Der Ramadan ist der islamische „Fastenmonat“ oder besser, der Monat des kulinarischen Ausnahmezustands, denn wer dabei an innere Einkehr, Buße, Läuterung und Verzicht denkt, liegt völlig daneben. Von Sonnenuntergang bis zum nächsten Morgen wird gegessen und getrunken bis zum Umfallen und die Muslime leben wie „Allah in Syrien“. In Syrien geht es nämlich zu Ramadan besonders rund, wie SpOn begeistert berichtet, denn auch Christen-Dhimmis „Nicht-Muslime dürfen mitfeiern“.

Reisejournalist Lutz Kaulfuß schwärmt – nachdem er sich, wie es sich für einen guten Dhimmi gehört, wohl den ganzen Tag lang mit Fasten beschäftigt hat – für den Spiegel von Syrien in der Abendsonne in freudiger Erwartung auf das Ramadanessen, zu dem auch er als Nicht-Muslim eingeladen ist – welche „Ehre“.

Sogar denjenigen gegenüber, die den Landessitten völlig unangepasst einfach nicht fasten können oder wollen, ist Syrien überaus „tolerant“:

Hungern muss niemand, der das nicht will. Touristen, Drusen, Christen und auch die vielen Muslime, die aus verschiedenen Gründen nicht fasten, werden weiterhin auch tagsüber üppig versorgt.

Als besonders verfressen gelten dabei die Christen, die gemäß syrisch-muslimischen Angaben tags und nachts beim Essen sind. Es geht den Christen ja so gut in Syrien – das wird der Grund sein, warum sie massenweise von dort flüchten.

Viele syrische Christen lassen sich die Festessen nicht entgehen. „Genauso feiern auch die Muslime bei den Christen mit. Bei uns sind ja auch Ostern und Weihnachten staatliche Feiertage“, erklärt (Fremdenführer) Nassar den syrischen Pragmatismus.

Die meisten „Fastenden“ haben schon vor dem „erlösenden Ruf des Muezzins“ ihre Teller bis zum Bersten mit Speisen vollgeladen.

Die Parade der Iftar-Gäste bedient sich eifrig an den vielen verschiedenen Ständen. Da wird gegrillt und gebraten, gesotten und gekocht.

Lamm, Rind und Geflügel, aber auch Fisch und vor allem Gemüse in immer neuen Variationen, mit duftenden Gewürzen des Orients, ergänzt mit köstlichen Soßen und exotischen Pasten füllen die Tische.

Aber das Iftar ist nicht das einzige Mahl der Nacht. Von Mitternacht bis ungefähr vier Uhr morgens wird ein nicht weniger üppiges Sohour serviert. Erst ab dem Morgengebet dürfen die Gläubigen nichts mehr zu sich nehmen.

Sie sind dann meistens auch ziemlich satt. Wie so Manches im Islam ist auch das Fasten im Ramadan eine ziemliche Mogelpackung.

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41 KOMMENTARE

  1. Ramadan ist schlicht die Pervertierung der christlichen Fastenzeit. Besser konnte es sich der Antichrist überhaupt nicht ausdenken! Mal sehen, welche Schreckensnachrichten uns mit dem Ende des Ramadans wieder erreichen.

  2. Ramadan ist schlicht die Pervertierung der christlichen Fastenzeit

    Der ganze Islam ist eine nicht verstandene Kopie des mosaischen und christlichen Glaubens. Der Grosse Pädophile Prolet strickte aus ihm oberfächlich bekannten Versatzstücken, deren Sinn er aber nie begriff, eine neue „Religion“, die dazu diente, seinen privaten Lüsten und Perversitäten eine rechtliche Legitimation zu geben. Mehr ist nicht dahinter.

  3. wie sagte mir mal ein jurist (christ):
    ist ein musel krank, muss er den ramadan nicht einhalten.
    seine musel-mit-bewohner-im-studentenheim waren zum ramadan regelmäßig krank (alle!!!).
    tja, wenn es nicht so traurig wäre, wäre es eine lustige ideologie.
    salu
    hau ich habe gesprochen.
    cagney

  4. Der „Spiegel“ nimmt and er großen Volksverarschung teil, dabei muß er doch von folgendem Vorfall aus 1001 Nacht wissen:

    http://www.n-tv.de/Reisebueros_muessen_aufklaeren_Verhalten_waehrend_des_Ramadan/010820082612/1002768.html

    Freitag, 1. August 2008

    Reisebüros müssen aufklären
    Verhalten während des Ramadan

    Während des Fastenmonats Ramadan gelten in islamischen Ländern einige Beschränkungen – und zwar auch für Urlauber.

    Das Essen, Trinken und Rauchen ist tagsüber in der Öffentlichkeit verboten. Reisebüros müssen ihre Kunden, die in die entsprechenden Länder reisen, über diese Einzelheiten aufklären.

    Im verhandelten Fall ging es um eine Oman-Reise, die von einem Ehepaar nach der Hälfte der Reisezeit abgebrochen wurde. Der Mann hatte im Reisebüro erklärt, er wisse, dass er im Ramadan unterwegs sein werde. Er ging jedoch fälschlicherweise davon aus, dass die Verbote nur für Muslime gelten.

  5. Journalisten sind geil auf Häppchen
    Der SPIEGEL-Journalist bewegt sich in Damaskus wie die Made im Speck.
    Die Gesinnung der Journalisten hat mir ein Vertreter der Zunft so erklärt:
    „Die ersten zwei sind immer frei, die Presse zahlt ab Nummer drei.“
    „Für gute Häppchen gibt es einen freundlichen Bericht“.
    Die Häppchen-Berichterstattung ist an die Stelle der Hofberichterstattung getreten.

    Sekt und Häppchen kann man aber nicht nur als Journalist abstauben.
    Auch Diplomaten lassen es sich im Ausland auf anderer Leute Kosten gut gehen.
    Ex-Ostblock-Länder, die in die EU wollten, haben der EU-Diplomatie den Sänftenträger gemacht.
    Und die Lobbyisten in Brüssel und Berlin sorgen dafür, dass die politische „Elite“ etwas zwischen die Beiserchen bekommt. Ganz „in“ sind Windbeutel von der Windkraftbranche für windige Umweltpolitiker.

  6. Der ganze Islam ist eine nicht verstandene Kopie des mosaischen und christlichen Glaubens.

    So würde ichs nicht sagen. Bei einer Kopie würde immerhin das Original durchschimmern.

  7. Ramadan nützt mir eh nichts, da ich gar nicht so viel essen kann wie ich kotzen könnte:

    50% der arbeitslosen Deutschtürken in Berlin arbeiten schwarz

    Bundesweit ist etwa jeder dritte Migrant arbeitslos. Das fand das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung in der vergangenen Woche heraus. Jetzt ergab allerdings eine neue Untersuchung, dass viele arbeitslose Deutschtürken durchaus einer Beschäftigung nachgehen.

    Die Hälfte der arbeitslosen Deutschtürken in Berlin ist in der Schattenwirtschaft beschäftigt. Das geht aus einer nicht veröffentlichten Untersuchung des Linzer Wirtschaftsprofessors Friedrich Schneider hervor, über die die Wochenzeitung „Die Zeit“ berichtet.

    Bundesweit ist etwa jeder dritte Migrant ist erwerbslos, mehr als 40 Prozent sind von Sozialtransfers abhängig. Aufgrund der schlechten wirtschaftlichen Entwicklung Berlins treten die Probleme in der Hauptstadt deutlicher zutage als in anderen Städten.

    Und nun viel Spass beim Hochrechnen auf das gesamte Bundesgebiet… Das erklärt den einen oder anderen Kültürbereicherer im Rückspiegel mit einem Auto, welches ich mir trotz gutem Job nie im Leben leisten könnte. Liegt wohl am Nazi-Gen 😉

  8. Ramadan hat nicht das Geringste mit Fasten zu tun. Es ist eine jämmerliche Dressurübung, die einfach nur den Tag-Nacht-Zyklus des Menschen umkehrt. Wer nachts schläft, der isst und trinkt nicht, „fastet“ also im islamischen Sinne eigentlich jeden Tag. Verzichten tut der Moslem dabei auf gar nichts – er holt ja schon wenige Stunden später all das Verpasste nach, ja sattelt sogar ordentlich was drauf. Ich will ja nicht wissen, wieviele Kilos sich da im Verlauf eines Monats „anfasten“ lassen…

    Wer einmal 4 Wochen bewußt auf etwas verzichtet hat, das ihm sonst sehr wichtig ist, z.B. Fleisch, Süßigkeiten, Kaffee, Brot oder in der modernen Variante auf TV, Computer oder Auto, der weiß, was Fasten heißt.
    Von innerer Einkehr, Läuterung oder gar Buße mal ganz zu schweigen.

  9. „In Syrien geht es nämlich zu Ramadan besonders rund, wie SpOn begeistert berichtet, denn auch Christen-Dhimmis “Nicht-Muslime dürfen mitfeiern”.“

    Also von dieser Toleranz können wir uns ja echt dicke Scheiben von abschneiden 😉

  10. Da wunderts einen nicht, dass so mancher Stoffkäfig fassgleiche Form annimmt.

    LOL
    denn: unter’m Laken kann man veel maken!
    CK

  11. Ja, der Ramadan. Ein besonders gelungenes Dressurstückchen des Islam. Tagsüber hungern und dursten bei 50 Grad im Schatten, nachts sich die faulen Wampen vollschlagen, gearbeitet wird in der Zeit ja meist nichts oder sehr wenig.

    Trotzdem: Die wahrscheinlichkeit ist sehr hoch, dass so ein Stoffkäfig, so eine Herdenführerin, heimlich unter ihrer Burka so einiges an sich reinstopft tagsüber, beim Kochen für die Männerrunde.

    Pfui Teufel!

  12. Ja, wenn wir doch nur sensibler wären und mitfasten würden. Ich hoffe, die SPON-Belegschaft geht mit gutem Beispiel voran. Und die armen Kinderchen, müssen vollgefressen zur Schule wanken, übermüdet von der Völlerei, unkonzentriert vor Hunger, kein Wunder, dass es mit den Schulnoten nichts wird. Rammadanbonus für Alle!

  13. @13 KyraS – „Wenn Du das worauf Du verzichtest deinem Nächsten nicht gönnen kannst, dann verzichtest Du nicht um meinetwillen.“

    (aus der Reihe: was hätte Jesus dazu gesagt)

  14. wie geht das mit dem Ramadan eigentlich während der Mitternachtssonne nördlich des Polarkreises?

    Hungert man da ein paar Wochen ?

  15. #10 Sacharja2/12

    „Und die Lobbyisten in Brüssel und Berlin sorgen dafür, dass die politische “Elite” etwas zwischen die Beiserchen bekommt“….

    Dann müssen die ja bald platzen vor lauter Döner fressen.

  16. wie geht das mit dem Ramadan eigentlich während der Mitternachtssonne nördlich des Polarkreises?

    Der allwissende Allah ist leider nur mit dem äusserst lückenhaften Wissen eines Kameltreibers und Karawanenräubers des 7. Jahrhunderts behaftet.

  17. wie geht das mit dem Ramadan eigentlich während der Mitternachtssonne nördlich des Polarkreises?

    Da die erde eine Scheibe ist kann es auch keinen Polarkreis geben, bestenfalls eine Polar Ellipse…Ausserdem sind die Ungläubigen daran Schuld das es da so kalt ist ….

    😉
    i.o.

  18. @20 incorrect robot – Da der Ramadan nach einem Mondkalender bestimmt wird fällt er nur alle 16 Jahre auf eine Sonnenwende bzw. alle 33 Jahre auf dieselbe Sonnenposition. Konkret auf die Wintersonnenwende (Südpolmitternachtssonne) zuletzt 2000 und auf die Sommersonnenwende (Nordpolmitternachtssonne) das nächste Mal 2016. Das Islamische Zentrum Tromsø verwendet jedoch bereits jetzt bei der Festsetznung der Gebetszeiten für die Morgen- und Abenddämmerung eine Faustregel.

  19. Alle Jahre wieder… . Ramadan im Lichte der Bibel.

    Kol. 2, 20 – 23:

    20 Wenn ihr nun mit Christus den Mächten der Welt gestorben seid, was lasst ihr euch dann Satzungen auferlegen, als lebtet ihr noch in der Welt:

    21 Du sollst das nicht anfassen, du sollst das nicht kosten, du sollst das nicht anrühren?

    22 Das alles soll doch verbraucht und verzehrt werden. Es sind Gebote und Lehren von Menschen,

    23 die zwar einen Schein von Weisheit haben durch selbst erwählte Frömmigkeit und Demut und dadurch, dass sie den Leib nicht schonen; sie sind aber nichts wert und befriedigen nur das Fleisch.

  20. Was bei den Lobhudeleien in den Medien ja auch völlig unter den Tisch fällt: Frauen, die ihre Periode haben, dürfen das Fasten nicht „aussetzen“ weil es ihnen körperlich schaden könnte. Ihr Fasten ist in dieser Zeit „ungültig“, weil sie als „unrein“ gelten. Die versäumte Zeit wird ihnen auch nicht erlassen, sondern muß nachgeholt werden. So muß die Frau nicht nur die Demütigung ertragen, daß jeder in ihrem Umfeld genauestens mitbekommt, wann sie ihre Periode hat, sondern auch noch die blödsinnige „Fasterei“ nachholen, während alle anderen schon wieder ihrem gewohnten Leben nachgehen.

  21. Hier noch ein paar der Absonderlichkeiten, die nie ihren Weg in die Medien finden:

    „Das Fasten wird durch absichtlichen Essen oder Trinken, gleich ob nützlich oder schädlich (z.B. Sand), am hellen Tage ungültig, auch wenn es sehr wenig ist, wie z.B. ein Sesamkorn oder ein Tropfen Wasser.

    Das Fasten wird nicht durch erzwungenes Essen oder Trinken gebrochen. Essen oder Trinken aus Vergesslichkeit beeinträchtigt nicht das Fasten. Dem entspricht das Wort des Propheten (s): „Wer aus Vergeßlichkeit während des Fastenmonats isst oder trinkt, soll sein Fasten nicht unterbrechen, denn Allah gab ihm zu essen und zu trinken.“

    Das Fasten wird bei absichtlichem Rauchen am hellen Tage ungültig; das Einatmen von Gerüchen, wie z.B. Weihrauch, beeinträchtigt nicht das Fasten.

    Das Fasten wird beim absichtlichen Erbrechen am hellen Tage ungültig: unbeabsichtigtes Erbrechen beeinträchtigt nicht das Fasten, es sei denn, der Fastende verschluckt absichtlich etwas von dem Erbrochenem. Wenn er jedoch absichtlich erbrochen hat, dann muss er den Tag später nachholen, auch wenn er nichts von dem Gebrochenem verschluckt hat.

    Das Fasten wird beim Einführen von Zäpfchen in das Geschlechtsteil oder den After am hellen Tage ungültig; auch Selbstbefriedigung oder Beischlaf (auch ohne Samenerguss) am Tage machen das Fasten ungültig. Geschieht dies durch Vergesslichkeit, ist das Fasten noch gültig. Ein nächtlicher Samenerguss im Schlaf beeinträchtigt nicht das Fasten, selbst wenn man sich erst nach der Morgendämmerung wäscht.

    Sollte man am Tage nicht mehr Herr seiner selbst sein (Verlust des Verstandes), auch wenn dies nur für einen Augenblick der Fall ist, wird das Fasten ungültig. Dies gilt auch für Ohnmacht, die den ganzen Tag andauert.“

  22. @ #11 FreeSpeech (03. Sep 2008 16:39)

    „Der ganze Islam ist eine nicht verstandene Kopie des mosaischen und christlichen Glaubens.“

    So würde ichs nicht sagen. Bei einer Kopie würde immerhin das Original durchschimmern.

    Das liegt an dem guten Kopierschutz! 😉

  23. Bundesweit ist etwa jeder dritte Migrant arbeitslos. Das fand das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung in der vergangenen Woche heraus.

    Jaja, da werden mal wieder die guten Migranten mit den Problemmigranten in einen Topf gesteckt, kräftig umgerührt und es kommen Zahlen raus die mit der Wirklichkeit nicht das geringste zu tun haben.

    Wenn man berücksichtigt, dass Türken weit überwiegend ihre Importbräute heiraten um möglichst viel Inzucht zu betreiben und deshalb von 2 Migranten ausgeht, hiesse das ja, dass sämtliche Männer, aber nur 1/3 der Frauen arbeiten. Hm, trotzdem in München massenhaft Türken (und -innen) sind kenn ich höchstens 1 oder 2 Frauen die davon arbeiten.
    Und auch die Männer sind mir nicht gerade als besonders arbeitsam bekannt. Die Wahrheit dürfte eher sein, dass minimal 95% der Frauen arbeitslos sind und von den Männern höchstens 1/3 offiziell arbeitet. Ist ja auch viel bequemer von H4 zu leben, wie selber für seinen Lebensunterhalt zu sorgen.

  24. @ #8 Hausener Bub

    Der Mann hatte im Reisebüro erklärt, er wisse, dass er im Ramadan unterwegs sein werde. Er ging jedoch fälschlicherweise davon aus, dass die Verbote nur für Muslime gelten.

    Ha ha – er hat geglaubt, das sei wie in Deutschland, wo Gebote und Verbote nur für die Einheimischen gelten, und unsere muselmanischen Gäste selbstverständlich – auch mit deutschem Pass – so leben dürfen wie in ihrer Heimat! Hättste dir mal besser informiert, Opa!

  25. @ #5 Prosemit

    Der ganze Islam ist eine nicht verstandene Kopie des mosaischen und christlichen Glaubens.

    Immer öfter denke ich, wie zum Beispiel bei diesem seltsamen ‚Fasten‘-monat, dass Mohammed, wie du sagst, Teile aus dem Juden- und Christentum kopiert und irgendetwas verändert hat, damit es nicht so auffiel, aber ohne jede Rücksicht auf Sinn und Zweck, wie wenn jemand einen Rolls-Royce grasgrün anstreicht, damit niemand merkt, dass er gestohlen ist.

  26. #5 Prosemit

    Der ganze Islam ist eine nicht verstandene Kopie des mosaischen und christlichen Glaubens.

    Kein Wunder — denn Mohammed war, mit der Hilfe des Allmächtigen und Allwissenden Ballaballah-Allah, An-Alphabet.
    Er konnte die Bibel deshalb nicht lesen, sondern kannte sie nur vom Hörensagen.

    Echnaton

  27. Ach, es sind wieder „Happy-Rammeldumm“ Wochen?

    Das muss ja sehr stressig für unsere hochgeschätzten Milbendach-Trägerinnen sein.

    Nicht, dass die deswegen noch Heisshungerattacken bekommen – würde ja der schlanken Linie schaden… 😉

  28. #20 incorrect robot

    wie geht das mit dem Ramadan eigentlich während der Mitternachtssonne nördlich des Polarkreises?

    Hungert man da ein paar Wochen ?

    Wahrscheinlich VERhungert man dort dann über die Monate, es sei denn, man betrügt !

    Siehe dazu
    http://islamprinzip.wordpress.com/about :

    Verlängert wird der Zeitraum, während dessen gegessen und getrunken werden darf gern dadurch, daß in den Wohnungen der „Gläubigen“ die Vorhänge zugezogen werden; so kann man erst später am Morgen oder bereits früher am Abend „einen weißen von einem schwarzen Faden unterscheiden“.

    Der Ramadan kann, sowohl auf der Nordhalbkugel der Erde wie auch auf der Südhalbkugel unseres Globus’, in jede Jahreszeit fallen, da der islamische Kalender nicht dem neuzeitlichen, logischen Sonnenjahr folgt, sondern dem Mondjahr.

    Wie sich der Ramadan für einen Moslem gestaltet, der z.B. im Norden von Island oder auf Spitzbergen im Norden von Norwegen lebt – oder der z.B. als Wissenschaftler in der Antarktis tätig ist – bleibt ein Rätsel; denn wenn der Ramadan in die Zeit des Sommers der Nordhalbkugel fällt, ist es dort mehrere Monate lang „Tag“. Die Sonne geht dort dann nie unter, und ein Moslem, ob Isländer, Norweger, Same, Türke, Araber oder Deutscher … kann dort über einen Zeitraum von mehreren Monaten bei natürlichem Licht jederzeit „einen weißen von einem schwarzen Faden unterscheiden“.

    Dann aber wird das Fasten während des Ramadans z.B. im Norden von Island oder auf Spitzbergen oder anderswo nördlich des Polarkreises für Muslime ein existenzielles Problem.

    Echnaton

  29. @ #37 Echn Aton

    Dann aber wird das Fasten während des Ramadans z.B. im Norden von Island oder auf Spitzbergen oder anderswo nördlich des Polarkreises für Muslime ein existenzielles Problem.

    Äähmmm, es besteht nicht zufällig die Möglichkeit, dass Island und Spitzbergen kurzfristig, sagen wir mal für ein paar Jahre, alle Moslems aus Europa aufnehmen? Wir zahlen auch dafür!

  30. Wir einheimischen Kuffar sollten unsere muslimischen Mitmenschen ernster nehmen und uns ein wenig an ihre Traditionen anpassen: Fasten am Tag und Fressen in der Nacht bildet den Charakter – sagt mir ein Rechtgläubiger, und Charakterbildung könnten auch viele Kuffar dringend gebrauchen.
    Lasst mich mit gutem Beispiel vorangehen; ich werde meine türkischen Nachbarn morgen Abend nach Einbruch der Nacht zum Blutwurstessen einladen. Es wäre schön, wenn möglichst viele meiner Mitbürger bei der Aktion mitmachen würden, um ein Zeichen zu setzen gegen Ausgrenzung!

  31. @ Jochen10 #29 (03. Sep 2008 19:31)

    ##Darf man dem entnehmen dass es bei den Christen kein Fasten gibt?##

    Hallo Jochen10,

    der folgende Teil des obigen Verses 20 enthält die Antwort:

    „was lasst ihr euch dann Satzungen auferlegen“

    Als Christ ist es dir völlig freigestellt, wann immer du willst zu fasten, oder es eben zu lassen.

    Die folgenden Aussagen des Apostel Paulus zum Stichwort „Freiheit“ verdeutlichen dies.

    Röm 8,21 denn auch die Schöpfung wird frei werden von der Knechtschaft der Vergänglichkeit zu der herrlichen Freiheit der Kinder Gottes.

    1Kor 8,9 Seht aber zu, dass diese eure Freiheit für die Schwachen nicht zum Anstoß wird!

    1Kor 10,29 Ich rede aber nicht von deinem eigenen Gewissen, sondern von dem des andern. Denn warum sollte ich das Gewissen eines andern über meine Freiheit urteilen lassen?

    2Kor 3,17 Der Herr ist der Geist; wo aber der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit.

    Gal 2,4 Denn es hatten sich einige falsche Brüder mit eingedrängt und neben eingeschlichen, um unsere Freiheit auszukundschaften, die wir in Christus Jesus haben, und uns zu knechten.

    Gal 5,1 Zur Freiheit hat uns Christus befreit! So steht nun fest und lasst euch nicht wieder das Joch der Knechtschaft auflegen!

    Gal 5,13 Ihr aber, liebe Brüder, seid zur Freiheit berufen. Allein seht zu, dass ihr durch die Freiheit nicht dem Fleisch Raum gebt; sondern durch die Liebe diene einer dem andern.

    Grüße
    tape

  32. Christliches Fasten dient dem Ziel, sein Leben neu auf Gott auszurichten.

    Es besteht aus drei Schritten:

    1. Man unterbricht die Routinen des Alltags. Man kann das Essen einstellen, man kann auf Genussgifte verzichten, man kann sich eine Zeit intensiven Betens verordnen. Die Wege, die eingefahrenen Routinen auszuhebeln, sind so zahlreich, wie die Menschen und ihre Eigenheiten.
    Im Unterschied zum Mohammedanismus sollen Fastende ihre Fastenzeit für sich behalten und nicht eine öffentliche Zurschaustellung darbieten.
    In der Tat kann man zu jeder Zeit und zu vielen Anlässen fasten. Institutionalisiert sind die vorweihnachtliche und vorösterliche Fasten- oder Rüstzeit.

    2. Die unterbrochenen Alltagsroutinen schaffen Freiraum, die eigene Beziehung zum dreifaltigen Gott in den Blick zu nehmen. Ist mein Leben auf ihn hin ausgerichtet? Gewähre ich ihm Platz in meinem Leben? Und wenn ja: welchen?

    3. Die Neuausrichtung auf Gott soll sich direkt auswirken auf das eigene Verhalten. Den Evangelien zufolge bnegegnet uns Gott vor allem in den Armen. Deshalb begleiten Christen die Fastenzeit mit einem Fastenopfer für eben diese Menschen.

    Mit dem ungesunden Fress-Dich-Voll-Fasten des Ramadan hat ernst gemeintes Fasten wenig gemein. Vielleicht sollte man dafür auch einen anderen Begriff wählen, um das in unserer Kultur Gemeinte nicht aushöhlen zu lassen.

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