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Fitna – eine unendliche Geschichte

Bestimmt haben alle schon mal von dem Begriff Fitna gehört. Die meisten würden erklären: “Das ist doch dieser Anti-Islam-Film von diesem Holländer“ Viele meinen damit den Aufklärungsfilm über die hässliche Fratze des Islam, die keiner sehen darf, geschweige den darüber reden. Wenn es doch jemand versucht, ist er gleich ein Nazi, aber das ist ein anderes Thema.

(Gastbeitrag von Knüsel)

Fitna ist arabisch, und man kann diesen Begriff mit Glaubensspaltung oder auch Bürgerkrieg übersetzten. Interessant, nicht? Glaubensspaltung und Bürgerkrieg und das im Haus des Friedens, als das man mir den Islam so oft verkaufen will.

Es heißt ja richtig Unterwerfung, und wo es Unterwerfung gibt, ist die logische Konsequenz Widerstand. Das mit der Unruhe innerhalb der Umma ging schon relativ früh los. Knapp 25 Jahre nach dem Tod des „Propheten“ kam es zu der ersten großen Schlacht bei Siffin. Das ist aber nur die muslimische Sichtweise. Das Gemetzel untereinander ging bereits unter dem ersten „rechtgeleiteten“ Abu Bakr los (wobei, je nachdem welcher Glaubensauslegung der Muslim angehört, kann es schon hier zu Ärger kommen). Abu Bakr hat nämlich alle Stämme, die glaubten, mit dem Tod Mohammeds wäre ihre Bündnispflicht erloschen, in einem sehr blutigen und brutalen Krieg wieder auf Kurs gebracht. Dieser Abfall/Erkenntnis von Islam kam den Abtrünnigen teuer zu stehen.

Unruhe und Konflikte gehören innerhalb des Islams genauso dazu wie das Glaubensbekenntnis, das es nur einen Gott gebe und Mohammed sein Prophet wäre. Wenn man sich nur die ersten 100 Jahre nach dem Tod des „Propheten“ anschaut, wird man sehen, dass die Moslems innerhalb von nur einer Generation untereinander soviel Blut vergossen haben, dass man in der Geschichte lange suchen muss, um etwas Vergleichbares zu finden. Innerhalb einer Generation meint, dass die Lieblingsfrau des „Propheten“ Aischa (genau, die Neunjährige) bei Basra mit ansehen musste, wie um das Erbe ihres „geliebten Mannes“ gekämpft wurde, Muslim gegen Muslim.

Und diese Geschichten der inneren Kämpfe um den „wahren“ Glauben lassen sich bis in die heutige Zeit fortschreiben. Darunter unzählige Glaubensabspaltungen, von denen die Bekannteste wohl das Schisma zwischen Sunniten und Schiiten ist. Aber auch die untrennbare Verbindung zwischen Religion und Macht sorgten und sorgen fortlaufend für Erschütterungen innerhalb des Islams.

Islam bedeutet also Krieg und Unterdrückung, sei es für die Menschen die ihm nicht angehören wollen – diese müssen solange bekämpft werden, bis sie unterworfen sind – oder für die Moslems selber, da sie fortlaufend untereinander darum kämpfen, wer denn nun die „Wahrheit“ für sich gepachtet hat. Ebenso können auch ungläubige Affen und Schweine (Christen und Juden), Frauen, Andersdenkende, Homosexuelle usw. ein Lied davon singen, was es heißt, in einem islamisch dominierten Land zu leben. Und es wird immer schlimmer, desto mehr sich die islamisch dominierten Länder ausbreiten.