BILD-Artikel über Friseure in Tel AvivDank der journalistischen Weisheit „Jews-are-news“ kann auch das allertiefste Sommerloch zuverlässig gefüllt werden. Normalerweise ist jeder scheele Blick eines Israeli eine Meldung in Europa wert, in dieser journalistischen Notzeit reicht schon eine nicht gelungene Frisur (aus Israel berichtet Daniel Katz – Foto: BILD-Screenshot).

Aber nur wenige Spitzenkönner unter den Nahostkorrespondenten schaffen brillante Analysen über die … Schwierigkeiten, in Israel einen guten Friseur zu finden und diese auch noch in der BILD unterzubringen. Der dort recht dramatisch betitelte Artikel „Die Israelis mit den Scherenhänden“ enthält eine Fülle von widersinnigen, aber amüsanten Behauptungen, wie z.B. in Israel gibt es bald mehr Friseure als Kunden, praktisch alle sind Pfuscher, der Friseurberuf ist fest in Männerhand, 50-70 Prozent der Friseure gelten als schwul, andererseits:

sich manche Heteros sogar im Job schwul geben, was immer das im Einzelnen heißen mag…. – denn das sei gut für`s Geschäft.

Und:

An jeder (und ich meine wirklich jeder) Straßenecke ist ein Friseursalon, manchmal auch noch einer zwischen zwei Straßenecken.

Aus alledem könnte man schon fast herausrechnen, dass die Hälfte der Israelis männliche Friseure sein müssen, somit fast alle Männer in Israel Friseure sind und die Mehrheit schwul oder als Schwule getarnte Heteros.

“Nicht alles Gedachte sollte gesagt werden, nicht alles Gesagte sollte geschrieben werden, nicht alles Geschriebene sollte veröffentlicht werden und nicht alles Veröffentlichte sollte gelesen werden“, hat Rabbi Menachem Mendel von Kotzk zu bedenken gegeben, und das mehr als zwei Jahrhunderte bevor man die Schwierigkeiten erahnen konnte, einen guten Nahostkorrespondenten zu finden.

» Email an die Autorin Katja Stumpp: kolumnist@bild.t-online.de

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38 KOMMENTARE

  1. OT und nicht ganz.

    Seht euch diesen Wiki-Eintragung an, seht euch die Fotos an und wer von euch bei Wiki schreibt, der soll es beheben. Es wird hier gerade an dem Mythos gebastelt, dass nicht Juden, sondern die Muselmanen die Opfer in den deutschen KZs waren.

  2. Was ist denn das für ein sinnloser Artikel? Ich mein nicht nur den in der Bild, sondern auch den hier bei PI. Und ihr habt es auch noch so schön hingeschrieben:

    Nicht alles Gedachte sollte gesagt werden, nicht alles Gesagte sollte geschrieben werden, nicht alles Geschriebene sollte veröffentlicht werden und nicht alles Veröffentlichte sollte gelesen werden

    Warum tacuht das dann erst hier auf?

  3. #1 Kybeline

    Weiterdenker und Koltschak haben Recht: in dem Artikel steht nicht das was du befürchtest Muselmann (übrigens leicht abgewandelt in vielen Sprachen das Wort für Moslem) hießen damals die armen Menschen, die „bis auf die Knochen abgemagert waren und hungerbedingt in der Regel charakteristische Verhaltensänderungen zeigten.“ Das ist neu für mich und ich kann nicht nachvollziehen, wie es zu diesem Begriff kam. Aber das mit den „charakteristischen Verhaltensänderungen“ ist ja zumindest nicht ganz falsch.

    Zum Thema: dies ist wieder einer dieser Beiträge, bei dem sich mir nicht erschließt, was PI damit sagen will.

  4. @ Kybeline

    Wikipedia ist immer so eine Sache. Wir sind gerade daran den Artikel umzugestalten und zur Löschung vorzuschlagen.

    Wenn alle mithelfen, ev. auch via PI Artikel, dann könnte man diesen wirklich schlimmen Propaganda Zettel löschen.

  5. Ich bin froh, dass 1-2 von euch genau das verstanden haben, was ich befürchte. Ich finde es sehr merkwürdig, dass man diese Bezeichnung 60 Jahre lang so wenig hörte – daraus schieße ich, dass sie nicht maßgebende Bedeutung hatte, dass es keine zentrale Erscheinung war. Und ich muß sagen, dass ich in meiner Kindheit und während der Schule nicht zu wenig über die Greueltaten des 2. WK und der Nazis aufgeklärt wurde. Und jetzt kommt eine ganze Seite bei Wikipedia, noch dazu mit Bilder, die ich eigentlich nicht ganz sicher bin, ob sie unbedingt zu dieser Erklärung dazu gehören.

    Es geht schleichend, aber auf dieser Weise geht es immer ein Schritt voran.

    Vorher habe ich auch gerade entdeckt, dass in meinem Duden aus 1996 noch das Hauptwort „Moslem“ ist. Wenn ihr aber Google benutzt, werdet ihr viele Meldungen in der Presse nicht finden. Ihr findet sie unter dem Stichwort „Muslime“.

    Eisvogel hat mal gesagt: Die wollen ständig Muslime genannt werden. Sie sagte auch, es kotzt sie an, wenn sie hört „…wir Musliiiiime…“

    Und noch ein Wort: Sarazenen.
    Mir liegt gerade ein Buch hier vor der Nase (weil ich eben an diesen Wörtern arbeite), darin ist die gr. Etymologie: Aus Sarakenoi – Zeltenbewohner. Und es war abwertend gemeint. Guckt euch die Etymologie bei Wiki an: So wie es den Arabern genehm ist.

    Also dieser Artikel ist zu lang, zu ausführlich für die Bedeutung, das Wort Muselscheiße kommt zu oft vor und die Bilder gehören auf die Holokaustseiten, nicht auf Museldingsbumsseite. Das ist der Trick bei dieser Seite: der Maß. Wenn ich in einem Lexikon 2 Seiten(ich habe jetzt nicht nachgesehen) von Holokaust schreibe und dann eine ganze Seite über dieses Wortspiel hier, dann ist es Manipulation.

  6. # 1 Kybeline

    Tja, so steht´s ja wohl nicht im Wiki-Eintrag.

    Aber was noch nicht ist, kann ja noch werden.

    Denn sowohl der „moderate Muslim“, und Chefideologe der europ. Muslime, der Salafist Tariq Ramadan, der sich schon mal gern „als Jude des 21. Jahrhunderts“ bezeichnet, als auch unserer Taqquia Spezialist, Faruk Sen, der die muslimischen Türken schon mal mit den Juden vergleicht, basteln wohl eifrig an dieser Legende.

    Dabei mag ihnen die Bezeichnung „Muselmane“ ,für die halbverhungerten und ausgezehrten KZ-Häftlinge, durchaus ins Konzept passen.

    Vielleicht steht ab 2030 dann in den deutschen Geschichtsbüchern, die Nazis hätten – anstelle der Juden – 6 Mio Muslime umgebracht!

  7. Locker bleiben, ich habe da mal was

    Montag, 11. August 2008, 14:58 Uhr
    Köln: (BTO)
    Erpresser bei Geldübergabe gefasst

    Ein Mann (21) hat in Köln (Nordrhein-Westfalen) ein Rentnerehepaar erpresst. In zwei anonymen, handgeschriebenen Erpresserschreiben forderte er eine größere Geldsumme. Für den Fall dass das Ehepaar seinen Forderungen nicht nachkommen sollte, drohte er ihm mit dem Tod. Zeit und Ort der Geldübergabe wurden genau angegeben. Die Eheleute gingen zum Schein auf die Forderungen ein, informierten jedoch die Polizei. Als der Mann am Übergabeort erschien, wurde er festgenommen. Als Tatmotiv nannte er „akute Geldnot“. Der Haftrichter ließ ihn frei. Ein Polizeisprecher erklärte, dass weder Flucht- noch Wiederholungsgefahr bestehe.

    Welche Gefahr jetzt aber durchaus bestehen wird, kann ich mir lebhaft vorstellen am besten legt euch diese „Kurzmeldung“ schon mal beiseite.

    Mal sehen ob es dann in ein paar Tagen heißt/heissen könnte.(fiktive Annahme lediglich gestützt auf einige ganz wenige Einzelfälle) 😉

    Köln:
    Montag den 18 August 2008

    Ein Rentnerehepaar welches vor einigen Tagen eine Erpressung, durch einen 21 Jährigen staatenlosen Staatsbürger angezeigt hatte, wurde heute im eigenen Blut schwimmend und mit jeweils etwa 72 Messerstichen übersät, Tod in der eigenen Wohnung aufgefunden.
    Neben diversen Wertgegenständen und Bargeld, fand sich eine mit dem Blut der Rentner geschriebene Nachricht an der Wand des Raumes, wo auch die Leichen lagen:

    „Ihr deutssche schwaine isch habbbe eusch geschlaschtet.“

    Der Täter ist auf der Flucht und die Polizei steht vor einem völligen Rätsel, wer für diese Tat infrage kommt, auch sind graphologische Spitzenkräfte vor Ort um das Rätsel der Handgeschrieben Nachricht zu lösen.

    Wie aus noch unbestätigten Kreisen unbekannter Art bestätigt wurde, haben erste wissenschaftliche Vermutungen von Experten für Völkerwanderung ergeben das sich eventueller Weise um einen Täter aus dem sagenhaften Südland handeln könnte.
    Aus diesem Grunde wird nunmehr verstärkt in Baden Württemberg und in Bayern gefahndet.

    Presse stelle des Ministeriums für Wahrheit Berlin.

  8. @ #1 Kybeline

    Ja klar, Kybeline, Wikipedia versucht uns glauben zu lassen, daß es eigentlich Moslems waren, die im KZ saßen…

    Außerdem versucht es uns auch glauben zu lassen, daß Amerikaner aus Weizenmehl mit Zuckerguss und Pariser aus Gummi bestehen…

    Nur so 2 weitere, handfeste und einleuchtende Verschwörungstheorien, die aus Wiki sofort entfernt werden sollten, nicht wahr? 😀

  9. Der Haftrichter ließ ihn frei. Ein Polizeisprecher erklärte, dass weder Flucht- noch Wiederholungsgefahr bestehe.

    na klar …. hat der jetzt keine Geldprobleme mehr ?? also deshalb wohl KEINE Wiederholungsgefahr ??? muhahaha

    Kann es evtl. sein das unser „Freund“ Richter …. dafür verantwortlich zeichnet ??

  10. Neben diversen Wertgegenständen und Bargeld

    mist …

    Neben diversen Wertgegenständen und Bargeld die fehlten …

    sorry nochmal ich war gerade so im Fluß

  11. #14 Xert (11. Aug 2008 15:56)

    Das mit dem Zuckerguß weiß ich nicht, aber ich weiß, dass einige (auch ich) versucht haben, zwei Zeilen über Stefan Herre und diesem Blog hier einzusetzen. Mein Text war wirklich nur ein Satz. Und es wurde binnen 15 Minute gelöscht. Aber das hat wirklich nichts damit zu tun, nicht wahr?

  12. @ #18 Kybeline

    Na kommen Sie, PI versteht sich selbst als politischen (unkorrekten) Blog und ist damit selbstverständlich nicht zitierfähig in Punkto Geschichte, nicht einmal auf Wikipedia.

    Machen Sie denn die Gegenprobe mit den Amerikanern und mit den Parisern, und Sie werden sehen, daß das Ergebnis nicht anders sein wird.

    Sollte da etwa eine franko-amerikanische Verschwörung im Bus(c)h sein?

  13. #14 Xert

    Bist Du so naiv, oder tust Du nur so?

    Selbstverständlich beschäftigen die muslimischen Organisationen ganze Heerscharen von Rechtsanwälten und Spezialisten, die das gesamte Web-Netz nach „unislamischen Umtrieben“ (so ne Art McCarthy Ausschuss gegen „Islamophobie“) auszuforschen.

    Da wird dann ggfls. Druck ausgeübt (Beispiel Google) und die Recherchen manipuliert. Ganz im Sinne des Universalanspruchs des Islam.

    Denn der Islam „hat sauber zu bleiben!“

  14. @ #20 Dietrich von Bern

    Aha.

    Und was hat das mit dem Wikipedia Artikel zu tun?

    Was mit den Bücher von Giorgio Agamben, von Viktor Frankl, von Israel Gutman und von Eugen Kogon?

    Wollen Sie etwa sagen, daß Israel Gutman, israelischer Historiker und Überlebender des Holocausts (KZ Majdanek, Auschwitz & Mauthausen) ein islamischer Agent sei?

    Geht es Ihnen gut?

  15. @ Kybeline

    Wie schon geschrieben, da hört ihr zu Unrecht die Flöhe husten. Diese Gefahr sehe ich beim besten Willen nicht. Jedenfalls nicht bei dem genannten Titel.

    Dietrich von Bern hat sicher nicht ganz Unrecht. Es gibt durchaus Umtriebe alles Islamfeindliche aus den Medien zu verbannen. Daran arbeiten nicht nur Moslems sondern auch Gutmenschen. Und dafür anfällig ist speziell die Wikipedia. Ich erinnere nur an den unseligen Artikel unseligen Artikel zum Stichwort „Islamophobie“ (http://de.wikipedia.org/wiki/Islamophobie). Dieser Artikel gehört unbedingt gelöscht!

    Ich sehe die Gefahr, dass viele Leute die Wikipedia so ernst nehmen wie ein herkömmliches Lexikon. Und die halten so einen Unsinn für die Wahrheit.

  16. OT zu OT: Zahlreiche Zeitzeugenberichte, die ich gelesen habe, die auch wesentlich vor der Möglichkeit einer „Manipulation“ (falls jemand so paranoid ist) entstanden sind, zeigten den Begriff „Muselmann“ im im Wikipedia-Artikel definierten Sinn: als normales Wort, daß nicht nur von Kapos und Wärtern, sondern auch von normalen Mitgefangenen verwendet worden ist. Auch der Wikipedia-Artikel sagt an keiner Stelle etwas über Moslems, die zuhauf in deutschen KZ gestorben sind. Von daher: nicht hyperventilieren.

  17. # 21 Xert

    Sie sollten sich doch zumindest die Mühe machen und meinen Kommentar # 10 lesen.

    Tja, mir geht´s noch ausgesprochen gut.

    Es ist nichts wahnwitziger, als wenn sich Berufsmuslime „als die Juden des 21. Jhrd.“ bezeichnen. Oder wenn türkische Verbandsvertreter und Politiker unisono behaupten, dass die Türken die Bundesrepublik Deutschland nach dem 2. Weltkrieg wieder aufgebaut und den deutschen Wohlstand geschaffen hätten.

    Warum diese Geschichtsfälschungen und die unsinnigen Vergleiche mit dem Holocaust? Die darüberhinaus auch noch mantramäßig wiederholt werden!

    Es drängt sich bei mir der Verdacht auf, dass hier System hinter steckt!

    Im übrigen halte ich nicht viel von Verschwörungstheorien, die sind wohl eher eine Sache des Islam.

  18. #25 Dietrich von Bern

    Mit Ihrem kommentar #25 bin ich weitgehend einverstanden.

    Nur: Nichts davon steht im besagten Wikipedia-Artikel.

    Selbstverständlich haben Sie sicher Recht, wenn Sie mahnen, nicht all zu blaäugig zu sein.

    Aber das ist lange kein Grund, damit zu übertreiben und z.B. die Geschichte in die andere Richtung fälschen zu wollen: Die Bezeichnung „Muselmann“ im KZ für Menschen, die vollkommen am Ende ihrer Kräfte angekommen waren, ist nun mal ein ziemlich sicher etablierte historische Tatsache, die vielfach bezeugt wurde. Und das auch noch von Zeitzeugen, die man bestimmt nicht der Unredlichkeit bezichtigen könnte, vgl. mein Kommentar #21.

  19. @25,26

    Ich habe auch nicht etwas anderes sagen wollen. Seltsam, dass in diesen paar Zeilen was anderes herauskam, was ich im Beitrag 1 geschrieben habe.

    Ich hatte gerade an eine Wörtersammlung gearbeitet – Bezeichnungen für Moslems und islamische Völker – und ich war überrascht, dass in den letzten 10-20 Jahren ein Shifting stattfindet. In diesem Kontext ist der Blick auf solche Seiten wie das hier schon verschärft, zumal die Sätze des Faruk Sen im Raum stehen.

    Und das Wikipedia manipuliert wird, das ist keine Verschwörungstheorie, sondern eine Tatsache, die man auch hier nachlesen kann, im Archiv. Aber vor ein paar Monaten war das in allen Zeitungen zu lesen, mit den notwendigen Fall-Beispielen.

  20. kann mir jetzt mal jemand erklären, weshalb mein Artikel nicht mehr zu sehen ist? Ich bemäkelte ja bloss die niveaulose Überschrift…?

  21. #10 Dietrich von Bern

    Vielleicht steht ab 2030 dann in den deutschen Geschichtsbüchern, die Nazis hätten – anstelle der Juden – 6 Mio Muslime umgebracht!

    und die Leugnung unter Strafe gestellt. Deswegen darf es solche Paragraphen niemals geben!

  22. #18 Kybeline (11. Aug 2008 16:12)

    Es scheint hier den ganzen Klugen noch nicht aufgefallen zu sein, wieviele Einträge es bei Wickipedia über den Islam, den Koran und alle seine „positiven“ Beschreibungen und Eigenschaften gibt. Jedes Wort, jeder Begriff ist im mohammedanisch „richtigen“ Sinn erklärt.

    Und das bei Wikipedia, das wohl eher nicht von analphabetisierten Mohammedanern gelesen wird, sondern viel eher von westlichen Menschen.

    Alles Zufall, klar, wie immer, reiner Zufall.

    Schaut man dann einmal unter Christentum nach, dass für Westeuropa usw. mit Sicherheit viel interessanter ist, als diese Wüstenreligion, wird man sehr erstaunt sein, wie wenige Einträge es darüber gibt.

    Mit Sicherheit sind da Heerscharen von islamophilen am Werk, das ist keine Frage.

    Mohammed ist natürlich überall der Held und Christus ist ein „Wanderprediger“.

    Miserabele Meinungsmache wird bei Wiki forciert in ganz erheblichem Umfang.

    Ihr könnt ja selber einmal kritische Texte von kopieren aus Wiki, schaut dann mal nach 3 oder 4 Tagen nach und ihr werdet feststellen, dass der Text verändert wurde, wenn es z.B. islamkritisch ist.

    Um es hier nochmal zu schreiben, die Mohammedaner bezeichnen sich selbst als „Muslime“.

    Sie wollen ihren Namen nicht abgeleitet haben wie die Christen von Jesus Christus.

    Sie würden nicht an Mohammed glauben, sondern an Allah und darum darf man nicht Mohammedaner sagen.

    Ich halte es mit Goethe, der redete immer von Mohammedanern und Goethe war, wer will es bestreiten, ein ehrenwerter Mann. (Meistens 😉 )

  23. Goethe war, wer will es bestreiten, ein ehrenwerter Mann.

    …und Muslim. Laut ellenlanger Fatwa von 1996. Goethe redete übrigens nicht von Mohammedanern, sondern von Mahometanern.

  24. In Goethes Trauerspiel, in fünf Aufzügen nach Voltaire, heisst es wirklich Mahomet.
    Dennoch sprach er von Mohametanern in verschiedenen Schriften. So what.

  25. Finden Sie das nicht interessant? Auch Heinrich Heine redete von „Mahomet“, und die Franzosen tun das noch heute. Heine hier zum Beispiel:

    „Wieviel höher steht die Frau bei Moses als bei den andern Orientalen – noch auf heutigen Tag bei den Mahometanern. Diese sagen bestimmt, daß die Frau nicht einmal ins Paradies kommt. Mahomet hat sie davon ausgeschlossen. Glaubte er etwa, daß das Paradies kein Paradies mehr sei, wenn jeder seine Frau dort wiederfände?“

  26. OFF-Topic – Vorhin im 24-Stunden-Ticker gesichtet:

    Pariser Boutique verkauft Tops mit judenfeindlicher Aufschrift
    Paris (AFP) – In Paris hat eine Boutique Tops für Frauen mit judenfeindlichen Aufschriften auf Deutsch und Polnisch angeboten. In dem Geschäft im Viertel Belleville standen bis Dienstag mehrere ärmellose Oberteile zum Verkauf, auf denen in beiden Sprachen „Juden Eintritt in die Parkanlagen verboten“ stand, wie ein AFP-Journalist berichtete. Die Aufschriften gaben damit Schilder wieder, die im polnischen Ghetto Lodz angebracht waren. An den Kleidungsstücken, die zusammen mit einem T-Shirt 18 Euro kosteten, war kein Herkunftsland ersichtlich. Auf dem Etikett stand lediglich „Introfancy IF“.

    http://www.koeln.de/aktuell/afp/newsticker/ticker/080812141809.ta47eknm.html

    Das macht erstmal sprachlos, mir wird übel.

    Paulchen

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