„Verlogenes Pack mit langer Nase“

Die Existenz Israels als einziger Demokratie unter den islamischen Blutregimen seiner Nachbarschaft stört neben den arabischen Warlords in erster Linie noch jemand: Deutsche Journalisten. Die Frage der Nachfolge für Premierminister Olmert gibt dem antisemitischen Dreck Gelegenheit, aus den Ritzen zu kriechen.

Zwei Beispiele von leider vielen. In der einstmals konservativen WELT sind es vor allem Leserkommentare, die den von links geschürten Hass gegen Israel und die Juden in beschämender Weise dokumentieren:

Fritz meint:
02.08.2008, 12:13 Uhr
Weiß eigentlich jemand etwas über Ariel Scharon ?
Ist der Kerl schon tot ?
Ihr wisst schon, der der für das Massaka Sabra und Schatila verantwortlich ist.

keine gute aussichten meint:
02.08.2008, 10:15 Uhr
Eine Umfrage der israelischen Tageszeitung Jedi’ot Acharonot die am 5.5.8 veröffenlicht wurde, hat ergeben dass:
-22 % glauben dass, Israel im Zerfallprozess sei.
-30 % schämen sich,dafür Israelis zu sein.
-52 % wären bereit Israel zu verlassen.
-4 % fühlen sich in Israel sicher.
-24 % bezweifeln dass,der Staat Israel bestehen bleibt.
dass sagt alles ,oder ?

paul meint:
31.07.2008, 23:25 Uhr
Der oder die Nächste wird auch so enden wie alle anderen Ministerpräsidenten von Israel auch. Es sei durch Tod.
Einfach ein verlogenes Pack mit langer Nase (diese Politiker)

Im STERN, der wohlweislich darauf verzichtet, seinen Lesern Gelegenheit zu geben, zu zeigen, was sie über Israel gelernt haben, trieft die Gehässigkeit direkt aus den Federn der Qualitätsjournalisten. Sabine Brandes weiß über die israelische Außenministerin, als mögliche Nachfolgerin Olmerts:

Livni gilt als Senkrechtstarterin in der Politik. Sie ist verheiratet und hat zwei Söhne. Aufgewachsen als Tochter zweier Irgun-Aktivisten, einer jüdischen Untergrundorganisation, die während der britischen Mandatszeit in Palästina Anschläge gegen Briten und Araber verübte, kam sie schon als Kind mit Politik in Berührung. Nach ihrem zweijährigen Armeedienst ließ sie sich vom israelischen Geheimdienst Mossad anheuern. Es ist mehr als 20 Jahre her, doch noch immer hängt ihr eine gewisse Aura des Geheimnisvollen an. Niemand weiß genau, was sie in den vier Jahren als Agentin in Paris getan hat, Livni selbst verliert kein Wort darüber. Dennoch schätzen sie Öffentlichkeit wie Medien gleichermaßen. (…)

Mindestens genauso hartnäckig sind zwei Altbekannte, Benjamin Netanjahu und Ehud Barak, beide ehemalige Ministerpräsidenten. Sie kennen das schlittrige politische Parkett ihres Landes schon seit Jahren. Netanjahu gilt mit seinem rechtsgerichteten Likudblock nicht gerade als Partner für offene Gespräche mit Regierenden jenseits des Grenzzaunes. Barak ist Vorsitzender der Arbeitspartei, die an der Regierungskoalition beteiligt ist, er hat das Amt des Verteidigungsministers inne. In seiner Zeit als Ministerpräsident hatte er dem damaligen PLO-Chef Arafat das bisher großzügigste Angebot gemacht, um den Konflikt mit den Palästinensern beizulegen. Doch Arafat ging das Angebot nicht weit genug – er lehnte ab und Barak scheiterte.

Es liegt also an den zu geizigen Angeboten der Juden, wenn die Araber sie auch weiterhin vernichten wollen? Ganz offenbar lernt man es so auf der Henri Nannen-Schule. Denn noch schlimmer käme es, wenn die Juden in einem Rechtsruck Benjamin Netanjahu wählen würden:

In Umfragen des öffentlich-rechtlichen Fernsehens sieht momentan alles nach einem Rechtsruck bei den Wahlen im nächsten Jahr aus: Netanjahu liegt mit 36 Prozent vorn, gefolgt von Livni mit 24,6 und Barak mit zwölf Prozent. Dass es bei einem solchen Ergebnis in naher Zukunft zu einem echten Frieden mit allen Nachbarn kommt, ist nur schwer vorstellbar.

Dann wäre es vorbei mit den blühenden Hoffnungen auf Frieden im Nahen Osten, den sich Araber und deutsche Antisemiten doch so sehnlich wünschen. Und wer wäre Schuld? Richtig. Das „verlogene Pack mit langer Nase“. Deutschland, 68 Jahre nach Goebbels.