Nachdem bereits im Sommer 2007 der Provokationskünstler Johannes Gees an verschiedenen Schweizer Kirchtürmen heimlich Lautsprecher anbrachte und zur Gebetszeit den Ruf des Muezzins erschallen ließ, gibt es jetz einen neuen pseudo-islamischen Künstlerangriff auf Schweizer Ohren. Ein anderer Maestro, Gianni Motti, mixt jetzt den Ruf des Muezzins mit traditionellen Gebetsgesängen von Schweizer Alphirten.

Es könnte ja immerhin sein, dass in der Schweiz der Bau von Minaretten in naher Zukunft per Volksabstimmung verboten wird. Höchster Handlungsbedarf also für islamische Glaubensgemeinschaften, wie die Xhamia e Langenthalit in Langenthal (Bern), die so schnell wie irgend möglich ein Minarett bauen will. Das Baugesuch dazu wurde bereits vor zwei Jahren eingereicht und bewilligt – doch gegen den Willen der Bevölkerung. Der Widerstand war enorm: 80 Einsprachen und eine Petition mit über 1000 Unterschriften wurden eingereicht.

Künstler Gianni Motti will diesen Konflikt jetzt lösen, indem er einfach mal selber ein Minarett auf das Dach des örtlichen Kunsthauses stellt (Foto) und von dort aus unfreiwillige Volksbeschallung durch Muezzinrufe gemischt mit Sennen-Gebeten macht. Das Resultat: Ein verärgerter Stadtpräsident, erboste Reaktionen, unzählige Leserbriefe.

In Langenthal wird nun um zwei Minarette gestritten. Um das echte, das noch nicht steht, und um das falsche, das mitten in der Stadt auf dem historischen Gebäude aufgebaut ist.

Motti und Gees sind dabei vergleichsweise harmlos – sie ärgern nur Schweizer. Heikler ist es, wenn jemand auf die innere Aggressivität der „Friedensreligion“ aufmerksam macht:

Motti und Gees beschäftigen sich in ihren Aktionen weniger mit dem Islam, als damit, wie man hierzulande auf die fremde Religion und die Menschen aus islamischen Ländern reagiert. Entsprechend kommen die Proteste nicht aus islamischen Kreisen, sondern vorwiegend von Schweizern.

Heikler kann es werden, wenn ein Künstler den Islam an sich zum Thema macht. Im Jahr 2006 stellte die Schweizerin Fleur Stoecklin in Düsseldorf eine Skulptur Namens „Aggression“ aus: Eine Moschee, deren Minarette die Form von Raketen hatten. Nach einigen Tagen wurde die Skulptur entfernt – aus Angst vor Reaktionen aus islamistischen Kreisen. (Quelle: Tagesanzeiger)

» Infos zum Fall der Schweizer Kunststudentin Fleur Stöcklin, ihre Minarett-Raketen und die islamisch-friedlichen Reaktionen darauf.

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22 KOMMENTARE

  1. Schade nur dass Motti und Gees nichts mehr von ihrem Ruhm haben werden, da die meisten Künstler erst nach dem Tode große Berühmtheit erlangten.
    Ich bin mir aber sich, dass Islamisten ihnen gerne bei ihrer Karriere helfen würden, wenn diese Künstler mal so eine Aktion in einer Moschee machen würden.

  2. Motti und Gees beschäftigen sich in ihren Aktionen weniger mit dem Islam, als damit, wie man hierzulande auf die fremde Religion und die Menschen aus islamischen Ländern reagiert.

    zeigt daß es ihnen letztlich nicht um die sache (Islam) geht sondern nur um oberflächlichen populismus.
    Die beiden haben offenbar nicht erkannt, daß die reaktion der bevölkerung mit dem zusammenhängt was der islam vertritt und lehrt.
    Diese Herren als „künstler“ zu bezeichnen scheint mir höchst fragwürdig.

  3. #1 Nordisches_Licht

    Sehe ich genauso ! und jeder Göre ohne Kopftuch prophylaktisch gleich eine hinter die Löffel *lol*
    damit sie wissen wo der Hase langlaufen könnte.

  4. Ich dachte eigentlich, die Schweizer oder ganz allgemien Alphirten, wären richtige Kerle. Die sollten den Künstler mal besuchen und ihm mal ne Bastonade oder wie dieses islamistische Dingens heisst angedeihen lassen. Alternativ ein paar ordentliche hinter die Löffel wie schon vorgeschlagen, schaden auch nicht.

  5. Duisburg-Marxloh (Testkalifat NRW) bekommt nun bald seinen steuerfinanzierten Tempel.

    Die Vorfolgen:

    http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/duisburg/nord/2008/9/3/news-74029879/detail.html

    In der aufgehitzten Debatte mahnt Cuma Gür vom Interkulturellen Kreis vor Populismus: „Wenn Jugendliche perspektivlos sind und keiner ihnen eine Hand reicht, braucht man sich über die Folgen nicht zu wundern.“ Und auch die Etikettierung findet Cuma Gör bedenklich: „Die Rede ist von türkischstämmigen oder libanesischstämmigen Jugendlichen. Auch wenn es einige scheinbar immer noch nicht wahr haben wollen, diese Jugendlichen sind unsere Jugendlichen. Es sind Duisburger Kinder, die in Duisburg geboren, hier erzogen und sozialisiert sind. Somit sind wir alle für diese Kinder verantwortlich, wir alle sind aber auch in der Pflicht, den Jugendlichen Perspektiven aufzuzeigen. Dies gelingt allerdings nicht, wenn ständig nur über die Jugendlichen gesprochen wird, anstatt mit ihnen zu sprechen. Repressive Maßnahmen sind keine Lösung. Wer bietet den Jugendlichen Perspektiven, wer zeigt ihnen Vorbilder und hilft ihnen auf dem Weg in Schule oder Beruf?“

    Cuma Gür mahnt: “ Fakt ist, diese Jugendlichen sind unsere Kinder und Duisburgs Zukunft. Repressive Maßnahmen sind hierbei keine Lösung. Viel zu oft wird vergessen, dass Folgen immer auch Ursachen haben. Jahrzehntelang wurde zu wenig gefördert und an falschen Ecken gespart.“

  6. Jahrzehntelang wurde zu wenig gefördert und an falschen Ecken gespart.”
    Damit hat er nun mal recht. Da hätte man das Geld besser anwenden können als für die Förderung des Islamunterrichts und von Moscheen.

  7. Also, das ist Kunst, die begeistert! So innovativ und provokativ!

    Als nächstes wird der Künstler garantiert ein Kreuz in einer Moschee aufhängen, Frauen die Kopftücher herunterreißen oder die Muslime mit buddhistischen Gesängen beschallen. Oder etwa nicht?

    Und falls nicht: weshalb wohl nicht?

  8. ” Fakt ist, diese Jugendlichen sind unsere Kinder und Duisburgs Zukunft.

    Was soll dat denn sein ??
    Ein Perpetuum Mobile ??

    Nein, das ist eine sehr düstere Prohezeiung.

  9. Ich sehe wirklich nicht ein, was dieser Dudel vom Minarett zur Konfliktlösung beitragen soll. Alpgesänge und die Lallrufe eines verblödeten Muezzins vertragen sich so gut miteinander wie Hund und Katze. Ich selbst habe einmal dieses Geplärre eines abgehalfterten Muezzins ertragen müssen, das mute ich meinen Ohren kein zweites Mal zu. Und wenn man dann noch weiss, welche hochstehenden Worte, und zwar immer dasselbe Tag für Tag, von oben herab geleiert werden, löscht es einem gebildeten Menschen endgülig ab. Der Kerl ruft folgende sieben Sätze Tag für Tag wie eine Leier heruner:
    1. Allah ist der Grösse (viermal)
    2. Ich bezeuge, dass es keinen Gott gibt ausser Allah (zweimal)
    3.Ich bezeuge, dass Mohammed der Gesandte Allahs ist (zweimal)
    4. Kommt her zum Gebet (zweimal)
    5. Kommt her zum Erfolg (zweimal)
    6. Allah ist der Grösste (zweimal)
    7. Es gibt keinen Gott ausser Allah (zweimal)

    Nach meinem Geschmack nicht unbedingt eine geistreiche Nahrung für gebildete Menschen, eher geeignet für Kinderohren und Analphabeten. Viel primitiver geht es wohl kaum. Der Krächzer sollte den Leuten vielmehr zurufen: Arbeitet, arbeitet, auf dass ihr dem Staat und euren Mitmenschen nicht zur Last werdet.

    Ich bin gespannt, wie das Schweizervolk über die Minarett-Initiative entscheiden wird. Die Volksabstimmung soll bereits 2009 über die Bühne gehen. Der Bundesrat wird primär aus Feigheit alles daran setzen und alle legalen und illegalen Register ziehen, dass die Initiative abgelehnt wird, da er bei einer Annahme mit einigem Unbill rechnet. Bereits hat die Regierung verlauten lassen, dass ein Verbot zum Bau von Minaretten gegen die Religionsfreiheit und gegen Menschenrechte verstossen würde, was völlig absurd ist. Zur Ausübung einer Religion braucht es weder Moscheen noch Minarette, es braucht dazu auch keine Kirchen. Mit einer allfälligen Zustimmung zu einem Minaretts-Verbot ist allerdings grundsätzlich noch nicht viel gegen die fortschreitende Islamisierung getan. Es wäre aber immerhin ein richtiger Schuss vor den Bug, dass in der Schweiz nicht alles zu haben ist, was sich diese dauernden Forderungssteller und sich immer in der Opferrolle fühlenden Kulturbereicherer bzw Kulturvernichter vorstellen. Ich meinerseits bin auch aktiv und habe es mir vor allem zum Ziel gesetzt, möglichst viele ahnunglose Bürgerinnen und Bürger über die immensen Gefahren dieser unseligen Ideologie und Religion aufzuklären. Ich konnte bisher schon weit mehr als 100 Bürger dazu bewegen, sich im Internet regelmässig über pi-news und akte-islam zu informieren und viele dieser Leute haben ihrerseits die gleichen Empfehlungen an ihnen Bekannte weitergegeben. Das ist einer der wenigen Wege, die Leute wach zu rütteln. Von den Medien ist in dieser Angelegenheit,mit Ausnahme einer Wochenzeitung, auch in der Schweiz gar nichts, aber auch gar nichts zu erwarten. Es sind die 68-er Journalisten am Werk und die scheissen sehr schnell in die Hosen, wenn sie etwas gegen den Islam schreiben sollten. Im übrigen hat der derzeitige schweiz. Bundesrat im Volk ein derart mieses Image, dass seine Empfehlungen und Drohungen wohl nicht allzuviel nützen werden. Mit über 60 Jahren habe ich schon viele Bundesräte (Regierungen) erlebt, seit ich geradeaus pinkeln kann. Aber eine derartige unfähige Mistclique wie derzeit war in der Vergangenheit noch nie am Ruder. Das liegt teilweise am System des Wahlvorganges, welches es ermöglicht und begünstigt, dass nicht die Besten, sondern diejenigen gewählt werden, die es möglichst allen Seiten etwas recht machen können ohne viel anzuecken. Dass damit primär Mittelmass, Hanswürste, Duckemäuser, Intriganten und Päcklimacher ans Ruder gelangen, liegt leider auf der Hand.

  10. #6 Unbeschnitten (04. Sep 2008 15:55) Huber setzt Linke mit NPD gleich http://derstandard.at/?url=/?id=1219938838989

    Herr Huber: Von den Linken geht laut Statistik mehr Gewalt aus!
    ——

    Das ist dem Huber ziemlich wurscht, von wem mehr Gewalt ausgeht –
    Huber und Beckstein schlagen wie wild um sich gegen alles, was der CSU Stimmen wegnehmen könnte, und das sind ziemlich viele.
    Meine Stimme ist auch schon weg. Ich geh strafwählen.

  11. @ #16 NoDhimmi (05. Sep 2008 00:01)

    Meine Stimme ist auch schon weg. Ich geh strafwählen.

    Richtig, NoDhimmi

    Nichts vom etablierten Verbrecherinnenpack darf erneut in Parlamente und Regierungen.

    Ratio

  12. Ersteinmal tief durchatmen bitte, denn die Provokation halte ich doch sehr gelungen.
    Irgendwo muß man daß als Möglichkeit einen Spiegel aufzugreifen nicht schlecht finden sondern als Chance auffassen.

    Der Künstling und Provokateur würde aber mindestens 10mal mehr Chuzpe und Provokation im Positiven hervorrufen können – und darum geht es ja wohl – wenn er des next time ein Minarett in der der Schweiz, Kosovo, Türkei oder gar Algerien mit einem netten Kruzifix schmücken würde.

    Wahrscheinlich scheiden sich aber an solcher Stelle die wirklich inbrünstigen Provokateure und Künstler von einfachen Schwanzlutschern die ein Brett mit der Aufschrift „Ich fühl mich wie ein Künsteler“ tragen und einfach nur dadurch bekannt sind daß drittklassige Multiplikatoren an falscher Stelle sitzen.

  13. #16 NoDhimmi & #18 Ratio

    …strafwählen…

    Oh Mann, ich freu´ mich schon richtig auf den 28. September. Da kriegen welche das was sie verdienen: nämlich Nicht-Beachtung beim Kreuzchenmachen 😀

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