Iran fordert Verbot von Pro Köln-Kongress

Einen starken und überaus seriösen Verbündeten hat die Vereinigte Front der Gegner des Anti- Islamisierungskongresses in Köln gefunden: Den iranischen Präsidenten und Holocaustleugner Mahmut Ahmadinedschad (Foto). Die Regierung in Teheran forderte die französische EU-Ratspräsidentschaft auf, die Veranstaltung zu verhindern.

Der französische Gesandte habe brav versprochen, der Sache nachzugehen, meldete Irna weiter.

Die amtliche Nachrichtenagentur Irna berichtete, das iranische Außenministerium habe gegenüber dem Geschäftsträger der französischen Botschaft Bedenken über die „zunehmende Islam-Feindlichkeit“ geäußert. Der französische Gesandte habe jede Art von Rassismus verurteilt.

Wir finden, wenn sogar ein Rechtstaat wie Iran dagegen ist, sollte man zur Vermeidung diplomatischer Verwicklungen den Kongress verbieten. Auch die UNO würde diese Geste des guten Willens sicher begrüßen.

(Spürnase: Erwin M.)