Über den Wolken…

…muss die Freiheit wohl grenzenlos sein! Das Foto des Tages schoss PI-Leserin Klandestina am 20. September über der Kölner Altstadt.




Eine Köln-Reisende aus London erzählt

Dominique Devaux aus London (Foto), die zum britischen Counter Jihad gehört und in der islamkritischen Organisation Center for Vigilant Freedom aktiv ist, reiste extra in die Domstadt, um am Kölner Anti-Islamisierungskongress teil zu nehmen. Sie erzählt aus der Sicht einer Besucherin, wie sie die Vorgänge wahrgenommen hat: „Das ist kein demokratischer Staat mehr“, sagt sie.

Dominique erzählt, der Pro Köln-Kongress wäre auch international schon länger im Gespräch gewesen. Überraschend sei die große Anzahl von Leuten, die sich hier für eine Demonstration mobilisieren lassen, vor allem die Riesenmasse an Gegendemonstranten. In London wäre das unmöglich. Die Londoner Gedenkfeier für die Opfer der Terroranschläge am 11. September fand in bescheidenem Rahmen statt, jedoch ohne irgendwie bedroht oder gehindert zu werden.

Vieles sei in der Wahrnehmung der Leute sehr ähnlich in Großbritannien wie in Deutschland. Was sowohl in London als auch hier schade wäre, sei dass wir nicht mehr junge Leute haben, die sich engagieren. Viele Islamkritiker sind schon älter, haben selber Kinder und wissen, wie es ist, wenn die Leute ihre Meinung nicht frei äußern können. Sie haben selber schon einiges miterlebt. Die jüngeren Leute sind sich nicht so bewusst, was es bedeutet, die Freiheiten, die wir heute genießen, wieder zu verlieren. Das ist wirklich schlimm.

In Deutschland trauen sich viele aus historischen Gründen nicht, in einer islamkritischen Bewegung mitzumachen. Doch in England geschieht Ähnliches auch. Die Leute wollen nicht als Rassisten abgestempelt und stigmatisiert werden. Aber Islam ist ja keine Rasse, sondern eine Ideologie und mehr noch ein politisches System. Dominique betont, sie habe kein Problem mit irgendeiner „Rasse“, die in ihr Land komme,

so lange sich die Einwanderer anpassen, unsere Gesetze einhalten und unserem Way of Life folgen. Was diese Leute in ihrem Privatleben tun, ist mir egal, solange sie das öffentliche Leben nicht gefährden. Das ist nicht richtig, ich will und werde das nicht akzeptieren.

Leute, die Scharia-Gerichtshöfe erlauben, Politiker und Erzbischöfe, die mit der Scharia sympathisieren seien eine absolute Schande für das Land. Sie handeln gegen den Willen des Volkes. Die Bevölkerung kann sich gar nicht vorstellen, wie jemand sich so dumm anstellen kann. Alle hielten die Scharia-freundlichen Aussagen des Erzbischofs schlichtweg für blöd, sowohl Rechte als auch Linke, Säkulare und Religiöse.

Die Unterstützung für Islamkritik ist einfach noch nicht stark genug. Die Leute realisieren jedoch, dass etwas nicht richtig läuft. Was sie in den Zeitungen lesen und in der BBC sehen entspricht einfach nicht dem, was sie tagtäglich erleben und mit eigenen Augen sehen. Die BBC verliert die Unterstützung der Leute deswegen.

Das Problem ist, dass diese Medienleute einen Klüngel bilden. Angestellt werden nur Journalisten, welche die Mainstream-Medien-Meinung vertreten und nicht solche, die die Standpunkte der Bevölkerung repräsentieren. Eine ausgeglichene Medienberichterstattung gibt es nicht mehr.

Als jemand, der von außen kommt, konnte Dominque, die selbst kein deutsch spricht, vieles was an diesem Kongress in Köln passiert ist, nicht richtig nachvollziehen.

Wie war das? Ein konservativer Bürgermeister unterstützt die Antifa? Der muss doch wissen, was in seiner Stadt los ist. Wie konnte er so etwas zulassen? Das zeigt doch, dass Demokratie hier auch nicht funktioniert. Allen geht es nur um die Macht.

Möglicherweise gibt es da sogar eine zentrale Organisation: Wie kann es sein, dass alle politischen Systeme in Europa gleichzeitig auseinanderfallen? Eine Gegenbewegung kann auch nur in internationaler Zusammenarbeit eine echte Wirkung haben. Wir müssen uns mehr auf das besinnen, was uns eint, als auf das, was uns trennt.

» Wie die Kölner Ereignisse von internationalen Außenperspektiven wahrgenommen wurden, lesen Sie beispielsweise hier.




FAZ über die „Kölner Toleranz“

Polizeireiter am HeumarktWer bei Wikipedia den Begriff „Toleranz“ eingibt, erhält viele verschiedene Definitionen von Adorno über Nietzsche, Popper und Tucholsky. Neu hinzukommen wird womöglich demnächst der Toleranzbegriff nach Fritz Schramma – die sogenannte „Kölner Toleranz“.

Die FAZ schreibt dazu heute:

Kölner Toleranz

Intoleranz kommt groß in Mode. Der Kölner Oberbürgermeister rühmt sich seiner Intoleranz gegen eine kleine Gruppe in seiner Stadt, die sich vor Muslimen fürchtet. Es mögen nicht die umgänglichsten Zeitgenossen sein, die da einen „Anti-Islamisierungskongress“ veranstalten, doch unangenehm sind auch Politiker, die sich an Demonstrationen gegen Bürger beteiligen. Früher war es das Vorrecht der Bürger, gegen die Politik auf die Straße zu gehen. Neu interpretiert wird seit einiger Zeit auch der Begriff Zivilcourage. „Mut“ zeigt, wer mit der ganz großen Mehrheit gegen (gewaltlose) Minderheiten vorgeht. Es müssen allerdings inländische Minderheiten sein. So wie umgekehrt mit stark ausländischem Akzent sprechen muss, wer im Rundfunk mit Kritik an muslimischen Verbänden zu Wort kommen will. Für die Kölner, die jetzt zu Zehntausenden „für Toleranz“ demonstrieren, ist die Existenz von ein paar hundert Leuten rechtsaußen in ihrer Stadt schier unerträglich. Deshalb werden dort auch Anschläge auf Mitglieder von „Pro Köln“ stillschweigend toleriert. Diese Mode ist wirklich zum Fürchten.




„Sieg der demokratischen Kräfte dieser Stadt“


Heißt es aus Kreisen der Polizei. Deshalb musste die Veranstaltung der Andersdenkenden unbedingt verboten werden. Dabei ging die Gewalt gar nicht von den anders denkenden Veranstaltern aus, sondern von denen, die man in monatelanger Arbeit zur spontanen Empörung gerufen hatte. Man ließ sie seelenruhig auf die Andersdenkenden losgehen und wünschte sich ungeniert, es wäre mehr passiert.

Es ist unabhängig, ob man Pro Köln ablehnt oder befürwortet. Heute wurden in Köln Demokratie und Grundrechte mit Füßen getreten. Man rief den Mob, man ließ ihn gewähren und sich frei entfalten und verbot dann unmittelbar vor Beginn eine Veranstaltung mit der Begründung, sie gefährde die öffentliche Sicherheit.

Die in der Kölner Innenstadt geplante Kundgebung der rechtspopulistischen Bürgerbewegung „Pro Köln“ wird verboten. Das sagte ein Polizeisprecher am Samstag vor Ort. Pro Köln wollte zu Mittag unter dem Motto „Stopp Islam“ eine Großkundgebung veranstalten. Die Veranstaltung gefährde die Sicherheit der Bürger, lautete die Begründung.

Liest man dann weiter, so erfährt man:

Zuvor war es zu Ausschreitungen linksautonomer Gegendemonstranten gekommen. Sie hätten Barrikaden aufgebaut und die Polizei mit Steinen beworfen. Die Polizei drängte die teils vermummten Angreifer mit Schlagstöcken und einer Reiterstaffel zurück. Bis zum vorgesehenen Beginn der Kundgebung um 12.00 Uhr war es lediglich rund 30 Anhängern von „Pro Köln“ gelungen, den Versammlungsort am Heumarkt zu erreichen. Tausende von Gegendemonstranten hatten in der Innenstadt gegen die Veranstaltung demonstriert und alle Zugangswege zum Heumarkt blockiert.

Es waren also gar nicht die schlechten Andersdenkenden, sondern die guten Helfer aus der autonomen Szene. In OB Schrammas Augen haben sie gerade die Demokratie gerettet.

„Es ist ein Sieg der Stadt Köln, ein Sieg der demokratischen Kräfte dieser Stadt“, sagte er der Deutschen Presse-Agentur dpa.

Der Sieg der demokratischen Kräfte, auf die Schramma so stolz ist, sieht so aus:

PI-Leser Steppenwolf berichtet:

Ich war auf dem Heumarkt. Da ich mich als Kölner gut auskenne, war es mir ein leichtes diesen zu erreichen. Ich war gegen 11.30 vor Ort. Um 12 Uhr wurde vom Sprecher von Pro Köln der Kongress eröffnet. Kurze Zeit später wurde uns mitgeteilt, dass die zum Flughafen angereisten Teilnehmer dort festgehalten würden. Nach der Ansprache des italienischen Vertreters, wurde mitgeteilt das der Kongress auf Anordnung der Polizei verboten worden ist. Diese Zeit nutzte ich um Kontakte zu knüpfen. Ich lernte 2 weitere PI-ler kennen. Und eine Dame aus England von Vigilant Free Europa kennen.. Ich befolgte die Anordnung der Polizei nicht, die die Teilnehmer auf dem Heumarkt geschlossen wie eine Horde Affen durch die grölende Antifahorden führen wollte und verließ mit zwei weiter Teilnehmern die Veranstaltung.

Zum Gesamteindruck: Da vielen Menschen die Teilnahme an der Veranstaltung durch Polizei und “Gegendemonstranten “ verwehrt worden ist, waren nur etwa 100 Teilnehmer anwesend. Etwa 50 von der Presse.

Da der Heumarkt komplett von “ Gegendemonstranten” blockiert war schätze ich ihre Zahl auf etwa 4000-5000. Die Mehrzahl herangekarrte Schüler und Jugendliche und dazwischen tummelte sich ein harter Kern von Antifanten von denen auch die Gewalttaten unter dem Gejohle der aufgehetzten Jugendlichen ausging.




Freiheit ist immer Freiheit der Andersdenkenden


Gerne wird von den Linken Rosa Luxemburg zitiert, wenn es darum geht, die eigenen Ansichten ungestört verbreiten zu dürfen. Man hat natürlich nicht im entferntesten wirklich die Meinung Andersdenkender im Sinn, weswegen man in bester Diktaturmanier seit Monaten die spontane Empörung organisiert, die jetzt in Köln gegen ein paar hundert Menschen ausgelebt wird. Inzwischen wurde eine Kundgebung der Andersdenkenden verboten. Und während die herzlich eingeladenen Krawalltouristen von links Polizisten und Andersdenkende angreifen und die Stadt zerlegen, könnte es sein, dass Schramma & Co den Bogen überspannt haben wie eine Weltumfrage zeigt.

» ef: Pro Köln: Nazis hetzen gegen Minderheiten

Anti-islamisierungskongress 20.09.08 Köln part 1

Anti-islamisierungskongress 20.09.08 Köln part 2

Anti-islamisierungskongress 20.09.08 Köln part 3

(Spürnase: Ralf2008)


Und hier die Erlebnisse von PI-Leser Thomas M.

Ich möchte kurz berichten, was ich heute im Rahmen des Anti-Islamisierungskongresses in Köln erlebt habe. Ich machte mich gegen kurz vor neun heute morgen mit drei Freunden auf den Weg zum Deutzer Bahnhof, um zum Treffpunkt für die Teilnehmer des Kongresses zu fahren.
Da ich ein Plakat dabei hatte (siehe oben), begegneten uns bereits in der U-Bahn einige feindliche Blicke. Es blieb aber ruhig, da wir wie gesagt zu viert waren und somit nicht der typischen Opferrolle entsprachen. Am Deutzer Bahnhof angekommen begegneten wir im Tunnel zwischen U-Bahn und S-Bahngleisen einem etwa 12-15 köpfigen Mob von linken Kongressgegnern die schon von weitem „Nazis raus“ skandierten. Einem meiner Begleiter wurde ins Gesicht geschlagen, woraufhin wir uns wehrten und zurückschlugen, was für einigen Tumult sorgte und die Bahnpolizei auf den Plan rief.

Um es kurz zu machen: Meine drei Begleiter und ich wurden in Gewahrsam genommen, die Linken konnten gehen. Erst um 11:45 Uhr wurden wir wieder auf freien Fuß gesetzt, für den Deutzer Bahnhof wurde uns ein Platzverweis ausgesprochen. Das wars dann wohl mit der Grundrecht auf freie Meinungsäußerung in Deutschland.




Köln setzt weitere Grundrechte außer Kraft


Unter dem Beifall von Medien und Politik wird derzeit das Außerkraftsetzen der Grundrechte auf Meinungs- und Versammlungsfreiheit in Köln zelebriert. Und während Udo Ulfkotte eigens seine Flucht vor Islamisten unterbricht, um sich medienwirksam von Pro Köln zu distanzieren, wird in OB Schrammas Machtbereich auch die Freizügigkeit für Menschen mit falscher Gesinnung außer Kraft gesetzt. Am Flughafen Köln/Bonn werden mehrere hundert Teilnehmer des Anti-Islamisierungskongresses von starken Polizeiaufgeboten am Betreten der Züge in die Innenstadt gehindert, um an einer genehmigten Veranstaltung teilzunehmen, während Kämpfer von links unbehelligt einsteigen dürfen.




Guten Morgen, Köln!

In den frühen Morgenstunden haben arbeitsgewohnte Hände begonnen, Bühne und Zelte für den ersten Anti-Islamisierungskongress auf dem Kölner Heumarkt aufzubauen. Die Arbeiten werden von starken Polizeikräften abgesichert. Zur Stunde (8 Uhr) bestehen noch gute Chancen, den Heumarkt aus Richtung Alter Markt unbehelligt zu erreichen. Es sind aber bereits erste Gruppen von Linksfaschisten in der Altstadt unterwegs, die voraussichtlich versuchen werden, die Zugänge zum Platz zu blockieren.




Besetzung des Heumarkts gescheitert

Gute Nachricht für alle, die zu unserem Grundgesetz und dem Recht auf Versammlungsfreiheit stehen: Schrammas rotem Antifamob ist es nicht gelungen, wie geplant den Heumarkt zu besetzen, um den morgigen Anti-Islamisierungskongress dort zu verhindern. Als etwa 1.000 vermummte Linkskriminelle aus ganz Deutschland nach einem Krawallumzug durch Köln gegen 22.30 Uhr den Heumarkt erreichten, sahen sie sich einer gut bewaffneten Polizeimacht gegenüber, die keinen Zweifel daran ließ, dass es vernünftiger wäre, der Aufforderung zur Auflösung nachzukommen.

Die schlechte Nachricht: Die wutschnaubenden Kriminellen wurden zunächst laufen gelassen und spielen jetzt in kleinen Gruppen Katz und Maus mit sie verfolgenden Polizeieinheiten in der Kölner Fußgängerzone. Mit Schäden ist zu rechnen. Zuvor waren sie mit einem gespenstischen Zug, der an finsterste Zeiten der Geschichte erinnerte, durch Köln gezogen und hatten angedroht, Bürger, die sich Schrammas Islamisierungsplänen verweigern, „von der Straße zu kehren“.

Um die Drohung zu unterstreichen wurden Feuerwerkskörper und Flaschen in Richtung von Passanten geworfen. Ein Polizeifahrzeug (Foto oben) wurde von einer zerplatzenden Flasche mit einer zähflüssigen braunen Substanz getroffen, Polizeibeamte sowie ein Taxifahrer (Foto) wurden durch umherfliegende Splitter verletzt.

Die Polizei hat in schwieriger Lage bewiesen, dass sie gewillt ist, den Rechtsanspruch der Kölner Bürgerbewegung auf die angemeldete Versammlung am morgigen Samstag durchzusetzen. Nach dieser entscheidenden Niederlage der Linkskriminellen besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass der Kongress wie geplant und störungsfrei ablaufen wird.