Besuch in einer französischen Koranschule

Der Islam ist eine Religion der Toleranz und des Friedens? Gut, sehen wir einmal nach, dachten sich französische Journalisten von Canal+ und besuchten eine private, einheimische Koranschule. Das Resultat: Ein Rauswurf bereits am Eingangstor und übelste Beschimpfungen. Schon gleich bei der Ankunft der Journalisten macht ein junger Mann das Gittertor zu, er will die Fremden (einheimischen Franzosen) nicht einlassen. Später folgen sogar Prügel.

Auf die Frage hin, was an der Schule unterrichtet wird, antwortet der junge Mann: der Koran. offenbar müssen die Schüler den ganzen Koran auswendig lernen.

Die Journalisten sollen draußen bleiben und die Klingel außerhalb des Schulgeländes benutzen, um Auskünfte zu erlangen. Das Team will filmen und einen Schüler interviewen, der zum Tor kommt, da eskaliert die Situation.

Jemand schreit von Ferne, dass die Kamera sofort ausgeschaltet werden muss.

„Warum hast du mit ihnen gesprochen? Was hast du ihnen erzählt?“

Ruft die Stimme und wendet sich anschließend wutentbrannt an die Journalisten, die einwenden, doch geklingelt zu haben. Der Mann – offenbar jemand, der etwas in der Schule zu sagen hat – beruft sich auf Hausfriedensrecht und die demokratische Verfassung Frankreichs. Er zeigt den Reportern, wo die Straße ist – sie sollen verschwinden. Droht mit der Polizei. Pöbelt die Journalisten mit immer dreisteren und lauteren Beschimpfungen an. Die Reporter, die etwas über die Koranschule ausplaudern könnten, sollen sich endlich „verpissen“.

Darauf kommt ein älterer Herr mit rot-kariertem terroristen Tuch dazu. Er scheint der Vorgesetzte des Brüllers zu sein. Die Kamera geht aus, die Männer stürzen sich prügelnd auf die Reporter von Canal+.

Der Angriff war sehr gewalttätig. Jérôme, der Tonmeister, liegt schwer verletzt und reglos im Straßengraben. Einer der Angreifer hat ihn mitten ins Gesicht getreten.

Die Sanitäter vermuten Rückenverletzungen, als sie ihn in den Krankenwagen einladen. Er hat mehrere Gesichtsfrakturen als er ins Krankenhaus eingeliefert wird. Er wird acht Tage lang im Krankenhaus liegen müssen und Wochenlang arbeitsunfähig sein.

Eine Kamera wurde bei dem Angriff gestohlen. Die Angreifer haben sich mittlerweile in ihr Koranschulschloss zurückgezogen, doch das Filmteam hat noch seine Notfallkamera. Die Polizei ist vor Ort.

Vier der Prügler konnten identifiziert und verhaftet werden, darunter der Schulverantwortliche Mohammed Anami, der Mann mit dem Kopftuch. Der erste Mann mit den Beschimpfungen war sein Sohn. Beide wurden wegen Diebstahl und Körperverletzung festgenommen. Später kam der Vater auf Kaution über 13,000 Euro vorläufig frei.

Dennoch bemüht sich Nicolas Sarkozy unentwegt um die Gunst der Muslime in seinem Land. Er hält, nach eigenen Aussagen, die Befürchtungen der Bevölkerung für grundlos, obwohl unter den maßgeblichen Dialogpartnern offensichtlich gewaltbereite Muslime wie der genannte Schulvertreter sind.

Warum wurde die besuchte Schule der Gewalt nicht längst geschlossen? Welche Geheimnisse verbergen sich hinter den verschlossenen Gittertoren? Die Verantwortlichen wollen ihre Mauern des Schweigens auch weiterhin bewahren.