Im zentralnigerianischen Ilorin haben, wie jetzt bekannt wurde, muslimische „Friedensaktivisten“ am 31. August eine Kirche in Brand gesteckt. Gemäß dem, was der örtliche Pastor Samuel Ogowole dem Informationsdienst Compass Direct mitteilte, löste ein langjähriger Grundstücksstreit die Tat aus – die Kirche befindet sich angeblich zu nahe an einer Moschee.

Diese ist etwa 500 Meter von dem Kirchengebäude entfernt. Um die Gemüter der Muslime zu beruhigen, bot die Regierung des Bundesstaates Kwara der Kirchengemeinde einen Betrag von umgerechnet annähernd 18.000 Euro für eine Umsiedlung an. Die Gemeindeleitung lehnte das Angebot ab; für den Kirchenbau hätten sie fast das Siebenfache ausgegeben, nämlich 118.000 Euro. Außerdem würde ein Umzug die Gemeindemitglieder unnötig belasten, die dann viel längere Wege zum Gottesdienst zurücklegen müssten.

Am 31. August eskalierte der Konflikt. Muslimische Extremisten versperrten laut Ogowole den Zugang zur Kirche, die zudem vom Ordnungsamt der Stadt abgeriegelt worden sei. Die Kirchenmitglieder hätten sich zum Gottesdienst in einen Außenbezirk der Stadt zurückgezogen. Währenddessen hätten die Extremisten ihre Kirche zerstört. Im westafrikanischen Nigeria ist es in der Vergangenheit wiederholt zu blutigen Ausschreitungen gegen christliche Minderheiten vor allem im überwiegend muslimischen Norden gekommen. In zwölf Bundesstaaten gilt das islamische Religionsgesetz, die Scharia. Von den insgesamt 132 Millionen Einwohnern Nigerias sind knapp 49 Prozent Christen, 45 Prozent Muslime und der Rest Anhänger von Naturreligionen.

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20 KOMMENTARE

  1. die Kirche befindet sich angeblich zu nahe an einer Moschee.

    zu nah ??
    mhh ist ja schön dehnbar das ganze, mal sehen wann sich der Kölner Dom dann zu nah an dem Ehrenfelder Borg Tempel befinden wird… sowas wie in Nigeria kommt hier auch noch…

    2013 Der Dom brennt… wäre meine Vorraussage

  2. Mit Feuer und Axt werden sie den einst blühenden Bundesstaat Nigeria zerschlagen. Es könnte schlechterweise so viele Tote geben wie im Hutu-Tutsi-Konflikt andernorts.

    Die UNO steht wieder mal als staunender Glotzer vor den Trümmerhaufen.

  3. die Kirche befindet sich angeblich zu nahe an einer Moschee.

    Ich kenne da so eine Moschee, die auf dem Platz des dritten Tempels steht …

  4. Es muss nicht immer das ferne Nigeria sein. Googelt einfach mal unter den Begriffen „Kirche geschändet“.

    Dort findet man u.a. etwa:

    (…)Vandalenakt: Fischer erwartet Entschuldigung

    Bischof Elmar Fischer nimmt im Interview auch Stellung zum Vandalenakt in einer Kirche in Hohenems: Jugendliche Mulisme haben die Kirche verwüstet und ins Weihwasserbecken gespuckt. Für Bischof Fischer war es mehr als nur ein Bubenstreich, die Tat habe auch einen religiösen Hintergrund gehabt.

    Er erwartet sich schon eine öffentliche Entschuldigung von den Muslimen der Gemeinde Hohenems. Es überschreite die Grenze eines Jugendstreichs eine katholische Kirche geschändet und großer Sachschaden angerichtet werde. Der Respekt vor dem Christlichen müsse gewahrt bleiben.(…)

    http://vorarlberg.orf.at/stories/102697/

  5. Die guten Nigerianer sind in der direkten Nachfolge Des Grossen Pädophilen Proleten, der auch Kirchen hasste und noch mehr die Kirchenglocken – die für ihn ein direktes Werk des Teufels waren.

    Wo Mohammedaner das Sagen haben, müssen Kirchen zerstört und geschändet werden, weil Allah „grösser“ ist.

  6. Bitte noch ein „r“ in die KiRchenverbrennung nachtragen, damit ihr dafür bei google auch gefunden werdet.

  7. Die Kirche befindet sich zu nah an einer Moschee? Ich schätze, es verhält sich genau anders herum: Die Moschee befindet sich zu nah an einer Kirche – denn das Christentum ist fast 700 Jahre älter als dieser mörderische Sektenkult, der sich Islam schimpft!

  8. Muslimische Extremisten versperrten laut Ogowole den Zugang zur Kirche

    Es waren doch lediglich Extremisten, die anderen Moslems der Gemeinde haben bestimmt demonstrierend dagegen angekämpft…

  9. Bischof Elmar Fischer nimmt im Interview auch Stellung zum Vandalenakt in einer Kirche in Hohenems: Jugendliche Mulisme haben die Kirche verwüstet und ins Weihwasserbecken gespuckt. Für Bischof Fischer war es mehr als nur ein Bubenstreich, die Tat habe auch einen religiösen Hintergrund gehabt.

    —-

    Der Herr Bischof ist wohl ein Schnellmerker, tatsächlich – religiöser Hintergrund?
    Aus der Schweiz wissen wir, dass dort schon mehrfach hinter den Altar von Kirchen gesch….. wurde. Und rein zufällig natürlich waren das auch muslimische Jugendliche.

    In ein paar Jahren werden wir zurückblicken und feststellen, dass das alles eigentlich doch ganz harmlos angefangen hat, mit Weihwasser bespucken …

  10. zu ##8 ProContra (04. Sep 2008 21:26)

    das Ausrufezeichen naja aber das hier ist schon seltsam:
    schwerer Gesundheitsschaden, bei Kindern möglicherweise mit Todesfolge

    http://www.express.de/XP/expressbild/small/451161727.jpg

    sieht in gross irgendwie aus wie ein Selbstmordattentäter in der Sekunde der Explosion….

    zu #6 Jutta (04. Sep 2008 21:17)

    In Köln wurden christliche Symbole im Krankenhaus St.Agatha zerstört.
    Könnte es sein, dass sich die Täter durch Schramma/Ditib/KSta ermuntert gefühlt haben?

    ja wobei, das wohl nur eine Art Auslöser war denke ich mal, daß mit dem Kreuz und der Heiligenfigur ist schon ganz klar DJIHAD und dann diese schei.. vom KSTA „Vandalaismus“ na klaren, waren wohl irgendwelche Nachfahren der Vandalen ???

    Quote:

    Die Vandalen (oder auch Wandalen, Vandili, Vanduli, Vandali) waren ein germanisches Volk, gewöhnlich zu der ostgermanischen Gruppe gerechnet.

  11. #11 Arik (04. Sep 2008 22:06)

    Muslimische Extremisten versperrten laut Ogowole den Zugang zur Kirche

    Es waren doch lediglich Extremisten, die anderen Moslems der Gemeinde haben bestimmt demonstrierend dagegen angekämpft…

    Achja WIRKLICH ?? So wie immer wenn sich Moslems schützend vor Christen oder Juden Stellen erzählen Sie mal, wie geht dieses Märchen denn weiter ??

    Falls es aber Ironie war ist meine Frage gegenstandslos.

  12. Das interessiert weder hier jemanden, noch irgendwelche angebliche gläubige Katholiken.

    http://www.kreuz.net/article.7788.html

    Man beachte die fortgeschrittene Selbstzerstörung qua Arroganz.

    Christen können jederzeit und überall umgebracht werden. Das wird sogar mit einer gewissen Larmoyanz für gerecht erachtet.

  13. Hat nicht Muhabbet Steinmeier inst voller Begeisterung Sharia-Nigeria besucht? OK, das sagt ja eigentlich schon alles.noch scheinen dort die Christen in der Mehrheit zu sein- aber ich denke, der Geburtenschihad wird das Land schon im Namen des Friedens ruinieren, siehe Libanon…

  14. Dann wollen die in Nigeria bestimmt auch unser Schweinegeld nicht mehr haben. So ehrbar und aufrecht werden sie sicher zu ihrer Position stehen…

  15. Auch hier sehe ich die Provokation ganz klar von Seiten der Christen. Warum muss diese Kirche auch in der Nähe der Musels stehen. Die wollen eben friedlich zu ihrem Gott beten und werden von agressiv eingestellten Christen daran gehindert. Quasi so wie in Kölle.
    Bin mal gespannt wann das hier bei uns losgeht. In Holland gabs doch mal vor ein paar Jahren auch brennende Kirchen als es da so eskaliert ist.

  16. Nur gut, dass deshalb uns „tolle“ Opportunisten-Gross-Koalitions-Kanzlerin und Alt-FDJlerin Angela Merkel auch schon in Nigeria war!

    (Hatte sie Knut aus dem Berliner Zoo noch dabei? Oder ihren „Erzengel“ Sigmar?.. 😉 )

    http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/Laenderinformationen/Nigeria/Bilateral.html

    Deutsche Steuermilliarden für die „armen“ Afrikaner von Merkel:
    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,487425,00.html

    „Die von Deutschland zugesagten Zuwendungen entsprechen einer jährlichen Summe von 500 Millionen Euro – im Vergleich zu 300 Millionen Euro im Jahr 2006 und 400 Millionen Euro im laufenden Jahr. Ein Großteil der zusätzlichen Mittel soll laut der Ministerin besonders dem Schutz und der Behandlung von Frauen und Mädchen dienen.“

    …und hier, was Alt-FDJlerin Angela Merkel Afrika zu sagen hat:
    „In der deutschen Präsidentschaft konnten wir die Perspektiven für eine solche Strategie, eine neue EU-Afrika-Strategie, festlegen. Genauso wie unsere Gastgeber hoffe ich natürlich, dass wir diese Strategie auf dem Gipfel dann auch verabschieden werden. Ich halte das für einen ganz wichtigen Schritt. Diese Strategie umfasst die klassischen Felder der Entwicklungspolitik. Sie umfasst Felder bilateralen Interesses, zum Beispiel Wirtschaft oder Migration, ebenso globale Fragen wie Klima, Energie und Terrorismusbekämpfung. Schließlich beinhaltet sie auch die neue Dimension, dass wir die Zivilgesellschaften in unseren jeweiligen Mitgliedstaaten in den Blick nehmen. Wir wollen unsere Partnerschaft nicht auf einen Prozess zwischen Regierungen und Organisationen beschränken. Wir wollen die Menschen einbeziehen und Verständigung fördern. Vielleicht sollten wir uns insbesondere einmal überlegen, wie wir gerade auch jungen Menschen aus Afrika und der Europäischen Union die Chance geben können, sich gegenseitig besser kennen zu lernen.“
    Q: http://www.bundeskanzlerin.de/nn_5296/Content/DE/Rede/2007/10/2007-10-04-rede-bk-au.html

    PS. Bestimmt erzählt uns´ Angela den Afrikanern gern, wie eindrucksvoll sie sie Eisschmelze in Groenland fand…

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