Des Kaisers neue Kleider in Köln

Türkenfritz SchrammaUm Kritik an ihren „Fertigkeiten“ zu verhindern, redeten die betrügerischen Schneider des Kaisers diesem ein, die von ihnen gewobenen Kleider seien nicht gewöhnlich und könnten nur von Personen gesehen werden, die ihres Amtes würdig und nicht dumm seien. Aus Eitelkeit und innerer Unsicherheit erwähnt dieser nicht, dass er die Kleider nicht sehen kann und auch die Menschen, denen er seine neuen Gewänder präsentiert, geben Begeisterung über die scheinbar schönen Stoffe vor.

Nun sind diese „Schneider“ wieder am Werk. Dieses mal ist ihr Mantra: Islam ist/heißt Frieden. Wer aber an der Friedfertigkeit des Islam zweifelt, der ist dumm, Rassist, Ausländerfeind, islamophob und – natürlich – Nazi. Selbstverständlich ist er seines öffentlichen Amtes, so er eines haben sollte, auch nicht würdig. Wer sich gegen diese Diffamierung wehrt, wird entgegen gehalten, es gehöre zur Masche von „Rechtsradikalen“, sich zu Opfern zu stilisieren.

Wenn aber einige, die sich nicht um ihr Amt fürchten und die den Mut aufbringen, die absehbare Diffamierung als Rassisten, Ausländerfeind und Nazi über sich ergehen zu lassen, sich weigern, Begeisterung über die schönen „Islam-ist-Friede-Stoffe“ zu äußern, werden sie niedergeschrien. Man will nicht hören, dass es mit der Friedfertigkeit des Islams nicht so gut bestellt sein dürfte, wenn dieser Nichtmuslime – oder sagen wir doch besser – Ungläubige als Affen und Schweine bezeichnet, sie als minderwertiger als das Vieh betrachtet und ein Muslim diese sich nicht zu Freunden nehmen darf und der Muslim gehalten ist, von Ungläubigen Steuer einzutreiben, die Muslime nicht zu entrichten haben, in das Herz der Ungläubigen Terror zu tragen usw. Soweit überhaupt auf diese und weiterführende Kritik eingegangen wird, wird auf friedfertige Passagen des Korans verwiesen. Gerne wird dabei (wohl vielfach aus Unkenntnis) aber verschwiegen, dass der Koran in seinen „liberaleren“ Bestandteilen aus einer Zeit stammt, als sich Mohammed so um Anhängerschaft bemühte und diese Liberalität einer totalitäre Ideologie gewichen ist, nachdem der Islam bzw. Mohammed die Oberhand gewonnen hatte.

So wird gerne angeführt, im Islam gebe es in Fragen des Glaubens keinen Zwang (2. Sure 256. Vers), was immer wieder als „Beleg“ für die Friedfertigkeit des Islams herangezogen wird. Wenn aber Professor Muhammad Sven Kalisch als gläubiger Muslim und Islamwissenschaftler die Frage aufzuwerfen wagt, ob der Prophet Mohammed tatsächlich eine historische Figur sei, lassen „konservative“ Muslime seinen ersten Vornamen Muhammed aus. Herr Professor Kalisch sieht dies als klare Botschaft, dass er nicht mehr als Muslim und somit als Apostat gesehen wird. Und der Apostat verdient nach islamischen Recht den Tod (auch wenn „Der Spiegel“ in Heft Nr. 39/2009 diese Sichtweise auf „Konservative“ beschränkt, was es aber wohl kaum besser macht, denn „conservare“ heißt nun einmal „erhalten, bewahren“!).

Da es aber keinen Zwang im Glauben gibt, steht es Herrn Professor Kalisch „frei“, von seiner Sicht auf seine von Zwang befreite Religion abzurücken oder völlig „ungezwungen“ die Gefahr für Leib und Leben hinzunehmen. Dass er das Verhalten von „konservativen“ Muslimen als – so Kalisch – „kaum verhüllte Drohung“ empfindet, ist wohl der islamophoben Einstellung geschuldet. Diese islamophobe Einstellung des Islamwissenschaftlers wird offenbar von der Polizei geteilt, die davon ausgeht, dass Herrn Professor Kalischs Leben in Gefahr ist. Beide müssen sich irren, denn im Islam – wer wüsste das nicht – gibt es keinen Zwang und vor allem heißt Islam Frieden.

Es gibt viele Beispiele, die zur Kritik am Islam berechtigen. Von der Unfreiheit in dieser Parallel- oder Gegengesellschaft hier in Europa und in muslimischen Ländern selbst angefangen bis zu dem Fakt, dass die islamischen Länder als wissenschaftlich, gesellschaftspolitisch und wirtschaftlich – die Öleinkommen in Abzug gebracht – vollkommen rückständig sind, was auch auf das geistige und gesellschaftliche Gefängnis Islam zurückzuführen sein dürfte.

Doch dies alles und auch die Inhalte des Islam – so man diese überhaupt wahrzunehmen bereit ist – werden durch politisch Korrekte nicht kritisch hinterfragt. Wer es wagt, Fragen zu stellen oder gar – Allah bewahre – Kritik etwa an der Einflussnahme einer durch den türkischen Staat kontrollierten „konservativen“ Muslim-Organisation wie der DITIB im Rahmen von Moscheebauten in Deutschland zu stellen, wird neben den Gefahren für Leib und Leben auch in Kauf nehmen müssen, sozial geächtet zu werden.

Das fällt beim politischen Führungspersonal von „Pro Köln“ besonders leicht, da man diesem gerne den zweifelhaften politischen Werdegang vorhalten kann. Zudem wird dem Rechtsanwalt, der dieser Bürgerbewegung vorsteht, vorgehalten, dass dieser Neonazis verteidigt(e). Dies zeigt allerdings nur auf, dass es nicht um die Kritik in der Sache geht, sondern um Diskreditierung der Personen und diese Diskreditierung somit plump auf die Kritik an sich ausgeweitet wird, was durch die Tatsache unterstrichen wird, dass man die nicht weniger zweifelhaften politischen Werdegänge so mancher Protagonisten auf der „Gegenseite“ gerne ausblendet. Auch wird diesen gegenüber die Verteidigung von Terroristen nicht als Beleg für ihre verfassungsfeindliche Haltung vorgehalten (was auch unsachlich wäre, wie es dies bei „Pro Köln“ ebenfalls ist). Das geschieht noch nicht einmal dann, wenn diese Verteidigung so weit ging, dass man mit diesen Terroristen unter dem Deckmantel des Anwalts und damit als Organ der Rechtspflege gemeinsame Sache machte und deshalb rechtskräftig verurteilt wurde (was wiederum sehr wohl ein Nachweis der Verfassungsfeindlichkeit ist). Man mag auch keinen Bruch in seiner Logik festzustellen, wenn man „Pro Köln“ die Beobachtung durch den Verfassungsschutz vorwirft, um dann an der Seite der ebenfalls unter Beobachtung stehenden Partei „Die Linke“ gegen „Pro Köln“ zu demonstrieren. Aber auch dem Rechtsradikalismus vollkommen Unverdächtige, werden – obwohl selbst mit „Migrationshintergrund“ – als Rassisten diffamiert, wenn sie Kritik am Islam zu äußern wagen.

Doch wer andere (Ansichten) diffamiert, niederschreit, indem er eine Demonstration verhindert oder diese so zu beschallen versucht, dass die Reden nicht mehr wahrgenommen werden können, nicht auf die Argumente von Islamkritikern eingeht, sich in Ausgrenzung übt, mit zweierlei Maß misst, der zeigt, dass er ohne Argumente dasteht oder ihnen – so er denn über solche verfügt – keine Überzeugungskraft zutraut. Wer aber nicht über Inhalte diskutieren will, sondern Kritiker und damit die Kritik als solches verächtlich macht, ist nackt. Nackt wie der eitle und innerlich unsichere Kaiser.

(Gastbeitrag von Hans Stein)




Schäuble: Islam und Demokratie sind vereinbar

Offenbar beflügelt von den „Ergebnissen“ einer neuen Studie will Bundesinnenminister Schäuble den Moslems zu einer Gleichstellung mit den Kirchen verhelfen. Für den Initiator der Dialogshow „Islamkonferenz“ ist das eine rein organisatorische Frage, denn Islam und Demokratie sind selbstverständlich miteinander vereinbar.

Man kann dies unschwer in jedem islamischen Land der Erde erkennen.

Man könne nicht sagen, dass der Islam nicht mit Demokratie vereinbar sei. Auch Protestanten und Katholiken hätten einen langen Lernprozess durchgemacht, bis sie dazu gefunden hätten, dass Glaube, Demokratie und die universalen Menschenrechte zusammenpassten. Er denke nicht, dass es sich beim Islam auch um einen Prozess über Jahrhunderte handeln werden, sagte Schäuble. Aber ein paar Jahre werde es schon dauern.

Man wird wohl kaum allen Menschen islamischen Glaubens die Fähigkeit zur Demokratie absprechen, wenn man darauf hinweist, dass gerade Leute wie Schäuble entscheidend dazu beitragen, eben diese Fähigkeit nicht zu befördern Denn zu Gesprächspartnern im Dialog werden die Vertreter der Moslemorganisationen ausgewählt, die in keiner Weise demokratisch legitimiert sind, nur einen Bruchteil der Muslime in Deutschland vertreten und sich besonders durch orthodoxe Positionen auszeichnen. Auf die Weise wird Schäuble wohl mehr als ein paar Jahre brauchen …

(Spürnase: Armin R.)




Terror in der Idylle

Terror entsteht aus Armut und Perspektivlosigkeit, behauptet die soziologische Pseudowissenschaft entgegen aller Empirie. Das einfach gestrickte Muster mag noch teilweise auf die gewöhnliche Migrantengewalt auf unseren Straßen passen. Aber wo die Gewalt zum Terror eskaliert, sind es nie die Underdogs, sondern meist die gebildeten und wohlhabenden Muslime. Die, die in der Lage sind, den Auftrag des Koran zu verstehen.

Wer den Ausführungen weltfremder Sozial“wissenschaftler“ glaubt, hätte reichlich Ortsteile in Köln zur Auswahl, wo das Entstehen einer Terrorzelle wahrscheinlich wäre. Ein Viertel wäre sicher nicht auf der Liste: Der dörfliche Vorort Rondorf im äußersten Südwesten.

Man sieht dem Örtchen mit den liebevoll hergerichteten kleinen Bauernhäuschen an, dass hier ein gutbürgerlicher Mittelstand Wohnung bezogen hat. Man kennt sich und das Verhältnis der Einheimischen zu Zugezogenen ist noch im Gleichgewicht. Türkische Familien, die hier wohnen, sind integriert und haben es, anders als in den Gettos der nahen Stadt, zu etwas gebracht. Hier gibt es weder Fremdenfeindlichkeit einheimischer Unterschichtler noch Bandenkriege von Migranten. Und doch entfaltet das Gift des Islam seine Wirkung. Der Überfall auf zwei Polizeibeamte, das kommt jetzt stückchenweise ans Licht, war alles andere als ein dummer Streich. Die Täter gingen zur Schule, einer hatte eine Lehrstelle. Und doch wollten sie uns töten.

Der Spiegel berichtet:

War es der Auftakt zu einer Reihe von Terroranschlägen auf US-Einrichtungen in Deutschland? Der Leiter der Staatsschutzabteilung der Kölner Polizei, Josef Rainer Wolf, sagte am Freitag, die inzwischen wegen versuchten Mordes verhafteten 15, 16 und 17 Jahre alten türkischstämmigen Jugendlichen hätten durch den Angriff auf zwei Polizeibeamte in den Besitz von Waffen kommen wollen. Mit ihnen hätten sie amerikanische Einrichtungen angreifen wollen, hieß es.

Die Jugendlichen hatten am Dienstagabend versucht, eine 26-jährige Polizistin und einen 38-jährigen Polizist mit einem fingierten telefonischen Hilferuf in einen Hinterhalt zu locken. Als die wegen einer angeblich hilflosen Person alarmierten Polizisten am Einsatzort ankamen, wurden sie von drei maskierten Jugendlichen bedroht und beschossen – allerdings nur mit Schreckschusspistolen.

Den Beamten gelang es, die jugendlichen Angreifer mit Warnschüssen in die Flucht zu schlagen. Erst während der Ermittlungen kam heraus, dass die drei jungen Männer nicht mit scharfer Munition, sondern lediglich mit Schreckschusswaffen und funktionsuntüchtigen Übungshandgranaten bewaffnet waren. Die Polizei schloss jedoch nicht aus, dass die jungen Leute die Polizisten möglicherweise mit Messern töten wollten.

Der Chef der Staatschutzabteilung betonte, die drei Jugendlichen seien bisher nicht durch Verbindungen zur Terrorszene oder durch kriminelles Verhalten aufgefallen. Sie hätten regelmäßig die Schule besucht. Einer von ihnen habe bereits eine Lehrstelle gehabt, die er demnächst antreten sollte.

Wahrscheinlich seien sie durch das Internet und die dort verfügbare islamistischen Hasspredigten auf die Idee gekommen, Märtyrer werden zu wollen, meinte Wolf. In den Elternhäusern seien keine islamistischen Tendenzen erkennbar. Sie seien eher westeuropäisch orientiert.

Inwieweit die Idee, Waffen bei der Polizei zu erbeuten von einem gleichartigen Versuch der roten Antifa-SA in Köln am letzten Wochenende inspiriert war, wird nicht gefragt. Derweil sucht die Polizei weiterhin nach den zwei aus muslimischen Trainingslagern zurückkehrenden Terroristen. Es gilt als denkbar, dass diese entschlossen sind, Anschläge auszuführen, die Komplizen in Deutschland bereits weitgehend vorbereitet haben. Bislang scheint es, als hätten die viel belächelten Geheimdienste der USA einen besseren Überblick über das Geschehen in Deutschland als die eigenen hochnäsigen Behörden. Von den Amerikanern stammt nämlich die Information, dass die beiden dringend gesuchten inzwischen über die grüne Grenze ins Land gekommen sind.

(Spürnase: Sabine)




Ein Grundgesetz für Schramma

Fritz Schramma mit Stefan Herre (PI-Gründer)Zur Vergrößerung aufs Bild klicken.

Köln einmal umrunden und die Natur genießen, das ist das Motto eines neuen Rundwanderweges, der heute vom Kölner Oberbürgermeister Fritz Schramma eingeweiht wurde. Schön gedacht, aber mit der Ruhe zum ungestörten Genuss für Türkenfritz dürfte es auf absehbare Zeit nichts werden. Denn überall begegnen einem jetzt die Bürger mit ihrem blöden Grundgesetz. Während der heutigen Feier war es PI-Gründer Stefan Herre, der dem verdutzten Lateinlehrer zur Aufbesserung der staatsbürgerlichen Kenntnisse das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland samt eines PI-Aufklebers überreichte.

Mit besonderem Hinweis auf die Artikel 5 und 20 und mit besten Grüßen im Namen aller PI-Leser. Der Lateiner wird nun mit Staunen erfahren, dass sich seit den Zeiten der alten Römer einiges getan hat. So gibt es mittlerweile das Bürgerrecht der Versammlungsfreiheit und der Meinungsfreiheit. Und dann gibt es noch den Tatbestand des Verfassungshochverrats. So nennt es das Strafgesetz, wenn ein Vertreter der Obrigkeit es unternimmt, Grundrechte der Bürger zeitweise außer Kraft zu setzen. Und dafür verspricht es dem Täter lebenslange Freiheitsstrafe. Aber das wird der Türkenfritz erst beim nächsten Mal erfahren. Das wird erst eine Überraschung!

(Foto: Hilde Luchtenberg)




Köln: „Faschistenschwein mit Kippa“ verprügelt

Der englischsprachige Blog Gates of Vienna veröffentlicht den erschütternden Bericht eines jüdischen Köln-Besuchers vom vergangenen Wochenende. Nachdem er bereits seit dem Donnerstag den Aufmarsch der kriminellen Linksfaschisten als Tourist beobachtet hatte und am Freitag Zeuge der Menschenhatz auf seinen Freund Michael Kucherov wurde (PI berichtete) geriet Aviel, mit Kippa auf dem Kopf deutlich als jüdischer Bürger zu erkennen, am Samstag selbst in die Fänge der roten SA. Wieder einmal schauten deutsche Polizisten grinsend zu, wie ein Jude vom hasserfüllten Mob zusammengeschlagen wurde.

Hier der Ausschnitt aus Aviels langem Bericht, der die Ereignisse an der Straßensperre der Antifa beschreibt:

(…) Die Polizei begann Absperrungen auf allen Wegen zu errichten, die zum Heumarkt führten und hinderte auf diese Weise JEDEN, auch diejenigen, die die Konferenz besuchen wollten daran, den Platz zu erreichen. Hier wird es interessant. Die Antifa errichtete ihre eigenen Barrikaden, Menschenketten, wenn man so will, direkt vor jeder der Polizeiabsperrungen. Die Polizei schien damit hoch zufrieden zu sein. Sie schienen auch einverstanden mit dem Umstand zu sein, dass sie im Falle eines Zusammenstoßes zwischen Bürgern und der Antifa niemals in akzeptabler Zeit zur Stelle sein könnten um einzugreifen. Generell erschien es so, als ob sie recht glücklich waren, die Antifa die Straßen und Zugänge zum Heumarkt kontrollieren zu lassen. Natürlich würde dies sicherstellen, dass die Obrigkeit berichten könnte, dass niemand gekommen sei um die „Nazis“ zu unterstützen.

Ich selbst stieß in einer Einbahnstraße auf eine solche Blockade als ich auf dem Weg war, die Konferenz zu besuchen. Ich ging auf die Antifa zu und verlangte, durchgelassen zu werden. Ich trug meine Kippa und war klar als Jude zu erkennen, trotzdem brüllten sie mich an: „Nazis raus!“. Einer zeigte mir seinen Hintern und eine junge Frau spuckte mich an und nannte mich ein „Faschistenschwein“. Da reichte es mir, ich senkte meinen Kopf und versuchte die Blockade zu durchbrechen. Ich wurde mehrmals gegen den Kopf geschlagen und zu Boden gestoßen, wo ich im Blickfeld der Polizei, die nichts unternahm, weiter geschlagen und mit Fußtritten mit Stahlkappenstiefeln bearbeitet wurde. Ich griff den Stiefel eines Angreifers und zog ihn auf den Boden. Trotz der Schläge, die ich erhielt, gelang es mir, dem Bastard ebenso viel oder mehr zu geben, wie ich selbst einstecken musste. Unglücklicherweise, und ich sage unglücklicherweise, weil er nur ein Kind Anfang zwanzig war, habe ich diesen einen ernsthaft verletzt. Erst da hörte ich die Polizei rufen und Pfiffe. Sie hörten auf mich zu treten und ich stand auf und humpelte davon. Erst später stellte ich fest, dass ich eine gebrochene Rippe hatte.

Die Antifablockaden gingen weiter und ich wurde Zeuge, wie mehrere andere Personen von diesen Schlägern unter den Augen der Polizei zusammen geschlagen wurden. Eingeschlossen das brutale Zusammenschlagen eines weißhaarigen Mannes, gut über sechzig. Ich hörte auch von einer älteren Frau, die angegriffen wurde, aber das habe ich nicht selber gesehen. Kurzum, dank Antifa und Polizei war niemand in der Lage, die Konferenz zu erreichen. Ich selbst schaffte es nicht, und einige meiner Freunde auch nur, weil sie bereits um sieben Uhr morgens auf den Platz gegangen waren. Gegen ein Uhr ruhte ich mich aus und pflegte meine Wunden bei einem Kölsch in einer Gaststätte, als ich Freudenschreie hörte. Ich nehme an, das war der Augenblick, als bekannt wurde, dass die Konferenz offiziell verboten wurde. (…)

Wir empfehlen unseren Lesern, Aviels sehr ausführlichen Bericht über das gesamte Wochenende in Köln bei Gates of Vienna nachzulesen. Die Illusion, dass Juden in Deutschland vor Gewalttätigkeiten des „antifaschistischen“ Mobs sicher seien, wird nach Köln wohl nur noch in höchsten Kreisen jüdischer Verbandsfunktionäre gepflegt werden können. Einfache jüdische Bürger, die keinen besonderen Polizeischutz genießen, erfahren schon lange wieder den täglichen Antisemitismus, gepflegt von linken Hetzern und muslimischen Predigern.

(Spürnase: Rüdiger W., Foto: Aviel)




„… dass Coca Cola Schnaps enthält“

„Man kann den Menschen nicht in den Kopf gucken,“ wusste schon meine Oma. Wer nicht so pfiffig ist, verlässt sich darauf, einfach zu fragen und hofft, eine ehrliche Antwort zu bekommen. Das kann manchmal sogar klappen. Wenn der Befragte von der Beantwortung weder Vor- noch Nachteile erwartet, wird er ehrlich antworten. Etwa, wie er das neueste Modell von Volkswagen findet. Aber wird der Renaultverkäufer seinem Kunden in dieser Frage auch ehrlich antworten?

Die Bertelsmannstiftung wollte wissen, wie es die Muslime mit der Toleranz halten. Nun gibt es dazu eine Menge empirisches Material aus Vergangenheit und Gegenwart und insbesondere aus Ländern, wo Muslime ganz gemäß ihren Glaubensvorstellungen die gesellschaftlichen Normen und Gesetze bestimmen können, weil sie die Mehrheit bilden. Aber die Bertelsmannstiftung wollte schlauer sein, und fragte deswegen „Muslime“ in Deutschland. Wobei schon unklar ist, nach welchen Kriterien die Zielgruppe bestimmt wurde. Manche Ergebnisse zeigen, dass auch Menschen befragt wurden, deren Überzeugung vom Islam eher schwach bis nicht vorhanden ist. Diese sind dann wohl eher irrtümlich mitgerechnet worden. Im Blog der Zeit, wo Jörg Lau sich freut, dass er schon immer die Toleranz der Muslime gefühlt habe, bringt es ein Leser auf den Punkt:

“Die Wissenschaft hat festgestellt,
dass Coca Cola Schnaps enthält …”
sangen wir vor fünfzig Jahren und lachten.
Lachten, weil uns jeder Schluck Cola das Gegenteil bewies.
So ähnlich ist es mit dieser Studie.

Im Dezember vergangenen Jahres stellte eine von Innenminister Schäuble in Auftrag gegebene Studie eine zunehmende Hinwendung gerade jüngerer Moslems zur Religion fest, die mit Radikalisierung und Gewaltbereitschaft einhergeht.

Die Studie ordne 40 Prozent der Muslime als fundamental orientiert ein, schrieb das Blatt. Sie hätten klare religiöse Orientierungsmuster und Moralvorstellungen. Eine kleine Gruppe von sechs Prozent werde als «gewaltaffin» eingestuft. Immerhin 14 Prozent der Befragten, von denen knapp 40 Prozent einen deutschen Pass hatten, stünden mit der Rechtsstaatlichkeit auf Kriegsfuß und zeigten eine problematische Distanz zur Demokratie. Zwölf Prozent der Muslime in Deutschland identifizierten sich mit einer stark religiös-moralischen Kritik an westlichen Gesellschaften, kombiniert mit der Befürwortung von Körperstrafen bis hin zur Todesstrafe. Minister Schäuble sehe darin ein «ernstzunehmendes islamistisches Radikalisierungspotenzial».

Jeder vierte junge Moslem – so hieß es da – befürworte Gewalt auch in Deutschland gegen Andersgläubige. Auch ein eiliges Uminterpretieren der Studie konnte am Ergebnis nichts mehr ändern, welches leider der wahrgenommenen – falschen – Realität der Bevölkerung weitgehend entsprach. Und so wurde es Zeit für eine neue Studie mit neuem Ergebnis, über das die Dressurelite richtig glücklich sein kann: Moslems in Deutschland, religiös, aber lieb und vor allem unendlich tolerant.

Die Muslime in Deutschland sind in ihrer großen Mehrheit sehr religiös – und verbinden dies mit einem hohen Maß an Toleranz. Weit überwiegend lehnen sie eine politische Rolle des Islams ab.

„Angst und Feindseligkeit gegenüber dem Islam sind unangebracht.“ Was zu beweisen war… Die tatsächlichen Zahlen der neuen Studie sind bei alledem nicht einmal allzu verschieden von denen der Vorgänger. Nur dass die Blickrichtung der Interpretation umgekehrt wurde: Das Colaglas, das mit dem Schnaps, ist jetzt halb voll wo es früher halb leer war.

(Allen Spürnasen vielen Dank)




„Tag der offenen Moschee“: Warum es Betrug ist

Tag der offenen MoscheeVor kurzem erwiesen deutsche Politiker dem Islam Ehre und luden Moslems offiziell zum islamischen „Fastenbrechen“ ein. Ein denkwürdiger Vorgang. Am 3. Oktober laden Moslems zum „Tag der offenen Moschee“ ein, um Respekt vor dem Islam „vor Ort“ entgegenzunehmen. Ein sauberer, den ganzen sogenannten „interkulturellen Dialog“ kennzeichnender Kamelhandel, der stets nach demselben Muster funktioniert: „Diesmal leihe ich Dir, beim nächsten Mal dann borgst du von mir“. Seltsam: Beide Beteiligten sind zufrieden, obwohl nur einer übers Ohr gehauen wird.

Der 3. Oktober ist der TAG DER DEUTSCHEN EINHEIT, an dem 1990 die Wiedervereinigung des geteilten Deutschlands vollzogen wurde. Wenn dieser Tag von Moslems bewusst und berechnend zum „Tag der offenen Moschee“ erklärt wird, dann wird hier aufdringlich, ohne irgendwelche Skrupel Besitz ergriffen von einem der wichtigsten deutschen identitätsbildenden und -bezeugenden Daten. Man wird das Gefühl nicht los, hier laden sich Einbrecher selber ein, während sie sich bereits im Haus befinden. Wir sollten uns dies nachdrücklich verbitten. In der Wahrnehmung der meisten Deutschen verweigern Moslems überwiegend die Integration in die nationale Einigkeit und Einheit. Diese Wahrnehmung widerspricht zwar der derzeit gültigen offiziellen Meinung. Jedoch werden wir uns wohl ungestraft z.B. auf den türkischen Ministerpräsidenten berufen dürfen, der Türken in Deutschland ausdrücklich ermutigt, ja auffordert, Türken zu bleiben, und dies wird in der Masse befolgt. Dem „Tag der offenen Moschee“ am 3. Oktober haftet also der Geruch des Betruges an. Das „friedliche Zusammenleben der Gesellschaft“, das etwa Wolfgang Thierse zum Ziel-Kriterium der seiner Meinung nach zulässigen Demonstrationen dekretiert, gibt es mithin gar nicht. Es gibt das gesellschaftliche Neben- und Gegeneinander, das ausgerechnet diejenigen durchgesetzt und zementiert haben, die von Einheit und Einigkeit nichts wissen wollen, nun aber die Symbolik des 3. Oktober freundlich missbrauchen.

Am 3. Oktober 1990, besonders aber in den Monaten davor, sangen viele spontan versammelte Menschen in deutschen Städten und an der innerdeutschen Mauer „Einigkeit und Recht und Freiheit“, ohne dass es eine Aufforderung dazu gegeben hatte. Man freute sich, dass wieder zusammenwachsen sollte, was künstlich getrennt war. Und man war sich bewusst, wieviel Kraft, Bindungskraft und Verbindungskraft in der gemeinsamen Grundlage der Deutschen enthalten war, was von Grün-Links postwendend mit Missgunst, wenn nicht Schlimmerem, quittiert wurde.
Wodurch nun ist diese Grundlage gekennzeichnet? Der Blick fällt hier vor allem auf

I. Geschichte,
II. Religion,
III. Recht und
IV. Kultur

Es geht um Daten, die uns mit dem Islam nicht nur nicht besonders verbinden, sondern die uns ganz im Gegenteil scharf von ihm trennen. Es gibt keine deutsche Einheit mit dem Islam, wie der „Tag der offenen Moschee“ betrügerisch suggerieren möchte.

I. Geschichte

Als zu althochdeutscher Zeit die ersten deutschen Sprachdenkmäler entstanden, als mit der mittelalterlichen Literatur bestimmte Wertvorstellungen („Tugenden“) tradiert wurden, die schon damals natürlich in einem gesamteuropäisch-kulturellen Zusammenhang christlich beeinflusst waren, war qua Sprache und qua Literaturinhalt ein bestimmter Kontext manifest, der natürlich gesellschaftliche Verhältnisse und gemeinsame Vorstellungen bereits zu dieser Zeit widerspiegelte. Die Kreuzzüge erinnern uns daran, dass bereits in dieser Zeit ein tiefer Gegensatz zwischen christlichem Abendland und Islam offenbar und ausgetragen wurde. Sultan Saladin, der dem Bildungsbürgertum seit Lessings „Nathan der Weise“ und teilweise bis heute als quasi aufgeklärter Herrscher verkauft wird, war in Wirklichkeit ein Massenmörder, der der Scharia Geltung verschaffte und Christen „tötete, um dem Islam Leben zu geben“, so sein Sekretär. Töten, um dem Islam Leben zu geben: Hat sich seither etwas grundlegend geändert?

In den folgenden Jahrhunderten arbeiteten sich die Angehörigen der verschiedenen politischen Einheiten des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation an den sozialen und den religiösen Spannungen und Brüchen der Zeitalter von Reformation und Gegenreformation ab. Dies ging einher mit Krieg und Blut, mit vielen materiellen und physischen Opfern auf allen Seiten, aber auch mit daraus gewonnenen Einsichten und Lehren, die sich im kollektiven Volksgedächtnis und -wesen verankert haben, u.a. auf dem Wege der Bildung und der „Vererbung“ der entsprechenden Erfahrungen an die nachfolgenden Generationen. Spätestens hier erfuhren und akzeptierten katholische und die entstehende protestantische Kirche, dass ein absoluter Geltungs- und Machtanspruch nicht durchzusetzen war und verrottete innerkirchliche Zustände eben nach Reformation drängten. Unsere Kultur und unsere verschiedenen christlichen Konfessionen lassen ein friedliches Miteinander auf gemeinsamer christlicher Grundlage zu. Der Islam steht nicht auf dieser Grundlage. Eine Reformation des Islam gibt es nicht, sie wäre in dessen System und in dessen Diktion „unislamisch“ zu nennen, eine Hoffnung auf einen entsprechenden „Euro-Islam“ oder gar einen speziellen deutschen Islam muss sich niemand machen. Ein entsprechender wissenschaftlicher Ansatz an der münsterschen Universität ist gerade erst – unter Todesdrohungen – im Keim erstickt worden. DAS IST „DER“, JA „DER“ ISLAM. Es gibt keinen anderen.

Im Zeitalter der Aufklärung befreite sich der europäische Mensch von der absoluten Bevormundung durch staatliche und kirchliche Autorität. Auch dies war ein Prozess, der viel Zeit in Anspruch nahm, für Frontstellungen in der Gesellschaft sorgte und eine ganz neue Standortbestimmung des Bürgers erforderte, da Autoritäten neu zu definieren waren. Wo die Vernunft und das kritische Denken in ihr Recht eingesetzt worden waren, da mussten viele Glaubenssätze und Vorstellungen das Feld räumen, was in relativ direkter Linie zur Religionskritik führte. Diese, ganz von der Leine gelassen, ermöglichte dann schließlich auch den Atheismus, und zwar letzthin als auch anerkannte Richtung in einem säkularen Staat. Und sie ermöglichte einen ungeahnten Aufschwung der Wissenschaften, deren Erkenntnisse von großen Fraktionen innerhalb der Kirchen nicht nur anerkannt wird. Vielmehr werden diese Erkenntnisse mittlerweile auch nicht mehr als im Gegensatz zu christlichen Aussagen stehend gesehen. Diese hier gewonnenen Einsichten, die ein Mit- und Nebeneinander von Staat und Kirche ermöglichten, stellten sich nicht von heute auf morgen ein, sondern wurden in geistiger Auseinandersetzung errungen auf einem Boden, der sich für das Volk als tragfähig erwiesen hatte: Auf dem Boden geistiger, politischer und religiöser Freiheit. Für den Islam existiert weder eine entsprechende geistige Auseinandersetzung noch eine daraus resultierende Grundlage, und die absoluten Ansprüche dieser Ideologie machen dies auch unmöglich.

Im Vormärz in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, wo auch das Deutschlandlied entstand, artikulierte sich die Sehnsucht liberaler (!) Kräfte nach einer nationalen Einigung („Einigkeit“; Deutschland – statt Kleinstaaterei – über alles), Rechtsstaatlichkeit („Recht“) und Herrschaft des freien Souveräns (Staatsvolks) ohne Fürstenwillkür („Freiheit“). Dies natürlich auf der Grundlage des bereits bestehenden kulturellen Bandes. Bis 1871 sollte es noch dauern, aber das (2.) deutsche Reich wurde doch Wirklichkeit. Die im Deutschlandlied zitierten drei Forderungen haben eine solche Prägekraft und Wertigkeit, dass sie bis heute in der Nationalhymne verwendet werden. Volksherrschaft in Einigkeit und Rechtsstaatlichkeit und Freiheit im säkularen Staat – unvereinbar mit dem Islam.

Das dritte Reich war kein Glanzpunkt der deutschen Geschichte. In der Nachkriegszeit mussten viele schmerzliche Fakten aufgearbeitet, bewältigt werden. Schuld war zu bekennen, Versöhnung musste in vertrauensbildender und dann vertrauensvoller Zusammenarbeit zwischen auseinanderdividierten, aber doch zusammengehörenden Gruppen erarbeitet werden. Dies ist insbesondere mit Blick auf jüdische Bürger eine bleibende Aufgabe, die über Stationen wie Scham, Entsetzen, Verantwortung, Wiedergutmachung zu bearbeiten ist, eine Aufgabe, die – unabhängig von persönlicher Schuld – vom deutschen Volk als Gemeinschaftsaufgabe angesehen und in Angriff genommen wurde. Dazu das (Wieder-)Erlernen demokratischer Spielregeln, die dadurch gekennzeichnet sind, dass niemand absolut gestellt werden darf. Dass der Souverän gefragt wird, wenn es um Entscheidungen für das Gemeinwesen geht. Der Islam kennt keine Unterordnung unter staatliche Strukturen, er durchdringt diese und ersetzt sie durch sich selbst.

II. Religion

Das „Stuttgarter Schuldbekenntnis“ der Evangelischen Kirche von 1945 gesteht eine Mitschuld der Ev. Kirche an den schrecklichen Auswüchsen des Nationalsozialismus ein. Es verweist aber primär auf eben dies: Christen kennen die Kategorie der Schuld. Sie wissen aus dem Alten Testament, dass der Mensch zum Bösen verführbar ist und Schuld auf sich lädt. Sie wissen spätestens aus dem Neuen Testament, dass Entschuldigung möglich ist und christlich ist. Diese Entschuldigung bedeutet auch: Selbstrelativierung, Selbstdistanz. Ich muss mich in Frage stellen und in Frage stellen lassen. Die Entschuldigung ist fester Bestandteil evangelischer wie katholischer Gottesdienste, in der Gestalt von Sündenbekenntnis/Beichte und Vergebung. Auch dies hat sich zu einer kulturellen Grundkonstante in unserer Gesellschaft entwickelt. Dass die Kirchen sich bei der Islamisierung Deutschlands erneut in Schuld verstricken, ändert nichts an der eben getroffenen Aussage.

Der Islam bewegt sich nicht in diesen Kategorien. Zunächst ist die Sünde vor allem anderen definiert als „falscher Glaube“, also als theologische Verirrung: „Der Nicht-Muslim kehrt von der größten aller Sünden ab, indem er das Glaubensbekenntnis ausspricht und von seinem Inhalt überzeugt ist: Es gibt keine Gottheit außer Allah und Muhammad ist der Gesandte von Allah!“ Eine Einheit ist so also nur unter Vorherrschaft des Islam denkbar. Die Sünde ist in erster Linie eine Gefolgschaftsverweigerung gegenüber dem Machtanspruch des Islam und nicht im zwischenmenschlichen Bereich angesiedelt, wo sie nach christlichem Verständnis ihr Unwesen treibt.

Die Kultur der Entschuldigung und Selbstrelativierung ist demzufolge im Islam auch wenig ausgeprägt. Sodann „wird der Mensch [im Islam] von der sogenannten „Erbsünde“ und ihre Folgen entlastet. Ein Mensch wird rein geboren und wird so lange rein bleiben, bis er sich aus seinen eigenem Willen gegen Gott versündigt.“ Dieses Selbstbewusstsein eines „an sich“ oder potentiell reinen Menschen kennen Christen (und Juden) nicht, entsprechend verabsolutieren sie sich weder individuell noch kollektiv. Aber genau dies ist das Selbstverständnis eines Moslems bzw. des Islam, das ihn unintegrierbar in christlich-abendländische Gesellschaften macht.

Dennoch versucht der Islam, sich anzubiedern. Er benutzt den Tag der deutschen Einheit, den Tag der Besinnung auf gemeinsame und verbindende Grundlagen der Deutschen, um sich hineinzudrängen in einen Raum, in dem er nichts zu suchen hat. Man kann dieses Verhalten getrost als Einbruch bezeichnen, als Einbruch einer kulturfremden Ideologie, die regelmäßig ihre Sonderstellung und ihren Absolutheitsanspruch bekräftigt. Einer Ideologie, die es nicht fertig bringt, Verantwortung einzugestehen für all die ungezählten und unzählbaren Grausamkeiten, die nicht zufällig im Namen des Islam begangen wurden. Warum nicht? Weil dies das Ende des Islam wäre. Dass Verantwortung nicht dasselbe ist wie Schuld, das haben die Deutschen nach dem Krieg gelernt. Sie haben eine Verantwortungsgemeinschaft gebildet, um dem zu begegnen, was in deutschem Namen geschah, durchaus auch, aber längst nicht immer mit persönlicher Schuld belastet. Noch heute bilden Generationen, die den Nationalsozialismus nur aus Geschichtsbüchern oder von Groß- und Urgroßeltern kennen, einen Teil dieser Verantwortungsgemeinschaft.

Und der Islam? Nichts davon. Trotz einiger gequälter und lauwarmer Distanzierungen vom Terror: Durchsetzung der Machtansprüche. Ausweitung der Gegengesellschaft. Flaggezeigen durch Kopftuch, Moschee u.v.m. Bei offensichtlicher Ablehnung durch die immer weiter zurückgedrängte Gastnation. Verantwortung für islamische Verbrechen? Zurückhaltung im Gastland? Anerkennung der hiesigen gesellschaftlichen Spielregeln? Eine Lanze für das Judentum? Bekenntnis zur besonderen deutschen Verantwortung aller Deutschen? Im Gegenteil: Verachtung und Behandlung Israels als Aussätzigem der Weltgemeinschaft, bis hin zum Boykott von Sportwettkämpfen, bei denen Israelis mitwirken. Und: Ausnutzung der demokratischen Systeme – bis zu deren Übernahme. Das kannten wir doch schon? Und all dies symbolisch vergegenwärtigt am Tag der deutschen Einheit!

Der Islam beansprucht absolute Geltung, überall und immer. Eine Trennung von Staat und Religion gibt es nicht, der Islam dominiert, ja verkörpert den Staat. Sich davor zu fürchten, ist verständlich. Die christliche Tradition konzentrierte sich von Anfang an auf den geistlichen Bereich und wusste im weiteren zu trennen: „Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist!“ Also: Das Christentum verstand sich schon am Anfang nicht als Konkurrenzveranstaltung zum Staat.

Und weiter: Der Absolutheitsanspruch des Islam, der Einigkeit nur um den Preis von Recht und Freiheit gewalttätig erpressen kann, geht folgerichtig einher mit Koran-gestützen Todesdrohungen und dem Versprechen an Islam-Terroristen, ohne Umweg und garantiert ins Paradies zu gelangen. Von daher auch Plakataufschriften wie: „Ihr liebt das Leben, wir lieben den Tod.“ Genau so ist es. Moslem-Terroristen schätzen sich glücklich, möglichst viele Menschen mit in den Tod zu nehmen. Genau andersherum bei Jesus, der sich glücklich schätzte, selbst für möglichst viele Menschen, um nicht zu sagen für alle, den Tod zu erleiden. Auch wenn man nicht praktizierender Christ ist: Diese Botschaft hat die Mentalität abendländischer Menschen geprägt.

III. Recht

Einheit – Einigkeit: Wodurch lässt sich diese erreichen und sichern, wenn nicht durch das Leben der und durch das Bekenntnis zur gemeinsamen Kultur und zum europäisch-nationalen Profil? Was sollte stattdessen – bei Duldung von Gegengesellschaften – die Menschen eines Landes zusammenbinden und damit das Zusammenleben erst ermöglichen? Vielleicht das Bekenntnis zu übernationalen oder universalen Menschenrechten? Auch und gerade die gelten im Islam NICHT! Keine Einigkeit, kein Recht, keine Einigkeit im Recht, und keine Freiheit: Menschenrechte werden im Islam nach der Scharia und NUR nach ihr definiert, also GAR NICHT. Unsere Idee der Gewaltenteilung kennt die Scharia ebensowenig wie der Islam überhaupt, weil der Islam auch keine Trennung von Staat und Religion kennt. Wo die Gewalten in einem Punkt zusammenfließen, ist es um die Freiheit aber geschehen. Es ist in dem Kontext geradezu irre, wenn „Menschenketten“ um eine Moschee gebildet, Grundrechte außer Kraft gesetzt und die Gewaltenteilung ausgehebelt werden (wie beim Heumarkt-Skandal 2008 in Köln geschehen), um Ort und Symbol einer gewalttätigen und menschenrechtsfeindlichen Ideologie vor demokratischen Kräften zu „schützen“, denen man die eigene Gewalttätigkeit unterstellt.

Also: Keine Einigkeit, kein Recht, keine Freiheit mit dem Islam. Aber doch „Tag der offenen Moschee“ am Tag der deutschen Einheit? Auf diese Idee kam der sogenannte „Zentralrat der Muslime in Deutschland“ (ZMD). Auch diese Bezeichnung ist schon ein nicht hinnehmbarer Einbruch in unser Gemeinwesen und ein Einschleichen in bestehende Strukturen, denn sie ist bewusst der Bezeichnung „Zentralrat der Juden in Deutschland“ nachgebildet, und es ist deutlich, dass man sich durch diesen Schachzug ohne irgendeine eigene Leistung etwas von der Autorität und Anerkennung sichern will, die dem jüdischen Organ zukommt, das über die Hälfte der 200.000 Juden in Deutschland vertritt. Ein schäbiges Vorgehen, zumal der sogenannte „ZMD“ nichts weniger als „zentral“ ist, insofern er gerade einmal 20.000 (!) Mitglieder vertritt, bei angegebenen 3.300.000 Moslems in Deutschland (die tatsächliche Zahl dürfte weitaus höher liegen).

IV. Kultur

Was sollen wir in der „offenen Moschee“ gewahr werden? Islamische Gastfreundschaft? Islamisch-orientalische Kulinaria? Bunte Stände mit islamischen Büchern? Eigenwillige Interpretationen von Menschenrechten und Gleichheitsgrundsätzen? Welche kulturelle Bereicherung erfahren wir durch den Islam? Sind es die islamischen Obsthändler? Dönerbuden? Ist dafür nicht einmal die Bezeichnung „Folklore“ zu hoch gegriffen?

Wo treffen wir islamische Studenten, die an unseren Musikhochschulen Bach studieren oder Beethoven? Wann konnte man jemals islamischen Klaviervirtuosen lauschen, wenn sie Schumann interpretierten? Das kennt man nur von fernöstlichen Studenten? Ob dies etwas mit (fehlendem) Interesse, mit (fehlender) Wertschätzung an unserem Land, unserer Kultur zu tun hat? Und umgekehrt: Wieviel Deutsche legen eine islamisch-orientalische Musik-CD ein, wenn sie sich nach einem anstrengenden Arbeitstag erholen wollen? Oder bei der Autofahrt? Oder am Strand?
Was will uns ein türkisches Fahnenmeer der hier lebenden Türken bei Heimspielen der deutschen Fußball-Nationalmannschaft gegen die Türkei sagen? Keine „Einheit“, nicht einmal ein „Loyalitätskonflikt“, sondern: selbstverständliche Identifizierung mit dem für uns Fremden.

Warum sollen wir Menschen als Bürger bei uns akzeptieren oder sogar mit Wahlrecht ausstatten, die erkennbar kein Interesse an uns und unserer Lebensweise, unserer Kultur haben, die sich erkennbar nicht mit uns identifizieren? Warum soll ich eine „offene Moschee“ besuchen? Müssten nicht vielmehr „sie“ unsere Kirchen besuchen, die übrigens in vielen Fällen täglich „offen“ sind?

Hintergründige Essays oder kenntnisreiche literaturwissenschaftliche Abhandlungen aus islamischer Feder: Alltag in Deutschland? Kann es sein, dass der Bereich, den wir als Kultur kennzeichnen, im Islam quasi nicht existent ist? Aufgrund der fehlenden Freiheit nicht existent sein kann? Was ist mit den Errungenschaften aus Medizin, Technik und Naturwissenschaften? Gewachsen etwa auf dem Boden der Gewalt-Ideologie, die sich in der Moschee präsentiert?

Sollen wir uns in der Moschee mit „ihnen“ verbrüdern? Warum? „Alle Menschen werden Brüder“ (Schiller/Beethoven)? Dies ist ein typisch westliches Ideal, aufgebaut u.a. auf Freiheit, Gleichberechtigung, Humanität. Die „Moslembrüder“ sind jedoch ein ganz anderes Kaliber. Zu oft leider im wahrsten Sinne des Wortes. Falls es nicht rassistisch ist, unsere Kultur als derjenigen der Steinzeitmenschen oder derjenigen der Germanen als überlegen, als weiterentwickelt anzusehen, dann dürfen wir dies vielleicht auch gegenüber der islamischen Kultur so sehen. Aber auch wenn dies nicht der Fall sein sollte, weil es linksgrüne Sittenwächter vom Schlage der Thierses, Ströbeles und Roths nicht genehmigen: Wir dürfen die Höhepunkte westlicher Malerei, die Kunst eines Rembrandt oder Cranach, trotzdem als unsere Welt begreifen und dem islamischen Pendant vorziehen. Wir dürfen durchkomponierte und ausgefeilte Chor-, Orchester-, Klavier- und Orgelwerke von Händel oder wem auch immer als Niederschlag unserer christlich-abendländischen Identität schöner finden und höher schätzen als das, was wir im Islam finden – sofern vorhanden. Aber Einigkeit und Einheit auch in kulturellen Kategorien: Wo sollte die herkommen bei so unterschiedlichen Voraussetzungen? Und der hartnäckigen Weigerung der Moscheebauer, sich zu integrieren? Sich einzuordnen? Und ja: Auch sich UNTERzuordnen.

Einigkeit und Recht und Freiheit: Dies zu leben, dies geht nur ohne den Islam. Es gibt nicht einen einzigen Grund, ausgerechnet am 3. Oktober dem Islam Ehre zu erweisen. Nicht einen einzigen.

(Gastbeitrag von Andreas Frank)