Kalte Füße wegen Mohammed-Wettbewerbs

TitanicIn den Räumlichkeiten des Museums für Komische Kunst, Caricatura, hätte am 18. Oktober ein vom Satire-Magazin Titanic initiierter Wettbewerb über die größtmögliche Ähnlichkeit mit dem Propheten Mohammed stattfinden sollen (PI berichtete). Doch die Stadt Frankfurt hat, wie zu erwarten war, kalte Füße bekommen und ihre Zusage zurückgezogen. Titanic will dennoch nicht aufgeben, sondern sich einen Ersatz-Veranstaltungsort suchen.

Satirisch und kritisch will Caricatura sein, solange es nicht islamkritisch ist. Darum hat Jan Gerchow, Chef des Historischen Museums, zu der die Caricatura gehört, aus Angst vor möglichen Folgen des „gefährlichsten Events der Buchmesse“ die Notbremse gezogen.

Kulturdezernent Felix Semmelroth bestätigte am Mittwochnachmittag der FR den Vorgang. „Ich stehe zu der von Gerchow getroffenen Entscheidung.“ Angesichts der enormen Medienresonanz, die bis in die Türkei und nach England reicht, glaube man nicht, dass die Platzkapazitäten der Caricatura ausreichten. Noch schwerer wögen die Sicherheitsbedenken. Dass es bei dieser Veranstaltung krachen könnte, das war im Vorfeld wohl jedem klar.

Zudem, sagt Semmelroth, habe die Veranstaltung durch die Absage des türkischstämmigen Satirikers Osman Engin einen etwas einseitigen Charakter. Dem Argument fehlt aber der solide Grund: „Osman Engin nimmt an dem ,Mohammed-Ähnlichkeitswettbewerb‘ der Zeitschrift Titanic NICHT teil! Er hatte NIE die Absicht an so einer Veranstaltung teilzunehmen!“ Der das sagt, ist Osman Engin. Und zwar auf der Startseite seiner Homepage in dicken Lettern.

Das aufatmende Geräusch, das danach durch Kunst- und Kulturkreise wie durch Polizeikasernen ging, ist aus diesen Zeilen fast hörbar. Polizeisprecher Jürgen Linker gibt zu:

„Wir hätten das mit abdecken können, sind aber erleichtert, weil es so nicht zu möglichen Protestaktionen kommt.“ Vorfälle, wie sie sich ereignet haben, nachdem Mohammed-Karikaturen in der dänischen Zeitung Jyllands Posten erschienen sind, hätte man in jedem Fall unterbinden wollen. Vermutlich wäre also die Frankfurter Polizei in massiver Präsenz angerückt.

Doch Titanic will trotz allem nicht aufgeben und den Wettbewerb verwirklichen. Redakteur Leo Fischer meint:

„Über das Satireverständnis der Stadtväter wird man sich demnächst mal unterhalten müssen. Das Frei-Abo für die Stadt steht jedenfalls zur Disposition.“ Weitermachen will auch er. Aber natürlich ist es mehr als fraglich, ob sich innerhalb so kurzer Zeit jemand findet, der die Räumlichkeiten für eine derart heikle Geschichte zur Verfügung stellt. Das weiß auch Fischer. „Drei Tage – das wird sehr eng.“

Hoffentlich lang genug, die Spitze des Islam-Angst-Eisbergs noch zu treffen.

(Allen Spürnasen herzlichen Dank)

Kontakt zum Museum mit den kalten Füßen:

Caricatura
Saalgasse 19 (Römerberg)
60311 Frankfurt am Main
Ansprechpartner: Achim Frenz
Telefon: (069) 212-30161
E-Mail: achim.frenz@stadt-frankfurt.de




21.15 Uhr, 3sat: Galgen für eine 16-Jährige

Kein Politiker thematisiert diese Schicksale, die Medien ignorieren sie fast komplett. Die Hinrichtung von Kindern und Jugendlichen in islamischen Ländern steht nicht auf der Agenda der engagierten MenschenrechtlerInnen, vor allem nicht der grünen Heuchler. 3sat bringt heute die Geschichte der 16-jährige Atefeh R. (Foto), die zur Volksbelustigung wegen „unkeuschen Verhaltens“ öffentlich gehängt wurde. Sonst erfährt man nichts. Die Stimmen, die sich gewöhnlich für Menschen vom Schlage Murat Kurnaz oder Khaled el Masri einsetzen, schweigen gellend.

(Spürnasen: Revenge und Kalif2.0 )




Youtube löscht McCain Wahlkampf-Videos

Offenbar wurden auf Youtube mehrere legal eingestellte McCain Wahlkampf-Videos unbegründet entfernt. McCain-Clips, die als von Gegnern ohne Grundlage als Copyright-Verletzung beanstandet wurden, wurden sofort und rücksprachlos entfernt. Wer schon einmal versucht hat, ein Video mit persönlichkeitsverletzendem Inhalt auf dem Portal loszuwerden, weiß, dass Youtube nicht immer so hellhörig ist.

Youtube verteidigt sich mit den Richtlinien des Digital Millennium Copyright Acts (DMCA). Es bleibe den Betreibern

gar nichts anderes übrig, als Hinweisen nachzugehen und darauf zu reagieren. „Der Copyright-Act bietet Seiten wie YouTube einen sicheren Hafen. Ohne diesen könnten die Plattformen gar nicht existieren“, heißt es in einem Antwortschreiben der Google-Videoseite. YouTube habe im Vorhinein keine Informationen darüber, wer welchen Content auf die Plattform stelle und wem die Rechte gehören. Im Fall einer falschen Beanstandung hat der Rechteinhaber des Videos daher die Möglichkeit, eine Gegenmeldung zu schreiben. Dann kann der Inhalt wieder online gestellt werden. Die Verantwortung, ob das Video seinen Weg zurück auf die Plattform findet, liegt also bei dem Verfasser der so genannten „Counter Notice“. Bei der Korrektur einer unnötigen Entfernung handelt es sich allerdings um eine manuelle Vorgangsweise, weshalb sich das Wiedereinstellen sich bis zu 14 Tage hinauszögern kann.

So viel Zeit hat McCain aber nicht mehr, immerhin befindet sich der Wahlkampf auf der Zielgeraden und die Youtube-Lösch-Aktion hilft nur seinem politischen Gegner Obama.

» John McCains Youtube-Channel finden Sie hier




Sarkozy empört wegen Nationalhymnenskandal

Zum innerfranzösischen Eklat kam es am Dienstagabend im „Stade de France“ als Frankreich in Paris St. Denis zu einem Freundschaftsspiel gegen Tunesien antrat und die tunesischen Fans – auch auf französischer Seite – die „Marseillaise“ mit Buhrufen und Pfiffen begleiteten. Die Franzosen gewannen zwar darauf das Spiel, aber Sarkozy ist dennoch empört und wertet die Buhrufe als Beleidigung für Frankreich und seine Nationalspieler.

Schon in früheren Spielen war es immer wieder zu Pfiffen gekommen, wenn Frankreich gegen ein nordafrikanisch-islamisches Land gespielt hat, aus dem viele Einwanderer stammen, die in den gefürchteten Vorstädten, den Banlieues um Paris wohnen. Inbesondere in Spielen gegen Marokko und Algerien.

Von den 60.000 Zuschauern am Dienstag in St. Denis unterstütze die Mehrzahl Tunesien und pfiff die Franzosen aus. Besonders spannungsgeladen ist das Verhältnis auch, weil die französischen Spieler allesamt Muslime sind, islamischen Einwanderungsländern entstammen und daher vom islamisch-nationalistischen Publikum als Verräter ihrer Religion und Kollaborateure mit dem Westen wahrgenommen werden, wie in diesem Spiel Hatem Ben Arfa, Sohn tunesischer Einwanderer, der ebenfalls zur Zielscheibe gemacht wurde.

Jedoch, wer zu Frankreich und zu den „Bleus“ gehören will, muss auch Frankreich als Land mit seiner Nationalhymne respektieren, finden die Verantwortlichen. Dies gilt für die Spieler, wie auch für die Fans. Es kann nicht angehen, dass tunesische oder algerische Einwanderer sich vom französischen Staat aufnehmen und unterstützen lassen und gleichzeitig die Symbole der Nation missachten – an diesem Punkt ist die „Grande Nation“ empfindlich, dort hört die Dhimmitude auf.

Eher als sich weiterhin von Muslimen beleidigen zu lassen, würde man gegen nordafrikanische Mannschaften gar nicht mehr antreten, hieß es aus dem Elysée-Palast.

Bilder vom Skandalspiel. Die französische Sängerin wird ausgepfiffen, obwohl sie beim Vortragen der Marseillaise bereits islamisch-korrekt verhüllt auftritt. Das „Stade de France“ ist fest in muslimischer Hand:

(Spürnasen: Anne und Volfoni)




Stadtkewitz: Tagesspiegel verdreht Tatsachen

Rene StadtkewitzErfreut brachte der Tagesspiegel heute die Meldung, dass auch die CDU in Berlin-Heinersdorf jetzt aus den Reihen der Moschee-Gegner ausgeschert sei, um gemeinsam mit den Wölfen aus SPD, Linken, Grünen und FDP in der Initiative „Wir sind Pankow – tolerant und weltoffen“ zu heulen. Dem widerspricht der stellvertretende Vorsitzende der CDU in Pankow, René Stadtkewitz (Foto), im PI-Interview energisch. Es gibt keinen derartigen Beschluss.

PI: Kennen Sie den Artikel im Tagesspiegel vom heutigen Tag?

Stadtkewitz: Inzwischen habe ich den Artikel im Tagesspiegel gelesen. Wie so oft in vielen Tageszeitungen werden Tatsachen ein wenig in eine Richtung verdreht, die manchmal doch eher dem Wunschdenken der Redaktionen als der Realität entsprechen. Ich bin sicher, es wird nun wieder andere Zeitungen geben, die mit Bezug auf den Tagesspiegel mit eigenen Beiträgen nachlegen werden.

Was meint der Tagesspiegel mit der Schlagzeile „Die Moschee-Gegner sagen ab“?

Gestern Abend erfuhren wir von der Polizei, dass die NPD ihre geplante Mahnwache abgesagt hat. Dies war offenbar der Aufhänger für diesen Beitrag. Die Kundgebung der Interessengemeinschaft Pankow-Heinersdorfer Bürger findet nach Komplettsperrung der Tiniusstraße zwar nicht in der Tiniusstraße, sondern gegenüber in der Granitzstraße / Prenzlauer Promenade statt. Auf dieser Demonstration werde auch ich neben dem Ipahb-Vorsitzenden Joachim Swietlik und der Soziologin Hiltrud Schröter zu den Menschen reden. Mit dieser Schlagzeile wirft der Tagesspiegel wiederholt die Kritiker dieser Sekte mit der NPD gewollt in einen Topf. Hier wird wieder das Klischee bedient, wer gegen diese Moschee ist, sympathisiert mit der NPD. Aber die Menschen in Heinersdorf haben mit der NPD nichts am Hut. Ihnen geht es um den Protest gegen eine aufgezwungene Moschee und darum deutlich zu machen, dass bei ihnen trotz allem Druck das Gefühl der verordneten Bereicherung so ganz und gar nicht aufkommen will.

Warum beteiligt sich die CDU-Pankow an Demonstrationen der Moscheebefürworter?

Der Vorsitzende der CDU-Pankow Peter Kurth ist vor einiger Zeit gebeten worden, einem Aufruf eines Vereins gegen die zunächst geplante Mahnwache der NPD zu unterstützen. Dies hat er getan. Dass dieser Verein sich nun der Veranstaltung der Initiative „Wir sind Pankow – tolerant und weltoffen“ anschloss, hat mit der Zusage, sich gegen die NPD zu stellen, nicht zu tun. Es gibt keinen Beschluss oder Aufruf der CDU-Pankow, sich an dieser Veranstaltung zu beteiligen. Ebenso gibt es in Pankow keinen Beschluss der CDU, die eine Umkehr von der kritischen Einstellung zu dieser Sekte bedeutet. Auch wenn wir diese Moschee in Heinersdorf nie befürwortet haben, müssen wir zur Kenntnis nehmen, dass die Moschee nun fertig gestellt ist. Dennoch werden wir sehr genau hinschauen, wie es in Heinersdorf nun weiter geht. Es ist außerordentlich bedauerlich, dass die Befürworter dieser Moschee sich nie die Mühe gemacht haben, Möglichkeiten der Informationen über diese Sekte zu nutzen. Auch wenn die Ahmadiyya ihre Website maßgeblich überarbeitet hat, liefert sie doch selbst jetzt noch immer genug Quellen, um wenigstens skeptisch zu sein. Nicht umsonst ist sie im Sektenhandbuch der evangelischen Kirche erwähnt.

Kölns OB Schramma bezeichnet Moscheegegner als „braune Soße für die Toilette“. Fühlen Sie sich angesprochen?

Wenn er das so gesagt hat, dann müsste wohl auch ich mich angesprochen fühlen, denn auch ich hätte mich gegen die Kölner Groß-Moschee, die im Grunde von der Regierung der Türkei gebaut wird, gestellt. Es gibt sehr viele Argumente, die gegen dieses Projekt vorgetragen wurden. Die Publizisten Ralf Giordano und Lea Rosch oder die Sozialwissenschaflerin Necla Kelek oder auch Mina Ahadi vom Verband der Ex-Mulime oder viele andere haben vieles Richtige gesagt und das ausgesprochen, was sich in unserer Gesellschaft kaum jemand wagt. Wenn es nur um die Spiritualität einer Religion ginge, dann würde es keine Proteste gegen solche Vorhaben geben. Aber es geht eben nicht in erster Linie um Religion, sondern es geht ganz klar um Politik. Es geht um die Verbreiterung und Verfestigung einer Ideologie, die in Vielem unserer freiheitlichen Gesellschaft entgegensteht. Mit solchen Bauwerken wird eine islamische Parallelgesellschaft in unserem Land zementiert und die Probleme der Integration der Menschen aus dem muslimischen Kulturkreis vergrößert. Mit jeder dieser Machtdemonstrationen wachsen die Forderungen, die Islamische Verbände an unsere Gesellschaft richten und jagen selbst vielen frei und selbst bestimmt lebenden Muslimen Angst ein. Herr Schramma sollte klug genug sein, dies zu erkennen. Er sollte darüber hinaus klug genug sein, zu wissen, dass die Kritik an der Ideologie des Islams überhaupt nichts mit rechtsradikal oder „brauner Soße“ zu tun hat. Sind es doch gerade die Rechtsextremisten, die Ahmadinedschads fürchterliche Aussagen beklatschen und ist es doch gerade die NPD, die bereits seit den 70er Jahren mit den islamisch faschistischen „Grauen Wölfen“ in der Türkei auch finanziell kooperiert. Wer sich so wie er äußert, bedient die Argumente der Linken in diesem Land und macht damit eine sachliche Diskussion über die berechtigte Kritik an der Ideologie des Islams unmöglich. Aber gerade diese Diskussion ist notwendig. Die Politik hat sich schon lange genug schuldig gemacht, weil sie zulässt, dass junge Mädchen in Deutschland wie Sklaven gehalten werden, weil sie zulässt, dass ein Leben in Deutschland als „Brautpreis“ für eine arrangierte Ehe akzeptiert wird und sie zulässt, dass die dann geholten jungen Mädchen ohne eigene Rechte eingesperrt und zu Gebärmaschinen degradiert werden und die Kosten dafür am Ende auch noch dem Steuerzahler auferlegt werden.

Haben Sie eine Botschaft an Ihren Parteifreund Schramma?

In einer Partei werden nicht alle automatisch zu Freunden. Ich kenne Herrn Schramma nicht persönlich und glaube auch nicht, dass wir Freunde werden würden. Zu Recht stimmte die CDU Fraktion im Kölner Stadtrat gegen dieses Bauvorhaben und damit gegen ihren Bürgermeister. Wer in einer so eklatanten Frage die Mehrheit seiner Partei nicht mehr hinter sich hat, sollte Konsequenzen ziehen.

Fühlen Sie sich in der CDU eigentlich noch richtig zu Hause?

Richtig zu Hause fühle ich mich bei meiner Familie. Ich bin vor ca. 12 Jahren Mitglied der CDU geworden, weil sie am ehesten meiner politischen Vorstellungen entsprach. Deutschland ist im letzten Jahrzehnt – und insbesondere seit 1998 stark nach links gerückt. Die CDU ist diesem Linksruck zu einem großen Teil gefolgt und hat ihren konservativen Flügel zu sehr vernachlässigt. Dies bedaure nicht nur ich, sondern auch sehr viele Mitglieder der Partei. Aber Politik ist eben sehr vielfältig und betrifft alle Bereiche unseres Lebens. Beim Thema Integration hat die CDU mit der Änderung des Zuwanderungsrechts im vergangenen Jahr den richtigen Weg eingeschlagen. Zwar bleiben die Forderungen hinter dem zurück, was die CDU als Opposition vor 2005 gefordert hat, z. B. das Zuzugsalter auf 21 Jahre zu erhöhen, aber in einer Koalition mit den Sozialdemokraten war mehr nicht möglich. Vieles, was die Union Richtiges zu diesem Thema sagt, wird von den Medien wohl nicht aus Versehen kaum noch aufgegriffen. In vielen Gebieten unseres Landes sind die Grenzen der Integrationsfähigkeit unserer Gesellschaft längst erreicht. In nicht wenigen Städten gibt es inzwischen Schulklassen mit einem Anteil von mehr als 80% Migranten. Dass hier Integration nicht mehr funktionieren kann, liegt auf der Hand. Neben der Begrenzung der Zuwanderung von nicht Integrationswilligen brauchen wir klare Regelungen, unter welchen Voraussetzungen der Zuzug von Menschen tatsächlich eine Bereicherung für die Gesellschaft darstellt. Sehr viele Mitglieder meiner Partei sehen dies nicht anders.

Vielen Dank für dieses Gespräch.

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Im Indoktrinieren seiner Leser scheint der Tagesspiegel die taz als Vorbild zu nehmen. Auch sie versucht dem Volk einzuhämmern, dass Gegner der Islamisierung zwangsläufig „rechts“ verortet sind oder zumindest mit rechtem Gedankengut spielen. Unter echten Demokraten sind sie schwerlich zu finden – Islamgegner sind grundsätzlich anrüchig. Dies muss der Bürger verinnerlichen, damit er den Mund nicht mehr aufmacht.

(Spürnase für den Tagesspiegel-Beitrag: Armin R.)

» Zur Erinnerung: Morgen um 18 Uhr Ipahb-Demo in Pankow!




Dialogpartner auch Terroristenpartner?


Trotz seiner nicht gerade integrationsfreudig erscheinenden Vorgeschichte verschaffte Deutschlandradio dem Imam von Leipzig, Hassan Dabbagh (Foto), vor wenigen Tagen als multikulturellem Dialogpartner einen weiteren Auftritt. Der Imam mit der „sanften Stimme“, den die Reporterin so begeistert vorstellt, steht jetzt im Verdacht, Kontakte zur Terrororganisation Al Kaida haben.

In Deutschland hat sich nach Angaben des sächsischen Verfassungsschutzes ein als gefährlich eingestuftes islamistisches Netzwerk gebildet. Der Verfassungsschutz warne vor den sogenannten Salafisten, weil sie in ganz Deutschland vor allem jugendliche Moslems radikalisieren wollten, bestätigte ein Sprecher des Landesamtes für Verfassungsschutz in Dresden am Montag vorab einen entsprechenden Bericht des ARD-Magazins »Fakt«.

»Diesen Salafismus schätzen wir als extremistisch ein, weil er einen Ur-Islam predigt, der mit den Grundwerten unserer Verfassung nicht in Übereinstimmung zu bringen ist«, sagte der Präsident des Landesverfassungsschutzes Sachsen, Reinhard Boos, dem Magazin. Mittlerweile hätten sich salafistische Strukturen in Deutschland mit Verbindungen zu islamistischen Terroristen gebildet. (…)
Im Zentrum des Salafisten-Netzwerks steht den Angaben zufolge der Leipziger Imam Hassan Dabbagh. Laut einem vertraulichen LKA-Papier, das dem Magazin »Fakt« vorliegt, sei der 33-jährige gebürtige Syrer eine »Kontaktperson für islamische Extremisten und dschihadbereite Kämpfer«. Dabbagh habe von Personen aus dem Umfeld der Terrororganisation Al-Qaida Geld überwiesen bekommen. Auch zu Hintermännern der Attentate vom 11. September 2001 in den USA soll er laut LKA Sachsen Kontakt gehabt haben. Auch der erste deutsche Selbstmordattentäter, Cüneyt Ciftci, der sich vor wenigen Monaten im Irak in die Luft gesprengt hat, wurde nach Recherchen des Magazins in salafistischen Zentren radikalisiert.

Gut, dass wir dank dradio wissen, dass der Imam eigentlich ein ganz Lieber ist. Religiös, aber lieb. Denn das wissen wir auch schon: Je religiöser, desto netter.

(Spürnase: Wenskus)




Gemeinsam die Stimme erheben

Im August berichteten wir über den Fall der Elsässerin Fanny Truchelut (Foto), die ehemalige Besitzerin einer Berghütte in den Vogesen, die in ihrer Unterkunft keine Frauenverschleierung dulden wollte und deswegen postwendend verklagt wurde. Sie hat mittlerweile ihren Prozess, die Berghütte, jegliches Vermögen und sogar ihre Familie verloren. Dennoch will Fanny Trucelut nicht aufgeben. Wir veröffentlichen hier einen Brief von ihr persönlich an PI.

Am 8. Oktober 2008 wurde ich vom Berufungsgericht in Nancy wegen religiöser Diskriminierung zu zwei Monaten Gefängnis bedingt und 4000 Euro Strafe plus Gerichtskosten verurteilt. Ich hatte im August 2006 zwei verschleierte Frauen, die mit ihren Familien in meiner Berghütte zu Gast waren, gebeten, in den Gemeinschaftsräumen die Schleier auszuziehen. Sie kennen meine Geschichte bereits.

Viele Menschen haben mich in den letzten Monaten moralisch und finanziell unterstützt, dafür danke ich Ihnen allen sehr herzlich. Dies allein hat es mir erlaubt, aufrecht zu bleiben und nicht zusammenzubrechen. In den vielen E-Mail-Nachrichten, die ich erhielt, habe ich gespürt, wie viele wünschen, dass es so nicht zu Ende gehen kann. Wenn wir nach einem solchen Urteil nicht bald handeln, werden viele von uns sich ähnlichen Situationen gegenübersehen, die einem das ganze Leben zerstören können.

Meine Idee ist es, ein Netzwerk untereinander zu gründen. Einige von uns können sehr gut organisieren, andere haben finanzielle Möglichkeiten. Wir müssen uns zu einem strukturierten Netzwerk verbinden, um gemeinsam besser reagieren zu können.

Gesetze fallen in einer Demokratie nicht vom Himmel, sondern von Abgeordneten verfasst, auf die wir in Zukunft Druck ausüben müssen. Seit Jahren gehen unsere Gegner auf Stimmenfang. Es wird Zeit, ihnen zu zeigen, dass sie diese Stimmen auch wieder verlieren können.

Das Netzwerk „A VOIX HAUTE“ (mit lauter Stimme) möchte ganz Frankreich und alle, die sich zusätzlich anschließen möchten, abdecken. Es steht allen offen, die sich in ihrem persönlichen Umfeld selber engagieren wollen.

Wenn Sie selber dem Netzwerk beitreten möchten, schreiben Sie bitte (wenn möglich auf Französisch oder in gut verständlichem Deutsch) unter Angabe Ihres vollständigen Namens und Wohnorts mit Herkunftsland an: a.voix.haute@gmail.com.

Sobald das Netzwerk gegründet ist, können wir uns auch persönlich treffen und uns gegen Gesetzesvorlagen wehren. Bereits sind Projekte in Planung, die an alle verschickt werden, die sich im Netzwerk einschreiben.

Dank den Errungenschaften des Internets wird sich unser Netzwerk rasch ausbreiten können und sich vielleicht auch kleine regionale Gruppen in ganz Europa bilden.

Mit herzlichen Grüssen, Fanny Truchelut

» Bankverbindung:

Banque Popoulaire de Lorraine
IBAN: FR 76 1470 7000 5605 6190 1479 748
SWIFT : CCBPFRPPMTZ




Der Anfang vom Ende des Ölreichtums

Ungewöhnliche News aus der Wirtschafts-Wunder-Seifenblase Dubai. Das Emirat braucht Geld. Die staatseigene Bau-Firma „Dubai World“ steckt offenbar in Schwierigkeiten. Das Emirat Dubai ist mit seinen staatlich kontrollierten Unternehmen milliardenschwer verschuldet. Nun soll der Scheich in der Nachbarschaft aushelfen: Abu Dhabi soll Geld geben. Doch wie lange wird die Finanzspritze ausreichen? Und wie lange kann Abu Dhabi überhaupt noch aushelfen?

Dubai hat sich an einen ausschweifenden Lebensstil gewöhnt und wirft mehr Geld zum Fenster hinaus, als das Bruttoinlandsprodukt des Emirats hergibt.

Moody’s-Analyst Philipp Lotter in Dubai schreibt in seinem Bericht:

Wir gehen davon aus, dass die Fremdkapitalaufnahme, in erster Linie durch Unternehmen in Staatsbesitz, auf Sicht zumindest der nächsten fünf Jahre, schneller als das Bruttoinlandsprodukt zulegen wird. In dieser Phase wird das Emirat für Pfändungs-, Finanz- und geopolitische Risiken besonders anfällig sein.

Dubai steht demnach kurz vor der Pleite. Doch das Herrscherhaus macht weiter wie bisher. Die Frage ist bloß: Wie lange noch?

Analysten beklagen, dass das System „Dubai“ nicht transparent sei. Man gehe aber davon aus, dass das Projekt „Höchster Wolkenkratzer“ mehr Geld braucht. Es gibt sogar Gerüchte, dass das Mega-Bauwerk gar nicht fertig wird.

Während es in den meisten Staaten eine klare Trennlinie zwischen dem öffentlichen Sektor und der Privatwirtschaft gebe, verfolge Dubai ein korporatistisches Wirtschaftsmodell, das von seinem Herrscher und den engsten Verwandten in der Regierung beherrscht werde, betont Moody’s-Analyst Tristan Cooper, der sich mit Staatsanleihen im Mittleren Osten beschäftigt.

(Spürnase und Quelle: MMnews)




Gezielte Jagd auf Christen im Irak

Im Irak haben die Imame offiziell zum Halali gegen Juden und Christen geblasen, die Jagdsaison gegen Andersgläubige ist eröffnet. Juden und Christen schweben in Lebensgefahr. In der Stadt Mosul soll es gezielte Säuberungen geben. Frankreich und Deutschland haben signalisiert, christliche Flüchtlinge aufzunehmen. Doch der Vorsitzende der Christenvereinigung im Irak möchte lieber eine Lösung innerhalb des Landes.

Letzten Donnerstag wurde im christlichen Stadtteil Al Sadiq ein Mann mit einem Kind an der Hand von maskierten Männern angehalten, die seinen Identitätsnachweis forderten.

Da dieser einen christlichen Namen aufwies, wurde der Mann sofort erschossen. Als der Junge bestätigte, dass der Getötete sein Vater sei, wurde auch das Kind erschossen. Bis heute sind ein Dutzend Christen aus Mosul getötet, etliche entführt und drei Häuser zerbombt worden.

Paragraph 50 der neuen Verfassung gewährleistet in der Theorie die Religionsfreiheit – die Praxis sieht etwas anders aus.

Der Oberbürgermeister von Mosul spricht von etwa 1000 Familien, die die Stadt bereits verlassen hätten und in den umliegenden Dörfern Zuflucht suchten. Es sei eine gezielte Aktion im Gange, um die Stadt von den Christen zu säubern, so Dureid Kaschmulla. 2007 seien es die Jesiden gewesen, die mit massiven Bombenanschlägen, Ermordungen und Entführungen vertrieben worden seien. Heute gäbe es fast keine Jesiden mehr in Mosul.

Seitdem der Terror im Jahre 2004 begann, wurden auch immer wieder Kirchen in Bagdad und Mosul zum Ziel von Bombenanschlägen, Priester ermordet und Christen entführt. Doch konnte man bis vor kurzem keine Systematik in den Aktionen erkennen.

Das hat sich jetzt geändert. Bei den Freitagsgebeten in den Moscheen rufen die Imame mittlerweile gezielt zur Verfolgung von Christen und Juden auf.

Christliche Studentinnen werden ermahnt, im Schleier zu den Vorlesungen zu erscheinen, christliche Schüler finden sich zunehmenden Beleidigungen durch ihre muslimischen Klassenkameraden ausgesetzt. „Offensichtlich gibt es hier Kräfte, die ein fundamentalistisch islamisches Khalifat errichten wollen“.

Europäische Flüchtlingsprogramme für verfolgte Christen hält der Vorsitzende der chaldäisch-assyrischen Vereinigung im Irak, Yonadam Kanaa, jedoch für veheerend, weil sich das Land noch mehr Ausblutung nicht leisten könne. Das Ansinnen Deutschlands und Frankreichs, eine größere Anzahl von Christen in Europa aufzunehmen, würde nur noch mehr Zwietracht unter den unterschiedlichen religiösen Gruppen im Irak säen. Sein Wunsch:

„Ich flehe die Regierungen in Paris und Berlin an, lieber dafür zu sorgen, dass es uns hier besser geht!“

Mit anderen Worten: Unterstützt die Amerikaner, schickt endlich Truppen in den Irak und sorgt dafür, dass Frieden im Land selbst einkehrt, statt es euch mit ein paar Augenwischer-Pseudo-Hilfsprogrammen leicht zu machen.

» PI: Bischof Sako: “Freiheit ist wichtiger als Sicherheit”

(Mit Dank an alle Spürnasen)




HMB über sein gespaltenes Verhältnis zur Türkei

Broder in der BILDDie BILD macht derzeit Werbung für ihr Buch „Süper Freunde – Was Türken und Deutsche sich wirklich zu sagen haben“, das sie gemeinsam mit der türkischen Zeitung Hürriyet herausgibt. Darin kommen bekannte Autoren zu Wort, die ihr Verhältnis zur Türkei beschreiben. Heute: Henryk M. Broder (Morgen: Angela Merkel).




October surprise

Phillip BergIn den letzten Wochen verdichten sich die Hinweise, dass Barack Hussein Obama kein Staatsbürger der USA ist. Fakt ist: Obama hat es bis heute nicht geschafft, eine ordentliche Geburtsurkunde vorzulegen. Auf seiner Website behauptet er zwar, dass das dortige Dokument eine solche sei, allerdings haben drei Kriminaltechniker massive Zweifel bezüglich der Echtheit nachgewiesen.

Der Anwalt Phillip Berg (Foto oben) führt in seiner Klage vor dem U.S. District Court for the Eastern District of Pennsylvania aus, dass Obama bisher keinerlei Anstrengungen unternommen hat, seine Geburtsurkunde vorzuweisen. Jeglichen richterlichen Aufforderungen entzieht er sich durch die Behauptung von Verfahrensfehlern. Ebenfalls wurden die folgenden Unterlagen von ihm angefordert:

– seine College-Unterlagen, besonders von der Columbia (dort sollte der Geburtsort verzeichnet sein)
– seine Unterlagen von Harvard, ebenfalls mit dem Vermerk zum Geburtsort
– seine medizinischen Unterlagen
– sein Taufschein

Obama ist – laut Berg – in Mombasa, Kenia geboren und nicht auf Hawaii, wie er behauptet. Seine Mutter reiste, so Berg, vor der Geburt mit seinem Vater nach Kenia, konnte dann aber wegen der fortgeschrittenen Schwangerschaft nicht nach Hawaii zurückkehren. Wie die Großmutter (die übrigens angibt, bei der Geburt Obamas zugegen gewesen zu sein), der Halbbruder und die Halbschwester von Obama ebenfalls behaupten, sagt Berg weiter, gebar Obamas Mutter, Stanley Ann Dunham, Obama in Kenia und reiste danach nach Hawaii, um seine Geburt dort registrieren zu lassen.

Berg erwähnt auch die Ungereimtheiten über die Geburt von Obama, dass er anscheinend in zwei unterschiedlichen Krankenhäusern geboren wurde, einmal im Kapiolani Spital und dann im Queens Spital in Honolulu, und dass nur ein Geburtseintrag, aber keine Geburtsurkunde, im Register des Standesamtes von Hawaii existiert.

Sollte Senator Obama wirklich in Kenia auf die Welt gekommen sein, schreibt Berg, dann überträgt sich die Staatsbürgerschaft der Mutter laut Gesetz bei einer Geburt in Übersee nicht auf das Kind, da man mindestens 19 Jahre alt sein muss. Obamas Mutter war aber zum Zeitpunkt der Geburt erst 18. Da die Staatsbürgerschaft laut Gesetz nicht auf ihn überging, ist er kein “natürlich geborener” amerikanischer Staatsbürger und deshalb nicht berechtigt, Präsident der USA zu werden, wie es im Artikel II, Paragraph 1 der Verfassung der Vereinigten Staaten steht.

Dazu kommt noch, wenn Senator Obama doch irgendwie zu einem „natürlich geborenen“ Staatsbürger erklärt wird, dann hat er im Jahre 1967 diese sowieso verloren, weil er und seine Mutter in Indonesien ihren Wohnsitz nahmen, wo sie Lolo Soetoro heiratete, einen indonesischen Staatsbürger, der ihn danach adoptierte oder zumindest anerkannte. Nur unter diesen Voraussetzungen sei ein Schulbesuch Obamas in Indonesien möglich gewesen. Berg sagt aus, dass er im Besitz von Dokumenten ist die zeigen, dass Obama unter dem Namen „Barry Soetoro“ in der Fransiskus Assisi Schule in Jakarta Indonesien eingetragen war und dass er als indonesischer Staatsbürger und als Moslem verzeichnet wurde.

Da Indonesien aber keine doppelte Staatsbürgerschaft erlaubt, hat Obama durch die Annahme der indonesischen, die amerikanische Staatsbürgerschaft automatisch verloren.

Diese Sachverhalte stehen im Raum. Es liegt an Obama sie zu entkräften. Kann er es?

Hier das Video zum Thema (mit bislang über 400 Tausend Aufrufen):