Die Ökoreligion

Die Ökoreligion ist in den 70er Jahren als Antwort auf den rasanten materiellen Aufschwung der 50er und 60er Jahre entstanden. Der in der Menschheitsgeschichte nie gekannte Überfluss war vielen unheimlich. Aus diesem Gefühl des Unbehagens, dass irgend etwas nicht stimmt, entstanden Schuldkomplexe, Katastrophentheorien und letztliche die Ökoreligion.

(Gastbeitrag von Vandale)

Eine Religion, die dem Deutschen Schuldgefühle einflößt, wenn er Strom – der sich in Kernkraftwerken in nahezu beliebigen Mengen umweltfreundlich und preisgünstig herstellen lässt – scheinbar unnötig verbraucht oder wenn er mit einem GMC 4×4 mit 30 l Verbrauch durch die Gegend braust. Die ökologische Religion predigt den Verzicht. In erster Linie den Verzicht der Anderen, um selbst ein guter Mensch zu sein

Ähnlich wie bei den Zeugen Jehovas wird den ungläubigen Sündern der Untergang durch die Atomkatastrophe, das Waldsterben oder seit ein paar Jahren durch die Klimakatastrophe vorhergesagt.

Die Ökoreligion ist in Deutschland Staatsreligion. Der Staat nutzt seine Macht, um ökologische Maßnahmen – wie das Aufstellen von umweltschädlichen Windmühlen – der Allgemeinheit zu belasten.

Die Unterstützung seitens des Staates wird genutzt, um der Ökologie einen wissenschaftlichen und seriösen Anstrich zu geben. Es wurden die Ökoinstitute in Darmstadt und Freiburg gegründet und von staatlichen Geldern getragen. Das Bundesumweltministerium sowie die Reaktorsicherheits- und Strahlenschutzkommission wurden von Fachleuten gesäubert und dienen nun dazu, der Ökologie und dem von ihr verbreiteten Glauben an eine Klima- und Atomkatastrophe einen wissenschaftlichen und seriösen Anstrich zu geben.

Atomkatastrophe: In den 70ern wurden der Kernenergie zahlreiche Risiken unterstellt. Gewaltige Explosionen mit Millionen Toten wurden vorhergesagt. Eine hohe Rate von Leukämie nahe der Kraftwerke. Die Erde könne sich wie die Sonne als Stern entzünden. Mittlerweile hat sich selbst unter Ökologen die Erkenntnis durchgesetzt, dass das Betriebsrisikopotential eines Leichtwasserreaktors nicht hoher als das einer Konservenfabrik ist. Lediglich der Atommüll – eigentlich ist ja die geringe Müllproduktion ein Vorteil der Kernenergie – wird jetzt als unlösbares Problem propagiert.

Waldsterben: Anfang der 80er Jahre traten in den Mittelgebirgen massive Waldschäden auf. Ökologen und die Regierungsmedien sagten daraufhin ein komplettes Sterben des deutschen Waldes innerhalb von wenigen Jahren voraus.

Klimakatastrophe: Es wird propagiert, dass die Nutzung fossiler Brennstoffe zu einem Anstieg des CO2 Gehaltes in der Atmosphäre und zu einer Erwärmung des Klimas führe. Weshalb ausgerechnet das Verbrennen fossiler Brennstoffe mit CO2 Emissionen von 35 Milliarden Tonnen – bei einer natürlichen Emission von 700 Milliarden Tonnen 5% innerhalb der Schwankungsbreite des Gesamtsystems – die Erderwärmung verursacht haben soll, ist nicht einfach zu verstehen.