche geben sich sogar körperbetont unter dem Kopftuch. Die Presse vergaß zu erwähnen, dass das im wahabitischen Stammland wohl die Todesstrafe für das unzüchtige Luder nach sich ziehen würde.

» chefredaktion@diepresse.com

(Spürnasen: Ludwig St. und Juris P.)




TV-Manipulationen bei Olympia


Zeigt uns das Land der eingeschränkten Möglichkeiten und der diktatorisch-kommunistischen Unterdrückung manipulierte Bilder von den olympischen Spielen? Jedenfalls sind einzelne Bildsequenzen der pompösen Eröffnungsfeier in Peking, wie sich jetzt nachweisen lässt, eindeutig am Computer und nicht unter dem realen chinesischen Nachthimmel entstanden. Und auch sonst ist nicht alles Gold, was glänzt.

Die spektakulären Bilder von mit Feuerwerksraketen erzeugten „Fußabdrücken“ über der Hauptstadt waren Computeranimationen:

Nicht alles soll bei der Fernseh-Übertragung der gelungenen Feier … mit rechten Dingen zu und her gegangen sein. Ein kurzer Abschnitt sei manipuliert gewesen, schrieb die Zeitung „Peking Shibao“ Die spektakulären Bilder von mit Feuerwerksraketen erzeugten „Fußabdrücken“ über der Stadt seien nicht live aufgenommen, sondern mit einer Ausnahme über ein Jahr lang mit Computeranimation vorbereitet worden.

Wer an einer Stelle so massiv betrügt, ist vermutlich auch zu weiteren Manipulationen bereit. Schließlich wurden die Bilder der ganzen Welt als Live-Aufnahmen verkauft. Wo wird uns sonst überall etwas vorgegaukelt? Wir sehen aus China nach bewährtem Diktaturen-Rezept nur, was wir sehen sollen: Ein chinesisches Sommermärchen. Wie steht’s mit der wirklichkeit?

In Wirklichkeit wurden in einem der Stadien, wo jetzt die olympischen Fahnen wehen, erst vor kurzem noch Menschen hingerichtet:

Öffentliche Vorführung und Hinrichtung waren bis vor wenigen Jahren in China gängige Praxis. Auszug aus der Pekinger Zeitung „Beijing Ribao“ von 1997: „Am 19. Juni hielten die Behörden von Peking im Stadion von Shijingshan unter den Augen von 10 000 Zuschauern die erste Großveranstaltung ab, um Drogen-Verbrecher zu bestrafen (…). 14 Kriminelle, schuldig der abscheulichsten Verbrechen, (…) wurden zum Hinrichtungsplatz geleitet und erschossen.“

Seit Vergabe der Spiele nach Peking 2001 ging die Zahl der gruseligen Stadion-Shows zurück. „Dass dieses Stadion jetzt zum Olympia-Komplex gehört, ist der Beleg dafür, es doch einen Zusammenhang zwischen Sport und Menschenrechten gibt“, so ein Sprecher von amnesty international zu BILD.