Ein Grundgesetz für Schramma

Fritz Schramma mit Stefan Herre (PI-Gründer)Zur Vergrößerung aufs Bild klicken.

Köln einmal umrunden und die Natur genießen, das ist das Motto eines neuen Rundwanderweges, der heute vom Kölner Oberbürgermeister Fritz Schramma eingeweiht wurde. Schön gedacht, aber mit der Ruhe zum ungestörten Genuss für Türkenfritz dürfte es auf absehbare Zeit nichts werden. Denn überall begegnen einem jetzt die Bürger mit ihrem blöden Grundgesetz. Während der heutigen Feier war es PI-Gründer Stefan Herre, der dem verdutzten Lateinlehrer zur Aufbesserung der staatsbürgerlichen Kenntnisse das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland samt eines PI-Aufklebers überreichte.

Mit besonderem Hinweis auf die Artikel 5 und 20 und mit besten Grüßen im Namen aller PI-Leser. Der Lateiner wird nun mit Staunen erfahren, dass sich seit den Zeiten der alten Römer einiges getan hat. So gibt es mittlerweile das Bürgerrecht der Versammlungsfreiheit und der Meinungsfreiheit. Und dann gibt es noch den Tatbestand des Verfassungshochverrats. So nennt es das Strafgesetz, wenn ein Vertreter der Obrigkeit es unternimmt, Grundrechte der Bürger zeitweise außer Kraft zu setzen. Und dafür verspricht es dem Täter lebenslange Freiheitsstrafe. Aber das wird der Türkenfritz erst beim nächsten Mal erfahren. Das wird erst eine Überraschung!

(Foto: Hilde Luchtenberg)