Bericht vom Counterjihad-Treffen in Florenz

Counterjihad-Meeting in FlorenceIm Gedenken an den zweiten Todestag der italienischen Schriftstellerin und Islamkritikerin Oriana Fallaci fand am 14. und 15. September – nach Wien im Mai 2008 – eine weitere Counterjihad Konferenz in Florenz statt. Organisiert wurde diese Konferenz von Armando Manocchia, Präsident der “Associazione Una Via per Oriana“. Im Gegensatz zum Kölner Anti-Islamisierungskongress verlief die Konferenz in Florenz – obwohl medial beworben – völlig störungsfrei.

Die Teilnehmer – Blogger, Aktivisten, Unterstützer und Politiker – kamen aus verschiedenen europäischen Ländern und vertraten verschiedene Gruppen, die sich gegen die Islamisierung Europas aussprechen, u.a. Center for Vigilant Freedom (international), Riposte Laique (Frankreich), Mission Europa – Netzwerk Karl Martell (Österreich). Ebenso anwesend waren Politiker der Lega Nord und des Vlaams Belang (Filip Dewinter).

Eröffnet wurde die Konferenz mit einem Kurzfilm über die brutalen und feigen Anschläge am 11. September 2001, welche die in New York lebende Fallaci dazu bewogen hatte, ihre Streitschriften niederzuschreiben und zu veröffentlichen. Untermalt wurde dieser Kurzfilm mit dem bewegenden Lied „Proud to be an American“:

Proud to be American
Music and Lyrics by Lee Greenwood

If tomorrow all the things were gone I’d worked for all my life,
And I had to start again with just my children and my wife.
I’d thank my lucky stars to be living here today,
‘Cause the flag still stands for freedom and they can’t take that away.
And I’m proud to be an American where at least I know I’m free.
And I won’t forget the men who died, who gave that right to me.
And I’d gladly stand up next to you and defend her still today.
‘Cause there ain’t no doubt I love this land God bless the U.S.A.
From the lakes of Minnesota, to the hills of Tennessee,
across the plains of Texas, from sea to shining sea,
From Detroit down to Houston and New York to LA,
Well, there’s pride in every American heart,
and it’s time to stand and say:
I’m proud to be an American where at least I know I’m free.
And I won’t forget the men who died, who gave that right to me.
And I’d gladly stand up next to you and defend her still today.
‘Cause there ain’t no doubt I love this land God bless the U.S.A

Der Text dieses Liedes sollte uns allen nahe gehen: Wir müssen aufstehen und unsere Länder, unsere Heimat verteidigen. Vor allem aber dürfen wir diejenigen nicht vergessen, die für die Verteidigung unserer Werte, unserer Freiheiten gestorben sind. Jene, die derzeit im Counterjihad und anderen ähnlichen Gruppierungen tätig sind, die ungerechtfertigterweise in das rechte Eck, ins Neonazi-Eck, ins rassistische Eck gestellt werden, tun genau das: Sie stehen auf und rufen zur Verteidigung der europäischen, jüdisch-christlichen Werte auf. Jene Werte, die Oriana Fallaci so treffend, so mahnend in ihrem Buch „Die Wut und der Stolz“ beschreibt:

Hinter unserer Kultur steht Homer, steht Sokrates, steht Phidias. Das antike Griechenland mit seinem Parthenon, seinen Skulpturen, seiner Dichtung, seiner Philosophie, seiner Entdeckung der Demokratie. Das antike Rom mit seiner Größe, seinem Gesetzesbegriff, seiner Literatur, seinen Palästen, seinen Amphitheatern, seinen Aquädukten, seinen Brücken, seinen Straßen. Dahinter steht ein Revolutionär, jener am Kreuz gestorbene Christus, der uns Liebe und Gerechtigkeit gelehrt hat (und wenn wir nichts gelernt haben, selber schuld). Dahinter steht auch eine Kirche, die uns die Inquisition beschert hat, wohl wahr, die uns gefoltert hat und tausendmal am Scheiterhaufen verbrannt hat, die uns jahrhundertelang gezwungen hat, in der Malerei und Bildhauerei nur Christusfiguren und Madonnen darzustellen, die beinahe Galileo Galilei getötet hätte. Aber diese Kirche hat auch einen großen Beitrag zur Geistesgeschichte geleistet. […] Und dahinter steht auch die Renaissance. Leonardo da Vinci, Michelangelo, Raffael. Die Musik von Bach, von Mozart, von Beethoven, Donizetti, Wagner, Rossini, Verdi und Company. Diese Musik, ohne die wir nicht leben können und die in der Kultur oder angeblichen Kultur der Söhne Allahs verboten ist. […] Und schließlich ist da die Wissenschaft. Eine Wissenschaft, die in wenigen Jahrhunderten schwindelerregende Entdeckungen gemacht und Wunder vollbracht hat, die des Zauberers Merlin würdig ist! Kopernikus, Galilei, Newton, Darwin, Pasteur, Einstein, diese Wohltäter der Menschheit waren ja keine Jünger Mohammeds. Oder irre ich mich? Der Motor, der Telegraf, die Elektrizität, das Radium, das Radio, das Telefon, das Fernsehen verdanken wir nicht den Mullahs oder Ayatollahs. Oder irre ich mich? Die Dampfschiffe, die Eisenbahn, das Auto, das Flugzeug, die Raumschiffe, mit denen wir zum Mond und zum Mars geflogen sind und bald wer weiß wohin noch fliegen werden, ebenso wenig. Oder irre ich mich? Die Herz-, Leber-, Lungentransplantationen, die Krebstherapien, die Entdeckung des Genoms, idem. Oder irre ich mich? Und wenn das alles zum Wegwerfen wäre, was ich allerdings nicht finde, sag mir: Was steht hinter der anderen Kultur, der Kultur der Bartträger in Rock und Turban, was findet man dort?

Dr. Giuseppe Losasso, ein plastischer Chirurg, eröffnete den Vormittag mit einem erschütternden Bericht über seine Arbeit mit der Rekonstruktion der Gesichter verbrannter und mit Säure überschütteten Frauen in Pakistan. Frauen in Pakistan, Bangladesh, Afghanistan sowie im südlichen Indien werden zur Bestrafung mit Säure verätzt und dadurch entstellt, wenn ihre Männer sich in ihrer Ehre verletzt fühlen. Um diesen Frauen zu helfen, wurde „Smile again“ ins Leben gerufen, um diesen Frauen wieder ein lebenswertes Leben und eine Zukunft zu ermöglichen. Mitglieder von „Smile again“ reisen nach Pakistan, um die Gesichter der Frauen mit Hilfe plastischer Chirurgie zu rekonstruieren und um ihr Trauma mit Hilfe von Psychiatern zu behandeln. Mittlerweile wurde in einem Krankenhaus in Lahore, Pakistan, eine Zweigstelle eröffnet, wo bis dato 47 Patientinnen ein neues Leben ermöglicht wurde. Weiters wird ab Oktober 2008 an einer eigenen Klinik gebaut, da Italien Pakistan einen Schuldenerlaß gewährt hat, jedoch mit der Auflage, dieses Geld für öffentliche Projekte und Infrastrukturverbesserungen zu verwenden.

Der Vortrag der Autorin dieser Zeilen bezog sich auf die weltweiten Einschränkungen der Rede- und Meinungsfreiheit, vor allem in Bezug auf Kritik an Religion und der EU. Der Fokus des Vortrages lag auf den Auswirkungen der Vorgaben der EU und der UNO auf Österreich und wie sich diese Auswirkungen konkret manifestieren. Omar Al-Rawi, SPÖ-Mitglied des Wiener Stadtrates und hochrangiges Mitglied der Islamischen Glaubensgemeinschaft, der Druck ausübt, um eine ihm nicht genehme, jedoch gemäßigte Islamkritikerin, nämlich Christine Schirrmacher, von einem Vortrag auszuladen, ohne jemals deren Werke gelesen zu haben. Der österreichische Integrationsfonds, der Stipendien an Asylanten vergibt, Deutschkurse organisiert, finanziert vom Steuerzahler, diese aber von der Glaubensgemeinschaft als „zuviel“ kritisiert werden.

Mario ScialojaEingeladen wurde auch ein Vertreter der italienischen Muslime, ein ehemaliger Botschafter Italiens in Saudi-Arabien, der dort zum Islam konvertierte. Mario Scialoja (Foto links) ist laut eigenen Angaben Ex-Präsident der Islamischen Weltliga. Wikipedia bietet folgende Informationen zur Weltliga:

Die Islamische Weltliga (englisch: Muslim World League) ist eine der wichtigsten islamischen Nichtregierungsorganisationen. Sie wurde 1962 von islamischen Gelehrten aus 22 Ländern in Mekka gegründet. Sie sieht sich als kulturelle und religiöse Vertretung der islamischen Völker.
Zur Islamischen Weltliga gehört die „Islamische Hilfsorganisation“, der „Islamische Rechtsrat“ sowie der „Rat für Moscheebauten“. Sie wird vom Königreich Saudi-Arabien finanziert; nach einer Schätzung mit ca. 90 Milliarden Dollar seit Mitte der 70er Jahre, nach Grundmann flossen in die internationalen Aktivitäten sogar 48 Milliarden Dollar 1975-1987 und 70 Milliarden Dollar 1988-2002. Der Generalsekretär muß Saudi-Araber sein, zur Zeit ist es Abdullah Al-Turki. Deshalb wird auch von einer regierungsgesteuerten Nichtregierungsorganisation (GONGO, Government-operated Non-governmental organization) gesprochen.

Laut der deutschen Zeitung Die Zeit versucht die islamische Weltliga mit Milliardenbeträgen, „andere Muslime mit dem wahren Islam zu erleuchten“. Die Zeit schreibt weiter „Über Organisationen wie die Islamische Weltliga finanziert die saudische Regierung weltweit Schulen und Moscheen, an denen der wahhabitische Islam gelehrt wird“.

Obwohl Scialoja sagte, er sei nicht von Saudi-Arabien finanziert, sollten seine Kommentare im Lichte seiner Zugehörigkeit zur Islamischen Weltliga gelesen werden. Er meinte gleich zu Beginn seines Vortrages, er sei nicht glücklich mit dem Begriff „Islamophobie“, da dieser Ausdruck den Islam als Ganzes verurteile, man müsse zwischen Islam als Religion und den – guten und schlechten – Taten der Gläubigen unterscheiden. Jede Religion hatte in der Vergangenheit ihre „schlechten Momente“. Der Islam duldet das Verhalten brutaler fundamentalistischen Gruppen in keiner Weise. Die wahre Botschaft des Islam ist die des Friedens. „Viele von Ihnen werden jetzt sagen, dass es bestimmte Verse im Koran gibt. Ich sage darauf, schauen Sie sich das Alte Testament an.“ Scialoja bezieht sich auf den historischen Kontext dieser Koranverse, „vergisst“ aber, dass eine historische Auslegung des Koran nicht gestattet ist, da dieser das unverfälschte Wort Allahs ist. Taqiyya in Reinform also. Scialoja beschuldigt die Massenmedien, dass die Verbitterung und Illusionslosigkeit, ja manchmal sogar der Hass und die Verzweiflung der Jugend in den islamischen Ländern so verbreitet ist, da diese nicht die gleichen Möglichkeiten wie ihre Alterskollegen im Westen haben. Und daher gibt es auch die Massenimmigration, die keine Gesetze keiner rechts (oder links) gerichteten Regierung dieser Welt stoppen könnte. Klingt fast wie eine Drohung.

Armando ManocchiaEiner der bewegendsten Momente dieser zweitägigen Konferenz war sicherlich der Besuch des Grabes von Oriana Fallaci. Armando Manocchia (Foto oben) legte im Beisein einiger Konferenzteilnehmer einen Kranz nieder, Bat Ye’or (Foto unten) und David Littman erinnerten an ihre vielen Gespräche mit Oriana Fallaci. Bat Ye’or berichtete Fallaci in regelmäßigen Abständen über ihre Recherchen zu Eurabia, über den Fortschritt der Islamisierung Europas mit Hilfe der EU. Fallaci wollte dies anfangs nicht glauben, machte jedoch ihre eigenen Recherchen und kam zum Schluss, dass Bat Ye’or recht hatte. Diese Erkenntnisse flossen auch in ihr zweites umstrittenes Buch „Die Kraft der Vernunft“. Bat Ye’or erzählte auch von Oriana Fallacis Verzweiflung, als ihr bewusst wurde, sie würde bald sterben. Es schien, als hätte, als wollte sie noch soviel sagen.

Bat Ye'OrEs liegt somit an uns, die wir der Gefahr bewusst sind, die Gedanken Orianas in die Welt zu tragen. Wenn wir uns nicht gegen die aufziehende Tyrannei aussprechen und wehren, wäre das unehrenhaft und moralisch falsch. Wir dürfen nie vergessen, dass Oriana Fallaci, die sich immer gegen den Faschismus ausgesprochen hatte, als Faschistin und Rassistin beschimpft wurde. So verkehrt ist die Welt mittlerweile geworden.

Zum Schluss noch drei Zitate von Oriana Fallaci:

„Der Islam ist ein Teich. Und der Teich ist ein stehendes Gewässer. Voll mit Wasser, das nie abfließt, sich nie bewegt, sich nie reinigt, nie zu fließendem Wasser wird, das bis ins Meer strömt.“ – aus: Die Kraft der Vernunft

„Doch es gibt Augenblicke im Leben, in denen Schweigen zur Schuld und Sprechen zur Notwendigkeit wird. Eine Bürgerpflicht, eine moralische Herausforderung, ein kategorischer Imperativ, dem man sich nicht entziehen kann.“ – aus: Die Wut und der Stolz

„Wir befinden uns im Krieg, wollen wir das endlich begreifen? Im Krieg weint man und stirbt man und damit basta.“ – Fallaci 2005, Focus Online

Weitere Infos zum Counterjihad-Treffen in englischer Spache auf Gates of Vienna:

» Filip Dewinter Wins Oriana Fallaci
» Recipients Of Oriana Fallaci Prize
» Report On Florence Conference
» Photos From Memorial To Oriana Fallaci
» Freedom Of Speech

(Gastbeitrag von ESW)




Dienstaufsichtsbeschwerde gegen M. Temme

Michael Temme, Einsatzleiter am 20.9.08 in KölnWer eine Dienstaufsichtsbeschwerde gegen Michael Temme (Foto), den verantwortlichen Gesamteinsatzleiter der Kölner Polizei für das Wochenende des Ausnahmezustands (Fotoalbum) einreichen will, kann sie sich jetzt hier herunterladen.




„Nazis und andere HETZER“


Noch entsetzt vom „moralischen Diktat der Straße“ und der weitgehenden staatlichen Tolerierung – wenn nicht Förderung – der „politischen Selbstjustiz“ und des „gesunden Volkszornes“, habe ich mich die ganze Zeit gefragt, wie man der Ideologie dieser „SA-reloaded“ näher kommt. (Gastbeitrag von Chevalier)

Dies ist im Vergleich zu damals etwas aufwendiger, da man den „Mein Kampf“ der Islamisierungsfreunde vergeblich sucht, wenn auch die über den Volksempfänger verbreiteten Verleumdungs- und Hetzkommentare durchaus schon eine deutliche Duftmarke hinterlassen. Fündig wurde ich nun doch noch, und ich möchte gar nicht weiter interpretieren oder polemisieren, sondern lasse die „Innere Kraft des Wortes“ aus den Zitaten für sich sprechen. Der geneigte Leser möge sich dann selbst eine Meinung machen, historisch interessierte Geister mögen die Exegese weiter treiben und Texte der 1000jährigen Herrschaft der Intoleranz heranziehen.

Hier als die Zitate:

„Nazis und andere HETZER“

„feierte genüsslich die Niederlagen der EURO-FASCHISTEN“

„Pressekonferenz der FASCHISTEN“

„die mit Angst erfüllten Anti-Islam-HETZER“

„KEIN Veranstaltungsraum, KEIN Bus, KEIN Hotelzimmer. Kölner JAGTEN gestern die Teilnehmer des ‚Anti-Islam-Kongresses‘ aus der Stadt.“

„3000 Linke und Autonome zogen am Abend lautstark aber FRIEDLICH vom Bahnhof durch die City.“

„Die Rechten sind die „LOSER“.“

„Ich bin kein politisch abstinenter Publizist und .. zusammen mit einem evangelischen Theologenfreund aus der „Solidarischen Kirche im Rheinland“ habe ich am Samstag an einer BLOCKADE …auf dem Köln-Deutzer Bahnhof teilgenommen. Ziel war es, die „Heranführung der RASSISTEN vom Flughafen“ her unmöglich zu machen.“

„…hätten sich POLIZISTEN mit bayrischem Wappen an der Uniform ausgesprochen AGGRESSIV und keineswegs „deeskalierend“ verhalten…“

„Das Problem der meist pauschal gehaltenen Medienberichte über „linksautonome Gewalt“ liegt zunächst in der MANGELNDEN DIFFERENZIERUNG.“

„SIE haben eine moralische Basis, und die können FASCHISTEN NIEMALS haben.“

„Oberbürgermeister SCHRAMMA…nannte die „Pro Köln“-Gäste eine „VERFAULTE CLIQUE des EUROFASCHISMUS“. “

„…der ANTIISLAMISCHE KULTURKAMPF …ist die erforderliche BEGLEITMUSIK für jene Weltmächte, die „islamische“ Länder MIT KRIEG ÜBERZIEHEN“

„Das antiislamische Politikkonzept ist daneben höchst nützlich bei der DURCHSETZUNG AUTORITÄRER GESELLSCHAFTSMODELLE“

„Der „ISLAMISTISCHE TERRORISMUS“ schließlich, ein PRODUKT GEWISSENLOSER WESTLICHER GEHEIMPOLITIK“

Nachdem ich dieses „beeindruckende Zeugnis von Realitätssinn und Demokratieverständnis“ auf mich wirken gelassen habe, muß ich doch meinem oben abgegeben Versprechen untreu werden, und zwei Assoziationen anfügen:

Da gab es mal einen, der sagte: „Ich wollte zur Wolga kommen, und zwar an einer bestimmten Stelle, an einer bestimmten Stadt. ZUFÄLLIGERWEISE trägt sie den Namen von Stalin selber. …“

Und ein wenig später sagte ein anderer: „NIEMAND hat die Absicht eine Mauer zu bauen.“

Auf diesem Niveau bewegen wir uns inzwischen.

Bitte beachten Sie zum Thema auch dieses kleine Theaterstück von Moishe Hundesohn.




Leserbrief an PI: Antisemiten in Köln

Sehr geehrte Redaktion, seit Jahren engagiere ich mich für das Verhältnis von Juden und Christen in Deutschland. Ich habe den Staat Israel bereits 22 mal besucht und bin auch vom ehemaligen MP Scharon eingeladen gewesen. In Oberlichtenau betreiben wir den projüdischen Bibelgarten (die JA berichtete darüber). Ich war entsetzt, dass vor dem Kölner Dom die von sämtlichen Massenmedien propagierte Gegendemo zum Anti-Islamisierungskongress am 19. und 20. September 2008, absolut proislamisch aber antijüdisch ausgerichtet war.

Im Anhang sind zwei Bilder, die ich selbst gemacht habe. Dieser zehn mal zehn Meter große Infostand war ein offizieller Bestandteil der Demo von Oberbürgermeister Schramma, DGB, Linke u.s.w. auf der Domplatte.

Seit 1990 bin ich selbständiger Reiseveranstalter und dadurch in allen biblischen und den islamischen Ländern durch eine große Vielzahl von Reisen zu Hause. Ich kenne kein islamisches Land, in dem Christen nicht unter Verfolgung leiden und bei Wechsel von der islamischen zur christlichen Religion mit dem Tode bedroht werden.

Dass gewählte Demokraten aus europäischen Ländern, welche über dieses Problem streiten wollten, von sämtlichen Politikern und Medien mit Begriffen beschimpft wurden, die in deutscher Vergangenheit nur die Verbrecher des NS-Systems im Munde führten und dadurch eine Pogromstimmung in Köln gegen diese Personen (ich habe das selbst gesehen wie z.B. eine Rentnersfrau von schwarz gekleideten Tätern geschlagen wurde) angeheizt wurde, ist einer deutschen Großstadt völlig unwürdig.

Ich wundere mich über das Schweigen vom ZdJ und der Jüdischen Allgemeinen zu diesen Entwicklungen??? Sie dürfen diese Bilder gern kostenfrei abdrucken Foto: Maik S. Förster www.bibelgarten.de

Mit freundlichen Grüßen
Maik S. Förster
Geschäftsführer

Anmerkung von PI: In einem Punkt müssen wir korrigieren: Der ZdJ hat nicht geschwiegen, sondern die Maßnahmen gegen den Anti-Islamisierungskongress in Köln ausdrücklich belobigt.




Bosnien: Moslems prügeln Homosexuelle

Zustände wie in Köln herrschten in dem mit EU-Unterstützung und Nato-Bomben unter Mitwirkung deutscher Grüner geschaffenen ersten islamischen Staat Europas: Bosnien. Damit dort einkehrt, was Muslime Frieden nennen, wird jeder, der nicht ins islamische Bild passt, vom kriminellen Mob zusammen geschlagen, während die Polizei Maulaffen feil hält. In Köln traf es die Moscheegegner, in Sarajewo die Homosexuellen.

Die Wiener Zeitung berichtet:

In der bosnischen Hauptstadt Sarajewo ist es vor einem dreitägigen Treffen von Homosexuellen zu schweren Krawallen gekommen. Mindestens acht Personen wurden verletzt. Die Proteste hatten radikale islamische Wahabiten-Gruppen organisiert, die sich vor der Akademie der Bildenden Künste versammelten, wo das „Erste Queer Festival“ begonnen hat. Mehrere Teilnehmer wurden trotz starken Polizeiaufgebotes beim Verlassen des Gebäudes verprügelt.

Leider hat Volker Beck gerade keine Zeit, die Menschenjagd in Bosnien zu verurteilen, da er noch um die Gegenleistung für die Kölner Menschenjagd bei den hiesigen Muslimen feilscht. Islamisierung hat aber auch Vorteile: Um ein passendes Foto zur Illustration dieses Beitrages zu finden, mussten wir nicht bis Bosnien fahren. Schon in Düsseldorf wurden wir fündig. Das ist praktisch.

(Spürnase: Peer)




Terroristen am Kölner Flughafen

Die von OB Türkenfritz Schramma fest versprochene „Einkölschung“ des Islam nimmt langsam Formen an. Islamkritiker werden durch die Straßen gehetzt, während die Polizei wegschaut. Junge Türken wollen nach irakischer Manier in einem Hinterhalt Polizisten als Geiseln nehmen, um sie später nach Moslemart zu schlachten. Und am Köln-Bonner Flughafen holt das MEK – offenbar in letzter Minute – zwei islamische Terroristen aus einem startbereiten Flugzeug.

Focus berichtet unter Berufung auf die BILD:

Eine Sprecherin des Landeskriminalamtes in Düsseldorf teilte mit, die beiden Verdächtigen seien um 6.55 Uhr aus einer Maschine der Fluggesellschaft KLM mit Ziel Amsterdam geholt worden. Sie stünden im Verdacht, sich am Dschihad beteiligen zu wollen. Nach Informationen der „Bild“-Zeitung soll es sich beiden Festgenommenen um einen 23-Jährigen aus Somalia und einen in Somalia geborenen 24-jährigen Deutschen handeln. In ihrer Wohnung habe die Polizei entsprechende Abschiedsbriefe gefunden. Die beiden Männer standen dem Bericht zufolge seit Monaten unter Beobachtung.

Die Meldung wirft einige Fragen auf: Wenn das SEK das Risiko eines Zugriffs in einem vollbesetzten Passagierflugzeug eingeht, waren die Herren, die das Wochenende damit verbrachten, Bürger zu schikanieren, die genau vor diesen Gefahren warnen, wohl etwas spät dran? Und was bewegte die Terroristen, für eine Reise von Köln nach Amsterdam einen Flug mit dem hohen Risiko der damit verbundenen Überprüfungen zu wählen? Mit dem Auto oder der Bahn ist man in drei Stunden am Ziel. Schneller geht es per Flieger auch nicht, und man hat keinerlei Kontrollen zu befürchten. Der Islam ist in Köln angekommen.




Heiliger Krieg im Kölner Kalifat

Nachdem OB Schrammas Antifasoldaten gemeinsam mit den Anständigen und der Polizei am Wochenende erfolgreich die Muslime der Stadt Köln vor den Andersdenkenden beschützt haben, erweisen die Kindersoldaten der Beschützen der Polizei jetzt ihre besondere Dankbarkeit. In Rondorf bei Köln lockten sie zwei Polizisten in einen Hinterhalt, um sie zu töten. Die Jugendlichen wollten nach eigenen Angaben „den Heiligen Krieg nach Köln tragen„.

Wie verblendet müssen diese Jugendlichen sein? Drei junge Männer (15/16/ 17) türkischer Herkunft haben in Rondorf zwei Polizisten in einen Hinterhalt gelockt, beschossen.

Am Donnerstag wurden die Täter dingfest gemacht. Ihr Motiv klingt unglaublich: „Wir wollten den Heiligen Krieg nach Köln holen“, sagte ein Jugendlicher nach EXPRESS-Informationen im Verhör aus.

Die Stimmung im Polizeipräsidium ist angespannt, es herrscht völlige Informationssperre. „Wir ermitteln wegen eines versuchten Tötungsdeliktes, mehr kann ich dazu nicht sagen“, so ein Sprecher der Staatsanwaltschaft.

Zwei der mutmaßlichen Täter wohnen selbst in Rondorf. Im Verhör fiel einer um: Der Angriff auf die Polizisten an dem Wäldchen an der Kurischen Straße sollte der Auftakt eines „Heiligen Krieges“ in Köln werden.

Wochen zuvor habe es einen Aufruf zum „Dschihad“ im Internet gegeben. Die Ermittler sehen darin den Anstoß für offenbar perspektivlose und verblendete Jugendliche, einen Gewaltakt zu begehen.

Demnach hatten die Täter zunächst vor, die per Notruf nach Rondorf gelockten Beamten mit ihren Gaspistolen und Waffen-Attrapen zu erschrecken. Dann wollten sie die Polizisten entwaffnen und als Geiseln nehmen.

Laut EXPRESS-Informationen sollten die Polizisten später getötet werden. Weitere Attentate sollten folgen. Allein das amateurhafte Vorgehen der Täter und die besonnene Reaktion der Polizisten verhinderten ein Blutbad.

Aber wenn Kinder „Heiliger Krieg“ sagen, hat das sowieso nichts mit dem Islam zu tun, der ja bekanntlich total friedlich und kooperativ ist und heftig beschützt werden muss.

Auf allen Ebenen prüfen die Ermittler, ob die Jugendlichen tatsächlich Kontakte zum Islamismus haben. „Möglicherweise wollen sich die Beschuldigten nur wichtig machen“, hieß es aus Polizeikreisen.

Wir vermuten das auch. Denn rechtgläubige fromme Männer und erst recht fromme Kinder machen sowas nicht.

(Allen Spürnasen vielen Dank)




Moschee olé: Rassist Cem Özdemir

Wer in Deutschland gegen eine Moschee ist, ist ein Nazi und Rassist und muss raus. Das wissen wir spätestens seit dem letzten Wochenende, und wer nicht hören wollte, musste fühlen. Aber selbst hochrangige Grünenpolitiker sind nicht immun gegen die schreckliche Pest. Sie werden besonders dann befallen, wenn das Allahu Akbar in der eigenen Eigentumswohnung zu hören ist. Wir begrüßen in unserem exklusiven Kreis Cem Özdemir, den künftigen Vorsitzenden der Grünen.

Die taz hats:

Auch Kreuzberg hat jetzt seinen Moscheestreit. Einen, wie könnte es anders sein, der besonderen Art: Auf der einen Seite steht die Selahaddin-Eyyubi-Moschee am Kottbusser Tor, die einzige kurdischsprachige der Stadt. Auf der anderen Seite die Bewohner des Hauses, unter ihnen Cem Özdemir, Europaabgeordneter und künftiger Bundesvorsitzender der Grünen.

Die Moschee ist im ersten Stock eines Wohnhauses untergebracht und baulich wie personell mit einem Café im Erdgeschoss verbunden. Früher wurden die Räume von linken türkischen und kurdischen Gruppen genutzt, vor 13 Jahren zog die Moschee ein. Sie gilt als PKK-nah. Im Oktober vorigen Jahres kam es hier zu Ausschreitungen, als ein türkisch-nationalistischer Mob das Café angriff.

Die Haus war war 1979 zunächst von Frauen, darunter vielen Einwanderinnen, besetzt worden. Später bekam man Mietverträge, vor vier Jahren wurden die Wohnungen an die Bewohner verkauft. Einige der einstigen Besetzer wohnen noch hier. Auch die später Hinzugekommenen gehören zur Kreuzberger Mischung aus türkisch/kurdischem und links-alternativem Milieu. Cem Özedemir, der Prominenteste unter ihnen, zog im letzten Jahr mit seiner Frau und seiner kleinen Tochter ein.

„Eine Moschee in einem Wohhaus ist unzumutbar“, sagt Özdemir. Die Wohnung sei nicht dafür geschaffen, dass dort regelmäßig hundert Leute verkehrten. Die Gebetsrufe seien im ganzen Haus zu hören, durch Freitagsgebete, Beerdigungszeremonien oder Korankurse sei das Haus ständig belagert, sagen andere Hausbewohner. Hinzu komme ein Sicherheitsproblem, meint Özdemir, nicht nur durch die PKK: „Jederzeit könnte ein türkischer Nationalist einen Brandsatz legen.“

„Der Konflikt geht schon lange“, ergänzt sein Nachbar Hasan Togrulca, selbst ein Kurde. Er führt ein weiteres Ärgernis an: Seine 18-jährige Tochter und andere Frauen seien von Besuchern der Moschee sexuell belästigt worden. Der Vereinsvorstand räume ein, nicht alle Besucher unter Kontrolle zu haben. „Die Leute von der Moschee haben uns immer wieder versichert, dass sie ausziehen“, berichtet er weiter. „Wir haben versucht, ihnen zu helfen, haben Makler kontaktiert, Ersatzobjekte gezeigt. Aber passiert ist nie etwas.“ Darum habe man schließlich gekündigt und Klage eingereicht. Die erste endete Mitte September vor dem Landgericht mit einem Vergleich. Demnach muss das Café bis Mitte März ausziehen. Der Prozess gegen die Moschee ist noch anhängig. Kurz vor dem Beschluss, erzählt Özdemir, habe ihm eine Frau zu verstehen gegeben, dass sie nun seine Ansprechpartner sei. „Für unsere Probleme mit der Moschee hat sie Verständnis geäußert. Aber sie hat auch gesagt: ,Egal, was ihr macht, das Café werden wir niemals verlassen.'“

Am Samstag verbreitete die Firat News Agency einen Bericht über den Streit. Titel: „Grün getarnte Kurdenfeindschaft“. Dem von der Zeitung Yeni Özgür Politika nachgedruckten Text folgten Einträge in PKK-nahen Internetforen: „Wer an eine Moschee pinkelt, wird bestraft“, heißt es in einem Eintrag. Özdemir, „von dem man nicht weiß, ob er Türke oder Jude ist“, sei eine „Marionette des türkischen Staates“, in einem anderen. „Wir haben Angst“, sagt Togrulca. „Nicht vor den Moschee-Leuten, aber vor Radikalen.“ Gefahr bestehe, so Özdemir, auch darin, „dass sich einzelne kurdische Jugendlich dazu berufen fühlen könnten, die vermeintlichen Kurdenfeinde zu bestrafen“.

„Aber“, fährt er fort, „spätestens der Mord an Hatun Sürücü sollte jedem deutlich gemacht haben, dass jedes Appeasement vor patriarchalen, nationalistischen oder islamistischen Orgsanisationen unangebracht ist.“ Das widerspreche nicht seinem Engagement für Moscheebauten. „Ich bin sehr wohl für Moscheen“, sagt er. „Aber sie sollen raus aus den Hinterhöfen und Wohnungen und ans Licht der Öffentlichkeit. Und ich habe ein Problem mit Moscheen, die von Extremisten gleich welcher Couleur beeinflusst werden.“

Von Drohungen weiß Ismail Parmaksiz vom „Bündnis der Kurden und kurdischen Vereine“ nichts. Das sei eine Kampagne von Özdemir, das Gotteshaus habe nichts mit der PKK zu tun, sagte er gestern bei einem Pressegespräch im Café. An dessen Wand: ein Bild von Öcalan.

Özdemir, der in diesen Dingen noch unerfahren ist, empfehlen wir dringend, sich mit den Heinersdorfer Bürgern in Verbindung zu setzen, die seit langem eine ähnlichen Kampf führen. Aber da wir in diesem Fall neutral sind, auch ein Rat an die in ihrer Religionsfreiheit bedrängten Kurden: In Köln haut man Typen, die gegen die Moschee hetzen, vor die Fresse und spült sie im Klo runter. Wir werden gerne über die weitere Entwicklung berichten.

(Vielen Dank den zahlreichen Spürnasen!)




Bankenkrise das Werk des Raubtierkapitalismus?

US-WallstreetAuf dem linksgerichteten Fernsehsender MSNBC versuchte diese Woche Jonathan Alter, John McCain mit der aktuellen Finanzkrise in Verbindung zu bringen, indem er sagte: „Wenn Sie bedenken, dass John McCain im Mittelpunkt des ‚Keating Five‘-Skandals stand (Korruptionsaffäre Ende der 90er Jahre) … kommt er wirklich billig davon, wenn man sich vor Augen führt, dass er inmitten eines der größten Finanzskandale stand, die dieses Land je gesehen hat.“

(Von Ann Coulter, Human Events, Übersetzung: Sascha)

John McCain war im Mittelpunkt des Keating Five Falles, stimmt – das heißt, er wurde freigesprochen. Ein Jurist vom Ehrengericht des Senats verlangte, dass die Ermittlungen gegen McCain vollständig eingestellt würden, wie die NY Times berichtete: „Senator McCain war der einzige Republikaner, der in die Affaire hineingezogen wurde, und Demokraten im Untersuchungsausschuss verhinderten mit allen Mitteln, dass man ihn gehen lässt.“

John McCain war also nicht nur Geisel des Vietcong, sondern auch Geisel der Demokraten.

Alter konnte das natürlich nicht wissen: Wie üblich bezog er seine Informationen direkt aus den Kausfiles (linksgerichteter, satirischer Blog). Die Idee stammte von seiner Mutter, die am Vortag gemailt hatte: „Es ist Zeit, die Keating Five Sache aufzubringen. Mal sehen wie McCain den Skandal wieder wegerklären kann.“

Der Jurist, der die Untersuchung gegen McCain leitete, hatte den Skandal bereits wegerklärt, mehrfach. Es war kein anderer als der Staranwalt Robert Bennett, vor allem dafür bekannt, einen gewissen notgeilen Präsidenten vor einigen Jahren verteidigt zu haben.

Im Februar diesen Jahres sagte Bennet bei „Hannity und Colmes“ auf Fox News, zum achtmilliardsten Mal:

„Ich sage vorab, dass ich ein Mitglied der Demokraten bin. Ich bin also nicht auf John McCains Seite. Aber ich habe John McCain ein Jahr lang untersucht, mindestens, und ich war Special Counsel beim Ehrengericht des Senats im Fall Keating Five…. wenn es eines gibt, worüber ich absolut sicher bin, dann, dass John McCain ein ehrlicher Mann ist. Ich verlangte beim Ehrengericht, dass der Fall gegen McCain fallengelassen wird, weil es keine Beweise gegen ihn gibt.“

Was Alter anbetrifft. Es ist schon arm, wenn man ständig von Kausfiles klauen muss. Jetzt auch noch Kausfiles Mutter.

Selbst wenn McCain mit den Keating Five zu tun gehabt hätte – was nicht der Fall ist – hätte das immer noch absolut gar nichts mit der Krise schlecht abgesicherter Hypothekenkredite zu tun, die gerade die Finanzmärkte erschüttern. Ursache der Krise war Political Correctness, die den Hypothekenbanken während der Amtszeit von Clinton aufgezwungen wurde.

Bevor die „positive Diskriminierungspolitik“ der Democrats bei der Vergabe von Krediten zur Blamage wurden, berichtete die Los Angeles Times 1992, dass die demokratische Mehrheit im Kongress „angeordnet hat, dass Fannie und Freddie (die zwei großen öffentlichen Hypothekenbanken) mehr Kredite von Schuldnern mittel-niedriger und niedriger Einkommensgruppen aufkaufen sollten. Mit dieser Vorgabe ist besonders Fannie Mae aggressiv und kreativ daran gegangen, den Minderheiten Kapital zu verschaffen.“

Unter Clinton setzte die gesamte Bundesregierung die Banken unter massiven Druck, mehr Kredite an Arme und Minderheiten zu vergeben. Clintons Minister für Wohnraum und Städteplanung, Andrew Cuomo, leitete ein Ermittlungsverfahren gegen Fannie Mae wegen Diskriminierung und Rassismus ein und schlug vor, dass 50 Prozent des Portfolios von Fannie Mae und Freddie Mac aus Krediten für Angehörige niedriger Einkommensklassen bestehen müssten.

Statt sich mit altmodischen Kriterien wie der Möglichkeit einer Anzahlung oder der Kreditwürdigkeit zu beschäftigen, wurden Banken dazu aufgefordert, nicht-traditionelle Maßnahmen der Kreditwürdigkeit zu ergreifen, wie z.B. die Fähigkeit gut boxen zu können oder eine verheiratete Tochter namens Aysche zu haben.

Die Clinton-Verwaltung drohte mit Klagen, wenn Banken Sozialhilfe und Arbeitslosengeld nicht als gültiges Einkommen einstuften wenn es um die Vergabe von Krediten ging. Das ist kein Witz, sondern eine Tatsache.

Als die Democrats sowohl Exekutive als auch Legislative kontrollierten, wurde der Political Correctness der Vorzug gegenüber seriösen Geschäftspraktiken gegeben.

1999 gaben die Linken groß damit an „positive Diskriminierung“ auf den Finanzsektor ausgeweitet zu haben. Los Angeles Times-Reporter Ron Brownstein bejubelte das Clinton-Kabinett für seine Affirmative Action-Richtlinien bei der Kreditvergabe, indem er sie als eine der „geheimen Erfolgsstories“ der Clinton-Administration bezeichnete und darauf hinwies, dass der Anteil schwarzer und lateinamerikanischer Hausbesitzer Rekordhöhen erreicht hat.

Währenddessen riefen Betriebswirte von allen Dächern, dass die Democrats Hypothekenbanken zwingen, Kredite zu vergeben, die im Fall einer Beruhigung auf den Immobilienmarkt nicht die nötige Bonität hätten, weil bankrotte Kreditnehmer dann nicht genug durch den Verkauf der Häuser erzielen könnten, um ihre Schulden abzubezahlen.

Zehn Jahre später zerplatzte die Immobilien-Euphorie und, wie vorhergesehen, ließen sich die Wohlfartsmarken-Kredite nicht eintreiben. Die Democrats haben eine positive Diskriminierungs–Zeitbombe in die Welt gesetzt und jetzt geht sie hoch.

Im ersten Amtsjahr von Präsident Bush warnte der Wirtschaftsweise N Gregory Mankiw vor den unkalkulierbaren Risiken, die die Kombination staatlicher Unterstützung für Fannie Mae und Freddie Mac sowie Krediten an nicht solvente Schuldner für das gesamte Finanzsystem mit sich brachte.

Der Abgeordnete Barney Frank empörte sich über Mankiw, diesem sei die Wohnungsnot offenbar egal. Wie konnte er es wagen, sich gegen Kamikaze-Kredite an Leute zu äußern, die sie nicht zurückzahlen können! Die New York Times berichtete, dass Fannie Mae und Freddie Mac „unter schwerem Beschuss der Republikaner stünden“, aber dass sie „wichtige politische Verbündete“ bei den Democrats hätten.

Jetzt müssen normale Mittelständler die zwei Wählergruppen der Democrats aus dem Dreck ziehen: Wall Street Banker und Sozialhilfeempfänger.

Political Correctness hat schon das Bildungswesen, den Sport, die Wissenschaft und die Unterhaltungsindustrie zerstört. Aber es brauchte einen demokratischen Präsidenten mit einem demokratischen Kongress, damit Political Correctness auch noch die Banken zerstören würde.