Statt Integration: Anpassung an Islam

IslamWährend in Deutschland/Köln viele Volksvertreter und -verräter „linke“ und „antifaschistische“ Schlägerbanden in bisher nicht gekannter Weise (gilt für das Nachkriegsdeutschland) nutzen, um demokratische Grundrechte außer Kraft zu setzen und den Widerstand gegen die rasante Islamisierung am Boden zu halten, während eine Überfremdung – je nach Lager – freudig begrüßt oder aber geleugnet wird und mehr und mehr Großmoscheen errichtet werden (für wen, wenn nicht für islamische Massen?), werden im Alltag vielfältig einfach Fakten geschaffen.

So kann man schon bald von „guten Traditionen“ sprechen, die niemals konsensual begründet und eingeführt wurden. So einfach geht das. Was in den Niederlanden geht, das geht vermutlich bei uns inoffiziell oder offiziell ebenfalls:

In den Niederlanden gehen mehr und mehr Schulen dazu über, das sogenannte „Zuckerfest“ der Islam-Ideologie schulfrei zu stellen, wobei die niederländischen Lehrer – sie hätten ja längst zum Islam konvertieren können? – dennoch am Arbeitsplatz erscheinen müssen. Schon allein damit wird – entgegen allen Beteuerungen – die Gegengesellschaft weiter gefestigt. Besonders perfide ist dabei das vorderhand als „pflichtbewusst“ deklarierte Bemühen, den ausgefallenen Unterricht nachzuholen, denn als Termine dafür wurden nun zwei Tage vorgeschlagen, die für die niederländische Identität von großer Bedeutung sind und diese offenbar weiter schwächen sollen.

Es geht einmal um den 5. Mai, den Tag, an dem seit Kriegsende der Befreiung von den Deutschen gedacht wird und natürlich auch der Leiden, die über das Land und speziell die niederländischen Juden nach der Besetzung durch Nazideutschland kam. Offenbar findet man islamischerseits nichts dabei, den Befreiungstag einfach Befreiungstag sein zu lassen, und offenbar hat man mit niederländischer Geschichte und Identität nichts am Hut. Ob Niederländer sich dadurch vielleicht beleidigt fühlen, danach fragt kein Vertreter der Islam-Ideologie.

Zum anderen geht es um den zweiten Pfingsttag, d.h. einen christlichen Festtag relativ hohen Ranges, der natürlich nicht von allen Niederländern aktiv begangen wird, nichtsdestotrotz aber zum niederländischen Kulturerbe gehört. Nur dieses Erbe hält ein Land überhaupt zusammen. Respekt davor: Fehlanzeige.

De Telegraaf berichtet:

Schulen schließen Türen während des Zuckerfestes

Während Politiker und Meinungsmacher sich noch fragen, ob das Zuckerfest ein nationaler Feiertag werden soll, haben viele Schulen sich schon angepasst an die Bedürfnisse der Moslemschüler. Eine Anzahl öffentlicher Schulen mit viel Kindern mit einem islamischen Hintergrund ist geschlossen während des Abschlusses des Fastenmonats Ramadan. Der fällt dieses Jahr auf oder um den 1. Oktober. Das Calvijn-Junior-College in Amsterdam-West ist zwei Tage geschlossen und das Huygens-College in der Hauptstadt einen Tag. Lehrer dieser vmbo-Schulen müssen dennoch kommen. „Sie haben einen Studientag“, so ein Sprecher der Amarantis-Lehrgruppe, zu der beide Einrichtungen gehören. Die Schulen kompensieren die „Ferien“ allerdings. So beginnt das Schuljahr auf dem Calvijn-Junior-College zwei Tage früher. Der Sprecher betont, dass dies laut dem Lehrpflichtgesetz möglich ist. Auch das Carré-College Rotterdam (vmbo und mbo) gibt allen Schülern einen Tag Sonderurlaub. Eine Gruppe islamischer Kinder organisiert obendrein eine eigene Iftar-Mahlzeit. „Derartige Initiativen unterstützen wir natürlich von Herzen“, sagt ein Sprecher.

Die meisten islamischen Schulen sind ebenfalls geschlossen während des Zuckerfestes. Das Islamische College Amsterdam schließt die Türen drei Tage lang. Auch die Schüler dieser weiterführenden Schule haben dann an anderen Tagen Unterricht, beispielsweise am 5. Mai und am zweiten Pfingsttag. Auf die Aboeda’oedschool in Utrecht gehen Jungen und Mädchen mit unterschiedlichem ethnischen Hintergrund. „Kinder dürfen einen Tag freinehmen, aber weil sie dann an verschiedenen Tagen nicht anwesend sind, können wir die Woche keinen vollwertigen Unterricht anbieten. Darum haben wir die Herbstferien eine Woche vorgezogen“, sagt Hoessein Nanhekhan von der Grundschule.

Viele öffentliche Schuleinrichtungen mit Moslemschülern bleiben geöffnet, passen sich jedoch durchaus an das Zuckerfest an. Kinder der Grundschule De Voorsprung im Haager Viertel Schilderswijk können einen Tag Urlaub bekommen. Jungen und Mädchen, die dieses religiöse Fest nicht feiern, haben jedoch Unterricht. Die Esprit-Schulgruppe in Amsterdam hat vier Unterrichtseinrichtungen mit einer großen Anzahl Moslemschüler. Auch die können einen Tag frei bekommen, sofern sie das zuvor beantragen. Während des Festes gibt es außerdem keine Klassenarbeiten. Die müssen viele Kinder jedoch auf andere Weise schreiben. „Warum soll man es sich schwerer machen als es ist?“, fragt sich ein Sprecher.

Ja! Genau! Es ist mittlerweile einfach, seine islamischen Ansprüche durchzusetzen. In Köln genauso wie fast überall in Europa. Die Niederländer sind eher weniger amüsiert.

Zwei Reaktionen aus NL:

„Sie gehen am 5. Mai zur Schule, weil da auch der Juden gedacht wird. Den Haag, halt die Augen offen, ihr bekommt bald knallhart die Rechnung, und die fällt anders aus als die Umfragen von Maurice de Hondt (= Umfrageexperte).“

Und:

„Wieder ein Zeichen, dass die Autoritäten in diesem Land gestört sind!! Das Zuckerfest ist KEIN Festtag, also haben Schulen überhaupt kein Recht, die Türen zu schließen. Oder ist dies der definitive Beweis, dass Wilders Recht hat und die Niederlande, mit Dank an die linken Landesverräter, sich in hohem Tempo islamisiert?“

(Gastbeitrag von Andreas F.)




Sag mir wo die Nazis sind…


Toleranz bedeutet heute in dieser einst toleranten Stadt: Nichtbeachtung von Gesetzen durch die Polizeiführung, Krawalltourismus von Chaoten ausschließlich aus dem linken Spektrum, die vorsätzliche Rufmordkampagne „Nazi“ gegen jeden (egal ob man als Bürger, der keinem Lager weder rechts noch links angehört, oder einfach nur aus Neugierde sich am Heumarkt die Argumente der Gegenseite anhören wollte) der es auch nur wagte zum Heumarkt vorzudringen. Die Polizei hat nicht einen Finger gerührt um dieser Demokratie zu helfen. Keine Auflösung des Belagerungsring um den Heumarkt in Köln, die linken Chaoten hatten das sagen. Nicht einmal eine Gasse oder Straße wurde von der Polizei geräumt. Weiter lesen …

(Spürnase: Jason)




Wann werden Sie den Untergrund verlassen?

Beisicht, Nietzsche, MölzerWir sind alle arme Schweine, diese Aussage soll in keinem Fall unseren gesellschaftlichen Stand wiedergeben, es soll viel mehr unser Dasein im Untergrund wiederspiegeln. Wer gestern die Vorfälle in Köln mitbekommen hat, kann sich ansatzweise vorstellen, wie sich die Menschen im Dritten Reich gefühlt haben, als sie gegen die Diktatur angekämpft haben. Ich habe das bewusst überspitzt formuliert, es trifft aber den Kern der Sache.

(Foto: Improvisierte Pressekonferenz am Flughafen mit v.l.n.r. Bundestagsabgeordenter Henry Nitzsche, Pro Köln-Chef Markus Beisicht und EU-Abgeordneter Andreas Mölzer. Fotograf: Marc Dierickx)

Die Menschen im Dritten Reich haben aus dem Untergrund das System bekämpft, genau das machen wir derzeit auch, wir sitzen im Untergrund. Nehmen wir mal den Blog PI, dieser Blog muss im Ausland gehostet werden, weil die Betreiber ansonsten permanent schikaniert werden würden, mit Klagen und Anzeigen.

Und wir haben auch nur deshalb das Privileg hier unsere Meinung zu schreiben, weil die Betreiber dafür gesorgt haben, das wir in einer relativen Anonymität, uns austauschen können, aber auch das ist Untergrund.

Ich denke, dass viel mehr Menschen auf den Kongress kommen wollten, aber sie haben aus Angst verzichtet, aus Angst um ihren gesellschaftlichen Stand, aus Angst stigmatisiert zu werden, ein Nazi zu sein.

In Köln wurde gestern die Freiheit, seine Meinung zu äußern, mit Füßen getreten, es ist in diesem Land nicht opportun, das zu sagen, was einen stört, man setzt in diesem Fall lieber auf linke (Autonome) Schläger, die es verstehen, das Recht auf Meinungsfreiheit niederzutreten.

Ich möchte jetzt nicht Mitleid für uns erzeugen, darum geht es nicht, wir wissen ja, dass es nicht einfach ist, seinen Standpunkt zu vertreten in einer Welt, in der man ein Nazi ist, wenn man nicht mitschwimmt auf der multikulturellen Welle.

In vielen Beiträgen im Fernsehen wurde darauf hingewiesen, dass Markus Beisicht (Vorsitzender der Bürgerbewegung pro Köln e.V.) als Anwalt viele Nazis in Prozessen verteidigt hätte, was möchten uns die Medien damit mitteilen? Dass Herr Beisicht nun auch ein Nazi ist? Soll ich dann davon ausgehen, dass Otto Schily, der ja bekannterweise einige RAF-Terroristen vor Gericht verteidigt hat, ein Terrorist ist?

Ich muss dazu sagen, dass ich finde, dass Otto Schily wirklich einen guten Job als Innenminister gemacht hat, ich würde es aber nicht wagen, zu behaupten, dass Otto Schily den Ideologien der RAF nach hing, nur weil er die Täter vertreten hat.

Ich bin kein Mitglied bei Pro Köln und ich kenne dort niemanden, aber die Menschen von Pro Köln haben den Untergrund verlassen. Sie haben sich dafür entschieden, auch für uns öffentlich einzustehen, deshalb finde ich es schade, wenn sich einige über diese Menschen lustig machen, denn sie leben jetzt mit allen Konsequenzen und Anfeindungen, und nicht wir.

Man muss nicht mit allem bei Pro Köln einverstanden sein, eventuell hätte man auch die Gästeliste etwas überdenken müssen, aber eines steht auch fest: die eingeladenen Politiker sind allesamt rechtmäßig gewählte Politiker in ihren Ländern und das gibt Herrn Bürgermeister Schramma nicht das Recht, über diese Politiker urteilen bzw. sie nicht zu Wort kommen zu lassen, oder auch Menschen, die zuhören möchten, daran zu hindern, wie in Köln geschehen.

Seit gestern haben wir eine neue politische Qualität in Deutschland, die es Menschen verbietet, sich öffentlich gegen Missstände in diesem Land zu artikulieren, die Medien verkaufen das als Ausländerfeindlichkeit, obwohl es gar nicht darum ging. Viele von uns leben schon seit vielen Jahrzehnten multikulturell, wir haben viele ausländische Freunde, die wir nicht mehr missen möchten, das spielt aber keine Rolle, denn wir sind Nazis, die im Untergrund leben müssen, wir sind nicht politisch korrekt.

Die Zustände in diesem Land werden weiterhin wachsen und sich verschlechtern, aber eine kleine Partei wie Pro Köln wird dem nicht gewachsen sein, wenn wir weiterhin im Untergrund leben, weil die breite Masse der Öffentlichkeit über die Themen der Islamisierung mit Absicht desinformiert wird.

Mir geht es auch gar nicht um Pro Köln, viel mehr geht es mir um die freie Meinungsäußerung, und die betrifft uns alle. Solange wir weiterhin im Untergrund leben, wird sich daran auch niemals etwas ändern. Wenn wir weiterhin unser Dasein im Untergrund fristen, werden diese autonomen Steinewerfer weiterhin jeden Kongress und jede Demonstration stören und zertreten und
uns daran hindern, zuzuhören.

Ich habe da mal eine Frage an Sie: Wann werden Sie den Untergrund verlassen?

(Der Text von PI-Leser karl-friedrich erschien als Kommentar in diesem Thread)




Islamkunde-Professor mit dem Tode bedroht

Während Medien und Politik Islamkritikern das Recht auf freie Meinungsäußerung verweigern, zeigt der Islam mitten in Deutschland ungeniert sein friedliches Gesicht. Muhammad Sven Kalisch (Foto), ehemaliger Inhaber des einzigen Lehrstuhl für Islam in Deutschland, verlor nach unerhörten Gedankengängen nicht nur seinen Posten, sondern wird von den Rechtgläubigen unter den Rechtgläubigen gleich auch mit dem Tode bedroht.

Mohammed existierte nicht und der Koran ist nicht das direkte Wort Gottes: Mit dieser These hat der Münsteraner Islamkunde-Professor Muhammad Sven Kalisch für Ärger gesorgt. Er verlor seinen Lehrstuhl und fürchtet jetzt um sein Leben. (…) Dem Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ berichtete Kalisch von einer „kaum verhüllten Drohung“ gegen ihn. Einige Muslime betrachteten ihn nicht mehr als einen der Ihren. Konservative Muslime sähen im Glaubensabfall ein todeswürdiges Vergehen.

Das sind sicher welche, die den Koran falsch verstanden oder eine falsche Übersetzung gelesen haben. Denn wir alle lernen täglich, dass der Islam im Kern friedlich ist und Gewalt nichts mit dem Islam zu tun hat. Die Welt erspart uns daher auch nicht den Hinweis auf prominente Unterstützer, um die Friedensthese zu stützen. Eine von ihnen ist die Menschenrechtlerin Seyran Ates, die ob ihres Engagements für unterdrückte moslemische Frauen und Mädchen bei den Gutmenschen sonst grundsätzlich als höchst verdächtig und unglaubwürdig gilt.

Vermutlich haben die Todesdrohungen sowieso nichts mit dem Islam zu tun. Ängste sind unbegründet. Ist das klar?

(Allen Spürnasen ein herzliches Dankeschön)




Broder: Antifa ohne Fa

Jetzt wirds kompliziert. Wenn Broder sich über den Theaterdonner aus Köln verwundert, ist er dann ein Nazi? Oder versäumt er gar, anders als andere, sich vom rechten Rand zu distanzieren? Die Lösung ist recht einfach: Man muss kein „Rechter“ sein, um den faulen Zauber des Kölner „Antifaschismus“ zu durchschauen. Eher ist es eine Frage der Intelligenz.

Broder auf der Achse des Guten:

Es sind noch fast zwei Monate bis zum Ausbruch der närrischen Saison, und die Kölner können es nicht mehr abwarten, bis sie wieder übereinanderfallen, sich voll laufen lassen und abkotzen können. Also gehen sie jetzt schon auf die Straße, um gegen “Rechtsradikale” zu demonstrieren, die keiner wahrnehmen würde, wenn die Kölner Antifa nicht zu einer Demo gegen sie aufgerufen hätte. Vorneweg der Kölner Bürgermeister Schramma, bei dessen Auftritten man sich sehr zusammenreißen muss, um keine Verbindung zu ziehen zwischen dem, wie er heißt, und dem, was er sagt. Gestern war es der Satz: “Heute ist unsere weltbekannte Toleranz zu Ende“.

Wozu man in aller Sachlichkeit zweierlei bemerken muss: Erstens schreibt man Tolleranz in Köln mit LL in der MItte, wie “lallen”, zweitens ist Köln nicht nur weltweit für seine Tolleranz, sondern auch für den Esprit des derzeitigen OB bekannt. Außerdem noch für den “halven Hahn”, eine kulinarische Spezialität, die man nicht einmal einem Flüchtling aus Nordkorea nach einer Woche Fußmarsch durch den Dschungel anbieten würde.

Davon abgesehen war es doch seltsam, wie gestern auf allen Kanälen über die Antifa-Aktion gegen die “Rechtsradikalen”, “Rechtsextremisten”, “Nazis” und “Neonazis” berichtet wurde, die nach Köln gekommen waren, um Angst und Schrecken zu verbreiten.

Man sah keinen einzigen von ihnen, dafür Hunderte von Autonomen, die sich Schlachten mit der Polizei lieferten. Wie immer, wenn die Antifa aufmarschiert, war keine Fa da, weswegen sich die alternative SA ersatzweise mit der Polizei anlegen mußte. So ist das mit dem Antifaschismus heute: Er blüht und gedeiht mangels an Faschisten, jeder Sesselpupser ein Widerstandskämpfer. Diesmal machte die ganze Stadt mit.

Denn in Kölle machen immer alle mit, egal worum es geht, und hinterher war keiner dabei. 1935 widersetzte sich der kölsche Jeck der “Gleichschaltung” durch die Nazis, wobei er vergessen hatte, dass er nur ein Jahr zuvor schon “Heil Hitler” gerufen und den Abgang der Juden nach Palästina gefeiert hatte.

Aber das ist schon ein paar Bierchen her. Und deswegen darf bald wieder geschunkelt und gejubelt werden. Im Namen der köllschen Tolleranz.

Sieht fast so aus, als ob die Guten diesmal etwas übertrieben haben. Noch sind die Reihen nicht fest geschlossen, wie ein Dummchen vom Dienst beim WDR schon hoffte.

(Spürnase: G. Schreiber)




Das abgekartete Spiel: Gefangen am Flughafen

AntifaschismusDer Plan der Kölner Polizei, die Pro Köln-Leute am Samstag Morgen an der S-Bahnstation des Flughafens Köln/Bonn einfinden zu lassen, um sie dann per Bahn „sicher in die Kölner Innenstadt zu geleiten“, erwies sich schon bald als eine Finte der Kölner Polizeiführung.

Die mehr als 400 Demonstranten und die Kongress-Redner Markus Beisicht, Jörg Uckermann, Andreas Mölzer, Henry Nietsche und Filip Dewinter sollten so daran gehindert werden, auf den Versammlungsort am Kölner Heumarkt zu gelangen. PI-Leser Wolfrabe war unter den „Eingeschlossenen“ und berichtet von den unfassbaren Ereignissen am Flughafengelände.

So, nachdem ich das mal so alles verarbeitet habe, mir drüber klar geworden bin, dass dieser Staat nicht unbedingt etwas mit einem Rechtsstaat zu tun hat, sondern eigentlich eine Bananenrepublik ist, hier meine Eindrücke und Erlebnisse dazu.

Ich bin so gegen neun Uhr am Kölner Flughafen eingetrudelt, habe noch mein Plakat im Parkhaus an die Stangen genagelt, und bin dann zum Treffpunkt gegangen. Dort wurde oben gewartet, bis es hieß 11:08 Uhr ist Abfahrt.

Die BePo (Bereitschaftspolizei) war die ganze Zeit anwesend, Abgeordnete von Vlaams Belang, natürlich die Pro Leute und einige PI`ler, auf Grund der Abgeordneten machte ich mir über die Sicherheit wenig Sorgen. Das kann sich selbst Köln nicht leisten, dass hier Europäische Abgeordnete von der Antifa verprügelt werden.

Also runter zum Zug auf den Bahnsteig, in dem bereits dort stehenden Zug, da sehe ich schon die ersten Antifanten im Zug. Dann sollten wir einsteigen, prompt wurde von denen los getreten, um das Zusteigen zu verhindern.

Die Bepo griff sofort ein und durch, und beendetet das ganze, beließ die Pappnasen aber im Zug. Alles von einem Beamten gefilmt, die haben einen Beamten dafür, der die schön mit einer Videokamera auf Teleskopstange filmt.

Im Zug war den Antifanten (halbe Kinder, und plötzlich in Unterzahl) dann auf einmal nicht mehr ganz so wohl. Und sie waren auch vollkommen irritiert, weil einige von den Pro Köln Leuten freundlich aufgefordert wurden doch neben ihnen Platz zu nehmen, da diese auf Grund, ich vermute, mangelnder Erfahrung, diese Leute gar nicht als Antifa wahrgenommen haben.

Auf jeden Fall blieb es ruhig, die BePo war mit im Zug. Der Chef der BePo soll seine Leute sogar aufgefordert haben nicht von Rechten, sondern von Pro Kölnern zu sprechen. Wurde mir zumindest so zugetragen von Mitgefangenen. Nach ein paar Minuten sollten wir wieder aussteigen, da war dann schon ziemlich klar, dass hier nie die Absicht bestand, die Leute auf den Heumarkt zu bringen.

Also nach kurzer Zeit alles wieder nach oben, in so eine Art Bistro mit Sesseln und Tischen, aber im Prinzip in der Flughafen/Bahnhofshalle. Über uns war ein Aufgang der nach oben führte, daneben ein paar Meter Balustrade, von dort riefen dann auch ein paar Antifanten die üblichen Parolen, das wurde aber auch sofort unterbunden.

Irgend wann kamen dann noch einmal eine Gruppe Antifanten an, die wurden aber auch direkt von der BePo über oben genannten Aufgang weitergeleitet, und stimmten, gut dressiert die Antifanten, sofort an, na was wohl, genau, hier marschiert der nationale Widerstand. Pack.

Die Pro Kölner waren zu recht auf 180, konnten aber nichts machen, da alle zwei Minuten die Polizei anrief und die Order änderte, das war genau so geplant.

Ende der Meinungs- und Versammlungsfreiheit.

Zum Schluss standen die ganze Zeit noch zwei Polizisten in Uniform, mit viel Lametta auf der Schulter, und leicht genervtem Blick hinter uns, müssen irgendwie Chef und der Stellvertreter von Köln/ Leverkusen gewesen sein. Keine Ahnung, der eine spielte auf jeden Fall die ganze Zeit in Gedanken mit einem PI-Aufkleber, von denen ich einige auf die Tische dort gelegt hatte.

Na ja, danach war er weg. Der Aufkleber.

Dann kamen noch kurze Stellungnahmen, belgisches Fernsehen, Interview mit Dewinter, das war es. Pro Köln will das wohl auf jeden Fall juristisch aufarbeiten.

Noch ein paar Anmerkungen zu den Leuten, die hier auf Pro Köln schimpfen, die hätten alles falsch gemacht: Jede linksextreme und rechtsextreme Veranstaltung, die nicht gerade die sofortige Abschaffung des GG fordert, wird in der BRD durchgezogen, mit Polizeischutz und allem drum und dran, immer wird sich auf das GG berufen, von Politikern und Veranstaltern, aber so etwas habe ich noch nicht erlebt, was an diesem Wochenende in Köln abgelaufen ist.

Jemand anders hat irgendwo schon mal erwähnt, die BePo ist jedes Wochenende in der Lage 1000e von gewaltbereiten Fußballfans, relativ reibungslos aneinander vorbei zu schleusen, nur dieses Wochenende, an dem, nicht zu übersehen, es nur eine zu Gewalt bereite Gruppe gab, geht das nicht?

Links ist gewollt und die NPD braucht man für den Kampf gegen Rechts™, wirklich gefährlich ist die nicht.

Aber kaum taucht eine Partei auf, die gute Möglichkeiten hat, die auch Fehler gemacht hat und machen wird, bei der mir auch ein paar klare Stellungnahmen zu verschiedenen Themen fehlen, ist Schluss mit GG?

Unabhängig davon, mehr Aufmerksamkeit durch die Medien hätte es auch mit durchgeführtem Kongress nicht geben können. Wenn die Antifa an diesem Wochenende Köln zerlegt, werden wieder einige Leute, gerade in Köln, anfangen nachzudenken.

Glaubt einer hier, nachdem in der gesamten Berichterstattung nicht einmal, auch nur ein einziges Mal, das eigentliche Anliegen des Kongresses argumentativ angegangen wurde, die Medien hätten auch nur eine Rede in die Öffentlichkeit getragen?

Ich denke nicht.

So war es in meinen Augen doch ein Erfolg.

» info@polizei-koeln.de




WDR: „Leider konnte man die Rede verstehen“

Der Erziehungsgedanke steht im Jugendstrafvollzug an erster Stelle. Beim Staatsfernsehen WDR scheint man von einem ähnlichen Auftrag auszugehen. Nicht die umfassende und objektive Berichterstattung ist oberstes Gebot, sondern die Erziehung des Volkes zum richtigen Denken, das den Wünschen der Dressurelite entspricht.

WDR unterstützt Linksfaschisten mit Blockade-Flugblättern

Die Reihen fest geschlossen

WDR Flugblattaktion war erfolgreich




Qualitätsumfrage aus dem Hause Springer

Wunder der Meinungsbildung: Zwischen Mitternacht und Sonntagmorgen hat sich das Umfrageergebnis der Qualitätszeitung Die Welt auf wundersame Weise korrigiert: Waren gestern abend von 6036 abgegebenen Stimmen noch 86% fehlgeleitete Leser der Ansicht, das Verbot einer islamkritischen Kundgebung in Köln sei nicht gerechtfertigt, so finden jetzt plötzlich die Hälfte von 12.000 Lesern, dass Anti-Islam Demos in Deutschland grundsätzlich verboten gehören.

Wenn Sie sich jetzt beschweren möchten, haben Sie leider Pech. Versehentlich hat die Welt die Kommentare abgeschaltet. Manche waren aber auch wirklich sehr ungehorsam:

Chele meint:
Guten Tag liebe Deutsche
Leider haben die meisten von euch keinen Schimmer von Demokratie und Freiheitsrechten.
Die ganze Presse und alle Politiker scheinen überglücklich, dass ein
gewaltbereiter Mob über alles herfallen darf, was den Herren nicht genehm ist.
Für eure Gesellschaft bleibt mir nur noch tiefe Verachtung, vom Taxifahrer über Hotelbesitzer über Polizisten bis zu den Politikern.
Das Faschogen lässt sich eben nun mal nicht so einfach in 60 Jahren aus dem Bauplan vertreiben.
Euer System ist einfach nur jämmerlich!

Alex meint:
In einer Demokratie sollten man Meinungen, die einem nicht gefallen und die man für falsch hält durch Argumente und nicht durch Gewalt bekämpfen !!

Christian meint:
„Schramma sagte, Köln sei „nicht die Stadt der Extremisten, Köln ist die Stadt der Pluralisten““

So so, deshalb wird auch wegen linksextremistischer Übergriffe die Versammlung einer demokratisch zugelassenen Partei verboten.
Herr Schramma, setzen Sie sich für Meinungsfreiheit ein!

Wenn Pro-Köln gegen die Scientologysierung demonstriert hätte, wären alle friedlich. Obwohl -meines wissens- noch nicht tausende Bomben-Opfer im Namen der Scientology leiden mussten. Und nein, ich bin nicht für die Scientology.

Native meint:
Ein Pyrrhussieg für die Linksradikalen Steinewerfer. Wenn die Politik dem Volk das Recht entzieht sein durch das Grundgesetz gegebenes Recht der Meinungsäußerung nicht war zu nehmen, wird derjenige mit dem Stimmzettel abstimmen.

Ich hoffe auf 20% + X für Pro. Das wird dem Deutschland feindlichen Schramma eine Lehre sein.

Links blind meint:
Die Linksfaschisten attackieren die Polizei. Deshalb wird eine Veranstaltung der Rechtsfaschisten verboten.

Was ist das für eine Logik?

Fallci: Es gibt zwei Arten von Faschismus – Faschismus und Antifaschismus.

Der RAF-Verklärungs-Film trägt seinen Teil dazu bei

Bürgerwehr meint:
Beschwerde:

Hier: Ihr Bericht Über Pro-Köln und die Anti-Islam-Konferenz, von heute Morgen.

Das ist/war, mit Verlaub gesagt, Staatsfernsehen in Vollendung. Die Untergegangene DDR-Diktatur lässt grüßen.
Das ist keine Information, sondern eine gewaltige Massenmanipulation, durch das öffentlich, rechtliche Fernsehen, (hier Phönix). Ihre Einseitigkeit in der Berichterstattung ist unerträglich und missachtet in eklatanter Art und Weise ihre Verpflichtung zur Wahrheit und Neutralität, die im Mediengesetz, für sie vorgeschrieben ist, was die allgemeine Berichterstattung betrifft. Die „schonende“ Berichterstattung z.B., über kriminelle Handlungen der so genannten Autonomen, trägt schon etwas wie: Die Unterstützung einer kriminellen Organisation in sich und ist meiner Meinung nach etwas für den Staatsanwalt.

Revierjuergen meint:
Dies ist doch eine Kapitulation der Demokratie vor dem linken Pöbel. Dies zieht sich seit Jahren durch das Land, schwarzer Block, Autonome und sonstige linke Krawallmacher beugen den Rechtsstaat, weil dieser kneift. Für wie schlecht man auch die rechte braune Gruppierungen und deren krause Ideen auch auch halten kann, ist dies kein Freibrief für die linken Gruppierungen, deren Meinung zu unterdrücken. Aber alle regen sich auf, wenn der Rechtsstaat in Ostdeutschland vor der NPD und deren Gesinnungsgenossen zurückweicht, aber die Rechtsbrüche der linken Gruppierungen werden toleriert. Auch so kriegt man den Rechtsstaat kaputt, aber bitte ohne falsche Krokodilstränen derjenigen, die diese Machenschaften seit Jahren als Bürgerengagement propagieren, weil es in das eigene Weltbild paßt.

Marco Vogt meint:
Schramma wird dafür mit verantwortlich sein, wenn die Rechtsradikalen noch mehr Zulauf bekommen.

EIn Kongreß, den keine Sau mitbekommen hätte, wird so aufgewertet, die Ziele bekanntgemacht.

Pro Köln hat gewonnen und die Demokraten sind zu dumm zu erkennen, dass sie sich einen Bärendienst erwiesen haben.

Genau wie Büssow, Schütte und andere Politiker in NRW hat wieder einmal ein NRW Politiker dafür gesorgt, dass die Rechtsradikalen ihren Stand in der Bevölkerung festigen konnten.

Aber jammert hinterher nicht, dass ich EUch nicht gewarnt hätte, das tue ich seit 10 Jahren!

Das erstarken der Rechtsradikalen geht direkt auf den Kampf gegen Rechts zurück. Bessere PR konnte man denen nicht verschaffen!

R meint:
Was uns jetzt noch fehlt, ist eine salbungsvolle Erklärung der Herren Steinmeier und Weizsäcker, warum die Aufhebung der Demonstrationsfreiheit für uns besser ist

veto meint:
Man kann wohl davon ausgehen, dass diese Gewalttäter von den Politikern bestellt worden sind!

Kira meint:
Traurig genug, zuerst ruft Schramma selbst zu den Protesten auf um dann , wenn genau das eintritt was abzusehen war, die Veranstaltung zu verbieten und dieser den schwarzen Peter zuzuschieben. Die Veranstaltung ist nicht das Problem, denn jeder weiss das der Linke Mob nur auf Gelegenheiten wartet um gewalttätig zu werden , sei es aufgrund vorgeschbenem Antirassismus, oder Kapitalismuskritik …. im Endeffekt bleibt es bei Gewaltaten und massiver Sachbeschädigung

Und so geht es weiter: 86 Kommentare in 90 Minuten – fast PI-Niveau bei der Welt – und fast alle gegen Medien und Politik. Zwei Stunden nach Erscheinen des Artikels, wird um 14 Uhr die Kommentarfunktion gesperrt.

Während die 80%, die das Demonstrationsverbot gestern kritisch sahen, sich in den da noch zugelassenen Leserkommentaren wiederspiegeln, trifft das für die 50% nicht zu, die heute morgen für ein generelles Verbot der Islamkritik sind. Das könnte daran liegen, dass man zum Kommentarschreiben die deutsche Sprache können muss. Zum Abstimmen reicht es, wenn einem gezeigt wird, wo das Kreuzchen hingehört.

Die Stimmung der Weltleser scheint auch der der Kölner Bürger zu entsprechen. Bei allen medialen Blendversuchen sei nicht vergessen: 60.000 Gegendemonstranten waren großmäulig von der Qualitätspresse angekündigt. Gekommen sind, trotz Gratiskonzerten einiger der populärsten Kölner Bands nach Polizeiberichten 5 – 6000. Ein Zehntel. Und kein einziger Anwohner in der Altstadt ist Schrammas lächerlichem Befehl nachgekommen, die Fensterläden demonstrativ zu schließen. Auch das ist Köln.

Wann wird der erste Politiker den von der Welt festgestellten Volkswillen zum Anlass nehmen, in der Gunst der Stunde Islamkritik in Deutschland grundsätzlich per Gesetz verbieten zu lassen? Das Volk will es!

UPDATE: Letzte Nacht um 2 Uhr berichtete PI-Leser Takeda über eine erstaunliche Beobachtung:

#45 Takeda (21. Sep 2008 02:02)

Ich weiß ja nicht, ob wer zufällig die Welt Umfrage weiter beobachtet. Aber innerhalb von 30 Sekunden kamen ca. 4000 Stimmen hinzu. Alle auf… na was wohl?

Ja, Anti-Islam-Demos haben bei uns keinen Platz.

Na sowas! Ist bei der Welt die Geisterstunde immer erst um Zwei?

UPDATE II: Eine Quelle des seltsam verzerrten meinungsbildes fand PI-Leser Meister Eder auf einer stalinistischen Webseite:

Linksextremistisches Forum “Indymedia” ruft auf zum “Voting gegen Patrioten”:

http://de.indymedia.org/2008/09/227445.shtml

    Voting gegen Patrioten
    Dennis Dackel 20.09.2008 – 17:24
    Schönes Ding in Köln!
    Aber auch alle nicht reisenden können ihren Beitrag zum Thema leisten und z.B. an diesen Umfragen teilnehmen, ist nicht viel, aber immer hin noch mal eine Möglichkeit ein deutliches Zeichen zu setzen.

    1. Umfrage: http://www.welt.de/politik/article2471274/Polizei-verbietet-Treffen-der-Rechtsradikalen.html

    2. Umfrage: http://www.wz-newsline.de/?redid=100160&poll_id=2373

    Viel Spass – Antifa Voting voran

Dann hatte wohl der herzige, liebenswerte Klaus auch noch viel Unterstützung vom Kläußchen.




„In Deutschland bisher nicht für möglich gehalten“

Anti-Islamisierungskongress in KölnUm an der Hauptkundgebung des Anti-Islamisierungskongresses auf dem Kölner Heumarkt teilnehmen zu können und um dort vor möglichen Blockierern zu sein, sind wir gestern Morgen zu dritt recht früh losgefahren – gerade noch rechtzeitig, wie sich später herausstellte.

(Vom Kölner Heumarkt berichtet PI-Leser phpeter)

Nach dem recht unproblematischen Passieren einiger polizeilicher Absperrungen am Heumarkt angekommen, haben wir erstmal einen Kaffee getrunken und uns nett mit einer türkischen Mitarbeiterin des Cafes unterhalten, sie beruhigt, dass wir keine brandgefährlichen Neonazis seien, keine Moslems hassen würden, sondern einfach etwas gegen die gefährliche Ideologie des Islam hätten, worauf sie uns sagte: „Vor euch haben wir keine Angst, wir wissen, dass ihr uns nichts tut, eher vor den anderen (den Antifas), dass die hier mit Stühlen rum schmeißen und die Scheiben zu Bruch gehen.“ Insgesamt eine erfreulich klärende Unterhaltung ohne Misstöne.

Aus Protest heruntergelassene Rolläden waren weit und breit nicht zu sehen und auf einen Teilnehmer der Veranstaltung kamen gefühlte fünf bis zehn Journalisten. Einen einzigen Skinhead haben wir gesehen, vielleicht fünf Leute, die etwas grenzwertig aussahen, der Rest waren ganz normale eher konservative Bürger aus Deutschland und verschiedenen anderen Ländern u.a. Belgien, Frankreich, Großbritannien, Spanien sowie den USA.

Polizisten am HeumarktDiejenigen, die etwas nach uns kamen, hatten es schwerer, da die Polizei nichts erkennbares unternahm, den Zugang zum Heumarkt offen zu halten. Ein sehr freundlich, harmlos und absolut bürgerlich aussehender Teilnehmer auf dem Weg zu uns wurde von der Polizei aus dem Mob mit zerrissenem Hemd und zerrissener Jacke befreit. Es wurde jedoch von den Schlägern sofort Strafanzeige gegen ihn gestellt, da er angeblich die Leute angegriffen habe, woraufhin sich die Polizei zunächst weigerte, seine entsprechende Anzeige entgegen zu nehmen.

„Sigmar“ sah bei dem Anblick des zerzausten Mannes, der von der Polizei gerade noch aus der Meute befreit wurde, schon ganz deutlich die Schlagzeile im Kölner Stadtanzeiger vor sich: „Couragierte Bürger überwältigen gefährlichen Nazischläger“.

Journalist freut sichInzwischen hatte sich herumgesprochen, dass viele Teilnehmer am Flughafen festgehalten wurden, und gerade, nachdem der Redner der Lega Nord, Mario Borghezio, die ersten zwei, drei Sätze gesprochen hatte, wurde ziemlich unvermittelt die Durchsage gemacht, dass die Veranstaltung jetzt doch verboten worden sei und wir den Platz zu verlassen hätten. In vielen Gesichtern der teilweise recht zotteligen Qualitätsjournalisten von WDR, KStA & Co. machte sich unverhohlene Freude über den Sieg ihrer durch und durch ausgewogenen Berichterstattung bemerkbar.

Auf Nachfrage wurde mir von der Polizei mitgeteilt, dass wir den von gewaltbereiten Gegendemonstranten eingekesselten Platz gemeinsam als Gruppe unter Polizeischutz verlassen würden, um unsere Sicherheit zu gewährleisten.

Polizei im Nicht-EinsatzSchon kurze Zeit später wollte man davon bei der Polizei aber nichts mehr wissen und teilte uns mit, dass man uns jetzt nur bis zu den Absperrungen begleiten würde. Von dort aus sollten wir in kleinen Gruppen durch die Gegendemonstration ohne Polizeischutz weiter.

Auch diese Nachricht löste eine geradezu kindische Freude in den Gesichtern einiger Journalisten aus, die sich sofort mit ihren Kameras an die paar Leute hefteten, die sich in Richtung Gegendemonstranten aufmachten.

Der Rest diskutierte intensiv und aufgeregt über das weitere Vorgehen und schließlich setzte sich ein Teil der Gruppe plötzlich im Laufschritt in Richtung Fraktionsbüro von Pro Köln ab, um dort Schutz zu suchen, da die Polizei von Ihrer Zusage, Demonstrationsteilnehmer vor Gewalt schützen, nichts mehr wissen wollte.

Untätige PolizeiDie Polizisten, die uns begleiteten, riefen uns zu „Bitte beeilen Sie sich, da sind dreitausend Leute! Schnell, gehen Sie rein.“ Es klang alles auf einmal sehr bedrohlich und dramatisch. Als wir im Fraktionsbüro angekommen waren, fühlte sich die Polizei allerdings nicht mehr zuständig und sagte uns, wir sollten es einfach auf eigene Faust versuchen und – klar – es seien unterwegs Polizisten, an die wir uns wenden könnten, wenn wir bedroht würden.

Bei unserem späteren „Ausbruch“ sahen wir dann allerdings bis zum Bahnhofsvorplatz keinen einzigen Polizisten mehr, nur kiffende Antifas in kleinen Grüppchen auf der Wiese. Wir hatten einfach Glück, dass wir nicht zusammengeschlagen wurden, da wir nicht als Demonstrationsteilnehmer erkannt wurden. Geschützt wurden wir davor nicht.

Insgesamt habe ich an diesem 20. September 2008 eine recht plastische Vorstellung davon erhalten, wie es sich anfühlt, wenn eine Demokratie versagt, weil das Establishment stillschweigend übereinkommt, die Meinungsfreiheit und den Schutz vor Gewalt außer Kraft zu setzen, um den politischen Gegner mundtot zu machen.

So etwas hätte ich in Deutschland bisher in dieser Form nicht für möglich gehalten. Die Verfassungsfeinde sitzen in Köln offensichtlich eher in den Ämtern.