Kaum Widerstand gegen Hisbollahdemo

Zu einer Kundgebung gegen den alljährlichen antisemitischen Aufmarsch der libanesischen Terrororganisation Hisbollah zum „Al-Quds-Tag“ hatten einige Politiker parteiübergreifend aufgerufen. Darunter auch Gregor Gysi. Selber kommen mochte er aber dann doch nicht. Ebensowenig wie Vertreter der Muslime in Deutschland, die Volker Beck aufgerufen hatte, sich auf diese Weise für die pogromartigen Inszenierungen von Köln erkenntlich zu zeigen.

PI-Leser Islamophober war vor Ort und berichtet über das traurige Schauspiel, wenn es in Deutschland gilt, gegen echte Faschisten und Antisemiten „Gesicht zu zeigen“:

27.09.2008, Al Quds-Tag – die antisemitische Hetze gegen Juden, ein Aufruf (seit 1979) vom damaligen iranischen Revolutionsführer Ajatollah Khomeini ins Leben gerufen, folgten ca. 150 faschistoide Mullah-Anhänger. Seit 1996 wird diesem Aufruf von fanatischen Muslimen jedes Jahr in Berlin fast unbeachtet, gefolgt.

Die Gegenveranstaltung bzw. Protestkundgebung dagegen, welche am Breitscheidplatz in Berlin, direkt am Kuhdamm stattfand, ist von der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit/Berlin und DIE LINKE unterstützend ins Leben gerufen worden.
Diese Kundgebung ist Pro-Israelisch und richtet sich massiv gegen die antisemitische und antiisraelische Hetze des Al Quds-Tag.

AUFRUF der PROTESTKUNDGEBUNG im Original:
Zusammen gegen den Al Quds-Tag – Gegen antisemitische und antiisraelische Hetze
Protestkundgebung gegen den Al Quds-Tag

Seit 1979 rufen islamistische Organisationen jedes Jahr zum Ende des Fastenmonats Ramadan weltweit zu Al Quds – Aktivitäten auf. Dabei beziehen sich die VeranstalterInnen auf den Aufruf des damalige iranischen Revolutionsführers Ajatollah Khomeini, der seine Anhänger zur „Befreiung“ Jerusalems und zur Vernichtung Israels aufforderte. Dieser Tradition folgend wütet der derzeitige iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad seit Jahren gegen das Existenzrecht Israels. Gleichzeitig unterstützt das Mullah-Regime mit finanziellen und materiellen Mitteln Aktivitäten radikaler, antisemitisch ausgerichteter Organisationen gegen Israel und seine Verbündeten.

In Berlin wird für den 27. September 2008, wie fast jedes Jahr seit 1996, zu einer Al Quds-Demonstration mobilisiert. Die Zielsetzung ist dabei klar: „Zerstörung des zionistischen Staates“. Dabei legen die Organisatoren besonderen Wert auf die Instrumentalisierung des Israel-Palästina-Konfliktes, um die antiisraelische, antisemitistische und antiamerikanische Ausrichtung zu kaschieren.

Trotz unterschiedlicher Meinung zu den Konflikten im Nahen Osten rufen die Organisatoren, Unterstützer und Unterstützerinnen zu einer Gegenkundgebung auf. Diese richten sich gegen:

* die Delegitimierung des Staates Israels
* antisemitische, antiisraelische und antiamerikanische Hetze
* gegen jegliche Menschenrechtsverletzungen durch das iranische Regime
* Diskriminierungen und Kriminalisierungen von muslimischen Menschen und anderen MigrantInnen
* die Verwendung von Religionen zur Mobilisierung, als Rechtfertigung und zur Ausübung von Gewalt und Krieg
* jede Art des Fundamentalismus
* jeden Versuch den Holocaust zu leugnen oder zu relativieren

Zeigt mit uns Euren Protest gegen den internationalen Al Quds-Tag am 27. September 2008 ab 13.00 Uhr auf dem Berliner Breitscheidplatz.

Wer die Vernichtung Israels fordert, kann nicht für Frieden eintreten!
Von den angekündigten Aufrufern, die im Internet zu lesen sind, waren allerdings nur weniger wie die Hälfte anwesend, darunter jedenfalls:

Dr. Nasrin Bassiri, Frauenbeauftragte, Künstlerin (Radio Multikulti), Markus Löning, MdB, FDP und einige andere, von der jüdischen Gemeinde und ein ANtifanten-Sprecher (das war´s dann aber, was von der ANTIFA zu sehen war)! Hochranginge Politiker, wie Volker Beck. Cem Özdemir oder Gregor GYsi hatten keine Zeit dafür.

Leider waren von den sogenannten „Demokraten“ und den roten SA-Schlägerkommandotruppen praktisch also keiner anwesend. Von Muslimen braucht man gar nicht erst davon auszugehen, wie es zu erwarten war, waren die nur auf der Hetzerseite vorzufinden!

Geflohene Exil-Iranerinnen erzählten am Podest kurz über diesen Aufruf und die Verfolgung ihrer eigenen Spezie, weswegen sie aus dem Islam austraten und nun Ex-Muslime sind.

Die Kundgebung maßregelte alle Anwesenden keine pauschale Hetze gegenüber Muslimen zu betreiben und friedlich zu demonstrieren. Ca. 100 Menschen fanden sich mehr oder weniger ein, was sehr zerissen über den Platz verstreut aussah, zufällige Passanten waren wohl auch mit drunter. Insgesamt also kein besonders großer Zuspruch, wie in Köln. Das schon aufgehängte Plakat im Hintergrund des Podestes mußte auf Grund des zuständigen Kirchengeistlichen wieder abgehängt werden. Also hielten es zwei Protestler fest und legten es später vor dem Podest auf den Boden.

Eine Teilnehmerin der Pro-Israel-Kundgebung erzählte mir im Kurzgespräch, daß wohl die echten Radikalfundamentalisten der AL Quds-Hetz-Anhängerschaft nicht kommen würden, weil es ihnen wohl zu zu friedlich wäre, denn die Muslime bezeichnen diese Hetzjagd ja als Friedensmarsch.

Und so wurde verkündet, daß von den AL Quds Hetzjägern, ursprünglich von geplanten 1000 Teilnehmern auszugehen war. Diese kamen dann dem Kurfürstendamm entlang, mit ihren ca. 150 Anhängern. Anstandsgemäß, den Regeln des Islam unterworfen, waren die bedeckten Weibchen hinter ihren Männchen schön brav hinterher gedackelt.

Die Polizei baute sich kurzer Hand vor den Israelteilnehmern auf und stand in der Reihe am Kuhdamm, um für die Abgrenzung zu sorgen. Einmal rief ich als einzigster \“Nazis raus\“, worauf der Polizist mich beschwichtigte und mir einen moralischen Maulkorb vergab. Vermutlich wurde alles das gleich per Funk weitergegeben, da zum Abschluß der Kundgebung nochmal drauf eingegangen wurde, daß man Diskriminierungen gegenüber Muslimen zu unterlassen habe.

Die muslimischen Hetzjäger hatten entsprechende plakative Schilder und Aufschriften, die sinngemäß etwa lauteten „Demokratie für Alle“, „freie Meinungsäußerung in Deutschland“, „Gleichbehandlung“ und Blablabla…

Die jeweiligen Gegenseiten schossen Fotos, auch wenn man den Gesten und Augen der muslimischen Antisemiten entnehmen konnte, daß Ihnen echte Munition zum Schießen lieber gewesen wäre.

Nach einer Länge einer 5 Minuten.-Terrine war die antisemitische „Friedensdemo“ denn vorbei und ich fuhr mit dem Radl nach Hause. Geärgert habe ich mich mehr über den abgebrochenen Fahrradschlüssel, als über die Unaufmerksamkeit meiner einheimischen Mitbürger. Drumherum hat diese antisemitische Hetzjagd kaum einer wahr genommen. Ein paar vorüberlaufende, jugendliche Musels schauten sich die jüdischen Plakate mal kurz an, ansonsten fressen, trinken, saufen, shoppen und neben dran, hatten die Breakdancer mit ihrer Show, mehr Aufmerksamkeit und Publikum, wie die jüdische Protestkundgebung.

Mehr Bilder dazu, auf meinem Blog.

(Gastbeitrag: Islamophober)