Arabische Wochen in München

Moslem TouristenEinen kleinen Eindruck von der Zukunft Europas erhascht man derzeit, wenn man durch die Münchner Innenstadt streift: tief verschleierte Frauen folgen in gebührendem Abstand ihren Männern, die mit Stolz geschwellter Brust, brünstigen Pavianen gleich, die teuersten Einkaufsstraßen der bayerischen Landeshauptstadt entlang flanieren.

(Gastbeitrag von Europeananger)

Rikscha-Fahrer prostituieren sich, indem aus extra an ihren Gefährten angebrachten Lautsprechern orientalisches Geplärre schallt. Luxus(sport)wagen mit arabischen Nummernschildern patrouillieren entlang der Maximilianstraße. Was ist passiert? Putsch der Grünen und verordneter beschleunigter Niedergang des Abendlandes? Nein, es sind „nur“ arabische Wochen in München.

Wie in jedem Jahr platzt die Stadt vor arabischen Mohammedanern aus allen Nähten. Mehr als 200.000 von ihnen besuchen während der Sommermonate mittlerweile jährlich die Stadt an der Isar und stellen mit ihren Großfamilien und Dienern in den Luxushotels mehr als zwei Drittel der Gäste. Die Araber lieben München. Hier ist es nicht so heiß wie in ihren Heimatländern, den arabischen Golfstaaten Katar, Dubai, Bahrain, Oman, Kuwait, Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten. München verspricht Sicherheit und Sauberkeit und es besteht eine hervorragende medizinische Infrastruktur, so dass sie sich in den diversen Kliniken in der Nähe behandeln lassen können.

Nicht zuletzt sind die Einkaufsmöglichkeiten, die Luxusläden und Designerboutiquen, ein wichtiger Attraktivitätsfaktor. Mit ca. 1.000,- € pro Person und Tag geben die Herrschaften aus dem fernen Orient etwa fünf mal soviel aus, wie herkömmliche Touristen und sind damit ein wichtiger und willkommener Wirtschaftsfaktor geworden. Die Hotels sind hervorragend auf das Herrenvolk samt Gefolge eingerichtet. Arabische Speisekarten, Infobroschüren und Wasserpfeifen sind Standard, genauso wie die Errichtung von Beduinenzelten im Hotelgarten.

Dass diesen speziellen Gästen, die sich aus Mitgliedern von Herrscherfamilien, Diplomaten oder Ministern zusammensetzen, nicht die Hand gegeben wird, dass man sie nicht anlächelt, dass sich in den Hotelzimmern Gebetsteppiche und Kompasse zur Ausrichtung derselben zur Verfügung gestellt werden und dass die Frauen gefälligst in ihren Hotelzimmern zu bleiben haben, versteht sich wohl von selbst. Genauso selbstverständlich ist es wohl auch, dass für einen Prinzen Tee aus der Schweiz, in einem anderen Fall Sachertorte aus Wien oder eben eine komplette Küche aus Arabien eingeflogen wird.

Aber auch die Münchner Restaurants wissen, wie man ein Stück vom Kuchen des arabischen Reichtums abbekommt. „Halal“-Schilder an den Eingangstüren der Restaurants weisen darauf hin, dass das Fleisch der Speisen „nach islamischem Ritus geschlachtet“ wurde, wie Stefan Ovelgönne vom Münchner Tourismusamt es lieblich ausdrückt. Dass das bedeutet, dass den Tieren bei lebendigen Leib die Kehle durchgeschnitten wurde und diese dann elendiglich verreckt sind, verschweigt der Fachmann für Orientalistik gekonnt und bestellt gern, wenn er arabische Gruppen hat, „einen Tag vorher im Restaurant Halal-Essen“.

Was tun während der arabischen Wochen, um als Münchner diesem ganzen Wahnsinn zu entgehen? Es bleibt wohl nur die Flucht in die Biergärten, die dank Schweinsbraten und Bier immer noch eine abschreckende Wirkung haben und somit von den Arabern gemieden werden.

Ein kleiner Trost bleibt. Während „unsere“ Mohammedaner von deutschen Transferleistungen leben und nie wieder gehen werden, lassen die arabischen Gäste Münchens eine Menge Geld hier und verschwinden nach dem Sommer wieder für ein Jahr.

Quellen:

» WELT: Grüß Gott, Herr Scheich!
» SZ: Luxusshopping bei Cartier
» SZ: Araber lieben München
» Spiegel: Ja san mia do in da Sahara?