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Marriott: Zu „exklusiv“ für jüdische Kundschaft

45 israelische Bürger ägyptisch-jüdischer Herkunft hatten im Kairoer Marriott Hotel Zimmer gebucht, doch das vornehme Etablissement wollte sie nicht empfangen, offiziell, weil die Sicherheit nicht gut genug gewährleistet werden könne. Der tatsächliche Grund liegt vermutlich wohl eher darin, dass sich das rechtgläubige Hotelpersonal zu gut war, Juden zu bedienen.

Israelischen Medien zufolge waren in Ägypten Gerüchte im Umlauf, dass die Besuchergruppe alte Besitzansprüche auf Grundstücke ihrer Vorfahren erheben wolle.

Dürfen Juden in Ägypten kein Land besitzen? Und wenn es wirklich um Grundstücke ging, was geht dies das Hotel an?

Marriott Hotels hat sich bisher nicht geäußert zu dem Vorfall. Es ist ‘interessant’, dass eine US-amerikanische Hotelkette, in deren Heimatland Political Correctness ganz wichtig ist, in anderen Ländern Gäste aufgrund ihres Glaubens als unerwünscht ansieht.

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