Um sich in Deutschland einen Lorbeerkranz für Medienschaffen zu erringen und in den Olymp der Qualitätsjournalisten aufgenommen zu werden, bedarf es der einzig als wahr und gerecht zu geltenden links-moralischen, ethisch-überlegenen Gesinnung und einer gehörigen Prise Antiamerikanismus. Statt gefeuert wird Kerner gefeiert – für „Wahrheit“ made in Germany.

Einzig der Express bezeichnet Kerners Möchtegern-Enthüllungsjournalismus (PI berichtete) als das, was es ist – eine peinliche Blamage. Dennoch Grund für die SZ und den Tagesspiegel, Kerner mit Lob zu überhäufen.

Jörg Heinrich vom Express bringt es auf den Punkt: Kerners Gerüchte-Küche beim Talk mit Vierfach-Olympiasieger Michael Johnson war ein naives, blamables, unvorbereitetes Verhör:

Johnson ließ ihn eiskalt abblitzen („Dumme Frage, die ich nicht beantworten werde“), das Publikum im Deutschen Haus in Peking applaudierte dem Ami.

Leider hatte Kerner neben seiner sehr schweigsamen Kollegin Katrin Müller-Hohenstein vergessen, sich sinnvolle Fragen auszudenken. Drei Mitglieder der 4 x 400-Meter-Goldstaffel von Sydney 2000 haben gedopt – und ausgerechnet Johnson als schnellster Läufer soll sauber sein, erkundigte sich Kerner. Was soll Johnson zu so einer Spekulation sagen – außer „dumme Frage“?

Was soll Johnson antworten, wenn ihn Mr. Kerner fragt: „Haben Sie jemals gedopt?“ Etwa „Yes, Johannes“? Peinlich, peinlich.

Eben, peinlich – doch für Peinlichkeiten hagelt es in Deutschland Lob. Markus Ehrenberg, der einen Auszug des Kerner-Interviews für den Tagesspiegel mitgeschrieben hat, will den TV-Mann selber zwar nicht gleich in den „Moderatorenolymp“ erheben, bezeichnet Kerners unmögliche Zurschaustellung deutsch-journalistischer Besserwisserei aber als „Lehrstunde für alle Kollegen“.

Noch überschwänglicher rühmt die SZ Kerners Heldentat im Kampf gegen Amerika. Christopher Keil und Michael Gernandt sind voll des Lobes über den Moderator, der sich mit seinem Auftritt zu „zum Journalisten“ gewandelt habe – daran erkennt man, was Journaille in Deutschland ausmacht.

Johannes B. Kerner, der erträgt, dass man ihn als Weichspüler und Wegmoderierer bezeichnete, erträgt keine Kritik an seiner Professionalität. Seine Berufsehre ist an Vorbereitung, Fleiß und sein Talent gebunden, sich mühelos vor der Kamera zu halten. Dämliche Frage? Da wird sogar er wieder zum Kritiker.

Kerner verfolgte den Olympiasieger aus Texas mit allen Zweifeln, die man haben muss. Johnson erzielte seine Höchstleistungen zu einem Zeitpunkt, da es der amerikanische Sport mit Dopingkontrollen noch nicht ernst nahm und positive Proben schon mal unter den Tisch fielen. Zwar ist nie einer seiner Urintests beanstandet worden, das hat aber nichts zu bedeuten. Die amerikanische Sprinterin Marion Jones passierte so 160 Kontrollen, später gestand sie Doping und musste ins Gefängnis. Seit Jahren fällt Johnsons aggressives Verhalten bei Doping-Fragen auf. Während der Schwimm-WM 1999 hätte er sich deshalb beinahe mit einer NDR-Reporterin geprügelt.

Am Freitag, nachdem er durch die Verbotene Stadt und auf den Platz des Himmlischen Friedens geführt worden war, hatte Johannes B. Kerner sein Interview mit Johnson bereits als „spannender als andere Gespräche“ verbucht: „Über Doping zu reden, das war vorbereitet. Ich hätte diese Schärfe nicht reingebracht. So musste ich mich wehren.“ Katrin Müller-Hohenstein sah ihm dabei zu. Sie sagte kein einziges Wort.

Held Kerner will auf biegen und brechen die „einzig-richtige“, antiamerikanische Monopol-Meinung und bereits feststehende „Wahrheit“ aufdecken und verstrickt sich dabei in Peinlichkeiten – für so etwas wird man in Deutschland mit einem „Qualitätssiegel“ ausgezeichnet.

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64 KOMMENTARE

  1. #1 ComebAck

    Jemand “Bock”, ne Wette einzugehen wie lange der Würstchenverkäufer JBK noch beim ZDF sein wird ???

    Bis zur Rente. Linke Amerika- und Israelfeinde haben beim ZDF alle Chancen, Karriere zu machen.

  2. @#1 Comeback: Wenn diese rückgratlose Nacktschnecke so weiter macht, wird er noch ZDF Intendant, mach dir mal keine Sorgen! Im Übrigen halte ich es mit einem Franz-Josef Strauß
    Zitat: „Journalisten sind Ratten und Schmeißfliegen!“

  3. #2 Plondfair naja ich habe die begrenzte Hoffnung, daß es denen in Mainz mit den Zuschauer Reaktionen vielleicht doch mal zu bunt wird…

    Und Rente ? so was wie JBK bekommt doch sicher ne Pension, oder ?? 😉

  4. gemäss sz und ts wird er noch sehr lange bleiben.

    ich denke, dass das anti-us getue sich in der gesellschaft tief verankert hat.

  5. Yes! Diesen Beitrag hier nenne ich Qualitätsjournalismus.
    Dieses blamable Interview von Kerner verdient dessen Entlassung.

  6. Heldenmut, moralische Überlegenheit und Rassismus verschwinden erst in dem Moment wenn man rechnen muss, dass brutale Gewalt an deine Haustür klopft. Was glaubt ihr wieso die Deutschen plötzlich Juden lieben?

  7. #2 Plondair

    Das sehe ich auch so! Wenn der Wurstverkäufer sich zusätzlich für die unterdrückten Musels einsetzt und kräftig betont, dass Islam ja Frieden bedeutet, alle Nichtwähler von Lüylanty eindeutig Nazis sind, wird er Intendant und erhält sein Gnadenbrot beim ZDF.

    Zentrales Dumpfbacken Fernsehen!

  8. Zitat: “Journalisten sind Ratten und Schmeißfliegen!”

    Ja „die gute alte Zeit“(ha ha )- lach Der Klassiker von 1980/81 ?? so um die Zeit ,oder ?

  9. Der Kerner war schon immer etwas unbeholfen!

    Ich konnte diese kleine dumme Schmierbacke noch nie besonders leiden.

  10. @#8 Comeback: Ja, damals war ich noch jung und dumm und ein glühender Gegner von FJS. Hat sich aber im Laufe der Zeit radikal geändert!

  11. Wer über Doping sprechen möchte, könnte doch bei den ChinesInnen anfangen. Niemand kann mir erzählen, dass das Mannweib, das am Freitag die Goldmedaille im Gewichtheben der Damen gewonnen hat, nicht gedopt war. Aber sowas anzusprechen ist natürlich mit unwägbaren Risiken verbunden, solange man sich auf chinesischem Territorium befindet. Da hält man sich besser an den nächstbesten Ami.

  12. @ #1 ComebAck (16. Aug 2008 11:38)

    Jemand “Bock”, ne Wette einzugehen wie lange der Würstchenverkäufer JBK noch beim ZDF sein wird ???

    Ich würde nur wetten, wenn ich eine reale Chance sehe, dass ich gewinne.

    Eigentlich hätte Kerner schon nach diesem Eva-Herman-Skandal letzten Oktober gehen müssen, spätestens, nach seinen Fauxpax mit Erfurt (Amoklauf) und Dresden (Mädchen in Gewalt von Sextäter) war das ja nicht sein erster Totalausfall. Beim Staatsfernsehen weiß man das ja eigentlich nie, die sitzen auf ihrem hohen (mit Zwangsgebühren finanzierten) Ross und tun was sie wollen – mit Billigung von einigen verschnarchten SPD-Rundfunkräten.

    @ #4 ComebAck (16. Aug 2008 11:45)

    …Und Rente ? so was wie JBK bekommt doch sicher ne Pension, oder ??

    Solche Leute wie Kerner arbeiten beim Fernsehen meistens als freie Mitarbeiter auf Vertragsbasis, also eher als Unternehmer denn als Arbeitnehmer im Sinne von Angestellten. Das bedeutet also, das der fromme rechtsgläubige Johannes selber für seine Rente sorgen muss.

    Im übrigen erinnert mich das Geschreibsel der SZ doch sehr an den journalistischen des Neuen Deutschland in den finstersten DDR-Zeiten, von daher passt es ja schon ganz gut in den aktuellen Trend nach Links.

    Das ist alles noch ein Grund mehr, die Ausreise aus der BRD ins nsA (nichtsozialistische Ausland) vorzubereiten.

  13. Vielleicht hätte Michael den Kerner nach seiner dummen Frage mal fragen sollen wie er sich jetzt fühlt.

    Ich glaube, das war aber auch so recht deutlich zu sehen.

    „Gestehen Sie mir wenigstens zu, dass das keine dumme Frage war.“ Hahahahaha.

  14. Mister Johnson hats doch vorgemacht. Man muß diesen Herrn Kerner, der angeblich der „Journalist der Wahrheit“ ist, nur mit der Wahrheit konfrontieren um ihn als Hetzredner zu überführen.

  15. Kerner?

    Wer ist Kerner?

    Ist der wichtig, gibt es eine erklägliche Anzahl von Menschen, die sich von diesem Kerner beeindrucken oder sogar indoktrinieren lassen?

    Glaubt niemand mehr an die Kraft der Vernunft?

  16. Michael Johnson war bestimmt der Einladung von Frau Müller-hohenstein gefolgt. Ich hätte mir verbeten mich in den Hintergrund zu verschieben.

    Eins ist sicher, nach solchen Peinlichkeiten wird es Thomas Gottschalk schwer haben, noch Persönlichkeiten in seine Show zu bekommen. Eher werden es dann zweit-und drittklssige Entertainer sein und mehr Europäer.

    „Wetten dass … “ liegt sowieso in den letzten Zügen.

    Und ZDF: Da heisst es in Hollywood „Igitt, igitt,..“ Es sei denn, es ist Frederic von Anhalt.

  17. Ach, wir alle kennen doch diesen typischen Typ von Europäer/in, sonst wären wir ja nich bei PI NEWS … no further comment.

    WE LOVE YOU MICHAEL JOHNSON!

  18. @#17 PI-User_HAM (16. Aug 2008 12:03)
    daccord soweit… einzig das mit der „Pension“ war von mir schon ironisch gemeint, klar das JBK wohl einen entsprechend „fetten“ Vertrag für sein „Engagement“ hat.Und wenn er „the Dome“ oder ähnlich „geistreiches“ moderieren würde.. OK..(dann kostet es nur Geld …)- aber in seiner Laberunde versucht er ja ständig das als halbes bis ganzes Politmagazin zu verkaufen und da fängt das Problem m.E. an…

    Im übrigen erinnert mich das Geschreibsel der SZ doch sehr an den journalistischen des Neuen Deutschland in den finstersten DDR-Zeiten, von daher passt es ja schon ganz gut in den aktuellen Trend nach Links.

    na na na 😉 da käme einem ja gleich das böse Wort der „Gleichschaltung“ in den Sinn (hi hi) aber es ist schon so „vorwärts immer rückwärts nimmer“ und den Abgrund den übersieht man eben „traditionell“ bei SZ und Co.

    Hinterher waren natürlich alle dagegen… (wie immer …)

    Das ist alles noch ein Grund mehr, die Ausreise aus der BRD ins nsA (nichtsozialistische Ausland) vorzubereiten.

    Meine aufrichtigsten Wünsche und gedrückte Daumen, daß es so klappt wie gewünscht.

    Toi Toi Toi 🙂

  19. Dieses blöde Doping Gequatsche von solchen Möchtegern- Wichtig- Tuern ist für DE nur noch peinlich.
    Soll man nun jeden, der großartige Leistungen vollbringt und dabei nicht zur richtigen Nation und „Friedensreligion“ gehört, gleich mit Dopingverdacht im Fernsehen nachträglich disqualifizieren?
    Es gibt bestimmte Fragen, die aus Anstand einfach nicht in der medialen Öffentlichkeit zu stellem sind. Wie Kerner versuchte, dem M. Johnson etwas anzuhängen, ist beschämend.
    In meinem Beruf ist es durchaus üblich, nach einer gelungenen Aufführung sich in die Arme zu fallen, auch auf die Wange zu küssen und sich für diesen Moment zu freuen und glücklich zu sein. Was werde ich denn antworten, wenn mich so ein Nachmittagstalk“master“ im öffentlich rechtlichen Fernsehen fragt, ob ich meine Frau betrüge und fremdgehe, denn mein Verhalten als Verheirateter wäre doch manchmal auf Arbeit sehr sonderbar…

  20. ….wenn einer seinen Antiamerikanismus und seine links-moralische Gesinnung nur offen genug und bannergleich vor sich herträgt, dann wird in den Reihen der Qualitätsjournalisten eine Blamage (und sei sie bis auf die Knochen) auch vor laufender Kamera und Millionen Publikum großzügig verziehen, ja vorzugsweise sogar in einen Sieg „des Guten gegen das Böse“ umgemünzt.

    Peinliche Blamagen vergehen, – die Gesinnung bleibt!

    Fazit: Was einmal funktioniert hat (Eva Hermann), muss nicht immer funktionieren!
    So blieb es diesmal halt beim ehrenwerten Versuch.

    Aber nicht traurig sein Segelohr, das ÖR sorgt schon für weitere Gelegenheiten, – versprochen – vielleicht klappt’s dann wieder. –

  21. Haltlose Unterstellungen verbreiten, Gerüchte streuen, Interessensvertreter als unabhängige Experten bezeichnen und dies auch noch als anspruchsvolle eigene Recherche vermarkten, unliebige Personen mit Dreck bewerfen und hoffen dass etwas hängen bleibt,1 zu 1 den Wortlaut der Agenturmeldung wiedergeben (richtig peinlich, manchmal kann man genau sehen, welches Blatt bei Reuters und welches bei AP ihre Abos hat),
    die Liste der Merkmale des neuen, insbesonders des öffentlich-rechtlichen „Qualitätsjournalismus“ ist wahrhaft beschämend. Nannen und Augstein sowie weitere Gründungsväter einer freien und unabhängigen Presse, die dieses Wort auch noch verdiente, würden sich im Grabe umdrehen ob der heutigen Gepflogenheiten.

  22. Frei nach J. Jessen:

    So ein afroamerikanischer Sportler ist eben irgendwann die ewigen Gängeleien, blöden Ermahnungen und ständigen Anquatschungen leid, die er sich von einem besserwisserischen, vermeintlich moralisch überlegenen „Journalisten“ anhören und ertragen muss. 🙂

    Da reagiert er dann eben so, wie er reagieren muss, gut so Michael Johnson! Bei solchen Charakteren wie JBK muss man sich dann in der Tat mal etwas schämen, Deutscher zu sein.

  23. qualitätsjournalist johannes baptist kerner ist von dem texaner johnson gehermant worden. herrlich! weiter so! das rechtfertigt schon fast wieder eine gebührenerhöhung für die öffentlich-unrechtlichen!

  24. Gestern liefen die 100-m-Männer in den Vorläufen. Die Amis locker vornweg! Das beflügelte den deutschen Studio-Kommentator – ich glaube der heißt Antwerpes oder so – mehrmals zweifeln nach der Echtheit dieser Zeiten zu fragen. Wenn schon der Kerner, dann doch bitte ich auch! Dabei erinnere ich mich doch, daß eine seiner Kolleginnen doch selbst mal locker vor allen anderen einherschwamm. Kirstin Otto ist „unverdächtig“! Wie wars mit dem Baumann, mit dem gedopten Pferd der Deuztschen in Athen? Wir erinnern uns doch an Marita Koch und an die 100-m-Läuferin, der alle Kommentatoren zu Füßen lagen. Wie immer eigentlich! Jubeln und sonnen sich im Glanze dieser Typen. Aber verdammen alle, insbesondere aber die Amis, wenns nicht mit rechten Dingen zugehen sollte!
    Und hat einer gestern den Harald Schmidt gesehen mit der US-Filmtusse. Das war doch schon mehr als peinlich. Die Uhrenwerbung im Rücken und die Nennung des Herstellers gleich mehrfach. Darum sollte man sich mal kümmern! Neben den Gebühren, den dicken Gagen, schämen die sich sich nicht, offen für Schweizer Uhren zu werben!

  25. @ #29 Gilgenbach (16. Aug 2008 13:21)

    Und hat einer gestern den Harald Schmidt gesehen mit der US-Filmtusse. Das war doch schon mehr als peinlich. Die Uhrenwerbung im Rücken und die Nennung des Herstellers gleich mehrfach. Darum sollte man sich mal kümmern! Neben den Gebühren, den dicken Gagen, schämen die sich sich nicht, offen für Schweizer Uhren zu werben!

    Ja, hab ich gesehen. So peinlich fand ich den Auftritt von Harald Schmidt nun nicht bei dem Interview mit Cindy Crawford, die da als „Omega-Botschafterin“ aufgetreten ist und für die Uhren kräftig Werbung machen wollte. „Dirty Harry“ hat ihr doch ganz gut den Wind aus den Segeln genommen und hinterher haben er und Waldi Hartmann das mit der Werbung doch ziemlich gut entschärft und verballhornt.

    Die beiden sind eh besser als dieser JBK, aber da gehört auch nicht so viel dazu.

  26. RIESENGROSSER IRRTUM!!!!

    „Die Welt“ gibt Michael Johnson in „Kopfnoten“ die Note: 1

    Original aus der Welt von heute, 16. August 2008:

    Kopfnoten

    Immer schön flexibel bleiben: Michael Johnson

    Da lachte er ihn aus – der amerikanische Leichtathlet Michael Johnson, vielfacher Olympiasieger und lange Zeit „der schnellste Mann der Welt“, machte sich im ZDF-Interview über den Moderator Johannes B. Kerner lustig. Doping, Doping, Doping – über nichts anderes wollte Kerner reden. Wie es denn sein könne, fragte Kerner Johnson zum Schluss, dass bei seiner Läufer-Staffel 2000 in Sydney allen die Goldmedaille aberkannt worden sei, nur nicht dem Schnellsten – also ihm? Da reichte es Johnson. Er lachte.

    Note: 1</b)

    http://www.welt.de/welt_print/arti2334229/Immer_schoen_flexibel_bleiben_Michael_Johnson.html

  27. Bei PI wird in letzter Zeit immer häufiger das Kind mit dem Bad ausgeschüttet.
    Schade drum; so langsam wird’s hier echt zum Stammtisch der gleichgesinnten Besserwisser.

  28. was soll das, wird sich johannes baptist k. sagen, solange ich glänzend dabei verdiene und systemkonform rumbsirsken kann!

  29. Hat Kerner jemals ein „intelligentes Interview“ geführt?

    Nein, also was soll die Aufregung.

    Früher sagte man: „Blöd bleibt blöd, da helfen keine Pillen, selbst Aspirin versagt.“

  30. Freunde, den „netten Schwiegersohn von nebenan“,JBK bitte nicht überbewerten. Der wär´wohl besser bei seiner unverfänglichen Kochsendung am Freitagabend mit Lafer und Lichter geblieben.

    Er zeigte doch bei dem Interview nur Eines ganz deutlich: den typisch deutschen, moralisierenden Oberlehrer mit erhobenen Zeigefinger! Ein mehr als peinlicher Auftritt des „Qualitätsjournalisten“!

    Aber da befindet er sich ja in bester Gesellschaft zu der anderen Baggage, die nur Masse anstatt Klasse beweist.

    Ihm jedoch explizit „Antiamerikanismus“ unterstellen zu wollen, halte ich für nicht gerechtfertigt.

    Und zu Johnson: „Was juckt´s die Eiche, wenn sich die Wildsau daran kratzt!“

  31. Die Kommentare der Sandra Maischberger zu Bush, als der beim Einmarsch der Guam- Athleten sitzen blieb,

    die Kommentare bei den Vorläfen zum 100m Lauf, bei denen die Echtheit der Zeiten der US- Athleten in Zweifel gezogen wurde,

    und nun der Johannes Kerner, der den Johnson fragt, warum man ihm denn seine Gold-Medaillie noch nicht aberkannt hat:

    Das ist kein Zufall.

    Das ist Deutschland.

    Ich verstehe nicht, wie hier jemand auf die Idee kommen kann, dies alles würde der Karriere eines Kerners schaden können.

    Wie dünn die Tarnung der Deutschen tatsächlich ist, das hat uns doch gerade Kerner schon mehrfach klargemacht, z.B. anläßlich seiner Eva-Herman-Inquisition.

    Seien wir an dieser Stelle mal wieder froh, den Krieg verloren zu haben. Man kann sich ausmalen, wie es bei uns zuginge, wenn sich diese unterschwelligen Bewußtseins-Ladungen alle ungehindert austoben könnten.

    Für sich genommen, wäre keine dieser Vorgänge wirklich bedrückend. Sie werden dies auch dadurch, weil sie so unterschwellig wirken.

    Kerner allerdings, ohne jeden Zweifel, sticht heraus.

    Es wundert nicht, daß so jemand viele Bewunderer in diesem Lande generieren kann. Auf der Sympathie-Ebene.

    Das macht es mir auch unmöglich zu glauben, an diesem Johnson-Interview, an der Vorbereitung dazu, an dem Verlauf könne etwas Zufälliges sein.

    Kerner ist weit mehr als das, für was er gehalten wird.

    E.Ekat

  32. Also ganz neutral betrachtet, ist es schon ziemlich auffällig was China und die USA da an Medaillen und Rekorden einfahren…der Medaillenspiegel spricht Bände…Naja aufjedenfall sind die Schiedsrichter bei den Reisfressern parteiisch…Die Olympischen Spiele sind eh en Witz…ich meine Tischtennis, Fussball…das alles hat doch nix mit Olympia zutun…die sollten sich auf Laufen, Schwimmen und Hoch/Weit -Sprung beschränken…Wenn ich Fussball sehen will dann kug ich EM/WM das ist eh tausendmal geiler…

  33. Darf man nun erfahren, was genau an Kerners Frage anti-amerikanisch gewesen sein soll? Waren die Fragen an Jan Ullrich und andere Radsportler anti-europäisch?

    Johnson hat wohl gedopt, sonst hätte er die Frage klar beantwortet. Und damit ist er ein Täuchscher und ein Trickser, unabhängig davon, wie schlecht Kerners Qualitäten als Journalist sind.

  34. Ich will diesen Widerling gewiß nicht in Schutz nehmen – aber Recht hat er schon mit seinen Zweifel an der „Sauberkeit“ dieses Mr. Johnson.

    Was das nun mit Antiamerikanismus zu tun haben soll, bleibt mir indes schleierhaft.

  35. Der Kerner ist meiner Meinung nach die schleimigste, verlogendste und dreckigste Ratte, die im deutschen „Qualitätsfernsehen“ rumläuft.

  36. Wenn ich Franz-Josef Strauß wäre, hätte ich Kerners Frage mit folgender Gegenfrage gekontert:
    Wie hoch, Herr Kerner, schätzen Sie eigentlich den intellektuellen Gehalt Ihrer Frage ein?

    Diese Frage, garniert mit der für FJS bezeichnenden Bissigkeit und Verdrießlichkeit, musste sich der damalige Chefredakteur (Reinhard Apel) anlässlich einer „Elefantenrunde“ (Wahlnachlese) im deutschen Fernsehen gefallen lassen !
    Ich habe selten so lauthals lachen müssen!

  37. @42 Sokrateer

    Johnson wäre ein Falschspieler, gäbe es einen positiven Dopingtest! Den gibts nicht, aber jede Menge negative Tests!
    Also gilt für ihn, was auch für die ZDF-Moderatorin Otto gilt, nämlich die Unschuldsvermutung!
    Fordern sollte man, wenn schon, also das erst mal innerbetrieblich beim ZDF zu klären!
    Die Massenweltrekorde im Schwimmen, die fehlerlosen Auftritte von Rassepferden und alles was da an Siegern/innen noch alles auftritt, kann man anzweifeln! Verwundert rieb ich mir die Augen, als ich den Chinesen und den Japaner am Reck sah! Die fliegen mehr oder weniger in der Halle herum und finden die Reckstange wieder! Ärgerlich macht mich, daß man die Amis raussucht, um die damit zu konfrontieren. Vieleicht deshalb, weil die Demokratie und Pressefreiheit gelernt haben und selbst bei dümmster Fragerei noch gelassen bleiben!

  38. Gemäß des Täter-Opferverdrehers Jessen müsste JBK genau dem „Prototyp“ des von ihm so verachteten postfaschistischen deutschen Bürgers entsprechen, welcher für seine schulmeisterhaften Belehrungen, zurecht zusammengetreten wurde.
    Naja dieser Gedanke drängte sich mir so auf und den wollt ich euch nicht vorenthalten.

  39. Kerner war beim Interview mit Sicherheit gedopt. Man sollte mal seine Haare nach bestimmten Substanzen untersuchen.

  40. @#1 ComebAck

    Jemand “Bock”, ne Wette einzugehen wie lange der Würstchenverkäufer JBK noch beim ZDF sein wird ???

    Die Type könnte bei der ARD uralt werden, weil man da am liebsten Volleingenordete beschäftigt. Leuten, die sich die immer offensichtlicher werdende ARD-Propaganda regelmässig reinziehen, hätten dem Kerner sogar für sein dusseliges Johnson-Interviev begeistert applaudiert.

    Das ZDF ist noch nicht so weit wie die ARD. Entweder Kerni-Kasper verschlechtert weiterhin das Programm des ZDF oder er geht irgendwann zur ARD.

  41. Es gab übrigens schon mal so eine Situation in Deutschland, wo angeordnetes Antiamerikanisches/diskriminierendes Verhalten -von Seiten des Publikums abgelehnt wurde, bei Sportlern – ich sag mal nur Jesse Owens….

  42. ..verstehe nicht ganz, warum hier so einseitig kommentiert wird..
    Im Sport geht es heutzutage in erster Linie um sehr viel Geld. Herr Johnson war sehr gut vorbereitet und hat tatsächlich strategisch scharf gekontert, weil er eben wusste, welche schicksalshaften Fragen ihm immer wieder aufgetischt werden. Das wird auch vermutlich weiterhin für den Rest seiner Karriere so bleiben ob nun gedobt oder nicht. Diese Fragen kennt Herr Johnson sicher -auch wenn er zielsicher das Gegenteil behauptet- nicht nur von deutschen Journalisten, obwohl es Ihm hier in Form von JBK aussergewöhnlich plump entgegenschwappte..
    Ich halte es nicht für antiamerikanisch, wenn mann, wie in diesem Fall der Olympischen Spiele, davon ausgeht, daß Leute unter dem Druck des Geldes einen technologischen Vorsprung auch nutzen.
    Ebenso wehnig gehe ich davon aus, dass es hier noch Menschen gibt, welche der Illusion des reinen „Wettkampfes der Völker“ erlegen sind.
    Oder?
    Aber bisserl doof war er trotzdem schon immer unser Kernbeisser..

  43. Seit einer Woche werden in den deutschen Medien Dopingfragen fast ausschließlich bei („US“-)amerikanischen Sportlern aufgeworfen. Ob Sport- oder Nachrichtenbeiträge, stets gibt es da ein faktenloses Geraune und maximal dann zwei angeblich logische Gedankengänge wie:
    1. Die Amis haben den Rekord um 4 Sekunden verbessert, da muß man doch an Doping denken. Daß die anderen Nationen hinter den Amerikanern sich oft noch deutlicher verbessert haben, wird in solchen Zusammenhängen nie erwähnt. Alles Zufall?
    2. Es soll angeblich neue Dopingsubstanzen geben, die am Ende Bärenkräfte freimachen. Als Beispiel zeigen dann wie abgesprochen alle Medien eine Staffel, wo der Ami den nachlassenden Franzosen am Ende abfängt – eine Szene, wie sie im übrigen immer schon zum packenden Alltag des Sports gehört hat. Wenn unsere „Gold-Britta“ als Letzte (!) wendet und dann auf den letzten Metern an allen vorbeifliegt, dann reden alle Medien nur von und mit der dicken Psychologin. Dabei wäre das doch nach der kruden ARD/ZDF-Logik DER Fall für das angebliche neue Dopingmittel. Nein, ich gönne Britta ihre Goldene und habe mich samt Familie ungläubig gefreut, daß die seit zwölf Jahren stets bei Olympia voller Welt- und Europameistertitel anreisenden und dann nur noch als Olympiasieger im Jammern herausragenden deutschen Schwimmer endlich mal Erfolg hatten.
    Natürlich kommt mir beim Blick in die Gesichter mancher Top-Schwimmer seit Jahren der Gedanke an Wachstumshormone. Ein Symptom: Auffälliges Knochenwachstum auch im Kopfbereich, Beispiele Phelps und der Aussie Thorpe. Nur: zum letzten Wunderschwimmer Thorpe (ebenso Rekord- wie Goldhamster) wurde auch nicht ansatzweise in deutschen Medien eine solche Dopingkampagne losgetreten wie gegen Phelps. Thorpe ist ja kein Amerikaner. So einfach ist das.
    Wer allein nach den in den letzten beiden Tagen hier bei PI genannten (mehr als unvollständigen) Beispielen – nicht zu vergessen Maxeiner in achgut.com (Bsp. heute-journal) – immer noch fragt, was das denn mit Antiamerikanismus zu tun hätte, der ist einfach zu faul mehr als die Überschrift zu lesen oder erkennt Antiamerikanismus nur, wenn mehr als zehn US-Flaggen gleichzeitig abgefackelt werden.
    Nein, der heutige Journalismus funktioniert mehr denn je als Meute, wo abweichende Meinungen und Tatsachen hinderlich sind. Im Deutschland von heute verspricht nichts mehr Beifall, ob auf einer Party oder in den Medien, als ein paar überlegen klingende Dumm-Sprüche auf dem Niveau einer Cora Schumacher oder einer Weischenberg gegen Bush oder gleich gegen Amerika loszuwerden.

    Gegen Jan Ullrich lagen die Dopingbeweise längst vor, als endlich mal kritische Fragen gestellt wurden. Dann wendete sich auch ARD-Sportchef Stasi-Boßdorf gegen sein drittes Wirtstier.
    Bei Kristin Otto und ihrem 6fach DDR-Gold übrigens gilt schon lange keine Unschuldsvermutung mehr, auch wenn das ZDF davon faselt. Die Beweise für jahrelanges Staatsdoping sind seit Jahren rechtskräftig bestätigt. Otto hat die Unwahrheit gesagt.

    Am Rande: Wie tickt denn hallo1? Was der hier zu den beiden Kerner-Artikeln schreibt, ist typisches U-Boot-Gesülze.

  44. #29 auyan
    qualitätsjournalist johannes baptist kerner ist von dem texaner johnson gehermant worden

    Treffender kann man´s nicht ausdrücken, Danke!

  45. #54 Beobachter 09
    der heutige Journalismus funktioniert mehr denn je als Meute, wo abweichende Meinungen und Tatsachen hinderlich sind. Im Deutschland von heute verspricht nichts mehr Beifall, ob auf einer Party oder in den Medien, als ein paar überlegen klingende Dumm-Sprüche auf dem Niveau einer Cora Schumacher oder einer Weischenberg gegen Bush oder gleich gegen Amerika loszuwerden.

    In diesem Fall hat die Meute dem Souverain Johnson ergeben Beifall gezollt.
    Die Meute klatscht immer dem Stärkeren, nicht nur in Deutschland.
    Was mir bei diesem thread auffällt ist, das manch einer Argumente ins Feld führt, die man einem Jessen in Rechnung stellt..
    Deutsche Tugenden sind in der Tat vielfältig, aber nichtsdestotrotz einzigartig.

  46. Der Johannes Kerner ist ein angepasstes Kerlchen, geschmeidig biegt er seinen Rücken für Geld. Selbst wenn das Verblödungs TV ihn feuert, der hat seine Spatzen längst gefangen und verfügt über ein dickes Konto.

    Wenn er dann gefeuert wird, zieht er sich zurück in sein Luxushaus, wo, in Kampen auf Sylt, (unterster Preis ab 2,5 Millionen Euro)

    Und so macht er den Rücken weiter geschmeidig krumm, Geld stinkt nicht und die Familie muss auch ernährt werden einschliesslich privater Schulen, klar.

    Das sind doch alles gute Gründe weiterhin „stupid Questions“ zu stellen. Dem Verblödungsfernsehen gefällt es doch.

  47. #56 Dudenn
    Manche versuchen auch alles herumzudrehen. Das wird doch aus dem von Ihnen selbst zitierten Zusammenhang klar, daß es hier um eine Medien-Meute geht. Ich und alle anderen außer Ihnen konnten bisher keine Medien-Meute feststellen, die sich auf die Seite von Herrn Johnson geschlagen hat. Das ZDF-Publikum in Peking ist nicht die Medien-Meute. Ist das so schwer?

  48. Ich kaufe keine Gutfried Wurst, fliege nicht mit Air Berlin und trinke kein Bonaqua. Ich zappe schnell weiter, wenn ich ihn auf der Mattscheibe sehe. Mehr kann man nicht tun.

    @ comeback: Kerner wird sicher eines Tages Intendant.

    „Keinen Gedanken haben und ihn ausdrücken können: Das macht den Journalisten.“ – Karl Kraus, Fackel 281/282 29; Pro domo et mundo

  49. @ comeback: Kerner wird sicher eines Tages Intendant.

    @Tom_7 mhh…. aber bis dahin bin ich Erfinder,Chef und Eigentümer von
    CAN-TVN 😉

    Zum Einkaufs-verhalten A und B d´accord´und C kannte ich schon vor Kerner (ab und zu mal eben..)

  50. Kerner, dieses lächerliche Gutfried-Würstchen, Journalistenimitat. Er soll mal Oussama Mellouli, den tunesischen Sensationsolympiasieger über 1500m, einladen und zu seiner 18-monatigen Dopingsperre befragen, welche in diesem Frühjahr abgelaufen war.

  51. Habe ich ganz vergessen,kleiner Nachtrag.
    Wenn Kerner kommt schalten wir sofort weg,ist schon ein geschicklichkeits Wettkampf geworden,wer von uns die Fernbedienung am schnellsten erwischt,so kann auch Kerner zum Familien- Spaß beitragen……….

  52. Kerner ist Abbild der Volksmentalität.

    Er tut alles dazu, dies auch zu bleiben, inklusiver der dazu erforderlichen, spezifisch deutschen Unterschwelligkeiten.

    Der ehemals böse Deutsche, der heutzutage seinem Selbstbild ein paar abstehende Ohren hinzufügt um so etwas weniger dämonisch daherzukommen.

    E.Ekat

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