Eingebürgerte – die neue deutsche Bildungselite?

Voller Stolz verkündet SpOn gestützt auf einen Bericht von Armin Laschet (Foto), das „Klischee vom chancenlosen Migranten in Deutschland“ sei endlich überwunden, weil „eingebürgerte Ausländer sogar häufiger Abitur machen als Jugendliche aus alten deutschen Familien – und auch sonst auffällig gut abschneiden.“ Über das Absinken des Bildungsniveaus in Deutschland und die Bevorzugung von Schülern mit Migrationshintergrund verliert selbstverständlich im Zusammenhang mit dieser frohen Botschaft niemand ein Wort.

Armin Laschet verkauft mit seiner Studie die Migrationswellen nach Deutschland als Erfolgsstory vom „Gastarbeiter“-Dasein zur „Bildungselite“:

In den ersten Jahrzehnten der Bundesrepublik hießen sie Gastarbeiter – weil die meisten von ihnen nur zum Malochen gekommen waren. Als klar wurde, dass nicht alle wieder gehen würden, wurden diese im Sprachgebrauch zu Ausländern oder ausländischen Mitbürgern. Oder später zu Einwanderern oder Migranten.

Doch nicht alle diese Menschen sind gleich – weshalb der nordrhein-westfälische Integrationsminister Armin Laschet (CDU) für seinen ersten Integrationsbericht jetzt nicht einfach nur Ausländer und Deutsche vergleichen ließ. Sondern zum Beispiel auch eingebürgerte Ausländer. Oder Deutsche ohne jede Zuwanderungsgeschichte.

Das bemerkenswerte Ergebnis: Laschets Bericht, der an diesem Mittwoch vorgelegt wird, erlaubt erstmals Aufschlüsse darüber, was aus den rund 550.000 eingebürgerten Ausländern in Nordrhein-Westfalen geworden ist – und welche Erfolgsgeschichten diese oft schreiben.

Es ist doch immer wieder erstaunlich, wie oft man findet, was man zu suchen gehofft hat. Wie schön präsentiert sich dieses Bild: Die Menschen, die einst als „Gastarbeiter“ (heute ein politisch inkorrekter Ausdruck) nach Deutschland kamen, haben die Einheimischen überrundet. Sie sind erfolgreicher als die gebürtigen Deutschen und darum jetzt erwiesenermaßen eine Bereicherung für die Gesellschaft.

Das mag in Einzelfällen tatsächlich so sein. Bevor die rosa Sichtweise die triste Realität jedoch zu sehr umschönwölkt, wäre zu bedenken, dass das Bildungsniveau in Deutschland in den letzten Jahren stark gesunken ist.

So etwas wirkt sich aus im internationalen Vergleich, beim Übertritt an die Universitäten, der immer mehr Probleme bietet und schließlich in der gesamten Wirtschaft, Gesellschaft und Politik, für die es lebenswichtig ist, dass sie von gut-ausgebildeten Eliten geführt wird.

Ebenfalls nicht erwähnt wird, dass Schüler mit Migrationshintergrund oft einen Bonus im Schulsystem genießen, den ihre Mitschüler missen und der sich auch in der Notengebung auswirkt. Leistung kann daher nicht mehr eins zu eins in Schulnoten abgebildet werden.

Die Laschet-Studie legt zudem großes Gewicht darauf, zu betonen, dass die Eingebürgerten besonders erfolgreich sind, während Migranten ohne deutschen Pass mehr Mühe hätten. Die Milchmädchenrechnung, die damit vermittelt werden soll, ist ziemlich eindeutig: Würden alle eingebürgert, wären alle Probleme behoben.

Zuwanderer, die nicht eingebürgert wurden, schneiden dagegen in allen Bereichen schlechter ab als die Alt- und Neudeutschen. Nur knapp 15 Prozent von ihnen haben die Hochschulreife. 22 Prozent sind als arbeitslos registriert und knapp 15 Prozent brechen die Schule ab – beide Werte sind fast dreimal so hoch wie bei Deutschen.

Wer jetzt denkt, alle Migrationsprobleme durch Masseneinbürgerungen lösen zu können, dürfte noch ein böses Erwachen erleben. Denn auch bei den „Neu-Deutschen“ ist nicht immer alles Gold, was glänzt. Außerdem ist nicht unerheblich, aus welchen Kulturkreisen die Neu-Deutschen stammen.

Ein Eingebürgerter ist beispielsweise auch jemand aus Europa, der neu einen deutschen Pass besitzt. Dass Holländer, Italiener, Österreicher, Franzosen, Schweizer etc. vielleicht nicht so große Mühe haben, sich in Deutschland zurecht zu finden, ist durchaus vorstellbar. Das sind aber meistens auch nicht die Länder, aus denen die gewalttätigsten, anpassungsunwilligsten Kinder stammen.

Es sind bestimmte Gruppen, die Probleme bereiten, die in den Schule besonders Mühe machen und die durch ihre Gewaltbereitschaft auch nicht so leicht eingebürgert werden wie andere.

Die Hauptschwierigkeit daran ist, dass diese Probleme nicht wirklich in Angriff genommen werden, weil es nicht nur politisch inkorrekt, sondern auch gleich rassismusverdächtig ist, auszusprechen, um wen es sich bei diesen Gruppen handelt.

Statt die Probleme bei der Wurzel anzupacken, präsentiert man zur Volksberuhigung lieber ein paar schön-frisierte Statistiken und Berichte aus dem Hause Laschet.

(Spürnase: Wolfram)




Indischer Priester gefoltert und ermordet

Wenn in islamischen Ländern christliche Würdenträger ermordet werden, finden diese Meldungen selten den Weg in die Massenmedien. Auch über die schwere Folter und anschließende Tötung des Karmelitenpaters Thomas Pandippallyil (Foto) am vergangen Samstag in der südindischen Provinz Andhra Pradesh berichten in Deutschland nur die Katholischen Nachrichten.

Pater Thomas Pandippallyil wurde Samstag Nacht ermordet, nachdem er auf seinem Motorrad von einem Kloster weggefahren war. Er hatte dort eine Messe gefeiert. Am nächsten Morgen entdeckten die Schwestern des Konvents den ermordeten Priester. Einige Meilen davon entfernt fand die Polizei das Motorrad.

„Es sind sechs große Wunden an seinem Körper. Je zwei auf seiner Brust, am Unterleib und im Gesicht. Sie alle weisen darauf hin, dass er auf brutale Weise ermordet worden ist“, sagte ein Sprecher der Karmeliten. Pater Pandippallyil war der Direktor des Zentrums der Kongregation in Yellareddy.

In diesem Jahr wurden in der Provinz Andhra Pradesh zwei dutzend größere Überfälle auf Christen registriert. In den vergangenen zwei Jahren wurden drei evangelische Pfarrer getötet.

Nicht auszudenken, was in der islamischen Welt (und den westlichen Medien) los wäre, wenn ein Imam hier in Deutschland ein ähnliches Schicksal erleiden würde…

» Kath.net: Indien: ‚Pater Thomas ist ein Märtyrer‘




Linksextremismus an deutschen Schulen

antifaLinksextremismus an deutschen Schulen nimmt immer mehr Überhand. Das obige Foto schickte uns PI-Leser lt.Col soeben per Mobiltelefon. Er schreibt dazu: „Die Aufnahme zeigt eine Klotüre eines Berufskollegs in Solingen (Genc-Anschlag 1993). Von Freunden kommen Berichte, dass es an ihren Schulen nicht anders aussieht.“ Welche Erfahrungen haben die anderen PI-Leser an ihrer Schule gemacht?




Wieso man Muslime nicht Terroristen nennen darf


Die Welt erklärt uns, warum Muslime keine Terroristen sind: Es gibt zwar Islam-Gläubige, die Terroranschläge ausüben, aber das hat nichts mit der Religion zu tun. Islam mit Terror gleichzusetzen, wäre gemäß dieser Logik genau so falsch, wie wenn man alle Deutschen als Neonazis bezeichnen würde. Die Botschaft, die daraus folgt, ist klar: Islam ist Frieden™ und wer etwas anderes behauptet, muss in den Augen der Welt ja dann wohl ein Neonazi sein. Eine etwas verwunderliche Gleichung, denn die faktisch verübten Terrorakte sprechen eine andere Sprache.

Die Welt versteht die Nöte der Muslime in Deutschland, die von hanebüchen Vergleichen der Islamkritiker aufs Ärgste geplagt werden:

Als Muslim hat man es nicht leicht. Immer wieder werden in der Öffentlichkeit Parallelen zwischen islamistischen Extremisten und einfachen Gläubigen gezogen. Doch der Vergleich ist hanebüchen und nicht gerechtfertigt.

Doch, dass er irgendwie eben doch existiert, der radikale Extremismus, lässt sich nicht hinwegdiskutieren. Erwähnt wird als Beispiel eine der drei großen Schulen des sunnitischen radikalen Islam, die indische Darool-Uloom Deoband, kurz Deobandi genannt. Wie gut für das politisch korrekte Welt-Bild, dass die Deobandi-Konferenz in der indischen Hauptstadt Delhi im Februar beschlossen hat, Terrorismus sei mit dem Islam unvereinbar. Zitiert wird ein Papier, in dem es heißt:

Der “Islam ist eine Religion des Friedens und der Sicherheit. In seinen Augen sind die Verbreitung des Bösen, Aufstände, Verletzung des Friedens, Blutvergießen, das Töten Unschuldiger und das Plündern die unmenschlichsten Verbreche“.

Na also, ist doch die Welt wieder in Ordnung. Menschenfreunde sind demgemäß auch die Al Kaida, die Hisbollah und die Hamas.

Auch Osama bin Ladens al-Qaida, Hassan Nasrallahs pro-iranische Hisbollah oder Khaled Meshals palästinensische Hamas lehnen es ab, „Unschuldige“ zu töten. Schuldig ist aber nicht etwa derjenige, der von einem Gericht rechtmäßig verurteilt wurde, sondern wer zum Feind erklärt wird oder aus ideologischen Gründen als Sündenbock herhalten muss.

Anders ausgedrückt, schuldig sind alle Ungläubigen, die sich des falschen oder gar keines Glaubens schuldig gemacht haben – wobei als „richtig“ natürlich nur der Glaube an Allah in der von Mohammed überlieferten Alleingültigkeit akzeptiert werden kann. Alles andere ist „falsch“ und muss ausgemerzt werden – die Juden sowieso, was wiederum allgemein bekannt ist.

Für bin Laden, Nasrallah und Meshal kann beispielsweise ein Jude nicht unschuldig sein. Erstens, weil die Juden gegen den Propheten Mohammed gekämpft haben, und zweitens, weil nach Lesart der Terrorchefs der Koran zur Ermordung der Juden aufruft. Gleiches gilt natürlich für die Israelis. Da in Israel die allgemeine Wehrpflicht für Männer und Frauen gilt, erklärt der Vordenker der angeblich moderaten Muslimbruderschaft, Jussuf al Kardawi, alle Israelis für schuldig: Auch Babies werden irgendwann Soldaten.

Daher gilt für die Welt:

Solange nicht geklärt ist, wer und was unter „unschuldig“ zu verstehen ist, ist eine Fatwa, die das Töten Unschuldiger verbietet, mit großer Vorsicht zu genießen.

So lange sich aber militante Islamisten genauso hinter diese Fatwa stellen können wie muslimische Reformer, bleibt sie eine leere Hülle.

So, und wie könnte eine Regelung, bei der die Juden explizit als „schuldig“ gelten, nur weil sie Juden sind jemals als etwas Akzeptierbares angenommen werden? Zumindest in dieser Hinsicht sind alle offiziellen islamischen Texte glasklar. Denn bereits Mohammed war ein Feind der Juden. Wie könnte dann ein frommer Moslem, dessen höchstes Vorbild der Prophet ist, ein Freund des jüdischen Volkes sein?

Auch der zweite Punkt ist schon vom Ansatz her schwierig, weil von der Voraussetzung ausgehend, der Islam sei reformierbar und es gebe moderate Kräfte, die eine derartige Reform anstreben. Wenn es solche Reformkräfte geben sollte, ist es auffällig, wie unscheinbar sie sich verhalten. Werden sie etwa von der Religion des Friedens mundtot gehalten? Ist von einer Reformierbarkeit des Islams auszugehen, nicht generell viel zu westlich gedacht?

Mit „leere Hülle“ hat die Welt selbst ein wichtiges Stichwort aufgegriffen: Vieles, was uns als „Reform“ verkauft wird, ist wirklich nicht mehr als das – Taqiyya. Eine Vorgaukelung eines bekannten Bildes: Eine Religion macht eine Erneuerung durch, modernisiert sich und wird weltnäher. Aber eben doch nur Theater, weil das Theater mit zum großen Plan „Allahs“ dazugehört. Ein Plan, der sich nicht in westlich-säkulare Denkweisen einpassen lassen wird.

Und das Schauspiel zeigt Wirkung: Denn bereits wird, wer die Gefahr des Islams beim Namen zu nennen wagt, in die Neonazi-Ecke gestellt – Kritik am Islam damit faktisch verboten.

Bestimmt sind nicht alle Muslime Terroristen, aber die meisten Terroristen sind Muslime. Außerdem sind die friedlichsten Muslime meistens nicht diejenigen, welche ihr Religion am ernstesten nehmen. Hat das wirklich nichs mit dem Islam zu tun?

(Wir danken herzlich alles Spürnasen)




Edathy gegen die „völkische“ Union

Alles rechts von der SPD ist des Patriotismus verdächtig, sogar die CDU, dies findet zumindest der Vorsitzende des Bundestags-Innenausschusses Sebastian Edathy. Er meint, die CDU vertrete eine „völkische Ideologie“, die selbstverständlich verboten gehört – diesen unerlaubten Deutschismus will Edathy darum mit vielen Doppelbürgern austreiben. Edathy spricht aus Familienerfahrung – sein Vater musste sich entscheiden, ob er Inder bleiben oder deutscher Beamter werden wollte.

Als mein Vater in Deutschland als evangelischer Gemeindepastor verbeamtet wurde, musste er seinen indischen Pass abgeben, er wurde vor seinen Augen zerrissen. Das war ein kränkendes Erlebnis. Aber entscheidender für meine Position ist etwas anderes: Bei einer Expertenanhörung zum Thema Staatsangehörigkeitsrecht im Bundestag haben die Sachverständigen unisono davon abgeraten, am Optionsmodell festzuhalten.

Dass nicht mehr gültige Pässe entwertet werden, ist ein übliches Vorgehen, das normalerweise nicht als Kränkung aufgefasst wird. Immerhin wurde Edathys Vater auch nicht in die Sklaverei geschickt – lediglich in die EKD.

Edathys Vision wäre offenbar, dass deutsche Staatsbeamte zukünftig nicht mehr bloß Deutsche wären, sonder lieber eine andere, weniger kränkende Staatsangehörigkeit zumindest ergänzend besäßen. Deutscher sein sollte demnach, wer in Deutschland geboren ist.

Diese Bürger sind hier geboren und aufgewachsen, ihre Lebensperspektive liegt in Deutschland. Wenn sie der Optionspflicht nicht nachkommen, würden sie im Extremfall zwangsweise ausgebürgert. Ich bezweifle sehr, dass dies für die Demokratie sinnvoll ist. Vor allem aber wachsen in den kommenden Jahren Zehntausende in die Optionspflicht hinein.

„Völkisch“ und „biologistisch“ gedacht sei, wenn Deutsche einfach bloß Kinder deutscher Eltern wären.

Das ist im Kern Biologismus und völkische Ideologie. Damit würden wir zurück ins 19. Jahrhundert fallen.

Jeder der also denkt, ein Deutscher stamme von deutschen Eltern ab, wird damit zum Vertreter einer völkischen Ideologie, um nicht zu sagen, zu einem Nazi.

(Allen Spürnasen herzlichen Dank)




ARD-Brisant entschuldigt sich für „Einzelfall“

Der skandalöse Brisant-Beitrag vom 18. August, in der Moderatorin Mareile Höppner aus „südländischen Tätern“ „rechte Schläger“ machte (wir berichteten), hat viele PI-Leser veranlasst, an die Redaktion des Boulevardmagazins zu schreiben. Der zuständige verantwortliche Redakteur der Sendung, Torsten Amarell, hat sich jetzt bei unseren Lesern für den bedauerlichen „Einzelfall“ entschuldigt.

Er schreibt:

Sehr geehrter Herr B.

vielen Dank für Ihre Zuschrift und die darin geäußerte Kritik.

Ich bin der zuständige verantwortliche Redakteur der Sendung und möchte Ihnen deshalb antworten.

Natürlich ist Ihnen nicht entgangen, dass Moderation und Beitrag unterschiedliche Aussagen zu den mutmaßlichen Tätern enthalten haben. Für diesen ausgesprochen bedauerlichen Fehler, der auf menschliches Versagen in der redaktionellen Arbeit zurückzuführen ist, möchte ich mich bei Ihnen als Zuschauer in aller Form entschuldigen.

Ich kann Ihren Ärger verstehen und möchte Ihnen versichern, dass das Team von BRISANT bestrebt ist, dass dies ein Einzelfall bleibt.

Mit freundlichen Grüßen,

T. Amarell
ARD
MDR

PI-Leser Torsten B. gab sich mit der Sammelmail nicht zufrieden:

Sehr geehrter Herr Amarell!

Ich danke Ihnen für die schnelle Antwort in diesem “Einzelfall”, von denen Sie jeden Tag in den Pressemitteilungen der Polizei lesen können.

Doch wirft Ihre Antwort weitere Fragen auf. Wenn die Täter, wie im Beitrag erwähnt, “rechte Schläger” sind, warum ist es denn für Sie ein “ausgesprochen bedauerlicher Fehler, der auf menschliches Versagen in der redaktionellen Arbeit zurückzuführen ist”?

Normalerweise sebnitzen und mügeln die Medien reflexartig bei Meldungen über “rechte Schläger” die öffentliche Meinung so hoch, so dass sie sich wochenlang mit dem Thema beschäftigen können.

Wie ich aus den Medien entnahm, war unter den “rechten Schlägern” mit “südländischem Aussehen” eine Person mit blonden Haaren. Also das ist es doch! Da haben Sie ihren Nazi!! Nun bleibt nur noch das Problem, wie Sie aus dem Konglomerat von “rechten Schlägern” und “Südländern” der Öffentlichkeit ein neues Mügeln stricken. Das wird aber angesichts der vielen Zeugen nicht mehr so leicht werden.

War es denn nun ein Fehler die “rechten Schläger” als “südländisch” zu bezeichnen oder umgekehrt? Warum passen denn die “unterschiedlichen Aussagen zu den mutmaßlichen Tätern” nicht zusammen?

In freudiger Erwartung Ihrer Antwort
verbleibe ich als Ihr

Unterschrift B.

» brisant@mdr.de




HNA nimmt „Purer Hass“-Artikel aus dem Netz

HNADa hat die Redaktion der Hessischen Niedersächsischen Allgemeinen (HNA) anscheinend kalte Füße bekommen. Nachdem sie gestern hier noch Augenzeugen zu Wort kommen ließ, was sich in Bad Sooden tatsächlich zugetragen hat“Ich sah den Hass in den Augen, da wusste ich, jetzt passiert etwas Schlimmes.” Sie brüllten “Scheiß Deutsche” – mussten diese Stimmen jetzt von der Website der Zeitung verschwinden.

UPDATE: Der HNA-Artikel ist inzwischen unter einer anderen URL wieder abrufbar.

Wir veröffentlichen den vollständigen Text (gefunden auf eschwege.de) als Beweis für die Existenz der Zeugenaussagen:

Purer Hass in den Augen

Um 1.20 Uhr drangen mit Knüppeln bewaffnete Männer – die Aussagen über die Zahl reichen von vier bis sieben – in das Festzelt in Allendorf ein. Sie schlugen wahllos auf Besucher ein, 15 wurden verletzt, zwei davon schwer. Die Gewaltaktion dauerte etwa zwei Minuten, dann flüchteten sie

Bad Sooden-Allendorf. „Ich sah den Hass in den Augen, da wusste ich, jetzt passiert etwas Schlimmes.“ Ellen Martin steht beim Festfrühstück am Montagvormittag an der Theke des prallvollen Festzeltes, doch die Erlebnisse der Nacht haben ihr die Feierstimmung genommen.

Ellen Martin ging gegen 1.20 Uhr zum Festzelteingang, als schwarzgekleidete junge Männer in das Zelt stürmten. „Es waren vier südländische Typen.“ Einer fiel ihr auf: „Er hatte kurze blonde Haare, das passte nicht zum Erscheinungsbild. „Und diese Augen, es war purer Hass.“ Scheinbar wahllos schubsten sie die am hinteren Ende des Zeltes in Grüppchen stehenden Besucher, stießen Männer zu Boden. „Dann zogen sie Stöcke und schlugen zu“, sagt Ellen Martin, die sich schnell ein paar Schritte in Sicherheit brachte.

Die Schläger rannten dann 20 Meter in das Zelt, bis zur Theke. Dort prügelten sie weiter. Marco Scharf stand in der Nähe und wusste gar nicht, was passierte. So etwas hatte er noch nie erlebt. „Eine kleine Kirmesprügelei gibt es immer wieder, aber so etwas“, sagt er kopfschüttelnd.
Doch Scharf und andere Gäste bewiesen Zivilcourage: „Einige haben versucht, sie zu packen, doch man kommt an Bewaffnete ja nur schwer heran.“

Immerhin zeigte der Einsatz Wirkung: Die, wie Scharf sagt, „fünf bis sechs Männer drehten um und stürmten um sich schlagend aus dem Zelt“. In einem silberfarbenen Auto flüchteten sie. Der Spuk dauerte keine zwei Minuten, schätzt Marco Scharf, der Glück hatte, unverletzt blieb.
So viel Glück hatte Frank Brendel nicht, der schlichten wollte, schwer verletzt wurde und blutend am Boden liegenblieb. Er liegt stationär im Witzenhäuser Krankenhaus. Auch der Badestädter Alexander Siebert blutete am Kopf. Eine fünf Zentimeter lange Platzwunde musste genäht werden. Vor dem 1,94-Meter-Mann hatte einer der vier mit Halstüchern vermummten Schläger, die er registriert hatte, auch nicht Halt gemacht. Zudem war er, am Boden liegend, in den Rücken getreten worden, berichtete der Fachoberschüler am Mittag – ihm brummte noch der Schädel.
Johannes Klenke erwischte es ebenfalls. Als er sich an der Chipkasse herumgedreht habe, sei er schon aufs linke Ohr geschlagen worden, berichtete der 17-Jährige aus Kleinvach. Mit seiner Freundin ging er hinter der Kasse in Deckung. Johannes Klenke hat fünf Schläger gesehen, die schnell wieder abgehauen seien. Und „Scheiß- Deutsche“ hätten sie gebrüllt.

Marco Scharf kann beim Festfrühstück am Morgen danach noch immer nicht glauben, was in der Nacht passiert war: „Hier gab es abgesehen von harmlosen Kirmes-Rangeleien seit Jahren keine Probleme.“ Die Schläger machten auf ihn einen organisierten Eindruck. „Alles schien geplant.“ Die Opfer freilich hätten sie wahllos attackiert. Wer in der Nähe stand, hatte Pech. (Dienstag, 19. August 2008)

Kontakt:

HNA Online-Redaktion
Ressortleitung: Jens Nähler
Fon: 0561 – 203 1379
Fax: 0561 – 203 2334
jna@hna.de




„Arbeitsloser“ Türke: BMW X5 und Luxus-Villa

Villa AutoEs ist ein absolutes Tabu-Thema – der Hartz-IV-Missbrauch in Deutschland. Ein noch größeres Tabu-Thema ist der Hartz-IV-Missbrauch von türkischen Migranten. SAT.1 (21.15 Uhr, hier der Trailer) und die BILD packen heute das heiße Eisen an und berichten über das luxuriöse Leben von „Üzgür“ (Name geändert) und seiner vierköpfigen Familie, einen der offenbar schlimmsten Fälle von Sozialbetrug in Deutschland. Nicht nur der BMW X5, sondern auch eine dreistöckige Luxus-Villa in der Türkei haben die Sozialfahnder etwas nachdenklich gemacht.

Die BILD schreibt:

Üzgür Ö.* (58) zählt zu den türkischen Mitbürgern, die es in Deutschland zu etwas gebracht haben.

ER betreibt mit seiner Familie im Rhein-Main-Gebiet drei florierende Reinigungen.

ER fährt einen dicken BMW X5 mit vielen Extras (Wert: 70 000 Euro).

ER besitzt in der Heimat eine dreistöckige Luxus-Villa.

Doch – Üzgür Ö. ist offiziell arbeitslos gemeldet und kassiert dreist wie seine Frau und seine Tochter Hartz IV in Deutschland!

Das Luxus-Leben von Üzgür und seiner vierköpfigen Familie – heute Abend enthüllt Sat.1 in der neuen TV-Reihe „Gnadenlos gerecht – Sozialfahnder ermitteln“ (21.15 Uhr) einen der offenbar schlimmsten Fälle von Hartz-IV-Missbrauch in Deutschland.
Mehr Vermischtes

Ermittelt hat den „Fall Üzgür“ Sozialfahnderin Helena Fürst (34), die für den Landrat des Kreises Offenbach seit drei Jahren Hartz-IV-Betrüger jagt.

Drei Reinigungen, eine Villa, Luxus-Auto – und trotzdem Hartz IV. Wie kann das in Deutschland möglich sein?

Der Trick, so die Sozial-Fahnderin im Sat.1-Bericht, soll so funktionieren: Sämtliche Betriebe der Familie laufen auf den Namen des Sohnes, der als einziger in der Familie kein Hartz IV kassiert. Seine Eltern und seine Schwester sind offiziell arbeitslos gemeldet, kassieren offiziell Hartz IV – und sollen inoffiziell in der Reinigungs-Kette der Familie mitarbeiten.

Von den Einnahmen der Reinigungs-Kette, so der Vorwurf der Sozialbehörde, bauen sie sich neben dem luxuriösen Leben in Deutschland eine Familien-Villa in der Heimat, die in der Türkei auf den Namen des in Deutschlands Hartz IV kassierenden Vaters im Grundbuch eingetragen ist.

Allein in diesem Jahr, so die Berechnungen von Sozialexperten, müsste die Familie von Üzgür Ö. fast 20 000 Euro an Hartz IV für Wohnung, Nebenkosten, sogenannte Kopfpauschale, Krankenkasse etc. erschlichen haben.

(Spürnase: Der schweinefleischnaschende Prophet)