Papst warnt Europa vor Fanatismus und Willkür

Papst in FrankreichPapst Benedikt XVI. ist heute zu seinem viertägigen Frankreich-Besuch in Paris eingetroffen. Er erinnerte Europa am ersten Tag seiner Pilgerreise an seine christlichen Fundamente. Gleichzeitig warnte er vor einem „fundamentalistischen Fanatismus“, der Gesellschaft und Religion bedrohe.

Die Welt berichtet:

„Es wäre ein Verhängnis, wenn die europäische Kultur von heute Freiheit nur noch als Bindungslosigkeit auffassen könnte und damit unvermeidlich dem Fanatismus und der Willkür in die Hand spielen würde“, sagte der Papst in einer Grundsatzrede zu Religion und Kultur vor 700 Schriftstellern, Philosophen, Politikern und Kulturschaffenden. Bindungslosigkeit und Willkür seien nicht Freiheit, „sondern deren Zerstörung“.

Benedikt war am Vormittag zu seinem viertägigen Besuch in Frankreich eingetroffen. Beim Empfang durch Staatspräsident Nicolas Sarkozy im Elyséepalast warb er dafür, über die strikte Trennung von Staat und Kirche, wie sie in Frankreich gilt, nachzudenken. Diese Laizität sei zwar notwendig, um Religionsfreiheit und die Verantwortung des Staates garantieren. Allerdings müsse deutlicher werden, was Religion zum „grundsätzlichen ethischen Konsens in der Gesellschaft“ beitrage.

„Was der europäischen Kultur die Grundlage gab – die Suche nach Gott und die Bereitschaft, ihn zu hören – bleibt auch heute die Basis jeder echten Kultur“, sagte der 81-Jährige am Abend in fließendem Französisch vor mehreren hundert Künstlern und Intellektuellen. Sollte der Kontinent diese Wurzeln vergessen, drohe die Kultur „subjektiver Willkür und fundamentalistischem Fanatismus“ zum Opfer zu fallen. Europa werde eine geistige Niederlage erleiden, wenn es sich davon überzeugen lasse, dass Gott keine Rolle in einem modernen Leben habe.

Bei einer Begegnung mit Vertretern des Judentums verurteilte der Papst „jede Form von Antisemitismus, für den es keine annehmbare theologische Rechtfertigung gibt“. Bereits sein Vorgänger Pius XII. habe darauf hingewiesen, dass „antisemitisch sein auch antichristlich sein bedeutet“. Geistlich seien alle Christen „Semiten“, zitierte er aus einer Ansprache von Papst Pius XI. von 1938.

Die Auslegung der Bibel sei „als Aufgabe auch unserer Generation gegenüber den Polen von subjektiver Willkür und fundamentalistischem Fanatismus neu gestellt“, sagte der Papst im Kolleg der Bernhardiner vor Kirchenleuten, Muslimen, Politikern und Intellektuellen. Das Alte und das Neue Testament seien kein einheitlicher Text, „sondern eine Sammlung von Literatur, deren Entstehung sich über mehr als ein Jahrtausend hin erstreckt“. Die darin enthaltenen Bücher „stehen in erkennbaren Spannungen zueinander“. Die Bibel bedürfe daher der Auslegung und der Gemeinschaft, in der sie gelebt werde.

Eine deutlichere Abgrenzung vom Koran in seiner starren Einfalt hätte die Grenzen der Diplomatie überschritten.




Köln: Muslime in Angst

Die Straßen sind wie leergefegt. Hinter den Vorhängen Ihrer ärmlichen Teestuben und Schneiderwerkstätten wagen Sie sich nur noch flüsternd zu unterhalten. Bei den Kölner Muslimen, die die Stadt aufgebaut haben, ohne je nach Lohn oder gar Dank zu fragen, geht die Angst um. Angst vor Typen wie diesem: Ratsherr Breninek (67) von Pro Köln, der gleich eine ganze Gruppe junger Muslime durch die Innenstadt hetzte. Oder vor den aggressiven Anquatschungen durch militante Rentner in U-Bahnen. Denn am 20. September fallen die Rechtspopulisten zu tausenden in Köln ein. Werden dann wieder Hunderte Türken verbrennen, wie jüngst bei den Brandanschlägen in Ludwigshafen? Die Kölner Polizei verspricht jetzt in über 30.000 Flugblättern, die die Kölner freiwillig mit ihren Steuern spendiert haben, die Kölner Muslime vor der dräuenden Gefahr zu beschützen.

Der Kölner Stadtanzünder berichtet:

Die Kölner Polizei hat am Freitag ein Flugblatt vorgestellt, mit dem sie speziell die hier lebenden Muslime über den Anti-Islamisierungskongress von „Pro Köln“ informieren will. 30 000 Flyer sollen in den nächsten Tagen in den Briefkästen rund um die Veranstaltungsorte landen.

„Wir werden alles dafür tun, dass es den Rechtsextremen nicht gelingt, in dieser Stadt Angst und Unruhe zu verbreiten“, sagte Einsatzleiter Michael Temme bei der Vorstellung des Flugblattes im Ehrenfelder Bezirksrathauses. Viele Bürger, vor allem diejenigen mit Migrationshintergrund, würden Ausschreitungen befürchten. Diese Furcht will ihnen die Polizei mit Hilfe des Flugblattes nehmen. „Wir werden Sie vor Gewalttätern schützen“, heißt es darin unter anderem.

„Wir sind gegen diesen Aufmarsch der europäischen Rassisten“, sagte Ehrenfelds Bezirksbürgermeister Josef Wirges bei der Vorstellung. „Und wir dürfen auf ihre Provokationen nicht hereinfallen.“ Wenn die Konferenzteilnehmer wie angekündigt am Freitag im Bus zur Ehrenfelder Moschee fahren sollten, werde man sie dort erwarten und zeigen, dass Ehrenfeld „bunt – nicht braun“ sei. DITIB-Generalsekretär Mehmet Yildirim und Tayfun Keltek, Vorsitzender des Kölner Integrationsrates, riefen, ebenso wie Wirges, dazu auf friedlich zu demonstrieren und sich nicht provozieren zu lassen.

Speziell geschulte Polizeibeamte verteilten anschließend die ersten Exemplare der Flugblätter vor der Ehrenfelder Moschee, in den nächsten Tagen sollen insgesamt 4 000 Blätter unter die Leute gebracht werden. Weitere 30 000 Flugblätter wird die Polizei in die Briefkästen der Haushalte rund um die Veranstaltungsorte werfen. Nach Schätzungen der Polizei werden etwa 1 000 Teilnehmer und circa 12 000 Gegendemonstranten in der Stadt erwartet.

Und zur Not, wenn die Polizeikräfte nicht ausreichen sollten, gibt es ja noch die freiwilligen Helfer der Antifa. Die Helden, die schon die Bevölkerung von Rostock 2007 und Hamburg 2008 beschützt haben, stehen selbstverständlich auch in Köln bereit, um der Polizei bei ihrer Schutzaufgabe unter die Arme zu greifen.

Nur die Kölner Eingeborenen scheinen den Ernst der Lage noch nicht erkannt zu haben. Die ewigen Karnevalisten reagieren in den Leserbriefen an den Stadtanzeiger mit eher zurückhaltendem Applaus. Hier fehlt es ganz klar an probaten Mitteln zum Kampf gegen Rechts™.




Merkwürdige Wunderheilungen

Ashkans Wunderheilung„Wunder gibt es immer wieder, heute oder morgen“, trällerte 1970 Katja Ebstein. Ein Wunder der besonderen Art erleben wir gerade live mit. Zwei Spieler der deutschen U-21-Nationalelf, die zu krank waren, um zum Länderspiel gegen Israel am 9. September anzutreten (PI berichtete), sind nur einen Tag später wieder quietschfidel. Besonders erstaunlich ist diese Wandlung bei Ashkan Dejagah (Foto mit Vereinstrainer Felix Magath), VfL Wolfsburg, der akut an einer Wadenzerrung erkrankt war, die nach Auskunft des DFB dem Krankheitswert einer „schweren Lungenzündung“ entsprach.

Nun, schwere Lungenentzündungen benötigen Wochen, um auszuheilen; doch Dejagah schaffte dies in wenigen Tagen. Ein Wunder! Das Fachblatt „kicker“ referiert in seiner Ausgabe vom 11. September:

Zufrieden blickte Ashkan Dejagah (22) drein. Gerade hatte er einen Belastungstest absolviert und das Ergebnis erfreute den Spieler. Die im Training der U-21-Nationalmannschaft stark gezerrte linke Wade zwickt nicht mehr. Dejagah ist wieder einsatzbereit.

Auch Mannschaftskamerad Patrick Ebert (21), Hertha BSC, der von einem Übertritt zum Islam träumt und der sich ebenfalls zum Israel-Spiel krank gemeldet hat, ist wieder topfit. Der „kicker“ schreibt:

Starker Saisonstart, zuletzt gehandicapt (Wadenbeinprellung). Seit Mittwoch wieder im Training, muss den Aufwärtstrend bestätigen. Favre lobt: „Patrick ist effizienter geworden“.

Ja, beide wollen morgen spielen (Hertha BCS – VfL Wolfsburg, Anpfiff 15.30 Uhr), denn beide sind „effizienter“ geworden. Fragt sich nur, in was?

PI-Beiträge zum Thema:

» Täuscht Dejagah vor Israel-Spiel Verletzung vor?
» Angst vor Israel?
» Keine Angst, bloß Antisemitismus

(Gastbeitrag von Yaab)




Ramadan: 100 Muslime in den USA gefeuert

Die amerikanische Firma JBS Swift & Co. (Fleischverarbeitung) hat über 100 muslimische Arbeiter nach gewaltsamen Auseinandersetzungen (Foto) über die Einhaltung des Ramadans gefeuert. Der Streit brach aus, weil die Arbeiter gerne am Arbeitsplatz auf islamisch korrekte Weise beten wollten. Der Firma wurden rechtliche Konsequenzen angedroht.

Die Muslime forderten, dass die Räumlichkeiten und Pausen ihren Bedürfnissen angepasst würden. Sie machten einen Aufstand, verließen unerlaubterweise den Arbeitsplatz, kehren nicht innerhalb der gesetzten Frist zur Arbeit zurück und wurden daraufhin entlassen. Eine entsprechende Klausel steht in den Arbeitsverträgen. Wer länger als die gesetzte Frist streikt, verliert seinen Job. Das soll allerdings nach muslimischer Ansicht nur für Christen gelten. Muslime sollten Sonderrechte haben und wenn man sich nicht darauf einlässt oder einem Muslim sogar kündigt, ist es eine diskriminierende Beleidigung.




Migranten im WDR: Mehr, mehr!

Der WDR hat ein Problem: Das beinhart linksgestrickte Alt-68er-Belehrungsprogramm lockt bestenfalls noch die Übriggebliebenen vor den Schirm. Die Quoten sind katastrophal, das Durchschnittsalter (!) der Zuschauer nach eigenen Statistiken weit jenseits der 60 Jahre. Als privatwirtschaftliches Unternehmen hätte der zum größten Sender Europas aufgeblasene Verwaltungswasserkopf längst Pleite mit Pleitgen vermelden müssen. Jetzt sucht man nach neuen Zuschauern. Und da – das hat der Migrationsbeauftragte des Senders herausgefunden – schon übernächstes Jahr die Hälfte der Bevölkerung aus Migranten bestehen wird, sucht man jetzt mehr Migranten als Moderatoren.

Die Seite Digitalfernsehen berichtet:

„2010 wird fast die Hälfte der Bevölkerung in Deutschland eine Zuwanderungsbiografie haben, das heißt, mindestens ein Elternteil ist in Deutschland geboren. Wir wollen diese Lebenswirklichkeit spiegeln, auch bei den Programmmachern. Sonst senden wir am Publikum vorbei.“ Zu Unrecht bestehe immer noch der Eindruck, dass zum Beispiel Türken vor allem türkische Sender einschalteten. „Tatsache ist, dass Türken und andere Migranten in großer Mehrheit doch auch deutschsprachige Medien nutzen“, sagte Zambonini. „Die große Mehrheit nutzt mehr deutsches als muttersprachliches Fernsehen.

Da sehen wir im Medienbereich keine Parallelgesellschaft.“ Allerdings nutzten Zuwanderer vor allem die kommerziellen Fernsehsender. „Das hat damit zu tun, dass es unter den Migranten viele junge Menschen gibt, und die interessieren sich eben eher für Unterhaltung.“

Die Informationssendungen der Öffentlich-Rechtlichen würden jedoch geschätzt, wie eine Studie ergeben habe. „Die ‚Tagesschau‘ wird als ernstzunehmende Quelle gesehen.“ Bis zu zehn Prozent der in NRW lebenden Migranten würden auch regelmäßig mit dem Multikulti-Sender „Funkhaus Europa“ erreicht, sagte Zambonini: „Das zeigt, dass wir ein Publikum mit unterschiedlichen kulturellen Wurzeln haben.“

Merkwürdig ist: Immer wenn Multikultiprediger von „Migranten“ sprechen, wird man den Eindruck nicht los, dass sie Türken meinen. Bereits zu Anfang des Jahres hatte der WDR mit einer Anzeigenkampagne (Bild unten) im großen Stil nach journalistischen Mitarbeitern mit dem wesentlichen Merkmal „Migrationsbiographie“ gesucht. Wie man hört, ohne großen Erfolg.




Ex-GB-Erzbischof für Migrationsstopp

vspace=Lord Carey of Clifton (Foto), der frühere Erzbischof von Canterbury und damit ehemals oberster Geistlicher der Kirche von England, ist mit dem jetzigen Amtsinhaber Rowan Williams, der am liebsten die Scharia in Großbritannien einführen möchte, in vielem uneins. So befürwortet der Ex-Erzbischof den von britischen Parlamentariern geforderten Zuwanderungsstopp (PI berichtete). Die Forderung sei „nicht rassistisch“.

Lord Carey betont, dass die Zuwanderung in Großbritannien in den letzten zehn Jahren um das Dreifache gestiegen ist. Hochrechnungen belegen, dass in den kommenden 25 Jahren sieben Millionen zusätzliche Einwanderer auf der britischen Insel zu erwarten sind.

Bereits seit Jahren kann man diese Fakten kaum zur Diskussion stellen, ohne als „Rassist“ abgestempelt zu werden, kritisiert der frühere Erzbischof. Die ganze Respektsdiskussion hat jeden vernünftigen, problembezogenen Diskurs über Extremismus unmöglich gemacht. Viele Briten haben dabei das Gefühl, ihre Belange kämen ob der ganzen Toleranz zu kurz.

Die Briten seien aber keine Rassisten, bestätigt der Lord. Sie lehnen das Fremde nicht ab. Sie haben lediglich Angst, in der sich wandelnden und zunehmend überfremdenden Gesellschaft selbst unterzugehen.

Trevor Phillips, der frühere Leiter der Kommission für Rassengleichheit, sprach mutig davon, dass die britische Gesellschaft je länger desto mehr in „die Segregation schlafwandelt“ und dass so etwas wie ein „Kalter Krieg in einigen Gegenden herrscht“, was eine Diskussion in Gang brachte.

Bei den politischen Bemühungen um Zuwanderungsbeschränkung geht es weder darum, die Migranten aus dem Land zu werfen, noch sind die Vorschläge „fremdenfeindlich“. England muss irgendwie mit der geänderten Situation umgehen. Es geht darum, vernünftige Lösungen zu finden, ohne die Probleme wegdiskutieren zu wollen.

„Nichts weniger schulden wir den Kindern und Enkeln aller Briten, egal wann sie in dieses Land eingewandert sind.“

(Spürnase: Michael K.)




Serap Cileli: Deutschland gibt seine Werte auf

CileliDie türkischstämmige Buchautorin und Menschenrechtlerin Serap Cileli war kürzlich Diskussionsgast in der Sendung „Hart aber fair“ (wir berichteten). Dass es dort aber keineswegs fair zuging, konnte jeder am Bildschirmen sehen. Zu Wort kam sie kaum, statt dessen profilierten sich vor allem Claudia Roth und Michel Friedmann. Serap Cileli hat für PI ihre Eindrücke des Abends wiedergegeben.

Sie schreibt:

Zuerst einmal möchte ich die Gastfreundschaft der Redaktion/MitarbeiterInnen von „hart aber fair“ deutlich unterstreichen. Als ich die Einladung zu „hart aber fair“ erhielt, war ich sehr dankbar, dass die Redaktion das Thema „Einbürgerungstest und Integration“ aufgegriffen hat. Doch meine Erwartungen wurden aufs Bitterste enttäuscht. Dabei möchte ich jedoch besonders betonen, dass meine persönliche Kritik sich ausschließlich auf den Verlauf der Sendung richtet.

Diese Sendung hat den Beweis dargelegt, dass seitens der politischen TV-Gesprächsrunden wenig Interesse besteht, die bestehende Probleme und Integrationsdefizite aufzuarbeiten. In vielen Fernseh-Talkshows werden die Integrationsdefizite und ihre Folgen (u. a. Bildung, Arbeitsmarkt, schleichende Islamisierung Deutschlands) bewusst ignoriert. Wenn das auch bei „hart aber fair“ geplant war, weil alles andere ja den Islam beleidigen könnte, dann kann ich nur eins sagen: Glückwunsch an den Moderator und seine Studiogäste.

Insgesamt war der Sendebeitrag oberflächlich und bot insbesondere Claudia Roth (für die anstehenden Wahlen in Bayern) eine Plattform zur Selbstdarstellung. Doch mit politischer Korrektheit und diplomatischer Langeweile kommen wir nicht weit, wenn wir nach Integration und Ganzheit rufen.

Grafik 1: Wer hat wie lange gesprochen?
Grafik Hart aber unfair(Quelle: israel-network.de)

Leider hat Herr Plasberg eine große Chance vertan, auf diejenige Gruppe angemessen und nachhaltig aufmerksam zu machen, die uns bei der Integration weit voranbringen könnte. Nämlich – muslimische Frauen und Mädchen, die zwar in der Parallelgesellschaft Deutschlands, in ihren aufgezwungenen kulturellen und religiösen Grenzen leben, aber einen entschlossenen Willen haben zur Veränderung ihrer Situation. Sie sind bereit, sich von den Fesseln traditioneller und religiöser Zwänge zu befreien. Nicht selten verlieren manche ihr Leben bei dem Versuch, in der westlichen Welt anzukommen. Schandemorde!

Deutschlands Politiker und Politik-Talk-Moderatoren verkennen eine wichtige Wahrheit: Ohne die Emanzipation und sexuelle Befreiung der muslimischen Frauen wird die Integration (wie seit fast 50 Jahren) auf der Strecke bleiben. Geben wir diesen muslimischen Frauen und Mädchen, ihren Träumen und Zielen eine Chance, werden sie die Integration von Muslimen zum Erfolg führen. Sie würden ihre Kinder auf ein Leben in Freiheit vorbereiten und das ist – nach meiner Meinung – eine unverantwortliche Vergeudung von Potenzial – die direkt vor unserer Nase liegt.

Dass ich in der Sendung kaum zu Wort kam, hat mit meiner Person nichts zu tun. Denn, nicht meine Stimme wurde in der Sendung verstummt, sondern die Stimme von tausenden Musliminnen in Deutschland (auch als Zuschauerinnen), die zu Hause physischer und psychischer Gewalt ausgesetzt sind.

Grafik 2: Wer wurde wie oft von Frank Plasberg um seine Meinung gefragt?
Grafik Hart aber unfair(Quelle: israel-network.de)

Sie sind Musliminnen, die vielen Hürden und Barrieren gegenüber stehen, um den von ihnen selbst gewählten Weg zu gestalten. Sie gehen Gefahren ein, um sich in die westliche Gesellschaft zu integrieren. Sie kämpfen gegen die, die sie nicht akzeptieren, weil sie mit islamischen Traditionen brechen, weil sie Tabus brechen und Denkverbote nicht beachten. Sie kämpfen, um kein Kopftuch tragen zu müssen.

Zum Thema Kopftuch, möchte ich hier kurz erläutern: Denjenigen Gut-Menschen die behaupten, die Verschleierung einer Muslimin ist im Straßenbild angeblich eine kulturelle Bereicherung, würde ich dringend raten in einem islamischen Land, z. B. Pakistan, Türkei, Iran, Saudi Arabien etc. zu leben, bevor sie es wagen, über die „angebliche“ Freiheit der Musliminnen zu reden. Und genau diese „Gutmenschenfraktion“ möchte weder die Wahrheit wissen noch die Werte der westlichen Zivilisation verteidigen. Im Gegenteil, sie treten die Gefühle europäischer Christen mit Füßen, sie feiern, jubeln und klatschen bei jeder Moschee-Eröffnung mit.

Unter den Muslimen in Deutschland gibt es vereinzelt weibliche kritische Stimmen, die eine Vorbildwirkung für andere Frauen, für die Emanzipation und Integration der Musliminnen haben. Sie (wir) werden aber eher als gefährliche Menschen eingestuft, die das friedliche Zusammenleben aller Religionen gefährden und bekommen deshalb einen Maulkorb – zugunsten islamischer Vereine und Verbände. Durch ihren Toleranzwahn akzeptieren die Gutmenschen sogar inzwischen die „Scharia“ im Namen der Religionsfreiheit – Strafnachlass für „Ehrenmörder“ oder Richterin rechtfertigt Ehe-Gewalt mit Koran.

Deutschland führt weder einen Kampf noch einen Dialog der Kulturen, sondern: Deutschland gibt seine Werte auf. Nach ein paar Jahren werden unsere Kinder und Enkelkinder uns unbequeme Fragen stellen, dann aber befürchte ich, wird es zu spät sein, diese fortschreitende Entwicklung hier zu Lande aufzuhalten.

» hart-aber-fair@wdr.de




Wien 325 Jahre nach der Rettung Europas

Heute vor 325 Jahren – am 12. September 1683 – wurde Wien, damals Residenzstadt des Heiligen Römischen Reiches deutscher Nation, von der osmanischen Belagerung befreit (PI berichtete). Ein Sieg der vereinten europäischen Fürsten, der mit der Beendigung des osmanischen Eroberungsfeldzugs nicht nur Wien vor den Türken, sondern ganz Europa vor dem Islam rettete. Entscheidenden Anteil am Triumph über die osmanischen Belagerer hatte der polnische König Jan III. Sobieski.

Der 12. September 1683 ist im polnischen Bewusstsein tief verankert. Alljährlich wird dieses Datums auch mit einer großen Messfeier auf dem Wiener Kahlenberg gedacht. Beim diesjährigen Gottesdienst wurde zugleich auch des Besuchs von Johannes Paul II. auf dem Kahlenberg vor 25 Jahren – 1983 – gedacht.

Damals ging es um das 300-Jahr-Gedenken der Befreiung Wiens von der osmanischen Belagerung. Bei der damaligen Europa-Vesper auf dem Heldenplatz hatte Johannes Paul II. daran erinnert, dass 1683 „ein großes Datum nicht nur der österreichischen, sondern der europäischen Geschichte“ war. Die Verteidiger Wiens hätten Kraft aus ihrem Glauben geschöpft, so der Wojtyla-Papst, „aus dem Gebet, aus ihrer Überzeugung, nicht nur für ihr Land, sondern für Europa und die Christenheit zu streiten“.

Zum Gedenken an 1683 findet am Montag, 15. September 2008, um 18.00 Uhr im Großen Festsaal der Universität Wien eine Festfeier der Österreichisch-Polnischen Gesellschaft unter dem Titel „Der Entsatz von Wien im Jahr 1683 und seine politischen und kulturellen Auswirkungen in Europa“ statt. Die Veranstaltung steht unter dem Ehrenschutz des neuen polnischen Botschafters Jerzy Marganski, von Wissenschaftsminister Johannes Hahn und Bürgermeister Michael Häupl.

Den Trailer zum bald erscheinenden Film „Victoria“ zu den Ereignissen von 1683 sehen Sie hier:




Pakistan: Zwangsmuslimisierung per Gericht

Der alte muslimische Brauch, die Töchter der Ungläubigen in die Ehesklaverei rechtgläubiger Herrenmenschen zu verschleppen, lebt. In Pakistan legitimierte ein Gericht jetzt die Entführung, Zwangskonversion und Zwangsverheiratung eines 13-jährigen christlichen Mädchens. Leider kein Einzelfall bei unserem „Verbündeten“.

Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte berichtet aus dem islamischen Atomstaat:

Wie jetzt bekannt wurde, urteilte am 9. September ein Bezirksgericht in Multan, dass ein von Muslimen entführtes 13jähriges, zwangsislamisiertes und zwangsverheiratetes christliches Mädchen Muslimin bleiben müsse und ehereif sei. Sie wurde ihrem muslimischen Entführer und Ehemann „zurückgegeben“. Nur ihre zehnjährige ebenfalls entführte und zwangsverheiratete Schwester durfte zu ihren Eltern zurückkehren.

Drei Mitarbeiter der Menschenrechtsorganisation ‚Centre for Legal Aid Assistance and Settlement‘ (CLAAS, Lahore), die sich für die Mädchen eingesetzt hat, wurden mit dem Tode und mit Anzeigen wegen angeblicher Blasphemie bedroht. Radikale Muslime verübten 2008 bereits zwei Anschläge auf den Leiter von der christlichen Menschenrechtsorganisation, andere Mitarbeiter mussten in den Untergrund gehen. CLAAS will mit rechtlichen Schritten weiter für die Freiheit des Mädchens kämpfen.

In einem weiteren Fall entführte eine islamische Frau in Lahore Ende Juni 2008 die 13jährige Christin Sonia Younis Masih, verheiratete das Mädchen mit ihrem Sohn Imran und zwang es zum Islam überzutreten. Als Sonias Eltern Anzeige erstatten wollten, zeigte der zuständige Polizeibeamte ihnen die Urkunde des Übertritts ihrer Tochter zum Islam und der Heirat mit Imran. Die Polizei lehnte eine Weiterverfolgung des Falles ab.

Präsident Zardari unter Druck islamischer Kräfte

Nach Einschätzung von CLAAS steht auch der neue Präsident Asif Ali Zardari mindestens genauso unter dem Druck islamistischer Kräfte wie sein Vorgänger Pervez Musharraf. Die Aufhebung der Gesetze, die Minderheiten und Frauen diskriminieren, erscheint vor diesem Hintergrund als äußerst unwahrscheinlich.

Während dem Gründer Pakistans, Ali Jinnah, 1947 ein toleranter Staat vorschwebte, in dem jeder frei seiner Religion nachgehen konnte, trachtet in der heutigen „Islamischen Republik“ eine wachsende Zahl von Muslimen danach, ihre Version eines „wahren Islam“ mit allen Mitteln durchzusetzen. Dies führt zu Zwangislamisierungen insbesondere bei jungen, von Muslimen entführten christlichen Mädchen.

(Spürnasen: Bernd von S., Stephan78)




Türkischer Idiot kommt frei

Der türkische Idiot Erkan S. (IQ 40), der einen achtjährigen Jungen hinter einem Supermarkt vergewaltigt hat, wird vom Kölner Landgericht (Foto) laufen gelassen. Eine Haftstrafe oder gar Unterbringung in der Psychiatrie sei dem dreifachen Vater nicht zuzumuten, befanden die Richter.

Der Kölner Express berichtet:

Erkan S. (35) hat hinter dem Hit-Markt in Engelskirchen den achtjährigen Justin missbraucht. Noch heute leidet der Junge unter Albträumen.

„Das passiert nie wieder, ich will für meine Familie da sein“, sagte der dreifache Vater im Schlusswort vor dem Kölner Landgericht. Gutachter hatten zuvor zweifellos die Schuld des 35-Jährigen festgestellt.

Bei der Frage, wie Erkan S. zu bestrafen ist, gingen die Meinungen allerdings auseinander. S. leidet unter einem IQ von 40, gilt als „schwachsinnig“. Deshalb stand seine Unterbringung in der Psychiatrie im Raum. Die Staatsanwältin forderte neben dreieinhalb Jahren Haft die Einweisung.

Richter Christoph Kaufmann verhängte zwei Jahre auf Bewährung. „Die Unterbringung in der JVA würde seine soziale Existenz völlig vernichten“, so der Richter.

Es liegt auf der Hand, dass ein Triebtäter mit einem IQ 40 niemals in der Lage sein kann, selbst bei bestem Willen, seine Impulse zu kontrollieren. Eine kulturelle Bereicherung, mit der Eltern und Kinder im Raum Engelskirchen in Zukunft werden leben müssen.




Warum wir „Mohammedaner“ sagen

MohammedanerWir tun dies aus guten Gründen. Die Mohammedaner selbst nennen sich „Muslime“; das ist ein arabisches Wort und bedeutet „der Gehorsame“. Wenn wir diesen Begriff übernehmen, dann sind wir selbst automatisch „Ungehorsame“, was natürlich Unfug ist, denn selbstverständlich gehorchen wir – und zwar den Gesetzen des notwendigen Widerstands gegen die Islamisierung unserer europäischen Heimat.

Aus „Muslim“ wurde im Türkischen der „Müslim“ und der „Müsliman“, woraus sich unser „Muselman“ ableitet. Doch dieser Begriff ist mehrdeutig, weil die KZ-Insassen der Nazi-Zeit mit dem Begriff „Muselmann“ diejenigen ihrer Mithäftlinge bezeichneten, die keinen Lebenswillen mehr besaßen, die sich in ihr Schicksal ergeben hatten (hier gründet übrigens das Ammenmärchen, die Nazis hätten KZs für Mohammedaner errichtet).

Dagegen bezeichnet der Begriff „Mohammedaner“ ganz eindeutig jene, die der Lehre des Mohammed anhängen. Die Ableitung ist klar und völlig wertneutral; sie steht in einer Reihe mit den Christen, die der Lehre des Christus folgen, und den Buddhisten, die der Lehre Buddhas folgen. Der große Islam-Forscher Tilman Nagel spricht selbstverständlich vom „Mohammedglauben„. Auch Goethe nannte die Mohammedaner Mohammedaner und nicht „Muslime“. Ja, ausgerechnet Goethe, der posthum, und ohne sich wehren zu können, mittels einer von Abu Bakr „Andreas“ Rieger „(das ist der, dessen „Großväter“ bei der Vernichtung der Juden „nicht ganz gründlich waren„) authorisierten „Fatwa“ zum Mohammedaner erklärt wurde. Ebenso wie Goethe sprachen auch Voltaire, Darwin und andere kluge Köpfe von „Mohammedanern“ und „Mohammedanismus“.

Damit befinden wir uns in bester Gesellschaft.

Außerdem bestehen wir auf unser Recht, in unserer eigenen Sprache den Dingen einen Namen geben zu dürfen. Und schließlich geben die uns auch Namen. Nennen uns „Ungläubige“ und „Kuffar“.

(Gastbeitrag von Yaab)